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„Ich habe Angst und beruhige mich mit Schreiben.“
Ich lese gerne thematisch und da ich grade Urlaub in Kroatien gemacht habe ist mir „Jahre mit Martha“ in die Hände gefallen. Es war gut, dass ich es dort gelesen habe, da ich mich dort mehr mit dem Jugoslawien Krieg beschäftigt habe, der auch in diesem Buch thematisiert wird. Generell geht es um Zeljko Drazenko Kovačević, Sohn von kroatischen Eltern aus der Herzegowina. Er lernt die Arbeitgeberin seiner Mutter, Martha Gruber, kennen und zwischen den beiden entspinnt sich eine ungewöhnliche Geschichte. Dieses Buch fand ich besonders spannend, da es viele verschiedene Themen abdeckt und spannend behandelt. Das Leben mit jugoslawischen Wurzeln in Deutschland, der Unterschied zwischen Arm und Reich, der Aufstieg eines Arbeiterkindes in der akademischen Welt und um Probleme mit der Identität. Das alles noch verknüpft mit einer Coming-of-age Geschichte, hat mich dann sehr überzeugt. Martin Kordić hat all das genommen und einen interessanten Roman mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte geschrieben. Auch wenn ich die Beziehung mit Martha am schwächstem an diesem Buch fand, war sie doch ein wichtiger Dreh-und Angelpunkt für die Story. Ich habe selber keine migrantischen Wurzeln, habe durch das Buch aber einen guten Eindruck davon bekommen, was es mit einem Menschen machen kann und wie unterschiedlich das Leben in Deutschland aussieht. Vor allem die Passagen über den Krieg haben mich sehr berührt. Zeljko hat diesen aus einer kindlichen Perspektive erlebt, was den Blickwinkeln auf das Geschehene besonders spannend macht. Diese Banalität des Bösen kommt hier gut zum Vorschein. Ein wirklich interessantes Buch, welches meinen Horizont ein Stück weit erweitert hat.
27. Okt. 2025
„Ich habe Angst und beruhige mich mit Schreiben.“
Ich lese gerne thematisch und da ich grade Urlaub in Kroatien gemacht habe ist mir „Jahre mit Martha“ in die Hände gefallen. Es war gut, dass ich es dort gelesen habe, da ich mich dort mehr mit dem Jugoslawien Krieg beschäftigt habe, der auch in diesem Buch thematisiert wird. Generell geht es um Zeljko Drazenko Kovačević, Sohn von kroatischen Eltern aus der Herzegowina. Er lernt die Arbeitgeberin seiner Mutter, Martha Gruber, kennen und zwischen den beiden entspinnt sich eine ungewöhnliche Geschichte. Dieses Buch fand ich besonders spannend, da es viele verschiedene Themen abdeckt und spannend behandelt. Das Leben mit jugoslawischen Wurzeln in Deutschland, der Unterschied zwischen Arm und Reich, der Aufstieg eines Arbeiterkindes in der akademischen Welt und um Probleme mit der Identität. Das alles noch verknüpft mit einer Coming-of-age Geschichte, hat mich dann sehr überzeugt. Martin Kordić hat all das genommen und einen interessanten Roman mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte geschrieben. Auch wenn ich die Beziehung mit Martha am schwächstem an diesem Buch fand, war sie doch ein wichtiger Dreh-und Angelpunkt für die Story. Ich habe selber keine migrantischen Wurzeln, habe durch das Buch aber einen guten Eindruck davon bekommen, was es mit einem Menschen machen kann und wie unterschiedlich das Leben in Deutschland aussieht. Vor allem die Passagen über den Krieg haben mich sehr berührt. Zeljko hat diesen aus einer kindlichen Perspektive erlebt, was den Blickwinkeln auf das Geschehene besonders spannend macht. Diese Banalität des Bösen kommt hier gut zum Vorschein. Ein wirklich interessantes Buch, welches meinen Horizont ein Stück weit erweitert hat.
27. Okt. 2025






