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Vox

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Über das Buch

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.



»'Vox' zeigt die Dringlichkeit der #metoo-Bewegung und die grundlegende Wichtigkeit von Sprache.« Vanity Fair

»Intelligent, spannend, provokativ und verstörend – genau wie ein großer Roman sein muss.« Lee Child

»Fans feministischer Dystopien werden dieses Jahr mit Neuerscheinungen überschüttet - und 'Vox' sticht daraus klar hervor.« Irish Independent

Editionen (5)

ISBN9783103974072
VerlagS. FISCHER
Erscheinungsdatum15.08.18
Seitenzahl400

Merkmale

5 Bewertungen

NachdenklichVerstörendSpannendMittelEinfachVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

771 Bewertungen

176 Rezensionen

3,6

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  • noraxxx
    noraxxx

    109 Follower

    3,5

    "Das Böse triumphiert, wenn gute Menschen nichts tun."

    Mit dem Roman VOX entwirft Christina Dalcher eine dystopische Zukunftsvision, in der Frauen nur noch 100 Wörter pro Tag sprechen dürfen. Anhand der Geschichte der Neurolinguistin Jean McClellan zeigt der Roman, welche Folgen der Verlust von Sprache, Freiheit und Selbstbestimmung für die Gesellschaft haben kann. VOX ist eine düstere Version einer dystopischen Zukunft und zeigt in einer sehr drastischen Variante was werden könnte wenn Frauen den Kampf um den Feminismus verlieren. Mir hat das Hörbuch gut gefallen, an einigen Stellen hätte ich mir noch mehr Worldbuilding gewünscht um diese Variante einer dystopischen Welt noch etwas mehr kennenzulernen. Die Geschichte von Jean und ihrer Familie ist sehr zentral. Für mich Leben Dystopien aber auch davon noch etwas mehr Einsichten in eine Welt zu geben. Trotzdem war es eine spannende Geschichte und die düstere und sehr triste Stimmung war für mich gut greifbar. Insgesamt eine gute Geschichte und trotzdem hat es mich nicht ganz mitgerissen wie es andere Dystopien schon geschafft haben. Ich befürchte sogar, dass ich dieses Buch hätte lieber Lesen sollen anstatt es als Hörbuch zu hören, da ich mit der Vorleserin nicht so ganz warm geworden bin. Ich würde es auf trotzdem weiter empfehlen, da die Autorin eine gute und spannende Geschichte kreiert hat.

    "Das Böse triumphiert, wenn gute Menschen nichts tun."

    20 Stunden vor

  • doscho
    doscho

    21 Follower

    4,0

    In einem dystopischen Amerika, in dem es Frauen per Gesetz verboten ist, mehr als 100 Wörter am Tag zu sprechen, kämpft die Neurolinguistin Dr. Jean McClellan gegen die Regierung. „Vox“, der Debütroman von Christina Dalcher, kommt mit einem ungeheuerlichen Grundkonzept daher, das aufhorchen lässt. Doch der Einstieg in das Buch fiel mir aus zwei Gründen schwer. Zum einen lag das am Schreibstil des Buches. Jean, aus deren Perspektive erzählt wird, macht nämlich sehr oft Zeit- und Gedankensprünge zu der Zeit, als es noch keine Wortzähler gab, die jedes gesprochene Wort einer Frau registrieren. Und ja, es ist vom Konzept her logisch, da man so Zusammenhänge erfährt und man wenigstens noch seine Gedanken und Erinnerungen hat, wenn man schon kaum sprechen darf. Dennoch war es für mich teilweise schwierig, zu verstehen, wo die Handlung gerade ist. Zum anderen dachte ich, die bloße Prämisse des Romans wird ihn nicht tragen. Anders ausgedrückt: Frauen dürfen kaum sprechen – was machen wir damit? Klar gibt es welche, die das nicht groß stört und sogar welche, die sich offen darüber freuen, logischerweise eher der männliche Teil. Aber auch die betroffenen Frauen gehen teilweise ganz in ihrer Rolle der stummen und fügsamen Hausfrau, Mutter, Kindgebärerin, wie auch immer man es nennen mag, auf, was fast noch erschreckender ist, als die erwartbaren Kommentare misogyner Männer. Die verschiedenen Positionen sind dennoch schnell erzählt, zumindest schneller als in den knapp 400 Seiten, die der Roman umfasst. Umso positiv überraschter war ich, dass sich das Buch in seiner zweiten Hälfte zu einem wirklich packenden und spannenden Thriller mit Politik- und Wissenschaftselementen entwickelt und noch dramatischer und brutaler wird, als es ohnehin schon war. „Vox“ ist ein Buch wie der sprichwörtliche Verkehrsunfall, bei dem man eigentlich nicht hinsehen will und gar nicht so genau wissen möchte, was passiert ist, der aber dennoch eine grausame Faszination ausübt. Die Autorin Christina Dalcher schreibt in ihrem Nachwort, dass sie hofft, das der Roman zum Nachdenken angeregt und wütend gemacht hat. Beides ist ihr meiner Meinung nach mit diesem nicht einfachen, aber lesenswerten Werk gelungen.

    4. Jan. 2026

  • luzifer
    luzifer

    359 Follower

    3,5

    Unterhaltsam, aber leider auch nichts Neues

    „Vox“ von Christina Dalcher ist ein Roman, der mit einem wirklich spannenden und aufwühlenden Szenario startet. Die Vorstellung einer Gesellschaft, in der Frauen nur 100 Worte pro Tag sprechen dürfen, ist sowohl erschreckend als auch erschütternd – ein Thema, das auf viele gesellschaftliche und politische Strömungen von heute anspielt. In der ersten Hälfte des Buches hat mich die Geschichte wirklich gut unterhalten: spannend, berührend und stellenweise auch bissig und humorvoll, was dem Ganzen eine interessante Dynamik verlieh. Leider flacht der Roman im weiteren Verlauf ab. Auch die Figuren bleiben flach und undifferenziert, wodurch es schwerfällt, eine tiefere Verbindung zu ihnen aufzubauen. Die Handlung verliert zunehmend an Überraschungen und wirkt stellenweise etwas abgekupfert. Für Fans dystopischer Literatur bietet der Roman wenig Neues, was erfrischend und einzigartig gewesen wäre. Im Vergleich zu anderen, ähnlich aufgebauten Geschichten geht „Vox“ leider unter und wird wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben. Trotz seiner starken ersten Hälfte und der interessanten Ausgangsidee bleibt „Vox“ insgesamt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es ist eine solide Dystopie, aber eben auch nicht mehr – eine solche, die viele andere Werke in diesem Genre schon besser und eindrucksvoller behandelt haben.

    2. Apr. 2025

3 von 176 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 41%
teo_reads
teo_reads21. Mai 2026

Sehr spannender Anfang!

Seite 6617%

1 Kommentar verdeckt

Seite 9323%

2 Kommentare verdeckt

Seite 35489%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Christina Dalcher

Christina Dalcher ist Autorin des internationalen Bestsellers »Vox«. Die Amerikanerin promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, u.a. wurde sie für den Pushcart Prize nominiert. »Q« ist ihr zweiter Roman.

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