The Three-Body Problem 1
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Description
1967: Ye Wenjie witnesses Red Guards beat her father to death during China's Cultural Revolution. This singular event will shape not only the rest of her life but also the future of mankind.
Four decades later, Beijing police ask nanotech engineer Wang Miao to infiltrate a secretive cabal of scientists after a spate of inexplicable suicides. Wang's investigation will lead him to a mysterious online game and immerse him in a virtual world ruled by the intractable and unpredictable interaction of its three suns.
This is the Three-Body Problem and it is the key to everything: the key to the scientists' deaths, the key to a conspiracy that spans light-years and the key to the extinction-level threat humanity now faces.
Praise for The Three-Body Problem:
'Your next favourite sci-fi novel' Wired
'Immense' Barack Obama
'Unique' George R.R. Martin
'SF in the grand style' Guardian
'Mind-altering and immersive' Daily Mail
Winner of the Hugo and Galaxy Awards for Best Novel
Book Information
Posts
Ganz großes Kino
Nach einem eher ungewöhnlichen Einstieg, mitten in den Wirren der chinesischen Kulturrevolution, nimmt die Geschichte doch schnell Fahrt Richtung Science-Fiction-Epos auf. Der Roman ist der Auftakt einer groß angelegten Trilogie und eins meiner Lieblingsbücher. Die auf dem Roman basierende erste Staffel der gleichnamigen Netflix Serie ist garnicht mal so schlecht 👍
Anspruchsvolle, aber geniale Lektüre
Nach dem Astronauten bin ich nun in dieses Meisterwerk eingetaucht - bin wohl in meiner Sci-Fi-Era 😀 Dies ist kein gewöhnlicher Science-Fiction-Roman. Es ist ein intellektuelles Feuerwerk, das harte Physik, chinesische Geschichte und existenzielle Fragen zu einer atemberaubenden Erzählung verwebt. Wer sich auf „Die drei Sonnen“ einlässt, taucht nicht einfach in eine Alien-Geschichte ein, man erlebt, wie die Menschheit mit ihrer eigenen Zerbrechlichkeit und der Unermesslichkeit des Universums konfrontiert wird.
Das Epos beginnt – Diese Geschichte setzt neue Maßstäbe für Science-Fiction☀️☀️☀️
Während die Kulturrevolution in China wütet, empfängt Ye Wenjie auf einer Militärbasis ein merkwürdiges Signal. Auf der Suche nach außerirdischem Leben gibt es tatsächlich eine Antwort – an diesem Tag wird eine Entscheidung getroffen, die die Menschheit noch Generationen später betreffen wird. Cixin Liu setzt mit seinem Roman neue Maßstäbe für Science-Fiction. In einem düsteren Ton vermischt er historische Ereignisse mit hochphysikalischen Konzepten, lässt aber auch popkulturelle Einflüsse wie Videospiele einfließen. Dies gelingt ihm so geschickt, dass die Handlungen und Motivationen der Protagonisten stets greifbar werden. (Ab hier: Spoiler) Der Ideenreichtum des Autors ist beeindruckend. Die Biologie und Physis der Aliens wird durch ein Videospiel näher gebracht, wobei die Lebensbedingungen auf dem entfernten Planeten allmählich klar werden. Ein besonders kluger Kniff ist es, dass die Außerirdischen erst knapp 400 Jahre später eintreffen werden – die Menschen, die für den Erstkontakt verantwortlich sind, werden also nicht von der Invasion betroffen sein. Das Wesen des Menschen wird an vielen Stellen reflektiert – einerseits ein hilfloses Wesen im großen Universum, das technisch unterlegen ist, zugleich aber auch ein beängstigendes Potenzial besitzt. Zugleich ist er aber auch zu unfassbaren Gräueltaten imstande, sodass das Urteil über die Charaktere ambivalent ausfällt. Allein die Schilderung der Kulturrevolution oder eines Hinterhalts am Panamakanal sind in ihrer Brutalität eindrücklich. Zugleich ist das Buch hochgradig wissenschaftlich formuliert, was sich an einigen Stellen recht mühsam liest. Die Menschen interagieren zum Teil recht konstruiert, was aber auch an der etwas hölzernen Übersetzung liegen mag. Zudem gefällt mir das Frauenbild in den Werken nicht, wozu ich mich aber im 2. Buch stärker äußern möchte. Insgesamt handelt es sich somit aber um ein äußerst innovatives Buch mit einer neuen Art, Science-Fiction zu verstehen. Das Ende ist beängstigend und aufmunternd zugleich – eine klare Leseempfehlung.

Sehr wissenschaftlich und nicht einfach, aber sehr spannend
Ich hatte zuerst die Netflix Serie "3 Body Problem" gesehen, was aber auch schon über ein Jahr her ist und war davon sehr fasziniert. Im allgemeinen bin ich Science Fiction und Aliens sehr angetan. Meine Lieblingsserie ist nicht umsonst "Dr. Who". Deshalb hab ich mir gleich alle 3 Bände geholt und diesen soeben abgeschlossen. Das Buch bietet natürlich soviel mehr als die Serie. Aber umso anspruchsvoller ist das Buch auch. Der Inhalt gibt unglaublich viel Wissenschaft und Physik her, was einem als "normalo" echt überfordern kann. Der Autor hatte uns aber eine angenehme Hilfestellung gegeben, indem er eine umfangreiche Glossar im hinteren Ende des Buches zu allen wissenschaftlichen, geschichtlichen & etwaigen Begriffe verfasst hat. Natürlich unterbricht das den Lesefluss, aber es war sehr hilfreich. Mein Wissen an Physik reicht nur bis zur Matura, weiter nicht unbedingt. Ich finde den Ansatz sehr interessant, dass man eine Geschichte mit Aliens, Invasion und außerirdischen Wesen, sowie Weltallerkundung auf so eine fachspezifische Weise darstellt, so wirkt es teilweise wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Mir fiel es am Anfang des Buches schwer der Story zu verfolgen & zu verstehen und gegen Ende war ich nur noch verwirrt. Gegen Mitte des Buches dachte ich, ich hatte dem Dreh raus, aber das letzte Drittel hat mein simples Hirn etwas überfordert. Nichts desto trotz will ich die Herausforderung annehmen und weiter in die Trisolaris Triliogie eintauchen.
Chinesische (Kultur-)Geschichte trifft auf (Raumfahrt-)Wissenschaft und das ist in der Tat großartig verfasste Science-Fiction, bei der ich, trotz Kenntnisse aus der Netflixserie "3 Body Problem", keinesfalls alles verstanden aber jede Zeile sehr genossen habe! Insbesondere die Passagen in der Virtual Reality sorgen für ein bombastisches Kopfkino!
Tolles Gedankenexperiment zum Fermi Paradoxon mit vielen in die Praxis überführten Physikalischen Theorien
Die Drei Sonnen - Cixin Liu 4. Auflage Datum: 30.10.2024 Ein Buch dass ich gerne vor der Serie gelesen hätte, wobei es genug Unterschiede in der Umsetzung der Story gibt. Die Geschichte des Buches spart sich einige der Charaktere und ist eher Männerdominiert im Vergleich. Trotz allem ist es ein spannender erster Teil der Trisolaris Trilogie und gerade für Wissenschaft und Technik begeisterte ein interessantes Buch von realen Theorien über die fiktive Möglichkeit der Umsetzung von diesen. Die wichtigsten Momente wurden wesentlich weniger dramatisch dargestellt im Vergleich zur Serie während sich das VR Spiel des 3bodyProblems nur in der Umsetzung der VR Austattung wesentlich unterscheidet. "Die Oxford Five" sind dabei eher ein Phänomen der Serie um die Charaktervielfalt zu erhöhen. Alles im Allem betrachtet das Buch in den hiostorischen Erzählungen der Militärbasis alles aus der Perspektive der Wissenschaftlerin Ye Wenji und den Gegenwarts Part aus der Perspektive Nanothenologie Forscher Wang Miao. Spannend zu lesen und ich freu mich auf die nächsten 2 Teile im besten Fall vor der Serie, die bisher nur Buch 1 abbildet. Eine klare Empfehlung ist das Buch damit für alle die sich mit Massenpsychologie in politisch angespannten Situationen und Wissenschaft & Technik beschäftigen wollen. Stichwörter sind dabei Chinas Kulturrevolution, Multidimensionalität, Fermi-Paradoxon und das "Was wäre wenn", Signaltheorie, interstellares Reisen, Hoffnugslosigkeit durch offenbar unüberwindbare Hürden
Ich hatte das Buch bereits länger im Blick und nachdem ich die Netflixserie gesehen habe, musste ich das Buch lesen. Das Buch unterscheidet sich inhaltlich und vor allem in der Erzählstruktur deutlich von der Serie....und ich kann jetzt verstehen warum viele Buchkenner kein Fan der Serie waren. Das Buch ist unglaublich spannend und sehr gut strukturiert. Es macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß. Es legt mehrfach auf eine spannende Art und Weise Inkonsequenz, Doppelmoral und Logikfehler von radikalen/extremen Gruppen dar. Bin bereits gespannt auf Band 2.
Bin gespannt wie es weitergeht.
