Blick ins Buch

Jugendbücher

Zweilicht

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Über das Buch

Erst stiehlt sie sein Herz, dann seine Welt ...

Der 17-jährige Jay ist in der Stadt seiner Träume angelangt – ein Jahr wird er als Austauschschüler in New York, der Heimat seines verstorbenen Vaters, verbringen. Gleich zu Beginn verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison mit den Indianeraugen. Doch was er keinem zu erzählen wagt: Hin und wieder taucht ein anderes Mädchen auf, das außer ihm niemand zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Bis sie ihn schließlich in eine verwunschene Welt entführt, die seit Jahrhunderten kein lebender Mensch betreten hat. Als auch im New York der Gegenwart die Geister und Dämonen erwachen, beginnt für Jay ein Kampf auf Leben und Tod. Der Dämon mit dem Herzen aus Eis ist ihm auf der Spur und giert nach menschlichen Seelen. Und Jay muss sich entscheiden – zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten …

Editionen (4)

ISBN9783641056582
Verlagcbj
Erscheinungsdatum29.08.11

Rezensionen & Bewertungen

70 Bewertungen

12 Rezensionen

3,5

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  • irrlichtchen
    irrlichtchen

    222 Follower

    2,0

    Leider nicht so meins

    Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht überzeugen. Weder die Handlung noch die Charaktere haben mich wirklich mitgenommen. Zu vielen Figuren konnte ich keine Verbindung aufbauen, weil sie für mich blass oder teilweise anstrengend wirkten. Auch die Atmosphäre und die Entwicklung der Geschichte haben mich nicht richtig gepackt. Besonders enttäuschend fand ich den Endkampf, der für mich eher unspektakulär und wenig spannend war. Gerade das Finale hätte deutlich mehr Emotionen und Spannung gebraucht. Die Idee hinter der Geschichte hatte eigentlich Potenzial, aber die Umsetzung war leider nicht mein Fall. Schade — ich hatte mir deutlich mehr erhofft.

