In dieser ganz besonderen Nacht
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Was soll ich sagen?
Ich hatte das Buch glaub ich seit 10 Jahren oder noch länger auf meinem SuB. Mehrmals hatte ich es in der Hand, um es auszusortieren und jedes Mal wieder ist es geblieben. Und jetzt hab ich es endlich gelesen. Das Jugendbuch dreht sich um Amber, die nach einem Schicksalsschlag von Deutschland nach San Francisco ziehen muss und sich dort verliebt. In einen Geist. Ich fand die Prämisse damals total romantisch und es war auch irgendwie ganz süß. Das Buch war aber leider sehr langatmig. Es wurde oft über mehrere Seiten nur die Gegend beschrieben und es passierte generell eher wenig. Immer Mal wieder gibt es spannende Szenen und wenn das dazwischen nicht so lang gewesen wäre, wäre es richtig gut gewesen. So aber ist es schon ein Commitment ein über 550 Seiten langes Jugendbuch zu starten. Mitunter einer der Gründe warum ich es erst jetzt gelesen habe. Die Gefühle von Amber und ihre Beziehung zu ihren Freunden, ihrem Vater und zu Nathaniel werden wirklich schön beschrieben und man kann sich gut in sie hineinfühlen. Diese ganz besondere Nacht, nach der auch das Buch benannt wurde, passiert leider erst etwa in den letzten 100 Seiten. Und man wird auch immer wieder von der Autorin über ein bestimmtes Ereignis gespoilert, was auch nervt, weil der Plottwist sonst viel spannender gewesen wäre. Die letzten 100 Seiten vor dem Epilog waren wirklich spannend, herzzerreißend und teils grausam. Der Epilog selbst war leider nicht besonders gut. Es schien als müsste es unbedingt noch ein Happy End geben, was finde ich nicht notwendig gewesen wäre, weil das Buch trotzdem auf einer positiven Note geendet hätte. So wurden leider mit dem Ende Fragen aufgemacht und es war dann doch sehr cheesy. Alles in allem war das Buch unterhaltsam, aber viel zu langatmig um richtig Spannung aufkommen zu lassen.
Mein absolutes Seelenbuch
Ich habe das Buch vor Jahren schonmal gelesen , an den Inhalt konnte ich mich nur wage erinnern . Aber ich habe es nie weggegeben und zu jedem Umzug mitgenommen . Jetzt weiß ich wieder warum , diese Geschichte hat mich in so vielerlei Hinsicht berührt . Und auch etliche Tränen sind geflossen . Die Geschichte vom Amber und Nathaniel ist genau das was man braucht um an Liebe zu glauben 🫶
Ob ich wohl jemals an dieses Buch zurückdenken kann, ohne dass mir die Tränen in den Augen stehen, ich Gänsehaut bekomme und einfach nur in den Erinnerungen schwelgend an die Zeit, die ich lesend mit dieser wunderschönen Geschichte verbracht habe? Ich glaube nicht! Es gibt Bücher, die sind wie eine warme kuschelige Decke an einem kühlen, aber sonnigen Herbst-oder Wintertag. Dies ist eines davon, ein ganz besonderes!
Die 16-jährige Amber hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich. Sie begleitete ihre Mutter, die einen Hirntumor hatte, bis zum letzten Atemzug und muss nach der Beerdigung zu ihrem Vater, den sie mehr von Fotos kennt, nach San Francisco ziehen. Dort abgekommen ist sie hilflos überfordert. Sie wurde völlig entwurzelt. Nicht nur ihre Mutter hat sie verloren, sie musste auch ihre gewohnte Umgebung, ihr Freunde, alles in Deutschland zurück lassen. Trauer und Wut lassen sie eine innere Mauer errichten und sie ist nicht bereit, ihr neues Leben zu akzeptieren. Die Geschichte ist vorwiegend aus der Perspektive der Protagonistin Amber geschrieben. So bekommen wir ihre Trauer, ihre Verzweiflung und vor allem auch all ihre aufgestaute Wut hautnah zu fühlen. Nur sehr langsam kann sie sich Schritt für Schritt öffnen und neue Menschen an sich ranlassen, was für mich sehr realistisch erscheint. Nach einem Zwischenfall flüchtet Amber in ein leer stehendes Haus an der Franklin Street, in dem sie sich sofort gut aufgehoben fühlt. Dort trifft sie auf Nathaniel, den sie vorerst für einen Obdachlosen hält. Doch Nathaniel ist ein Geist, eine verlorene Seele und sie kann ihn sehen und hören. Ab Kapitel 11 gibt es immer wieder kleinere Abschnitte, die Nathaniels Sicht schildern. Durch diese kursiv gedruckten Sequenzen erfahren wir vor allem mehr über seine Gefühls- und Gedankenwelt. Für mich ist in diesem Buch nicht einmal die zarte Liebesgeschichte der Höhepunkt sondern die verschiedenen Charaktere. Nicht nur die beiden Protagonisten Amer und Nathaniel konnten mich überzeugen, auch ihre Freunde Matt, Shane, Holly, Abby und ihr Vater Ted sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Nicole C. Vosseler schafft es, jedem von ihnen eine einmalige Identität zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen. Vor allem Matt, der punkige Asiate, ganz nach dem Motto "harte Schale, weicher Kern" hat es mir angetan. Nicole C. Vosseler hat einen wunderschönen und detailverliebten Schreibstil. Ihre Beschreibungen lassen einen eintauchen und ich sah immer San Francisco vor mir, das ich vor gut drei Jahren selber erleben durfte. Es war ein Wiedersehen mit einer tollen Stadt. Man merkt, dass die Autorin längere Zeit in dieser Stadt an der Westküste verbracht hat und ein Stück ihres Herzens dagelassen hat. Mit ihren bildhaften Beschreibungen schafft sie es, eine ruhige, jedoch dichte und melancholische Atmosphäre aufzubauen. Vieles konnte man sich für den Verlauf der Geschichte ausmalen, doch das wirkliche Ende kam dann doch sehr überraschend. Sicherlich sehr schön für alle Romantikerherzen, doch meiner Meinung nach war es sogar ein bisschen zuviel des Guten. "Love ist in the Air" . . . Fazit: "In dieser ganz besonderen Nacht" ist ein leises Buch über grosse Gefühle. Verlust, Trauer und Liebe stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Diese geballte Ladung Emotionen, die einmaligen Charaktere und der schöne, detailverliebte Schreibstil der Autorin haben mir kurzweilige Lesestunden beschert.
