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Als wir träumten startet stark: roh, direkt und unglaublich authentisch. Clemens Meyer zeichnet ein schonungsloses Bild einer Jugend im Umbruch, geprägt von Perspektivlosigkeit, Gewalt, Alkohol und Drogen. Gerade diese Ungefiltertheit macht den Einstieg so eindrücklich und real. Mit der Zeit verliert die Geschichte für mich jedoch an Wirkung. Eine Episode reiht sich an die nächste, doch inhaltlich dreht sich vieles immer wieder um dieselben Themen und Muster. Dadurch entsteht zwar ein konsequentes, aber auch recht eintöniges Gesamtbild, das mich emotional nicht wirklich packen konnte. Unbestritten ist der Roman stilistisch stark in seiner Direktheit und schonungslosen Ehrlichkeit – nichts wird beschönigt, vieles wirkt bewusst hart und teilweise auch ziemlich derb. Dennoch bleibt am Ende das Gefühl, dass das Buch mehr Eindruck hinterlassen hätte, wenn es etwas mehr Variation oder Entwicklung geboten hätte.
19. März 2026
Als wir träumten startet stark: roh, direkt und unglaublich authentisch. Clemens Meyer zeichnet ein schonungsloses Bild einer Jugend im Umbruch, geprägt von Perspektivlosigkeit, Gewalt, Alkohol und Drogen. Gerade diese Ungefiltertheit macht den Einstieg so eindrücklich und real. Mit der Zeit verliert die Geschichte für mich jedoch an Wirkung. Eine Episode reiht sich an die nächste, doch inhaltlich dreht sich vieles immer wieder um dieselben Themen und Muster. Dadurch entsteht zwar ein konsequentes, aber auch recht eintöniges Gesamtbild, das mich emotional nicht wirklich packen konnte. Unbestritten ist der Roman stilistisch stark in seiner Direktheit und schonungslosen Ehrlichkeit – nichts wird beschönigt, vieles wirkt bewusst hart und teilweise auch ziemlich derb. Dennoch bleibt am Ende das Gefühl, dass das Buch mehr Eindruck hinterlassen hätte, wenn es etwas mehr Variation oder Entwicklung geboten hätte.
19. März 2026







