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Wo die Wölfe sind

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Über das Buch

Der neue New York Times-Bestseller von der Autorin von »Zugvögel«

Eine wilde und packende Geschichte über den Kampf einer Frau, um jeden Preis Wölfe in den schottischen Highlands wiederanzusiedeln.

Inti Flynn kommt nach Schottland, um Wölfe in den Highlands wiederanzusiedeln. Als Wissenschaftlerin weiß sie, dass die wilden Tiere die einzige Rettung für die zerstörte Landschaft sind. Als Frau hofft sie auf einen Neuanfang. Sie ist nicht mehr die, die sie einst war, hat sich von den Menschen zurückgezogen. Denn die Wolfsbiologin besitzt die seltene Fähigkeit, Gefühle von anderen Lebewesen körperlich nachzuempfinden. Als ein Farmer tot aufgefunden wird und eine Hetzjagd auf ihre Tiere beginnt, muss sie sich ihren Ängsten stellen: Ist der Wolf oder der Mensch die Bestie in den Wäldern? Und wird sie je wieder menschliche Nähe zulassen können – oder von der Wildnis verschlungen werden, die sie retten will?

»Wo die Wölfe sind« ist die fesselnde Geschichte über die bedrohten Orte und Geschöpfe unserer Erde und die Macht der Empathie.

Editionen (5)

ISBN9783596706426
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum26.04.23
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

462 Bewertungen

104 Rezensionen

4,3

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  • 4,0

    "Veränderung macht vielen auch Angst. Und wenn man sein Herz dafür öffnet, die Natur wieder wilder werden zu lassen, öffnet man sein Herz natürlich auch dafür, selbst wilder zu werden." [S. 316] Die Biologin Inti Flynn kommt mit ihrem Team nach Schottland, um dort Wölfe wiederanzusiedeln.  Sie stößt auf Gegenwehr der Farmer, für deren Tiere die Wölfe zu einer Bedrohung und Gefahr werden.  Dieses Thema war das, wegen dem ich das Buch lesen wollte. Die wissenschaftlichen/biologischen Aspekte für eine Neuansiedlung der Wölfe, sowie die Umsetzung fand ich spannend und interessant, ebenso wie das gesamte Nature Writing über Schottlands Highlands und die Wildtierpopulation.  Leider fand ich das Buch insgesamt sehr überfrachtet mit anderen Themen, wie häusliche Gewalt, posttraumatische Belastungsstörung, MirrorTouchSyndrom, ungewollte Schwangerschaft, vertuschter Mord und einer für mich unnötigen Beziehungsgeschichte.  Auch die Schwesternbeziehung, zwischen den Zwillingen Inti und Aggie konnte mich bis zuletzt nicht restlos überzeugen.  Beim Lesen war ich also immer zwischen Augen verdrehen und Neugierde, doch die Handlung entwickelt trotz der Themenüberflutung definitiv eine absolute Sogwirkung und am Ende haben mich die Wölfe doch ausgezeichnet unterhalten und zu Tränen gerührt. Definitiv ein feiner Schmöker, der für mich an die “Zugvögel”„ aber nicht heranragt .

    18. Jan. 2026

  • wortspur
    wortspur

    73 Follower

    4,5

    Mich beschäftigt weniger das Sichtbare als das, was darunter pulsiert. Dieses archaische Geflecht aus Instinkt, Rohheit, Empathie, Verzweiflung, Schmerz, Renaturierung, Schutz und jener kaum greifbaren Verbundenheit, in der nichts isoliert existiert. Natur als Wissen. Als Erinnerung. Als atmendes Gleichgewicht. Und darin der Mensch — nicht außerhalb, sondern mitten darin. Fähig zu Zerstörung. Fähig zu Schutz. Fähig, sich zu verlieren. Und vielleicht auch, sich über Schmerz, Werte, Ideale und Handeln wiederzufinden.

