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Ein Jäger möchte die 'Big Five' vervollständigen und findet sich bald in einem Mahlstrom der Moral wieder, in welchem seine Rolle zwischen Jäger und Beute immerzu pendelt... Prolog: Dieses Buch umgibt eine Kritik von ganz außergewöhnlicher Art, daher war ich neugierig und da ich es mir leihen konnte, hatte auch mein Konto nix dagegen. Die Handlung selber war eher ernüchternd, da es dieses Thema schon unzählige Male in der Kultur gab. Die Sprache jedoch und die allseits drückende Schwere und Dunkelheit werten das Buch sehr auf. Das Ganze gleicht einem strömenden Sog aus Leid, Zwang und Sinnlosigkeit bis zum Tod. Die 'Nebengeschichte' die von van Heeren erzählt wird, hat es besonders schmerzhaft auf den Punkt gebracht und lässt den Leser / die Leserin hilflos mit der Suche nach Moral zurück, die ebenso umkehrbar ist, wie der Status vom Jäger zur Beute. Eine Parabel über Moral und das gesamte Menschengeschlecht die noch lange im Kopf nachhallt. Trotz dieses schwer verdaulichen Kerns (im positiven Sinne), fehlte mir noch etwas, um mehr Sterne zu vergeben. Auch manche Logiklöcher (?) passen nicht zum runden Bild (warum setzt Hunter, wenn er in Not ist, nicht den Hilferuf ab, von dem er zuvor überlegt, ob er ihn einsetzt? Hab ich das überlesen?). Epilog: Durch den 'Hype' vielleicht mit zu hohen Erwartungen herangegangen. Ein Werk, dass keine Sieger sondern nur Verlierer kennt. "[Die] westliche Moral ist ein Luxusprodukt, das man sich leisten können muss. Der Rest der Welt muss mit Pragmatismus auskommen." (S.103)
15. Mai 2026
Ein Jäger möchte die 'Big Five' vervollständigen und findet sich bald in einem Mahlstrom der Moral wieder, in welchem seine Rolle zwischen Jäger und Beute immerzu pendelt... Prolog: Dieses Buch umgibt eine Kritik von ganz außergewöhnlicher Art, daher war ich neugierig und da ich es mir leihen konnte, hatte auch mein Konto nix dagegen. Die Handlung selber war eher ernüchternd, da es dieses Thema schon unzählige Male in der Kultur gab. Die Sprache jedoch und die allseits drückende Schwere und Dunkelheit werten das Buch sehr auf. Das Ganze gleicht einem strömenden Sog aus Leid, Zwang und Sinnlosigkeit bis zum Tod. Die 'Nebengeschichte' die von van Heeren erzählt wird, hat es besonders schmerzhaft auf den Punkt gebracht und lässt den Leser / die Leserin hilflos mit der Suche nach Moral zurück, die ebenso umkehrbar ist, wie der Status vom Jäger zur Beute. Eine Parabel über Moral und das gesamte Menschengeschlecht die noch lange im Kopf nachhallt. Trotz dieses schwer verdaulichen Kerns (im positiven Sinne), fehlte mir noch etwas, um mehr Sterne zu vergeben. Auch manche Logiklöcher (?) passen nicht zum runden Bild (warum setzt Hunter, wenn er in Not ist, nicht den Hilferuf ab, von dem er zuvor überlegt, ob er ihn einsetzt? Hab ich das überlesen?). Epilog: Durch den 'Hype' vielleicht mit zu hohen Erwartungen herangegangen. Ein Werk, dass keine Sieger sondern nur Verlierer kennt. "[Die] westliche Moral ist ein Luxusprodukt, das man sich leisten können muss. Der Rest der Welt muss mit Pragmatismus auskommen." (S.103)
15. Mai 2026







