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Mein Ein und Alles

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Über das Buch

»Ein Buch, das man mit angehaltenem Atem verschlingt.« Washington Post

Nach dem frühen Tod ihrer Mutter wächst Turtle Alveston weltabgeschieden in den nordkalifornischen Wäldern auf, wo sie jede Pflanze und jede Kreatur kennt. Auf tagelangen Streifzügen in der Natur sucht sie Zuflucht vor der besitzergreifenden Liebe ihres charismatischen und schwer gestörten Vaters. Erst als sie ihren Mitschüler Jacob näher kennenlernt und wahre Freundschaft erfährt, beginnt sie, sich aus den Klauen ihres Vaters zu befreien. Doch der hat nicht vor, Turtle einfach gehen zu lassen. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod ...

Editionen (4)

ISBN9783328105183
VerlagPenguin
Erscheinungsdatum13.01.20
Seitenzahl480

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamKomplexMinimalistischVerstörendNachdenklichTraurig

Rezensionen & Bewertungen

93 Bewertungen

16 Rezensionen

3,5

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  • ladym1982
    ladym1982

    296 Follower

    2,0

    Dieses Buch will groß, tief und verstörend sein. Für mich war es vor allem bemüht. Die Dialoge der (männlichen) Teenager wirken konstruiert und völlig realitätsfern. So sprechen Jugendliche schlichtweg nicht. Es liest sich, als hätte jemand versucht, jugendliche Sprache nachzuahmen, ohne je einer echten Unterhaltung zugehört zu haben. Auch Turtles Handlungen erscheinen nicht durchgehend nachvollziehbar oder glaubhaft. Besonders der Showdown zwischen ihr und ihrem Vater driftet ins Absurde ab – das hatte stellenweise was von einem Western-Duell. Am anstrengendsten waren für mich jedoch die endlosen philosophischen Monologe des Vaters. Dieses selbstgefällige, pseudointellektuelle Gefasel wirkte weniger wie Charakterzeichnung, sondern eher wie der Versuch des Autors, seine eigene Sprachgewandtheit zur Schau zu stellen. Das Ergebnis: aufgebläht, ermüdend und alles andere als subtil. Und dann die Missbrauchsszenen. Die hinterließen bei mir einen unangenehmen Beigeschmack – als würde hier jemand sehr detailliert persönliche Fantasien ausbreiten. Zwei Sterne vergebe ich ausschließlich für die Naturbeschreibungen. Die Landschaft ist atmosphärisch dicht, roh und greifbar. Ironischerweise ist die Natur die glaubwürdigste Figur in diesem Buch.

    11. Feb. 2026

  • solasolia
    solasolia

    21 Follower

    3,0

    Gute Idee, nicht so gute Umsetzung

    Positiv: -Die Idee an sich und die Erzählung aus der Sicht von Turtle haben mir gut gefallen. Ihre Gedankengänge und wie sie alles wahrnahm war sehr interessant zu lesen. -besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Vaterfigur und Turtle Negativ: -Der Schreibstil hat mir nicht gefallen und auch nicht dass die Ortschaft dauerhaft beschrieben wurde besonders weil das in dieser Thematik eher nebensächlich ist - Jeder Charakter hatte die selbe Sprechweise nämlich sehr kindlich, was bei Turtle verständlich ist aber nicht bei den älteren Figuren. -keine Weiterentwicklung von Turtle und auch Jacob spielte keine Rolle mehr was schade ist - musste mich irgendwann durch das Buch durch quälen weil sich alles so gezogen hat Ich hatte mir von dem Buch mehr erhofft und hätte mir gewünscht, dass vielleicht auch mehr auf die Psyche des Vaters eingegangen wäre. Noch mal würde ich es nicht lesen.

    Gute Idee, nicht so gute Umsetzung

    7. Okt. 2025

  • berghutzenhexe
    berghutzenhexe

    12 Follower

    3,5

    Das Buch ist durchzogen mit grausigen und brutalen Szenen. Es war spannend, aber kein Highlight. Ich hätte mir ein anderes Ende bzw. eine andere Entwicklung der Geschichte gewünscht.

    24. März 2025

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Gabriel Tallent

Gabriel Tallent, geboren 1987 in New Mexico, wuchs in der Nähe von Mendocino mit zwei Müttern in einem sehr liberalen Umfeld auf. Nach seinem Universitätsabschluss 2010 führte er zwei Sommer lang Gruppen mit Jugendlichen durch die Wildnis der Nordpazifischen Küste. Gabriel Tallent lebt heute in Salt Lake City.

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