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Nicht das was ich erwartet habe.
Apr 7, 2026
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Apr 7, 2026
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Die Grundidee ist gut, aber irgendwie schlecht ausgebaut.
Feb 28, 2018
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Einziger Grund, weshalb ich mir das Buch überhaupt gekauft habe war die Aussage von Cassandra Clare, eine meiner liebsten und in meinen Augen eine der talentiertesten Autorinnen unserer Zeit: "Ein gefühlvoller Roman, der einen erschaudern lässt und dessen Bilder nach der letzten Seite noch lange nachwirken, wie ein intensiver Traum." So sehr ich es mir auch wünschte, diesen Worten kann ich leider nicht zustimmen. Ich bin mit viel zu hohen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Auch habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt, als ich letztendlich bekommen habe. Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von Anfang an Probleme mit dem Aufbau des Buchs und dem Schreibstil der Autorin hatte. Ganz zu Anfang gibt es unheimlich viele Zeitsprünge. Der Leser wird dadurch zuerst einmal ein wenig verwirrt. Man weiß nie, wo man sich gerade befindet und ich musste ständig hin und her blättern um überhaupt zu wissen, wie alt Janie denn jetzt gerade ist. Wake besteht aus relativ kurzen Absätzen, die jeweils nach Datum und dann wieder nach Uhrzeit sortiert sind. Manchmal bestehen einzelne Abschnitte nur aus wenigen Sätzen, manchmal sogar auch nur aus einem einzigen Wort. Die einzelnen Sätze sind unglaublich kurz und abgehackt. Der Schreibstil ist sehr nüchtern; die Autorin hat keine Zeit für Umschreibungen oder detailreiche Beschreibungen verschwendet, was mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat. Ich mag solche abgehackten, kurzen, nüchternen Sätze überhaupt nicht. Mir hat das Drumherum gefehlt; der gewisse Charme; einfach die Liebe, mit dem das Buch geschrieben wurde. Bei mir ist davon nichts angekommen, was ich sehr schade finde. Auch konnte ich mich mit den Charakteren nicht wirklich identifizieren. Dadurch, dass die einzelnen Sätze so kurz sind und die Autorin scheinbar kaum Wert auf Detailreichtum und Umschreibungen legt, konnte ich keine richtige Verbindung zu den Protagonisten aufbauen. Auch haben mir hier die Gefühle sehr gefehlt; insbesondere in Bezug auf die Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte war meines Erachtens nach unglaublich verwirrend. Irgendwie wusste ich nie, wo ich gerade dran bin und wie jetzt der aktuelle Stand ist. Auch fand ich dieses Hin und Her zwischen den einzelnen Träumen, die kein Hand und Fuß hatten, zu übertrieben. 90 % der Träume waren Albträume - ich kann mir nicht vorstellen, dass fast alle Menschen um Janie herum, nur schlechte Dinge träumen. Man erfährt während des Lesens überhaupt nichts über Janies Gabe. Sie springt zwar von Traum zu Traum und ihre Fähigkeiten entwickeln sich auch weiter, aber was es letztendlich damit auf sich hat wird nicht erwähnt. Die letzten knapp 50 Seiten jedoch - das muss ich zugeben - wurden dann doch noch recht gut und spannend, was allerdings wohl daran lag, dass man nicht mehr nur ständig von irgendwelchen Träumen fremder Protagonisten gelesen hat, sondern von Janie und der Geschichte an sich. Die Idee finde ich grundsätzlich wirklich gut, nur an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach ein wenig gehapert, was sehr schade ist. Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen und Lust auf den zweiten Teil hat es mir auch nicht gerade gemacht. Mit seinen knapp über 200 Seiten ist das Buch recht kurz und lässt sich trotz des "kalten" Schreibstil doch relativ schnell lesen. Leser, die mit dieser Art zu Schreiben gut klar kommen und keinen Wert auf diese ganzen Wortspielereien legen und einen nüchternen Stil mit abgehackten, kurzen Sätzen bevorzugen, wird dieses Buch sicherlich gefallen. Mich hingegen konnte es leider nicht überzeugen. Ich wurde doch etwas enttäuscht und bin mir sicher, dass ich die Reihe nicht weiterführen werde.
