"Versuche, dein Leben zu machen"

"Versuche, dein Leben zu machen"

Softcover
4.8527
Jüdische GreiferWiderstandUntertauchenNationalsozialismus

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Description

Als sich die 21-jährige Margot am 20. Januar 1943 mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Ralph treffen will, um die Flucht vor der Gestapo aus Berlin vorzubereiten, erfährt sie, dass ihr Bruder kurz zuvor abgeholt wurde. Und auch die Mutter erscheint nicht; sie hinterlässt ihrer Tochter folgende Botschaft: «Ich habe mich entschlossen, mit Ralph zu gehen, wohin immer das auch sein mag. Versuche, dein Leben zu machen.» Margot beschließt unterzutauchen; fünfzehn Monate dauert das Leben im Untergrund, dreimal entkommt sie der Gestapo nur um Haaresbreite. Dann, im April 1944, geht sie in die Falle, wird nach Theresienstadt deportiert und überlebt mit Glück. Ihre Mutter und ihr Bruder werden in Auschwitz ermordet.
Margot Friedlander emigrierte 1946 in die USA; gemeinsam mit der Schriftstellerin Malin Schwerdtfeger erzählt sie ihre dramatische Geschichte von Hoffnung und Verrat, von Zivilcourage inmitten des Terrors und vom unbedingten Willen zu überleben.
«Die ergreifende Geschichte eines Lebens, das Deutsche zerstört und Deutsche gerettet haben.»
(Die Tageszeitung)

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Historical Figures
Format
Softcover
Pages
272
Price
13.40 €

Author Description

Margot Friedlander, geboren im November 1921 und gestorben im Mai 2025, überlebte Verfolgung und Krieg im Untergrund in Berlin sowie im Konzentrationslager Theresienstadt. Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet. 1946 emigrierte sie in die USA. Die Filmdokumentation über das Leben von Margot Friedlander mit dem Titel „Don’t call it Heimweh“ eröffnete 2005 das 11. Jewish Film Festival Berlin und Potsdam. 2023 erhielt die 101-Jährige das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Seit 2010 lebte sie wieder in Berlin, von wo aus sie sich in der Zeitzeugenarbeit engagierte.

Characteristics

16 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
93%
7%
35%
4%
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18%
95%
94%
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61%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
97%
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94%
90%

Pace

Fast25%
Slow0%
Moderate63%
Variable13%

Writing Style

Simple63%
Complex0%
Moderate38%
Bildhaft (85%)Minimalistisch (23%)Poetisch (23%)Außergewöhnlich (54%)

Posts

95
All
5

Mich hat die Stärke von Margot Friedländer schon lange beeindruckt und deswegen wollte ich unbedingt ihr Buch lesen. „Versuche, dein Leben zu machen“ ist ein sehr bewegendes und gleichzeitig unglaublich interessantes Buch. Die persönlichen Erlebnisse gehen nah und machen Geschichte auf eine eindringliche Weise greifbar. Gerade heute sollte man viel häufiger zu solcher Literatur und zu solchen Biografien greifen. Nie wieder ist jetzt

5

Unglaublich wichtig und schmerzvoll

Margot Friedlanders Biografie „Versuche, dein Leben zu machen“ erzählt von Verfolgung, Verlust , Entmenschlichung und Überleben während der NS-Zeit. Ihre Geschichte ist ein wichtiges Zeitzeugnis und ein Mahnmal gegen das Vergessen!

5

Dieses Buch zwingt uns hinzusehen, zu erinnern und zu begreifen, dass Wegsehen der erste Schritt zur Wiederholung ist.

Gerade in der heutigen Zeit, mit dem zunehmenden Rechtsruck in Deutschland und den aktuellen Entwicklungen in Amerika, ist dieses Buch von erschreckender Aktualität. Versuche, dein Leben zu machen ist nicht nur ein persönliches Schicksal, sondern eine eindringliche Mahnung. Es ist zutiefst verstörend und gruselig zu begreifen, was damals geschehen ist und wie schnell sich Ausgrenzung, Hass und Entmenschlichung wiederholen können. Margot Friedländers Geschichte macht unmissverständlich klar, warum Erinnern so wichtig ist. Dieses Buch war wichtig, ist wichtig und wird immer wichtig bleiben, weil es uns immer wieder vor Augen führt: Nie wieder ist jetzt!! #fckafd #fckice

5

“Wir hatten zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben.”

Das Eintauchen in die Schicksale und das Lesen der Gedanken und Gefühle der Zeitzeugen berührt auf eine ganz besondere Weise. Margot musste unvorstellbar Grausames erleben, wie so viele andere Menschen jener Zeit. Unzählige Schicksale werden nie irgendwo Erwähnung finden. Doch Margot hatte die Chance, ihre Geschichte zu erzählen und konnte sich dabei hoffentlich auch manches von der Seele schreiben. Sie war eine mutige Frau, die, obwohl sie selbst mit ihrem Schicksal und ihrer Identität gerungen hat, ihre letzten Lebensjahre damit verbrachte, sich an die dunkelsten Stunden ihres Lebens zu erinnern, ihre Geschichte zu teilen und sich dafür einzusetzen, dass wir unsere Menschlichkeit nicht verlieren. Die letzten Worte ihrer Mutter vor der Deportation lauteten: „Versuche, dein Leben zu machen.“ Und das hat sie.