Deutsche Rezension: Ich habe mich sehr gefreut als mich CBJ über bloggdeinbuch als Rezensentin ausgewählt hat, da ich das Buch unbedingt lesen wollte. Genauso wie ich es lieben wollte und bei dem ich mich auf eine herzzerreisende Liebesgeschichte eingestellt habe, welches mir aber trotzdem ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Aber leider habe ich nur Teile und Fetzten von dieser Erwartung bekommen. Ich hatte nämlich große Probleme mit dem zu aufgebauschten Schreibstil der Autorin. Sie hat zwar zugegeben bezaubernd und verträumt geschrieben, aber alle ihrer Sätze waren viel zu lange, zu aufgebauscht und einfach zu viel in jedem belangen. Teilweise auch kurze Sätze einzubauen, wäre angenehmer gewesen und hätte es aufgelockert, aber so war es ein sehr, sehr mühsames Lesen. Und auch die Beschreibungen von alles und jedem usw. usf. war viel zu viel. Ich bin kein Fan von ewig langen Umgebungsbeschreibungen und daher habe ich auch meine Probleme mit Kai Meyers ‚Arkadien erwacht‘ oder Tolkiens ‚Herr der Ringe‘. Aber dort ist es wenigstens Fantasy und daher habe braucht man genauere Beschreibungen, um es sich vorzustellen zu können. Aber das hier spielt in San Francisco und Voesseler hat es mit der Beschreibung von allem rundherum maßlos übertrieben. Ich brauche jetzt gar nicht mehr nach San Francisco zu fahren, um zu wissen wie die jeweiligen Bezirke aussehen, oder die Straßenecken, Straßenschilder, die Hydranten oder was die Möwen, Seelöwen oder was weiß der Kuckuck alles tun und welche Geräusche sie dabei machen. Okay, einige Leser mögen das, ich definitiv nicht! (Weil in der Geschichte auch nichts weiter geht und man ohne Probleme leicht immer wieder ein oder zwei Seiten auslassen könnte, wenn wieder eine neue Umgebungsbeschreibung beginnt, die sich unendlich zieht.) Auch konnte ich wenig mit der Hauptfigur anfangen, welche die Geschichte in der ich-Perspektive in der Vergangenheit schildet und Amber heißt, so wie ihre Haarfarbe – Bernstein. Sie redete nicht viel, aber bekommt trotzdem einen guten Anschluss an ihrer neuen Schule in San Francisco, die gute Freunde von ihr werden. Sie muss nämlich nach dem Tod ihrer Mutter ihr altes Leben Zurückklassen und zu ihren Vater von Deutschland nach Amerika ziehen. Ich habe Amber zwar am Anfang verstanden, dass sie ihrem Vater gegenüber reserviert war, denn sie vorher nur selten gesehen hat, aber nach der Hälfte des Buches fand ich Amber nur noch gemein gegenüber Ted, ihrem Vater. Er war einer meiner Lieblingscharaktere im Buch und er hat sich wirklich bemüht und alles für sie gegeben und sie hat gerade einmal immer nur ein leises ‚okay‘ oder ein gepresstes ‚Danke‘ zustande bekommen. Undankbares Gör! Auch habe ich nicht verstanden, wie sie diese Faszination bei Nathaniel ausgelöst hat und ich fand es nicht besonders romantisch, sondern musste mich etwas fremdschämen, als Vössler immer beschrieb, dass Nathaniel Amberrr immer als sein Funny Girl bezeichnet hat. Sie war nämlich nicht im Geringsten witzig … und wie gesagt, sie hat nicht viel geredet. Nathaniel war okay für mich und ich habe auch mit seinem Schicksal mitgefiebert und gehadert, aber seine Versessenheit für Amberr versteh ich bis zum Schluss nicht. Auch war ich ein Fan von Holly, der überdrehten, quirlig bunten Wahrsagerin und hätte gerne mehr von ihr gelesen. Shane war auch toll und ich versteh auch hier nicht, warum er sich gerade in Amber verguckt hat, aber es war wohl für ihn nur so etwas wie eine Notlösung ;) Trotzdem hat er sich diese Gefühle für sie eingebildet und wollte mehr von ihr und ich fand es total unkreativ und gemein, wie die Autorin das Problem mit den zwei Männern gelöst hat – das hat Shane nicht verdient, auch wenn er angeblich glücklich erscheint *bullshit*. Wer es gelesen hat, wird wissen, was ich hier meine. Warum das Buch jetzt trotz meiner Kritik noch 3 Punkte bekommt, liegt daran, dass ich am Ende hin dann doch weinen musste, wegen Shane und Nathaniel. Außerdem fand ich es ganz am Anfang witzig, wie sie Amerika mit Ambers Augen geschildert hat oder wie die Amerikaner das typische Deutschland sehen. Also hat es gegen Ende des letzten Viertels doch noch etwas in mir berührt und mich bewegt. Dafür war aber die Zeit bis dorthin zu lange, um das Buch in längerer, guter Erinnerung zu behalten. Cover: Ein wunderschönes verspieltes Cover, das mit sofort neugierig gemacht hat und einem in die richtige mystische Stimmung für das Buch versetzt. All in all: Eine nette Idee, die für mich leider bei der Umsetzung hapert und ich mir anders gewünscht hätte. Sie war mir außerdem viel zu langsam und es die Hälfte der Beschreibungen und Floskeln hätte man kürzen können. Würde ich nur bedingt weiterempfehlen. Für mehr Info besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/02/26/rezension-in-dieser-ganz-besonderen-nacht/
Ich fand die Geschichte ja ganz nett, auch wenn ich die Hauptprotagonistin sehr naiv fand und dem Geisterjungen nie wirklich getraut habe. Die Autorin hat vor allem mit vielen eigenen Ideen gepunktet. Dass das Buch in San Francisco gespielt hat, hat mir sehr gefallen, auch weil man gemerkt hat, dass die Autorin die Stadt kennt. Manchmal waren das vielleicht zu viele Beschreibungen und Informationen, aber auch damit konnte ich leben. Was mir gar nicht gefallen hat, war das Ende. Ich bin richtig wütend auf diesen Abschluss. Das hatte ich so auch nicht nie. :D Für mich hat Nicole Vosseler damit so gut wie alles ruiniert und daher nur 2 Sterne.
Die Geschichte beginnt sehr traurig und emotional. Amber verliert ihre Mutter und muss zu ihrem Vater nach San Francisco ziehen. Sie kennt ihn kaum und sieht ihn im Jahr vielleicht 4 Wochen. Der ganze Umzug gefällt ihr nicht und sie fühlt sie gefangen. Als sie überfallen wird, flüchtet sie in ein leerstehendes Haus. Sie fühlt sich dort sehr wohl und fängt nach und nach an es sich einzurichten. Amber besorgt sich Reiniger und putzt das WC, legt dort einen Vorrat an Essen und Trinken an, eine Decke und ihre Bücher. Jeden Nachtmittag nach der Schule macht sie es sich dort bequem, macht ihre Aufgaben und fühlt sich einfach nur wohl. Eines Tages trifft sie in dem Haus auf Nathaniel. Sofort empfindet sie für ihn große Sympathien und auch er scheint sie zu mögen, macht jedoch immer wieder einen Rückzieher, wenn sie sich näher kommen. Die Amtosphäre des Buches ist sehr melancholisch und mysteriös. Die Beschreibungen sind sehr genau und die Detailverliebtheit gibt den ganzen viel Gefühl mit. Auch die Beschreibung der Stadt ist sehr gut gelungen, alleine deshalb, weil die Autorin viel in dieser Stadt recherchiert hat. Die Handlung schreitet ruhig voran, aber kürzer hätte es nicht sein dürfen, da es sonst zu schnell geschehen würde. Leider gibt es viel zu wenig Szenen aus der Sicht von Nathaniel, die wunderbar in das Buch gepasst hätten. Der Rest des Buches ist aus Ambers Sicht geschrieben. Im Großen und Ganzen ist es ein wunderbar melancholisches Buch und sehr zu empfehlen. Besonders für die Leser, die sich für Geistergeschichten interessieren und wo der Tot im Mittelpunkt steht. Lange habe ich nach einem sehr guten Buch gesucht, das „The Hollow“ nahe kommt und das ist es!
