Die Rabenkönigin
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Book Information
Author Description
Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Fantasy-Romane, in denen sich Märchenelemente mit Gothic Romance und Mantel und Degen Einflüssen vereinen.
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Sprach der Rabe... tanze nicht mit Feen
"Sie verkaufen Versprechen und gewähren Macht, doch sie lassen sich in Unheil bezahlen. Die Welt der Menschen ist wie ein Schauspiel, das allein zu ihrem Vergnügen aufgeführt wird. Sie spielen mit Leben, um sich zu amüsieren, und wenn sie gehen, lassen sie den Feenwahn zurück" Obwohl DIE RABENKÖNIGIN streng genommen kein Märchen ist liest es sich doch wie eines: eine böse Königin, ein verfluchter Prinz, eine holde Maid, die allen Gefahren zum Trotz für sich und ihre Lieben kämpft und tückische Feen die nur zum Vergnügen Unheil über die Sterblichen bringen... Diese zauberhafte Romantasy Geschichte entführt uns nicht nur in verwunschene Schlösser und geheime Grüfte sondern auch ins sagenhafte Feenreich. Immer mit dabei: ein sprechender Rabe der natürlichen alles besser weiß. Eine wunderbar leichte Geschichte die zum Träumen einlädt

Unheimlich, verwunschen, fesselnd!
Ein wahrer Goldschatz unter den unbekannten Büchern, den ich mit diesem Exemplar gefunden habe. Grandioser Schreibstil. Die Atmosphäre ist düster und magisch und hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Auch die Sprache der Protagonisten ist wohl ausgedrückt und verzichtet auf flapsige Sprache. Das verleiht dem Buch eine gewisse Ernsthaftigkeit. So etwas habe ich lange gesucht. Zu viel flapsige Sprache kann nämlich die ganze Stimmung ruinieren bzw. eine Geschichte daran hindern ernstgenommen zu werden. Man bekommt beim Lesen eine Gänsehaut. Hätte nicht gedacht, dass es so gut ist. Ganz klare Leseempfehlung.
Beschreibung Es ranken sich Gerüchte um die königliche Familie in Sorieska, denn schon seit langer Zeit wurde kein Familienmitglied mehr gesichtet. Auf der Familie scheint ein Fluch der Feen zu liegen und die Ehemänner die sich die Königin zum Gatten nimmt, haben nur eine kurze Lebensdauer an ihrer Seite. Majas bester Freund Elejas ist an den Königshof gereist um als Musiker bekannt zu werden, und sich seine Brötchen selbst verdienen zu können. Doch als Maja gegen den Willen ihres Vaters zum Schloss reist, muss sie feststellen das mit Elejas etwas unheimliches vor sich geht. Obwohl Elejas seit Kindertagen mit Maja befreundet ist erkennt er seine beste Freundin nicht mehr und die Spiegel scheinen unheilvolle Dinge zu verkünden. Gemeinsam mit einem sprechenden Raben kommt Maja dem Geheimnis das sich um die Königsfamilie rankt auf die Spur… Meine Meinung Den Fantasy-Roman „Die Rabenkönigin“ vo Michelle Natascha Weber habe ich zu Weihnachten von einer Freundin geschenkt bekommen. Das hübsche Cover und die märchenhafte Beschreibung haben mir sehr gut gefallen und somit hatte ich hohe Erwartungen an die Geschichte. Der Schreibstil von Michelle Natascha Weber ist sehr blumig und ausschweifend gehalten. Außerdem verwendet die Autorin recht viele Metaphern. Das zusammen genommen mit den vielen ähnlich klingenden Namen hat es mir recht schwer gemacht Zugang zur märchenhaften Welt von Sorieska zu erhalten. Dennoch wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht, und so bin ich schlussendlich am Buch dran geblieben. Der Spannungsverlauf steigt erst nach ungefähr der Hälfte der Geschichte etwas an. Das mag vor allem an den ausschweifenden Beschreibungen liegen. Diese treiben die Handlung nicht sonderlich voran und tragen zur Geschichte insgesamt nicht viel bei. Sehr gelungen finde ich die märchenhafte Geschichte an sich sowie das magisch wirkende Schloss als hauptsächlichen Handlungsort. Im krassen Gegensatz dazu, bleibt eine große Zahl der Charaktere leider blass und unscheinbar. Mit der Hauptprotagonistin Maja konnte ich mich nicht so recht identifizieren da sie recht sprunghaft ist und sich vor allem von ihrer Verbindung zu den Feen leiten lässt. Am besten haben mir die Szenen zwischen ihr und dem Raben gefallen in denen es erfrischend neckisch zugeht. Außerdem macht die Rabenkönigin als Bösewicht der Geschichte eine tolle Figur. Über die Autorin Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Fantasy-Romane, in denen sich Märchenelemente mit Gothic Romance und Mantel und Degen Einflüssen vereinen. (Quelle: Drachenmond Verlag) Fazit Die Geschichte ist zwar wunderschön märchenhaft und düster, die Charakter sind jedoch viel zu unscheinbar. ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 04.03.2017
[3,5 Sterne] Inhalt In Sorieska munkelt man seit Generationen, dass ein grauenvoller Fluch auf dem Königshaus liegt, welches seit ewigen Zeiten verborgen in ihrem Schloss lebt. Kein Mensch hat Jahrzehnte lang auch nur ein einziges Mitglied der königlichen Familie gesehen. Die Raben, welche auf den Zinnen des Schlosses sitzen, verstärken die dunklen Geschichten noch, denn sie wirken wie unheilvolle Boten des Bösen. Majas bester Freund Elejas ist vor einem Jahr durch die Tore des Schlosses getreten und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Ebenso lange ist das Feenblut in dem jungen Mädchen erwacht, welches ihr des nachts zuflüstert, dass ihm etwas geschehen sein muss. Entgegen dem Willen ihres Vaters macht Maja sich auf, um nach ihrem Freund zu suchen und erkundet, begleitet von einem sprechenden Raben, das Schloss und die Geheimnisse, welche sich darin verbergen. Gleichzeitig gerät sie immter tiefer in die Gefahr, welche nicht nur im Schloss lauert, sondern auch hinter den Spiegeln. Ein Buch voller Geheimnisse, Magie und einem Fluch, der gebrochen werden muss. Über die Leserunde von LovelyBooks bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und habe mich seit längerem mal wieder bei einer Leserunde beworben. Glücklicherweise habe ich ein Exemplar gewonnen und konnte beinahe direkt starten, um das Buch zu lesen und in die geheimnisvolle Welt von Sorieska eintauchen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir super leicht gefallen. Der Schreibstil ist klasse und die Autorin schafft es wunderbar eine dunkle und mystische Stimmung in den ersten Kapiteln aufrecht zu erhalten. Der Fluch, welcher anscheinend auf dem Königshaus lastet, ist so allgegenwärtig wie die Magie, welche vor allem in Form von Feen in diesem Buch vorkommt.Die Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch hindurch, es hat mir zwar keine Gänsehaut bereitet, dennoch fand ich es sehr passend gewählt, dass das Buch eher eine bedrücktere Stimmung vermittelt hat. Alles andere hätte weder zu einem verwunschenen Königshaus gepasst, noch zu den Raben, die überall auftauchen. Der Autorin ist es dennoch wunderbar gelungen immer einen Funken Licht aufscheinen zu lassen, der nicht nur die Protagonisten hoffen lässt, sondern auch den