ZIMMER 706

ZIMMER 706

Paperback
3.450

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Description

Als Kate morgens aus dem Haus geht, ahnt sie nicht, dass sie abends nicht zu ihren Kindern und ihrem Ehemann zurückkehren kann. Aus heiterem Himmel ist sie in einem Hotelzimmer gefangen. Sie ist dort wegen eines Dates, von dem niemand weiß - und niemand erfahren sollte. Ein Anschlag auf das Hotel stellt alles auf den Kopf. Sie kann das Gebäude nicht verlassen und weiß nicht, ob sie überleben wird. Sie muss ihrem Mann von ihrer Affäre erzählen. Und wieso sie dort ist, obwohl sie glücklich verheiratet ist und ihre Kinder über alles liebt. In ihrer existenziellen Lage gibt das Gespräch mit ihrem Mann ein berührendes Zeugnis einer großen Liebe - mit allen Höhen und Tiefen ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
400
Price
18.50 €

Author Description

Ellie Levenson ist freiberufliche Journalistin und Autorin im Vereinigten Königreich. Sie hat unter anderem für The Guardian und New Statesman geschrieben und ist gelegentlich Kolumnistin für The Independent, wo sie Meinungsartikel und aktuelle Features zu Sozialpolitik und Kulturtheorie schreibt. ZIMMER 706 ist ihr erster Roman, der sie gleich international bekannt gemacht hat und in 10 Ländern erscheint.

Posts

22
All
3.5

Erstmal vorab: Das hier ist kein Thriller – auch wenn es sich vom Klappentext vielleicht so anhört 👀

Die Story klingt eigentlich super spannend: Eine Frau steckt mit ihrer Affäre in einem Hotel fest, das von Terroristen eingenommen wurde. Genau deshalb war ich auch mega neugierig auf das Buch. Aber: Wer hier viel Spannung erwartet, wird eher enttäuscht 😅 Die Geschichte ist nämlich viel ruhiger und geht eher in eine tiefgründige, emotionale Richtung. Im Fokus steht vor allem ihr Leben: Wie sie ihren Ehemann kennengelernt hat, wie sich ihre Beziehung entwickelt hat und wie es überhaupt dazu kam, dass sie seit Jahren eine Affäre führt. Die eigentliche Situation im Hotel rückt dabei ziemlich in den Hintergrund. Mir persönlich hat es trotzdem gefallen, weil ich auch gerne solche ruhigen, „Slice of Life“-mäßigen Geschichten lese 📖✨ Die Autorin beschreibt es ja selbst ein Stück weit als Liebesgeschichte – und das passt auch. Trotzdem hätte ich mir echt mehr Spannung gewünscht, da war definitiv noch Luft nach oben. Im Hotel selbst passiert nämlich nicht allzu viel. Und ja… es hat ein offenes Ende 😫

Erstmal vorab: Das hier ist kein Thriller – auch wenn es sich vom Klappentext vielleicht so anhört 👀
4

Das Buch hinterlässt extrem viele Eindrücke und Fragen. Was würde ich in der Situation tun? Wie fühlt es sich an? Ich hab auf jeden Fall immer noch Herzrasen. Die Geschichte ist sehr emotional. Da ist einerseits die Liebesgeschichte(wie Kate ihren Mann kennen gelernt hast), andererseits ihre Affäre (wie es dazu gekommen ist) und die ganze Bandbreite an Emotionen, die so ein Terroranschlag mit sich bringt. Ich finde, dass das Buch definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient, auch wenn ich zwischendurch immer Mal wieder das Gefühl hatte, dass vor allem die Rückblicke etwas zäh waren.

