Blick ins Buch

Jugendbücher

Love Letters to the Dead

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Über das Buch

Eine Geschichte voller Liebe und Weisheit: Das beeindruckendste Jugendbuch des JahresEs beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …

Editionen (3)

ISBN9783570163146
Verlagcbt
Erscheinungsdatum23.02.15
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

583 Bewertungen

102 Rezensionen

3,8

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  • east
    east

    827 Follower

    4,0

    Eine von den ganz normal verrückten Leuten

    Eigentlich war es nur eine Hausaufgabe, die Laurel nicht erledigt hatte: Einen Brief an jemanden zu schreiben, der schon verstorben ist. Während ihre Lehrerin damit vermutlich jemanden wie einen ehemaligen Präsidenten meinte, beginnt Laurel jedoch, Briefe an verstorbene Stars zu schreiben, die Idole ihrer Schwester, die selbst auch ums Leben gekommen ist. Mehr und mehr findet Laurel in den Briefen eine Möglichkeit, auszudrücken, wie sie sich fühlt, und während ihr restliches Leben auseinanderbricht, gibt das Schreiben ihr Halt und vielleicht auch irgendwann die Kraft, sich der Vergangenheit zu stellen… Ava Dellaira erzählt uns mit diesem einfühlsamen Jugendbuch die Geschichte eines eigentlich ganz normalen Mädchens, das ganz normale Probleme zu bewältigen und Herausforderungen auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu meistern hat. Diese Probleme türmen sich aber auf eine Weise auf, die ihr die Luft nehmen, sie ist gefangen zwischen Schuld, Reue, den Erwartungen anderer und der Hoffnung, ihrer verstorbenen Schwester gerecht zu werden. Ungeschönt fängt die Autorin ihre Stimme ein und erschafft so eine rohe, aber ehrliche Coming of Age Geschichte, die weiß, wie sie den Leser berühren kann, auch wenn sie sicherlich einige gängige Klischees des Erwachsenwerdens und dem Gefühl des Missverstandenseins mitnimmt. Vielleicht liegt aber auch genau darin der Charme, genau wie in der ungewöhnlichen Form des Romans: Er besteht ausschließlich aus Briefen, adressiert an verstorbene Helden verschiedener Generationen, Mitglieder des forever 27-Clubs aber auch Pioniere wie Amelia Earhart. Der Schreibstil ist sehr einfach und umgangssprachlich, das ist gerade zu Beginn etwas irritierend, fügt sich aber später sehr gut ins Geschehen und Leben der Protagonistin ein, die ihren Weg an der High School, durch ihre zerbrochene Familie und die Probleme ihrer Freunde (und natürlich ihre eigenen) finden muss und dabei mehr und mehr auch selbst ihre Stimme findet. „Love Letters to the Dead“ ist eine berührende Geschichte über das Trauern und Loslassen und darüber, zu lernen, dass nicht die anderen definieren, wer man ist, dass nicht Erwartungen festlegen, wer man zu sein hat und dass wir so wie wir wirklich sind, immer die beste Version unserer selbst sind.

    Eine von den ganz normal verrückten Leuten

    2. März 2026

  • ale.books
    ale.books

    2 Follower

    5,0

    Ich liebe es, es hat so viel Gefühl in sich, dass man es einfsch lesen muss.

    Das Buch hat mich gefangen, ich konnte es gar nicht mehr weglegen, es war sooo spannend. Empfehle es jedem weiter.

    9. Juni 2024

  • rockofbooks
    rockofbooks

    92 Follower

    5,0

    Es ist wirklich Hammer gut. Dabei haben wir einzig und alleine die Briefe, die Laurel an Berühmtheiten schreibt, die verstorben sind. Auch an River Phoenix. Es beginnt mit einem Schulprojekt und ihrem ersten Brief an Kurt Cobain und hat sich gesteigert. Dabei sind die Briefe nicht einmal Standard, sondern beziehen sich immer auf die Person, an die sie adressiert sind. Sie redet mit Amy über Rehab, beschuldigt Kurt, dass er seiner Tochter ein Trauma fürs Leben beschert hat und schreibt, dass sie und ihre Schwester den Film Stand by me geschaut haben und dabei River ziemlich süß fanden, als sie schließlich nach ihm gegoogelt haben und feststellten, dass er nicht mehr am Leben ist, waren sie schockiert und konnten das Ende vom Film nie mehr so betrachten, wie vorher ... Laurel wechselt auf eine neue Schule, weil sie nicht mehr auf ihrer alten sein möchte und kann. Zu viele Erinnerungen ... Und dann lernt sie ihn kennen und er weiß mehr von ihrer Vergangenheit, als sie möchte ... Ich fand es überraschend echt gut und bin froh, dass ich es sowohl gelesen als auch gehört habe. Gerade auf der Arbeit oder vor dem Schlafen war es doch ganz schön. Kennst du das Buch? Es ist ja doch schon ein paar Tage älter. Alles Liebe Janine

    31. Dez. 2024

3 von 102 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ava Dellaira

Ava Dellaira ist Absolventin des Iowa Writers’ Workshop, an dem sie als Truman Capote Stipendiatin teilnahm. Sie wuchs in Albuquerque, New Mexiko auf. Ihren Bachelor machte sie an der Universität von Chicago. Sie glaubt, dass Love Letters to the Dead seinen Anfang nahm, als sie das zweite Mal in ihrem Leben ein Album kaufte –, Nirvanas In Utero – es sich in Schleife anhörte und dabei ihr Tagebuch vollschrieb. Heute lebt Ava Dellaira in Santa Monica, ist in der Filmbranche tätig und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

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