Leser. Maja ist mir sofort sympathisch gewesen. Die junge Frau musste früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen, gleichzeitig wird sie von ihrem Vater gehütet wie ein Schatz, denn sie ist alles, was ihm noch geblieben ist. Maja jedoch ist kein Mensch, der sich gerne einsperren lässt und die Sehnsucht nach der Welt und dem, was dort auf sie warten könnte, wächst von Tag zu Tag. Als dann ihr Freund Elejas nicht vom Schloss zurückkehrt und die Träume beginnen, die ihr klar machen, dass er ihre Hilfe braucht, bestärken sie darin, ihr zu Hause zu verlassen. Gegen den Willen ihres Vaters begibt sie sich ins Schloss und dort muss sie ihre Standhaftigkeit erst noch unter Beweis stellen. Was mir an Maja am besten gefallen hat ist, dass sie sich nicht beirren lassen hat und niemals die Hoffnung auf ein Gutes Ende verloren hat. Sie kämpft für das, was ihr wichtig ist und egal welche Hindernisse sich ihr in den Weg stellen, sie lässt sich nicht aufhalten. Die Liebesgeschichte, welche nach und nach aufgebaut wird, ist ebenfalls wunderbar. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick, es ist nur sehr wenig Klischeehaft und es ist eben doch wie im Märchen. Das hat mir super gefallen. Es hat zu den Charakteren gepasst und somit mir als Leserin sehr viel Spaß gemacht mitzuerleben. In der Geschichte gibt es zwei Antagonisten, auf die ich hier in der Rezension wegen der Spoilergefahr nicht näher eingehen möchte. Aber ich will anmerken, dass beide mein Interesse geweckt haben, weil sie nicht einfach nur böse sind, damit man einen Bösewicht hat. Sie haben beide ihre Gründe für die Art, wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen. Sei es Verzweiflung, Enttäuschung, verletzte Gefühle, Wut oder auch Rache. Es gibt viele Facetten aus denen diese Antagonisten geformt sind und aufzeigen, dass es eben nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern unglaublich viele Grautöne, denen man ebenso Aufmerksamkeit schenken sollte. Allerdings blieb vor allem die Namensgeberin des Buches blass. Ich hätte sehr viel lieber mehr über sie erfahren und all ihre Geheimnisse ergründet. Es gab zwar einige Kapitel aus ihrer Sicht zu lesen, trotzdem hat es für mich nicht ganz ausgereicht, um komplett schlau aus dem zu werden, was sie umgetrieben hat. Die Handlung im Allgemeinen hat mir gut gefallen, es gab Höhen und Tiefen und der Schreibstil war sehr gut. Dennoch haben mir die Überraschungen gefehlt. Es war alles sehr deutlich abzusehen, ich konnte erkennen, wohin es laufen wird und auch das Ende war für mich nicht gerade überraschend. Trotzdem hat es mir gefallen, denn das Ende hat einfach zu der Geschichte gepasst. Fazit „Die Rabenkönigin“ ist ein Buch mit sehr viel Magie, Flüchen und Feen ohne Gnade. Ich mochte es sehr gerne, denn der Schreibstil ist ansprechend und die Atmosphäre wunderbar düster und voller Schatten. Allerdings blieb vor allem die Namensgeberin in meinen Augen zu blass, obwohl mir die restlichen Charaktere gut gefallen haben, hätte ich mir dort mehr Tiefe gewünscht. Es gab für mich außerdem kaum Überraschungen in dem Buch, da ich mir beinahe alles vorher denken konnte, was etwas die Spannung genommen hat. Trotzdem hat das Buch mir im Großen und Ganzen gut gefallen.
Können wir bitte mal für drei Sekunden (gerne länger) dieses tolle Cover anschmachten?! Ich finde es passt richtig gut zu dem Buch und der rote Umhang sticht richtig schön raus ohne zu aufdringlich zu sein UND er taucht auch im Buch auf und hat eine Bedeutung - der Rabe natürlich auch. Die Geschichte dreht sich um Maja. Sie lebt mit ihrem Vater in einem Ort namens Sorieska. Dort herrscht eine Königsfamilie die man jedoch schon sehr lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hat. Stattdessen sieht man unzählige Raben auf den Zinnen sitzen. Schon längere Zeit verspürt Maja das Bedürfnis dem Schloss einen Besuch abzustatten. Ihr langjähriger guter Freund Elejas ist nämlich vor einiger Zeit zum Schloss gegangen um dort als Musiker anzuheuern. Seitdem hat Maja ihn weder gesehen noch einen Brief erhalten. Des Nachts hört sie seine Stimme im Wind die sie verzweifelt um Hilfe bittet. Aber auch Maja birgt ein Geheimnis: Sie trägt Feenblut in sich und ist in der Lage Dinge wahrzunehmen, die unsereins verborgen bleiben. Einerseits ist diese Magie eine Hilfe aber sie kann auch ein Fluch sein wie Maja zu gut weiß. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Maja ist ein wunderbarer Mensch. Sie ist loyal, stark, dickköpfig und einfach liebenswert. Ich bewunderte stets ihren unerschütterlichen Mut und schloss sie sogleich in mein Herz. Der Schreibstil erlaubte mir sofort eine Verbindung zu Maja aufzubauen. Die Autorin zeichnete eine Geschichte mit einer Mischung aus Märchen und Gruselgeschichte welches mich schier begeistert hat. Die detailreichen Beschreibungen der Protagonisten, des Ortes - insbesondere das Schloss, einfach die Atmosphäre und der packende Schreibstil fesselten mich von Beginn an. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen da ich wissen musste was geschah und welches Geheimnis Maja und ihr Gefährte vielleicht aufdecken würden und ob es ihr gelang Elejas zu finden. Die Rabenkönigin hat mich vollends überzeugt. Spannend, dramatisch, magisch und fesselnd bis zum Schluss. Unbedingt lesen!
Ein Jahr ist es jetzt schon her, dass Majas bester Freund Elejas sich auf dem Weg zum Schloss gemacht hat, um dort eine Anstellung als Sänger zu finden. Seit dem hat sie nichts mehr von ihm gehört. Sie würde sehr gerne zum Schloss reisen und nach ihm sehen, aber ihr Vater macht sich einfach zu große Sorgen um sie. Denn bereits ihre Mutter wurde von dem Feenkönig durch den Spiegel gelockt und ist seit dem nicht mehr dieselbe. Trotz des Verbotes ihres Vaters verlässt Maja ihr Zuhause und reist zum Schloss. Maja kommt hinter das Geheimnis ihrer Familie und muss sich einer schwierigen Aufgabe stellen. Mit ihrer Geschichte über Maja entführt uns die Autorin in eine düstere und gleichzeitig märchenhafte Welt, die mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin benutzt viele fantastische Elemente. Es gibt Feen, Raben, einen Fluch und mitten drin Maja mit ihrer besonderen Gabe. Die Handlung wird überwiegend aus der Sicht von Maja erzählt, aber auch aus der Sicht von Corvyn, dessen Identität erst etwas später Preis geben wird. Maja war mir sehr sympathisch. Sie ist ein starker Charakter und ihr steht eine besondere Aufgabe bevor. Es gibt auch etwas Romantik, wobei diese eher eine Nebenrolle spielt. Die Autorin beschreibt ihre Welt sehr detailliert und es gibt jede Menge Charaktere, was ich persönlich manchmal etwas verwirrend fand. Außerdem zog sich die Handlung an manchen Stellen etwas. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Jeder, der gerne düstere Märchen mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich vergebe 8 von 10 Punkte.