    3. Mai 2026

  • kath26
    kath26

    81 Follower

    4,5

    Wunderbar atmosphärisch geschrieben, Sogwirkung ab Seite 1 leichte, minimale Abzüge für die letzten ca. 60 Seiten

    4,5 STerne Charlotte McConaghy ist spätestens seit ihrem erfolgreichen literarischen Debutroman „Zugvögel“ und den vielen begeisterten Stimmen aus meiner Buchbubble bei mir auf der Zu-Beobachtenliste gewesen. Ich habe aber immer ein wenig gezögert, weil es oft auch hieß, dass das Ende etwas übertrieben gut war. Als ich Ende 2024 ihren zweiten Roman „Wo die Wölfe sind“ in einer Mängelexemplarkiste fand, musste ich aber nicht lange überlegen und habe es mitgenommen, spielt doch diese Geschichte in meinem Sehnsuchtsland Schottland. Auch wenn es über ein Jahr gedauert hat, bis ich dann schließlich zu dem Buch gegriffen habe, so war ich doch auf Anhieb bei Inti, den Wölfen und in der Geschichte angekommen. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, ist sehr feinfühlig und eindringlich geschrieben. Die Autorin malt Bilder, erzeugt Spannung, so dass ich mich der Sogwirkung ihres Romans nicht entziehen konnte. Grundsätzlich gefällt mir die Art und Weise, wie die Autorin ihre Figuren angelegt hat, gut, kraftvoll, charakterstark vielleicht sogar radikal was ihre Haltung angeht, allerdings empfinde ich sie schon als eher eindimensional. Man weiß schnell, woran man an jedem Einzelnen ist. Dies gilt ebenfalls für die Protagonistin Inti, die ich zwar grundsätzlich mag, ihr Verhalten (aus ihrer Sicht) sogar verstehen, aber oft nicht gutheißen kann, weil sie oft über das Ziel hinausschießt und manche Dinge damit eher schlimmer als besser macht. In der zweiten Hälfte des Romans wurde es mir dann langsam aber sicher zu dramatisch. Da gab es Ereignisse, die ich als übertrieben und unrealistisch angesehen habe. Zudem spricht das Buch fast zu viele Themen an: klar Naturschutz, Klimawandel, Wiederansiedlung der Wölfe in Mittel- bzw. Nord-Europa und das hat mir auch gefallen. Aber es gab halt auch Themen wie Gewalt in der Ehe, die Vergangenheit von Inti und vor allem ihrer Schwester Aggie, ungeklärte Todesfälle. Das macht das Buch zwar sehr dicht, und verstärkt auch die Sogwirkung, weil einfach viel passiert, ist mir persönlich aber zu viel und lenkt zu oft von den Wölfen und dem Natur-/ Klimathema ab. Auch das Ende war mir etwas zu rosa-rot, wenn auch mit grauen Schlieren, weshalb ich gerade nicht weiß, ob ich „Zugvögel“ zwingend lesen will, da ich gehört habe, dass bei „Zugvögel“ das Ende mit noch weitaus mehr Zucker überzogen sein soll. Alles in allem hatte ich mit „Wo die Wölfe sind“ trotz der kleineren Kritikpunkte überaus spannende Lesestunden und kann das Buch grundsätzlich empfehlen. Das Schottland-Feeling hat man als Leser auf jeden Fall!

    21. Jan. 2026

3 von 104 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 38489%
emilo
emilo24. Nov. 2025

Triggerwarnung ❗️❗️❗️ Spoiler❗️❗️❗️ . . . . . . . . . Der Hund stirbt 😭

Autorin / Autor

Über Charlotte McConaghy

Charlotte McConaghy, geboren 1988, hat irisch-schottische Wurzeln und wuchs in Australien auf. Ihre Passion für die Natur und Tierwelt und ihre Erschütterung über die Auswirkungen des Klimawandels inspirierten sie zu »Zugvögel« (2020), ihrem literarischen Debütroman, mit dem sie den internationalen Durchbruch erreichte. 2022 erschien ihr zweiter Roman »Wo die Wölfe sind«. 2025 folgte der Roman »Die Rettung«, der für den Women's Prize for Fiction 2026 nominiert war. Charlotte McConaghy hat einen Abschluss als Drehbuchautorin der Australian Film Television and Radio School. und lebt heute in Sydney.

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