Blick ins Buch

Romane

Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

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Über das Buch

Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche

Im Herbst 1950 kommt der junge Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um ein altes Geheimnis zu erforschen. Inmitten der Bergwelt und einer misstrauischen Dorfgemeinschaft fühlt er sich zunehmend isoliert und verliert sich in der Liebe zu einer Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen stirbt und der Winter mit tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet. Fünfzig Jahre später begibt sich ein alter Mann auf Spurensuche in die Vergangenheit.

Editionen (4)

ISBN9783453421882
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum08.10.18
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

25 Bewertungen

2 Rezensionen

4,0

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  • tausendlexi
    tausendlexi

    99 Follower

    Eines der besten Bücher! Zusätzlich mit dem hervorragenden Hörbuch, die perfekte Kombination 👌

    24. Jan. 2026

  • insieule
    insieule

    113 Follower

    4,0

    Ich hatte mir vorgenommen für dieses Jahr mal ein wenig abseits meines gewohnten Schemas zu lesen und auch mal Bücher zu probieren, zu denen ich sonst normalerweise eher nicht oder nur selten greife. Das Buch wurde mir empfohlen und dem musste ich einfach Folge leisten :). Der Einstieg war etwas schleppend, aber nach den ersten 50 Seiten fängt es an einen zu verschlucken. Plötzlich findet man sich 1951 in einem verschneiten, österreichischen Bergdorf wieder, an der Seite von Protagonist Max Schreiber, der einer ungeheuren Story auf der Spur ist. Denn dieses Dorf hütet Geheimnisse. Der Leser befindet sich auf einmal mitten drin in dieser eingeschworenen Dorfgemeinschaft, in einem Wirrwarr aus menschlichen Abgründen, einer Naturkatastrophe und von Menschen gemachten Katastrophen, zwischen Liebe, Eifersucht, Aberglaube und Tod. Der Schreibstil ist sehr speziell, atmosphärisch aber dennoch fesselnd. Der Autor wusste mit Worten umzugehen und ich habe mich gefühlt als wäre ich mitten drin. Kleiner Kritikpunkt wäre neben dem Einstieg noch, dass es sich zwischendurch etwas zieht. Aber im großen und ganzen hat mir dieses Abenteuer richtig gut gefallen.

    14. Jan. 2023

Autorin / Autor

Über Gerhard Jäger

Gerhard Jäger, geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer, Lehrer und Vertreter im Außendienst. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und als Redakteur. 1994 erhielt er ein Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, 1996 den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Gerhard Jäger verstarb am 20. November 2018.

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