Von Jade und Drachen (Der Sturz des Drachen 1): Silkpunk-Fantasy mit höfischen Intrigen – Mulan trifft auf Iron Widow
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Description
Book Information
Author Description
Amber Chen ist eine singapurisch-chinesische Autorin zeitgenössischer Belletristik und Phantastik. Sie hat Abschlüsse der Universität Cambridge und außerdem ein Diplom in Drehbuchschreiben. Amber verbringt einen Großteil ihrer Freizeit mit chinesischen Fantasy-Romanen und -Dramen und trinkt außerdem viel zu viel Bubble Tea. Einer ihrer Webromane, The Cutting Edge, wurde für das Fernsehen adaptiert.
Posts
Rezi
Die achtzehnjährige Aihui Ying träumt davon, genau wie ihr geliebter Vater eine brillante Ingenieurin zu werden – doch ihr Leben gerät aus den Fugen, als sie einen Moment zu spät kommt, um den Mord an ihrem Vater zu verhindern, und, was noch schlimmer ist, den Mörder entkommen lässt. Ihr bleiben bloß ein Tagebuch, das seine größten Geheimnisse als Ingenieur enthält, und ein Jade-Anhänger, den sie dem Mörder entrissen hat … und so nimmt Ying die Rache in die eigene Hand. Als ihr eigener Bruder verkleidet, macht sich Ying auf den Weg in die Hauptstadt und entdeckt, dass die Antwort auf die Frage, wer ihren Vater getötet hat, hinter den Mauern der angesehenen Ingenieursgilde auf sie wartet. Dort ruht eine Vergangenheit, über die ihr Vater nie sprechen wollte. Mit der Hilfe eines ungewöhnlichen Verbündeten – Aogiya Ye-yang, einem wortkargen, aber sehr attraktiven jungen Prinzen – bewegt sich Ying in einer Welt, die sie kaum versteht. Um zu überleben, muss sie allen stets einen Schritt voraus sein. Ying ist vor die Wahl gestellt, das Richtige oder das Notwendige zu tun. Wenn sie ihre Rache vollziehen will, muss sie möglicherweise gegen alles verstoßen, wofür ihr Vater stand … Das Buch hat mir wahnsinnige Mulan Vibs gegeben und ich habe Mulan früher geliebt so war klar das ich auch dieses Buch liebe. Die Mischung aus Silkpunk und Fantasy macht es wirklich lesenswert. Der Schreibstil nimmt einen sofort gefangen das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung.

Spannend und unerwartet gut
Die 18-Jährige Ying träumt davon, als Ingenieurin in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Als sie jedoch mit ansehen muss, wie ihr Vater ermordet wird und der Täter entkommen konnte, beschließt sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mit dem Jade Anhänger und Tagebuch Ihres Vaters, lässt sie sich in die hoch angesehene Ingeneursgilde einschreiben. Da Frauen nicht erlaubt sind, verkleidet sie sich als ihr Bruder. Hier stößt sie nicht nur auf Hinweise des Mörders ihres Vaters, sondern lernt auch etwas, über die Vergangenheit ihres Vaters kennen, denn er hat nie ueber die Zeit bei der Gilde gesprochen. Meine Meinung : Von Jade und Drachen ist eine gelungene Kombination aus Steampunk und fernöstlicher Kultur, was mir richtig gut gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Auch, wenn über längere Strecken nicht viel passiert, ist die Geschichte keineswegs langweilig, denn das Hauptaugenmerk liegt hier auf zwischenmenschlichen Beziehungen, Prüfungen und interessanten Erfindungen, innerhalb der Ingeneursgilde. Ying ist eine sympathische Protagonistin - stark, kämpft für ihre Träume, rebellisch und dennoch nicht fehlerfrei. Auch die Nebenprotagonisten haben mir sehr gut gefallen, auch wenn diese eher etwas blass blieben. Ich habe mit Ying mitgefiebert, denn ganz ungefährlich ist es für sie nicht, vor allem, wenn jemand dahinterkommt, dass sie eine Frau ist. Es gab Wendungen, die ich nicht erwartet habe und immer wieder wurde ich von tollen Erfindungen überrascht. Fantasyanteile konnte ich in diesem Teil jetzt keine ausmachen, aber die Geschichte geht ja noch weiter und darauf bin ich wirklich gespannt. Das Ende ist toll und ohne einen fiesen Cliffhanger. Danke dafür. 🙏😊
Young Adult Fantasy weiß mich immer wieder zu überzeugen, so auch ‚Von Jade und Drachen‘ von Amber Chen, übersetzt von Katrin Aust. Zugegeben, zuerst hat mich das wunderschöne Cover angesprochen und dann erst die Geschichte. Aber dafür gibt es solche Blickfänge ja schließlich. Und bei Drachen kann ich schwer widerstehen (auch wenn sie hier eigentlich keine Rolle spielen). ‚Von Jade und Drachen‘ ist in Grundzügen eine Geschichte mit Mulan-Vibes, so wie man sie schon öfter gelesen hat. Eine junge Frau lebt in einer Welt, die ihr keine Möglichkeiten bietet. Kurzerhand gibt sie sich als Junge aus, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ich mochte diese Täuschungen bisher eigentlich immer, sie haben etwas Geheimnisvolles und Mysterlöses, sprechen aber auch für den Mut der Protagonistin. Auch hier gefiel mir Yings Weg in die Ingenieursgilde, die – natürlich – nur Männern vorbehalten ist. Die Protagonistin vermutet, dass die Gilde mit dem Tod ihres Vaters zu tun hat und möchte deshalb von innen heraus ermitteln. Um in der Gilde aufgenommen zu werden, muss Ying zwar drei Prüfungen bestehen, erhält aber zur Vorbereitung darauf schon Zugang zum Institut. Dieses Akademiesetting mochte ich auch sehr, selbst, wenn der Lernalltag eher weniger im Fokus steht. Ying selbst mochte ich total. Sie ist sehr feministisch und zeigt immer wieder die Ungerechtigkeiten auf, die Frauen in ihrer Welt erleben müssen und will die Rolle, die ihr zugedacht wird, nicht erfüllen. Ehefrau und Mutter? Pah! Ingenieurin, das ist ihr großer Traum. Sie trägt die Geschichte mit ihrer Intelligenz, Moral und Stärke, nichtsdestotrotz hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Sehr gut gefallen hat mir auch Yings Zusammenspiel mit ihren Mitstreitern in den Prüfungen, diese haben für viel Lockerheit gesorgt und waren teilweise richtige Sympathieträger. Was den Dilogieauftakt allerdings so besonders für mich machte, waren die Silkpunkelemente: Luftschiffe, mechanische Drachen, Konstruktionen, die Tische in Wirtshäusern abräumen und allerlei mehr Ingenieurskunst, die das alltägliche Leben erleichtern. Gerne hätte ich noch ein detaillierteres Worldbuilding bekommen, aber bestimmt folgt davon noch mehr im zweiten Band. Durch Yings Ermittlungen bekommen wir auch noch leichte Murder-Mystery-Schwingungen. Jedoch bleiben sie eher Subplot, selbst wenn sie eigentlich der Grund für Yings Anwesenheit in der Gilde sind. Viele Ermittlungserfolge sind Zufall oder durch Dritte herbeigeführt, aber die Spannung halten sie trotzdem konstant. Natürlich darf auch eine kleine Romance nicht fehlen, die sich zwar Zeit nimmt, aber die Tiefe der Gefühle für mich nicht nachvollziehbar darstellt. Da es sich um Young Adult handelt, bleibt das Körperliche auch sehr unschuldig und zur Geschichte passend. Die Story liest sich sehr angenehm und flott und hat mir viel Freude bereitet. Teil 2 kann kommen!
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und war auch das erste für mich in Richtung Silkpunk. Die Mischung aus Steampunkt und asiatischer Kultur fand ich sehr gelungen. Ehrlicherweise hatte ich zu Beginn mit den Namen und Bezeichnungen meine Probleme und wusste nicht immer, wer gemeint ist. Das hat sich zum Glück nach einer Weile gegeben und ich fand die Story mit dem Verkleiden von Ying als Mann und gleichzeitigen Rachefeldzug gegen den Mörder ihres Vaters gut kombiniert. Dann noch die Aufnahmeprüfung der Gilde sorgte für noch mehr Abwechslung. Einzig hätte ich mir noch mehr Steampunk Vibes gewünscht, aber ich werde definitiv den 2. Teil lesen.
Ich lese schon immer gerne diese Art von Geschichten. Von der Heldin/dem Held wird die Bezugsperson getötet und dann geht die große Reise los! Hat mich sehr an Drachenreiterin (?) erinnert. Für mich hat sich die Motivation der Charaktere sehr schnell geändert. Da hätte ich mir mehr Substanz gewünscht. Trotzdem ein super Buch und habe mir direkt den zweiten Band gekauft.
Wer ist der wahre Verräter? Eine schöne und schnelle Geschichte 🐉📿
⭐️⭐️⭐️⭐️✨ 4,5 Sterne- auf nur 450 Seiten eine so schöne Geschichte aufzubauen ist echt lobenswert. Insgesamt ist das Buch-nicht zu übersehen- asiatisch inspiriert. Der Verlauf ist recht schnell und schön abwechselnd. Kann ich sehr empfehlen.

Silkpunkt - Eine junge Ingenieurin auf einer Mission / Eine zweite Mulan?
Dies war mein erster Ausflug in das Silkpunk Genre und es es hat mich mit offenen Armen empfangen. Amber Chen hat in "Jade und Drachen" einen tollen ersten Teil abgeliefert. Wir befinden uns in einer fiktiven Asiatischen Umgebung in der Aihui Ying wohl behütet in ihrer Familie aufgewachsen ist. Ihr Vater (A-Ma) ist ihr großes Vorbild. Er war Teil der hoch angesehenen Ingenieurs-Gilde, hat sich jedoch früh zu seiner Familie außerhalb zurück gezogen. Doch dann wurde er ermordet und Ying kam gerade noch rechtzeitig um einen Blick auf seinen Mörder zu werfen und um ein paar letzte Worte mit ihrem geliebten Vater zu wechseln. Diese und den Willen den Mörder zu finden, brachten Ying dazu aufzubrechen und Teil der Ingenieurs-Gilde zu werden, doch dafür muss sie sich als einen jungen Mann verkleiden, denn nur Männer werden dort zugelassen. Auf dieser Reise lernt sie den 4. Baile kennen. Dieser unterstützt sie in ihrem Vorhaben, doch nicht nur das. Es ergeben sich einige interessante Wendungen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und wurde bildhaft beschrieben. Mir als Europäerin viel es lange schwer mit den Asiatischen Namen klar zu kommen. Ye-Yang, Ye-kan und weitere Namen waren für mich anfangs schwer auseinander zu halten und störten anfangs meinen Lesefluss. Es ist nun mal eine asiatische Geschichte, daher dürfen diese auch nicht verändert werden in meinen Augen. Es legte sich auch nach einer Weile, war aber zuerst ungewohnt für mich. Die Story war angenehm, kam aber ohne überraschende große Wendungen aus. Teil zwei werde ich in jedem Fall lesen, denn die Charaktere waren toll gewählt und sehr nachvollziehbar. Und ja, Mulan made me read it! Damit zu werben hat in jedem Fall geholfen.
Meine erste Begegnung mit Silk-Fantasy!
Von Seite 1 an war ich fasziniert! Eine junge Heldin, mutig, klug, aber auch hitzköpfig hat nur zwei Ziele: in die Ingenieursgilde aufgenommen zu werden und den Mörder ihres Vaters finden. Dabei erkundet man eine Welt, die eine Mischung aus Mulan und Steampunk zu sein scheint. Ich habe es regelrecht verschlungen und freue mich sehr auf den zweiten Teil "Der blutrote Phönix".
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Amber Chen ist eine singapurisch-chinesische Autorin zeitgenössischer Belletristik und Phantastik. Sie hat Abschlüsse der Universität Cambridge und außerdem ein Diplom in Drehbuchschreiben. Amber verbringt einen Großteil ihrer Freizeit mit chinesischen Fantasy-Romanen und -Dramen und trinkt außerdem viel zu viel Bubble Tea. Einer ihrer Webromane, The Cutting Edge, wurde für das Fernsehen adaptiert.
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Rezi
Die achtzehnjährige Aihui Ying träumt davon, genau wie ihr geliebter Vater eine brillante Ingenieurin zu werden – doch ihr Leben gerät aus den Fugen, als sie einen Moment zu spät kommt, um den Mord an ihrem Vater zu verhindern, und, was noch schlimmer ist, den Mörder entkommen lässt. Ihr bleiben bloß ein Tagebuch, das seine größten Geheimnisse als Ingenieur enthält, und ein Jade-Anhänger, den sie dem Mörder entrissen hat … und so nimmt Ying die Rache in die eigene Hand. Als ihr eigener Bruder verkleidet, macht sich Ying auf den Weg in die Hauptstadt und entdeckt, dass die Antwort auf die Frage, wer ihren Vater getötet hat, hinter den Mauern der angesehenen Ingenieursgilde auf sie wartet. Dort ruht eine Vergangenheit, über die ihr Vater nie sprechen wollte. Mit der Hilfe eines ungewöhnlichen Verbündeten – Aogiya Ye-yang, einem wortkargen, aber sehr attraktiven jungen Prinzen – bewegt sich Ying in einer Welt, die sie kaum versteht. Um zu überleben, muss sie allen stets einen Schritt voraus sein. Ying ist vor die Wahl gestellt, das Richtige oder das Notwendige zu tun. Wenn sie ihre Rache vollziehen will, muss sie möglicherweise gegen alles verstoßen, wofür ihr Vater stand … Das Buch hat mir wahnsinnige Mulan Vibs gegeben und ich habe Mulan früher geliebt so war klar das ich auch dieses Buch liebe. Die Mischung aus Silkpunk und Fantasy macht es wirklich lesenswert. Der Schreibstil nimmt einen sofort gefangen das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung.

Spannend und unerwartet gut
Die 18-Jährige Ying träumt davon, als Ingenieurin in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Als sie jedoch mit ansehen muss, wie ihr Vater ermordet wird und der Täter entkommen konnte, beschließt sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mit dem Jade Anhänger und Tagebuch Ihres Vaters, lässt sie sich in die hoch angesehene Ingeneursgilde einschreiben. Da Frauen nicht erlaubt sind, verkleidet sie sich als ihr Bruder. Hier stößt sie nicht nur auf Hinweise des Mörders ihres Vaters, sondern lernt auch etwas, über die Vergangenheit ihres Vaters kennen, denn er hat nie ueber die Zeit bei der Gilde gesprochen. Meine Meinung : Von Jade und Drachen ist eine gelungene Kombination aus Steampunk und fernöstlicher Kultur, was mir richtig gut gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Auch, wenn über längere Strecken nicht viel passiert, ist die Geschichte keineswegs langweilig, denn das Hauptaugenmerk liegt hier auf zwischenmenschlichen Beziehungen, Prüfungen und interessanten Erfindungen, innerhalb der Ingeneursgilde. Ying ist eine sympathische Protagonistin - stark, kämpft für ihre Träume, rebellisch und dennoch nicht fehlerfrei. Auch die Nebenprotagonisten haben mir sehr gut gefallen, auch wenn diese eher etwas blass blieben. Ich habe mit Ying mitgefiebert, denn ganz ungefährlich ist es für sie nicht, vor allem, wenn jemand dahinterkommt, dass sie eine Frau ist. Es gab Wendungen, die ich nicht erwartet habe und immer wieder wurde ich von tollen Erfindungen überrascht. Fantasyanteile konnte ich in diesem Teil jetzt keine ausmachen, aber die Geschichte geht ja noch weiter und darauf bin ich wirklich gespannt. Das Ende ist toll und ohne einen fiesen Cliffhanger. Danke dafür. 🙏😊
Young Adult Fantasy weiß mich immer wieder zu überzeugen, so auch ‚Von Jade und Drachen‘ von Amber Chen, übersetzt von Katrin Aust. Zugegeben, zuerst hat mich das wunderschöne Cover angesprochen und dann erst die Geschichte. Aber dafür gibt es solche Blickfänge ja schließlich. Und bei Drachen kann ich schwer widerstehen (auch wenn sie hier eigentlich keine Rolle spielen). ‚Von Jade und Drachen‘ ist in Grundzügen eine Geschichte mit Mulan-Vibes, so wie man sie schon öfter gelesen hat. Eine junge Frau lebt in einer Welt, die ihr keine Möglichkeiten bietet. Kurzerhand gibt sie sich als Junge aus, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ich mochte diese Täuschungen bisher eigentlich immer, sie haben etwas Geheimnisvolles und Mysterlöses, sprechen aber auch für den Mut der Protagonistin. Auch hier gefiel mir Yings Weg in die Ingenieursgilde, die – natürlich – nur Männern vorbehalten ist. Die Protagonistin vermutet, dass die Gilde mit dem Tod ihres Vaters zu tun hat und möchte deshalb von innen heraus ermitteln. Um in der Gilde aufgenommen zu werden, muss Ying zwar drei Prüfungen bestehen, erhält aber zur Vorbereitung darauf schon Zugang zum Institut. Dieses Akademiesetting mochte ich auch sehr, selbst, wenn der Lernalltag eher weniger im Fokus steht. Ying selbst mochte ich total. Sie ist sehr feministisch und zeigt immer wieder die Ungerechtigkeiten auf, die Frauen in ihrer Welt erleben müssen und will die Rolle, die ihr zugedacht wird, nicht erfüllen. Ehefrau und Mutter? Pah! Ingenieurin, das ist ihr großer Traum. Sie trägt die Geschichte mit ihrer Intelligenz, Moral und Stärke, nichtsdestotrotz hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Sehr gut gefallen hat mir auch Yings Zusammenspiel mit ihren Mitstreitern in den Prüfungen, diese haben für viel Lockerheit gesorgt und waren teilweise richtige Sympathieträger. Was den Dilogieauftakt allerdings so besonders für mich machte, waren die Silkpunkelemente: Luftschiffe, mechanische Drachen, Konstruktionen, die Tische in Wirtshäusern abräumen und allerlei mehr Ingenieurskunst, die das alltägliche Leben erleichtern. Gerne hätte ich noch ein detaillierteres Worldbuilding bekommen, aber bestimmt folgt davon noch mehr im zweiten Band. Durch Yings Ermittlungen bekommen wir auch noch leichte Murder-Mystery-Schwingungen. Jedoch bleiben sie eher Subplot, selbst wenn sie eigentlich der Grund für Yings Anwesenheit in der Gilde sind. Viele Ermittlungserfolge sind Zufall oder durch Dritte herbeigeführt, aber die Spannung halten sie trotzdem konstant. Natürlich darf auch eine kleine Romance nicht fehlen, die sich zwar Zeit nimmt, aber die Tiefe der Gefühle für mich nicht nachvollziehbar darstellt. Da es sich um Young Adult handelt, bleibt das Körperliche auch sehr unschuldig und zur Geschichte passend. Die Story liest sich sehr angenehm und flott und hat mir viel Freude bereitet. Teil 2 kann kommen!
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und war auch das erste für mich in Richtung Silkpunk. Die Mischung aus Steampunkt und asiatischer Kultur fand ich sehr gelungen. Ehrlicherweise hatte ich zu Beginn mit den Namen und Bezeichnungen meine Probleme und wusste nicht immer, wer gemeint ist. Das hat sich zum Glück nach einer Weile gegeben und ich fand die Story mit dem Verkleiden von Ying als Mann und gleichzeitigen Rachefeldzug gegen den Mörder ihres Vaters gut kombiniert. Dann noch die Aufnahmeprüfung der Gilde sorgte für noch mehr Abwechslung. Einzig hätte ich mir noch mehr Steampunk Vibes gewünscht, aber ich werde definitiv den 2. Teil lesen.
Ich lese schon immer gerne diese Art von Geschichten. Von der Heldin/dem Held wird die Bezugsperson getötet und dann geht die große Reise los! Hat mich sehr an Drachenreiterin (?) erinnert. Für mich hat sich die Motivation der Charaktere sehr schnell geändert. Da hätte ich mir mehr Substanz gewünscht. Trotzdem ein super Buch und habe mir direkt den zweiten Band gekauft.
Wer ist der wahre Verräter? Eine schöne und schnelle Geschichte 🐉📿
⭐️⭐️⭐️⭐️✨ 4,5 Sterne- auf nur 450 Seiten eine so schöne Geschichte aufzubauen ist echt lobenswert. Insgesamt ist das Buch-nicht zu übersehen- asiatisch inspiriert. Der Verlauf ist recht schnell und schön abwechselnd. Kann ich sehr empfehlen.

Silkpunkt - Eine junge Ingenieurin auf einer Mission / Eine zweite Mulan?
Dies war mein erster Ausflug in das Silkpunk Genre und es es hat mich mit offenen Armen empfangen. Amber Chen hat in "Jade und Drachen" einen tollen ersten Teil abgeliefert. Wir befinden uns in einer fiktiven Asiatischen Umgebung in der Aihui Ying wohl behütet in ihrer Familie aufgewachsen ist. Ihr Vater (A-Ma) ist ihr großes Vorbild. Er war Teil der hoch angesehenen Ingenieurs-Gilde, hat sich jedoch früh zu seiner Familie außerhalb zurück gezogen. Doch dann wurde er ermordet und Ying kam gerade noch rechtzeitig um einen Blick auf seinen Mörder zu werfen und um ein paar letzte Worte mit ihrem geliebten Vater zu wechseln. Diese und den Willen den Mörder zu finden, brachten Ying dazu aufzubrechen und Teil der Ingenieurs-Gilde zu werden, doch dafür muss sie sich als einen jungen Mann verkleiden, denn nur Männer werden dort zugelassen. Auf dieser Reise lernt sie den 4. Baile kennen. Dieser unterstützt sie in ihrem Vorhaben, doch nicht nur das. Es ergeben sich einige interessante Wendungen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und wurde bildhaft beschrieben. Mir als Europäerin viel es lange schwer mit den Asiatischen Namen klar zu kommen. Ye-Yang, Ye-kan und weitere Namen waren für mich anfangs schwer auseinander zu halten und störten anfangs meinen Lesefluss. Es ist nun mal eine asiatische Geschichte, daher dürfen diese auch nicht verändert werden in meinen Augen. Es legte sich auch nach einer Weile, war aber zuerst ungewohnt für mich. Die Story war angenehm, kam aber ohne überraschende große Wendungen aus. Teil zwei werde ich in jedem Fall lesen, denn die Charaktere waren toll gewählt und sehr nachvollziehbar. Und ja, Mulan made me read it! Damit zu werben hat in jedem Fall geholfen.
Meine erste Begegnung mit Silk-Fantasy!
Von Seite 1 an war ich fasziniert! Eine junge Heldin, mutig, klug, aber auch hitzköpfig hat nur zwei Ziele: in die Ingenieursgilde aufgenommen zu werden und den Mörder ihres Vaters finden. Dabei erkundet man eine Welt, die eine Mischung aus Mulan und Steampunk zu sein scheint. Ich habe es regelrecht verschlungen und freue mich sehr auf den zweiten Teil "Der blutrote Phönix".