“Wir hatten zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben.”
5

Ein Buch, welches ich nur jedem empfehlen kann zu lesen, damit so etwas niemals wieder passieren kann. Alle Hochachtung dass Margot Friedländer 2003 im Alter von 82 nochmal nach Deutschland zurückkehren und uns Einblicke in diese grausame Vergangenheit geben konnte. So eindrücklich und gefühlvoll, wie auch authentisch geschrieben, obwohl, wie sie selbst gesagt hat, seit Jahrzehnten in englisch gedacht und auch geschrieben hat. Sie hat es in diesem Alter geschafft, das wieder in Deutsch zu lernen um ihre Geschichte und die Schicksale vieler Menschen zu erzählen, damit sie nicht verloren geht. Sie schreibt: "Mein Zuhause ist New York, Doch wo ist meine Heimat? Ich habe keine Heimat wie andere Menschen. Ich habe eine Heimat in der Vergangenheit. Meine Heimat ist ein Land, was es nicht mehr gibt."

5

Wichtig!

Keine leichte Kost, aber einfach wichtig, damit solche Geschichten nicht verloren gehen. Ein sehr ergreifendes Buch und für mich schwer vorstellbar, wie diese Zeit für die ganzen Menschen war.

Wichtig!
5

Eine Geschichte, die man nie vergessen darf

In „Versuche dein Leben zu machen“ erzählt Margot Friedländer ihre eigene Geschichte als junge jüdische Frau während der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie lebt lange im Untergrund und entkommt der Gestapo mehrmals nur knapp. Letztendlich wird sie jedoch deportiert und kommt in das Konzentrationslager Theresienstadt, das sie glücklicherweise überlebt. Dieses Buch ist unglaublich bewegend, aufklärend und gleichzeitig sehr schwer zu lesen. Vieles ist bedrückend und teilweise harte Kost, aber genau deshalb ist es so wichtig. Besonders berührt hat mich auch die Bedeutung des Titels. „Versuche dein Leben zu machen“ sind die letzten Worte ihrer Mutter. Sie schrieb sie auf einen kleinen Zettel, bevor sie gemeinsam mit Margots Bruder nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet wurde. Für mich ist dieses Buch absolut lesenswert und ein wichtiges Zeitzeugnis. Solche Geschichten dürfen niemals vergessen werden. Ich finde, dieses Buch sollte unbedingt auch im Geschichtsunterricht gelesen werden. Von mir ganz klare 5 von 5 Sterne ⭐️✨

5

"Versuche, dein Leben zu machen", diese Nachricht ist das letzte, das Margot Friedländer von ihrer Mutter erhält, als sich diese der Gestapo stellt, um Margots Bruder Ralph nicht alleine zu lassen. Margot Friedländer lebt zunächst im Berliner Untergrund, bevor sie nach Theresienstadt kommt und nach der Befreiung in die USA emigriert. Sie war eine bewundernswerte Frau mit einem erschütterten Schicksal, deren Geschichte ein Mahnmal für alle Ewiggestrigen sein sollte, deren es leider schon wieder viel zu viele gibt.

5

Es gibt viele Zeitzeugen Berichte. Und jeder einzelne ist wichtig gelesen /angehört zu werden. Was Margot Friedlander und viele andere Menschen erleben musste, ist grausam, schockierend, unmenschlich und lässt mich immer wieder aufs Neue sprachlos zurück. Um so wichtiger ist es, dass die Menschen, die diesen Horror erleben mussten, nicht vergessen werden.

5

„Wir aber wollten nichts anderes von ihnen, als die Möglichkeit zu überleben.“

„Ich habe gelernt, dass ich von niemandem Hilfe erwarten kann, aber auch, dass Hilfe manchmal von unerwarteter Seite kommt.“ Margot Friedländer ist und bleibt für mich eine unfassbar starke Frau. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Sie hat so viel durchgemacht und trotzdem nie den Mut und den Glauben daran verloren, dass vielleicht doch noch alles wieder in Ordnung kommt. Ein unglaublich wichtiges Buch einer Überlebenden. Kann ich sehr empfehlen!

5

5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Als sich die 21-jährige Margot am 20. Januar 1943 mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Ralph treffen will, um die Flucht vor der Gestapo aus Berlin vorzubereiten, erfährt sie, dass ihr Bruder kurz zuvor abgeholt wurde. Und auch die Mutter erscheint nicht, sie hinterlässt ihrer Tochter folgende Botschaft: „Ich habe mich entschlossen, mit Ralph zu gehen, wohin immer das auch sein mag. Versuche, dein Leben zu machen.“ …

5

Ein Zeitzeugnis, dass einen so wütend und traurig zurück lässt. Wie viel Elend, Schmerz, Verlust mussten die Menschen ertragen. Ich finde es sehr wichtig, sich auch mit dem Teil der Geschichte zu befassen. Definitiv lesenswert!

