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Romane

Der Weg zurück

4,5(63)
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Über das Buch

Ende 1918 kehrt eine Handvoll Soldaten von der Westfront zurück. Doch statt der einstigen Kriegsbegeisterung schlägt ihnen nur noch Verachtung entgegen … Die Fortsetzung des Welterfolgs »Im Westen nichts Neues«.
»Große Ausdruckskraft, klarer, verständlicher Stil, logischer Aufbau – und eine Anklage gegen den Krieg« dpa

Editionen (2)

ISBN9783462046304
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum08.03.14
Seitenzahl416

Merkmale

1 Bewertungen

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Rezensionen & Bewertungen

63 Bewertungen

10 Rezensionen

4,5

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  • henvondra
    henvondra

    79 Follower

    4,0

    Der Protagonist Ernst kehrt nach Jahren des Kampfes und Krieges in den Schützengräben des 1. Weltkrieges zurück nach Hause. An seiner Seite sind andere Überlebende seiner Generation, größtenteils Kameraden noch vor dem Krieg. Doch nicht alle sind zurückgekehrt, so wie Paul Bäumer, die Hauptfigur des vorherigen Romans „Im Westen nichts Neues“. Anders als Paul ist es Ernst noch vergönnt weiterzuleben. Doch was hat das Leben nach den Schrecken des Krieges überhaupt noch zu bieten? Kann ein „Weg zurück“ überhaupt gelingen? Dass der wohl bekannteste Kriegsroman „Im Westen nichts Neues“ einen zweiten Teil hat, ist wohl vielen Menschen nicht bewusst; und das völlig zu Unrecht. Der Kriegsgegner Remarque erzählt hier nämlich einen Teil des Kriegsschreckens, der allzu oft hinten runterfällt: das Danach. Kann nach so viel Tod überhaupt noch ein Leben gestaltet werden? Remarque zeichnet ein Bild traumatisierter Männer, die ihrer Jugend und Unbeschwertheit beraubt wurden. Für ihre physischen und psychischen Verletzungen ist im krisengebeutelten Deutschland kein Platz. Und so müssen sie irgendwie wieder Teil einer Gesellschaft werden, die sie kritisch und verständnislos mustert. Das mündet größtenteils in Kriminalität, Alkoholismus, Depression, Selbstmord etc. „Der Weg zurück“ kann nur trostlos und schonungslos sein, denn Krieg und seine Folgen sind genau das. Und trotzdem gelingt es Remarque zwischen all dem Leid, ein zartes humanistisches Pflänzchen zu setzen, dass Hoffnung und Glaube in das Leben spendet. Ein zeitlos wichtiger Roman, wenngleich ich als Remarque-Ultra andere Texte von ihm stärker finde.

    6 Tage vor

  • 5,0

    Mega Buch.!!!

    Mega Buch der Fortsetzung von „Im Westen nichts Neues“

    20. Mai 2024

  • gesteff
    gesteff

    140 Follower

    4,5

    Der Weg zurück von Erich Maria Remarque ist ein eindringlicher Antikriegsroman, der die Schwierigkeiten heimkehrender Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg zeigt. Besonders überzeugend ist die nüchterne und zugleich emotionale Sprache, mit der Remarque die Orientierungslosigkeit und seelischen Verletzungen der Figuren beschreibt. Der Roman regt zum Nachdenken über die Folgen des Krieges an und wirkt trotz seines Alters noch aktuell. Teilweise zieht sich die Handlung etwas, da der Schwerpunkt eher auf den Gedanken und Gefühlen der Figuren als auf Spannung liegt. Insgesamt ist das Buch jedoch eine bewegende und wichtige Kritik an Krieg und Gesellschaft.

    24. Mai 2026

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über E.M. Remarque

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher »Im Westen nichts Neues« und »Der Weg zurück« wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1939 lebte Remarque in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

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