Dec 21, 2023
Einziger Grund, weshalb ich mir das Buch überhaupt gekauft habe war die Aussage von Cassandra Clare, eine meiner liebsten und in meinen Augen eine der talentiertesten Autorinnen unserer Zeit: "Ein gefühlvoller Roman, der einen erschaudern lässt und dessen Bilder nach der letzten Seite noch lange nachwirken, wie ein intensiver Traum." So sehr ich es mir auch wünschte, diesen Worten kann ich leider nicht zustimmen. Ich bin mit viel zu hohen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Auch habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt, als ich letztendlich bekommen habe. Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von Anfang an Probleme mit dem Aufbau des Buchs und dem Schreibstil der Autorin hatte. Ganz zu Anfang gibt es unheimlich viele Zeitsprünge. Der Leser wird dadurch zuerst einmal ein wenig verwirrt. Man weiß nie, wo man sich gerade befindet und ich musste ständig hin und her blättern um überhaupt zu wissen, wie alt Janie denn jetzt gerade ist. Wake besteht aus relativ kurzen Absätzen, die jeweils nach Datum und dann wieder nach Uhrzeit sortiert sind. Manchmal bestehen einzelne Abschnitte nur aus wenigen Sätzen, manchmal sogar auch nur aus einem einzigen Wort. Die einzelnen Sätze sind unglaublich kurz und abgehackt. Der Schreibstil ist sehr nüchtern; die Autorin hat keine Zeit für Umschreibungen oder detailreiche Beschreibungen verschwendet, was mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat. Ich mag solche abgehackten, kurzen, nüchternen Sätze überhaupt nicht. Mir hat das Drumherum gefehlt; der gewisse Charme; einfach die Liebe, mit dem das Buch geschrieben wurde. Bei mir ist davon nichts angekommen, was ich sehr schade finde. Auch konnte ich mich mit den Charakteren nicht wirklich identifizieren. Dadurch, dass die einzelnen Sätze so kurz sind und die Autorin scheinbar kaum Wert auf Detailreichtum und Umschreibungen legt, konnte ich keine richtige Verbindung zu den Protagonisten aufbauen. Auch haben mir hier die Gefühle sehr gefehlt; insbesondere in Bezug auf die Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte war meines Erachtens nach unglaublich verwirrend. Irgendwie wusste ich nie, wo ich gerade dran bin und wie jetzt der aktuelle Stand ist. Auch fand ich dieses Hin und Her zwischen den einzelnen Träumen, die kein Hand und Fuß hatten, zu übertrieben. 90 % der Träume waren Albträume - ich kann mir nicht vorstellen, dass fast alle Menschen um Janie herum, nur schlechte Dinge träumen. Man erfährt während des Lesens überhaupt nichts über Janies Gabe. Sie springt zwar von Traum zu Traum und ihre Fähigkeiten entwickeln sich auch weiter, aber was es letztendlich damit auf sich hat wird nicht erwähnt. Die letzten knapp 50 Seiten jedoch - das muss ich zugeben - wurden dann doch noch recht gut und spannend, was allerdings wohl daran lag, dass man nicht mehr nur ständig von irgendwelchen Träumen fremder Protagonisten gelesen hat, sondern von Janie und der Geschichte an sich. Die Idee finde ich grundsätzlich wirklich gut, nur an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach ein wenig gehapert, was sehr schade ist. Leider konnte mich das Buch gar nicht überzeugen und Lust auf den zweiten Teil hat es mir auch nicht gerade gemacht. Mit seinen knapp über 200 Seiten ist das Buch recht kurz und lässt sich trotz des "kalten" Schreibstil doch relativ schnell lesen. Leser, die mit dieser Art zu Schreiben gut klar kommen und keinen Wert auf diese ganzen Wortspielereien legen und einen nüchternen Stil mit abgehackten, kurzen Sätzen bevorzugen, wird dieses Buch sicherlich gefallen. Mich hingegen konnte es leider nicht überzeugen. Ich wurde doch etwas enttäuscht und bin mir sicher, dass ich die Reihe nicht weiterführen werde.
Dec 21, 2023
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