5

Margot Friedlander lässt uns in den Abgrund des NS-Staates schauen. Auf Seite 195 beschreibt sie aus persönlicher Erfahrung genau die Merkmale totalitärer Herrschaft im Sinne von Hannah Arendt: "Theresienstadt war wie ein groß angelegter Versuch, ein Experiment. Eine Frage bestimmte unser Leben: Wie viel kann der Mensch aushalten. Theresienstadt war ein Zwischenreich, nicht Leben, nicht Tod. Der Tod wartete in den Lagern im Osten auf uns. Im Ghetto gab es Hunger, Schmutz und Enge. Jeder wurde zum Einzelkämpfer. Ich sehnte mich nach Mitmenschlichkeit, nach Nähe, aber es fiel mir selbst schwer, beides zuzulassen. Jeder existierte für sich, in einer Art Verkapselung. Theresienstadt war ein Vakuum, ein Ort ohne Luft, ohne Licht, ohne Zeit. Durch die staubigen Straßen schlichen Menschen. die keine Menschen mehr waren. Menschen mit Augen, die nichts mehr sahen." Aber vor allem ist das Buch ein sehr persönliches Zeugnis einer jungen deutschen Jüdin in Berlin, die - nachdem alle Versuche auszuwandern gescheitert waren - im Untergrund Schutz suchte und in der Illegalität lebte, bevor sie von Kollaborateuren, so genannten "Greifern" auf der Straße aufgegriffen wurde. Die zurückhaltende, nie klagende Erzählweise von Friedländer ist unheimlich beeindruckend. Diese erstaunliche Frau, die nicht verbittert wurde, obwohl ihre gesamte Verwandschaft von den Deutschen ausgelöscht worden war, schreibt auf Seite 254: "Meine Geschichte war anders als die der meisten Überlebenden, sie war komplizierter. Deutsche hatten mein Leben zerstört, Deutsche hatten es gerettet. Deutsche hatten mich versteckt, Juden mich ausgeliefert." Margot Friedlanders Autobiographie ist ein Plädoyer für Mitgefühl und Courage und eine Aufforderung an uns heute, wachsam zu sein. "Seid Menschen". Ein starkes Vermächtnis.

5

Heute möchte ich euch das Buch 'Versuche, dein Leben zu machen – Als Jüdin versteckt in Berlin' von Margot Friedländer, verfasst gemeinsam mit Malin Schwerdtfeger, vorstellen. Die bewegende Autobiografie erschien 2010 im Rowohlt Taschenbuch Verlag und erzählt die dramatische Lebensgeschichte der kürzlich verstorbenen Zeitzeugin. Margot Friedländer, 1921 in Berlin geboren, wird 1943 verraten, weil sie Jüdin ist. Ihr Bruder und ihre Mutter sind zu diesem Zeitpunkt bereits von der Gestapo inhaftiert und nach Auschwitz deportiert worden. Zuvor gelingt es ihrer Mutter jedoch noch, ihr eine letzte Nachricht zu hinterlassen: „Versuche, dein Leben zu machen.“ Dieser Satz wird für die damals 21-Jährige zum Antrieb – sie taucht im Berliner Untergrund unter und überlebt rund 15 Monate mithilfe mutiger Unterstützer:innen, immer bedroht von Entdeckung und Verrat. Im April 1944 wird sie verhaftet und ins KZ Theresienstadt deportiert. Sie überlebt, emigriert 1946 in die USA und beginnt dort ein neues Leben. Der Schreibstil ist ruhig, klar und eindringlich – Margot Friedländer verzichtet auf pathetische Ausschmückungen und lässt stattdessen die Ereignisse für sich sprechen. Ihre Sprache ist geprägt von Bescheidenheit, Würde und einer tief reflektierten Rückschau auf das Erlebte. Die autobiografische Erzählung folgt einer chronologischen Struktur, wird aber immer wieder durch eindrucksvolle Szenen und Erinnerungsbilder bereichert, oft aus der Perspektive ihres jüngeren Ichs. Wiederkehrende Motive wie Hoffnung, Verlust und Überlebenswille verleihen dem Buch emotionale Tiefe und unterstreichen die zentrale Botschaft: das Leben – trotz allem – weiterzuführen. 'Versuche, dein Leben zu machen' ist nicht nur ein eindrucksvolles Zeitzeugnis, sondern auch ein Appell an Menschlichkeit, Erinnerung und Verantwortung. Für ihr unermüdliches Engagement in der Erinnerungsarbeit wurde Margot Friedländer mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und der Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin. Dieses Buch ist ebenso erschütternd wie inspirierend – und verdient ohne Zweifel die Höchstwertung: 5 von 5 Sternen. ✨️

Post image
5

Pflichtlektüre !!

