SLEEP - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast

SLEEP - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast

Softcover
3.417
Starke MädchenJugendromanJugendbücherTintenwelt

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Nackt durch die Stadt gehen? Aus einem Hochhaus stürzen? Den sexy Mitschüler küssen? All das hat die 17-jährige Janie schon erlebt. Und zwar in den Träumen anderer Leute, in die sie hineingezogen wird. Janie ist Traumfängerin. Dabei wäre sie am liebsten ein ganz normaler Teenager und würde gerne viel mehr Zeit mit ihrem Freund Carl verbringen.

Doch dann erhält sie die Nachricht, dass ihr Vater im Koma liegt. Ihr Vater, den sie noch nie gesehen hat! Als sie ihn im Krankenhaus besucht, wird sie in seine wirren Komaträume gerissen und kann sich nur mit viel Mühe daraus befreien. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen, um mehr über diesen fremden Mann zu erfahren ...

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
240
Price
8.30 €

Posts

2
All
5

"Sleep" ist der letzte Teil der Dreamcatcher Trilogie von Lisa McMann. Nachdem die Hauptprotagonistin Janie Hannagan erfahren hat, dass ihr Leben als Traumfängerin ein schweres Schicksal für sie bestimmt hat, muss sie sich entscheiden. Isolation oder Verkrüpplung? Und vorallem muss sie sich darüber klar werden, wie es zwischen ihr und ihrem Freund Carl weitergeht. Wenn andere Leute schlafen und anfangen zu träumen, besteht für Janie ein hohes Risiko. Denn egal wo sie ist, sie wird sofort in diese Träume hineingezogen und erlebt die düsteresten Fantasien der Menschen am eigenen Körper. Doch Janie ist auch Schülerin und Drogenfanderin, eine Undercover-Agentin, die zusammen mit Carl Sturmheller Aufträge bekommt, um die sie sich kümmern muss. Und sie ist eine Tochter, die eine alkoholkranke Mutter zu Hause hat. In "Sleep" muss sich Janie sehr stark mit ihrer Zukunft beschäftigen. Sie weiß, dass die Träume ihr alles aussaugen, sie erblinden lassen und ihr Körper mit den Jahren verkrüppeln wird. Trotz ihres jungen Alters muss Janie somit einige Entscheidungen treffen. Liebt Carl sie genug um auch mit ihr als blindem Krüppel klarkommen zu können? Und liebt sie ihn genug um seine grausamen Träume überstehen zu können? Als Janie erfährt, wer ihr Vater ist und wieso er nicht in ihrem Leben war, sieht sie sein Leben vor sich. Ein Leben, das sie auch führen könnte. Und auch wenn er eigentlich ein Fremder ist, entwickelt sie mehr und mehr eine Verbindung zu ihm, zu seinen Gedanken und zu seinem handeln. Sie hat die Wahl... "Sleep" ist irgendwie ein trauriges Buch. Es gibt viele überspannte Dialoge, wo die Traurigkeit nur weggeblinzelt wird, damit Freundschaften bestehen bleiben können. Viele Geheimnisse von Janie, die sie erst mit sich selbst klären will, bevor sie sich Carl anvertraut. Es ist eine Geschichte über Finden und Verlieren, die einem unter die Haut geht. Vorallem aber erzählt es eine Geschichte über ein junges Mädchen mit viel Verantwortung und einer schweren Entscheidung. Da die Buchstaben sehr groß waren, oft in einer Zeile nur ein Wort stand und es jede Menge alleinstehende Absätze gab, lies sich dieses Buch extrem schnell lesen. Vielleicht ein bisschen zu schnell, weil ich irgendwie das Gefühl hatte mal an einer Stelle nachdenken zu müssen und es nicht konnte. Ich denke, so fühlt sich auch Janie. Sie muss und muss und muss. Und sie darf dabei nicht groß überlegen. Gleichzeitig kann sie nichts anderes tun, da ihre Entscheidungen weitreichende Folgen haben werden - egal für was sie sich entscheidet. Fazit: Einen würdigeren Abschluss konnte diese Trilogie nicht finden. Ich hatte keine Ahnung was die Autorin mit manchen Szenen bezwecken wollte. Es gab keine rote Linie oder ein erahntes Ende, worauf das alles hinauslaufen sollte. Den groben Riss kennt man natürlich von Beginn an, aber alles andere ist eher im dunkeln. "Sleep" hält einen dennoch ziemlich gefangen und dafür gibt's fünf süße Lesedelfine.

2

Kurzbeschreibung: Nackt durch die Stadt gehen? Aus einem Hochhaus stürzen? Den sexy Mitschüler küssen? All das hat die 17-jährige Janie schon erlebt. Und zwar in den Träumen anderer Leute, in die sie hineingezogen wird. Janie ist Traumfängerin. Dabei wäre sie am liebsten ein ganz normaler Teenager und würde gerne viel mehr Zeit mit ihrem Freund Carl verbringen. Doch dann erhält sie die Nachricht, dass ihr Vater im Koma liegt. Ihr Vater, den sie noch nie gesehen hat! Als sie ihn im Krankenhaus besucht, wird sie in seine wirren Komaträume gerissen und kann sich nur mit viel Mühe daraus befreien. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen, um mehr über diesen fremden Mann zu erfahren. Bald stellt sich heraus, dass auch er ein Traumfänger ist! Kann er Janie helfen, dem Fluch zu entkommen, der auf den Traumfängern lastet? Zur Autorin: Lisa McMann wollte seit der vierten Klasse Schriftstellerin werden. Mit ihrem ersten Roman Wake schaffte sie es direkt auf die New York Times Bestseller-Liste. Lisa McMann lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Arizona. Meine Meinung kurz & knapp: Mit Sleep endet nun die Trilogie um die Traumfängerin Janie Hannagan, die mich anfangs recht begeistern konnte. Leider war der 3. Teil nun leider nicht mehr das, worauf ich mich gefreut hatte. Hatten die ersten beiden Bände durch Janies Gabe einer Traumfängerin und auch Spannung noch etwas zu bieten, ist der 3. Teil eher eine Enttäuschung, denn Spannung sucht man hier wirklich vergebens. Vielmehr lernt Janie nun ihren Vater kennen, den sie nie zuvor gesehen hat und der im Sterben liegt. Somit gerät Sleep nun eher in die Schiene einer dramatischen Familiengeschichte und Janies Gabe gerät zusehends in den Hintergrund. Dank Lisa McManns Schreibstil ist das Buch allerdings schnell gelesen, denn manche Abschnitte enthalten nur einen Satz. Das mögen vielleicht viele Leser als zu abgehackt ansehen, doch empfand ich diesen Stil für die Dream Catcher-Reihe als passend. Auch das Paar Janie und Carl konnten mich trotz der etwas lahmenden Story wiederum begeistern, da sie recht authentisch miteinander agieren und auch Janies Sorge um ihre alkoholkranke Mutter wirkt glaubhaft. Somit wird Lisa McManns Trilogie bei mir leider nicht so sehr in guter Erinnerung bleiben, da sie meiner Meinung nach auf diesen 3. Teil gut hätte verzichten können. Janies Potenzial als Protagonistin wurde hier in keinster Weise ausgenutzt, da hätte man im abschließenden Band weitaus mehr draus machen können. Schade!

Create Post