♪“Let’s go to San Fransisco, where the flowers grow so very high.”♪ Aber Amber ist nicht freiwillig da. Nachdem ihre Mutter an einem Hirntumor gestorben ist, soll sie nun zu ihrem Vater in die Staaten ziehen. Zunächst ist alles noch so ungewohnt und ihr fehlen die alten Freunde. Zumal in Amerika so einiges anderes ist als in Good old Germany. Als sie sich jedoch nach einem Überfall in ein verwaistes Haus rettet, ahnt sie nicht, dass sie dadurch die Aufmerksamkeit von Nathaniel weckt. Der seit Jahrzehnten in diesem Haus als Geist umherirrt. Zunächst glaubt Amber verrückt zu werden, weil sie in der Lage ist Geister zu sehen. Doch je näher sie Nathaniel kennenlernt, desto mehr verliebt sie sich in ihn, auch wenn alle sie davor warnen sich mit einem Geist einzulassen. Schon bald sehnen sich beide nach mehr und einmal im Jahr ist dies auch möglich. An Halloween verschwimmt die Grenze zwischen der Geister-und der Menschenwelt und beide kosten diese besondere Nacht voll aus. Doch ihre Liebe hat fatale Folgen und nun geht es um Leben und Tod. Amber muss schnell herausfinden, wie sie Nathaniel erlösen kann, will sie nicht selbst ein Geist werden, dafür muss sie ihn aber für immer gehen lassen. Die Geschichte ist ganz nett, wenn auch ein klein wenig langatmig. Am Anfang konnte ich noch Ambers Verzweiflung spüren. Wie sie die Krankheit und der Tod ihrer Mutter belasten und dann auch noch der Umzug in eine für sie fremde Welt, zu einem Vater den sie kaum kennt. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Nathaniel ist zu Beginn noch unglaublich unschuldig und süß, aber ab der Hälfte hab ich irgendwie den Draht zu den Figuren verloren. Gern hätte ich auch mehr darüber erfahren, ob eine übernatürliche Präsenz Ambers Albträume verursacht oder ungeklärte emotionale Probleme. Oder ein tieferen Einblick in Nathaniels früheres Leben bekommen. Dafür hätte die Autorin gerne die anbahnende Liebe zwischen Amber und dem Schulschönling Shane weglassen können oder die Verwicklung zwischen Matt und Holly, die ohnehin von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Auch das Ende hat zwar mein Bedürfnis nach einem Happy End befriedigt, kam aber etwas unrealistisch um die Ecke, so das ich der Story einfach keine fünf Sterne geben kann. Es ist eine niedliche Geister/Liebesgeschichte bei denen man durchaus die Hälfte der Protagonisten mögen kann und der gegen Ende hin einfach die Puste ausgeht
4.5/5.0 Der zauberhafte Schreibstil der Autorin konnte mich von Anfang an für sich gewinnen und hat mir ermöglicht vollständig in die Geschichte abzutauchen. Man hatte wirklich das Gefühl man ist richtig dabei und konnte sich alle Orte bestens vorstellen (passiert bei mir leider eher selten). Außerdem waren mir alle Charaktere wirklich sympathisch und ich habe mit allen mitgefühlt und geleidet. Zum Ende liefen mir dann sogar die Tränen. Eine tolle neue Idee und ein wundervoller Schreibstil haben dieses Buch zu einem absoluten Highlight für mich gespannt. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die historischen Romane der Autorin, die ich noch zu Hause stehen habe.
Meine Meinung: Dieses Mal bin ich wieder in die Fall des tollen Covers getappt :p Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und passen alle super in die Geschichte. Ebenso die Beschreibungen der Orte, o.ä. In vielen Rezensionen hab ich gelesen, dass sich viele Leser daran gestört haben. Ich muss aber einfach das Gegenteil behaupten, da sich so vor meinem Innerenauge alles zusammengesetzt hat und ich teilweise das Gefühl hatte, selbst an dem Ort zu sein. Nicht zu vergessen sind natürlich die Emotionen! Frau Vosseler ist eine Meisterin in diesem Gebiet! Wie oft habe ich bei dem Buch mitgelacht, -geweint und -gefiebert?! Bisher habe ich noch nie erlebt, dass die Gefühle vom Amber und Nathaniel so greifbar waren, wie in diesem Buch! Nun zur Story überhaupt, diese ist in 3 Teile unterteilt. In diesen lernt man Amber kennen. Die Begegnungen mit unserem Nathaniel. Freundschaften werden geschlossen. Gefolgt von ein bisschen Action und Geheimnissen. Es ist alles dabei was man sich nur wünschen kann. Fazit: Eine leise und zarte Liebesgeschichte, die sich in das Herz des Lesers schleicht. Dieses Buch gehört ab sofort zu einem meiner Lieblinge!