Dieses Buch muss JEDER gelesen haben, weil es ein sehr wichtiges Thema beinhaltet. Die Zeit des dritten Reiches darf nicht in vergessenheit geraten. Es ist schrecklich, was Margot Friedlander durch gemacht hat und auch jeder andere Zeitzeuge von damals. Deswegen MUSS es jeder lesen und auch in der Schule müssten solche Biografien gelesen werden.

5

10/10. Eine sehr traurige und spannende Geschichte. Wie kann man dem Tod so oft entkommen??? Einfach nur unreal und beeindruckend. Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich empfehle jedem sie zu lesen.

5

Einfach beeindruckend und geht unter die Haut!

4

Die bewegende Geschichte einer starken Frau

Margot Friedlander. Eine Frau, die das Schrecken deutscher Geschichte erleben musste. Bewegend geschrieben, liest es sich ziemlich schnell. Ich musste es aber doch öfters mal ruhen lassen - so bewegend ist diese Biografie.

5

Ein Buch, was ganz viel Aufmerskamkeit verdient! Margot Friedlanders Geschichte ist unfassbar schrecklich und hat mich oft mit den Tränen kämpfen lassen. Das Schlimme ist, dass alles genau so passiert ist und dieses Buch ein Mahnmal dafür ist, was nie wieder passieren darf. Auch, dass sie das Buch selbst eingesprochen hat, hat der ganzen Geschichte nochmal eine ganz andere Atmosphäre verliehen. Sehr, sehr wichtiges Buch!

5

Erschütternd wie deutlich wird, was Flucht verhindert und wie hilfreich Fremde sein können und das Hilfe nicht selbstverständlich ist, auch innerhalb der Familie nicht, obwohl die Not existenzbedrohend. Dieses Erinnerung sind eine Mahnung an den unfassbaren Horror der Nazi Diktatur und ein genauer Blick auf die Möglichkeit von Mitmenschlichkeit in Zeiten des Terrors. Es hilft die eigene Tante nicht, eignet sich die Möbel an, die ihr zur Aufbewahrung "wenn es vorbei ist" gegeben werden. Der Arbeitskollegen und völlig Fremden gewähren Unterkunft. Aber auch hier sind vor allem Glück und Zufall die Garantie für Sicherheit. Alles ! hängt an diesem seidenen Faden. Dieses Buch sollte Schullektüre sein.

5

Dieses Buch ist harte Kost. Aber harte Kost, die meiner Meinung nach jeder gelesen haben sollte, der mental dazu in der Lage ist. Ich weiß nicht was ich schreiben soll, dass irgendwie auch nur ansatzweise Margot Friedlander & alle anderen Oper der NS-Zeit und dieses Buch so in Ehren hält, wie es das verdient. Wir dürfen nicht vergessen und sowas darf nicht nochmal passieren. Daher möchte ich auch sagen: steht auf & erhebt eure Stimme für Ungerechtigkeit, auch wenn ihr denkt es bringt nichts. Und geht wählen für ein freies, demokratisches Land in dem jeder so sein darf, wie er ist. Jede Stimme zählt. Hiermit sag ich auch einmal ganz klar, FCK AFD.

5

Ich fühle mich traurig, beschämt und wütend zugleich.. 💔

„Versuche, dein Leben zu machen.“ Das waren die letzten Worte die Margot von ihrer Mutter überbracht wurden. Mit dabei, ein kleines Telefonbüchlein und eine Bernsteinkette. Die letzten materiellen Dinge, die sie von ihrer Mutter und ihrem Bruder bekommen hat, bevor die beiden in ein KZ und somit in den Tod geschickt wurden… Ich bin wirklich noch immer sprachlos und weis nicht wie ich diese Worte verarbeiten soll. Margot Friedländer zeigt die Wahrheit und die Realität des Lebens der Juden während Hitlers Macht auf. Sie musste untertauchen um zu überleben, hat ihre Familie und Freunde verloren. Hat fremde Menschen in Gefahr gebracht, die sie geschützt haben und am Ende ist sie doch im Ghetto Theresienstadt gelandet und kämpfte um das überleben. Und wie wir alle wissen hat sie es geschafft und ich bin so unfassbar dankbar und stolz, dass Menschen wie Margot nicht leise geblieben sind sondern ihre Geschichte erzählt hat und vor einer Wiederholung der Taten in der heutigen Zeit gewarnt hat. Dieses Buch sollte wirklich jeder gelesen haben um sich ein reales Bild von der damaligen Zeit zu machen und sich dabei dreimal zu überlegen wie man zu dem Hass in der heutigen Zeit steht und ob man nicht dagegen ankämpfen sollte. „Es gibt kein jüdisches, kein christliches und kein muslimisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut!“ - Margot Friedländer Ruhe in Frieden und danke für deinen unermüdlichen Einsatz ❤️‍🩹

Ich fühle mich traurig, beschämt und wütend zugleich.. 💔
5

absolut mitreißend

super geschrieben und besonders jetzt wieder so relevant! absolute empfehlung.

4

Bewegendes, wichtiges Buch über das Leben/ Überleben der Margot Friedländer während der Naziherrschaft. Sehr interessant wie viele Menschen den Mut hatten zu helfen oder auch nicht, so wie der eigene Vater oder die christliche Tante. Zeitdokument das nachdenken lässt und nachhallt.

5

Ein sehr wichtiges Buch von einer bekannten Zeitzeugen. Ich bin immer wieder erstaunt welch kleine Details ich immer wieder erfahre aus diesem schrecklichen Teil der Geschichte von Deutschland. Margot wuchs in einer schrecklichen Zeit auf und entschied sich dafür ihre Familie nicht zu folgen sondern in den Untergrund abzutauchen jedoch leider ohne Erfolg. Faszinierend fand ich wie man trotzdem noch Themen die jeden Menschen beschäftigen wie Liebe und Familie stattfanden. Ebenfalls erfährt man schreckliche Dinge wie Die Bluttests um die Einheit eines Menschen festzustellen, denn man durfte kein Kinder mehr zeugen sobald ein positiver Test zurückkam, Beispiel hier wurde Tuberkulose genannt. Auch sehr faszinierend wie Margot von Anfang an Stärke bewiesen hat egal ob im Untergrund oder im Lager selbst. Das Ende hat mich besonders mitgenommen. Gerade auch die Geschichten derer, die ist nicht geschafft haben. Echt ein gutes Buch, sogar mit reellen Bildern.

5

Ein bisher spannendes Buch. Eine dunkle Zeit für solche, die sich verstecken mussten, um der Verfolgung zu entgehen. Am Anfang war Licht, nur wird es immer dunkler in Nazideutschland. "Nie wieder" muss "nie wieder" bleiben!

5

„Wo die Vergangenheit spricht und die Zukunft lauscht“

„Versuche, dein Leben zu machen“ erzählt die Geschichte von Margot Friedländer, ihre Erinnerungen an ihre Zeit im 2. Weltkrieg. Das Buch erzählt die Geschichte einer mutigen jungen Frau, die sich einem uns heute unvorstellbarem Schicksal stellen muss. Sie versucht in einer unmöglichen Welt zu überleben. Ihre Worte, Erinnerungen und Erlebnisse sind voller Gefühl. Als Leser/in taucht man in ihre damalige Welt, auch wenn es niemals im geringsten nachzuempfinden ist, was sie erlebt hat, schafft sie einen Raum, in dem man als Leser/in zumindest eine leise Ahnung erhält, was es in dieser Zeit bedeutete zu überleben. Dieses Buch als Appell an die Menschlichkeit und Zukunft werde ich nicht mehr vergessen.

5

Unfassbar traurig aber Infomativ

Ich habe Margot als Person schon länger auf Social Media verfolgt und musste einfach ihr Zeitzeugen Buch hören. Sie liest es selbst und es passt perfekt. Sie übermittelt eine unglaubliche Ruhe und überbringt somit die Emotionen spürbar. Das Buch ist sehr Interessant und Traurig zu gleich. Es ist einfach nur Grauenhaft was sie und viele andere Menschen damals durchgemacht haben. Wieviele nahstehende Personen sie verloren hat. Die Angst mit der sie jeden Tag leben musste. Dabei hat sie aber nie die Hoffnung verloren ihr Leben zu machen. Umso Gruseliger ist es gerade, dass die Welt nichts dazu gelernt hat und sich die zeit von damals fast am wiederholen ist.

5

Wahnsinnig ergreifend, berührend und schockierend.

5

!Wichtig!

„Je schlimmer dieser Krieg wird, desto wahrscheinlicher, dass ich überleben werde“ Ich glaube, so viel muss ich hierzu gar nicht sagen. Ich habe nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, welche Bewertung ich diesem Werk gebe. Es handelt sich hier um die Lebensgeschichte von Margot Friedländer, die während des 2. Weltkriegs als jüdische Deutsche über ein Jahr im Untergrund gelebt hat, um sich vor der Deportation zu schützen. Letztendlich hat sie den Holocaust überlebt und hat uns ihre Geschichte aus erster Hand erzählt. Dieses Werk ist so wichtig, weil die schlimmen Ereignisse von damals nicht vergessen werden dürfen. Aber wir werden nicht mehr allzu lange das Privileg haben, diese Erlebnisse aus erster Hand berichtet zu bekommen. Genau deshalb sollten wir das umso mehr zu schätzen wissen. Ich habe das Ganze als Hörbuch gehört, was ich nur empfehlen kann. Die Geschichte wird von der Autorin selbst gesprochen. Somit ist das ganze noch emotionaler und noch nahbarer. Es ist wirklich hart, wenn man sich während des Hörens immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass es sich hier nicht einfach nur um eine grausame Geschichte handelt, sondern um die bittere Lebensrealität von Millionen Menschen damals.

5

Lest dieses Buch!

