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Romane

Glück

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Über das Buch

Was sie wollte, war Zeit. Was sie wollte, war die Wahl.

»Jackie Thomaes Kunst liegt darin, große Kunst zu schaffen, ohne dass die sich groß anfühlt, einen Roman mit Anspruch, der den Anspruch nicht vor sich herträgt.« Der Spiegel

Marie-Claire, kurz MC, bekannt als die gut gelaunte Stimme aus dem Radio, bekommt mit knapp vierzig von ihrer Frauenärztin diesen Satz zu hören: Sie hatten ein Vierteljahrhundert Zeit. Und jetzt ist es zu spät oder so gut wie. Die wichtigste Deadline des Lebens: verpasst. Oder noch nicht? Denn als MC am nächsten Morgen aufwacht, ist sie zu ihrer eigenen Überraschung das erste Mal wirklich glücklich.

Anahita ist eine wandelnde Erfolgsgeschichte: Senatorin mit nicht einmal vierzig, Medienprofi, in ein paar Jahren könnte sie in Brüssel sitzen. Doch etwas fehlt, auch wenn sich das niemand zu sagen traut. Eine Politikerin muss kompetent sein, und ist Mutterschaft nicht immer noch die wichtigste Kompetenz einer Frau?

Glück ist ein Roman über Frauen unter Druck, über die Phase im Leben, in der sie zu alt sind, um noch länger warten zu können, und zu jung, um die Wahl hinter sich zu haben. Klug, humorvoll und ehrlich. Doch was wäre, wenn diese Phase sich künstlich verlängern ließe? Wenn die Frauen, wie die Männer schon immer, einfach noch Zeit hätten?

Editionen (2)

ISBN9783548073651
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum25.09.25
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

61 Bewertungen

14 Rezensionen

3,6

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  • ladyslovebooks
    ladyslovebooks

    675 Follower

    4,0

    Im Roman“ Glück „ von Jackie Thomae , lernen wir Marie Claire Sturm kennen, die zu Beginn 39 Jahre , Single und eine erfolgreiche Radio-Moderatorin/ Podcasterin ist. Durch ihre Gynäkologin wird sie mit dem Thema Kinderwunsch, Fruchtbarkeit und dem endenden Zeitfenster dafür , konfrontiert. Und das ist auch das Thema dieses modernen, feministischen, sehr frische und direkten Romans. Natürlich sind damit viele weitere Themen verknüpft.

    Karriere als Frau und der Druck den Kinderwunsch irgendwie unterzubringen, den passenden Partner zu finden und was, wenn nicht-was ist mit Unabhängigkeit,Selbstverwirklichung …etc… Indem wir von Marie-Claire Sturm ihr Leben/Gedanken mitbekommen, lernen wir weitere Frauen kennen, wie Anahita Martini . Sie ist erfolgreich in der Politik, sie ist Senatorin ( gleiches Alter, ähnliche Situation) und auch hier erleben wir in der Ich- Perspektive dieses Thema. Alle weiteren Frauen und deren Leben werden geschildert, miteinander verbunden und, gehen von der ersten beruflichen Begegnung zwischen Marie-Claire und Anahita aus- was mir wirklich gut gefallen hat. Ich hatte auch keine Problem damit, dass beide Frauen erfolgreich sind und privilegiert. Der Konflikt war für mich im Grundsatz universal für alle Frauen, die an diesen Punkt kommen.

    9. Aug. 2025

  • herz
    herz

    361 Follower

    4,0

    Kinder - Glück

    Was bedeutet es für eine Frau keine Kinder zu haben? Was erwartet die Gesellschaft von ihr? Was wünscht sich die kinderlose Frau persönlich, für sich, für ihr Leben? Wie werden sie von Frauen mit Kindern betrachtet? In diesem Roman werden viele verschiedene Seiten und Facetten durch die Darstellung unterschiedlichster Frauen beleuchtet, die alle in diese Geschichte eingebettet sind. Es geht weniger um Handlung, als um Gedanken und Gefühle jeder einzelnen. Nichts wird gewertet, alles hat seine Berechtigung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

    18. März 2025

  • 3,5

    Nicht schlecht- aber auch nicht überzeugend

    Ich bin noch nicht allzu lange Mutter und das Gefühl, ein Leben lang den Wunsch zu haben, Mutter zu werden kenne ich nicht. Aber irgendwann dann eben doch. Aus diesem und vielen anderen persönlichen Gründen, hab ich mich gefreut, dass wir dieses Buch als Maibuch im Buchclub ausgesucht haben. Ich fand die Herangehensweise an die Thematik und die verschiedenen Sichtweisen gut und es wurde wirklich sehr zutreffend beschrieben welche Herausforderungen damit einhergehen kinderlos zu sein- und potenziell zu bleiben. So weit so gut. Nur die Protagonistinnen waren mir gänzlich fremd und zu großen Teilen auch nicht sympathisch. Ich bin einfach nicht warm geworden. Ich denke wenn das so gewesen wäre, hätte man sich emotional wohl verbundener gefühlt. Denn auch wenn ich vieles nicht so relatable für mich persönlich fand, hätte diesem Buch emotionale Verbundenheit geholfen, um von mir gut gefunden zu werden. Gerade bei dem Thema.

    Nicht schlecht- aber auch nicht überzeugend

    10. Mai 2025

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jackie Thomae

Jackie Thomae, geboren 1972 in Halle, schreibt Erzählungen und Romane. Mit Brüder stand sie 2019 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mit dem Düsseldorfer Literaturpreis und dem Förderpreis des Lessing-Preises ausgezeichnet. Ihr Debütroman Momente der Klarheit erscheint in Neuauflage im Taschenbuchprogramm der Ullstein Buchverlage. Glück erschien 2014 im claassen-Verlag. Sie lebt in Berlin.

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