Deutsche Rezension: Ich habe mich sehr gefreut als mich CBJ über bloggdeinbuch als Rezensentin ausgewählt hat, da ich das Buch unbedingt lesen wollte. Genauso wie ich es lieben wollte und bei dem ich mich auf eine herzzerreisende Liebesgeschichte eingestellt habe, welches mir aber trotzdem ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Aber leider habe ich nur Teile und Fetzten von dieser Erwartung bekommen. Ich hatte nämlich große Probleme mit dem zu aufgebauschten Schreibstil der Autorin. Sie hat zwar zugegeben bezaubernd und verträumt geschrieben, aber alle ihrer Sätze waren viel zu lange, zu aufgebauscht und einfach zu viel in jedem belangen. Teilweise auch kurze Sätze einzubauen, wäre angenehmer gewesen und hätte es aufgelockert, aber so war es ein sehr, sehr mühsames Lesen. Und auch die Beschreibungen von alles und jedem usw. usf. war viel zu viel. Ich bin kein Fan von ewig langen Umgebungsbeschreibungen und daher habe ich auch meine Probleme mit Kai Meyers ‚Arkadien erwacht‘ oder Tolkiens ‚Herr der Ringe‘. Aber dort ist es wenigstens Fantasy und daher habe braucht man genauere Beschreibungen, um es sich vorzustellen zu können. Aber das hier spielt in San Francisco und Voesseler hat es mit der Beschreibung von allem rundherum maßlos übertrieben. Ich brauche jetzt gar nicht mehr nach San Francisco zu fahren, um zu wissen wie die jeweiligen Bezirke aussehen, oder die Straßenecken, Straßenschilder, die Hydranten oder was die Möwen, Seelöwen oder was weiß der Kuckuck alles tun und welche Geräusche sie dabei machen. Okay, einige Leser mögen das, ich definitiv nicht! (Weil in der Geschichte auch nichts weiter geht und man ohne Probleme leicht immer wieder ein oder zwei Seiten auslassen könnte, wenn wieder eine neue Umgebungsbeschreibung beginnt, die sich unendlich zieht.) Auch konnte ich wenig mit der Hauptfigur anfangen, welche die Geschichte in der ich-Perspektive in der Vergangenheit schildet und Amber heißt, so wie ihre Haarfarbe – Bernstein. Sie redete nicht viel, aber bekommt trotzdem einen guten Anschluss an ihrer neuen Schule in San Francisco, die gute Freunde von ihr werden. Sie muss nämlich nach dem Tod ihrer Mutter ihr altes Leben Zurückklassen und zu ihren Vater von Deutschland nach Amerika ziehen. Ich habe Amber zwar am Anfang verstanden, dass sie ihrem Vater gegenüber reserviert war, denn sie vorher nur selten gesehen hat, aber nach der Hälfte des Buches fand ich Amber nur noch gemein gegenüber Ted, ihrem Vater. Er war einer meiner Lieblingscharaktere im Buch und er hat sich wirklich bemüht und alles für sie gegeben und sie hat gerade einmal immer nur ein leises ‚okay‘ oder ein gepresstes ‚Danke‘ zustande bekommen. Undankbares Gör! Auch habe ich nicht verstanden, wie sie diese Faszination bei Nathaniel ausgelöst hat und ich fand es nicht besonders romantisch, sondern musste mich etwas fremdschämen, als Vössler immer beschrieb, dass Nathaniel Amberrr immer als sein Funny Girl bezeichnet hat. Sie war nämlich nicht im Geringsten witzig … und wie gesagt, sie hat nicht viel geredet. Nathaniel war okay für mich und ich habe auch mit seinem Schicksal mitgefiebert und gehadert, aber seine Versessenheit für Amberr versteh ich bis zum Schluss nicht. Auch war ich ein Fan von Holly, der überdrehten, quirlig bunten Wahrsagerin und hätte gerne mehr von ihr gelesen. Shane war auch toll und ich versteh auch hier nicht, warum er sich gerade in Amber verguckt hat, aber es war wohl für ihn nur so etwas wie eine Notlösung ;) Trotzdem hat er sich diese Gefühle für sie eingebildet und wollte mehr von ihr und ich fand es total unkreativ und gemein, wie die Autorin das Problem mit den zwei Männern gelöst hat – das hat Shane nicht verdient, auch wenn er angeblich glücklich erscheint *bullshit*. Wer es gelesen hat, wird wissen, was ich hier meine. Warum das Buch jetzt trotz meiner Kritik noch 3 Punkte bekommt, liegt daran, dass ich am Ende hin dann doch weinen musste, wegen Shane und Nathaniel. Außerdem fand ich es ganz am Anfang witzig, wie sie Amerika mit Ambers Augen geschildert hat oder wie die Amerikaner das typische Deutschland sehen. Also hat es gegen Ende des letzten Viertels doch noch etwas in mir berührt und mich bewegt. Dafür war aber die Zeit bis dorthin zu lange, um das Buch in längerer, guter Erinnerung zu behalten. Cover: Ein wunderschönes verspieltes Cover, das mit sofort neugierig gemacht hat und einem in die richtige mystische Stimmung für das Buch versetzt. All in all: Eine nette Idee, die für mich leider bei der Umsetzung hapert und ich mir anders gewünscht hätte. Sie war mir außerdem viel zu langsam und es die Hälfte der Beschreibungen und Floskeln hätte man kürzen können. Würde ich nur bedingt weiterempfehlen. Für mehr Info besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/02/26/rezension-in-dieser-ganz-besonderen-nacht/
Die Handlung dümpelt sehr lange nur vor sich hin und durchs ganze Buch durch kam keine durchgängige Spannung bei mir auf. Natürlich könnte man das auch als eine ruhige Geschichte bezeichnen, das ist immer Ansichtssache. Mich konnte das Buch allerdings nicht fesseln, auch wenn es sich dank des teilweise humorvollen Schreibstils flüssig lesen ließ und auch durchaus eine gewisse Unterhaltung bot. Mit Amber bin ich leider das ganze Buch lang nicht wirklich warm geworden. Teilweise fand ich ihre Handlungen fast schon dumm, auch wenn ihre Gefühle im Allgemeinen nachvollziehbar waren. Somit war ich auch relativ nachsichtig, was die bockiger-Teenager-Momente anging, schließlich hat sie gerade erst ihre Mutter verloren und da ist man eben nicht emotionell ausgeglichen. Daher fand ich es wieder gut, dass sie nicht keine Mitleidsnummer abzieht und nicht das arme Mädchen mimt. Meine Gefühle ihr gegenüber sind also relativ gemischt, vor allem aber auch ziemlich neutral, sodass mich der im ersten Absatz prophezeite Tod von ihr die meiste Zeit nicht weiter störte. Die Nebencharaktere waren weitgehend ziemlich liebenswert. Matt konnte mir mit seinen sarkastischen Kommentaren zwischendurch auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern und Ted, Ambers Vater, der sich wirklich bemüht, auch einer zu sein, tat mir vor allem in Ambers zugegeben nicht unverständlichen Ich-wollte-hier-nicht-sein-und-du-hast-uns-damals-verlassen-Trotzphasen schon ein bisschen leid. Nathaniel erzählt zwischenzeitlich auch immer mal wieder ein paar Absätze lang, aber auch er hat mich irgendwie eher kalt gelassen. Außerdem kam mir die Geschichte oft ziemlich kitschig vor. Abgesehen davon, dass das Grundprinzip mit dem Umzug und dem Tod eines Elternteils natürlich sowieso nicht ganz so neu war, aufgrund der Bezüge sehe ich aber mal darüber hinweg. Aber zum Beispiel Ambers Beziehung zu dem Haus, in dem sie Nathaniel trifft: Die Faszination für leerstehende Häuser ist in meinen Augen absolut verständlich, und wenn es schön ist, dann kann ich durchaus nachvollziehen, dass man dort seine freien Nachmittage verbringt. Aber musste Amber dann wirklich so ein Gefühl haben, so ein Ziehen zu dem Haus, als hätten sie eine Verbindung? Für mich war das ein bisschen zu viel des Guten. Dasselbe gilt für die Beziehung mit Nathaniel. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich fesseln oder mitreißen oder so. Schön fand ich dagegen die Beschreibung von San Francisco. Der Autorin gelang es, wirklich Bilder von der Stadt in meinem Kopf entstehen zu lassen und man merkt, dass sie selbst dort war. Außerdem entsteht aus der Sicht einer Deutschen (sowohl bezogen auf die Autorin als auch auf die Protagonistin) ein ganz anderes Bild des amerikanischen Lebens, als man es von den bekannten amerikanischen Büchern gewohnt ist. Das Leben in Amerika kam aber sehr authentisch und echt rüber. Fazit: Zwar unterhaltsam und mit einer bildhaften Beschreibung San Franciscos, allerdings kitschig, langatmig und ohne Nähe zu den Hauptcharakteren
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Ich hatte das Buch glaub ich seit 10 Jahren oder noch länger auf meinem SuB. Mehrmals hatte ich es in der Hand, um es auszusortieren und jedes Mal wieder ist es geblieben. Und jetzt hab ich es endlich gelesen. Das Jugendbuch dreht sich um Amber, die nach einem Schicksalsschlag von Deutschland nach San Francisco ziehen muss und sich dort verliebt. In einen Geist. Ich fand die Prämisse damals total romantisch und es war auch irgendwie ganz süß. Das Buch war aber leider sehr langatmig. Es wurde oft über mehrere Seiten nur die Gegend beschrieben und es passierte generell eher wenig. Immer Mal wieder gibt es spannende Szenen und wenn das dazwischen nicht so lang gewesen wäre, wäre es richtig gut gewesen. So aber ist es schon ein Commitment ein über 550 Seiten langes Jugendbuch zu starten. Mitunter einer der Gründe warum ich es erst jetzt gelesen habe. Die Gefühle von Amber und ihre Beziehung zu ihren Freunden, ihrem Vater und zu Nathaniel werden wirklich schön beschrieben und man kann sich gut in sie hineinfühlen. Diese ganz besondere Nacht, nach der auch das Buch benannt wurde, passiert leider erst etwa in den letzten 100 Seiten. Und man wird auch immer wieder von der Autorin über ein bestimmtes Ereignis gespoilert, was auch nervt, weil der Plottwist sonst viel spannender gewesen wäre. Die letzten 100 Seiten vor dem Epilog waren wirklich spannend, herzzerreißend und teils grausam. Der Epilog selbst war leider nicht besonders gut. Es schien als müsste es unbedingt noch ein Happy End geben, was finde ich nicht notwendig gewesen wäre, weil das Buch trotzdem auf einer positiven Note geendet hätte. So wurden leider mit dem Ende Fragen aufgemacht und es war dann doch sehr cheesy. Alles in allem war das Buch unterhaltsam, aber viel zu langatmig um richtig Spannung aufkommen zu lassen.