4

Viel besser als angenommen. 👍 Die Ausgangssituation von Zimmer 706 ist direkt packend: Kate verbringt Zeit mit ihrem Liebhaber in einem Hotelzimmer – ein geheimer, abgeschlossener Raum fern ihres eigentlichen Lebens. Doch ein plötzlicher Anschlag macht das Gebäude zum Gefahrenort und zwingt sie ca. 12- 14 Stunden, in genau diesem Zimmer auszuharren. Statt eines Geständnisses entsteht eine angespannte Situation, in der sie zwischen Angst, Schuldgefühlen und der Realität ihrer Entscheidungen gefangen ist. Kate ist gezwungen mit ihrem Leben auseinanderzusetzten. Der Roman lebt stark von dieser doppelten Spannung – einer äußeren, unklare Bedrohung und einer inneren, emotionalen Eskalation. Ellie Levenson verknüpft beides geschickt, sodass die Extremsituation als Katalysator für Fragen nach Schuld, Liebe und Identität dient. Dazu sei gesagt, dass der Roman auf keinen Fall ein Thriller ist. Besonders gelungen ist dabei die Hauptfigur Kate, die weder eindeutig sympathisch noch unsympathisch gezeichnet ist. Ihre Entscheidungen wirken irgendwie nachvollziehbar, aber nie entschuldbar, was sie als Protagonistin interessant und ambivalent macht. Stilistisch setzt der Roman weniger auf rasante Action als auf psychologische Verdichtung. Große Teile der Handlung bestehen aus Gesprächen und Reflexionen, was eine intime, fast klaustrophobische Atmosphäre erzeugt. Diese Fokussierung erzeugt eine enorme emotionale Intensität. Auch ruhigere Passagen verlieren dadurch kaum an Wirkung, sondern verstärken vielmehr das Gefühl der Ausweglosigkeit. Thematisch behandelt der Roman vor allem Beziehungen, Ehrlichkeit und Selbstwahrnehmung. Die Extremsituation zwingt die Figuren, sich mit unbequemen Wahrheiten auseinanderzusetzen. Besonders gelungen ist, wie differenziert die emotionalen Konflikte dargestellt werden – ohne einfache Lösungen, dafür mit viel Gespür für menschliche Widersprüche. Einige Wendungen mögen konstruiert erscheinen, fügen sich aber insgesamt stimmig in die Dramaturgie ein. Insgesamt ist Zimmer 706 ein ruhiger, psychologisch geprägter Spannungsroman, der weniger durch überraschende Wendungen als durch emotionale Tiefe überzeugt. Ein Spannungsroman über komplexe Beziehungen und moralische Grauzonen. Eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt.

4

Ein Hotel, ein geheimer Seitensprung und plötzlich ein Anschlag, der alles verändert: Kate sitzt in einem Zimmer fest, abgeschnitten von der Außenwelt, und muss sich nicht nur der akuten Gefahr stellen, sondern auch den Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen. Ich bin mit einer klaren Thriller-Erwartung in die Geschichte gestartet, möchte aber direkt sagen: Das hier ist keiner im klassischen Sinne. Der Anschlag bildet eher den Rahmen für etwas viel Intimeres – nämlich Kates Gedankenwelt. Es geht um ihre Ehe, ihre Rolle als Mutter, verpasste Chancen und die Frage, wie ehrlich man sich selbst und anderen gegenüber eigentlich ist. Kate als Figur fand ich wirklich spannend. Anfangs hatte ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten mit ihr, weil ich einige ihrer Gedanken als unmoralisch empfunden habe. Doch je tiefer man in ihre Geschichte eintaucht, desto nachvollziehbarer werden ihre Beweggründe, auch wenn ich ihr Handeln nicht unbedingt gutheißen konnte. Genau das macht das Buch aber so interessant: Es ist ein Gedankenexperiment und gleichzeitig eine sehr persönliche Selbstreflexion über Liebe, Entscheidungen und Lebenswege. Die Spannung kommt hier weniger durch äußere Action, sondern vielmehr durch die emotionale Tiefe und die Dynamik zwischen Kate und ihrem Mann, mit dem sie währenddessen in Kontakt steht. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen, was gut zur eher ruhigen, aber eindringlichen Erzählweise passt. Für mich ist das eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und noch ein bisschen nachhallt – über das eigene Leben, getroffene Entscheidungen und das, was hätte sein können. Wenn ihr euch auf einen eher ruhigen, psychologischen Roman einlassen könnt, kann ich euch das Buch definitiv empfehlen.