Ich habe das Buch nach dem schauen der aktuellen Serie gelesen und war dennoch gut unterhalten. Es ist nicht alles 1 zu 1 wie in der Serie, die wesentliche Plots kennt man dann aber schon. Auch die Charaktere sind anders, weshalb ich mich dafür entschieden habe, die Reihe von Anfang an zu lesen. Was insbesondere auffällt ist, dass sich alle mit Titeln ansprechen ubd dann aber dennoch duzen. Es war spannend zu lesen und ich freue mich, nach Abschluss des ersten Teils nun bis zum Ausgang der Geschichte lesen zu können 😀
Nicht umsonst einer der meistgefeiertsten Science Fiction Romane der letzten Jahre!
Die Trisolaris Trilogie begleitet mich schon seit gut 2,5 Jahren & endlich konnte ich mich überwinden, dass Opus Magnum von Cixin Liu zu beginnen. Das erste Mal erfuhr ich von Trisolaris im Premium Feed der Kack & Sachgeschichten (der beste Podcast für alle Filmnerds), als sie erstmalig eine Buchbesprechung machten, und Heiliger, hat mich das Worldbuilding damals umgeworfen! Nun hat es knapp 2,5 Jahre, mehrfache Neuveröffentlichungen, eine Netflix Serie & dutzende Empfehlungen gebraucht, bis der Tag kam, als ich es begann zu lesen. Und es ist großartig! Ja man kann es auch als überlangen Prolog bezeichnen und auch die Namen sind anfangs verwirrend und vielleicht sind die theoretischen Überlegungen der Physik nicht für jeden etwas - aber wer sich davon nicht abschrecken lässt erlebt ein Buch der Sonderklasse! Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, grob gesagt erzählt es 2 Handlungsstränge - eines während der chinesischen Kulturrevolution Ende der 1960er Jahren & eines in der Gegenwart. 1960: Ye Wenji, eine begnadete Wissenschaftlerin, begeht nach persönlichen Verlusten einen großen Fehler, die die Menschheit in eine Krise stürzt. Gegenwart: Wang Miao, ein Nanotechnologie-Wissenschaftler, wird in eine Regierungsuntersuchung verwickelt, die sich mit einer Welle von Selbstmorden unter Wissenschaftlern befasst. Lest das Buch, lasst euch nicht von der Serie beirren und habt eine gute Zeit! ☺️
Runde Sache. Hat sich gut weggelesen und macht Lust auf die nächsten Teile
Hard Sci-Fi typisch wird es teilweise sehr fachlich, aber das finde ich persönlich sehr gut. Man merkt, dass sich die Trilogie erst aufbaut & viele Themen aufgemacht werden, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Dennoch bringt das Buch zum Ende alles in Zusammenhang und endet nicht mit einem großen cliffhanger oä. Manche würden es vielleicht etwas zu lang finden für das was eigentlich nur passiert ist.
Ich hab lange keine Science Fiction mehr gelesen und es ist auch überhaupt nicht „mein“ Genre, aber das hier hat mich gefesselt.
Viele Gedanken, viele Fragen, aber vor allem Bock auf die Fortsetzung. Es braucht bei mir nur den sanften Hauch alternativer Geschichtsschreibung (auch wenn das hier nicht unbedingt zutrifft), und schon verschlinge ich so ein Buch in wenigen Tagen. Viele Rezensionen haben die Charaktere in diesem Buch als flach bezeichnet - das ist etwas, dass ich null unterschreiben würde. Es wird nur recht viel Eigenleistung vom Leser gefordert, und Entscheidungen nachempfinden ist nicht unbedingt dasselbe wie sie nachvollziehen zu können? Glaube ich krieg nen Lesekater vom Buch
Kulturrevolution frisst ihre Kinder, die Kinder rächen sich
Ich habe nicht so viel Erfahrung mit Science-Fiction, fand es aber sehr spannend und interessant; die nächsten Bände der Trilogie will ich auf jeden Fall auch lesen. Als jemand, der Physik bei erster Gelegenheit abgewählt hat, konnte ich gar nicht genau sagen, wann im Buch der Sprung "von Science zu Fiction" stattfand und gerade das fand ich ziemlich cool. Der Roman wirft auf jeden Fall interessante Fragen auf, besonders in Bezug auf die Wechselwirkung von Gesellschaft und individuellen Entscheidungen. Das Buch erschien 2006. Der Satz von den gegenwärtig Friedenszeiten, in denen ein großer Krieg erstmal absurd erscheint, stößt inzwischen etwas bitter auf. Aus der gegenwärtigen Trumpismus- und Post-Coronaleugner-Perspektive scheint der Ansatz, die Zivilisation durch Untergrabung des Vertrauens in die Naturwissenschaften zu zerstören sehr hellsichtig.

Hard SciFi at it's best. Der Beginn der Trisolaris Trilogie verwebt die Wirren der Kulturrevolution mit einer unfassbaren und für die Science Fiction ungewöhnlichem, aber inuativen Geschichte. Die physikalischen Ausführungen sind spannend und interessant, aber für Laien mitunter zu langatmig zu lesen und immer wieder wird die Dynamik der Handlung von zu langen Ausführungen ausgebremst. Dabei sind die im Mittelpunkt stehenden Figuren wie Ye Wenjie und Wang Miao absolut authentisch in ihren Motivationen und Beweggründen. Ich bin sehr gespannt, ob die kommende Netflix Adaption dem Kern des Buches gerecht werden kann, da es sich im Grunde um eine grundlegende Frage handelt: Sind wir im Universum alleine?
Ein wirklich spannender erster Teil einer wunderbaren Reihe! Man mag ihn garnicht aus den Händen legen!
Ich habe diese Buchreihe durch die Netflix-Serie kennengelernt, wodurch es mir teilweise schon leicht fiel das ein oder andere zu verstehen. Ich hatte am Anfang befürchtet, dasa ich die Namen durcheinander bringe aber das Namensregister hilft immer wieder dabei klarzukommen. Auch im Anhang befinden sich Erklärungen von Begrifflichkeiten! Den wissenschaftlichen Teil habe ich teilweise eher überlesen, da ich nicht glaube, dass ich in diesem Leben noch Physikerin werde :) Ansonsten habe ich dieses Buch regelrecht durchgesuchtet!
2,5 ⭐️ (als Hörbuch gehört) Das Hörbuch konnte mich anfangs wirklich fesseln, weil ich so viele Fragen hatte. Leider fühlt sich nach und nach alles an der Geschichte so schwammig an, dass ich mich nie wirklich in die Welt hineinleben konnte. Die wissenschaftlichen Fakten werden alle sehr gut verständlich erklärt und auch vom Handlungsstrang her ist alles schlüssig, aber irgendwie fühlte sich für mich trotzdem alles seltsam an. Ich konnte mich nicht wirklich in die Protagonist_innen hineinversetzen und sie waren mir ehrlichgesagt auch einfach egal. Mir fehlte da Persönlichkeit und Verbundenheit. Alles in allem finde ich aber die Idee der Geschichte echt genial und ich bin auch neugierig, wie sich alles weiterentwickeln wird, aber ich werde die weiteren Bände wahrscheinlich eher auf Wikipedia nachlesen, als mir die ganzen (Hör-)Bücher zu geben. Ich denke die Geschichte hat großes Potential, sie war nur leider einfach nicht ganz mein Fall.
Ich habe mir das Buch eigentlich nur gekauft weil ich es vor der Netflix-Serie lesen möchte die bald erscheint und ich hoffe, diese wird nach den vielversprechenden Trailer besser, als der Roman. Ich habe von dem Buch etwas ganz anderes erwartet. Es hat zahlreiche Awards abgesahnt und sogar Barack Obama meinte, es sei einer seiner Lieblingsbücher. Nachvollziehen kann ich das aber nicht. Für mich waren nur die ersten 60 Seiten gut, die zur Zeit der chinesischen Kulturrevolution spielte. Das gab dem Ganzen eine gewisse Einzigartigkeit. Dann kam die Gegenwart und ab dem Punkt war es für mich vorbei. Es war für mich alles so zusammenhanglos und man hat nur die Hälfte verstanden weil gar nicht alle Begrifflichkeiten erklärt wurden. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich lese wieder in meinem Physik-Buch aus der 10. Klasse. Zudem erfindet der Roman das Genre auch nicht neu. Die Gesellschaft ist wieder gespalten und im Mittelpunkt steht der typische normale Nanoprofessor, der mit der ganzen Sache eigentlich nichts zu tun haben möchte. Die Charaktere haben sich ewig in der virtuellen Welt aufgehalten und vom Schauplatz hat man gar nichts mitbekommen. Das „Wordbuilding“ hat gar nicht funktioniert. Ich konnte aus dem Roman kein nutzen ziehen. Weder Mental oder jediglich zur Unterhaltung. Auch wenn die ersten Seiten gut waren, kann ich nicht mehr Sterne geben.