Mein absolutes Seelenbuch
Ich habe das Buch vor Jahren schonmal gelesen , an den Inhalt konnte ich mich nur wage erinnern . Aber ich habe es nie weggegeben und zu jedem Umzug mitgenommen . Jetzt weiß ich wieder warum , diese Geschichte hat mich in so vielerlei Hinsicht berührt . Und auch etliche Tränen sind geflossen . Die Geschichte vom Amber und Nathaniel ist genau das was man braucht um an Liebe zu glauben 🫶
Ob ich wohl jemals an dieses Buch zurückdenken kann, ohne dass mir die Tränen in den Augen stehen, ich Gänsehaut bekomme und einfach nur in den Erinnerungen schwelgend an die Zeit, die ich lesend mit dieser wunderschönen Geschichte verbracht habe? Ich glaube nicht! Es gibt Bücher, die sind wie eine warme kuschelige Decke an einem kühlen, aber sonnigen Herbst-oder Wintertag. Dies ist eines davon, ein ganz besonderes!
Die 16-jährige Amber hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich. Sie begleitete ihre Mutter, die einen Hirntumor hatte, bis zum letzten Atemzug und muss nach der Beerdigung zu ihrem Vater, den sie mehr von Fotos kennt, nach San Francisco ziehen. Dort abgekommen ist sie hilflos überfordert. Sie wurde völlig entwurzelt. Nicht nur ihre Mutter hat sie verloren, sie musste auch ihre gewohnte Umgebung, ihr Freunde, alles in Deutschland zurück lassen. Trauer und Wut lassen sie eine innere Mauer errichten und sie ist nicht bereit, ihr neues Leben zu akzeptieren. Die Geschichte ist vorwiegend aus der Perspektive der Protagonistin Amber geschrieben. So bekommen wir ihre Trauer, ihre Verzweiflung und vor allem auch all ihre aufgestaute Wut hautnah zu fühlen. Nur sehr langsam kann sie sich Schritt für Schritt öffnen und neue Menschen an sich ranlassen, was für mich sehr realistisch erscheint. Nach einem Zwischenfall flüchtet Amber in ein leer stehendes Haus an der Franklin Street, in dem sie sich sofort gut aufgehoben fühlt. Dort trifft sie auf Nathaniel, den sie vorerst für einen Obdachlosen hält. Doch Nathaniel ist ein Geist, eine verlorene Seele und sie kann ihn sehen und hören. Ab Kapitel 11 gibt es immer wieder kleinere Abschnitte, die Nathaniels Sicht schildern. Durch diese kursiv gedruckten Sequenzen erfahren wir vor allem mehr über seine Gefühls- und Gedankenwelt. Für mich ist in diesem Buch nicht einmal die zarte Liebesgeschichte der Höhepunkt sondern die verschiedenen Charaktere. Nicht nur die beiden Protagonisten Amer und Nathaniel konnten mich überzeugen, auch ihre Freunde Matt, Shane, Holly, Abby und ihr Vater Ted sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Nicole C. Vosseler schafft es, jedem von ihnen eine einmalige Identität zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen. Vor allem Matt, der punkige Asiate, ganz nach dem Motto "harte Schale, weicher Kern" hat es mir angetan. Nicole C. Vosseler hat einen wunderschönen und detailverliebten Schreibstil. Ihre Beschreibungen lassen einen eintauchen und ich sah immer San Francisco vor mir, das ich vor gut drei Jahren selber erleben durfte. Es war ein Wiedersehen mit einer tollen Stadt. Man merkt, dass die Autorin längere Zeit in dieser Stadt an der Westküste verbracht hat und ein Stück ihres Herzens dagelassen hat. Mit ihren bildhaften Beschreibungen schafft sie es, eine ruhige, jedoch dichte und melancholische Atmosphäre aufzubauen. Vieles konnte man sich für den Verlauf der Geschichte ausmalen, doch das wirkliche Ende kam dann doch sehr überraschend. Sicherlich sehr schön für alle Romantikerherzen, doch meiner Meinung nach war es sogar ein bisschen zuviel des Guten. "Love ist in the Air" . . . Fazit: "In dieser ganz besonderen Nacht" ist ein leises Buch über grosse Gefühle. Verlust, Trauer und Liebe stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Diese geballte Ladung Emotionen, die einmaligen Charaktere und der schöne, detailverliebte Schreibstil der Autorin haben mir kurzweilige Lesestunden beschert.