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3

Solide

Meine Meinung zum Buch: Das war mein erstes Buch der Autorin und ich fand es eigentlich ganz spannend. Ein absolutes Highlight war es für mich zwar nicht, aber ein solider Roman. Man kann es sich wie eine Liebesgeschichte vorstellen, die in einen Thriller verpackt wurde, wobei das Ganze eher ruhig erzählt wird. Kate ist eine ziemlich überforderte Ehefrau und Mutter, die sich eigentlich nur nach ein bisschen Ruhe sehnt. Vor Jahren hat sie einen Mann kennengelernt, mit dem sie eine Affäre hat. Die beiden treffen sich heimlich in einem Hotel in London, doch genau nach ihrem Schäferstündchen merkt Kate, dass das Hotel überfallen wurde. Das Problem ist, dass sie dort mit James festsitzt, von dem niemand wissen darf. Während ihre Familie zu Hause vor Sorge umkommt, hat Kate eigentlich nur Panik, dass jemand herausfindet, dass sie mit ihrer Affäre in Zimmer 706 steckt. Der Anfang war echt spannend und ich dachte echt, jetzt geht die Post ab. Aber dann wurde es doch sehr ruhig. Es gab zwar Momente, in denen es mal knisterte, aber für mich war es unterm Strich eher eine Mischung aus Liebesgeschichte und Familiendrama. Das ist an sich nicht schlimm und für zwischendurch auch mal ganz interessant zu lesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir gut gefallen hat. Es gibt immer wieder Rückblicke, wie Kate ihren Mann Vick kennengelernt hat und wie es überhaupt zu der Sache mit James kam. Das fand ich wirklich interessant gemacht. In der Gegenwart im Zimmer 706 hat sich alles gut entwickelt, aber ich muss sagen, dass mir die Charaktere etwas zu unterkühlt waren. Kate war mir leider nicht so sympathisch und wirkte auf mich eher oberflächlich, weshalb ich mit ihr einfach nicht richtig warm geworden bin. Gerade in den Momenten, als die beiden sich fragten, warum das Hotel überhaupt überfallen wurde oder ob es ein Terrorangriff ist, hätte ich mir viel mehr Emotionen gewünscht. In so einer Situation müsste man ja eigentlich Todesangst haben, aber bei mir kam davon leider gar nichts an. Die Ängste wurden im Buch zwar beschrieben, aber ich konnte sie einfach nicht aufsaugen oder mitfühlen. Mir hat da das echte, greifbare Gefühl gefehlt. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel waren aber super, man fliegt wirklich nur so durch die Seiten. Wer es gerne etwas ruhiger mag, für den ist das Buch definitiv was. Für mich war es ein solides Buch, auch wenn ich mir ein bisschen mehr „Wumms“ und Tiefgang gewünscht hätte. Trotzdem hat mir die Liebesgeschichte gut gefallen. Wer also keine Action-Explosionen braucht, macht hier nichts falsch.

Solide
4.5

Unerwartet gut

Bei diesem Buch stellt man sich oft die Frage, was würde ich tun.?! Und ich weiß es nicht … Die Zeitsprünge in die Vergangenheit , fand ich toll. Es war flüssig und gut zu lesen. Keine großartigen lang gezogene Passage. Es ist eine Empfehlung mit Vorbehalt, weil ich glaube dass es nicht für jeden etwas ist! Für mich war es auf jeden Fall was!

2

Das war’s irgendwie nicht für mich

Ich hab das ganze Buch irgendwie nicht so ganz verstanden wo das Buch hin will und das Ende war für mich auch wirklich nicht zufriedenstellend. Ich war am Anfang der Meinung dass das Buch in eine Thriller Richtung gehen würde (tut es ganz und gar nicht) Es ist doch eher eine Liebesgeschichte/Familiendrama, aber für mich irgendwie ohne große Gefühle oder den Durchbruch, was die Geschichte mitgeben will. Kann ich leider nicht wirklich empfehlen.

5

Was mache ich, wenn ich bald sterben könnte?

