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Romane

Nana

3,1(27)
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Über das Buch

Paris im Glanz des Zweiten Kaiserreichs. Theater, Champagner und schillernde Salons – doch hinter der Fassade aus Luxus und Eleganz brodelt eine Welt aus Gier, Macht und moralischem Verfall. Mitten in dieser Gesellschaft erscheint Nana: jung, schön und von unwiderstehlicher Anziehungskraft. Männer verlieren für sie ihren Verstand, ihre Ehre und ihr Vermögen. Generäle, Bankiers und Aristokraten geraten in ihren Bann – und werden von ihr zugleich zerstört. Émile Zola erzählt in diesem grossen Klassiker des Naturalismus vom Aufstieg einer Frau, die zur gefährlichen Ikone einer ganzen Epoche wird. Nana ist ein packender Roman über Verführung, Macht und den Niedergang einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Exzessen zerbricht.

Editionen (31)

ISBN9783565330942
Verlagepubli
Erscheinungsdatum16.03.26
Seitenzahl316

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

3 Rezensionen

3,1

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  • semjon
    semjon

    73 Follower

    2,0

    Abbruch bei 40 % Warum hat mir das Buch so gar nicht gefallen, wo doch der Realismus genau mein Geschmack ist? Die Welt des Varieté und der Operette interessieren mich eigentlich nicht, doch das ist noch lange kein Grund, warum ein Buch hierüber nicht nach meinem Geschmack sein kann. Ein Buch kann eigentlich alles möglich zum Thema haben, solange mich Stil und Sprache fesseln. Also gefiel mir der Stil nicht? Was macht den Zola-Stil aus? Da muss einmal lobend erwähnt werden, dass er nichts vorwegnimmt oder erzählt, sondern die Beschreibung eines Charakters einer Person über den Dialog entstehen lassen will. Man könnte jetzt wohlwollend sagen, dass er den Leuten aufs Maul schaut und daher ein sehr authentischer Schriftsteller ist. Die aus einfachen Verhältnissen stammende Nana, eine schlechte Operettensängerin, wird aufgrund ihrer äußerlichen Erscheinungen und ihre Reize von der Männerwelt in Paris verehrt und hofiert. Sie weiß diese Rolle geschickt auszunutzen und kommt so zu Reichtum. Die Verkommenheit der Subjekte im Buch kommt deutlich zum Vorschein durch die Art und Weise seines Erzählstils. Zola war zunächst Journalist und so wirkt auch seine Erzählweise. Und da komme ich zum eigentlichen Problem, das ich beim Lesen hatte. Mich interessiert nicht, was dumme Leute für dumme Sachen sagen, um zu zeigen, wie dumm sie sind. Ich bin privat jemand, der eher still ist. Ein Vier-Augen-Gespräch ziehe ich einer Party. Zola nimmt mich nun ständig mit auf solche Gesellschaften und statt sie humoristisch oder sprachlich geschliffen zu beschreiben, drückt er mir die kompletten Kassetten von irgendwelchen blasierten Franzosen ins Ohr. Im O-Ton. Oh Bitte, wenn dass die einzige Art der Abbildung der Wirklichkeit wäre in der Literatur, dann würde ich die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auslassen. Ich fühle mich einfach unwohl, diese Unterhaltungen miterleben zu müssen und mein verschüchtertes Ich will einfach nur schnell da raus, nach Hause, zu einem guten Buch. Ich würde mir nicht anmaßen, zu behaupten, dass dies kein gutes Buch ist, welches es nicht schafft, ein Gesellschaftsbild Frankreichs am Ende des 19. Jahrhunderts zu zeichnen. Aber es ist ein Buch, welches einfach nicht nach meinem Geschmack ist.

    29. Dez. 2022

  • leahsayshi
    leahsayshi

    5 Follower

    2,0

    Nana was in her slut era waaaay before us.

    25. März 2023

Autorin / Autor

Über Émile Zola

Émile Zola war einer der einflussreichsten französischen Schriftsteller und die zentrale Figur des literarischen Naturalismus im 19. Jahrhundert. Er strebte danach, die menschliche Existenz und die Gesellschaft mit der Objektivität und Präzision eines Wissenschaftlers zu analysieren. Zola war überzeugt, dass das Schicksal des Menschen durch Vererbung und das soziale Milieu (Determinismus) vorbestimmt sei.

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