Blick ins Buch

Jugendbücher

Letztendlich sind wir dem Universum egal

3,8(1276)
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Deutsch
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Über das Buch

Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 in der Kategorie Jugendjury – jetzt in neuer Ausstattung, anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des »SPIEGEL«- und »New York Times«-Bestsellers

»Jeden Tag bin ich jemand anders. Ich bin ich – so viel weiß ich – und zugleich jemand anders. Das war schon immer so.«

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

Bei Antolin gelistet

Editionen (6)

ISBN9783733507404
VerlagFischer Sauerländer
Erscheinungsdatum28.02.24
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

1276 Bewertungen

163 Rezensionen

3,8

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  • tatjanadog
    tatjanadog

    218 Follower

    2,0

    Normalerweise kommt hier ja ein Zitat oder so, nur hier… Es gab zwar ganz nette Phrasen, doch hinter den meisten stehe ich nicht komplett dahinter. Zusätzlich kommt auch noch meine Wut auf dieses Buch hinzu - die nach drei Wochen nach Beenden nicht verebben möchte.

    Aber mal von vorn: Diese Geschichte behandelt die Situation einer Person ( oder basically eines Geistes), die jeden Tag in einem anderem Körper aufwacht. Die Person ist A. Und nun ja, A ist gelinde gesagt der unmoralischte Charakter, der mir in Bücher untergekommen ist. Eine Sache, bei der mir wohl eher noch die meisten zustimmen werden, ist die Art, in welcher A Rhiannon stalkt. Obwohl sie einen Freund hat und bis zum Ende auch noch eine Riesenmenge Bedenken an einer Beziehung mit A hat. Das sieht er/sie/ es aber nicht ein. Er hört nicht und klammert wie ein Blöder und ein Kranker. Dann ein zweiter Punkt: Die Art, wie A sich überall einmischt. Wenn jemand zu gewissen Entschlüssen kommt, dann sehe ich da einfach nicht das Recht darin, etwas einfach so umzuentscheiden. Oder etwas nicht so Kontroverses: Er krempelt einfach mal den Alltag diverser Menschen um, nur um weiter seiner ach so geliebten Rhiannon hinterherzurennen. Da geht es um Unzählige, nur weil A sich einbildet, er müsste da jetzt plötzlich ein tolles Leben führen. Ist doch eh nicht möglich. Manchmal muss man doch auch zurückstecken. Ein anderer Charakter wäre ja auch noch Rhiannon. Und auch sie ging mir gehörig auf die Nerven. Ich weiß nicht mal warum genau. Vielleicht auch wegen der Situation, die ich oben ziemlich unkonkret dargestellt habe, als A sich wieder einmischte. Da war nämlich auch Rhiannon beteiligt. Ach, und unterschwelliges Fatshaming war da auch noch dabei, ganz vergessen. Doch ein bisschen tat sie mir wegen As Anwesenheit auch leid. Das einzig Gute war der Schreibstil. Der war flüssig. Und der Versuch philosophisch zu werden ist manchmal sogar teilweise gelungen. Auch wenn es mir da immer vorkam als spräche da ausschließlich der Autor und nicht A. Das Ende musste ich jetzt drei Wochen später auch erstmal nachlesen. Auch das reinster Schrott von A. Er lässt Rhiannon auch gar nichts entscheiden, oder? Wegen dem Schreibstil auch noch 2 Sterne irgendwie „wert“. Sonst aber auch nur für ne Mülltonne noch sinnvoll. So eine Wut nach dem Lesen, dass ich das Buch mir aus den Augen ( und somit auch aus dem Sinn) schaffen muss, hatte ich auch noch nie. Der zweite Teil, dann aus Rhiannons Sicht, wird sicherlich nicht gelesen. Wenn es dann da auch nur einmal heißt, Rhiannon würde A lieben, dann dreh ich komplett am Rad. Ich dachte ich hab meine Wut hier etwas im Griff, aber vielleicht auch nicht. Upsi. ~Buddy-Read mit @lunacat

    Normalerweise kommt hier ja ein Zitat oder so, nur hier… Es gab zwar ganz nette Phrasen, doch hinter den meisten stehe ich nicht komplett dahinter. 

Zusätzlich kommt auch noch meine Wut auf dieses Buch hinzu - die nach drei Wochen nach Beenden nicht verebben möchte.

    29. Sept. 2024

  • 4,5

    Ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt.

    Das Buch haben wir in der Schule als Lektüre gelesen und deshalb hatte ich keine hohen Erwartungen daran. Letztendlich hat es mir aber sehr gut gefallen und hat mich vor allem am Ende sehr zum Nachdenken gebracht. Den anderen Teil werde ich jedoch nicht lesen, da mir eine Sicht bei dieser Geschichte reicht. Mir hat es aber gefallen, die Gefühle und Gedanken von A zu "hören".