"Zimmer 706" von Ellie Levenson hat mich berührt und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Kate ist verheiratet mit Vic und hat zwei Kinder, die sie alle sehr liebt. Nebenbei hat sie ungefähr viermal im Jahr S*x mit James, <Von diesem Verhältnis weiß Vic nichts. Auch an diesem Tag trifft sie sich mit ihm und ihr Leben verändert sich. Das Hotel, in dem sich die beiden treffen, wird Schauplatz eines Anschlags, niemand kann das Hotel verlassen. Der einzige Kontakt zur Außenwelt besteht über den WLAN des Hotels, sie sollen laut Polizei möglichst unsichtbar bleiben, kein Wasser benutzen, kein Licht machen. So sitzt Kate in diesem Hotelzimmer, während sie mit Vic chattet und über ihr Leben nachdenkt, die Zeit nach ihrem Tod plant. Der Roman bringt uns Kate in mehreren Zeitebenen näher. Ebene 1 ist die Gegenwart im Hotel, daneben lesen wir über die Zeit, in der sie Vic kennengelernt hat und das Leben mit ihm. In der dritten Ebene erfahren wir mehr über ihr Verhältnis zum ebenfalls verheirateten James. Ich konnte die Gedankengänge von Kate gut nachvollziehen. Soll sie Vic von ihrer Geschichte mit James erzählen, bevor es zu spät dafür ist? Oder soll sie es nicht und hoffen, dass er nie davon erfährt? Was passiert mit ihren Kindern, wenn sie den Anschlag nicht überleben sollte? Kate war mir bei der Lektüre sehr nahe. Ihr Verhältnis zu ihrer verstorbenen Mutter und zu ihrer besten Freundin Eve, die sie seit Kindheit kennt, haben mich berührt. Besonders hat mir gefallen, dass nicht der Anschlag auf das Hotel im Vordergrund steht, sondern die Beziehungen der Menschen zueinander. So ist der Anschlag eher der Auslöser zum Nachdenken als Effekthascherei in einem Thriller. Schwerpunkt liegt eindeutig auf Kates Gedanken über ihre Familie und sich selbst. Sie plant, verwirft, plant neu, Im Hinterkopf immer denn Gedanken, dass ihr Leben bald vorbei sein könnte. Durch die einerseits leicht lesbare aber auch sehr atmosphärische Sprache war ich immer mittendrin im Geschehen, egal in welcher Zeitebene. Das mehr oder weniger offene Ende des Romans lässt viel Spielraum für eigene Gedanken. Ein Roman, den ich nicht so schnell vergessen werde und der nachhallt. Eine absolute Leseempfehlung für einen Roman, dem ich mit Überzeugung wohlverdiente 5 Sterne gebe!

4

"Zimmer 706" ist ein Roman, den man ganz schwer in ein Genre einordnen kann. Er wird als Liebesgeschichte in einem Thriller beworben - das trifft es für mich nicht ganz. Darum geht's: Kate liebt ihre Kinder und ihren Mann, und trotzdem hat sie seit Jahren eine Affäre. Doch bei ihrem jüngsten Date passiert es: das Hotel, indem sie mit ihrer Affäre abgestiegen ist, wird Ziel einer Terrorattacke. Auf unabsehbare Zeit sitzt sie fest. Wie soll sie das nur ihrem Mann erklären? Meinung: Das drohende Auffliegen ihrer Affäre und der mögliche Tod lassen Kate ihr Leben reflektieren. Zunächst verfällt sie ganz pragmatisch in Orgakram, schreibt To-Do-Listen und Merkzettel für ihren Mann. Doch schon bald gehen ihre Gedanken tiefer. Ihre inneren Monologe wie auch die Abschiedsbriefe an ihre Kinder haben mich sehr berührt. Durch Rückblicke in die Vergangenheit bekommt man immer mehr Einblick, wie es um Kates Ehe steht und warum es überhaupt zur Affäre kam. Als Mutter konnte ich Kate an vielen Stellen verstehen, an anderen Stellen handelt sie für mich nicht ganz nachvollziehbar. Dennoch war sie mir - im Gegensatz zu ihrer Affäre James - weitgehend sympathisch. Ab und zu hätte ich mir neben Kates Sichtweise aber auch gerne die Sicht der beiden Männer in ihrem Leben angehört. Die Terrorismusattacke gibt dem Buch einen gewissen bedrohlichen Rahmen, ansonsten ist es aber eher ein Buch der leisen Töne. Das plötzlich und überraschende Ende hat mich ein wenig ratlos zurückgelassen hat. Es stößt auf jeden Fall zum Nachdenken und Spekulieren an. Fazit: dieses Buch war ganz anders als gedacht, hat mich aber durchaus positiv überrascht!