Im Sci-Fi-Bereich kommt man nicht mehr um Cixin herum, schon gar nicht um seine Drei Sonnen-Trilogie. Nun bin auch ich endlich dazu gekommen, zumindest mal Band eins zu lesen. Aber der zweite Teil wartet schon. Noch weiss ich nicht genau, was ich von der Geschichte halten soll. Liu hat spannende und faszinierende Ideen, seine Bücher unterscheiden sich von der bekannten westlichen Sci-Fi, was mir sehr zusagt. Auch die Verbindung von Chinas neuzeitlicher Geschichte und zukünftigen Entwicklungen ist ihm äusserst gut gelungen. Dennoch bin ich grundsätzlich weniger begeistert als erwartet. Irgendwie hat es (noch?) nicht "klick" gemacht. Es ist auf jeden Fall ein sehr gutes Buch, aber in die Lobeshymnen anderer Rezensenten kann ich (noch?) nicht ganz einstimmen. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet? Natürlich werde ich weiterlesen und bin auch schon neugierig zu erfahren, wie der Autor seine Handlung weiter verarbeitet. Als Highlight hat sich dieser Titel aber nicht entpuppt. Wer weiss, wie Band zwei dann werden wird.
Achtung NERD!
Lange habe ich gezögert. Schon in der Beschreibung wurde seine Komplexität und vertiefter Einblick in die Physik hervorgehoben. Da das Lesen für mich eher einen unterhaltenden Anspruch erfüllen soll, hatte ich meine Zweifel. Die Ankündigung der neuen Serie motivierte mich wieder. Nun, nach Beenden des ersten Teils dieser Trilogie bin ich ernüchtert. Ja, es gibt viel Technik und scheinbar fundierte Astrophysik, viele Erklärungen, wenn auch manchmal fiktiv, mit einem „Was wäre wenn“-Ansatz. Ich habe vielleicht nur Grundkenntnisse in Sachen Physik, dennoch glaube ich, den sehr detaillierten Ausführungen des Autoren genügend folgen zu können, um zu erfassen, worum es ihm geht. Dieser Teil war stellenweise sehr spannend, wenn auch oft sehr ausufernd. Geschichten fesseln mich, wenn ich etwas Neues lerne, vor allem aber, wenn ich mich mit den Protagonisten oder dem Thema verbinden kann, wenn es einen Geist vermittelt, an den ich andocken kann. Hier geht es nicht um die Menschen, wenn überhaupt eher um die Möglichkeiten zur Entwicklung als Gesellschaft. Individualität wird hier völlig ausser acht gelassen, sprich, es gibt keine Wärme in den Persönlichkeiten, sie bleiben Pappmaschee, erscheinen unwichtig. Dazu kommt, dass neben der fokussierten Wissenschaft sehr lückenhaft und laienhaft erzählt wird, die Sprache ist sehr trivial und zum Teil beinahe kindlich. Kann sein, dass es an der Übersetzung liegt. Im Anhang kann der Autor aber sehr gut schreiben, so dass ich bezweifle, dass es mit der Übersetzung zu tun hat. Es ist kein ausgereiftes, eher ein sehr einseitiges Werk, ohne ausreichende Story und wichtig gemacht durch eine Wissenschaft, die nur ein Nerd interessieren oder nachvollziehen möchte. Also ein Buch von einem Nerd für seine Nerd-Gemeinde? Vielleicht Ich habe meine Wissenslücken mit Phantasie ausfüllen können. Aber nur durch meine Anstrengung hat sich eine Zufriedenheit eingestellt.
Fulminanter Auftakt
In diesem Science Fiction Roman geht es vor allem um Ye Wenjie, die inmitten der chinesischen Kulturrevolution auf eine geheime Militärbasis kommt und dort eine folgenschwere Entscheidung trifft. Und um Wang Miao, dem in der Gegenwart einige mysteriöse Dinge auffallen, wie ein nur für ihn sichtbaren Countdown oder, dass auffallend viele Wissenschaftler Suizid begehen. Wie das alles zusammenhängt, ist wirklich aufregend. Das ganze Buch kann einen den Kopf zerbrechen, vor allem wenn man, wie ich, nur ein ziemlich grobes Verständnis der Wissenschaft hat. Jedoch schafft es Cixin Liu uns an die Hand zu nehmen und durch diese nicht gerade unkomplizierte Geschichte zu führen. Es ist spannend, wie komplexe physikalische Themen, wie das Dreikörperproblem, für ein breites Publikum aufbereitet und in die Geschichte eingearbeitet werden. Es hat mich auch dazu gebracht, mich ein wenig mehr mit der jungen chinesischen Geschichte auseinanderzusetzen und mich mal ein wenig in die Kulturrevolution einzulesen. Aber auch wenn man von all dem keine Ahnung hat, liest sich das Buch gut und flüssig weg. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Trisolaris Reihe in den weiteren Büchern entwickelt.
anspruchsvoll, intelligent und visionär - ein Meilenstein
„Die drei Sonnen“ ist kein gewöhnlicher Science-Fiction-Roman, es ist ein intellektuelles Abenteuer, das noch lange nach der letzten Seite nachhallt. Cixin Liu verbindet auf beeindruckende Weise harte Wissenschaft mit philosophischer Tiefe und erschafft dabei eine Geschichte, die ebenso faszinierend wie verstörend ist. Was dieses Buch so außergewöhnlich macht, ist die Kombination aus realer Physik, kosmischen Dimensionen und zutiefst menschlichen Fragen. Die Handlung spannt einen Bogen von den Wirren der chinesischen Kulturrevolution bis hin zu existenziellen Bedrohungen aus dem All und wirkt dabei stets durchdacht und glaubwürdig. Besonders die wissenschaftlichen Konzepte sind nicht bloß Dekoration, sondern zentraler Motor der Geschichte. Die Atmosphäre ist kühl, geheimnisvoll und zunehmend beklemmend. Statt auf schnelle Action setzt Liu auf Ideen, große, kühne, manchmal erschütternde Ideen. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird mit einem einzigartigen Leseerlebnis belohnt, das den eigenen Blick auf das Universum verändern kann.
Ausgezeichnet
Eine ausgezeichnete, unglaublich spannende und kreative Einführung in das was für mich das größte Meisterwerk der Science Fiction ist. Die Unsicherheit, was das Three Body Spiel versucht zu vermitteln, gemischt mit der Spannung die eines Thrillers würdig ist, ergeben eine grandiose Vorspeise für die Bücher 2 und 3.
Die Geschichte dahinter ist sehr komplex und spannend aufgebaut. Ein Meisterwerk des Science Fiction. Ich fand es auch sehr spannend und werde auch die beiden Folgeromane lesen. Was es jedoch auch sehr anstrengend zu lesen machte, war das ganze Fachwissen der Physik, das hier auf hohem Niveau präsentiert wird und die chinesischen Namen und die andere Kultur waren manchmal schwer zu verstehen. Aber dennoch für die Idee die dahinter steckt , sehr beeindruckend.
Die Kombination aus Physik, Astronomie und Gaming hat mich direkt in den Bann gezogen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
☀️☀️☀️ 𝘞𝘢𝘯𝘨 𝘔𝘪𝘢𝘰 𝘦𝘳𝘬𝘢𝘯𝘯𝘵𝘦, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘩𝘮 𝘥𝘦𝘳 𝘨𝘦𝘴𝘱𝘦𝘯𝘴𝘵𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦 𝘊𝘰𝘶𝘯𝘵𝘥𝘰𝘸𝘯 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘮 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘙𝘦𝘢𝘭𝘪𝘵𝘢̈𝘵 𝘨𝘦𝘧𝘰𝘭𝘨𝘵 𝘸𝘢𝘳. 𝘌𝘳 𝘩𝘪𝘯𝘨 𝘪𝘩𝘮 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘡𝘢𝘩𝘭𝘦𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘧𝘦𝘪𝘯, 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘩𝘦𝘭𝘭 𝘶𝘯𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘣𝘳𝘦𝘪𝘵𝘦𝘵𝘦𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳, 𝘥𝘦𝘳 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘩𝘮 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘕𝘦𝘵𝘻𝘩𝘢𝘶𝘵 𝘻𝘶 𝘣𝘳𝘦𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘯. 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟻:𝟶𝟶, 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟺:𝟻𝟿, 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟺:𝟻𝟾, 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟺:𝟻𝟽 ... In den Wirren der Kulturrevolution kommt die junge Astrophysikerin Ye Wenjie auf eine geheime Militärbasis im Norden Chinas. Mit einer riesigen Radioantenne sucht man dort nach intelligentem Leben in den Weiten des Alls. Aber was Ye Wenjie entdeckt, ist noch viel atemberaubender. Und es wird die Geschichte der Menschheit für immer verändern. 💭 Von einem Freund empfohlen bekommen habe ich mir zuerst die Serie gegönnt und war total begeistert. Da ich auch mal wieder richtig Lust auf Science-Fiction hatte habe ich mir nachträglich doch noch das Buch zugelegt. Wie genial war das denn bitte? Die Kombination aus Physik, Astronomie und Gaming hat mich direkt in den Bann gezogen. Stell dir vor du siehst auf einmal einen Countdown in deinem Blickfeld. Zusammen mit Miao habe ich die neuerlichen Entwicklungen in den wissenschaftlichen Kreisen erkundet und bin mit ihm als Kopernikus ins Game 3 Body abgetaucht: 🎮 Hier leben die Trisolarier in einem 3-Sonnen-System, die durch die Gravitation der drei Sonnen immer wieder stabile und instabile Zeitalter erleben. Ihr einziger Ausweg: die Erde. Puh, zum Glück nur ein Game… oder doch nicht? Tatsächlich bin ich ganz glücklich zuerst die Serie geschaut zu haben, sodass ich mir besser die Geschehnisse in der Welt von 3 Body vorstellen zu können. Außerdem gibt es hier nochmal eine coole Sicht von Trisolaris: https://labs.sense-studios.com/threebody/index.html Eventuell wird der ein oder andere den Einstieg etwas langsam empfinden aufgrund der vielen Charaktere und der komplexen Handlungsstränge. Jedoch entwickelt sich die Geschichte immer rasanter. Klasse fand ich auch das Personenverzeichnis und die im Anhang beigefügten Erklärungen zu geschichtlich, politischen und auch wirtschaftlichen Hintergründen. Ich bin jedenfalls total hooked und werde definitiv weiter lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾

Dieses kollosale Werk hat die Preise verdient
Ich gebe selten 5 Sterne, doch dieses Buch hat das verdient. Zum Worldbuilding: Das Buch ist randvoll mit Wissenschaft, die es schon gibt und die es nicht gibt. Es beginnt zur Zeit der Kulturrevolution in China, über die ich sehr schlecht informiert war. Doch alles passte erschteckend gut zusammen. Der VR Einfluss erinnerte an Otherland, doch es war weitreichender als gedacht. Auch Wissenschaft, die noch nicht existiert wurde soweit plausibel erklärt, dass man es zuerst hinterfragte. Die Protagonisten sind spannend mit nachvollziehbaren Ängsten und Wünschen. Man konnte Ye Wenjies Hergang gut nachfühlen und verstand ihr Wesen, sowie ihre Bedürfnisse. Dasselbe gilt für Wang Miao. Dieses Buch ist ein Muss für Dystopie und Science-Fiction Fans.