Berührend, manchmal komisch, aber auch sehr bedrückend. Ich habe es in wenigen Tagen gelesen, konnte es nicht aus der Hand legen. Das Wissen, dass Margot Friedländer Theresienstadt mit ihrem Ehemann Adolf Friedländer überlebt hat macht die Lektüre etwas leichter. Aber man denkt auch immer an die Millionen Menschen, denen es vergönnt war ,ihr Leben zu machen‘.

5

Dieses Buch sollte jeder lesen/hören

Was für eine Geschichte die Margot erlebt hat und was sie dennoch aus ihrem Leben gemacht hat. Der Mut von Margot, der Mut aller Helfenden… Dieses Buch sollte man einfach lesen!

5

Grausam, Erschreckend, Traurig

Ich weiß ehrlicherweise gar nicht wo ich anfangen soll. In dem Buch erzählt Margot Friedländer über ihre schreckliche Vergangenheit im 2. Weltkrieg. Sie erzählt viel über ihre Mutter, über ihre Zeit im “Untergrund” und wie sie die Zeit in Theresienstadt überlebte und wie die Befreiung für sie ablief. Ich finde es erstaunlich welchen Lebensmut und welche positive Denkweise Margot Friedländer hatte bzw. hat, trotz der schlimmen und grausamen Ereignisse, die sie erlebt hat. Diese Buch sollte eine Pflichtlektüre sein!

Grausam, Erschreckend, Traurig
5

„Ich bin eine deutsche Jüdin. Ich bin in Deutschland geboren, ich spreche deutsch, ich habe deutsches Blut. Nur – man wollte mich nicht.“

Margot Friedländers autobiografisches Buch „Versuche, dein Leben zu machen“ ist ein zutiefst bewegendes Zeugnis einer Zeit, die nicht vergessen werden darf. In eindringlicher Klarheit erzählt sie von ihrer Jugend in Berlin, dem Verlust ihrer Familie, dem Überleben im Versteck und schließlich ihrer Deportation nach Theresienstadt. Besonders ergreifend ist das gleichnamige Hörbuch, das Margot Friedländer selbst spricht. Ihre Stimme verleiht der Erzählung eine eindrucksvolle Authentizität und emotionale Tiefe, die unter die Haut geht. Man spürt nicht nur ihren Schmerz, sondern auch ihre unglaubliche Stärke, Menschlichkeit und den Mut, weiterzuleben. Der Titel, ein letzter Satz ihrer Mutter, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und bleibt noch lange im Gedächtnis. „Versuche, dein Leben zu machen“ ist mehr als nur eine Erinnerung – es ist ein Aufruf zur Menschlichkeit und ein Vermächtnis an kommende Generationen.

5

Dieses Buch sollte eine Pflicht-Lektüre werden

Margot Friedländers Autobiografie hat sich glaube ich für immer in mein Gedächnis und mein Herz eingebrannt. Was diese starke, mutige Frau alles erlebt und auch überlebt hat, ist nicht in Worte zu fassen. Ein Schicksal, so grausam, traurig, berührend aber auch hoffnungsvoll, dass man sich fast gar nicht vorstellen kann, dass das alles so wirklich geschehen ist. Schicksale und Geschichten wie diese sollten niemals in Vergessenheit geraten. Eine wärmste Empfehlung, gerade in der aktuellen Zeit! Und um diese wunderbare Frau noch zu zitieren: „Seid Menschen“ Tipp: Bei Bookbeat liest sie sogar selbst ihr Buch vor. Als würde sie es uns allen nochmal ein letztes Mal selbst erzählen 🕊️

5

Tief ergreifend

So erzählt Margot Friedländer die schwersten Jahre ihres Lebens. Dieses Buch lässt kein Herz kalt und kein Auge trocken.

5

Das sind die Bücher die dafür sorgen, dass wir die Grauen eines Krieges, die Konsequenzen von Hass und faschistischen Strukturen fürchten. E.s lehrt uns zu begreifen wie wichtig Demokratie mit Meinungsfreiheit ist. Wir müssen aufstehen, widersprechen und laut sein. So etwas darf nie wieder passieren und dafür muss jeder bereit sein aufzustehen. Das Buch ist ein Tatsachenbericht und dies spürt man mit jedem Satz. Ich habe die beeindruckende Frau Friedländer in jedem Satz gefühlt und das hat mich sehr beeindruckt. Ein wichtiges Buch.

5

Ein zutiefst ergreifendes und inspirierendes Buch, das unter die Haut geht und lange nachwirkt.🕊️