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4.5

Nach dem Klappentext dachte ich, in dem Buch geht es um zwei, die nach einem heimlichen Treffen in einem Hotelzimmer festsitzen, während das Hotel von Terroristen gekapert wird. Das ist im Groben natürlich richtig, aber ich dachte halt, dass es in Richtung Krimi geht und man die Bedrohung der Geiselnehmer mehr spürt und der Fokus eben mehr auf den beiden Personen im Zimmer liegt. Wie sie damit umgehen. Wie sich die Situation auf ihre Beziehung auswirkt und wie sich dieses Eingeschlossensein auf ihre Beziehung auswirkt. Nach den ersten 100 Seiten ungefähr wurde mir aber klar, dass nicht die Bedrohungssituation im Mittelpunkt steht. Ja nicht mal beide Figuren im Zimmer. Es ist mehr eine Charakter- oder Beziehungsstudie. Klingt jetzt nicht sehr ansprechend, aber nachdem ich meine Erwartungshaltung gelöscht hatte, konnte ich mich neu drauf einlassen und finde es richtig gut gemacht. Die Gedanken, die sich die "Ehebrecherin" macht, waren für mich zunächst fremd, aber doch absolut nachvollziehbar. Ihre Figur fand ich echt faszinierend. Ich konnte absolut verstehen, wie sie in diese Situation geraten ist und habe sie an keiner Stelle verteufelt, sondern war immer auf ihrer Seite. Als Leser kommt man ja schnell auf die Ìdee, den moralischen Zeigefinger zu erheben und sich als Moralapostel aufzuspielen, aber hier wurde alles so lückenhaft und ungeschönt erzählt, dass ich volles Verständnis hatte. Und keinen der Beteiligten bemitleidet habe. Es ist, wie es ist und kam, wie es kommen sollte. Ich denke, das Buch schneidet bei vielen schlecht ab, weil sie wesentlich mehr Spannung erwarten, wie ich ja auch, und dann eben das eigentliche Anliegen der Autorin als zu langweilig empfinden.

2.5

Grundidee sehr gut aber für mein Geschmack war die Autorin zu fixiert auf Gedanken und weniger auf Handlung. Es passiert gefühlt gar nix…. Kate war mir sehr unsympathisch und kalt, James auch und Vic naja…. Ende offen also wir wissen am Ende nicht ob Vic doch erfahren hat warum sie in Hotel ist🤷🏻‍♀️ finde auch nicht so gut. Hätte man ne richtig Gute Geschichte draus machen können,stattdessen war das ganze meine Meinung nach eh langweilig.

Grundidee sehr gut aber für mein Geschmack war die Autorin zu fixiert auf Gedanken und weniger auf Handlung. Es passiert gefühlt gar nix….
Kate war mir sehr unsympathisch und kalt, James auch und Vic naja….
Ende offen also wir wissen am Ende nicht ob Vic doch erfahren hat warum sie in Hotel ist🤷🏻‍♀️ finde auch nicht so gut. Hätte man ne richtig Gute Geschichte draus machen können,stattdessen war das ganze meine Meinung nach eh langweilig.
1

WTF..

Also sorry zu den einen Stern aber wtf?! Tut mir leid dass zu sagen aber es ist das unnötigste Buch was ich je gelesen habe.. Ich verstehe den Sinn der Story nicht.. Sie hat eine Affäre im Hotel, dann gibt es Ansichten aus der Vergangenheit wie sie die Affäre und den Ehemann kennengelernt hat.. welche Personen die Protagonisten verloren haben und ansonsten hocken sie nur im Hotel und warten darauf dass die raus können… also nicht nur das DAS schon langweilig war, nein.. was war das für ein Ende?! Sie spielt über sms mit ihrem Mann ein Spiel und am Ende antwortet sie ihm noch, bevor dann ( denke ich mal ) die Polizei reinstürzt und Zack ist das Buch zu Ende.. ok aber was ist mit den anderen Leuten und was ist mit den Kindern bzw dem Mann? Hat sie ihm von der Affäre erzählt oder nicht? Wusste er bereits davon oder nicht? So häää.. bin maximal enttäuscht und verwirrt 😫

