The Dry

The Dry

Softcover
3.8102

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Description

'Spellbinding' Ian Rankin

'A riveting murder mystery and a beautifully wrought picture of a rural community under extreme pressure' Mail on Sunday Thriller of the Week

'Packed with sneaky moves and teasing possibilities that keep the reader guessing...The Dry is a breathless page-turner' Janet Maslin, New York Times

WHO REALLY KILLED THE HADLER FAMILY?

I just can't understand how someone like him could do something like that.

Amid the worst drought to ravage Australia in a century, it hasn't rained in small country town Kiewarra for two years. Tensions in the community become unbearable when three members of the Hadler family are brutally murdered. Everyone thinks Luke Hadler, who committed suicide after slaughtering his wife and six-year-old son, is guilty.

Policeman Aaron Falk returns to the town of his youth for the funeral of his childhood best friend, and is unwillingly drawn into the investigation. As questions mount and suspicion spreads through the town, Falk is forced to confront the community that rejected him twenty years earlier. Because Falk and Luke Hadler shared a secret, one which Luke's death threatens to unearth. And as Falk probes deeper into the killings, secrets from his past and why he left home bubble to the surface as he questions the truth of his friend's crime.

Praise for The Dry

'Riveting' Mail on Sunday

'Stunningly atmospheric' Val McDermid

A WINNER OF THE BRITISH BOOK AWARDS CRIME THRILLER BOOK OF THE YEAR
A CWA GOLD DAGGER AWARD WINNER
An Amazon.com #1 Pick for Best Mystery & Thriller

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
401
Price
13.00 €

Posts

22
All
4

"Er verbot sich den Gedanken. Es war eine Klage, die er schon aus zu vielen Mündern gehört hatte, seit er wieder in Kiewarra war. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich anders gehandelt. Dafür war es jetzt zu spät. Mit manchen Dingen musste man leben."

Aaron Falk kehrt für die Beerdigung eines alten Freundes in seine Heimatstadt Kiewarra zurück. Der australische Outback wird von einer langanhaltenden Dürre gequält. In mitten dieser zermürbenden Hitze soll Luke Hadler aus Verzweiflung über das langsame Sterben seiner Farm erst seine Frau, dann seinen Sohn und schließlich sich selbst getötet haben. Falk, selber Polizist, wird in die Ermittlungen verwickelt, dabei kommen alte Wunden zu Tage, die niemals ganz verheilt waren. Der erste Buch mit Aaron Falk ist ein spannend erzählter Kriminalfall. Jane Harper lässt ihren Ermittler langsam nach und nach die Puzzleteile zusammensetzen und ihr Erzählstil ist dabei ausdrucksstark und packend. Falk findet immer wieder neue Hinweise, die die Geschichte kontinuierlich weiterführen. Die Autorin benutzt dabei einen Allwissenden-Erzähler, der immer wieder zwischen Szenen aus dem Hier und Jetzt und der Vergangenheit wechselt. Wie eine Blume sich nach und nach entblättert, so schreitet der Plot voran. Ich bin mal wieder über die Verfilmung der Geschichten, zu den Büchern gelangt. Das australische Setting hat mich total angesprochen. Und Eric Bana verkörpert Aaron Falk super gut, auch wenn er äußerlich nicht der Beschreibung des Buchcharakters entspricht. Das Einzige, was ich sagen muss, ist, dass die Bücher für meinen Geschmack eher Krimis als Thriller sind. Obwohl ich also den Plot kannte, hat mich der erste Band gefesselt. Ich werde auf jeden Fall Teil 2 einziehen lassen.

4

Zwischendurch dreht sich alles etwas im Kreis, aber insgesamt sehr spannend und vor allem mit einem schlüssigen Schluss.

5

Spannend mit gutem Plot

Jane Harper schreibt gut, eindrücklich, die Hitze der australischen Kleinstadt wird spürbar. Der Fall ein Rätsel, aber mit menschlichen Schiksalen verbunden, selten empfand ich so viel Sympathie für alle Figuren in einem Thriller…. bei Jane Harper geht es nie um brutale Serienmörder oder psychotische Täter, es sind immer die alltäglichen Schicksale der Menschen, die ihrem Leben entgleiten und eskalieren. Das macht diese Fälle so emotional! Der Schluss hat mich inne halten lassen.

3

Für einen Thriller etwas lahm

Hitze - Jane Harper Inhalt: Der Farmer Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy werden erschossen aufgefunden. Durch die wütende Hitze und damit verbundenen Ernteeinbußen für die Farmer, wird ein erweiterter Suizid wegen Existenzängsten vermutet. Als Aaron Falk nach 20 Jahren zurückkehrt zur Beerdigung fängt er mit Ermittlungen zum Tod einer gemeinsamen Jugendfreundin an. Auch hier ist die Todesursache für ihn nicht geklärt. Könnten diese beiden Verluste zusammenhängen? Meinung: Ein eher ruhiger Thriller, fast schon eher in Richtung Krimi mit Familiengeheimnis und privaten Verstrickungen des Ermittlers. Für mich hat sich das Buch leider etwas gezogen. Ein Buch zu dem man gerne greifen kann wenn man Ermittlungsarbeit mag. Meine Meinung in Videoform findet ihr im Lesemonat August 2025 auf Youtube.

4

Spannend und Ansätze wichtiger Themen. Am Ende fand ich nicht alles ganz plausibel und ich hätte mir noch mehr atmosphärischen Erzählstil gewünscht.

2.5

Nette Kleinstadt Geschichte

Warum auf dem Cover Thriller steht weiß ich nach den 384 Seiten leider nicht. Es ist ein Buch mit drei verschiedenen Familiendramen die für eine weitere Familie den Tod bedeutet. Ein wenig durcheinander ist es aber es lässt sich entspannt lesen und ist als Häppchen für zwischen durch recht nett

4

Solider Krimi. Gut, soviele Möglichkeiten für den Täter gab es nicht, daher war das Ende kein großer Aha-Moment.

3

LESEMONAT: https://youtu.be/sLy0SIfdBYM Thriller steht zwar drauf, aber nur das Finale haben sich für mich sehr Thriller lastig angefühlt. Bis dahin war es eher ein Kriminalroman mit persönlicher Verstrickung des Ermittlers, welcher zu Kinder- und Jugendtagen mit dem Verdächtigen befreundet war. Und ansonsten war es ein guter Roman, welcher mich aber nicht komplett packen konnte, da für mich zu viele Längen enthalten waren. Die teilweise sehr positiven Rezensionen kann ich nicht ganz nachvollziehen, weil mir das Besondere fehlte. Der Schreibstil ist flüssig, die Protagonist*innen klassische Figuren einer solchen Geschichte, die Auflösung ab einem gewissen Punkt vorhersehbar und vermutlich eine Story, welche ich in wenigen Monaten schon wieder vergessen habe. Ein nettes Urlaubsbuch für Menschen, die nicht so viel lesen und weniger Vergleichsmaterial haben. Das Setting war allerdings sehr gut gewählt und die drückende Hitze gepaart mit dem Kleinstadtsetting mitten in Australiens Outback kam sehr gut herüber und passte auch zum Sommer. Zumindest bis zu dem Punkt, wo er zum Glück in Deutschland abkühlte ;) Durch die Passagen aus der Vergangenheit (kursiv gedruckt) erfährt man nach und nach was sich damals zugetragen hat und ob es mit dem heutigen Fall zu tun hat. Das war ganz interessant gestaltet und mir hat sehr gut gefallen, dass alle offenen Fragen geklärt wurden, obwohl es eine Ermittlerreihe ist und es auch zu einem Cliffhanger hätte kommen können. Danke an die Autorin, dass sie mir das erspart hat und ich das Buch mit einem „ok-Gefühl“ beenden konnte. Weiterlesen werde ich die Reihe allerdings nicht.

4

Den Ausgang habe ich nicht erwartet. Sehr gutes Buch und wirklich gelungenes Debüt

3

Alles in allem eine solide Geschichte mit einer interessanten Auflösung. Mit der Betonung auf einer, denn ansonsten gab es dann doch einige Vorfälle, die der Leser früh erkennen konnte. Gleichzeitig muss ich sagen, dass die Backgroundstory letztendendes doch etwas sinnlos erschien & es derer nicht Bedarf hätte. Die Hauptstory war im Gegensatz dazu aber ganz gut gelungen. Auch, wenn sich das Ende des Buches generell etwas gezogen hat.