Was für ein Ritt. Wir haben uns zu dritt a den ersten Teil der Trisolaris Trilogie gewagt. Es war für mich ein Reread und ich hatte ein wenig gehofft, dass ich dieses Mal leichter durchkomme. Spoiler: Nein, kam ich nicht. Ich hatte wieder an vielen Stellen im Buch das Gefühl, dass meine geistigen Kapazitäten voll ausgeschöpft waren und es einfach zu komplex für mich war. So haben wir in unserer kleinen Gruppe diskutiert, Videos ausgetauscht und für uns selbst gelegentlich ebenfalls recherchiert. Dabei kam dann so manches Mal raus, dass Cixin Liu einem einen Bären aufband und nicht alles, was kompliziert klang, auch wirklich existierte. Science Fiction eben. Nur war es nicht einfach für mich, Fiktion und Wirklichkeit stets zu trennen, was definitiv auch an meinen eher spärlichen Physikkenntnissen über Nanotechnik lag. Ich habe jedoch gemerkt, dass ich unbewusst das Buch anders gelesen habe als beim ersten Mal bzw. mir andere Themen auffielen. Am meisten beschäftigte ich mich mit dem Umstand in dem Buch, dass die Wissenschaftler dort die eigene Kultur verachten und bereit sind, alles einer anderen Gruppe zu opfern, die sie für moralisch überlegen halten. Obwohl die Wissenschaftler die außerirdische Spezies gar nicht kennen, steht für die Fans der „Aliens“ fest, dass die Bewohner im All nur besser sein können. In jeglicher Hinsicht. Der Gedanke, dass vielleicht die Spezies im Weltraum ebenfalls eigene Werte und eine Moral haben könnte, der man nicht zustimmt, wird völlig ignoriert. Im Zweifel für den anderen und gegen das Bekannte. Hier muss ich an so manch eine politische Diskussion denken. Gleichzeitig entsetzte mich auch, wie sich Menschen aufgrund traumatischer Erfahrungen emotional völlig entkoppeln konnten. Dieses nicht unbekannte Phänomen wird in diesem Roman von den politischen Kräften voll ausgenutzt, sodass man sich der großen Sache opferte oder aber an ihr häufig zugrunde ging. Der Stil von Liu ist sachlich, nüchtern, teilweise sogar fast kalt – was jedoch gut zu den Figuren passte. Es fiel mir nicht immer leicht, der Handlung und den Personen zu folgen, da diese gesellschaftliche und politische Unterordnung in dem Extrem mir fremd ist. Eine absurde Situation war, als man überlegte, wie man denn mit den Aliens in Kontakt treten wolle und es politisch korrekt formuliere. Das Buch war/ist für mich definitiv zähle Kost, steckt allerdings voller spannender Ideen, sodass ich mich alleine wegen dieser durchkämpfe. Ich bin jedoch sehr froh, dies nicht alleine zu tun.
| Um die Entwicklung einer Zivilisation wirksam einzudämmen und sie über eine so lange Zeitspanne hinweg zu entwaffnen, gibt es nur einen Weg: ihre Wissenschaft zu töten. |
Was würde passieren, wenn ein kleiner Fehler aus der Vergangenheit die gesamte Menschheit in ferner Zukunft bedrohen würde? Diese Frage müssen sich die Menschen in "Die Drei Sonnen" stellen, dem ersten Band der Trisolaris-Trilogie von Liu Cixin. Nachdem ich "3 Body Problem" auf Netflix schon dreimal gesehen habe, wollte ich unbedingt die Bücher lesen. Normalerweise habe ich mit dem Genre Science-Fiction nicht viel am Hut. Aber dieses Buch hat mich fasziniert. Man kann nicht leugnen, dass "Die Drei Sonnen" keine typische Space-Opera ist, sondern sehr viel komplizierter und physischer, also mehr Science als Fiction. Doch die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Was Liu Cixin hier geschaffen hat, ist außergewöhnlich, abgespaced und dennoch glaubwürdig. Das Ende hat mir Gänsehaut beschert.
Ich habe leider in das Buch nicht reingefunden. Nach rund 35 % des Buches habe ich das Lesen abgebrochen. Ich habe leider bei Romanen von chinesischen Schriftstellern oft das Problem, dass ich mich mit der Geschichte nicht wirklich verbinden kann. Ich weiß, dass diese Trilogie als Meilenstein der Science-Fiction betrachtet wird. Gleichwohl ist es mir nicht gelungen, mich für die Geschichte zu öffnen. Die Protagonisten blieben mir fremd. Die Entwicklung der Handlung und die Ideen darin konnten mich nicht begeistern und mich auch nicht ermutigen, weiter durchzuhalten. Dies ist bitte als rein subjektiver Eindruck zu verstehen.
Viel Hype um nichts...
Am Anfang dachte ich: Joa, könnte echt interessant werden, aber dann hat sich das Blatt gewendet und ich fand das Buch einfach nur langweilig und öde. Vielleicht bin ich auch nicht gemacht für Science Fiction Bücher, vor allem aus Asien. Ich liebe Murakami, aber das Buch war nix...
Sehr interessante Ideen, gutes Mysterium, Inhalt sehr technisch komplex
Der Autor ist Ingenieur und das merkt man auch. Wer Weltraum Schlachten und einen interstellaren Krieg erwartet, ist bei diesem Buch falsch. Es fällt klar unter hard science fiction. Diese Buch ist gefüllt mit Vielzahl von Anspielungen zu mathematische, informatischen und physikalischen Konzepte, die zum Grübeln und Träumen anregen. Ergründet dabei auch die menschliche Perspektive, wie wissenschaftlich Erkenntnis uns als Menschen und als Gesellschaft verändern könnten. Die Story, die um diese Konzepte aufbaut ist dabei mitreißend und tief. Die Charaktere sind allesamt auf ihren ganz eigenen Weisen interessant. Das Mysterium, welches in der ersten Hälfte des Buches im Fokus steht, ist wirklich beängstigend und für mich definitiv das Highlight des Buches. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Der Autor hat dabei die beeindruckende Fähigkeit den Leser vollends in der Gedankenwelt der Charaktere zu immersieren. Besonders den Einblick in die chaotische der Kulturrevolution hat mir dabei sehr gefallen. Zum Ende wird das Buch sehr theoretisch und verliert die Geschichte ein wenig aus den Augen. Die 3 Sterne Bewertung sollte niemand von diesem Buch abschrecken. Es ist sehr unterhaltsam, aber auch für an vielen stellen sehr konzeptionell und langatmig. Jeder Fan der hard science fiction wird begeistert sein.
