Zwischen Ewig und Jetzt

Zwischen Ewig und Jetzt

Hardback
3.027
SchuleJenseitsDreiecksliebesgeschichteTod

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Description

Wenn das Jenseits dir noch was zu sagen hat … „Ich habe ihn gesehen und mich sofort in ihn verliebt. Und im nächsten Augenblick war es schon wieder vorbei. Trennung, Schmerz, das volle Programm. Liebe auf den ersten Blick kennt jeder, oder fast jeder. Aber es gibt auch die Trennung auf den zweiten Blick. Von jemandem, den man sich einfach nicht erlauben darf. Weil er zu schön ist, zu allein, oder weil er ein Geheimnis hat.“ Aber Julia kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag an der neuen Schule kennengelernt hat. Und tatsächlich hat er ein gefährliches Geheimnis – er kann mit Toten sprechen … Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die Gänsehaut macht – weil die Wahrheit stärker ist als der Tod. Die sechzehnjährige Julia möchte ihr altes Leben am liebsten vergessen. Deshalb spielt sie an der neuen Schule die wohlhabende, unbeschwerte Neue und sucht nach Freunden, die möglichst keine Fragen stellen. Da kommt ihr der gutaussehende, beliebte Felix gerade recht. Schon bald ist sie seine Freundin und damit Teil der angesagtesten Clique der Schule. Aber sie kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag kennengelernt hat. Von Anfang an strahlt er etwas Dunkles, Geheimnisvolles aus. Ihre neuen Freunde meiden ihn, weichen Julias Fragen nach ihm aus. Eines Tages spricht Niki Julia an. Er hat eine Nachricht für sie, von ihrem Großvater. Aber Julias Großvater ist tot …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
464
Price
17.50 €

Posts

4
All
4

In Julias Vergangenheit ist einiges schief gelaufen. Was genau, erfahren wir Schritt für Schritt im Verlaufe der Geschichte. Ihre Erlebnisse waren so einschneidend, dass sie sich vorgenommen hat, an der neuen Schule ihre Vergangenheit ganz hinter sich zu lassen. So schenkt sie ihren Gefühlen zu Niki keine Beachtung, da er in der Schule von allen als Spinner abgetan wird und der totale Aussenseiter ist. Sie baut sich ihre eigene Identität auf und ist bald an der Seite von Felix zu finden, eines reichen, gut aussehenden und beliebten Mitschülers. Sie verstrickt sich immer mehr in einem Lügennetz und man fragt sich als Leser ob und wann ihr aufgebautes Kartenhaus wohl einstürzen wird. "Zwischen Ewig und Jetzt" ist aus der Perspektive von Julia geschrieben. So bekommt man ihre Alpträume, ihre Ängste und ihre Hin- und Hergerissenheit zwischen Felix und Niki hautnah mit. Einige ihrer Beweggründe konnte ich mir aufgrund ihrer Vergangenheit ja noch erklären, doch es gab doch einige Dinge, die mich an ihrer Person störten. So hatte ich immer das Gefühl, dass ihr Geld und Statussymbole wichtiger waren als zum Beispiel ihre Familie. Und dann diese Dreiecksgeschichte . . . etliche Male hätte ich Julia am liebsten einmal gehörig durchgeschüttelt. Felix ist also der gut aussehende, eher oberflächliche Junge aus reichem Haus. Am liebsten ist er mit seiner Elite-Clique unterwegs oder stellt für Julia eine mondäne Kricket-Ablenk-Party auf die Beine. Er war für mich am Anfang recht schnell abgehakt, da ich das Gefühl hatte, dass er Julia nur als ein schönes Accessoire und fürs Küssen (und mehr) an seiner Seite wollte. Ich fand es sehr schön von Marie Lucas, dass sie Felix für einmal nicht in dieses sonst übliche Schema drückte. Dafür ist Niki wieder der obligatorische düstere, geheimnisvolle Gegenpol. Und auch in diesem Buch ist mir dieser Part sofort sympathisch. Niki kann mit Toten reden und hat diese Gabe als einen Teil von sich akzeptiert. Auch seine Aussenseiterrolle und die zum Teil recht miesen Sprüche in der Schule, scheinen ihn nicht aus der Ruhe zu bringen. Es wird ein regelrechtes Mobbing gegen ihn betrieben. Trotzdem will er allen helfen - Lebenden und Toten. Und als er Julia eine sehr wichtige Botschaft von ihrem erst kürzlich verstorbenen Opa überbringt, verbringen sie immer mehr Zeit gemeinsam. Und genau diese Nachricht von Julias Grossvater bringt nun Krimielemente ins Spiel. Laut ihm soll irgend etwas mit dem Testament ihres Vaters nicht stimmen. Und so macht sich Julia mit ihren zwei Herzmännern auf die Suche nach der Wahrheit. Marie Lucas hat einen sehr jugendlichen, bildhaften und flüssigen Schreibstil, mit dem sie einen sofort zu fesseln vermag.Sie baut eine dichte und leicht gruselige Atmosphäre auf und mischt gekonnt Krimielemente in ihre jugendliche Fantasy-Liebesgeschichte. Die Zusammentreffen mit den verschiedenen Toten sind wohl das Highlight dieses Buches. Sind sie wirklich alle gutmütig oder gibt es auch böse Geister? Julia und Niki sind da lange nicht einer Meinung und die Autorin vermag damit ab und zu eine gruselige Stimmung zu erzeugen. Fazit: "Zwischen Ewig und Jetzt" ist eine schaurig-schöne Liebesgeschichte mit Fantasyelementen und kriminalistischen Zügen. Das Buch besticht mit einer dichten, leicht gruseligen Atmosphäre, die einen gefangen nimmt und einem kurzweilige Lesestunden beschert.