4

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an durch seine dicht gewebte Atmosphäre direkt mitgenommen und ich hatte alles sofort wie einen Film vor Augen. Die einzelnen Kapitel waren kurz gehalten und der Stil wirklich meisterhaft, er trieb mich als Leser immer weiter voran, schob mich mit einer Leichtigkeit vorwärts, weswegen ich mich gut auf die Geschichte konzentrieren konnte. Ich fühlte mich mittendrin, die ganze Zeit über. Fast war es so, als gehörte man dorthin, als wäre man an diesem heißen Ort im australischen Outback. Man hat die Hitze gespürt, die Angst vor einem Brand. Für einen Debütroman hat diese Autorin wirklich eine absolute Glanzleistung hingelegt und ich würde jederzeit sofort wieder etwas von ihr lesen. Unglaublich, dass es eine Frau geschrieben hat. Dieser Thriller zeigt auf, dass weibliche Autoren immer wieder zu unrecht unterschätzt werden. Allgemein war der Thriller auch sehr charakteristisch und neu, wegen der außergewöhnlichen Örtlichkeit, in der er sich abspielt. Dazu gab es interessante und authentische Charaktere und es war schön, dass es außer der Ermittlungsarbeit noch viel über die Vergangenheit und die Verstrickungen der Leben dieser Menschen zu erfahren gab. Das machte aus diesem Thriller zusätzlich noch einem dramatischen Roman, in dem man immer versucht hat, endlich die Wahrheit aufzudecken. Insgesamt ein absolut gelungenes Buch, das mir sehr viel gegeben hat - vor allem einige sehr spannende Lesestunden, vom ersten bis zum letzten Satz.

4

Wow, habe ich heute wirklich über 250 Seiten gelesen,weil ich das Buch einfach nicht weglegen konnte.... Die Geschichte war wirklich gut und das, obwohl ich sonst keine Thriller lese Hier hat mir aber vor allem der Vergangenheitsstrang der vier Freunde Aaron, Luke, Gretchen und Ellie gefallen Diese Geschichte war sehr gut in die Gegenwart eingeflochten, ein Thriller im Thriller sozusagen Einen kleinen Minuspunkt gibt's dafür, dass mir die Gegenwartsgeschichte nicht ganz so gut gefallen hat und dass mich die Auflösung irgendwie auch nicht ganz überzeugt hat Trotzdem ein Buch, das ich sehr empfehlen kann

3

Angenehmer Schreibstil. Story hat sich leider ziemlich gezogen.

2

Gut und spannend geschrieben, keine Frage, aber leider hat sich der mittlere Teil für mich unglaublich gezogen.

5

Ganz schön brutal/heftig. Auch traurig. Hat mit meinen Gefühlen gespielt.Sehr guter Debütthriller.

3

Zwei Verbrechen, beide wurden aufgeklärt, was mich sehr froh gemacht hat. Es ist einfach zu oft so, dass Fälle aus der Vergangenheit nicht gelöst werden (können) und das lässt mich stets sehr unzufrieden zurück. In diesem Fall: Schöne Szenerie, der Spannungsbogen hätte besser aufgebaut werden können und die Lösung des Rätsels fand ich irgendwie sehr weit hergeholt, wenn auch unerwartet. Alles in allem: gutes Leseerlebnis, aber es ist kein Buch, das ewig im Gedächtnis bleiben wird.