2

„Zimmer 706“ ist eins dieser Bücher, dessen Message ich nicht so ganz greifen konnte. Positiv hervorzuheben ist definitiv der angesprochene Mental Load von Frauen, in all ihren verschiedenen Rollen. Allerdings hatte ich generell mit einem spannungsroman gerechnet und ein Buch über Trauer, Verlust, Beziehungen und eigene Rollenbilder mit deren negativen Auswirkungen bekommen. Für mich persönlich war es einfach das falsche Buch. Ich habe mich ganz oft dabei gefunden von Text abzuschweifen und mich selbst in Gedanke rund um Trauer und Verlust zu verlieren. Versteht mich nicht falsch, ich liebe einen good cry und Bücher mit ernsten, tiefen Themen - aber das hier hat mich nur unnötig traurig gemacht, ohne mir etwas zu geben. Im diesem Buch geht es eigentlich nur um Erinnerungen, Gefühle und Gedanken. Es gibt zwar eine Handlung bzw. eine Situation in der sich die Protagonistin befindet, aber diese ist eindeutig nur zweitrangig. Leider. Ich denke die Frau hätte sich lieber eine Therapeutin zugelegt, statt einen Liebhaber. Ich verstehe den Druck der auf einer Frau in all ihren Rollen lastet (auch, wenn ich ihn als kinderlose Frau vermutlich nicht ganz greifen kann), aber ich denke trotzdem dass es andere Arten gibt den Druck zu vermindern und die Selbstfürsorge hochzuhalten. Ach und über das Ende weigere ich mich zu sprechen. Trotz alldem Danke an @lübbe für das Rezensionsexemplar

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3.5

Wer weniger Spannung und mehr Familiendrama sucht, dem wird die Geschichte sicher gefallen

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und klang nach einer Kombination aus Thriller und Liebesgeschichte, in der es um Kate, ihren Mann sowie ihre Affäre geht. Kate liebt ihren Mann und ihre Familie. Dennoch lässt sie sich auf eine Affäre mit James ein. Als sie sich mit James für sinnliche Stunden im Hotel trifft, wird dieses überfallen. Niemand kommt heraus, niemand herein und vor allem niemand darf wissen, mit wem sie dort ist. Wie soll sie ihrem Mann erklären, warum sie in dem Hotel ist? Und was, wenn sie das Ganze nicht überlebt? Mein Eindruck: Der Einstieg gefiel mir schonmal richtig gut und die kurzen Kapitel ließen sich ziemlich zügig weglesen. Durch den Klappentext habe ich mir vor allem eine Menge Thrill und Action erhofft, was allerdings nicht der Fall ist. Vielmehr handelt es sich um eine Liebesgeschichte/Familiendrama mit Thrillanteilen der ruhigeren Sorte. Was mir besonders gefallen hat, waren die verschiedenen Perspektiven. So wandern wir von der Gegenwart im Hotel immer wieder in die Vergangenheit, wo wir erfahren, wie Kate und Vic sind kennenlernten aber auch, wie es zur Affäre zwischen Kate und James kam. Durch diese Wechsel blieb immer wieder eine gewisse Spannung aufrecht, da man wissen wollte, wie es nun im Hotel weitergeht und gleichzeitig bekam die Beziehung zwischen den Protagonisten mehr Tiefe verliehen. Dennoch muss ich sagen, blieb vor allem Kate für mich sehr distanziert und kühl. Auch das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Am Ende eine Geschichte, die sich gut lesen lässt und eine gewisse Spannung mit sich bringt. Ich hätte mich gefreut, wenn der Fokus und die Spannung mehr auf dem Überfall liegen. Wer aber eine Liebesgeschichte mit Drama und eher unterschwelliger Spannung sucht, dem könnte Zimmer 706 gefallen.

4

Das ist ein Roman, der die Lebenswelt von Frauen wirklich beschreibt.