Deutsche Rezension: Ich habe mich sehr gefreut als mich CBJ über bloggdeinbuch als Rezensentin ausgewählt hat, da ich das Buch unbedingt lesen wollte. Genauso wie ich es lieben wollte und bei dem ich mich auf eine herzzerreisende Liebesgeschichte eingestellt habe, welches mir aber trotzdem ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Aber leider habe ich nur Teile und Fetzten von dieser Erwartung bekommen. Ich hatte nämlich große Probleme mit dem zu aufgebauschten Schreibstil der Autorin. Sie hat zwar zugegeben bezaubernd und verträumt geschrieben, aber alle ihrer Sätze waren viel zu lange, zu aufgebauscht und einfach zu viel in jedem belangen. Teilweise auch kurze Sätze einzubauen, wäre angenehmer gewesen und hätte es aufgelockert, aber so war es ein sehr, sehr mühsames Lesen. Und auch die Beschreibungen von alles und jedem usw. usf. war viel zu viel. Ich bin kein Fan von ewig langen Umgebungsbeschreibungen und daher habe ich auch meine Probleme mit Kai Meyers ‚Arkadien erwacht‘ oder Tolkiens ‚Herr der Ringe‘. Aber dort ist es wenigstens Fantasy und daher habe braucht man genauere Beschreibungen, um es sich vorzustellen zu können. Aber das hier spielt in San Francisco und Voesseler hat es mit der Beschreibung von allem rundherum maßlos übertrieben. Ich brauche jetzt gar nicht mehr nach San Francisco zu fahren, um zu wissen wie die jeweiligen Bezirke aussehen, oder die Straßenecken, Straßenschilder, die Hydranten oder was die Möwen, Seelöwen oder was weiß der Kuckuck alles tun und welche Geräusche sie dabei machen. Okay, einige Leser mögen das, ich definitiv nicht! (Weil in der Geschichte auch nichts weiter geht und man ohne Probleme leicht immer wieder ein oder zwei Seiten auslassen könnte, wenn wieder eine neue Umgebungsbeschreibung beginnt, die sich unendlich zieht.) Auch konnte ich wenig mit der Hauptfigur anfangen, welche die Geschichte in der ich-Perspektive in der Vergangenheit schildet und Amber heißt, so wie ihre Haarfarbe – Bernstein. Sie redete nicht viel, aber bekommt trotzdem einen guten Anschluss an ihrer neuen Schule in San Francisco, die gute Freunde von ihr werden. Sie muss nämlich nach dem Tod ihrer Mutter ihr altes Leben Zurückklassen und zu ihren Vater von Deutschland nach Amerika ziehen. Ich habe Amber zwar am Anfang verstanden, dass sie ihrem Vater gegenüber reserviert war, denn sie vorher nur selten gesehen hat, aber nach der Hälfte des Buches fand ich Amber nur noch gemein gegenüber Ted, ihrem Vater. Er war einer meiner Lieblingscharaktere im Buch und er hat sich wirklich bemüht und alles für sie gegeben und sie hat gerade einmal immer nur ein leises ‚okay‘ oder ein gepresstes ‚Danke‘ zustande bekommen. Undankbares Gör! Auch habe ich nicht verstanden, wie sie diese Faszination bei Nathaniel ausgelöst hat und ich fand es nicht besonders romantisch, sondern musste mich etwas fremdschämen, als Vössler immer beschrieb, dass Nathaniel Amberrr immer als sein Funny Girl bezeichnet hat. Sie war nämlich nicht im Geringsten witzig … und wie gesagt, sie hat nicht viel geredet. Nathaniel war okay für mich und ich habe auch mit seinem Schicksal mitgefiebert und gehadert, aber seine Versessenheit für Amberr versteh ich bis zum Schluss nicht. Auch war ich ein Fan von Holly, der überdrehten, quirlig bunten Wahrsagerin und hätte gerne mehr von ihr gelesen. Shane war auch toll und ich versteh auch hier nicht, warum er sich gerade in Amber verguckt hat, aber es war wohl für ihn nur so etwas wie eine Notlösung ;) Trotzdem hat er sich diese Gefühle für sie eingebildet und wollte mehr von ihr und ich fand es total unkreativ und gemein, wie die Autorin das Problem mit den zwei Männern gelöst hat – das hat Shane nicht verdient, auch wenn er angeblich glücklich erscheint *bullshit*. Wer es gelesen hat, wird wissen, was ich hier meine. Warum das Buch jetzt trotz meiner Kritik noch 3 Punkte bekommt, liegt daran, dass ich am Ende hin dann doch weinen musste, wegen Shane und Nathaniel. Außerdem fand ich es ganz am Anfang witzig, wie sie Amerika mit Ambers Augen geschildert hat oder wie die Amerikaner das typische Deutschland sehen. Also hat es gegen Ende des letzten Viertels doch noch etwas in mir berührt und mich bewegt. Dafür war aber die Zeit bis dorthin zu lange, um das Buch in längerer, guter Erinnerung zu behalten. Cover: Ein wunderschönes verspieltes Cover, das mit sofort neugierig gemacht hat und einem in die richtige mystische Stimmung für das Buch versetzt. All in all: Eine nette Idee, die für mich leider bei der Umsetzung hapert und ich mir anders gewünscht hätte. Sie war mir außerdem viel zu langsam und es die Hälfte der Beschreibungen und Floskeln hätte man kürzen können. Würde ich nur bedingt weiterempfehlen. Für mehr Info besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/02/26/rezension-in-dieser-ganz-besonderen-nacht/
Ich fand die Geschichte ja ganz nett, auch wenn ich die Hauptprotagonistin sehr naiv fand und dem Geisterjungen nie wirklich getraut habe. Die Autorin hat vor allem mit vielen eigenen Ideen gepunktet. Dass das Buch in San Francisco gespielt hat, hat mir sehr gefallen, auch weil man gemerkt hat, dass die Autorin die Stadt kennt. Manchmal waren das vielleicht zu viele Beschreibungen und Informationen, aber auch damit konnte ich leben. Was mir gar nicht gefallen hat, war das Ende. Ich bin richtig wütend auf diesen Abschluss. Das hatte ich so auch nicht nie. :D Für mich hat Nicole Vosseler damit so gut wie alles ruiniert und daher nur 2 Sterne.
Die Geschichte beginnt sehr traurig und emotional. Amber verliert ihre Mutter und muss zu ihrem Vater nach San Francisco ziehen. Sie kennt ihn kaum und sieht ihn im Jahr vielleicht 4 Wochen. Der ganze Umzug gefällt ihr nicht und sie fühlt sie gefangen. Als sie überfallen wird, flüchtet sie in ein leerstehendes Haus. Sie fühlt sich dort sehr wohl und fängt nach und nach an es sich einzurichten. Amber besorgt sich Reiniger und putzt das WC, legt dort einen Vorrat an Essen und Trinken an, eine Decke und ihre Bücher. Jeden Nachtmittag nach der Schule macht sie es sich dort bequem, macht ihre Aufgaben und fühlt sich einfach nur wohl. Eines Tages trifft sie in dem Haus auf Nathaniel. Sofort empfindet sie für ihn große Sympathien und auch er scheint sie zu mögen, macht jedoch immer wieder einen Rückzieher, wenn sie sich näher kommen. Die Amtosphäre des Buches ist sehr melancholisch und mysteriös. Die Beschreibungen sind sehr genau und die Detailverliebtheit gibt den ganzen viel Gefühl mit. Auch die Beschreibung der Stadt ist sehr gut gelungen, alleine deshalb, weil die Autorin viel in dieser Stadt recherchiert hat. Die Handlung schreitet ruhig voran, aber kürzer hätte es nicht sein dürfen, da es sonst zu schnell geschehen würde. Leider gibt es viel zu wenig Szenen aus der Sicht von Nathaniel, die wunderbar in das Buch gepasst hätten. Der Rest des Buches ist aus Ambers Sicht geschrieben. Im Großen und Ganzen ist es ein wunderbar melancholisches Buch und sehr zu empfehlen. Besonders für die Leser, die sich für Geistergeschichten interessieren und wo der Tot im Mittelpunkt steht. Lange habe ich nach einem sehr guten Buch gesucht, das „The Hollow“ nahe kommt und das ist es!
