Blick ins Buch

La carte postale (Martine Saada)

4,5(571)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Prix Renaudot des lycéens 2021, Prix Goncourt choix des Etats-Unis 2022, Grand Prix des Lectrices de ELLE 2022 C’était en janvier 2003. Dans notre boîte aux lettres, au milieu des traditionnelles cartes de voeux, se trouvait une carte postale étrange. Elle n’était pas signée, l’auteur avait voulu rester anonyme. L’Opéra Garnier d’un côté, et de l’autre, les prénoms des grands-parents de ma mère, de sa tante et son oncle, morts à Auschwitz en 1942. Vingt ans plus tard, j’ai décidé de savoir qui nous avait envoyé cette carte postale. J’ai mené l’enquête, avec l’aide de ma mère. En explorant toutes les hypothèses qui s’ouvraient à moi. Avec l’aide d’un détective privé, d’un criminologue, j’ai interrogé les habitants du village où ma famille a été arrêtée, j’ai remué ciel et terre. Et j’y suis arrivée. Cette enquête m’a menée cent ans en arrière. J’ai retracé le destin romanesque des Rabinovitch, leur fuite de Russie, leur voyage en Lettonie puis en Palestine. Et enfin, leur arrivée à Paris, avec la guerre et son désastre. J’ai essayé de comprendre comment ma grand-mère Myriam fut la seule qui échappa à la déportation. Et éclaircir les mystères qui entouraient ses deux mariages. J’ai dû m’imprégner de l’histoire de mes ancêtres, comme je l’avais fait avec ma sœur Claire pour mon livre précédent, Gabriële. Ce livre est à la fois une enquête, le roman de mes ancêtres, et une quête initiatique sur la signification du mot « Juif » dans une vie laïque.

Editionen (6)

ISBN9782246820505
VerlagGrasset
Erscheinungsdatum31.12.21
Seitenzahl494

Rezensionen & Bewertungen

571 Bewertungen

116 Rezensionen

4,5

Tippen zum Filtern

  • taunusleserin
    taunusleserin

    300 Follower

    5,0

    Erschütterndes, tragisches intensives, berührendes, authentisches und gut geschriebenes Memoir der französischen Autorin Anne Berest, die sich auf Spurensuche in der eigenen Familie begibt.

    7. Okt. 2024

  • bea777
    bea777

    482 Follower

    4,5

    Ein wunderbar einfühlsam geschriebenes Buch - gegendasVergessen!

    Anne Berest begibt auf Spurensuche ihrer verstorbenen Vorfahren. Alles beginnt im Januar 2003 mit einer mysteriösen Postkarte. Auf ihr sind die Namen von vier Menschen vermerkt, die im Holocaust grausam ermordet wurden. Es sind die Namen von Annes Urgroßeltern Emma und Ephraim Rabinovitch sowie deren Tochter Noemi und ihrem Sohn Jacques. Im ersten Teil des Buches begleiten wir die Rabinovitchs auf ihrem Weg durch Europa und Palästina. Auf der Suche nach einer Heimat. Doch als Juden sind sie immer Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt, die in Frankreich der frühen 1940er Jahre ihren Höhepunkt finden und zur Deportation führen. Nur die Tochter Myriam - Großmutter von Anne Berest - schafft es mit Glück den 2. Weltkrieg zu überleben. Der 2. Teil des Buches behandelt dann ihre Geschichte im Widerstand der Résistance und das Leben nach dem Ende des Krieges. Das Buch thematisiert sehr einfühlsam die Sprachlosigkeit in der Familie, die sich von Generation zu Generation weiter gibt. Es thematisiert auch die Erfahrungen jüdischer Menschen in Frankreich nach Ende des 2. Weltkrieges bis in die heutige Zeit und macht es so auch zu einem sehr aktuellen Zeugnis aktueller Geschichte. Gegen das Vergessen - es sollte Pflichtlektüre sein.

    26. Nov. 2024

  • ann_to_the_book
    ann_to_the_book

    104 Follower

    5,0

    „Die Postkarte“ ist ein tief bewegender, autobiografischer Roman von Anne Berest, der sich mit den Verbrechen des Holocausts auseinandersetzt.

    Die Mutter der Autorin erhält eine mysteriöse Postkarte, die lediglich die Namen Ephraim, Noemi, Jacques und Emma trägt. Dies ist der Ausgangspunkt einer intensiven und persönlichen Spurensuche, die sie tief in die Vergangenheit ihrer Familie führt und die grausamen Ereignisse während der Nazi-Zeit aufarbeitet. Berest schildert nicht nur die brutalen Taten des Holocausts, sondern zeigt auch auf, wie das langfristige Erbe dieser Traumata innerhalb der Familien und über Generationen hinweg seine Spuren hinterlässt. Sie macht uns eindrucksvoll bewusst, wie sich diese schrecklichen Erfahrungen noch immer auf die Identität und das Leben der Nachfahren auswirken. Der Roman verdeutlicht eindrucksvoll, wie die Generationen von heute weiterhin mit den psychischen und emotionalen Narben der Vergangenheit kämpfen. In einer Zeit, in der der Holocaust immer weiter in die Vergangenheit rückt und politische Strömungen erneut den Antisemitismus befeuern, ist es wichtiger denn je, das Bewusstsein für diese düstere Geschichte zu schärfen. Berest nutzt den persönlichen Kontext ihrer Familiengeschichte, um uns zu zeigen, dass Antisemitismus heute noch immer allgegenwärtig ist und auch die heutige jüdische Generation immer noch von den Spuren der Vergangenheit betroffen ist. Der Roman ist nicht nur eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit dem Holocaust, sondern auch ein Appell an uns alle, uns der Verantwortung zu stellen, diese Erinnerung zu bewahren. Berest schafft es, das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und geht mit ihrer Erzählweise emotional und lehrreich an die Materie heran. Die Mischung aus persönlichem Schmerz und historischer Aufarbeitung macht dieses Werk zu einem äußerst berührenden und wichtigen Buch, das jeder gelesen haben sollte. Es erinnert den Leser, welche Verantwortung wir für die Zukunft tragen.

    „Die Postkarte“ ist ein tief bewegender, autobiografischer Roman von Anne Berest, der sich mit den Verbrechen des Holocausts auseinandersetzt.

    28. Jan. 2025

3 von 116 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 326%
yasminliest
yasminliest2 Tage vor

Seite 32 und ich bin jetzt schon mitten in der Geschichte. 💯

Seite 10319%

1 Kommentar verdeckt

Seite 10920%

1 Kommentar verdeckt

Seite 12222%

1 Kommentar verdeckt

Seite 15228%

1 Kommentar verdeckt

12 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick