Wilhelm Tell
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Description
Book Information
Author Description
Friedrich Schiller (1759-1805) wurde in Marbach geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Ab 1776 studierte er auf Befehl des Herzogs Karl Eugen an der Militärakademie Karlsschule in Stuttgart Medizin und arbeitete anschließend als Regimentsarzt. 1782 war Schiller trotz eines Verbots des Herzogs bei der umjubelten Uraufführung der «Räuber» in Mannheim zugegen; er wurde mit Arrest und Schreibverbot bestraft. Er floh über Mannheim, Leipzig und Dresden nach Weimar. 1789 wurde er zum außerordentlichen Professor der Geschichte und Philosophie in Jena berufen. Er litt unter ständigen Geldsorgen, die auch seine Gesundheit angriffen. 1799 siedelte er erneut nach Weimar um, wo er im Alter von nur 45 Jahren starb.
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Mit messerscharfen Worten wird der Apfel sicher getroffen
In "Wilhelm Tell" erzählt Schiller die Geschichte der gleichnamigen Titelfigur. Es ist die Erzählung von Rebellion, vom Aufstand gegen die Tyrannei und natürlich auch jene von der Befreiung der Schweiz. Der Ablauf der Geschichte ist dabei nicht klassisch, was auch daran liegt, dass Schiller eine bereits bestehende Sage adaptiert. Ob dieser Wilhelm Tell je existiert hat konnte bis heute nicht nachgewiesen werden, wodurch es sich wie bei "Robin Hood" um eine Sagengestalt handelt. Dennoch ist gerade Schillers Version lesenwert. Mag die Sprache, wie bei derartigen Texten üblich, zunächst befremdlich sein, nimmt sie einen doch recht schnell und zärtlich in eine bestehende Umarmung. Schiller Wortwahl ist faszinierend und ästhetisch elegant. So gelingt ihm mit dem Höhepunkt des Apfelschusses trotz der Textform des Dramas eine wunderbarer Spannungsmoment. Trotz oder gerade seines Alters ein auch heute noch unterhaltsamer Klassiker.
Schwieriges aber gutes Lektürebuch
"Wilhelm Tell" ist unfassbar gut geschrieben und für seine Zeit ziemlich modern. Die Sprache ist oft ziemlich schwer zu verstehen, ohne im Unterricht über das Gelesene zu reden, obwohl es sich hier um eine Schulversion handelt. Die Geschichte ist in sich schlüssig und sehr spannend geschrieben. Wilhelm Tell ist wohl eins meiner liebsten Lektürebücher für den Deutschunterricht
»Früh übt sich, was ein Meister werden will« Die berühmte Geschichte um den Freiheitskampf der schweizer Urkantone. Und Wilhelm Tell als Freiheitskämpfer wider Willen. Interessant, es mal gelesen zu haben, nicht jedes Detail war mir bekannt aber es kamen auch einige bekannte Szenen vor. Und überraschend viele bekannte Zitate "Durch diese hohle Gasse muss er kommen."
Irgendwie holen mich Bücher aus der Aufklärung nicht mehr so ab wie früher. Vielleicht sollte ich das Stück mal aufgeführt sehen, um es wirklich schätzen zu können, aber gerade nach dem ersten Lesen finde ich es einfach wie "Die Räuber", nur in ernst und dabei Nationalstaaten und Mythen propagieren.
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Friedrich Schiller (1759-1805) wurde in Marbach geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Ab 1776 studierte er auf Befehl des Herzogs Karl Eugen an der Militärakademie Karlsschule in Stuttgart Medizin und arbeitete anschließend als Regimentsarzt. 1782 war Schiller trotz eines Verbots des Herzogs bei der umjubelten Uraufführung der «Räuber» in Mannheim zugegen; er wurde mit Arrest und Schreibverbot bestraft. Er floh über Mannheim, Leipzig und Dresden nach Weimar. 1789 wurde er zum außerordentlichen Professor der Geschichte und Philosophie in Jena berufen. Er litt unter ständigen Geldsorgen, die auch seine Gesundheit angriffen. 1799 siedelte er erneut nach Weimar um, wo er im Alter von nur 45 Jahren starb.
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Mit messerscharfen Worten wird der Apfel sicher getroffen
In "Wilhelm Tell" erzählt Schiller die Geschichte der gleichnamigen Titelfigur. Es ist die Erzählung von Rebellion, vom Aufstand gegen die Tyrannei und natürlich auch jene von der Befreiung der Schweiz. Der Ablauf der Geschichte ist dabei nicht klassisch, was auch daran liegt, dass Schiller eine bereits bestehende Sage adaptiert. Ob dieser Wilhelm Tell je existiert hat konnte bis heute nicht nachgewiesen werden, wodurch es sich wie bei "Robin Hood" um eine Sagengestalt handelt. Dennoch ist gerade Schillers Version lesenwert. Mag die Sprache, wie bei derartigen Texten üblich, zunächst befremdlich sein, nimmt sie einen doch recht schnell und zärtlich in eine bestehende Umarmung. Schiller Wortwahl ist faszinierend und ästhetisch elegant. So gelingt ihm mit dem Höhepunkt des Apfelschusses trotz der Textform des Dramas eine wunderbarer Spannungsmoment. Trotz oder gerade seines Alters ein auch heute noch unterhaltsamer Klassiker.
Schwieriges aber gutes Lektürebuch
"Wilhelm Tell" ist unfassbar gut geschrieben und für seine Zeit ziemlich modern. Die Sprache ist oft ziemlich schwer zu verstehen, ohne im Unterricht über das Gelesene zu reden, obwohl es sich hier um eine Schulversion handelt. Die Geschichte ist in sich schlüssig und sehr spannend geschrieben. Wilhelm Tell ist wohl eins meiner liebsten Lektürebücher für den Deutschunterricht
»Früh übt sich, was ein Meister werden will« Die berühmte Geschichte um den Freiheitskampf der schweizer Urkantone. Und Wilhelm Tell als Freiheitskämpfer wider Willen. Interessant, es mal gelesen zu haben, nicht jedes Detail war mir bekannt aber es kamen auch einige bekannte Szenen vor. Und überraschend viele bekannte Zitate "Durch diese hohle Gasse muss er kommen."
Irgendwie holen mich Bücher aus der Aufklärung nicht mehr so ab wie früher. Vielleicht sollte ich das Stück mal aufgeführt sehen, um es wirklich schätzen zu können, aber gerade nach dem ersten Lesen finde ich es einfach wie "Die Räuber", nur in ernst und dabei Nationalstaaten und Mythen propagieren.






