Spannendes Buch, leider mit schwierigem Anfang und Ende
Während der Kulturrevolution in China startet ein streng geheimes Projekt. Nur wenigen Wissenschaftler/innen und Politiker/innen ist bekannt, was die wahren Ziele sind: Sie senden Signale ins All, in der Hoffnung Außerirdische zu erreichen. In der heutigen Zeit sammeln sich die Anzeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Physikalische Phänomene, die es eigentlich nicht geben dürfte, erscheinen und Wissenschaftliche Daten folgen keinen bekannten Gesetzmäßigkeiten. Eine Verschwörung enormen Ausmaßes zeichnet sich ab, deren Umfänge nur schwer zu ermessen sind. Cixin Liu schafft mit den drei Sonnen einen spannenden Auftakt zur Trisolaris Reihe. Dabei bedient er sich einer Geschichte, die selbst in der Science-Fiction selten zu finden ist - ein echtes Alleinstellungsmerkmal dieses Buches. Auch die Erzählweise über verschiedene Epochen Chinas hinweg ist spannend und wir gut genutzt. Immer wieder erhält man Informationen über die Vergangenheit und kann so die Gegenwart besser einordnen. Leider ist dies erst nach einem schwierigen und verwirrenden Einstieg in das Buch zu lesen. Hier wird die Geschichte in einer Weise aufgebaut, die schwierig nach zu vollziehen ist und erst deutlich später in der Handlung Sinn ergibt. Noch schwieriger zu lesen ist das Ende. Hier beschäftigt sich Cixin Liu gut 100 Seiten mit wissenschaftlichen Erläuterungen über die Funktionsweise und Beschreibung einer Mechanik. Diese liest sich mehr wie ein wissenschaftlicher Aufsatz, denn wie ein Roman. In Summe handelt es sich um ein spannendes und auf angenehme Weise anderes Buch. Leider leidet die Geschichte unter einem wenig flüssigen Erzählstil und einem ebenso schwierigen Anfang wie Ende. Deswegen möchte ich dem Buch drei von fünf Sternen geben.
Wissenschaft en masse
Das Buch zur Serie "Three body problem" China, heute: Immer mehr hochrangige Wissenschaftler begehen plötzlich Suizid. Denn von einem Moment auf den anderen verlaufen sämtliche Tests und Experimente nur noch chaotisch und liefern sinnlose Ergebnisse. Und das ist erst der Beginn... Der Grund für alle Geschehnisse wird durch ein Videospiel deutlich: Außerirdische, die unseren Planeten als ihre Rettung sehen. Und in diesem Plan sind wir ein Störfaktor. Doch warum gerade die Erde? In den 70er Jahren sorgen eine Nachricht ins All und eine von der Menschheit enttäuschte Wissenschaftlerin dafür, dass wir nicht länger unbemerkt bleiben. Fazit: Für dieses Buch braucht man Ruhe, oder ein gutes (Grund)wissen in Physik. Denn hier wird mit wissenschaftlichen Vorträgen nicht gespart! Wer also mit Begriffen wir Konvektionszone, Phasengrenzflächen oder dem Weg von hochenergetischer Gammastrahlung kein Problem hat, ist hier voll in seinem Element. Spannend war die Geschichte aber auch für eine Unwissende wie mich 😉

Übersetzt von Martina Hasse Wie soll ich das jetzt beginnen? Wie soll ich deutlich machen, was ich da gerade für ein großartiges Buch gelesen habe, obwohl ich die meiste Zeit gedacht habe: Was zur Hölle passiert hier eigentlich gerade? Dass ich so tief darin versunken, so davon besessen war und bin, dass ich wie in einer Art Trance alles um mich herum vergessen habe, während das Leben ärgerlicherweise doch zwischendurch etwas von mir wollte – und wie schwer es mir dann fiel, zurück in die Realität zu taumeln. Dass ich, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, fast ohne Luft zu holen zum zweiten Band gegriffen habe. Was so gut wie nie bei mir vorkommt, weil ich bei Reihen normalerweise immer zwischendurch Pausen brauche. Dass Science-Fiction so etwas kann. Versteht mich nicht falsch, ich will dieses Genre auf keinen Fall verunglimpfen – im Gegenteil, ich liebe es sehr. Doch seit Andy Weirs "Der Marsianer" und "Der Astronaut" hat mich keine Science-Fiction-Geschichte mehr so packen können wie jetzt Cixin Lius gleichnamiger Auftakt zur "Die drei Sonnen-Trilogie". Und dabei habe ich das meiste überhaupt gar nicht verstanden. Denn Liu liefert in Die drei Sonnen das Physik- und Astronomiestudium gleich mit. Ich gebe zu, an manchen Stellen ist das mehr als gewöhnungsbedürftig, und ich fühlte mich wie an meinen eigenen schlechtesten Unitagen, in denen man den Wörtern durchaus eine satzstrukturähnliche Bedeutung beimisst, sich der Sinn aber absolut nicht erschließen will. Aber glücklicherweise macht das nicht so viel. Denn die physikalischen Beschreibungen sind zwar mehrfach vorhanden, tragen jedoch nicht allein zur Erschließung der Geschichte bei. Diese ergibt sich vielmehr aus einer Mischung aus grenzenloser Spannung, unglaublich guter Unterhaltung, einem meisterlichen Plot und einer unfassbaren, fast gar nicht in Worte zu fassenden Vorstellungskraft des Autors. Doch das ist noch lange nicht alles. Cixin Liu stellt in seiner genialen Geschichte über den menschlichen Erstkontakt mit einer außerirdischen Lebensform grundsätzliche Fragen zur menschlichen Moral und Verhaltensweise. Warum stellt sich der Mensch über alles? Warum gibt es innerhalb einer angeblich intelligenten Lebensform immer noch so viel Krieg, Hass und Egoismus? Warum zerstören wir permanent den einzigen Lebensraum, den wir haben? Und was passiert mit der Erschöpfung, die daraus resultiert? Was geschieht mit den Menschen, die permanent gegen diese Missstände kämpfen, aber aus keiner Ecke gehört oder ernst genommen werden? Was passiert mit jenen, die Erschöpfung und Resignation gegenüber ihrer eigenen Spezies entwickeln – und plötzlich einen metaphorischen Knopf vor sich haben, mit dem sie all das ändern können? Permanent habe ich mir diese Fragen während der Lektüre selbst gestellt und mich hinterfragt. Denn auch das passiert bei Die drei Sonnen: Liu zwingt seine Leser:innen förmlich zur Selbstreflexion. Und seien wir ehrlich – nach einem Blick in die aktuellen Nachrichten der letzten Jahre und Monate gibt es vermutlich nicht wenige Menschen, die diese Erschöpfung gegenüber der eigenen Spezies mehr als nachempfinden können. Ich gehöre dazu. Ich sage bewusst nicht viel zum Inhalt, weil man ihn ohnehin kaum nacherzählen kann. Und ich finde, auf diese Reise sollte jede:r völlig unvorbereitet gehen. Die drei Sonnen hat auf jeden Fall sehr viel mit mir gemacht. Es ist anspruchsvolle Lektüre, aber sie lohnt sich in einem Ausmaß, das ich kaum in Worte fassen kann. Die drei Sonnen war mein erstes ausgelesenes Buch im neuen Jahr – und direkt ein Jahreshighlight. Ich freue mich schon sehr darauf, die Nachfolger zu entdecken.

Facettenreich! Spannend!Abgedreht!
Liu, Cixin Die drei Sonnen / Trisolaris-Trilogie Bd.1 ausgezeichnet Die drei Sonnen - Uff! Ein Buch, auf das man sich erst einmal einlassen muss. Kulturrevolution, die Stringtheorie, ein durchgeknallter Kommissar, ein surrealistisches Computerspiel und totalitäre Außerirdische ,die sich auf den Weg zur Erde gemacht haben ,um sie zu erobern. Puh. Aber wenn man sich darauf einlässt, erlebt man eine sehr facettenreiche, spannende Science Fiction Geschichte mit sehr abgedrehten Ideen über außerirdische Gesellschaftsformen und eindringlich gezeichnete Charaktere. Aber das Beste an diesem Buch ist, es ist der erste Teil einer Trilogie und ich bin schon riesig gespannt, wie die Geschichte der Menschheit und der Trisolaner ausgeht.
Diese Trilogie hat alles. Geschichte, Fachwissen, Liebe, Leben, Tod, Raumschiffe, Apokalypse, ...
Was passiert, wenn Menschen an ihren eigenen Entwicklungen beginnen zu zweifeln? Es ist die Kulturrevolution in China. Verbotene Bücher, Meinungen, Verhalten, Gedanken. Eine Astronomin glaubt nicht mehr an die Menschheit und hofft auf Unterstützung und Lehre von einer weiter entwickelten Spezies. Wild sendet sie ein ein Signal ins All. Ohne Ziel. Ohne weiteres Wissen um anderes Leben im All. Nur mit der Hoffnung, dass dieses Signal irgendwann irgendwo von jemandem abgefangen wird. Wie kann Leben auf einem Planeten existieren, das in einem three-body-problem gefangen ist. Denn hier spielen mehrere Gravitationskräfte miteinander, so dass eine Umlaufbahn nicht berechenbar ist. Dieser Planet ist entweder zu nahe an der Sonne und brennt oder so weit weg, dass eine dunkle Eiszeit herrscht. Die Längen dieser Epochen sind different und nicht berechenbar. Ein Leben? Unmöglich? Und doch...
Description
1967: Ye Wenjie witnesses Red Guards beat her father to death during China's Cultural Revolution. This singular event will shape not only the rest of her life but also the future of mankind.