♪“Let’s go to San Fransisco, where the flowers grow so very high.”♪ Aber Amber ist nicht freiwillig da. Nachdem ihre Mutter an einem Hirntumor gestorben ist, soll sie nun zu ihrem Vater in die Staaten ziehen. Zunächst ist alles noch so ungewohnt und ihr fehlen die alten Freunde. Zumal in Amerika so einiges anderes ist als in Good old Germany. Als sie sich jedoch nach einem Überfall in ein verwaistes Haus rettet, ahnt sie nicht, dass sie dadurch die Aufmerksamkeit von Nathaniel weckt. Der seit Jahrzehnten in diesem Haus als Geist umherirrt. Zunächst glaubt Amber verrückt zu werden, weil sie in der Lage ist Geister zu sehen. Doch je näher sie Nathaniel kennenlernt, desto mehr verliebt sie sich in ihn, auch wenn alle sie davor warnen sich mit einem Geist einzulassen. Schon bald sehnen sich beide nach mehr und einmal im Jahr ist dies auch möglich. An Halloween verschwimmt die Grenze zwischen der Geister-und der Menschenwelt und beide kosten diese besondere Nacht voll aus. Doch ihre Liebe hat fatale Folgen und nun geht es um Leben und Tod. Amber muss schnell herausfinden, wie sie Nathaniel erlösen kann, will sie nicht selbst ein Geist werden, dafür muss sie ihn aber für immer gehen lassen. Die Geschichte ist ganz nett, wenn auch ein klein wenig langatmig. Am Anfang konnte ich noch Ambers Verzweiflung spüren. Wie sie die Krankheit und der Tod ihrer Mutter belasten und dann auch noch der Umzug in eine für sie fremde Welt, zu einem Vater den sie kaum kennt. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Nathaniel ist zu Beginn noch unglaublich unschuldig und süß, aber ab der Hälfte hab ich irgendwie den Draht zu den Figuren verloren. Gern hätte ich auch mehr darüber erfahren, ob eine übernatürliche Präsenz Ambers Albträume verursacht oder ungeklärte emotionale Probleme. Oder ein tieferen Einblick in Nathaniels früheres Leben bekommen. Dafür hätte die Autorin gerne die anbahnende Liebe zwischen Amber und dem Schulschönling Shane weglassen können oder die Verwicklung zwischen Matt und Holly, die ohnehin von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Auch das Ende hat zwar mein Bedürfnis nach einem Happy End befriedigt, kam aber etwas unrealistisch um die Ecke, so das ich der Story einfach keine fünf Sterne geben kann. Es ist eine niedliche Geister/Liebesgeschichte bei denen man durchaus die Hälfte der Protagonisten mögen kann und der gegen Ende hin einfach die Puste ausgeht
4.5/5.0 Der zauberhafte Schreibstil der Autorin konnte mich von Anfang an für sich gewinnen und hat mir ermöglicht vollständig in die Geschichte abzutauchen. Man hatte wirklich das Gefühl man ist richtig dabei und konnte sich alle Orte bestens vorstellen (passiert bei mir leider eher selten). Außerdem waren mir alle Charaktere wirklich sympathisch und ich habe mit allen mitgefühlt und geleidet. Zum Ende liefen mir dann sogar die Tränen. Eine tolle neue Idee und ein wundervoller Schreibstil haben dieses Buch zu einem absoluten Highlight für mich gespannt. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf die historischen Romane der Autorin, die ich noch zu Hause stehen habe.
Meine Meinung: Dieses Mal bin ich wieder in die Fall des tollen Covers getappt :p Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und passen alle super in die Geschichte. Ebenso die Beschreibungen der Orte, o.ä. In vielen Rezensionen hab ich gelesen, dass sich viele Leser daran gestört haben. Ich muss aber einfach das Gegenteil behaupten, da sich so vor meinem Innerenauge alles zusammengesetzt hat und ich teilweise das Gefühl hatte, selbst an dem Ort zu sein. Nicht zu vergessen sind natürlich die Emotionen! Frau Vosseler ist eine Meisterin in diesem Gebiet! Wie oft habe ich bei dem Buch mitgelacht, -geweint und -gefiebert?! Bisher habe ich noch nie erlebt, dass die Gefühle vom Amber und Nathaniel so greifbar waren, wie in diesem Buch! Nun zur Story überhaupt, diese ist in 3 Teile unterteilt. In diesen lernt man Amber kennen. Die Begegnungen mit unserem Nathaniel. Freundschaften werden geschlossen. Gefolgt von ein bisschen Action und Geheimnissen. Es ist alles dabei was man sich nur wünschen kann. Fazit: Eine leise und zarte Liebesgeschichte, die sich in das Herz des Lesers schleicht. Dieses Buch gehört ab sofort zu einem meiner Lieblinge!
