
51 Follower
Spannend, kurzweilig, zeitweise leider sehr konstruiert wirkend. Dennoch lesenswert.
7. März 2024
Spannend, kurzweilig, zeitweise leider sehr konstruiert wirkend. Dennoch lesenswert.
7. März 2024
Blick ins Buch
Deutschland, 1952: Zwei Frauen mit Vergangenheit, ein geheimer Auftrag
Rosa Silbermann reist mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe. Sie soll Bundeskanzler Konrad Adenauer schützen. Rosa ist in den dreißiger Jahren aus Köln nach Palästina emigriert und arbeitet für den israelischen Geheimdienst. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher, die ihre Heimatstadt Straßburg verlassen musste und für den gesellschaftlichen Aufstieg alles geben würde. Rosa und Sophie wissen, was es heißt, wenn ein ganzes Land neu beginnen will. Beide verfolgen ihre eigenen Pläne.
Vor dem Hintergrund der jungen Bundesrepublik erzählt Brigitte Glaser eine spannende Geschichte, die auf wahren historischen Ereignissen beruht.
"Selten wurde so spannend und sprachlich präzise über die Gründungszeit der Bundesrepublik geschrieben." Verena Hagedorn, Barbara
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8 Rezensionen
3,9
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7. März 2024
7. März 2024

36 Follower
9. Feb. 2023
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11 Follower
Ich habe das Hörbuch nach etwas weniger als der Hälfte abgebrochen. Am meisten gestört haben mich die inkonsequent konstruierten Protagonisten. Dazu kam noch eine ganze Reihe von inhaltlich zumindest fragwürdigen Details. Ich will nicht spoilern - nur mal ein Beispiel: Da wird einer weiblichen Agentin, die an der Seite des eigentlichen Agenten nur die gutbürgerliche Ehefrau spielen soll, ausgerechnet eine schwere Luger 08 mitgegeben, eine Kriegswaffe, die geladen fast ein Kilo wiegt und mit mehr als 22cm Länge in kaum eine Handtasche passt. Logisch wären z.B. eine Walther PPK oder eine Korovin gewesen, die beide deutlich kleiner und leichter gewesen wären. Dann wird die Bühlerhöhe fortwährend so beschrieben, als wenn es sich um eine kleine Pension mit 4-5 Angestellten handeln würde. Die Hausdame hat da reichlich Zeit, tagsüber ihren privaten Angelegenheiten nachzugehen und insgesamt tauchen kaum Angestellte auf. Dabei sind die Gebäude riesig und dürften schon zu Adenauers Zeiten mindestens 60-90 Angestellten beschäftigt haben. Viel schlimmer als solche eher handwerklichen Fehler waren die unlogischen Handlungsweisen mehrerer Protagonisten, die einerseits als furchtbar clever dargestellt wurden, andererseits aber an Naivität kaum zu überbieten waren. Spannung gab es, trotz erster Leichen, nicht wirklich.
20. Nov. 2022
Ich habe das Hörbuch nach etwas weniger als der Hälfte abgebrochen. Am meisten gestört haben mich die inkonsequent konstruierten Protagonisten. Dazu kam noch eine ganze Reihe von inhaltlich zumindest fragwürdigen Details. Ich will nicht spoilern - nur mal ein Beispiel: Da wird einer weiblichen Agentin, die an der Seite des eigentlichen Agenten nur die gutbürgerliche Ehefrau spielen soll, ausgerechnet eine schwere Luger 08 mitgegeben, eine Kriegswaffe, die geladen fast ein Kilo wiegt und mit mehr als 22cm Länge in kaum eine Handtasche passt. Logisch wären z.B. eine Walther PPK oder eine Korovin gewesen, die beide deutlich kleiner und leichter gewesen wären. Dann wird die Bühlerhöhe fortwährend so beschrieben, als wenn es sich um eine kleine Pension mit 4-5 Angestellten handeln würde. Die Hausdame hat da reichlich Zeit, tagsüber ihren privaten Angelegenheiten nachzugehen und insgesamt tauchen kaum Angestellte auf. Dabei sind die Gebäude riesig und dürften schon zu Adenauers Zeiten mindestens 60-90 Angestellten beschäftigt haben. Viel schlimmer als solche eher handwerklichen Fehler waren die unlogischen Handlungsweisen mehrerer Protagonisten, die einerseits als furchtbar clever dargestellt wurden, andererseits aber an Naivität kaum zu überbieten waren. Spannung gab es, trotz erster Leichen, nicht wirklich.
20. Nov. 2022
3 von 8 Rezensionen
Autorin / Autor
Brigitte Glaser schreibt Romane mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. Ihr Roman Bühlerhöhe stand 2016 wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die literarische Erkundung der jungen Bundesrepublik setzte sie mit den Romanen Rheinblick, 2019, und Kaiserstuhl, 2022, erfolgreich fort. Darüber hinaus schreibt sie seit 2003, beginnend mit Leichenschmaus, Krimis mit ihrer Detektivin wider Willen, der Köchin Katharina Schweitzer. Brigitte Glaser ist am Fuß des Schwarzwaldes aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren als freie Autorin in Köln. www.brigitteglaser.de
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