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Romane

Elizabeth Finch

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Über das Buch

Der neue Roman von SPIEGEL-Bestsellerautor Julian Barnes - »Beim Lesen werde ich klüger.« Elke Heidenreich, DER SPIEGEL

Neil, gescheiterter Schauspieler, Vater und Ehemann, besucht an der Abenduni eine Vorlesung zur Kultur und Zivilisation und ist fasziniert von der stoischen und anspruchsvollen Professorin Elizabeth Finch. Er hat zwar Affären und Liebeleien, doch prägt das Ringen um ihre Anerkennung sein Leben. Auch nach Beendigung des Studiums bleiben die beiden in Kontakt. Als sie stirbt, erbt Neil ihre Bibliothek und Aufzeichnungen – und stürzt sich in ein Studium Julian Apostatas, der für Elizabeth Finch ein Schlüssel zur Bedeutung von Geschichte an sich war: Der römische Kaiser wollte im 4. Jahrhundert das Christentum rückgängig machen. Wer war Julian Apostata? Und was wäre passiert, wenn er nicht so jung gestorben wäre? Der Schlüssel zur Gegenwart liegt nicht selten in der Vergangenheit, das zeigt dieser kenntnisreiche Roman auf unnachahmliche Weise.

Editionen (4)

ISBN9783442774371
Verlagbtb
Erscheinungsdatum12.06.24
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

3 Rezensionen

3,0

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  • kingofmusic
    kingofmusic

    224 Follower

    4,0

    Die Wahrheit ist das, was du draus machst Gern gesehene Gäste auf meiner Lektüreliste sind immer wieder die (neuesten) Bücher von Julian Barnes. So gehörte „Elizabeth Finch“ (2022, Kiepenheuer & Witsch, aus dem Englischen von Gertraude Krueger) auch zu dieser Liste. Hatten wir es zuvor bei „Der Mann im roten Rock“ im weitesten Sinne mit der „Biografie“ einer ganzen Epoche zu tun, ist hier wieder eine Mischung aus Fiktion und Fakten vorhanden. Der fiktive Teil handelt von der titelgebenden Dozentin Elizabeth Finch, die der Ich-Erzähler Neil in einem Seminar zum Thema „Kultur und Zivilisation“ kennen und schätzen lernt und der nach ihrem Tod ihre Bibliothek und einige Unterlagen erbt. Darin finden sich u. a. Notizen zu Julian Apostata (331 – 363) und Neil beginnt einen Essay über eben diesen Kaiser Julian zu schreiben. Der Essay ist das Herzstück des dreigeteilten Romans. Mir war dieser Julian bis dato völlig unbekannt, weshalb eine durchaus größere Wissenslücke nun relativ gefüllt ist; ein Umstand, der mir bisher in jedem Buch von Julian Barnes begegnet ist und mich allein deshalb immer wieder zu dessen Büchern greifen lässt. Anyway: die (streitbare) These von EF (wie sie im Lauf der Lektüre öfter genannt wird), ob es Europa ohne Kirche sprich dem Christentum heute bessergehen würde, wird in meinen Augen gut durchleuchtet. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht auf diese Frage. Ich glaube auch nicht, dass es Herrn Barnes´ Intention war, diese Frage für die Leserinnen und Leser zu beantworten. Vielmehr regt er sie zum eigen- und selbständigen Denken, für den Blick „hinter die niedergeschriebene Wahrheit“ an, um am Ende zu erkennen, dass es die „eine“ Wahrheit, die eine Seite der Medaille nicht gibt, sondern alles von zwei Seiten interpretierbar ist. „Elizabeth Finch“ ist also voller kluger, philosophischer Sätze und historischer Fakten und manchem Mythos, bei dem wohl der Wunsch, dass es so war, Vater des Gedankens ist *g*. Sicher gibt es bessere Romane von Julian Barnes, aber für sehr gute 4* reicht es trotzdem. Ergo gibt es eine Leseempfehlung für alle, die Interesse an Philosophie, Geschichte und Religion mitbringen. ©kingofmusic

    1. Dez. 2023

  • stines_lesereise
    stines_lesereise

    19 Follower

    3,0

    Ich bin seiner Tiefe nicht gewachsen

    12. Juni 2023

  • chriso
    chriso

    29 Follower

    3,0

    Dieses Buch war deutlich nicht meines, vielleicht hatte ich etwas anderes erwartet! Die Handlung hat mich eher gelangweilt, die Philosophie war mir zu fähig! Am Ende habe ich es überflogen, um auf ein Ende zu stoßen, das mich unzufrieden gelassen hat!

    23. Juni 2024

Autorin / Autor

Über Julian Barnes

Julian Barnes, 1946 in Leicester geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt (u.a. Man Booker Prize), liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor. Er lebt in London.

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