Ich fand den Anfang und den Einstieg recht speziell, denn ziemlich schnell ist man mitten in einem Traum der Geschichte. Da musste ich zuerst klarkommen. Es ist aber ein wirklich spannender Einstieg und ich fand mich, abgesehen vom Traum, recht gut zurecht. Die Hauptperson Maja ist eine junge, mutige Frau, die weiss was sie will. Sie ist sehr hilfsbereit, freundlich und eine sehr angenehme Hauptrolle. Allgemein fand ich die Charaktere schön gemacht, zum Teil kamen mitmr die Hintergründe zu den Personen etwas zu spät, oder es kamen für mich absolut überflüssige Charakter vor, welche für mich zu viel Unruhe in die Geschichte gebracht haben, ohne dass es am Ende dann weiter verfolgt wurde. Der Schreibstil der Autorin ist dafür wirklich sehr angenehm. Sie hat eine tolle und schöne bildliche Sprache und kann Spannung absolut aufbauen. Es hat Spass gemacht ihrem Stil zu folgen. Es gab im Buch etwas, das mich extrem an Harry Potter erinnert hat, was ich leider weniger cool fand, da es für mich nicht so passte, doch wenn es in der Geschichte etwas nützt, so soll dies so sein. Ab der Mitte wird es dann gleich nochmals spannender. Es sind sehr viele Informationen die auf einmal kommen, die musste ich selbst irgendwie alle richtig einordnen, aber ich glaube, dass ich das ganz gut geschafft habe. Und dann hat mein Herz fast ausgesetzt. Die Rabenkönigin! Wow... Ich war sehr geflashed! Das Buch hat mich gefangen genommen und nicht mehr frei gelassen - bis zum Ende, obwohl ich finde, dass es auch etwas wirr wurde, aber es brachte trotzdem irgendwie ein bisschen Klarheit in die Geschichte. Langsam kamen mehr Hintergrundinformationen nach vorne. Es ist wie ein Puzzle, das ich in meinem Kopf zusammen setzen musste. Mir ist gegen Ende alles fast ein bisschen zu viel geworden. Es hat schnell viele neue Wendungen und aber auch neue Charaktere gegeben. Ich muss ganz ehrlich sein, ja.. mit diesem Ende habe ich gerechnet. Natürlich nicht so von den Einzelheiten, aber auf jeden Fall das Ende. Leider hat mir der Schluss nicht so gefallen. Ich fand es gegen Ende zu viel. Zu viel Kampf, zu viel durcheinander und auch zu viel hin und her im Mondreich bei den Feen... Natürlich war es spannend und auch schön geschrieben und gut aufgebaut, aber einfach nicht meins mit dem Ende... Ich fand es etwas schade für den schönen Aufbau des Buches dann am Ende alles so schnell 'rauszuhauen'. Ich hätte gerne noch länger gelesen und dafür etwas langsamer und nicht so 'Actionreich'. Alles in allem eine spannende Story, die nicht ganz neu war für mich, aber durch die schöne Art die Geschichte zu übermitteln ein tolles Buch, dem ich gerne 4 Sterne gebe und es weiterempfehlen kann.
Hat leider nicht ganz meinen Geschmack getroffen
Auch wenn die Geschichte etwa ab der Hälfte extrem in Sachen Spannung anzieht und die Handlung mir an sich gefällt, gab es in dem Buch leider zu viele Dinge die mich gestört haben oder immer wieder rausgebracht haben um mehr als drei Sterne zu geben. Die Beschreibungen von Dingen sind teilweise sehr ausufernd und für mich im Lesefluss sehr störend. Außerdem nimmt die Geschichte einen sehr schnellen Lauf an in dem sich die Ereignisse quasi überschlagen und ich irgendwann gar nicht mehr mitgekommen bin wie viel Zeit überhaupt vergangen ist. Das Magiesystem wirkt sehr frei und ist dadurch manchmal leider etwas verwirrend. An sich aber trotzdem kein schlechtes Buch. Meins ist es aber nicht.
Können wir bitte mal für drei Sekunden (gerne länger) dieses tolle Cover anschmachten?! Ich finde es passt richtig gut zu dem Buch und der rote Umhang sticht richtig schön raus ohne zu aufdringlich zu sein UND er taucht auch im Buch auf und hat eine Bedeutung - der Rabe natürlich auch. Die Geschichte dreht sich um Maja. Sie lebt mit ihrem Vater in einem Ort namens Sorieska. Dort herrscht eine Königsfamilie die man jedoch schon sehr lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hat. Stattdessen sieht man unzählige Raben auf den Zinnen sitzen. Schon längere Zeit verspürt Maja das Bedürfnis dem Schloss einen Besuch abzustatten. Ihr langjähriger guter Freund Elejas ist nämlich vor einiger Zeit zum Schloss gegangen um dort als Musiker anzuheuern. Seitdem hat Maja ihn weder gesehen noch einen Brief erhalten. Des Nachts hört sie seine Stimme im Wind die sie verzweifelt um Hilfe bittet. Aber auch Maja birgt ein Geheimnis: Sie trägt Feenblut in sich und ist in der Lage Dinge wahrzunehmen, die unsereins verborgen bleiben. Einerseits ist diese Magie eine Hilfe aber sie kann auch ein Fluch sein wie Maja zu gut weiß. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Maja ist ein wunderbarer Mensch. Sie ist loyal, stark, dickköpfig und einfach liebenswert. Ich bewunderte stets ihren unerschütterlichen Mut und schloss sie sogleich in mein Herz. Der Schreibstil erlaubte mir sofort eine Verbindung zu Maja aufzubauen. Die Autorin zeichnete eine Geschichte mit einer Mischung aus Märchen und Gruselgeschichte welches mich schier begeistert hat. Die detailreichen Beschreibungen der Protagonisten, des Ortes - insbesondere das Schloss, einfach die Atmosphäre und der packende Schreibstil fesselten mich von Beginn an. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen da ich wissen musste was geschah und welches Geheimnis Maja und ihr Gefährte vielleicht aufdecken würden und ob es ihr gelang Elejas zu finden. Die Rabenkönigin hat mich vollends überzeugt. Spannend, dramatisch, magisch und fesselnd bis zum Schluss. Unbedingt lesen!