4

"Thriller" verkaufen sich offenbar so gut, dass selbst Romane wie Jane Harpers "Hitze" mit diesem Attribut versehen werden, auch wenn sie eher Kriminalromane - und in diesem Fall Kriminaldramen - sind. Das ist schade, denn wer einen Thriller erwartet, wird von "Hitze" tendenziell eher enttäuscht sein. Dabei hat Jane Harpers Debüt das überhaupt nicht verdient, denn "Hitze" ist ein durch und durch gelungener (Kriminal-) Roman. Hapers unaufgeregter, präziser Schreibstil passt hervorragend zu den Geschehnissen, die im fiktiven australischen Städtchen Kiewarra stattfinden: Aaron Falk reist nach 20 Jahren zurück in seine Heimatstadt, um an der Beerdigung seines ehemals besten Freunde Luke Hadler und dessen Familie beizuwohnen. Doch Lukes Eltern lässt der Tod ihres einzigen Kindes keine Ruhe und sie bitten Aaron, die Hintergründe der Familientragödie zu untersuchen. Schon bald vermengen sich Vergangenheit und Gegenwart. "Hitze" in Kürze gerecht zu werden ist schwer, denn Harper hat ein wunderbar facettenreiches Buch geschrieben. Die Charaktere wirken durchweg realistisch, ebenso der Ort des Geschehens. Die Hitze, die Dürre ist ebenso spürbar wie die Kargheit, Tristheit und damit verbundene Härte des Lebens auf dem australischen Land. Das Leben ist dort alles andere romantisch. Geschickt verwebt Harper die dramatischen Erlebnisse aus Lukes und Aarons Kindheit/Jugend mit der Gegenwart und das Finale des Romans, die Aufklärung des Falls ist so dramatisch (und entwickelt echte Pageturner-Qualitäten) und gleichzeitig deprimierend, dass es auch dann noch nachwirkt, wenn das Buch längst beiseite gelegt wurde, auch wenn das Ende ein kleines bisschen konstruiert wirkt. Ist die Konstruktion übertrieben? Verdirbt sie alles? Aus meiner Sicht nicht. Aus meiner Sicht ist am Ende alles durchaus nachvollziehbar, nur der Zufall ist zum Schluss doch etwas zu häufig freundlicher Helfer. Alles in allem bin ich am Ende aber eine dankbare Leserin und froh, mir diesen Kriminalfall gegönnt zu haben. Vor allem bin ich gespannt, ob der zweite Roman von Jane Harper, der bereits erhältlich ist, ähnlich gut ist wie sein Vorgänger. Ich wünsche es mir sehr.

4

HANDLUNG Die Rekordhitze in der australischen Kleinstadt Kiewarra wird zur Zerreißprobe: das Vieh verendet elendig, die Menschen reagieren mit Zorn und Verzweiflung auf die Bedrohung ihrer Existenz. Da halten die meisten es für absolut nachvollziehbar, dass Luke Hadler einfach durchgedreht ist und sich selbst, seine Frau und seinen kleinen Sohn in einem Anfall von Hitzewahnsinn erschossen hat. Seine Eltern jedoch suchen nach einem anderen Schuldigen und wenden sich an Lukes Kindheitsfreund Aaron Falk, der die Stadt vor zwanzig Jahren verlassen hat und inzwischen bei der Polizei ist. Aber Aaron ist in der Stadt nicht willkommen, denn man verdächtigt ihn, damals am Tod eines jungen Mädchens schuldig oder zumindest mitschuldig gewesen zu sein. Bei der Hitze kochen auch die Temperamente hoch. MEINE MEINUNG Das Buch gibt es mit zwei verschiedenen Titelbildern. Denn 2016 erschien es unter “The Dry” (dem Originaltitel) und 2018 unter dem Namen “Hitze”. Fast hätte ich die neue Ausgabe daher gekauft, obwohl ich die Hörbuchversion der alten Ausgabe schon besaß! Für das maximale Erlebnis liest man den Thriller vielleicht am besten im Hochsommer. Die schwelende, erstickende Hitze zieht sich durch das ganze Buch, sie ist eine ganze reale Bedrohung, die nichts mit Serienkillern oder Rachemorden zu tun hat. Da klebt beim Lesen quasi die Zunge am Gaumen. Überhaupt ist Jane Harpers Schreibstil ungemein lebendig, mit einer sehr dichten Atmosphäre. Er spricht alle Sinne an, so dass man wirklich das Gefühl hat, die Hitze fast schneiden zu können. Aber ganz abgesehen von der Thriller-Handlung hat mich vor allem die Darstellung der Menschen in dieser kleinen Stadt fasziniert. Die Autorin präsentiert sie mit all ihren verzwickten Beziehungen, ihren Vorurteilen, ihren Konflikten und ihrer unterschwellig gärenden Wut. Einerseits will die kleine Gemeinschaft zusammenhalten, andererseits hat man das Gefühl, dass es nur einen Funken braucht, um den metaphorischen Flächenbrand auszulösen. Der Tod von Ellie Deacon vor zwanzig Jahren – vielleicht ein Selbstmord, vielleicht ein Mord – könnte nach all der Zeit immer noch der Zunder sein und Aaron Falks Rückkehr der Funke. Die Charaktere konnten mich vollends überzeugen.Sie sind sehr authentisch und werden sehr realistisch beschrieben, so dass man schnell ein Gefühl für ihren Charakter und ihre Motive bekommt. Die Spannung entwickelt sich in zwei Handlungssträngen: War Luke wirklich derjenige, der seine ganze Familie ausgelöscht hat – und wenn nein, wer war geschickt genug, es so aussehen zu lassen? Hat Ellie sich umgebracht – und wenn nein, wer war es? Fest steht: Luke und Aaron haben damals beide gelogen. Die Auflösung des einen Handlungsstrang hat mich voll überzeugt, obwohl ich es fast schon geahnt hatte. Die Auflösung des anderen Handlungsstrangs wartet mit einer großen Wendung auf, kam mir aber nicht 100%ig glaubhaft vor. Das Verhalten eines Charakters weicht sehr drastisch von dem ab, was ich für diesen Charakter für schlüssig gehalten hätte. Dennoch fand ich das Buch in beiden Handlungssträngen durchgehend sehr spannend. FAZIT Ein Familienvater erschießt sich, eine Frau und seinen kleinen Sohn. Sein Jugendfreund Aaron Falk, der vor zwanzig Jahren die Stadt verlassen hat und inzwischen bei der Polizei ist, kommt zur Beerdigung und wird von den Eltern gebeten, zu untersuchen, ob da nicht doch jemand anderes abgedrückt hat. Sehr willkommen ist Falk in der kleinen Stadt jedoch nicht, denn viele Einwohner glauben nach wie vor, dass er als Jugendlicher seine Freundin Ellie Deacon ermordet hat. Mir hat der Thriller wirklich sehr gut gefallen, mir gefiel besonders die psychologisch interessante Darstellung der menschlichen Verwicklungen in dieser kleinen Stadt. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/2018/09/05/rezension-jane-harper-hitze-the-dry/