Four decades later, Beijing police ask nanotech engineer Wang Miao to infiltrate a secretive cabal of scientists after a spate of inexplicable suicides. Wang's investigation will lead him to a mysterious online game and immerse him in a virtual world ruled by the intractable and unpredictable interaction of its three suns.
This is the Three-Body Problem and it is the key to everything: the key to the scientists' deaths, the key to a conspiracy that spans light-years and the key to the extinction-level threat humanity now faces.
Praise for The Three-Body Problem:
'Your next favourite sci-fi novel' Wired
'Immense' Barack Obama
'Unique' George R.R. Martin
'SF in the grand style' Guardian
'Mind-altering and immersive' Daily Mail
Winner of the Hugo and Galaxy Awards for Best Novel
Book Information
Posts
Ganz großes Kino
Nach einem eher ungewöhnlichen Einstieg, mitten in den Wirren der chinesischen Kulturrevolution, nimmt die Geschichte doch schnell Fahrt Richtung Science-Fiction-Epos auf. Der Roman ist der Auftakt einer groß angelegten Trilogie und eins meiner Lieblingsbücher. Die auf dem Roman basierende erste Staffel der gleichnamigen Netflix Serie ist garnicht mal so schlecht 👍
Anspruchsvolle, aber geniale Lektüre
Nach dem Astronauten bin ich nun in dieses Meisterwerk eingetaucht - bin wohl in meiner Sci-Fi-Era 😀 Dies ist kein gewöhnlicher Science-Fiction-Roman. Es ist ein intellektuelles Feuerwerk, das harte Physik, chinesische Geschichte und existenzielle Fragen zu einer atemberaubenden Erzählung verwebt. Wer sich auf „Die drei Sonnen“ einlässt, taucht nicht einfach in eine Alien-Geschichte ein, man erlebt, wie die Menschheit mit ihrer eigenen Zerbrechlichkeit und der Unermesslichkeit des Universums konfrontiert wird.
Das Epos beginnt – Diese Geschichte setzt neue Maßstäbe für Science-Fiction☀️☀️☀️
Während die Kulturrevolution in China wütet, empfängt Ye Wenjie auf einer Militärbasis ein merkwürdiges Signal. Auf der Suche nach außerirdischem Leben gibt es tatsächlich eine Antwort – an diesem Tag wird eine Entscheidung getroffen, die die Menschheit noch Generationen später betreffen wird. Cixin Liu setzt mit seinem Roman neue Maßstäbe für Science-Fiction. In einem düsteren Ton vermischt er historische Ereignisse mit hochphysikalischen Konzepten, lässt aber auch popkulturelle Einflüsse wie Videospiele einfließen. Dies gelingt ihm so geschickt, dass die Handlungen und Motivationen der Protagonisten stets greifbar werden. (Ab hier: Spoiler) Der Ideenreichtum des Autors ist beeindruckend. Die Biologie und Physis der Aliens wird durch ein Videospiel näher gebracht, wobei die Lebensbedingungen auf dem entfernten Planeten allmählich klar werden. Ein besonders kluger Kniff ist es, dass die Außerirdischen erst knapp 400 Jahre später eintreffen werden – die Menschen, die für den Erstkontakt verantwortlich sind, werden also nicht von der Invasion betroffen sein. Das Wesen des Menschen wird an vielen Stellen reflektiert – einerseits ein hilfloses Wesen im großen Universum, das technisch unterlegen ist, zugleich aber auch ein beängstigendes Potenzial besitzt. Zugleich ist er aber auch zu unfassbaren Gräueltaten imstande, sodass das Urteil über die Charaktere ambivalent ausfällt. Allein die Schilderung der Kulturrevolution oder eines Hinterhalts am Panamakanal sind in ihrer Brutalität eindrücklich. Zugleich ist das Buch hochgradig wissenschaftlich formuliert, was sich an einigen Stellen recht mühsam liest. Die Menschen interagieren zum Teil recht konstruiert, was aber auch an der etwas hölzernen Übersetzung liegen mag. Zudem gefällt mir das Frauenbild in den Werken nicht, wozu ich mich aber im 2. Buch stärker äußern möchte. Insgesamt handelt es sich somit aber um ein äußerst innovatives Buch mit einer neuen Art, Science-Fiction zu verstehen. Das Ende ist beängstigend und aufmunternd zugleich – eine klare Leseempfehlung.

Sehr wissenschaftlich und nicht einfach, aber sehr spannend
Ich hatte zuerst die Netflix Serie "3 Body Problem" gesehen, was aber auch schon über ein Jahr her ist und war davon sehr fasziniert. Im allgemeinen bin ich Science Fiction und Aliens sehr angetan. Meine Lieblingsserie ist nicht umsonst "Dr. Who". Deshalb hab ich mir gleich alle 3 Bände geholt und diesen soeben abgeschlossen. Das Buch bietet natürlich soviel mehr als die Serie. Aber umso anspruchsvoller ist das Buch auch. Der Inhalt gibt unglaublich viel Wissenschaft und Physik her, was einem als "normalo" echt überfordern kann. Der Autor hatte uns aber eine angenehme Hilfestellung gegeben, indem er eine umfangreiche Glossar im hinteren Ende des Buches zu allen wissenschaftlichen, geschichtlichen & etwaigen Begriffe verfasst hat. Natürlich unterbricht das den Lesefluss, aber es war sehr hilfreich. Mein Wissen an Physik reicht nur bis zur Matura, weiter nicht unbedingt. Ich finde den Ansatz sehr interessant, dass man eine Geschichte mit Aliens, Invasion und außerirdischen Wesen, sowie Weltallerkundung auf so eine fachspezifische Weise darstellt, so wirkt es teilweise wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Mir fiel es am Anfang des Buches schwer der Story zu verfolgen & zu verstehen und gegen Ende war ich nur noch verwirrt. Gegen Mitte des Buches dachte ich, ich hatte dem Dreh raus, aber das letzte Drittel hat mein simples Hirn etwas überfordert. Nichts desto trotz will ich die Herausforderung annehmen und weiter in die Trisolaris Triliogie eintauchen.
Chinesische (Kultur-)Geschichte trifft auf (Raumfahrt-)Wissenschaft und das ist in der Tat großartig verfasste Science-Fiction, bei der ich, trotz Kenntnisse aus der Netflixserie "3 Body Problem", keinesfalls alles verstanden aber jede Zeile sehr genossen habe! Insbesondere die Passagen in der Virtual Reality sorgen für ein bombastisches Kopfkino!
Tolles Gedankenexperiment zum Fermi Paradoxon mit vielen in die Praxis überführten Physikalischen Theorien
Die Drei Sonnen - Cixin Liu 4. Auflage Datum: 30.10.2024 Ein Buch dass ich gerne vor der Serie gelesen hätte, wobei es genug Unterschiede in der Umsetzung der Story gibt. Die Geschichte des Buches spart sich einige der Charaktere und ist eher Männerdominiert im Vergleich. Trotz allem ist es ein spannender erster Teil der Trisolaris Trilogie und gerade für Wissenschaft und Technik begeisterte ein interessantes Buch von realen Theorien über die fiktive Möglichkeit der Umsetzung von diesen. Die wichtigsten Momente wurden wesentlich weniger dramatisch dargestellt im Vergleich zur Serie während sich das VR Spiel des 3bodyProblems nur in der Umsetzung der VR Austattung wesentlich unterscheidet. "Die Oxford Five" sind dabei eher ein Phänomen der Serie um die Charaktervielfalt zu erhöhen. Alles im Allem betrachtet das Buch in den hiostorischen Erzählungen der Militärbasis alles aus der Perspektive der Wissenschaftlerin Ye Wenji und den Gegenwarts Part aus der Perspektive Nanothenologie Forscher Wang Miao. Spannend zu lesen und ich freu mich auf die nächsten 2 Teile im besten Fall vor der Serie, die bisher nur Buch 1 abbildet. Eine klare Empfehlung ist das Buch damit für alle die sich mit Massenpsychologie in politisch angespannten Situationen und Wissenschaft & Technik beschäftigen wollen. Stichwörter sind dabei Chinas Kulturrevolution, Multidimensionalität, Fermi-Paradoxon und das "Was wäre wenn", Signaltheorie, interstellares Reisen, Hoffnugslosigkeit durch offenbar unüberwindbare Hürden
Ich hatte das Buch bereits länger im Blick und nachdem ich die Netflixserie gesehen habe, musste ich das Buch lesen. Das Buch unterscheidet sich inhaltlich und vor allem in der Erzählstruktur deutlich von der Serie....und ich kann jetzt verstehen warum viele Buchkenner kein Fan der Serie waren. Das Buch ist unglaublich spannend und sehr gut strukturiert. Es macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß. Es legt mehrfach auf eine spannende Art und Weise Inkonsequenz, Doppelmoral und Logikfehler von radikalen/extremen Gruppen dar. Bin bereits gespannt auf Band 2.
Bin gespannt wie es weitergeht.