Beschreibung Es ranken sich Gerüchte um die königliche Familie in Sorieska, denn schon seit langer Zeit wurde kein Familienmitglied mehr gesichtet. Auf der Familie scheint ein Fluch der Feen zu liegen und die Ehemänner die sich die Königin zum Gatten nimmt, haben nur eine kurze Lebensdauer an ihrer Seite. Majas bester Freund Elejas ist an den Königshof gereist um als Musiker bekannt zu werden, und sich seine Brötchen selbst verdienen zu können. Doch als Maja gegen den Willen ihres Vaters zum Schloss reist, muss sie feststellen das mit Elejas etwas unheimliches vor sich geht. Obwohl Elejas seit Kindertagen mit Maja befreundet ist erkennt er seine beste Freundin nicht mehr und die Spiegel scheinen unheilvolle Dinge zu verkünden. Gemeinsam mit einem sprechenden Raben kommt Maja dem Geheimnis das sich um die Königsfamilie rankt auf die Spur… Meine Meinung Den Fantasy-Roman „Die Rabenkönigin“ vo Michelle Natascha Weber habe ich zu Weihnachten von einer Freundin geschenkt bekommen. Das hübsche Cover und die märchenhafte Beschreibung haben mir sehr gut gefallen und somit hatte ich hohe Erwartungen an die Geschichte. Der Schreibstil von Michelle Natascha Weber ist sehr blumig und ausschweifend gehalten. Außerdem verwendet die Autorin recht viele Metaphern. Das zusammen genommen mit den vielen ähnlich klingenden Namen hat es mir recht schwer gemacht Zugang zur märchenhaften Welt von Sorieska zu erhalten. Dennoch wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht, und so bin ich schlussendlich am Buch dran geblieben. Der Spannungsverlauf steigt erst nach ungefähr der Hälfte der Geschichte etwas an. Das mag vor allem an den ausschweifenden Beschreibungen liegen. Diese treiben die Handlung nicht sonderlich voran und tragen zur Geschichte insgesamt nicht viel bei. Sehr gelungen finde ich die märchenhafte Geschichte an sich sowie das magisch wirkende Schloss als hauptsächlichen Handlungsort. Im krassen Gegensatz dazu, bleibt eine große Zahl der Charaktere leider blass und unscheinbar. Mit der Hauptprotagonistin Maja konnte ich mich nicht so recht identifizieren da sie recht sprunghaft ist und sich vor allem von ihrer Verbindung zu den Feen leiten lässt. Am besten haben mir die Szenen zwischen ihr und dem Raben gefallen in denen es erfrischend neckisch zugeht. Außerdem macht die Rabenkönigin als Bösewicht der Geschichte eine tolle Figur. Über die Autorin Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Fantasy-Romane, in denen sich Märchenelemente mit Gothic Romance und Mantel und Degen Einflüssen vereinen. (Quelle: Drachenmond Verlag) Fazit Die Geschichte ist zwar wunderschön märchenhaft und düster, die Charakter sind jedoch viel zu unscheinbar. ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 04.03.2017
Inhalt: Seitdem Majas Mutter dem Ruf des Feenkönigs gefolgt und mit ihm in sein Reich gegangen ist, hütet ihr Vater seine einzige Tochter wie eine Gefangene. Denn wie bei ihrer Mutter fließt auch in Majas Adern Feenblut und ihr Vater fürchtet, sie könnte ebenso dem Feenwahn verfallen. Vor einem Jahr ging Majas bester Freund Elejas zum Schloss der Königsfamilie, um dort eine Anstellung als Musiker zu finden, und seitdem hat Maja nichts mehr von ihm gehört. Doch in ihren Träumen bittet er sie um Hilfe. Als sich ihr die Möglichkeit auftut, zum Schloss zu reiten, ergreift Maja die Chance - denn nur so, glaubt sie, kann sie Elejas helfen, wie es die Magie in ihren Adern flüstert. Doch es heißt, auf dem Schloss liege ein Fluch, und seit Jahren hat keiner mehr ein Mitglied der Königsfamilie gesehen. Wird Maja Elejas dort finden? Und welche Geheimnisse verbirgt das Schloss? Meine Meinung: Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass es in diesem Genre noch möglich ist, eine außergewöhnliche Geschichte zu schreiben, die anders als alle anderen ist. Eine Geschichte außerhalb der üblichen Klischees. Eine einzigartige Geschichte. Und wahrscheinlich würde man bei näherer Betrachtung bekannte Elemente finden. Allerdings fand ich eben, dass diese neu umgesetzt wurden. Ich hatte vor dem Lesen eigentlich gar nicht mehr so wirklich eine Ahnung, worum es geht, nur, dass ich es gerne lesen wollte. Was eigentlich so ziemlich die beste Weise ist, um an dieses Buch heranzugehen. Ich werde auch versuchen, gar nicht so viel über die Handlung zu verraten, denn eigentlich kann man sich lieber überraschen lassen. Denn was meiner Meinung nach das Buch auch ausmacht, ist, dass es ständig unerwartete Wendungen gibt und dass nichts vorhersehbar erscheint. Ich hatte keinen Plan, wie die auftretenden Konflikte gelöst werden könnten und hatte auch das Gefühl, dass alles möglich wäre, was für mich in diesem Genre eher ungewöhnlich ist. Dabei sind die Zusammenhänge nicht ganz unkompliziert und beim ersten Lesen fiel es mir nicht immer leicht, mich zu konzentrieren und sie zu verstehen, gleichzeitig spricht das aber auch dafür, wie durchdacht sie sind. Auch die Charaktere habe ich als sehr tiefgründig empfunden. Ich hatte das Gefühl, jede*r hätte eine Vergangenheit, die sie*ihn geprägt hat, versteckte Ängste und Emotionen, positive und negative Seiten. Zum Beispiel Majas Vater, der auf den ersten Blick streng, unnachgiebig und verbittert wirkt, der dann aber in einer Szene verloren und verletzlich gezeigt wird und der sein Verhalten aus der Trauer um den Verlust seiner Frau und der Angst um seine Tochter speist. Gleichzeitig wird ein Bild von ihm gezeichnet, wie er war, bevor seine Frau dem Feenwahn verfallen ist, das anders ist - das eines glücklichen jungen reichen Mannes, der seine Frau auf den Händen trägt. Und bei anderen Charakteren ist das noch ausgeprägter. Diese Tiefgründigkeit zeigt sich auch bei der*dem Antagonist*in, der*die ebenso Gründe für sein*ihr Verhalten hat, Motive, eine Vergangenheit; sodass man fast versucht ist, Mitleid zu empfinden. Etwas, was ich sehr an diesem Buch mochte. Auch Maja selbst ist eine sehr sympathische Protagonistin. Unerschrocken, selbstbewusst und oft handelt sie einfach aus dem Bauch heraus und folgt ihrer Intuition - oder ihrer Feenmagie, wie man es nimmt. Sie will nicht auf ihr Blut reduziert werden, kämpft dafür, ein eigenständiges Leben führen zu können und ist bereit, sich dafür ihren Ängsten zu stellen. Zudem ist sie sehr schlagfertig, was mit einem anderen Charakter zu Schlagabtauschen führt, die ich sehr gerne gelesen habe. Generell mischt sich immer ein leichter Sarkasmus in die düstere Erzählung. Was ich auch sehr mochte, war, dass Stärke als innere Stärke definiert wird. Maja kann nicht kämpfen, ist verletzlich und zeigt ihre Stärke darin, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und ihren Willen behauptet. Überhaupt geht es viel um die Bedeutung innerer Werte. Was dafür ein bisschen vernachlässigt wird, ist das World Building, was ich aber nicht weiter schlimm fand. Die High Fantasy-Welt erinnert typischerweise an das europäische (Spät?)Mittelalter (was auch gerade total falsch eingeordnet sein kann, aber ihr versteht, worauf ich hinaus will ^^), Informationen zur Gesellschaft sind aber nur spärlich und über die anderen Länder erfährt man kaum etwas. Mich hat das allerdings nicht gestört. Der Fokus liegt eben vor allem auf der Handlung und alles dafür Relevante ist ausreichend fundiert. Wie bereits angedeutet, geht es hier um Feen. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, dürfte gemerkt haben, wie sehr ich Feenmythen mag, und das gilt besonders für die düsteren. Und ebendiese sind es, die in diesem Buch mit kalter Schönheit in fast gruseliger Gestalt zum Ausdruck kommen. Viele Volkslegenden spielen dabei mit hinein, wie eben Spiegel als Portale zwischen den Welten, ein Feenkönig, der zum Feentanz entführt, dem Wahn, den man unter Feen anfällt, Eisen als Waffe, und einigem mehr. Hier merkt man eine gelungene Recherche. Was die Erzählweise betrifft, so wirkt diese manchmal fast märchenhaft, wenn auch auf düstere Weise. Es ist ein düsteres Märchen, und der poetische, sehr bildhafte Schreibstil ließ Staub und verwelkten Rosen, das dunkle Schloss, verhüllte Spiegel, verwucherte Gärten voller Statuten und unzählige Raben vor meinem inneren Auge wirklich werden. Dabei versank ich quasi in dieser Welt voller dunkler Schönheit und teils bezaubernder Grausamkeit, und nicht zuletzt auch dank der hohen Spannung entpuppt sich dieses Buch als sehr fesselnd. Durch kleine Sichtwechsel (wobei der Hauptfokus eindeutig auf Maja liegt) ist man als Leser*in teilweise den Charakteren voraus, was jedoch nicht anstrengend wurde. Und am Ende war ich traurig, dass die Geschichte schon vorbei war und ich Abschied von den Charakteren nehmen musste. Fazit: Märchenhafte und unvorhersehbare Erzählung mit sehr tiefgründigen Charakteren mit Motiven für ihr Handeln, unterhaltsamen Schlagabtauschen und poetischem Schreibstil, die bekannte Feenmythen auf düstere Weise umsetzt!
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Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Fantasy-Romane, in denen sich Märchenelemente mit Gothic Romance und Mantel und Degen Einflüssen vereinen.
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Sprach der Rabe... tanze nicht mit Feen
"Sie verkaufen Versprechen und gewähren Macht, doch sie lassen sich in Unheil bezahlen. Die Welt der Menschen ist wie ein Schauspiel, das allein zu ihrem Vergnügen aufgeführt wird. Sie spielen mit Leben, um sich zu amüsieren, und wenn sie gehen, lassen sie den Feenwahn zurück" Obwohl DIE RABENKÖNIGIN streng genommen kein Märchen ist liest es sich doch wie eines: eine böse Königin, ein verfluchter Prinz, eine holde Maid, die allen Gefahren zum Trotz für sich und ihre Lieben kämpft und tückische Feen die nur zum Vergnügen Unheil über die Sterblichen bringen... Diese zauberhafte Romantasy Geschichte entführt uns nicht nur in verwunschene Schlösser und geheime Grüfte sondern auch ins sagenhafte Feenreich. Immer mit dabei: ein sprechender Rabe der natürlichen alles besser weiß. Eine wunderbar leichte Geschichte die zum Träumen einlädt

Unheimlich, verwunschen, fesselnd!
Ein wahrer Goldschatz unter den unbekannten Büchern, den ich mit diesem Exemplar gefunden habe. Grandioser Schreibstil. Die Atmosphäre ist düster und magisch und hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Auch die Sprache der Protagonisten ist wohl ausgedrückt und verzichtet auf flapsige Sprache. Das verleiht dem Buch eine gewisse Ernsthaftigkeit. So etwas habe ich lange gesucht. Zu viel flapsige Sprache kann nämlich die ganze Stimmung ruinieren bzw. eine Geschichte daran hindern ernstgenommen zu werden. Man bekommt beim Lesen eine Gänsehaut. Hätte nicht gedacht, dass es so gut ist. Ganz klare Leseempfehlung.
Beschreibung Es ranken sich Gerüchte um die königliche Familie in Sorieska, denn schon seit langer Zeit wurde kein Familienmitglied mehr gesichtet. Auf der Familie scheint ein Fluch der Feen zu liegen und die Ehemänner die sich die Königin zum Gatten nimmt, haben nur eine kurze Lebensdauer an ihrer Seite. Majas bester Freund Elejas ist an den Königshof gereist um als Musiker bekannt zu werden, und sich seine Brötchen selbst verdienen zu können. Doch als Maja gegen den Willen ihres Vaters zum Schloss reist, muss sie feststellen das mit Elejas etwas unheimliches vor sich geht. Obwohl Elejas seit Kindertagen mit Maja befreundet ist erkennt er seine beste Freundin nicht mehr und die Spiegel scheinen unheilvolle Dinge zu verkünden. Gemeinsam mit einem sprechenden Raben kommt Maja dem Geheimnis das sich um die Königsfamilie rankt auf die Spur… Meine Meinung Den Fantasy-Roman „Die Rabenkönigin“ vo Michelle Natascha Weber habe ich zu Weihnachten von einer Freundin geschenkt bekommen. Das hübsche Cover und die märchenhafte Beschreibung haben mir sehr gut gefallen und somit hatte ich hohe Erwartungen an die Geschichte. Der Schreibstil von Michelle Natascha Weber ist sehr blumig und ausschweifend gehalten. Außerdem verwendet die Autorin recht viele Metaphern. Das zusammen genommen mit den vielen ähnlich klingenden Namen hat es mir recht schwer gemacht Zugang zur märchenhaften Welt von Sorieska zu erhalten. Dennoch wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht, und so bin ich schlussendlich am Buch dran geblieben. Der Spannungsverlauf steigt erst nach ungefähr der Hälfte der Geschichte etwas an. Das mag vor allem an den ausschweifenden Beschreibungen liegen. Diese treiben die Handlung nicht sonderlich voran und tragen zur Geschichte insgesamt nicht viel bei. Sehr gelungen finde ich die märchenhafte Geschichte an sich sowie das magisch wirkende Schloss als hauptsächlichen Handlungsort. Im krassen Gegensatz dazu, bleibt eine große Zahl der Charaktere leider blass und unscheinbar. Mit der Hauptprotagonistin Maja konnte ich mich nicht so recht identifizieren da sie recht sprunghaft ist und sich vor allem von ihrer Verbindung zu den Feen leiten lässt. Am besten haben mir die Szenen zwischen ihr und dem Raben gefallen in denen es erfrischend neckisch zugeht. Außerdem macht die Rabenkönigin als Bösewicht der Geschichte eine tolle Figur. Über die Autorin Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Fantasy-Romane, in denen sich Märchenelemente mit Gothic Romance und Mantel und Degen Einflüssen vereinen. (Quelle: Drachenmond Verlag) Fazit Die Geschichte ist zwar wunderschön märchenhaft und düster, die Charakter sind jedoch viel zu unscheinbar. ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 04.03.2017
[3,5 Sterne] Inhalt In Sorieska munkelt man seit Generationen, dass ein grauenvoller Fluch auf dem Königshaus liegt, welches seit ewigen Zeiten verborgen in ihrem Schloss lebt. Kein Mensch hat Jahrzehnte lang auch nur ein einziges Mitglied der königlichen Familie gesehen. Die Raben, welche auf den Zinnen des Schlosses sitzen, verstärken die dunklen Geschichten noch, denn sie wirken wie unheilvolle Boten des Bösen. Majas bester Freund Elejas ist vor einem Jahr durch die Tore des Schlosses getreten und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Ebenso lange ist das Feenblut in dem jungen Mädchen erwacht, welches ihr des nachts zuflüstert, dass ihm etwas geschehen sein muss. Entgegen dem Willen ihres Vaters macht Maja sich auf, um nach ihrem Freund zu suchen und erkundet, begleitet von einem sprechenden Raben, das Schloss und die Geheimnisse, welche sich darin verbergen. Gleichzeitig gerät sie immter tiefer in die Gefahr, welche nicht nur im Schloss lauert, sondern auch hinter den Spiegeln. Ein Buch voller Geheimnisse, Magie und einem Fluch, der gebrochen werden muss. Über die Leserunde von LovelyBooks bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und habe mich seit längerem mal wieder bei einer Leserunde beworben. Glücklicherweise habe ich ein Exemplar gewonnen und konnte beinahe direkt starten, um das Buch zu lesen und in die geheimnisvolle Welt von Sorieska eintauchen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir super leicht gefallen. Der Schreibstil ist klasse und die Autorin schafft es wunderbar eine dunkle und mystische Stimmung in den ersten Kapiteln aufrecht zu erhalten. Der Fluch, welcher anscheinend auf dem Königshaus lastet, ist so allgegenwärtig wie die Magie, welche vor allem in Form von Feen in diesem Buch vorkommt.Die Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch hindurch, es hat mir zwar keine Gänsehaut bereitet, dennoch fand ich es sehr passend gewählt, dass das Buch eher eine bedrücktere Stimmung vermittelt hat. Alles andere hätte weder zu einem verwunschenen Königshaus gepasst, noch zu den Raben, die überall auftauchen. Der Autorin ist es dennoch wunderbar gelungen immer einen Funken Licht aufscheinen zu lassen, der nicht nur die Protagonisten hoffen lässt, sondern auch den Leser. Maja ist mir sofort sympathisch gewesen. Die junge Frau musste früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen, gleichzeitig wird sie von ihrem Vater gehütet wie ein Schatz, denn sie ist alles, was ihm noch geblieben ist. Maja jedoch ist kein Mensch, der sich gerne einsperren lässt und die Sehnsucht nach der Welt und dem, was dort auf sie warten könnte, wächst von Tag zu Tag. Als dann ihr Freund Elejas nicht vom Schloss zurückkehrt und die Träume beginnen, die ihr klar machen, dass er ihre Hilfe braucht, bestärken sie darin, ihr zu Hause zu verlassen. Gegen den Willen ihres Vaters begibt sie sich ins Schloss und dort muss sie ihre Standhaftigkeit erst noch unter Beweis stellen. Was mir an Maja am besten gefallen hat ist, dass sie sich nicht beirren lassen hat und niemals die Hoffnung auf ein Gutes Ende verloren hat. Sie kämpft für das, was ihr wichtig ist und egal welche Hindernisse sich ihr in den Weg stellen, sie lässt sich nicht aufhalten. Die Liebesgeschichte, welche nach und nach aufgebaut wird, ist ebenfalls wunderbar. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick, es ist nur sehr wenig Klischeehaft und es ist eben doch wie im Märchen. Das hat mir super gefallen. Es hat zu den Charakteren gepasst und somit mir als Leserin sehr viel Spaß gemacht mitzuerleben. In der Geschichte gibt es zwei Antagonisten, auf die ich hier in der Rezension wegen der Spoilergefahr nicht näher eingehen möchte. Aber ich will anmerken, dass beide mein Interesse geweckt haben, weil sie nicht einfach nur böse sind, damit man einen Bösewicht hat. Sie haben beide ihre Gründe für die Art, wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen. Sei es Verzweiflung, Enttäuschung, verletzte Gefühle, Wut oder auch Rache. Es gibt viele Facetten aus denen diese Antagonisten geformt sind und aufzeigen, dass es eben nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern unglaublich viele Grautöne, denen man ebenso Aufmerksamkeit schenken sollte. Allerdings blieb vor allem die Namensgeberin des Buches blass. Ich hätte sehr viel lieber mehr über sie erfahren und all ihre Geheimnisse ergründet. Es gab zwar einige Kapitel aus ihrer Sicht zu lesen, trotzdem hat es für mich nicht ganz ausgereicht, um komplett schlau aus dem zu werden, was sie umgetrieben hat. Die Handlung im Allgemeinen hat mir gut gefallen, es gab Höhen und Tiefen und der Schreibstil war sehr gut. Dennoch haben mir die Überraschungen gefehlt. Es war alles sehr deutlich abzusehen, ich konnte erkennen, wohin es laufen wird und auch das Ende war für mich nicht gerade überraschend. Trotzdem hat es mir gefallen, denn das Ende hat einfach zu der Geschichte gepasst. Fazit „Die Rabenkönigin“ ist ein Buch mit sehr viel Magie, Flüchen und Feen ohne Gnade. Ich mochte es sehr gerne, denn der Schreibstil ist ansprechend und die Atmosphäre wunderbar düster und voller Schatten. Allerdings blieb vor allem die Namensgeberin in meinen Augen zu blass, obwohl mir die restlichen Charaktere gut gefallen haben, hätte ich mir dort mehr Tiefe gewünscht. Es gab für mich außerdem kaum Überraschungen in dem Buch, da ich mir beinahe alles vorher denken konnte, was etwas die Spannung genommen hat. Trotzdem hat das Buch mir im Großen und Ganzen gut gefallen.
Können wir bitte mal für drei Sekunden (gerne länger) dieses tolle Cover anschmachten?! Ich finde es passt richtig gut zu dem Buch und der rote Umhang sticht richtig schön raus ohne zu aufdringlich zu sein UND er taucht auch im Buch auf und hat eine Bedeutung - der Rabe natürlich auch. Die Geschichte dreht sich um Maja. Sie lebt mit ihrem Vater in einem Ort namens Sorieska. Dort herrscht eine Königsfamilie die man jedoch schon sehr lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hat. Stattdessen sieht man unzählige Raben auf den Zinnen sitzen. Schon längere Zeit verspürt Maja das Bedürfnis dem Schloss einen Besuch abzustatten. Ihr langjähriger guter Freund Elejas ist nämlich vor einiger Zeit zum Schloss gegangen um dort als Musiker anzuheuern. Seitdem hat Maja ihn weder gesehen noch einen Brief erhalten. Des Nachts hört sie seine Stimme im Wind die sie verzweifelt um Hilfe bittet. Aber auch Maja birgt ein Geheimnis: Sie trägt Feenblut in sich und ist in der Lage Dinge wahrzunehmen, die unsereins verborgen bleiben. Einerseits ist diese Magie eine Hilfe aber sie kann auch ein Fluch sein wie Maja zu gut weiß. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Maja ist ein wunderbarer Mensch. Sie ist loyal, stark, dickköpfig und einfach liebenswert. Ich bewunderte stets ihren unerschütterlichen Mut und schloss sie sogleich in mein Herz. Der Schreibstil erlaubte mir sofort eine Verbindung zu Maja aufzubauen. Die Autorin zeichnete eine Geschichte mit einer Mischung aus Märchen und Gruselgeschichte welches mich schier begeistert hat. Die detailreichen Beschreibungen der Protagonisten, des Ortes - insbesondere das Schloss, einfach die Atmosphäre und der packende Schreibstil fesselten mich von Beginn an. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen da ich wissen musste was geschah und welches Geheimnis Maja und ihr Gefährte vielleicht aufdecken würden und ob es ihr gelang Elejas zu finden. Die Rabenkönigin hat mich vollends überzeugt. Spannend, dramatisch, magisch und fesselnd bis zum Schluss. Unbedingt lesen!
Ein Jahr ist es jetzt schon her, dass Majas bester Freund Elejas sich auf dem Weg zum Schloss gemacht hat, um dort eine Anstellung als Sänger zu finden. Seit dem hat sie nichts mehr von ihm gehört. Sie würde sehr gerne zum Schloss reisen und nach ihm sehen, aber ihr Vater macht sich einfach zu große Sorgen um sie. Denn bereits ihre Mutter wurde von dem Feenkönig durch den Spiegel gelockt und ist seit dem nicht mehr dieselbe. Trotz des Verbotes ihres Vaters verlässt Maja ihr Zuhause und reist zum Schloss. Maja kommt hinter das Geheimnis ihrer Familie und muss sich einer schwierigen Aufgabe stellen. Mit ihrer Geschichte über Maja entführt uns die Autorin in eine düstere und gleichzeitig märchenhafte Welt, die mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin benutzt viele fantastische Elemente. Es gibt Feen, Raben, einen Fluch und mitten drin Maja mit ihrer besonderen Gabe. Die Handlung wird überwiegend aus der Sicht von Maja erzählt, aber auch aus der Sicht von Corvyn, dessen Identität erst etwas später Preis geben wird. Maja war mir sehr sympathisch. Sie ist ein starker Charakter und ihr steht eine besondere Aufgabe bevor. Es gibt auch etwas Romantik, wobei diese eher eine Nebenrolle spielt. Die Autorin beschreibt ihre Welt sehr detailliert und es gibt jede Menge Charaktere, was ich persönlich manchmal etwas verwirrend fand. Außerdem zog sich die Handlung an manchen Stellen etwas. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Jeder, der gerne düstere Märchen mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich vergebe 8 von 10 Punkte.