Deutsche Rezension: Ich habe mich sehr gefreut als mich CBJ über bloggdeinbuch als Rezensentin ausgewählt hat, da ich das Buch unbedingt lesen wollte. Genauso wie ich es lieben wollte und bei dem ich mich auf eine herzzerreisende Liebesgeschichte eingestellt habe, welches mir aber trotzdem ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Aber leider habe ich nur Teile und Fetzten von dieser Erwartung bekommen. Ich hatte nämlich große Probleme mit dem zu aufgebauschten Schreibstil der Autorin. Sie hat zwar zugegeben bezaubernd und verträumt geschrieben, aber alle ihrer Sätze waren viel zu lange, zu aufgebauscht und einfach zu viel in jedem belangen. Teilweise auch kurze Sätze einzubauen, wäre angenehmer gewesen und hätte es aufgelockert, aber so war es ein sehr, sehr mühsames Lesen. Und auch die Beschreibungen von alles und jedem usw. usf. war viel zu viel. Ich bin kein Fan von ewig langen Umgebungsbeschreibungen und daher habe ich auch meine Probleme mit Kai Meyers ‚Arkadien erwacht‘ oder Tolkiens ‚Herr der Ringe‘. Aber dort ist es wenigstens Fantasy und daher habe braucht man genauere Beschreibungen, um es sich vorzustellen zu können. Aber das hier spielt in San Francisco und Voesseler hat es mit der Beschreibung von allem rundherum maßlos übertrieben. Ich brauche jetzt gar nicht mehr nach San Francisco zu fahren, um zu wissen wie die jeweiligen Bezirke aussehen, oder die Straßenecken, Straßenschilder, die Hydranten oder was die Möwen, Seelöwen oder was weiß der Kuckuck alles tun und welche Geräusche sie dabei machen. Okay, einige Leser mögen das, ich definitiv nicht! (Weil in der Geschichte auch nichts weiter geht und man ohne Probleme leicht immer wieder ein oder zwei Seiten auslassen könnte, wenn wieder eine neue Umgebungsbeschreibung beginnt, die sich unendlich zieht.) Auch konnte ich wenig mit der Hauptfigur anfangen, welche die Geschichte in der ich-Perspektive in der Vergangenheit schildet und Amber heißt, so wie ihre Haarfarbe – Bernstein. Sie redete nicht viel, aber bekommt trotzdem einen guten Anschluss an ihrer neuen Schule in San Francisco, die gute Freunde von ihr werden. Sie muss nämlich nach dem Tod ihrer Mutter ihr altes Leben Zurückklassen und zu ihren Vater von Deutschland nach Amerika ziehen. Ich habe Amber zwar am Anfang verstanden, dass sie ihrem Vater gegenüber reserviert war, denn sie vorher nur selten gesehen hat, aber nach der Hälfte des Buches fand ich Amber nur noch gemein gegenüber Ted, ihrem Vater. Er war einer meiner Lieblingscharaktere im Buch und er hat sich wirklich bemüht und alles für sie gegeben und sie hat gerade einmal immer nur ein leises ‚okay‘ oder ein gepresstes ‚Danke‘ zustande bekommen. Undankbares Gör! Auch habe ich nicht verstanden, wie sie diese Faszination bei Nathaniel ausgelöst hat und ich fand es nicht besonders romantisch, sondern musste mich etwas fremdschämen, als Vössler immer beschrieb, dass Nathaniel Amberrr immer als sein Funny Girl bezeichnet hat. Sie war nämlich nicht im Geringsten witzig … und wie gesagt, sie hat nicht viel geredet. Nathaniel war okay für mich und ich habe auch mit seinem Schicksal mitgefiebert und gehadert, aber seine Versessenheit für Amberr versteh ich bis zum Schluss nicht. Auch war ich ein Fan von Holly, der überdrehten, quirlig bunten Wahrsagerin und hätte gerne mehr von ihr gelesen. Shane war auch toll und ich versteh auch hier nicht, warum er sich gerade in Amber verguckt hat, aber es war wohl für ihn nur so etwas wie eine Notlösung ;) Trotzdem hat er sich diese Gefühle für sie eingebildet und wollte mehr von ihr und ich fand es total unkreativ und gemein, wie die Autorin das Problem mit den zwei Männern gelöst hat – das hat Shane nicht verdient, auch wenn er angeblich glücklich erscheint *bullshit*. Wer es gelesen hat, wird wissen, was ich hier meine. Warum das Buch jetzt trotz meiner Kritik noch 3 Punkte bekommt, liegt daran, dass ich am Ende hin dann doch weinen musste, wegen Shane und Nathaniel. Außerdem fand ich es ganz am Anfang witzig, wie sie Amerika mit Ambers Augen geschildert hat oder wie die Amerikaner das typische Deutschland sehen. Also hat es gegen Ende des letzten Viertels doch noch etwas in mir berührt und mich bewegt. Dafür war aber die Zeit bis dorthin zu lange, um das Buch in längerer, guter Erinnerung zu behalten. Cover: Ein wunderschönes verspieltes Cover, das mit sofort neugierig gemacht hat und einem in die richtige mystische Stimmung für das Buch versetzt. All in all: Eine nette Idee, die für mich leider bei der Umsetzung hapert und ich mir anders gewünscht hätte. Sie war mir außerdem viel zu langsam und es die Hälfte der Beschreibungen und Floskeln hätte man kürzen können. Würde ich nur bedingt weiterempfehlen. Für mehr Info besuche meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/02/26/rezension-in-dieser-ganz-besonderen-nacht/
Die Handlung dümpelt sehr lange nur vor sich hin und durchs ganze Buch durch kam keine durchgängige Spannung bei mir auf. Natürlich könnte man das auch als eine ruhige Geschichte bezeichnen, das ist immer Ansichtssache. Mich konnte das Buch allerdings nicht fesseln, auch wenn es sich dank des teilweise humorvollen Schreibstils flüssig lesen ließ und auch durchaus eine gewisse Unterhaltung bot. Mit Amber bin ich leider das ganze Buch lang nicht wirklich warm geworden. Teilweise fand ich ihre Handlungen fast schon dumm, auch wenn ihre Gefühle im Allgemeinen nachvollziehbar waren. Somit war ich auch relativ nachsichtig, was die bockiger-Teenager-Momente anging, schließlich hat sie gerade erst ihre Mutter verloren und da ist man eben nicht emotionell ausgeglichen. Daher fand ich es wieder gut, dass sie nicht keine Mitleidsnummer abzieht und nicht das arme Mädchen mimt. Meine Gefühle ihr gegenüber sind also relativ gemischt, vor allem aber auch ziemlich neutral, sodass mich der im ersten Absatz prophezeite Tod von ihr die meiste Zeit nicht weiter störte. Die Nebencharaktere waren weitgehend ziemlich liebenswert. Matt konnte mir mit seinen sarkastischen Kommentaren zwischendurch auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern und Ted, Ambers Vater, der sich wirklich bemüht, auch einer zu sein, tat mir vor allem in Ambers zugegeben nicht unverständlichen Ich-wollte-hier-nicht-sein-und-du-hast-uns-damals-verlassen-Trotzphasen schon ein bisschen leid. Nathaniel erzählt zwischenzeitlich auch immer mal wieder ein paar Absätze lang, aber auch er hat mich irgendwie eher kalt gelassen. Außerdem kam mir die Geschichte oft ziemlich kitschig vor. Abgesehen davon, dass das Grundprinzip mit dem Umzug und dem Tod eines Elternteils natürlich sowieso nicht ganz so neu war, aufgrund der Bezüge sehe ich aber mal darüber hinweg. Aber zum Beispiel Ambers Beziehung zu dem Haus, in dem sie Nathaniel trifft: Die Faszination für leerstehende Häuser ist in meinen Augen absolut verständlich, und wenn es schön ist, dann kann ich durchaus nachvollziehen, dass man dort seine freien Nachmittage verbringt. Aber musste Amber dann wirklich so ein Gefühl haben, so ein Ziehen zu dem Haus, als hätten sie eine Verbindung? Für mich war das ein bisschen zu viel des Guten. Dasselbe gilt für die Beziehung mit Nathaniel. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich fesseln oder mitreißen oder so. Schön fand ich dagegen die Beschreibung von San Francisco. Der Autorin gelang es, wirklich Bilder von der Stadt in meinem Kopf entstehen zu lassen und man merkt, dass sie selbst dort war. Außerdem entsteht aus der Sicht einer Deutschen (sowohl bezogen auf die Autorin als auch auf die Protagonistin) ein ganz anderes Bild des amerikanischen Lebens, als man es von den bekannten amerikanischen Büchern gewohnt ist. Das Leben in Amerika kam aber sehr authentisch und echt rüber. Fazit: Zwar unterhaltsam und mit einer bildhaften Beschreibung San Franciscos, allerdings kitschig, langatmig und ohne Nähe zu den Hauptcharakteren



