Ich habe das Buch nach dem schauen der aktuellen Serie gelesen und war dennoch gut unterhalten. Es ist nicht alles 1 zu 1 wie in der Serie, die wesentliche Plots kennt man dann aber schon. Auch die Charaktere sind anders, weshalb ich mich dafür entschieden habe, die Reihe von Anfang an zu lesen. Was insbesondere auffällt ist, dass sich alle mit Titeln ansprechen ubd dann aber dennoch duzen. Es war spannend zu lesen und ich freue mich, nach Abschluss des ersten Teils nun bis zum Ausgang der Geschichte lesen zu können 😀
Nicht umsonst einer der meistgefeiertsten Science Fiction Romane der letzten Jahre!
Die Trisolaris Trilogie begleitet mich schon seit gut 2,5 Jahren & endlich konnte ich mich überwinden, dass Opus Magnum von Cixin Liu zu beginnen. Das erste Mal erfuhr ich von Trisolaris im Premium Feed der Kack & Sachgeschichten (der beste Podcast für alle Filmnerds), als sie erstmalig eine Buchbesprechung machten, und Heiliger, hat mich das Worldbuilding damals umgeworfen! Nun hat es knapp 2,5 Jahre, mehrfache Neuveröffentlichungen, eine Netflix Serie & dutzende Empfehlungen gebraucht, bis der Tag kam, als ich es begann zu lesen. Und es ist großartig! Ja man kann es auch als überlangen Prolog bezeichnen und auch die Namen sind anfangs verwirrend und vielleicht sind die theoretischen Überlegungen der Physik nicht für jeden etwas - aber wer sich davon nicht abschrecken lässt erlebt ein Buch der Sonderklasse! Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, grob gesagt erzählt es 2 Handlungsstränge - eines während der chinesischen Kulturrevolution Ende der 1960er Jahren & eines in der Gegenwart. 1960: Ye Wenji, eine begnadete Wissenschaftlerin, begeht nach persönlichen Verlusten einen großen Fehler, die die Menschheit in eine Krise stürzt. Gegenwart: Wang Miao, ein Nanotechnologie-Wissenschaftler, wird in eine Regierungsuntersuchung verwickelt, die sich mit einer Welle von Selbstmorden unter Wissenschaftlern befasst. Lest das Buch, lasst euch nicht von der Serie beirren und habt eine gute Zeit! ☺️
Runde Sache. Hat sich gut weggelesen und macht Lust auf die nächsten Teile
Hard Sci-Fi typisch wird es teilweise sehr fachlich, aber das finde ich persönlich sehr gut. Man merkt, dass sich die Trilogie erst aufbaut & viele Themen aufgemacht werden, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Dennoch bringt das Buch zum Ende alles in Zusammenhang und endet nicht mit einem großen cliffhanger oä. Manche würden es vielleicht etwas zu lang finden für das was eigentlich nur passiert ist.
Ich hab lange keine Science Fiction mehr gelesen und es ist auch überhaupt nicht „mein“ Genre, aber das hier hat mich gefesselt.
Viele Gedanken, viele Fragen, aber vor allem Bock auf die Fortsetzung. Es braucht bei mir nur den sanften Hauch alternativer Geschichtsschreibung (auch wenn das hier nicht unbedingt zutrifft), und schon verschlinge ich so ein Buch in wenigen Tagen. Viele Rezensionen haben die Charaktere in diesem Buch als flach bezeichnet - das ist etwas, dass ich null unterschreiben würde. Es wird nur recht viel Eigenleistung vom Leser gefordert, und Entscheidungen nachempfinden ist nicht unbedingt dasselbe wie sie nachvollziehen zu können? Glaube ich krieg nen Lesekater vom Buch
Kulturrevolution frisst ihre Kinder, die Kinder rächen sich
Ich habe nicht so viel Erfahrung mit Science-Fiction, fand es aber sehr spannend und interessant; die nächsten Bände der Trilogie will ich auf jeden Fall auch lesen. Als jemand, der Physik bei erster Gelegenheit abgewählt hat, konnte ich gar nicht genau sagen, wann im Buch der Sprung "von Science zu Fiction" stattfand und gerade das fand ich ziemlich cool. Der Roman wirft auf jeden Fall interessante Fragen auf, besonders in Bezug auf die Wechselwirkung von Gesellschaft und individuellen Entscheidungen. Das Buch erschien 2006. Der Satz von den gegenwärtig Friedenszeiten, in denen ein großer Krieg erstmal absurd erscheint, stößt inzwischen etwas bitter auf. Aus der gegenwärtigen Trumpismus- und Post-Coronaleugner-Perspektive scheint der Ansatz, die Zivilisation durch Untergrabung des Vertrauens in die Naturwissenschaften zu zerstören sehr hellsichtig.

Hard SciFi at it's best. Der Beginn der Trisolaris Trilogie verwebt die Wirren der Kulturrevolution mit einer unfassbaren und für die Science Fiction ungewöhnlichem, aber inuativen Geschichte. Die physikalischen Ausführungen sind spannend und interessant, aber für Laien mitunter zu langatmig zu lesen und immer wieder wird die Dynamik der Handlung von zu langen Ausführungen ausgebremst. Dabei sind die im Mittelpunkt stehenden Figuren wie Ye Wenjie und Wang Miao absolut authentisch in ihren Motivationen und Beweggründen. Ich bin sehr gespannt, ob die kommende Netflix Adaption dem Kern des Buches gerecht werden kann, da es sich im Grunde um eine grundlegende Frage handelt: Sind wir im Universum alleine?
Ein wirklich spannender erster Teil einer wunderbaren Reihe! Man mag ihn garnicht aus den Händen legen!
Ich habe diese Buchreihe durch die Netflix-Serie kennengelernt, wodurch es mir teilweise schon leicht fiel das ein oder andere zu verstehen. Ich hatte am Anfang befürchtet, dasa ich die Namen durcheinander bringe aber das Namensregister hilft immer wieder dabei klarzukommen. Auch im Anhang befinden sich Erklärungen von Begrifflichkeiten! Den wissenschaftlichen Teil habe ich teilweise eher überlesen, da ich nicht glaube, dass ich in diesem Leben noch Physikerin werde :) Ansonsten habe ich dieses Buch regelrecht durchgesuchtet!
2,5 ⭐️ (als Hörbuch gehört) Das Hörbuch konnte mich anfangs wirklich fesseln, weil ich so viele Fragen hatte. Leider fühlt sich nach und nach alles an der Geschichte so schwammig an, dass ich mich nie wirklich in die Welt hineinleben konnte. Die wissenschaftlichen Fakten werden alle sehr gut verständlich erklärt und auch vom Handlungsstrang her ist alles schlüssig, aber irgendwie fühlte sich für mich trotzdem alles seltsam an. Ich konnte mich nicht wirklich in die Protagonist_innen hineinversetzen und sie waren mir ehrlichgesagt auch einfach egal. Mir fehlte da Persönlichkeit und Verbundenheit. Alles in allem finde ich aber die Idee der Geschichte echt genial und ich bin auch neugierig, wie sich alles weiterentwickeln wird, aber ich werde die weiteren Bände wahrscheinlich eher auf Wikipedia nachlesen, als mir die ganzen (Hör-)Bücher zu geben. Ich denke die Geschichte hat großes Potential, sie war nur leider einfach nicht ganz mein Fall.
Ich habe mir das Buch eigentlich nur gekauft weil ich es vor der Netflix-Serie lesen möchte die bald erscheint und ich hoffe, diese wird nach den vielversprechenden Trailer besser, als der Roman. Ich habe von dem Buch etwas ganz anderes erwartet. Es hat zahlreiche Awards abgesahnt und sogar Barack Obama meinte, es sei einer seiner Lieblingsbücher. Nachvollziehen kann ich das aber nicht. Für mich waren nur die ersten 60 Seiten gut, die zur Zeit der chinesischen Kulturrevolution spielte. Das gab dem Ganzen eine gewisse Einzigartigkeit. Dann kam die Gegenwart und ab dem Punkt war es für mich vorbei. Es war für mich alles so zusammenhanglos und man hat nur die Hälfte verstanden weil gar nicht alle Begrifflichkeiten erklärt wurden. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich lese wieder in meinem Physik-Buch aus der 10. Klasse. Zudem erfindet der Roman das Genre auch nicht neu. Die Gesellschaft ist wieder gespalten und im Mittelpunkt steht der typische normale Nanoprofessor, der mit der ganzen Sache eigentlich nichts zu tun haben möchte. Die Charaktere haben sich ewig in der virtuellen Welt aufgehalten und vom Schauplatz hat man gar nichts mitbekommen. Das „Wordbuilding“ hat gar nicht funktioniert. Ich konnte aus dem Roman kein nutzen ziehen. Weder Mental oder jediglich zur Unterhaltung. Auch wenn die ersten Seiten gut waren, kann ich nicht mehr Sterne geben.