Ich fand den Anfang und den Einstieg recht speziell, denn ziemlich schnell ist man mitten in einem Traum der Geschichte. Da musste ich zuerst klarkommen. Es ist aber ein wirklich spannender Einstieg und ich fand mich, abgesehen vom Traum, recht gut zurecht. Die Hauptperson Maja ist eine junge, mutige Frau, die weiss was sie will. Sie ist sehr hilfsbereit, freundlich und eine sehr angenehme Hauptrolle. Allgemein fand ich die Charaktere schön gemacht, zum Teil kamen mitmr die Hintergründe zu den Personen etwas zu spät, oder es kamen für mich absolut überflüssige Charakter vor, welche für mich zu viel Unruhe in die Geschichte gebracht haben, ohne dass es am Ende dann weiter verfolgt wurde. Der Schreibstil der Autorin ist dafür wirklich sehr angenehm. Sie hat eine tolle und schöne bildliche Sprache und kann Spannung absolut aufbauen. Es hat Spass gemacht ihrem Stil zu folgen. Es gab im Buch etwas, das mich extrem an Harry Potter erinnert hat, was ich leider weniger cool fand, da es für mich nicht so passte, doch wenn es in der Geschichte etwas nützt, so soll dies so sein. Ab der Mitte wird es dann gleich nochmals spannender. Es sind sehr viele Informationen die auf einmal kommen, die musste ich selbst irgendwie alle richtig einordnen, aber ich glaube, dass ich das ganz gut geschafft habe. Und dann hat mein Herz fast ausgesetzt. Die Rabenkönigin! Wow... Ich war sehr geflashed! Das Buch hat mich gefangen genommen und nicht mehr frei gelassen - bis zum Ende, obwohl ich finde, dass es auch etwas wirr wurde, aber es brachte trotzdem irgendwie ein bisschen Klarheit in die Geschichte. Langsam kamen mehr Hintergrundinformationen nach vorne. Es ist wie ein Puzzle, das ich in meinem Kopf zusammen setzen musste. Mir ist gegen Ende alles fast ein bisschen zu viel geworden. Es hat schnell viele neue Wendungen und aber auch neue Charaktere gegeben. Ich muss ganz ehrlich sein, ja.. mit diesem Ende habe ich gerechnet. Natürlich nicht so von den Einzelheiten, aber auf jeden Fall das Ende. Leider hat mir der Schluss nicht so gefallen. Ich fand es gegen Ende zu viel. Zu viel Kampf, zu viel durcheinander und auch zu viel hin und her im Mondreich bei den Feen... Natürlich war es spannend und auch schön geschrieben und gut aufgebaut, aber einfach nicht meins mit dem Ende... Ich fand es etwas schade für den schönen Aufbau des Buches dann am Ende alles so schnell 'rauszuhauen'. Ich hätte gerne noch länger gelesen und dafür etwas langsamer und nicht so 'Actionreich'. Alles in allem eine spannende Story, die nicht ganz neu war für mich, aber durch die schöne Art die Geschichte zu übermitteln ein tolles Buch, dem ich gerne 4 Sterne gebe und es weiterempfehlen kann.
Hat leider nicht ganz meinen Geschmack getroffen
Auch wenn die Geschichte etwa ab der Hälfte extrem in Sachen Spannung anzieht und die Handlung mir an sich gefällt, gab es in dem Buch leider zu viele Dinge die mich gestört haben oder immer wieder rausgebracht haben um mehr als drei Sterne zu geben. Die Beschreibungen von Dingen sind teilweise sehr ausufernd und für mich im Lesefluss sehr störend. Außerdem nimmt die Geschichte einen sehr schnellen Lauf an in dem sich die Ereignisse quasi überschlagen und ich irgendwann gar nicht mehr mitgekommen bin wie viel Zeit überhaupt vergangen ist. Das Magiesystem wirkt sehr frei und ist dadurch manchmal leider etwas verwirrend. An sich aber trotzdem kein schlechtes Buch. Meins ist es aber nicht.
Können wir bitte mal für drei Sekunden (gerne länger) dieses tolle Cover anschmachten?! Ich finde es passt richtig gut zu dem Buch und der rote Umhang sticht richtig schön raus ohne zu aufdringlich zu sein UND er taucht auch im Buch auf und hat eine Bedeutung - der Rabe natürlich auch. Die Geschichte dreht sich um Maja. Sie lebt mit ihrem Vater in einem Ort namens Sorieska. Dort herrscht eine Königsfamilie die man jedoch schon sehr lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hat. Stattdessen sieht man unzählige Raben auf den Zinnen sitzen. Schon längere Zeit verspürt Maja das Bedürfnis dem Schloss einen Besuch abzustatten. Ihr langjähriger guter Freund Elejas ist nämlich vor einiger Zeit zum Schloss gegangen um dort als Musiker anzuheuern. Seitdem hat Maja ihn weder gesehen noch einen Brief erhalten. Des Nachts hört sie seine Stimme im Wind die sie verzweifelt um Hilfe bittet. Aber auch Maja birgt ein Geheimnis: Sie trägt Feenblut in sich und ist in der Lage Dinge wahrzunehmen, die unsereins verborgen bleiben. Einerseits ist diese Magie eine Hilfe aber sie kann auch ein Fluch sein wie Maja zu gut weiß. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Maja ist ein wunderbarer Mensch. Sie ist loyal, stark, dickköpfig und einfach liebenswert. Ich bewunderte stets ihren unerschütterlichen Mut und schloss sie sogleich in mein Herz. Der Schreibstil erlaubte mir sofort eine Verbindung zu Maja aufzubauen. Die Autorin zeichnete eine Geschichte mit einer Mischung aus Märchen und Gruselgeschichte welches mich schier begeistert hat. Die detailreichen Beschreibungen der Protagonisten, des Ortes - insbesondere das Schloss, einfach die Atmosphäre und der packende Schreibstil fesselten mich von Beginn an. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen da ich wissen musste was geschah und welches Geheimnis Maja und ihr Gefährte vielleicht aufdecken würden und ob es ihr gelang Elejas zu finden. Die Rabenkönigin hat mich vollends überzeugt. Spannend, dramatisch, magisch und fesselnd bis zum Schluss. Unbedingt lesen!
