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Elizabeth Finch

3.0(21)
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About the book

The Sunday Times Bestseller from the Winner of the Booker Prize

She will change the way you see the world . . .

'I'll remember Elizabeth Finch when most other characters I've met this year have faded' The Times

Elizabeth Finch was a teacher, a thinker, an inspiration. Neil is just one of many who fell under her spell during his time in her class. Tasked with unpacking her notebooks after her death, Neil encounters once again Elizabeth's astonishing ideas on the past and on how to make sense of the present.

But Elizabeth was much more than a scholar. Her secrets are waiting to be revealed . . . and will change Neil's view of the world forever.

'Enthralling . . . A connoisseur and master of irony himself, [Barnes] fills this book with instances of its exhilarating power' Sunday Times

'A lyrical, thoughtful and intriguing exploration of love, grief and the collective myths of history' Booklist

Editions (2)

ISBN9781529116076
PublisherRandom House UK Ltd
Publication Date02/23/23
Pages178

Reviews & Ratings

21 ratings

3 reviews

3.0

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  • kingofmusic
    kingofmusic

    224 Followers

    4.0

    Die Wahrheit ist das, was du draus machst Gern gesehene Gäste auf meiner Lektüreliste sind immer wieder die (neuesten) Bücher von Julian Barnes. So gehörte „Elizabeth Finch“ (2022, Kiepenheuer & Witsch, aus dem Englischen von Gertraude Krueger) auch zu dieser Liste. Hatten wir es zuvor bei „Der Mann im roten Rock“ im weitesten Sinne mit der „Biografie“ einer ganzen Epoche zu tun, ist hier wieder eine Mischung aus Fiktion und Fakten vorhanden. Der fiktive Teil handelt von der titelgebenden Dozentin Elizabeth Finch, die der Ich-Erzähler Neil in einem Seminar zum Thema „Kultur und Zivilisation“ kennen und schätzen lernt und der nach ihrem Tod ihre Bibliothek und einige Unterlagen erbt. Darin finden sich u. a. Notizen zu Julian Apostata (331 – 363) und Neil beginnt einen Essay über eben diesen Kaiser Julian zu schreiben. Der Essay ist das Herzstück des dreigeteilten Romans. Mir war dieser Julian bis dato völlig unbekannt, weshalb eine durchaus größere Wissenslücke nun relativ gefüllt ist; ein Umstand, der mir bisher in jedem Buch von Julian Barnes begegnet ist und mich allein deshalb immer wieder zu dessen Büchern greifen lässt. Anyway: die (streitbare) These von EF (wie sie im Lauf der Lektüre öfter genannt wird), ob es Europa ohne Kirche sprich dem Christentum heute bessergehen würde, wird in meinen Augen gut durchleuchtet. Eine eindeutige Antwort gibt es nicht auf diese Frage. Ich glaube auch nicht, dass es Herrn Barnes´ Intention war, diese Frage für die Leserinnen und Leser zu beantworten. Vielmehr regt er sie zum eigen- und selbständigen Denken, für den Blick „hinter die niedergeschriebene Wahrheit“ an, um am Ende zu erkennen, dass es die „eine“ Wahrheit, die eine Seite der Medaille nicht gibt, sondern alles von zwei Seiten interpretierbar ist. „Elizabeth Finch“ ist also voller kluger, philosophischer Sätze und historischer Fakten und manchem Mythos, bei dem wohl der Wunsch, dass es so war, Vater des Gedankens ist *g*. Sicher gibt es bessere Romane von Julian Barnes, aber für sehr gute 4* reicht es trotzdem. Ergo gibt es eine Leseempfehlung für alle, die Interesse an Philosophie, Geschichte und Religion mitbringen. ©kingofmusic

    Dec 1, 2023

  • stines_lesereise
    stines_lesereise

    19 Followers

    3.0

    Ich bin seiner Tiefe nicht gewachsen

    Jun 12, 2023

  • chriso
    chriso

    29 Followers

    3.0

    Dieses Buch war deutlich nicht meines, vielleicht hatte ich etwas anderes erwartet! Die Handlung hat mich eher gelangweilt, die Philosophie war mir zu fähig! Am Ende habe ich es überflogen, um auf ein Ende zu stoßen, das mich unzufrieden gelassen hat!

    Jun 23, 2024

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