    25. Mai 2026

  • tintentraeume
    tintentraeume

    66 Follower

    4,0

    „Columbus sagte mir, wir seien schuld daran, dass unsere Welt unterging.“ „Es geht nicht um Schuld, Jay“, sagte Ivy leichthin. „Ihr hattet einfach vergessen, dass es die magischen Wesen immer noch gab, für euch existierten sie nicht länger. Aber ein Feind, den man verleugnet oder nicht beachtet, kann im Verborgenen immer stärker werden.“ [S. 265] Inhalt: Jay verbringt ein Jahr in Amerika, bei seinem Onkel Matt. Doch seine Reise ist mehr als nur ein Austauschprojekt. Jay ist auf der Flucht, vor seiner Vergangenheit, vor seiner Heimat Berlin und der Trauer um seinen Vater. Er will ein neues Leben starten und das Land kennenlernen, in welchem sein Vater lebte und schließlich auch starb. Alles läuft bestens, denn Jay findet schnell Anschluss und lernt Madison kennen, mit den wunderschönen, blauen Augen. Schnell kann er ihr Herz für sich gewinnen... Doch irgendetwas stimmt nicht. Spätestens als Ivy, ein junges, geheimnisvolles Mädchen, in das Leben von Jay platzt, bekommt auf einmal alles bitteren Nachgeschmack. Denn niemand außer ihm scheint Ivy zu sehen. Und Madison und sein Onkel Matt, scheinen ein schreckliches, zweites Gesicht zu verbergen. Als Jay endlich einen klaren Blick erlangt, steckt er schon mitten in einem gefährlichen Abenteuer... Idee/ Umsetzung: Nina Blazon bildet den Inbegriff von Fantasie und Ideenreichtum. Mit viel Gefühl und Liebe zum Detail erweckt sie Buchkulissen zum Leben und überzeugt durch eigene und neue Ideen. Auch „Zweilicht“, spiegelt den Ideencharakter der Autorin wieder. Eine neue, erfrischende, aufregende und fantasiereiche Idee, nehmen den Leser an die Hand und entführen ihn in eine Buchwelt der anderen Art. Das Schöne, an dieser Geschichte, ist aber nicht nur die Idee, sondern auch eine ewisse Irreführung und Verwirrung. Denn der Leser wird, nicht nur einmal, bitter an der Nase herumgeführt. Aber nachdem mir versichert wurde, dass dies für das Buch ganz normal und notwendig ist, kann ich am Ende wirklich nur zustimmend nicken. Man muss sich mit der Hauptperson im Labyrinth verirren, denn nur so entfaltet das Werk seine volle Magie. Zwar muss ich gestehen, dass die ersten 150 Seiten mich nicht ganz überzeugen konnten, aber schon ganze 50 Seiten später zog mich der plötzliche und rasante Spannungsbogen augenblicklich in seinen Bann. Schreibstil: Nina Blazon ist aus meiner Sicht, die deutsche Meisterin der Fantasie. Denn nicht nur ihre Ideen saugen die Leser förmlich auf, sondern auch ihr bildhafter und sehr magischer Schreibstil. Unglaublich real, baut die Autorin ihre Buchwelt auf und erschafft so eine Kulisse, in welcher man sich nicht nur wiederfindet, sondern auch lebt - man wird zum Teil der Geschichte. Die Leser so sehr zwischen die Buchstaben einzuweben, schafft nicht jeder und gerade deshalb versinke ich immer sehr gerne in ihren Geschichten. Auch „Zweilicht“, bildet hier keine Ausnahme. Charaktere: Die Figuren waren für mich zuerst ein großer Kritikpunkt. Denn gerade auf den ersten 150 Seiten die mich, wie schon erwähnt, nicht wirklich fesseln konnten, waren auch die Charakter für mich ein schwarzes Tuch. Keiner vermochte mich so wirklich zu überzeugen oder bot eine Fläche der Identifikation. Ich glaube, dass dies auch an der Grundverwirrung lag, die mich bis weit über die Hälfte des Buches verfolgte – konnte man doch so gar nicht einschätzen, wer sich denn nun wirklich hinter der Figur verbarg. Aber je mehr ich die Handlung erfasste und auch jene Geschichte die Nina Blazon, hier erzählte, wuchsen mir auch die Buchfiguren ans Herz. Cover/ Innengestaltung: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, denn es ist genauso fantasievoll wie die Geschichte zwischen den Buchdeckeln. Aber betrachtet man den tatsächlichen Inhalt, kann es mich nicht zu 100% überzeugen. Denn das Mädchen finde ich nicht sehr passend. Ich glaube, dass es Ivy darstellen soll. Passend ist der Efeu, denn dieser Aspekt wird aufgegriffen und erklärt. Aber das Make Up finde ich nicht gelungen. Ich habe mir Ivy irgendwie natürlicher und nicht so übertrieben vorgestellt. Doch dies ist nur ein kleiner Kritikpunkt, denn eigentlich mag ich das Cover im Groben und Ganzen. Die Innengestaltung ist einfach aber passend. Insgesamt gliedert sich die Geschichte um Jay, Ivy und Madison in fünf Teile. Jeder dieser Teile, wie auch die einzelnen Kapitel, werden durch Überschriften eingeleitet, welche den gleichen Schriftzug aufweisen, der auch auf dem Cover verwendet wurde. Fazit: Du stehst auf Geheimnisse, das ganz große Abenteuer und ein Labyrinth voller Fantasie und Magie? Dann bist du zwischen den Seiten und Buchstaben von Zweilicht, sehr gut aufgehoben. Lass dich von Nina Blazon an die Hand nehmen und in diese geheimnisvolle Geschichte entführen. Denn nicht nur der Schreibstil, sondern auch Idee und Umsetzung sind wahrlich vielversprechend. Kurz und knapp: Ein Buch zum verstecken und eintauchen und damit genau das Richtige für graue, regnerische oder auch verschneite Tage, an welchen man der Wirklichkeit entfliehen will. Zweilicht macht es möglich!

    17. Nov. 2022

  • reading.sophiie
    reading.sophiie

    56 Follower

    2,0

    Konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Schade.

    28. Apr. 2023

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nina Blazon

Nina Blazon, geboren in Koper bei Triest, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums. Ihr erster Fantasy-Jugendroman wurde mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Preise erhalten, darunter 2016 den Seraph für »Der Winter der schwarzen Rosen«. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

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