Stell dir vor, du befindest dich mit deiner Affäre in einem Hotelzimmer und musst feststellen, dass dieses Hotel gerade von Terroristen besetzt wurde. Woran denkst du als Erstes? Kate denkt zuerst daran, wer die Kinder von der Schule abholen könnte. Danach, ob ihr Mann das organisiert bekommt. Erst nach diesen ersten organisatorischen Gedanken überlegt sie, ob ihr Mann von der Affäre erfahren könnte. Für mich ein gelungener Spiegel von Müttern in unserer Gesellschaft. Immer wieder tritt die Frage, wie geht es Kate geht und was sie will, in den Hintergrund. Ich habe mit Spannung verfolgt und genossen, wie Kate ihr Liebesleben der letzten zwei Jahrzehnte Revue passieren lässt. Sie ist eine interessante Person mit einem sehr individuellen Lebensweg. Gar nicht nachvollziehen konnte ich allerdings, warum sie sich ausgerechnet James als Liebhaber aussucht. „Ich weiß nicht, ob ich Sinn in Therapie sehe.“ (James, S. 66) – für mich die absolute Red Flag. Aber auch diese Frage hat die Spannung für mich aufrechterhalten.. Dementsprechend ist das für mich keine Liebesgeschichte und kein Thriller, sondern die Geschichte einer Frau unter Druck. Ein Roman, der die Lebenswelt von Frauen spiegelt und absolut lesenswert ist.

5

Ein emotionaler Schlag in die Magengrube

Ich habe mit Action gerechnet, aber ein tiefgreifendes, erwachsenes Drama bekommen, das mich nicht mehr losgelassen hat. Kate war mir anfangs wegen der Affäre extrem unsympathisch – mein Gedanke war: „Selbst schuld“. Doch Ellie Levenson schafft es meisterhaft, dass man am Ende volles Verständnis für diese Frau, Mutter und Ehefrau entwickelt. Es ist ein sehr reifer Blick auf die Probleme einer langen Ehe. Und das Ende? Ich habe die Danksagung gelesen und dachte nur: „Du Sau!“. So ein offenes Ende ist absolut asozial, aber gleichzeitig das beste asoziale Ende überhaupt. Ein Highlight!

2

Mehr Spannung erwartet, Beziehungsdrama bekommen - leider enttäuschend

Werbung | Rezensionsexemplar Ich hatte mir von Zimmer 706 echt deutlich mehr Thrill versprochen 🙃 Der Klappentext klang für mich so, als würde diese Geiselnahme-/Terror-Situation voll im Fokus stehen – genau darauf hatte ich auch Lust 👀 Stattdessen ging’s gefühlt die meiste Zeit um Kates Vergangenheit… und das war irgendwie gar nicht das, was ich lesen wollte 😬 Was es für mich noch schwieriger gemacht hat: der Cheating-Trope 😒 klar man weiß das von Anfang an, ABER hier wurde das Ganze dann auch noch teilweise so dargestellt, als wäre das irgendwie romantisch oder zumindest total verständlich 🙄 Das hat bei mir halt Aus Gründen gar nicht funktioniert… Und Kate… puh 😬 In den Rückblenden will sie diese Affäre mit James ja ständig beenden, zieht es aber nie richtig durch – und dann sitzt sie im Jetzt ausgerechnet MIT IHM in diesem Hotelzimmer fest 🌝 Das hat mich so genervt, weil: Wenn sie ihren Mann wirklich so liebt, wie sie sagt, dann hätte sie a) gar nicht erst damit angefangen, b) es nicht weitergeführt und c) ihn nicht die ganze Zeit belogen 🙃 Das hat für mich einfach nicht zusammengepasst Der Schreibstil war okay, man kommt schnell durch, aber irgendwie war die Wortwahl auch sehr erhaben bzw. so gezwungen künstlerisch? Ich mag ja wenn z.B. in Romance Büchern alles sehr poetisch beschrieben wird aber hier hat sich das ihr irgendwie unnatürlich angefühlt und für mich nicht ganz gepasst. Und weil ich was ganz anderes erwartet habe UND mich die Protagonistin so aufgeregt hat, konnte mich das Buch einfach nicht packen 😒 Am Ende leider komplett an meinen Erwartungen vorbei – ⭐️⭐️

3

Für das Ende hab ich mehr erwartet

Grundsätzlich fand ich die Idee super. Auch die Kombination aus Roman und vermeintlichen Thriller laut Klappentext. Ich habe das Buch mit Spannung gelesen und dachte mir auf den letzten Seiten muss ja noch etwas total krasses passieren. Aber da wurde ich irgendwie enttäuscht. Auch wenn ich nach der Anmerkung der Autorin weiß in welche Richtung es gehen soll - es bleibt ein offenes Ende. Da hab ich einfach mehr erwartet.