5

“Ihr Jungs hattet nichts damit zu tun.” Gerry scharrte mit der Spitze seines Stiefels über den Boden. "Das hab ich zumindest gedacht.” ”Und jetzt?” “Jetzt? Gott. Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll. Ich hab immer gedacht, Luke hat gelogen, um dich zu schützen. Aber jetzt habe ich eine ermordete Schwiegertochter und ein ermordetes Enkelkind, und die Fingerabdrücke meines toten Sohnes überall auf seiner Schrotflinte." Jane Harper hat mich bereits mit “Sturm” sehr begeistert. Solide  Spannungsliteratur mit feinen, psychologischen Charakterisierungen und einem Plot, der hält was er verspricht. “Hitze” hat mich sogar noch einen Tick mehr mitgerissen.  Wer gerne in die Abgründe einer australischen Kleinstadt abtauchen möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Luke Hadler hat seine Frau, seinen Sohn und anschließend sich selbst erschossen. Der Farmer sei durch die schreckliche Dürre in Bedrängnis geraten und durchgedreht. So lautet jedenfalls die offizielle Meinung. Seine Eltern aber und sein Jugendfreund Aaron Falk, der zur Beerdigung aus Melbourne anreist, hegen Zweifel. Und so bleibt Falk länger als geplant in Kiewarra – der Stadt, wo er zwanzig Jahre lang nicht mehr gewesen und noch immer nicht willkommen ist und in der er als Jugendlicher selbst in einen Todesfall verwickelt wurde. „Hitze“ ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, tragisch und überraschend – allerdings für meine Verhältnisse auch brutal. Gegen Schluss wird nämlich die grausame Tat aus der Sicht der Täterin / der Täters geschildert. Ein sehr guter Krimi und eine berührende Coming of Age Geschichte – aber in meinen Augen kein Thriller (zum Glück, das lese ich nämlich nicht). Schweigen, Lügen, Schuldgefühle und Misstrauen prägen die Handlung und sorgen für eine düstere, beklemmende Atmosphäre. Jane Harper kann einfach schreiben!