Dieses Buch hat mich tief bewegt und emotional erschuettert. Versuch, dein Leben zu machen ist nicht nur ein eindrucksvolles Zeitzeugnis, sondern auch ein Zeugnis unglaublicher Kraft, Hoffnung und Menschlichkeit. Ich habe beim Lesen viele Traenen vergossen – nicht nur wegen des unfassbaren Leids, das Margot Friedlaender erlebt hat, sondern auch wegen der Wuerde, mit der sie davon erzaehlt. Besonders nahe ging mir das Buch, weil ich Margot persoenlich kennenlernen durfte. Sie war eine beeindruckende Frau, deren Lebenswille und Haltung zutiefst inspirierend war. Ich war auch bereits in Auschwitz und Sachsenhausen, was mir beim Lesen eine noch tiefere Vorstellung von dem gegeben hat, was sie durchmachen musste – auch wenn man sich dieses Leid eigentlich nicht wirklich vorstellen kann. Was mich besonders beruehrt hat, ist, wie Margot es geschafft hat, trotz allem nicht zu hassen, sondern dem Leben zugewandt zu bleiben. Ihre Geschichte ist Mahnung und Hoffnung zugleich. Sie hat ihr Leben gemacht – und dabei viele Menschen bewegt und inspiriert. Ein Buch, das jede*r gelesen haben sollte – nicht nur wegen der Vergangenheit, sondern wegen der wichtigen Botschaft fuer unsere Gegenwart und Zukunft.

Ein zutiefst ergreifendes und inspirierendes Buch, das unter die Haut geht und lange nachwirkt.🕊️
5

Das sollte jeder lesen/hören!

Nach dem Tod von Margot Friedländer ist mir bewusst geworden, dass ich viel zu wenig über diese starke Frau weiß & so entschied ich mich, dieses Hörbuch zu hören. Ich möchte gar nicht allzu sehr auf den Inhalt eingehen, denn es ist ihre (grausame) Geschichte & so wie jedes Buch welches ich über den zweiten Weltkrieg gelesen habe ist es einfach unvorstellbar wie das alles damals passieren konnte. Gerade zur heutigen Zeit ist es so wichtig, dass wir uns informieren, das wir wissen was passiert ist, das wir alles dafür tun, dass so etwas nicht wieder passiert. Ich finde, dass jeder dieses Buch gelesen oder gehört haben sollte. Dadurch, dass das Hörbuch direkt von Margot gelesen wird, wirkt es noch viel persönlicher. Fast als ob sie neben mir sitzen würde und mir ihre Geschichte erzählt. Eine starke Frau mit viel Kraft & Durchhaltevermögen.

5

„Versuche, dein Leben zu machen“ ist eine zutiefst bewegende und erschütternde Geschichte über Familie, Flucht und einen unerschütterlichen Lebenswillen. Margot Friedlander hat etwas geschafft, das vielen Menschen ihrer Zeit verwehrt blieb: Sie hat überlebt. Schonungslos und eindringlich erzählt sie von ihrer Familie – von einem Vater, der sie im Stich ließ, von ihrem kleinen Bruder und ihrer Mutter, die alles daransetzten, die Familie zu retten. Gerade diese persönlichen Schilderungen gehen unter die Haut und machen das Leid, die Angst und die Hoffnung dieser Zeit greifbar. Mir ging dieses Buch sehr, sehr nahe. Man möchte nicht von „Pech“ sprechen, wenn man über ihr Schicksal liest. Zwar gab es vereinzelt Möglichkeiten, unterzutauchen, doch was bedeutet ein solches Wort angesichts der allgegenwärtigen Gefahr, der Willkür und der Ausweglosigkeit jener Zeit? Friedlanders Geschichte zeigt, wie zerbrechlich menschliche Existenz sein kann – und wie viel Mut es braucht, dennoch weiterzuleben. Dieses Buch ist mehr als eine persönliche Erinnerung. Es ist eine eindringliche Mahnung, niemals wegzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten. Gerade heute ist es von unschätzbarem Wert, immer und immer wieder davon zu berichten.

5

Wichtiges tolles berührendes Buch 📖 muss man gelesen haben um nicht diese schrecklichen Ereignisse zu vergessen

5

Eine Tragödie und zugleich Mahnmal für die Zukunft! Von Deutschen verursacht und vom Zaun gebrochen! Wenn nicht alle aufpassen und weiter ihren rechten Ideologien und Gedanken verharren, wird sich sowas in ähnlicher Weise erneut wiederholen, nur 81 Jahre später ohne Befreier, da es diese nicht mehr so gibt, wie damals. Ganz Europa sowie Teile der Welt befinden sich im Rechtsruck. Keiner könnte je ermessen, wie es, wenn überhaupt, enden würde. Das Buch ging mir unter die Haut, es gab Momente, wo ich es weglegen musste, weil es die dunkelsten Nächte beschrieb, so es mit Fliegeralarmen oder Ängsten vor der Gestapo, vom gefunden und verhaftet werden, vor Verrat von den eigenen Leuten. Niemals wieder darf sowas auch nur den Nährboden finden, wie damals es passierte! Eine traumatische, erschütterte Geschichte, die Millionen Juden ereilte. Ein Buch als Mahnmal für den Irrsinn von damals und heute, den die Anfänge sind wieder da.

5

Es bricht einem das Herz

Die Geschichte von Margot Friedländer ist sehr bewegend. Nicht weniger habe ich erwartet. Beim Lesen war ich mehrmals den Tränen nahe, obwohl ich nicht nah am Wasser gebaut bin. Zu wissen, was die Menschen während der NS-Zeit durchmachen mussten und wie systematisch und gewaltsam das System gegen seine „Feinde“ damals vorgegangen ist, erschüttert mich immer wieder aufs Neue. Ein Buch, das man gelesen haben sollte. Gerade in der derzeitigen politischen Situation meiner Meinung nach ein must-read!

