Romane

Zugvögel

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Über das Buch

»Eines der schönsten und herzzerreißendsten Bücher, die ich je gelesen habe!« Emily St. John Mandel, Bestsellerautorin von ›Das Licht der letzten Tage‹

»Ein grandioses Buch« Olli Schulz

Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel zu verschwinden beginnen, beschließt die Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Auf einem der letzten Fischerboote macht sie sich auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos ist die junge Frau den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, ihrer Vergangenheit kann Franny nicht entfliehen. Schon bald wird die Reise zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer.

Eine Ode an die bedrohten Geschöpfe dieser Erde. Eine Geschichte über die Wege, die wir gehen für die Menschen, die wir lieben. Und sei es bis zum äußersten Rand der Welt.

Editionen (6)

ISBN9783596705207
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum29.09.21
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

680 Bewertungen

135 Rezensionen

4,2

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  • betiverse
    betiverse

    282 Follower

    4,5

    >>Würdest du noch weiter auf mich warten? Ein Weilchen noch? 𝓘𝓶𝓶𝓮𝓻<<

    Puh okay.. ich muss mich gerade noch sammeln. Wahrscheinlich sollte ich das Buch erstmal eine Weile sacken lassen, aber ich habe gerade Redebedarf.. Kurz vor Schluss gab es einen Satz, der die ganzen vorherigen Seiten endlich in einen verständlichen Zusammenhang brachte. Der hat wirklich reingehauen und meine Bewertung auch nochmal nach oben befördert. Aber bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mich etwas schwer mit dem Buch getan. Vllt habe ich es auch einfach nicht zur rechten Zeit gelesen. Denn das Buch ist wahnsinnig tiefsinnig und gesellschaftskritisch.. Es hat mir mehr als einmal den Hals zugeschnürt, sodass ich die Lektüre unterbrechen musste. Vllt waren manche Themen meiner eigenen Lebenssituation auch einfach zu nahe, sodass mich das Lesen doch sehr getriggert hat. Generell bin ich doch froh das Buch beendet zu haben und ich möchte es weiterempfehlen, weil es einen zwingt sich mit unangenehmen Tatsachen auseinander zu setzen.

    >>Würdest du noch weiter auf mich warten? Ein Weilchen noch?

𝓘𝓶𝓶𝓮𝓻<<

    2 Tage vor

  • 4,5

    "Was wird sein, wenn die letzte Seeschwalbe stirbt? So ein mutiges Geschöpf wird es nie wieder geben." Franny hat seit ihrer Kindheit eine besondere Beziehung zu Vögeln entwickelt. Ihnen fühlt sie sich nah, denn außer ihrer Großmutter und einem Vater der wegen Mordes im Gefängnis sitzt, hat sie niemanden mehr. Was aus ihrer Mutter geworden ist, weiß sie nicht. Die Sehnsucht herauszufinden was mit ihr in Irland passiert ist, lässt sie aus Australien wieder in ihre frühere Heimat zurückkehren. Dort lernt sie an der Universität, wo sie as Putzkraft arbeitet, Niall kennen. Professor und Vogelspezialist. Eine große Liebe nimmt ihren Anfang. Das Buch hat etwas sehr dystopisches, scheint in der Zukunft zu spielen, denn die meisten Tiere sind bereits ausgestorben. "Unsere Machthaber sind zu dem Schluss gekommen, dass Wirtschaftswachstum wichtiger ist. Das Artensterben erscheint ihnen als akzeptabler Preis für ihre Habgier." Und so sterben auch die Vögel nach und nach aus, da es kaum noch Fische als Nahrung gibt. Franny macht sich mit einem der letzten Fischerboote auf den Weg, den Flug der Seeschwalben zu ihren Brutplätzen zu folgen. "Der längsten Reise, zu der ein Lebewesen von Natur aus fähig ist." Der Roman springt in den Kapiteln in den Zeiten immer wieder zurück und offenbart dadurch die ganze Tragödie, die Franny zu ihrer Mission geführt hat. Es erzählt das Leben auf dem Schiff, das Misstrauen, welches ihr von der Crew entgegengebracht wird, aber vor allem ist es ein Aufschrei gegen gegen das Artensterben und die Faszination die vom Meer ausgeht. Auch Niall wusste immer, das er Franny nicht für sich alleine hat, dass sie eine große Sehnsucht nach der Freiheit und zum Ozean hat. "Ich bin nur die zweitgrößte Liebe deines Lebens. Aber welcher Trottel wäre denn eifersüchtig auf das Meer?" Es ist ein dunkles Buch, voller Trauer über Verluste, aber da ist auch ein hoffnungsvollen Licht, was uns weiter kämpfen lassen muss für unsere Umwelt und damit letztendlich für alles Leben. Große Leseempfehlung!

    22. Jan. 2026

  • c.ruehle
    c.ruehle

    131 Follower

    5,0

    Auf das Leben

    Ohne wenn und aber, volle Punktzahl. Ein berauschendes Werk auf das Leben, für das Leben und alle Geschöpfe die der Mensch schon vernichtet hat. So düster und stark, eine fabelhafte Sprache, eine wunderschöne Geschichte. Sicherlich mit das beste was ich dieses Jahr gelesen haben. So vielschichtig, ernst, atemberaubend macht diese Geschichte nachdenklich wie wir mit uns und dem Planeten umgehen wollen. Es scheint das nichts mehr geht, alles ist ausgesprochen und wir haben verloren. Was passiert, wenn immer mehr stirbt, wenn immer mehr verschwindet. Beim lesen schmecke ich das Salz des Meeres, mein Herz beginnt zu klopfen und ich liebe jede Seite, jeden Dialog.

    15. Sept. 2025

3 von 135 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Charlotte McConaghy

Charlotte McConaghy, geboren 1988, hat irisch-schottische Wurzeln und wuchs in Australien auf. Ihre Passion für die Natur und Tierwelt und ihre Erschütterung über die Auswirkungen des Klimawandels inspirierten sie zu »Zugvögel« (2020), ihrem literarischen Debütroman, mit dem sie den internationalen Durchbruch erreichte. 2022 erschien ihr zweiter Roman »Wo die Wölfe sind«. 2025 folgte der Roman »Die Rettung«, der für den Women's Prize for Fiction 2026 nominiert war. Charlotte McConaghy hat einen Abschluss als Drehbuchautorin der Australian Film Television and Radio School. und lebt heute in Sydney.

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