2

Erster Satz: Auf dem Innenhof habe ich ihn gesehen, noch vor allen anderen, und mich sofort verliebt. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin war lockerflockig und schnell zu lesen. Das einzige was mich störte waren Nikis einseitige "Dialoge" mit den Geistern, etwas verwirrend teilweise. Wo wir grade bei Niki sind, er war mein Lieblingscharakter, wohingegen ich Felix nichts abgewinnen konnte. Er hat mich daaaauerhaft genervt und meinetwegen hätte er komplett wegfallen können. Genauso haben mich teilweise Julias Entscheidungen & ihre mangelnde Entscheidungsfreude genervt - hüh, hott, hüh, hott. Ebenso ihr unbedingter Zwang wieder reich sein zu wollen. Ich mag eigentlich Dreiecksbeziehungen, doch hier (mit dem blöden Felix) fand ich es mega anstrengend und ich kann so einiges nicht nachvollziehen :/ Die Clique fand ich ebenfalls furchtbar - furchtbar oberflächlich und blass gehalten. Es wurden Dinge in den Raum geworfen, die sie anscheinend besser darstellen sollten, was ich noch schlimmer fand.. na ja. Die Idee mit den Gesprächen mit den Toten, dem Geheimnis um ihren Vater und den Drohungen gefiel mir aber ganz gut, auch wenn vieles vorhersehbar war. Fazit: Eine leichte Lektüre für zwischendurch (mit einem wunderbaren Cover :D)

3

Leider war das Ganze ziemlich klischeelastig. Die Neue, die umzieht und an eine neue Schule in einer anderen Stadt kommt, sieht den geheimnisvollen, absolut gutaussehenden Typen, der zufällig Einzelgänger ist, und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn. Ach ja, eine alleinerziehende Mutter hat sie natürlich auch, und wunderschön ist sie ebenfalls. Womit anfangs ein wenig Spannung erzeugt wurde, ist ihre „dunkle Vergangenheit“, die auch weiterhin eine große Rolle spielen wird. Das Ganze wandelte sich dann noch zu einem Liebesdreieck. Auf einmal steht das Mädchen zwischen zwei Jungen und kann sich nicht ganz entscheiden. Dabei war es natürlich die übliche Konstellation: das wunderschöne, intelligente Mädchen, der coole, reiche, gutaussehende, offene, beliebte Mädchenschwarm und der dunkle, geheimnisvolle Einzelgänger. Kommen wir doch zu den positiven Seiten des Buches: Es hat einen flüssigen, unterhaltsamen Schreibstil. Zudem ist die Idee an sich ganz cool und im letzten Drittel nimmt die Geschichte dann auch an Fahrt auf, es treten die ein oder anderen unvorhersehbaren Wendungen auf und faszinierende Aspekte werden ans Tageslicht befördert. Auch eine leicht gruselige Atmosphäre ist zwischenzeitlich durchaus vorhanden. Die Protagonistin hat meines Erachtens keine Minderwertigkeitskomplexe, kann meisterhaft lügen (die meisten Protas werden dabei immer feuerrot, deshalb sollte das erwähnt werden ^^), ist schlagfertig, einigermaßen selbstbewusst und hat einen angenehmen Sarkasmus. Der Humor hat auch einen nicht unwesentlichen Anteil daran, dass das Ganze durchaus unterhaltsam und zwischendurch auch amüsant ist. Leider bleiben die Nebencharaktere blass, auch wenn bei dem ein oder anderen durchaus Tiefe angedeutet ist. Felix - der beliebte Freund - ist auch kein unsympathischer Macho, sondern wirklich irgendwie süß und auch Niki (ja, der wird echt so genannt) stößt Julia nicht in typischer Bad Boy - Manier von sich, sondern ist nur ein wenig verbittert, sonst aber ganz nett zu ihr. Auch das Thema Sex wird nicht vollkommen unter den Tisch gekehrt, und wenn man das Liebesdreieck mal ignorierte, war die Liebesgeschichte auch ganz süß. Was mich ein bisschen irritiert hat, waren die Zeitsprünge (ich glaube, insgesamt passierte das zwei-, dreimal), in denen einfach Zeit und damit Entwicklungen übersprungen und die sich darin abspielenden Geschehnisse gerafft zusammengefasst werden. Das tritt gleich am Anfang auf. Prolog: Julia kommt an die neue Schule, sieht den mysteriösen Niki, ver- und entliebt sofort. Erstes Kapitel: Julia ist seit drei Wochen dort, hat einen gutaussehenden Freund und gehört der beliebtesten Clique an. Kann man ja noch drüber hinwegsehen, weil Prolog und so, allerdings passiert in der Mitte etwas ähnliches. Hier hätte ich ein bisschen mehr „Show it, don’t tell it“, besser gefunden. Auch das Ende dieses Einzelbandes wird ein wenig zu überhastet abgeschlossen und ein paar Fragen bleiben offen. Fazit: Klischeehafte Konstellationen und typisches Liebesdreieck, aber faszinierende Idee und unterhaltsamer, humorvoller Schreibstil