Beschreibung Es ranken sich Gerüchte um die königliche Familie in Sorieska, denn schon seit langer Zeit wurde kein Familienmitglied mehr gesichtet. Auf der Familie scheint ein Fluch der Feen zu liegen und die Ehemänner die sich die Königin zum Gatten nimmt, haben nur eine kurze Lebensdauer an ihrer Seite. Majas bester Freund Elejas ist an den Königshof gereist um als Musiker bekannt zu werden, und sich seine Brötchen selbst verdienen zu können. Doch als Maja gegen den Willen ihres Vaters zum Schloss reist, muss sie feststellen das mit Elejas etwas unheimliches vor sich geht. Obwohl Elejas seit Kindertagen mit Maja befreundet ist erkennt er seine beste Freundin nicht mehr und die Spiegel scheinen unheilvolle Dinge zu verkünden. Gemeinsam mit einem sprechenden Raben kommt Maja dem Geheimnis das sich um die Königsfamilie rankt auf die Spur… Meine Meinung Den Fantasy-Roman „Die Rabenkönigin“ vo Michelle Natascha Weber habe ich zu Weihnachten von einer Freundin geschenkt bekommen. Das hübsche Cover und die märchenhafte Beschreibung haben mir sehr gut gefallen und somit hatte ich hohe Erwartungen an die Geschichte. Der Schreibstil von Michelle Natascha Weber ist sehr blumig und ausschweifend gehalten. Außerdem verwendet die Autorin recht viele Metaphern. Das zusammen genommen mit den vielen ähnlich klingenden Namen hat es mir recht schwer gemacht Zugang zur märchenhaften Welt von Sorieska zu erhalten. Dennoch wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht, und so bin ich schlussendlich am Buch dran geblieben. Der Spannungsverlauf steigt erst nach ungefähr der Hälfte der Geschichte etwas an. Das mag vor allem an den ausschweifenden Beschreibungen liegen. Diese treiben die Handlung nicht sonderlich voran und tragen zur Geschichte insgesamt nicht viel bei. Sehr gelungen finde ich die märchenhafte Geschichte an sich sowie das magisch wirkende Schloss als hauptsächlichen Handlungsort. Im krassen Gegensatz dazu, bleibt eine große Zahl der Charaktere leider blass und unscheinbar. Mit der Hauptprotagonistin Maja konnte ich mich nicht so recht identifizieren da sie recht sprunghaft ist und sich vor allem von ihrer Verbindung zu den Feen leiten lässt. Am besten haben mir die Szenen zwischen ihr und dem Raben gefallen in denen es erfrischend neckisch zugeht. Außerdem macht die Rabenkönigin als Bösewicht der Geschichte eine tolle Figur. Über die Autorin Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Fantasy-Romane, in denen sich Märchenelemente mit Gothic Romance und Mantel und Degen Einflüssen vereinen. (Quelle: Drachenmond Verlag) Fazit Die Geschichte ist zwar wunderschön märchenhaft und düster, die Charakter sind jedoch viel zu unscheinbar. ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 04.03.2017
Inhalt: Seitdem Majas Mutter dem Ruf des Feenkönigs gefolgt und mit ihm in sein Reich gegangen ist, hütet ihr Vater seine einzige Tochter wie eine Gefangene. Denn wie bei ihrer Mutter fließt auch in Majas Adern Feenblut und ihr Vater fürchtet, sie könnte ebenso dem Feenwahn verfallen. Vor einem Jahr ging Majas bester Freund Elejas zum Schloss der Königsfamilie, um dort eine Anstellung als Musiker zu finden, und seitdem hat Maja nichts mehr von ihm gehört. Doch in ihren Träumen bittet er sie um Hilfe. Als sich ihr die Möglichkeit auftut, zum Schloss zu reiten, ergreift Maja die Chance - denn nur so, glaubt sie, kann sie Elejas helfen, wie es die Magie in ihren Adern flüstert. Doch es heißt, auf dem Schloss liege ein Fluch, und seit Jahren hat keiner mehr ein Mitglied der Königsfamilie gesehen. Wird Maja Elejas dort finden? Und welche Geheimnisse verbirgt das Schloss? Meine Meinung: Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass es in diesem Genre noch möglich ist, eine außergewöhnliche Geschichte zu schreiben, die anders als alle anderen ist. Eine Geschichte außerhalb der üblichen Klischees. Eine einzigartige Geschichte. Und wahrscheinlich würde man bei näherer Betrachtung bekannte Elemente finden. Allerdings fand ich eben, dass diese neu umgesetzt wurden. Ich hatte vor dem Lesen eigentlich gar nicht mehr so wirklich eine Ahnung, worum es geht, nur, dass ich es gerne lesen wollte. Was eigentlich so ziemlich die beste Weise ist, um an dieses Buch heranzugehen. Ich werde auch versuchen, gar nicht so viel über die Handlung zu verraten, denn eigentlich kann man sich lieber überraschen lassen. Denn was meiner Meinung nach das Buch auch ausmacht, ist, dass es ständig unerwartete Wendungen gibt und dass nichts vorhersehbar erscheint. Ich hatte keinen Plan, wie die auftretenden Konflikte gelöst werden könnten und hatte auch das Gefühl, dass alles möglich wäre, was für mich in diesem Genre eher ungewöhnlich ist. Dabei sind die Zusammenhänge nicht ganz unkompliziert und beim ersten Lesen fiel es mir nicht immer leicht, mich zu konzentrieren und sie zu verstehen, gleichzeitig spricht das aber auch dafür, wie durchdacht sie sind. Auch die Charaktere habe ich als sehr tiefgründig empfunden. Ich hatte das Gefühl, jede*r hätte eine Vergangenheit, die sie*ihn geprägt hat, versteckte Ängste und Emotionen, positive und negative Seiten. Zum Beispiel Majas Vater, der auf den ersten Blick streng, unnachgiebig und verbittert wirkt, der dann aber in einer Szene verloren und verletzlich gezeigt wird und der sein Verhalten aus der Trauer um den Verlust seiner Frau und der Angst um seine Tochter speist. Gleichzeitig wird ein Bild von ihm gezeichnet, wie er war, bevor seine Frau dem Feenwahn verfallen ist, das anders ist - das eines glücklichen jungen reichen Mannes, der seine Frau auf den Händen trägt. Und bei anderen Charakteren ist das noch ausgeprägter. Diese Tiefgründigkeit zeigt sich auch bei der*dem Antagonist*in, der*die ebenso Gründe für sein*ihr Verhalten hat, Motive, eine Vergangenheit; sodass man fast versucht ist, Mitleid zu empfinden. Etwas, was ich sehr an diesem Buch mochte. Auch Maja selbst ist eine sehr sympathische Protagonistin. Unerschrocken, selbstbewusst und oft handelt sie einfach aus dem Bauch heraus und folgt ihrer Intuition - oder ihrer Feenmagie, wie man es nimmt. Sie will nicht auf ihr Blut reduziert werden, kämpft dafür, ein eigenständiges Leben führen zu können und ist bereit, sich dafür ihren Ängsten zu stellen. Zudem ist sie sehr schlagfertig, was mit einem anderen Charakter zu Schlagabtauschen führt, die ich sehr gerne gelesen habe. Generell mischt sich immer ein leichter Sarkasmus in die düstere Erzählung. Was ich auch sehr mochte, war, dass Stärke als innere Stärke definiert wird. Maja kann nicht kämpfen, ist verletzlich und zeigt ihre Stärke darin, dass sie sich nicht unterkriegen lässt und ihren Willen behauptet. Überhaupt geht es viel um die Bedeutung innerer Werte. Was dafür ein bisschen vernachlässigt wird, ist das World Building, was ich aber nicht weiter schlimm fand. Die High Fantasy-Welt erinnert typischerweise an das europäische (Spät?)Mittelalter (was auch gerade total falsch eingeordnet sein kann, aber ihr versteht, worauf ich hinaus will ^^), Informationen zur Gesellschaft sind aber nur spärlich und über die anderen Länder erfährt man kaum etwas. Mich hat das allerdings nicht gestört. Der Fokus liegt eben vor allem auf der Handlung und alles dafür Relevante ist ausreichend fundiert. Wie bereits angedeutet, geht es hier um Feen. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, dürfte gemerkt haben, wie sehr ich Feenmythen mag, und das gilt besonders für die düsteren. Und ebendiese sind es, die in diesem Buch mit kalter Schönheit in fast gruseliger Gestalt zum Ausdruck kommen. Viele Volkslegenden spielen dabei mit hinein, wie eben Spiegel als Portale zwischen den Welten, ein Feenkönig, der zum Feentanz entführt, dem Wahn, den man unter Feen anfällt, Eisen als Waffe, und einigem mehr. Hier merkt man eine gelungene Recherche. Was die Erzählweise betrifft, so wirkt diese manchmal fast märchenhaft, wenn auch auf düstere Weise. Es ist ein düsteres Märchen, und der poetische, sehr bildhafte Schreibstil ließ Staub und verwelkten Rosen, das dunkle Schloss, verhüllte Spiegel, verwucherte Gärten voller Statuten und unzählige Raben vor meinem inneren Auge wirklich werden. Dabei versank ich quasi in dieser Welt voller dunkler Schönheit und teils bezaubernder Grausamkeit, und nicht zuletzt auch dank der hohen Spannung entpuppt sich dieses Buch als sehr fesselnd. Durch kleine Sichtwechsel (wobei der Hauptfokus eindeutig auf Maja liegt) ist man als Leser*in teilweise den Charakteren voraus, was jedoch nicht anstrengend wurde. Und am Ende war ich traurig, dass die Geschichte schon vorbei war und ich Abschied von den Charakteren nehmen musste. Fazit: Märchenhafte und unvorhersehbare Erzählung mit sehr tiefgründigen Charakteren mit Motiven für ihr Handeln, unterhaltsamen Schlagabtauschen und poetischem Schreibstil, die bekannte Feenmythen auf düstere Weise umsetzt!

















