
45 Follower
Inhalt: Innerhalb ein paar Wochen haben in München drei Mädchen Selbstmord begangen. Eigentlich nichts besonders oder neues für die Ortspolizei, hätten sie nicht alle eins gemeinsam: sie nahmen sich ihr Leben durch Zyankali. Sascha wird auf die Morde durch seine Mutter, die bei der Kriminalpolizei arbeitet, aufmerksam. Doch richtig merkwürdig wird es für ihn erst, als seine neue Bekanntschaft Nathalie, das geheimnisvolle uns sehr zurückhaltende Mädchen, für das er Gefühle hegt, sich umbringt. Sascha ist sich sicher, dass es mehr hinter Nathalies Selbstmord steckt, als nur Verzweiflung und Depressionen, wie es in der Presse heißt. Er fängt an nachzuforschen und entdeckt Grausames… Meinung: Als ich das Cover gesehen habe, war es für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Ein angeblicher Serienmörder in einem Jugendthriller – das klang nach sehr viel Spannung! Und das erste Kapitel – WOW, einfach top! Die Geschehnisse werden abwechselnd durch den Mörder und durch den Protagonisten Sascha (gegen Ende auch durch seine Nachbarin Joy, die mit ihm den Morden auf den Grund gehen will) erzählt. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Schreibstile doch sind! Der 16-jährige Sascha ist ein sehr empfindlicher, unsicherer Junge, was natürlich durch den Tod seines Vaters nur verständlich ist. Trotzdem war ich von Saschas Reaktionen und Handeln teilweise genervt und fand sie oft kindisch und unpassend, was mir Sascha wenig sympathisch machte. Die Abschnitte, die aus der Sicht des Mörders erzählt werden, waren wirklich spannend und interessant und konnten mich sowohl vom Schreibstil als auch vom Gedankengang überzeigen. Oft bedient sich der Autor vielen Klischees und die Handlung ist teilweise vorhersehbar. Trotzdem mangelt es meiner Meinung dem Buch nicht an der Spannung. Wer sich mit der Hauptperson des Thrillers anfreunden kann, für den ist das Buch sicherlich gut geeignet. Vor allem für jüngere Leser (14-17 Jahre) würde ich das Buch empfehlen. Auch wenn der Thriller sehr flüssig zu lesen ist, konnte er mich leider nicht in allen Punkten überzeugen. Die Hauptperson fand ich teilweise unreif und die Auflösung mittelmäßig. Für geübte Thrillerleser ist „Stirb leise, mein Engel“ ein eher mittelmäßiges Buch.
23. Mai 2025
Inhalt: Innerhalb ein paar Wochen haben in München drei Mädchen Selbstmord begangen. Eigentlich nichts besonders oder neues für die Ortspolizei, hätten sie nicht alle eins gemeinsam: sie nahmen sich ihr Leben durch Zyankali. Sascha wird auf die Morde durch seine Mutter, die bei der Kriminalpolizei arbeitet, aufmerksam. Doch richtig merkwürdig wird es für ihn erst, als seine neue Bekanntschaft Nathalie, das geheimnisvolle uns sehr zurückhaltende Mädchen, für das er Gefühle hegt, sich umbringt. Sascha ist sich sicher, dass es mehr hinter Nathalies Selbstmord steckt, als nur Verzweiflung und Depressionen, wie es in der Presse heißt. Er fängt an nachzuforschen und entdeckt Grausames… Meinung: Als ich das Cover gesehen habe, war es für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Ein angeblicher Serienmörder in einem Jugendthriller – das klang nach sehr viel Spannung! Und das erste Kapitel – WOW, einfach top! Die Geschehnisse werden abwechselnd durch den Mörder und durch den Protagonisten Sascha (gegen Ende auch durch seine Nachbarin Joy, die mit ihm den Morden auf den Grund gehen will) erzählt. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Schreibstile doch sind! Der 16-jährige Sascha ist ein sehr empfindlicher, unsicherer Junge, was natürlich durch den Tod seines Vaters nur verständlich ist. Trotzdem war ich von Saschas Reaktionen und Handeln teilweise genervt und fand sie oft kindisch und unpassend, was mir Sascha wenig sympathisch machte. Die Abschnitte, die aus der Sicht des Mörders erzählt werden, waren wirklich spannend und interessant und konnten mich sowohl vom Schreibstil als auch vom Gedankengang überzeigen. Oft bedient sich der Autor vielen Klischees und die Handlung ist teilweise vorhersehbar. Trotzdem mangelt es meiner Meinung dem Buch nicht an der Spannung. Wer sich mit der Hauptperson des Thrillers anfreunden kann, für den ist das Buch sicherlich gut geeignet. Vor allem für jüngere Leser (14-17 Jahre) würde ich das Buch empfehlen. Auch wenn der Thriller sehr flüssig zu lesen ist, konnte er mich leider nicht in allen Punkten überzeugen. Die Hauptperson fand ich teilweise unreif und die Auflösung mittelmäßig. Für geübte Thrillerleser ist „Stirb leise, mein Engel“ ein eher mittelmäßiges Buch.
23. Mai 2025