    14. März 2026

  • 3,5

    »Es gibt vieles, was dich an einer Beziehung festhalten lässt«, sage ich. »Die Furcht vorm Alleinsein. Die Angst, das Leben über den Haufen zu werfen, in dem du dich eingerichtet hast. Der Entschluss, dich mit etwas zu begnügen, das okay ist, weil du nicht weißt, ob es noch besser werden kann. Oder vielleicht auch gegen alle Vernunft zu glauben, dass es schon noch besser werden wird, obwohl du weißt, dass er sich nicht ändern wird.«

    - Im Buddyread mit @tatjanadog gelesen, schaut doch gerne mal bei ihr vorbei - Starten wir mit den Charakteren: Am Anfang des Buches war mir A wirklich sehr symphatisch. Er war so reflektiert und nett. Er war so viel schlauer und aufgeklärter als andere in seinem Alter, was ich am Anfang etwas fragwürdig fand, mir dann aber damit erklärt habe, weil er schon so viele Leben erlebt hatte. Auch Rhiannon mochte ich zuerst gern, wenn auch nur nebensächlich. Sie war mir eben nicht unsympathisch. Ab der Mitte des Buches wandelte Rhiannon sich zu egal und A zu nervig. A war so aufdringlich und erwartete so viel und er war gar nicht mehr nett und einfach ein ganz anderer A als zu Beginn des Buches. Mich haben seine Urteile und Aktionen teilweise etwas enttäuscht von ihm zurückgelassen. Handlung: Durch das ganze Buch zieht sich eine Art Muster, ein Kreis, aus dem wir bis zum Ende hin nicht rauskommen. Es passiert eigentlich dauerhaft das selbe, nur an anderen Tagen. Anfang // Ende: Wenn ich jetzt den Anfang betrachte, der super gut angefangen hat, mit viel Tiefe und symphatischen Charaktere hat sich das alles zum Ende hin zurückentwickelt. Ende an sich: Mir gefiel das Ende tatsächlich, weil es richtig war so. Es war auch etwas traurig, aber nicht genug, um wirklich dabei zu sein. Spannung: Es war nicht wirklich spannend, weil ja auch immer wieder das gleiche geschah, doch ich hatte immer Lust weiter zu lesen und hab mich immer drauf gefreut. Der Schreibstil.... ...ist sehr jugendlich mit kürzeren Sätzen, hat mir aber gut gefallen. Er hat einfach zum Buch gepasst. Liebe der beiden: Tja, ein großes Manko! A liebt Rhiannon sofort, also instant Love und bei Rhannon hatte ich nie das Gefühl, dass sie ihn wirklich liebt. Generell habe ich einfach nichts gespürt zwischen den beiden. Kein Knistern, kein Verliebtsein, keine Liebe, kein... irgendwas. Zitate: Am Anfang hab ich mir wirklich viel markiert. Tolle Zitate, Weisheiten, Aussagen - alles war dabei! Doch auch diese verschwanden im Laufe des Buches leider zunehmend..., da A auch gar nicht mehr der vom Anfang war. Fazit: Es dreht sich alles im Kreis, keine spürbare Liebe und fast unsympathische Charaktere. Dennoch guter Schreibstil, gute Zitate und immer Lust am Lesen gehabt. 🙃

    »Es gibt vieles, was dich an einer Beziehung festhalten lässt«, sage ich. »Die Furcht vorm Alleinsein. Die Angst, das Leben über den Haufen zu werfen, in dem du dich eingerichtet hast. Der Entschluss, dich mit etwas zu begnügen, das okay ist, weil du nicht weißt, ob es noch besser werden kann. Oder vielleicht auch gegen alle Vernunft zu glauben, dass es schon noch besser werden wird, obwohl du weißt, dass er sich nicht ändern wird.«

    9. Sept. 2024

3 von 163 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 67.39216%
momo2608
momo26088. März 2026

Puh, also bisher catcht es mich noch gar nicht, ist total langweilig 🫣😐

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Autorin / Autor

Über David Levithan

David Levithan, geboren 1972, ist Verleger eines der größten Kinder- und Jugendbuchverlage in den USA und Autor vieler erfolgreicher Jugendbücher, unter anderem ›Will & Will‹ (gemeinsam mit John Green) und ›Dash & Lily‹ (mit Rachel Cohn). Sein Roman ›Letztendlich sind wir dem Universum egal‹ wurde erfolgreich fürs Kino verfilmt und erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 in der Kategorie Jugendjury. David Levithan lebt in Hoboken, New Jersey, USA.Literaturpreise:›Letztendlich sind wir dem Universum egal‹:- LUCHS März 2014- Aufnahme in Kollektion des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2015- Nominiert für die 2015 DILIP Kate Greenaway Medal- Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015- Leipziger Lesekompass 2015- Nominiert für die Buxtehuder Bulle 2015- In den USA: Naiba (The New Atlantic Independent Booksellers Association) Book Of The Year 2013, Kategorie Young Adult›Two Boy Kissing‹: - Favorit der Leipziger Jugend Jury 2016- In den USA: Naiba (The New Atlantic Independent Booksellers Association) Book Of The Year 2014, Kategorie Young AdultLebenswerk:Margaret A. Edwards Award

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