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Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

3,9(56)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Das Römische Reich endlich aus weiblicher Sicht.

Lasst uns das Drehbuch des Römischen Reiches zerreißen: Genug von Brüdermördern, Frauenräubern und Kriegsspektakel! Die Geschichte Roms ist so viel mehr: Mit Emma Southon entdecken wir, wie die Sexarbeiterin Hispala Faecenia eine Verschwörung aufdeckt, wir lernen die klügste Geschäftsfrau von Pompeji kennen, während wir die wunderbare Aussicht auf den Vesuv genießen (was kann da schon schiefgehen?), und wir begleiten Septimia Zenobia, die – nachdem sie mit ansehen musste, wie inkompetente, psychopathische und inkompetent-psychopathische Kaiser das Imperium fast zerstörten – das einzig Logische tut: Sie erklärt sich selbst zur Kaiserin ... Southon folgt 21 Frauen in Krieg, verbotener Liebe und Naturkatastrophen (sowie der einen oder anderen bacchantischen Orgie) und zeigt uns ein neues Gesicht des Reiches, das wir so gut zu kennen glaubten.

»Southon zeigt, wie Frauen unglaublich häufig aus der römischen Geschichte getilgt wurden ... Römische Frauen waren immer da – jetzt müssen wir dafür sorgen, dass ihre Geschichten erzählt werden.« BBC History

»Wo war Emma Southon, als ich römische Geschichte studierte?« Laura Shepperson

»Klug, frech und erfrischend feministisch. Dieses Buch verdient einen Platz in den Regalen der Bibliotheken, um die patriarchalischen Sachbuchsammlungen auszugleichen. Wir brauchen mehr Geschichtsschreibungen wie diese.« Booklist

»Emma Southon hat die erstaunliche Fähigkeit, alles, was man über die römische Geschichte zu wissen glaubte, auf den Kopf zu stellen, neu auszurichten und neu zu zeigen, während sie einen gleichzeitig zum Lachen bringt, weil sie, offen gesagt, urkomisch ist. ›Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen‹ ist das Geschichtsbuch, von dem ich nicht wusste, dass ich es brauche – ein sofortiger Klassiker.« Jane Draycott

»Dies ist nicht nur ein Buch über das Leben historischer Frauen, sondern eines über die Geschichte des Frauseins.« The Times Literary Supplement

Editionen (2)

ISBN9783351042387
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum15.10.24
Seitenzahl495

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

17 Rezensionen

3,9

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  • cupcake_kathi
    cupcake_kathi

    130 Follower

    3,0

    Insgesamt aber ein interessantes Hörbuch, das zum Nachdenken anregt und eine andere Perspektive auf Geschichte bietet.

    „Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen“ hat mir als Hörbuch einen spannenden, aber auch etwas gemischten Eindruck hinterlassen. Der Ansatz, Geschichte aus der Perspektive von Frauen zu erzählen, ist wirklich interessant und hebt sich angenehm von den üblichen Darstellungen ab. Allerdings war der Hörfluss für mich stellenweise etwas schwierig. Einige Geschichten wirkten recht trocken, was vor allem daran liegt, dass zu manchen Frauen nur wenige oder sehr schwammige Informationen überliefert sind. Zudem springt das Buch von einer zur nächsten Geschichte, was das Zuhören manchmal etwas unruhig macht. Manchmal wird auch eine sehr moderne Sprache genutzt, die eher wie ein lockeres Gespräch unter Freunden wirkt. Dabei tauchen Begriffe auf, die historisch eigentlich viel später entstanden sind – das hat mich zwischendurch etwas aus der Atmosphäre gerissen.

    20. Apr. 2026

  • bookswithchristina
    bookswithchristina

    155 Follower

    4,0

    Frauen, Macht und die alte Lüge vom „Nebenbei“

    Emma Southons "Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen" ist mehr als ein Geschichtsbuch: Es ist ein feministisches Manifest in Verkleidung, denn während wir seit Schulzeiten mit Namen wie Caesar, Augustus oder Nero überhäuft werden, tauchen Frauen in der Überlieferung fast nur als Randfiguren auf – als Ehefrauen, Mütter, Intrigantinnen oder „Verderberinnen“. Southon nimmt diese Bruchstücke und zeigt: Sie waren nicht nebensächlich, sondern Teil der Machtmechanismen, die Rom prägten. Ihr Ton ist witzig, frech und schonungslos. Sie macht sichtbar, wie Geschichtsschreibung Frauen systematisch verkleinert, dämonisiert oder glorifiziert, anstatt sie als Menschen darzustellen. Und das Bittere: Die Muster sind uns vertraut. Damals wie heute gilt: Eine Frau, die Einfluss nimmt, wird schnell als „machthungrig“ oder „skandalös“ abgestempelt. Eine Frau, die unabhängig ist, gilt als Bedrohung. Und eine Frau, die stillhält, wird gefeiert – aber bleibt unsichtbar. Genau diese Parallelen machen das Buch so aktuell. Southon hält uns vor Augen, dass patriarchale Narrative nicht nur ein Problem der Antike sind, sondern bis in die Gegenwart wirken – ob in Politik, Medien oder in der Frage, wer überhaupt „geschichtsträchtig“ genug ist, um erinnert zu werden.

    25. Aug. 2025

  • 4,0

    Toll! Wenn Geschichte (und/oder ein Sachbuch) immer so ist, würden sie alle lieben.

    War sehr positiv überrascht über die lockere sprache und die modernen Vergleiche. Ein Punkt Abzug nur, weil es mir persönlich zwischen „Schwanz“ und „bumsen“ manchmal doch zuviel des guten war.

    12. Jan. 2026

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Emma Southon

Emma Southon promovierte in Alter Geschichte, gab aber nach einigen Jahren als Dozentin für Antike und Mittelalterliche Geschichte die akademische Welt auf und begann, zu ihrem eigenen Vergnügen zu schreiben. Sie ist Co-Host des Podcasts »History Is Sexy« und Autorin von »Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen«.

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