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Nana

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Über das Buch

A las nueve, la sala del teatro Varietés aún estaba vacía. Algunas personas esperaban en el anfiteatro y en el patio de butacas, perdidas entre los sillones de terciopelo granate y a la media luz de las candilejas. Una sombra velaba la gran mancha roja del telón; no se oía ningún rumor en el escenario, la pasarela estaba apagada y desordenados los atriles de los músicos. Sólo arriba, en el tercer piso, alrededor de la rotonda del techo, en el que las ninfas y los amorcillos desnudos revoloteaban en un cielo verdeado por el gas, se escuchaban voces y carcajadas en medio de un continuo alboroto, y se veían cabezas tocadas con gorras y con sombreros, apiñadas bajo las amplias galerías encuadradas en oro. En un momento dado apareció una diligente acomodadora con dos entradas en la mano y guiando a un caballero y a una dama a la butaca que les correspondía; el hombre, de frac y la mujer, flaca y encorvada, mirando lentamente alrededor.
ISBN9791041934942
VerlagCulturea
Erscheinungsdatum13.04.23
Seitenzahl344

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

3 Rezensionen

3,1

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  • semjon
    semjon

    73 Follower

    2,0

    Abbruch bei 40 % Warum hat mir das Buch so gar nicht gefallen, wo doch der Realismus genau mein Geschmack ist? Die Welt des Varieté und der Operette interessieren mich eigentlich nicht, doch das ist noch lange kein Grund, warum ein Buch hierüber nicht nach meinem Geschmack sein kann. Ein Buch kann eigentlich alles möglich zum Thema haben, solange mich Stil und Sprache fesseln. Also gefiel mir der Stil nicht? Was macht den Zola-Stil aus? Da muss einmal lobend erwähnt werden, dass er nichts vorwegnimmt oder erzählt, sondern die Beschreibung eines Charakters einer Person über den Dialog entstehen lassen will. Man könnte jetzt wohlwollend sagen, dass er den Leuten aufs Maul schaut und daher ein sehr authentischer Schriftsteller ist. Die aus einfachen Verhältnissen stammende Nana, eine schlechte Operettensängerin, wird aufgrund ihrer äußerlichen Erscheinungen und ihre Reize von der Männerwelt in Paris verehrt und hofiert. Sie weiß diese Rolle geschickt auszunutzen und kommt so zu Reichtum. Die Verkommenheit der Subjekte im Buch kommt deutlich zum Vorschein durch die Art und Weise seines Erzählstils. Zola war zunächst Journalist und so wirkt auch seine Erzählweise. Und da komme ich zum eigentlichen Problem, das ich beim Lesen hatte. Mich interessiert nicht, was dumme Leute für dumme Sachen sagen, um zu zeigen, wie dumm sie sind. Ich bin privat jemand, der eher still ist. Ein Vier-Augen-Gespräch ziehe ich einer Party. Zola nimmt mich nun ständig mit auf solche Gesellschaften und statt sie humoristisch oder sprachlich geschliffen zu beschreiben, drückt er mir die kompletten Kassetten von irgendwelchen blasierten Franzosen ins Ohr. Im O-Ton. Oh Bitte, wenn dass die einzige Art der Abbildung der Wirklichkeit wäre in der Literatur, dann würde ich die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auslassen. Ich fühle mich einfach unwohl, diese Unterhaltungen miterleben zu müssen und mein verschüchtertes Ich will einfach nur schnell da raus, nach Hause, zu einem guten Buch. Ich würde mir nicht anmaßen, zu behaupten, dass dies kein gutes Buch ist, welches es nicht schafft, ein Gesellschaftsbild Frankreichs am Ende des 19. Jahrhunderts zu zeichnen. Aber es ist ein Buch, welches einfach nicht nach meinem Geschmack ist.

    29. Dez. 2022

  • leahsayshi
    leahsayshi

    5 Follower

    2,0

    Nana was in her slut era waaaay before us.

    25. März 2023

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