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„Unwell women“ hat mich selbst als „unwell women“ zum weinen gebracht. Die Autorin selbst ist mit Lupus diagnostiziert und schreibt das Buch aus einer „wir“ Perspektive. Leser:innen die sich selbst als „unwell“ bezeichnen werden mit einbezogen, wenn in „wir-Botschaften“ vom unserem Leid erzählt wird. Das Buch fängt im alten Griechenland an und endet in der Gegenwart. Wir folgen der medizinischen Entwicklung der Medizin des weiblichen Körpers bzw. überhaupt der Entstehung dieser. Es geht nicht nur um körperliche Krankheiten sondern auch, wie mit psychisch kranken Frauen umgegangen wurde. Die Grausamkeiten von Maßnahmen, welche die Gesundheit wieder herstellen sollten, werden dargestellt und gleichzeitig auch Hoffnung geschürt. Wir folgen nicht nur männlichen Ärtzen ( welche sich unter anderem auch für eine faire weibliche Medizin einsetzten) sondern erfahren von den ersten weiblichen Ärtzinnen, jenen die sich für das Recht auf Abtreibung, auf eine schmerzlose Geburt und gegen Lobotomien einsetzten. Wir erfahren die Geschichte von furchtlosen Aktivist:innen die eine intersektionale, feministische Medizin forderten. Das Buch gibt einem das Gefühl von „gesehen werden“ und zeigt, wie viel starke,laute Frauen schon geschafft haben. Liest man das Buch, überdenkt man sein Bild über den eigenen Körper. Weiß ich was ich fühle? Wie ich aussehe? Was hilft mir wirklich , unabhängig davon, was Ärzte mir sagen? Man denkt darüber nach, was man vielleicht schon alles weiß aber sich nie Raum gegeben hat. Man wird mutig, sich selbst zu trauen und für sich einzustehen. Niemand weiß besser über die eigenen Schmerzen als man selbst. Ein wirklich bewegendes Buch für alle, die eine „unwell women“ sind.
20. Okt. 2024
„Unwell women“ hat mich selbst als „unwell women“ zum weinen gebracht. Die Autorin selbst ist mit Lupus diagnostiziert und schreibt das Buch aus einer „wir“ Perspektive. Leser:innen die sich selbst als „unwell“ bezeichnen werden mit einbezogen, wenn in „wir-Botschaften“ vom unserem Leid erzählt wird. Das Buch fängt im alten Griechenland an und endet in der Gegenwart. Wir folgen der medizinischen Entwicklung der Medizin des weiblichen Körpers bzw. überhaupt der Entstehung dieser. Es geht nicht nur um körperliche Krankheiten sondern auch, wie mit psychisch kranken Frauen umgegangen wurde. Die Grausamkeiten von Maßnahmen, welche die Gesundheit wieder herstellen sollten, werden dargestellt und gleichzeitig auch Hoffnung geschürt. Wir folgen nicht nur männlichen Ärtzen ( welche sich unter anderem auch für eine faire weibliche Medizin einsetzten) sondern erfahren von den ersten weiblichen Ärtzinnen, jenen die sich für das Recht auf Abtreibung, auf eine schmerzlose Geburt und gegen Lobotomien einsetzten. Wir erfahren die Geschichte von furchtlosen Aktivist:innen die eine intersektionale, feministische Medizin forderten. Das Buch gibt einem das Gefühl von „gesehen werden“ und zeigt, wie viel starke,laute Frauen schon geschafft haben. Liest man das Buch, überdenkt man sein Bild über den eigenen Körper. Weiß ich was ich fühle? Wie ich aussehe? Was hilft mir wirklich , unabhängig davon, was Ärzte mir sagen? Man denkt darüber nach, was man vielleicht schon alles weiß aber sich nie Raum gegeben hat. Man wird mutig, sich selbst zu trauen und für sich einzustehen. Niemand weiß besser über die eigenen Schmerzen als man selbst. Ein wirklich bewegendes Buch für alle, die eine „unwell women“ sind.
20. Okt. 2024






