Über das Verbrennen von Büchern
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Description
Vor 80 Jahren, am 10. Mai 1933, wurden in Berlin unter der Aufsicht von Joseph Goebbels die Werke von zahlreichen deutschen Autoren ins Feuer geworfen. Nur ein einziger dieser Autoren war dabei persönlich anwesend. Es war Erich Kästner. Erich Kästner ist doppelter Kronzeuge der Schandtat des Bücherverbrennens: In der Nacht des 10. Mai 1933 hat er auf dem von Flammen und Scheinwerfern taghell erleuchteten Berliner Opernplatz mitansehen müssen, wie seine Bücher ins Feuer geworfen wurden – um 1965 zu erleben, dass in Düsseldorf der 'Bund Entschiedener Christen' abermals seine Werke verbrannte, unter Aufsicht der Polizei und begleitet von der Presse. Über das Verbrennen von Büchern versammelt erstmals vier Texte von Erich Kästner, in denen er erzählt, was 1933 – und danach wieder – geschah, wie es geschah und warum es geschah. Dieses Buch ist nicht nur ein erschütterndes Zeugnis, sondern eine Warnung und Mahnung für alle Zeit. Erscheint im März 2013
Book Information
Author Description
Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete gleich mit zwei seiner ersten Bücher seinen Weltruhm: Herz auf Taille (1928) und Emil und die Detektive (1929). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, sein Werk erschien nunmehr in der Schweiz im Atrium Verlag. Erich Kästner erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis. Er starb 1974 in München.
Posts
🔥Bücher lassen sich nicht verbrennen🔥
In seiner altbekannten klaren Sprache schildert Erich Kästner in mehreren Reden seine Erlebnisse um die Schrecken der Verbrennung seiner Werke, die seiner Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt die Verbrennung von Geist und Menschheit. Abgerundet wird die Sammlung von einer chronologischen Abfolge der Ereignisse und einer Liste betroffener Autor*innen.
"Das blutige Rot der Scheiterhaufen ist immergrün."
In vier kurzen Texten, entstanden zwischen 1946 und 1965, reflektiert Erich Kästner die Bücherverbrennungen des Jahres 1933 (und eine weitere in Düsseldorf im Jahr 1965). Für nach 1945 entsteht aus den grausamen Schandtaten des NS-Regimes die unbedingte Verpflichtung, dass solches nie wieder geschehen darf. Kästners Aufruf, dass ersten Anzeichen demokratiefeindlichen Handelns unmittelbar Einhalt geboten werden muss und dass Faschismus im Keim erstickt werden muss, ist leider auch 90 Jahre nach den beschriebenen Ereignissen erschreckend aktuell und deshalb unbedingt Folge zu leisten!

Kästner berichtet als Zeit- und Augenzeuge und vor allem als Betroffener von der Bücherverbrennung 1933 und der darauf folgenden "Freiheit" der deutschen Literatur. Beklemmend (wie alle Berichte aus dieser Zeit), aber wichtig. Obendrein ist dieses Büchlein schnell gelesen – das machts (mir) etwas leichter ... die passende Kurzlektüre zum 10. Mai!
Kästner berichtet als Zeit- und Augenzeuge und vor allem als Betroffener von der Bücherverbrennung 1933 und der darauf folgenden "Freiheit" der deutschen Literatur. Beklemmend (wie alle Berichte aus dieser Zeit), aber wichtig. Obendrein ist dieses Büchlein schnell gelesen – das machts (mir) etwas leichter ... die passende Kurzlektüre zum 10. Mai!
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Vor 80 Jahren, am 10. Mai 1933, wurden in Berlin unter der Aufsicht von Joseph Goebbels die Werke von zahlreichen deutschen Autoren ins Feuer geworfen. Nur ein einziger dieser Autoren war dabei persönlich anwesend. Es war Erich Kästner. Erich Kästner ist doppelter Kronzeuge der Schandtat des Bücherverbrennens: In der Nacht des 10. Mai 1933 hat er auf dem von Flammen und Scheinwerfern taghell erleuchteten Berliner Opernplatz mitansehen müssen, wie seine Bücher ins Feuer geworfen wurden – um 1965 zu erleben, dass in Düsseldorf der 'Bund Entschiedener Christen' abermals seine Werke verbrannte, unter Aufsicht der Polizei und begleitet von der Presse. Über das Verbrennen von Büchern versammelt erstmals vier Texte von Erich Kästner, in denen er erzählt, was 1933 – und danach wieder – geschah, wie es geschah und warum es geschah. Dieses Buch ist nicht nur ein erschütterndes Zeugnis, sondern eine Warnung und Mahnung für alle Zeit. Erscheint im März 2013
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Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete gleich mit zwei seiner ersten Bücher seinen Weltruhm: Herz auf Taille (1928) und Emil und die Detektive (1929). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, sein Werk erschien nunmehr in der Schweiz im Atrium Verlag. Erich Kästner erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis. Er starb 1974 in München.
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🔥Bücher lassen sich nicht verbrennen🔥
In seiner altbekannten klaren Sprache schildert Erich Kästner in mehreren Reden seine Erlebnisse um die Schrecken der Verbrennung seiner Werke, die seiner Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt die Verbrennung von Geist und Menschheit. Abgerundet wird die Sammlung von einer chronologischen Abfolge der Ereignisse und einer Liste betroffener Autor*innen.
"Das blutige Rot der Scheiterhaufen ist immergrün."
In vier kurzen Texten, entstanden zwischen 1946 und 1965, reflektiert Erich Kästner die Bücherverbrennungen des Jahres 1933 (und eine weitere in Düsseldorf im Jahr 1965). Für nach 1945 entsteht aus den grausamen Schandtaten des NS-Regimes die unbedingte Verpflichtung, dass solches nie wieder geschehen darf. Kästners Aufruf, dass ersten Anzeichen demokratiefeindlichen Handelns unmittelbar Einhalt geboten werden muss und dass Faschismus im Keim erstickt werden muss, ist leider auch 90 Jahre nach den beschriebenen Ereignissen erschreckend aktuell und deshalb unbedingt Folge zu leisten!

Kästner berichtet als Zeit- und Augenzeuge und vor allem als Betroffener von der Bücherverbrennung 1933 und der darauf folgenden "Freiheit" der deutschen Literatur. Beklemmend (wie alle Berichte aus dieser Zeit), aber wichtig. Obendrein ist dieses Büchlein schnell gelesen – das machts (mir) etwas leichter ... die passende Kurzlektüre zum 10. Mai!
Kästner berichtet als Zeit- und Augenzeuge und vor allem als Betroffener von der Bücherverbrennung 1933 und der darauf folgenden "Freiheit" der deutschen Literatur. Beklemmend (wie alle Berichte aus dieser Zeit), aber wichtig. Obendrein ist dieses Büchlein schnell gelesen – das machts (mir) etwas leichter ... die passende Kurzlektüre zum 10. Mai!