5

“Ihr Jungs hattet nichts damit zu tun.” Gerry scharrte mit der Spitze seines Stiefels über den Boden. "Das hab ich zumindest gedacht.” ”Und jetzt?” “Jetzt? Gott. Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll. Ich hab immer gedacht, Luke hat gelogen, um dich zu schützen. Aber jetzt habe ich eine ermordete Schwiegertochter und ein ermordetes Enkelkind, und die Fingerabdrücke meines toten Sohnes überall auf seiner Schrotflinte." Jane Harper hat mich bereits mit “Sturm” sehr begeistert. Solide  Spannungsliteratur mit feinen, psychologischen Charakterisierungen und einem Plot, der hält was er verspricht. “Hitze” hat mich sogar noch einen Tick mehr mitgerissen.  Wer gerne in die Abgründe einer australischen Kleinstadt abtauchen möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Luke Hadler hat seine Frau, seinen Sohn und anschließend sich selbst erschossen. Der Farmer sei durch die schreckliche Dürre in Bedrängnis geraten und durchgedreht. So lautet jedenfalls die offizielle Meinung. Seine Eltern aber und sein Jugendfreund Aaron Falk, der zur Beerdigung aus Melbourne anreist, hegen Zweifel. Und so bleibt Falk länger als geplant in Kiewarra – der Stadt, wo er zwanzig Jahre lang nicht mehr gewesen und noch immer nicht willkommen ist und in der er als Jugendlicher selbst in einen Todesfall verwickelt wurde. „Hitze“ ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, tragisch und überraschend – allerdings für meine Verhältnisse auch brutal. Gegen Schluss wird nämlich die grausame Tat aus der Sicht der Täterin / der Täters geschildert. Ein sehr guter Krimi und eine berührende Coming of Age Geschichte – aber in meinen Augen kein Thriller (zum Glück, das lese ich nämlich nicht). Schweigen, Lügen, Schuldgefühle und Misstrauen prägen die Handlung und sorgen für eine düstere, beklemmende Atmosphäre. Jane Harper kann einfach schreiben!

4

Hallo ihr Lieben, ein Thriller steht zwar drauf aber ein Thriller ist nicht so richtig drin. Die letzten Seiten, quasi die Auflösung des großen ganzen war tatsächlich dann sehr fesselnd und auch prima und lückenlos aufgeklärt und dann auch der Thriller

5

“Ihr Jungs hattet nichts damit zu tun.” Gerry scharrte mit der Spitze seines Stiefels über den Boden. "Das hab ich zumindest gedacht.” ”Und jetzt?” “Jetzt? Gott. Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll. Ich hab immer gedacht, Luke hat gelogen, um dich zu schützen. Aber jetzt habe ich eine ermordete Schwiegertochter und ein ermordetes Enkelkind, und die Fingerabdrücke meines toten Sohnes überall auf seiner Schrotflinte." Jane Harper hat mich bereits mit “Sturm” sehr begeistert. Solide  Spannungsliteratur mit feinen, psychologischen Charakterisierungen und einem Plot, der hält was er verspricht. “Hitze” hat mich sogar noch einen Tick mehr mitgerissen.  Wer gerne in die Abgründe einer australischen Kleinstadt abtauchen möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Luke Hadler hat seine Frau, seinen Sohn und anschließend sich selbst erschossen. Der Farmer sei durch die schreckliche Dürre in Bedrängnis geraten und durchgedreht. So lautet jedenfalls die offizielle Meinung. Seine Eltern aber und sein Jugendfreund Aaron Falk, der zur Beerdigung aus Melbourne anreist, hegen Zweifel. Und so bleibt Falk länger als geplant in Kiewarra – der Stadt, wo er zwanzig Jahre lang nicht mehr gewesen und noch immer nicht willkommen ist und in der er als Jugendlicher selbst in einen Todesfall verwickelt wurde. „Hitze“ ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, tragisch und überraschend – allerdings für meine Verhältnisse auch brutal. Gegen Schluss wird nämlich die grausame Tat aus der Sicht der Täterin / der Täters geschildert. Ein sehr guter Krimi und eine berührende Coming of Age Geschichte – aber in meinen Augen kein Thriller (zum Glück, das lese ich nämlich nicht). Schweigen, Lügen, Schuldgefühle und Misstrauen prägen die Handlung und sorgen für eine düstere, beklemmende Atmosphäre. Jane Harper kann einfach schreiben!

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