5

Eine bewegende Lebensgeschichte

Dieses Buch hat mich tief bewegt und noch lange nach dem Zuklappen nicht losgelassen. Margot Friedländer erzählt ihre Lebensgeschichte mit einer Klarheit, Würde und inneren Stärke, die mich sehr beeindruckt hat. Beim Lesen hatte ich oft einen Kloß im Hals – so ehrlich, so nah und so ungeschönt schildert sie ihre Erinnerungen. Der Satz „Versuche, dein Leben zu machen“ bekommt eine noch tiefere Bedeutung, wenn man weiß, dass es die letzte Botschaft ihrer Mutter an sie war, bevor sie deportiert wurde. Diese Worte ziehen sich wie ein leiser, aber kraftvoller Faden durch das ganze Buch – als Auftrag, als Hoffnung und als Zeichen von Liebe inmitten des unfassbaren Leids. Ein wichtiges, bewegendes und zugleich mahnendes Buch, das man nicht nur liest, sondern fühlt. Für mich ein absolutes 5-Sterne-Buch und eine klare Leseempfehlung.

5

Wahnsinn , was diese Frau alles durchgemacht hat und wie sie es geschafft hat „ihr Leben zu machen“

4.5

Margot Friedländer erzählt ihre Lebensgeschichte mit einer Klarheit und Ehrlichkeit, die unter die Haut geht. Ungeschönt schildert sie ihre Erfahrungen als Jüdin während der NS-Zeit, den Verlust ihrer Familie und ihr Überleben im Holocaust. Besonders eindrucksvoll ist die ruhige, beinahe sachliche Sprache, mit der sie von unfassbarem Leid berichtet. Gerade diese Zurückhaltung macht das Gelesene umso stärker. Man spürt in jeder Zeile ihre Menschlichkeit, ihre Stärke und ihren unerschütterlichen Willen, trotz allem weiterzuleben. Ich fand das Buch sehr gut, weil es nicht nur ein wichtiges Zeitzeugnis ist, sondern auch Mut macht und zum Nachdenken anregt. Margot Friedländers Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, sich zu erinnern, Haltung zu zeigen und Menschlichkeit zu bewahren.

5

Eine beeindruckende, aber auch zutiefst traurige Geschichte, die, wenn man nicht in der Zeit lebte, nahezu unvorstellbar ist. Nahezu unvorstellbar wie man solch ein Grauen überleben kann. Die Autorin hat "versucht ihr Leben zu machen", trotz widriger Umstände. Sie beschreibt nicht nur die Zeit eines Verstecks im Berliner Untergrund während der Kriegszeit, sondern auch die Zeit in Theresienstadt bis hin zur Befreiung. "Jeder existierte für sich, in einer Art Verkapselung. Theresienstadt war ein Vakuum, ein Ort ohne Luft, ohne Zeit."

5

Wie könnte ich diesem Buch etwas Anderes als 5 Sterne geben? Und wie könnte ich nicht eine absolute Leseempfehlung aussprechen? Diese Geschichte berührt, bestürzt, rüttelt auf – tut weh und heilt. Es geht um Identität, um Heimat und Zugehörigkeit und Familie. Margot Friedländer schreibt mit so viel Authentizität und Herz über ihre Geschichte, dass ich einfach mitfühlen musste. Es ist nicht nur ihre Geschichte, sondern die von so vielen anderen Menschen – die nie ihre Geschichte erzählen werden können. In der heutigen Zeit erschreckend aktuell und wichtiger denn je.

5

Was soll man hier groß zu sagen? Eine bewundernswerte Frau, die trotz so viel Schrecken ihr Leben immer weiter gemacht hat. Musste bei dem Buch auch mehrmals weinen, weil die deutsche Vergangenheit so schrecklich ist und man kaum glauben kann, wozu Menschen im Stande ist. Wir können helfen, in dem wir die Erinnerung wahren und dafür sorgen, dass solche Schrecken nie wieder geschehen.

5

Dieses Buch der von mir hochverehrten Margot Friedländer sollte als Pflichtlektüre empfohlen werden, da es eine eindringliche Schilderung des Holocausts und ein starkes Plädoyer für Menschlichkeit und Zivilcourage ist. Hochbetagt setzte sie sich bis zum letzten Atemzug gegen das Vergessen und für die Versöhnung ein.

Wie könnte ich eine Rezension zu dieser Biografie schreiben? Sie beruht auf wahren Ereignissen, persönlichen Gedanken und basiert auf echten Gefühlen und das entzieht sich einer Bewertung. Was hier geteilt wird, ist gelebtes Leben, keine Fiktion, die man kritisieren oder analysieren könnte. Bitte lest dieses Buch und nehmt euch Margot Friedländers Mahnung zu Herzen: „Seid Menschen!“

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