3

Zwischen ewig und jetzt; oder auch: was für zwischendurch

Nach dem letzten Buch brauchte es hier etwas seichtes und leichtes. Angezogen vor allem von dem wunderschönen Buchcover hab ich da genau zum richtigen Buch gegriffen. Die 16jährige Julia kommt, nachdem ihr Leben für sie in viele Einzelteile zerbrochen ist, auf eine neue Schule. Dort fällt ihr sofort der Außenseiter Niki auf. So schnell sich dieser mit nur einem Blick in ihr Herz geschlichen hat, so schnell verbannt sie ihn auch wieder aus selbigen. Sie möchte für sich ein Stück Normalität ohne Komplikationen wieder herstellen - in dieses Leben passt kein absoluter Außenseiter. Schon viel eher passend erscheint ihr die Clique um den schönen Felix herum. Ihr Leben mit Lügen aufgepeppt, sieht sie sich bald mitten drin in dieser Clique der Reichen und drüber hinaus an der Hand und damit in einer Beziehung mit Felix. Nachdem ihr Großvater stirbt, führt ihr Weg sie jedoch wieder zu Niki und nun wird auch klar, warum dieser von seinen Mitschülern gemieden wird: Niki kann mit Toten reden ... Man ahnt es schon, mal wieder ein Buch mit einer an den Nerven zerrenden Dreiecksgeschichte. Und die nervt hier wirklich, denn bis zum Schluss hat man das Gefühl, Julia könnte jeden Moment wieder mit ihrer Entscheidung umschwenken. Ich fand den Schreibstil anfangs etwas anstrengend, er liest sich durch kurze knappe, aneinander gereihte Sätze gehetzt und abgehackt. Das lässt entweder im Verlauf des Buches nach oder ich hab es dann irgendwann einfach nur nicht mehr so wahrgenommen, weil ich mich dran gewöhnt habe. Auch finde ich nachwievor die gewählte Zeitform des Präsens eher ... gewöhnungsbedürftig. Ebenso nervig wie die Dreiecksgeschichte war dann noch der Umstand, dass der Autorin offensichtlich nicht bewusst ist, dass zwischen Halbbruder und Stiefbruder ein himmelweiter Unterschied liegt. Justin, der Halbbruder (!) von Julia wird nämlich ständig anders bezeichnet. Aber wenn man nicht so kleinkariert ist wie ich, kann man vielleicht auch darüber hinweg sehen. ^^ Alles in allem, wenn man sich mit diesen Kleinigkeiten arrangieren kann, ist das Buch gar nicht mal so schlecht. Ein Hauch Spannung ist über das ganze Buch enthalten, sie hält einen am Buch, reizt aber nicht unnötig auf. Eben genau das richtige für einen langweiligen Nachmittag, an dem man etwas einfach verdauliches braucht.

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