3

Ganz OK

Kate trifft sich regelmäßig mit ihrem Liebhaber in einem Hotel. So auch an diesem Tag. Doch auf einmal ist alles anders. Wegen einem Terroranschlag sind die Beiden in dem Zimmer gefangen. In dieser angespannten Situation fängt Kate an über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Über ihre Ehe, ihre Kinder, ihre jahrelange Affäre. In Rückblenden erfahren wir mehr dazu. Der Anschlag und ihr Liebhaber spielen nur eine nachrangig Rolle. Insgesamt konnte die Geschichte mich nicht richtig fesseln. Die Szenen im Zimmer 706 waren eher langweilig, die Rückblicke waren interessanter, aber teilweise langatmig. Das Ende war abrupt und hat mich unbefriedigt zurück gelassen.

3.5

Am Ende des Buches reißt die Autorin kurz an, wie sie auf die Geschichte gekommen ist und auch für wen sie das Buch irgendwo geschrieben hat: Für müde, kluge Frauen. Ich würde es noch weiter eingrenzen: Für Mütter, die zwar ihren Mann lieben aber von allem müde sind. Und sich einfach wünschen in ein Hotel zu gehen und einen Tag durchzuschlafen. Aber dann wieder zurück in ihre Ehe zurückzukehren. Und diesen Gedanken hat die Autorin hier weitergespinnt und eine spannende Ausgangslage geschaffen, mit der Hauptprotagonistin, die mit ihrem Lover, für den sie aber niemals ihren Mann verlassen würde, in einem Hotelzimmer gefangen ist, weil Terroristen das Gebäude gefangen halten. Die Situation ist natürlich spannend, aber vor allem geht es um die Gefühlswelt von Kate. Was wird sie ihrem Mann sagen? Wie hält sie das Lügenkonstrukt aufrecht? Dabei wechselt das Buch zwischen drei parallelen Erzählungen: Einmal die Gegenwart im Hotelzimmer, dann das Kennenlernen und die Beziehung zu ihren Mann, sowie das Kennenlernen und die Beziehung zu ihrer Affäre. Zusammen ergibt sich ein vielschichtiges Gesamtbild. Das Buch ist dabei sehr emotional, weil sowohl Kate als auch ihr Mann einiges an emotionalen Bürden mit in die Beziehung mitnehmen und Kate in ihrem Leben viele Höhen und Tiefen durchmacht. Es war total spannend in diese Gefühlswelt einzutauchen und die Protagonisten so detailreich kennenzulernen. Dennoch geht es natürlich viel um das Thema Affäre, Ehebruch, Betrügen. Gerade Personen, die empfindlich auf das Thema reagieren, sollten das Buch nicht zu Hand nehmen. Ich musste auch teilweise schlucken, weil ich Kates Gedankengänge, hinsichtlich ihrer Affäre nicht ganz folgen konnte und auch am Ende ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann wie man die Person die man über alles liebt über einen so langen Zeitraum betrügen kann. Vor allem die Gründe die Kate nennt, sind mir schon ziemlich fremd (aber to be fair: ich bin weder verheiratet, noch Mutter). Das Buch habe ich dennoch sehr schnell verschlungen. Es ist wirklich gut geschrieben und ich kann die emotionalen Rezensionen für dieses Buch sehr nachvollziehen. Vielen Dank an NetGalley & Bastei Lübbe an das Rezensionsexemplar!

3.5

Sehr gute Messages dahinter aber sehr lang gezogen und für mich persönlich einfach zu langweilig....

2.5

Es hat mich nicht überzeugt

Ich hab Zimmer 706 gelesen und ehrlich gesagt: Es hat mich nicht überzeugt. Die Grundidee mit dem Überfall im Hotel klang eigentlich richtig spannend, aber genau das kam viel zu kurz. Stattdessen verliert sich die Story in Zeitsprüngen, die mich eher rausgebracht haben, als dass sie Spannung aufgebaut haben. Die Figuren sind zwar okay und grundsätzlich ist der Schreibstil auch nicht schlecht, aber mir hat einfach die Spannung gefehlt. Es passiert vieles, ohne dass es sich wirklich packend anfühlt. Für mich war’s am Ende leider eher enttäuschend. Gute Idee, aber nicht gut umgesetzt. Wenn du Romance magst und nicht so eine Moral wie ich hast, was Treue in einer Ehe anbelangt, kann es gut was für dich sein.

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