Im Sci-Fi-Bereich kommt man nicht mehr um Cixin herum, schon gar nicht um seine Drei Sonnen-Trilogie. Nun bin auch ich endlich dazu gekommen, zumindest mal Band eins zu lesen. Aber der zweite Teil wartet schon. Noch weiss ich nicht genau, was ich von der Geschichte halten soll. Liu hat spannende und faszinierende Ideen, seine Bücher unterscheiden sich von der bekannten westlichen Sci-Fi, was mir sehr zusagt. Auch die Verbindung von Chinas neuzeitlicher Geschichte und zukünftigen Entwicklungen ist ihm äusserst gut gelungen. Dennoch bin ich grundsätzlich weniger begeistert als erwartet. Irgendwie hat es (noch?) nicht "klick" gemacht. Es ist auf jeden Fall ein sehr gutes Buch, aber in die Lobeshymnen anderer Rezensenten kann ich (noch?) nicht ganz einstimmen. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet? Natürlich werde ich weiterlesen und bin auch schon neugierig zu erfahren, wie der Autor seine Handlung weiter verarbeitet. Als Highlight hat sich dieser Titel aber nicht entpuppt. Wer weiss, wie Band zwei dann werden wird.
Achtung NERD!
Lange habe ich gezögert. Schon in der Beschreibung wurde seine Komplexität und vertiefter Einblick in die Physik hervorgehoben. Da das Lesen für mich eher einen unterhaltenden Anspruch erfüllen soll, hatte ich meine Zweifel. Die Ankündigung der neuen Serie motivierte mich wieder. Nun, nach Beenden des ersten Teils dieser Trilogie bin ich ernüchtert. Ja, es gibt viel Technik und scheinbar fundierte Astrophysik, viele Erklärungen, wenn auch manchmal fiktiv, mit einem „Was wäre wenn“-Ansatz. Ich habe vielleicht nur Grundkenntnisse in Sachen Physik, dennoch glaube ich, den sehr detaillierten Ausführungen des Autoren genügend folgen zu können, um zu erfassen, worum es ihm geht. Dieser Teil war stellenweise sehr spannend, wenn auch oft sehr ausufernd. Geschichten fesseln mich, wenn ich etwas Neues lerne, vor allem aber, wenn ich mich mit den Protagonisten oder dem Thema verbinden kann, wenn es einen Geist vermittelt, an den ich andocken kann. Hier geht es nicht um die Menschen, wenn überhaupt eher um die Möglichkeiten zur Entwicklung als Gesellschaft. Individualität wird hier völlig ausser acht gelassen, sprich, es gibt keine Wärme in den Persönlichkeiten, sie bleiben Pappmaschee, erscheinen unwichtig. Dazu kommt, dass neben der fokussierten Wissenschaft sehr lückenhaft und laienhaft erzählt wird, die Sprache ist sehr trivial und zum Teil beinahe kindlich. Kann sein, dass es an der Übersetzung liegt. Im Anhang kann der Autor aber sehr gut schreiben, so dass ich bezweifle, dass es mit der Übersetzung zu tun hat. Es ist kein ausgereiftes, eher ein sehr einseitiges Werk, ohne ausreichende Story und wichtig gemacht durch eine Wissenschaft, die nur ein Nerd interessieren oder nachvollziehen möchte. Also ein Buch von einem Nerd für seine Nerd-Gemeinde? Vielleicht Ich habe meine Wissenslücken mit Phantasie ausfüllen können. Aber nur durch meine Anstrengung hat sich eine Zufriedenheit eingestellt.
Fulminanter Auftakt
In diesem Science Fiction Roman geht es vor allem um Ye Wenjie, die inmitten der chinesischen Kulturrevolution auf eine geheime Militärbasis kommt und dort eine folgenschwere Entscheidung trifft. Und um Wang Miao, dem in der Gegenwart einige mysteriöse Dinge auffallen, wie ein nur für ihn sichtbaren Countdown oder, dass auffallend viele Wissenschaftler Suizid begehen. Wie das alles zusammenhängt, ist wirklich aufregend. Das ganze Buch kann einen den Kopf zerbrechen, vor allem wenn man, wie ich, nur ein ziemlich grobes Verständnis der Wissenschaft hat. Jedoch schafft es Cixin Liu uns an die Hand zu nehmen und durch diese nicht gerade unkomplizierte Geschichte zu führen. Es ist spannend, wie komplexe physikalische Themen, wie das Dreikörperproblem, für ein breites Publikum aufbereitet und in die Geschichte eingearbeitet werden. Es hat mich auch dazu gebracht, mich ein wenig mehr mit der jungen chinesischen Geschichte auseinanderzusetzen und mich mal ein wenig in die Kulturrevolution einzulesen. Aber auch wenn man von all dem keine Ahnung hat, liest sich das Buch gut und flüssig weg. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Trisolaris Reihe in den weiteren Büchern entwickelt.
anspruchsvoll, intelligent und visionär - ein Meilenstein
„Die drei Sonnen“ ist kein gewöhnlicher Science-Fiction-Roman, es ist ein intellektuelles Abenteuer, das noch lange nach der letzten Seite nachhallt. Cixin Liu verbindet auf beeindruckende Weise harte Wissenschaft mit philosophischer Tiefe und erschafft dabei eine Geschichte, die ebenso faszinierend wie verstörend ist. Was dieses Buch so außergewöhnlich macht, ist die Kombination aus realer Physik, kosmischen Dimensionen und zutiefst menschlichen Fragen. Die Handlung spannt einen Bogen von den Wirren der chinesischen Kulturrevolution bis hin zu existenziellen Bedrohungen aus dem All und wirkt dabei stets durchdacht und glaubwürdig. Besonders die wissenschaftlichen Konzepte sind nicht bloß Dekoration, sondern zentraler Motor der Geschichte. Die Atmosphäre ist kühl, geheimnisvoll und zunehmend beklemmend. Statt auf schnelle Action setzt Liu auf Ideen, große, kühne, manchmal erschütternde Ideen. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird mit einem einzigartigen Leseerlebnis belohnt, das den eigenen Blick auf das Universum verändern kann.
Ausgezeichnet
Eine ausgezeichnete, unglaublich spannende und kreative Einführung in das was für mich das größte Meisterwerk der Science Fiction ist. Die Unsicherheit, was das Three Body Spiel versucht zu vermitteln, gemischt mit der Spannung die eines Thrillers würdig ist, ergeben eine grandiose Vorspeise für die Bücher 2 und 3.
Die Geschichte dahinter ist sehr komplex und spannend aufgebaut. Ein Meisterwerk des Science Fiction. Ich fand es auch sehr spannend und werde auch die beiden Folgeromane lesen. Was es jedoch auch sehr anstrengend zu lesen machte, war das ganze Fachwissen der Physik, das hier auf hohem Niveau präsentiert wird und die chinesischen Namen und die andere Kultur waren manchmal schwer zu verstehen. Aber dennoch für die Idee die dahinter steckt , sehr beeindruckend.
Die Kombination aus Physik, Astronomie und Gaming hat mich direkt in den Bann gezogen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
☀️☀️☀️ 𝘞𝘢𝘯𝘨 𝘔𝘪𝘢𝘰 𝘦𝘳𝘬𝘢𝘯𝘯𝘵𝘦, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘩𝘮 𝘥𝘦𝘳 𝘨𝘦𝘴𝘱𝘦𝘯𝘴𝘵𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦 𝘊𝘰𝘶𝘯𝘵𝘥𝘰𝘸𝘯 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮 𝘛𝘳𝘢𝘶𝘮 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘙𝘦𝘢𝘭𝘪𝘵𝘢̈𝘵 𝘨𝘦𝘧𝘰𝘭𝘨𝘵 𝘸𝘢𝘳. 𝘌𝘳 𝘩𝘪𝘯𝘨 𝘪𝘩𝘮 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘡𝘢𝘩𝘭𝘦𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘧𝘦𝘪𝘯, 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘩𝘦𝘭𝘭 𝘶𝘯𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘣𝘳𝘦𝘪𝘵𝘦𝘵𝘦𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳, 𝘥𝘦𝘳 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘩𝘮 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘕𝘦𝘵𝘻𝘩𝘢𝘶𝘵 𝘻𝘶 𝘣𝘳𝘦𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘯. 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟻:𝟶𝟶, 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟺:𝟻𝟿, 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟺:𝟻𝟾, 𝟷𝟷𝟾𝟶:𝟶𝟺:𝟻𝟽 ... In den Wirren der Kulturrevolution kommt die junge Astrophysikerin Ye Wenjie auf eine geheime Militärbasis im Norden Chinas. Mit einer riesigen Radioantenne sucht man dort nach intelligentem Leben in den Weiten des Alls. Aber was Ye Wenjie entdeckt, ist noch viel atemberaubender. Und es wird die Geschichte der Menschheit für immer verändern. 💭 Von einem Freund empfohlen bekommen habe ich mir zuerst die Serie gegönnt und war total begeistert. Da ich auch mal wieder richtig Lust auf Science-Fiction hatte habe ich mir nachträglich doch noch das Buch zugelegt. Wie genial war das denn bitte? Die Kombination aus Physik, Astronomie und Gaming hat mich direkt in den Bann gezogen. Stell dir vor du siehst auf einmal einen Countdown in deinem Blickfeld. Zusammen mit Miao habe ich die neuerlichen Entwicklungen in den wissenschaftlichen Kreisen erkundet und bin mit ihm als Kopernikus ins Game 3 Body abgetaucht: 🎮 Hier leben die Trisolarier in einem 3-Sonnen-System, die durch die Gravitation der drei Sonnen immer wieder stabile und instabile Zeitalter erleben. Ihr einziger Ausweg: die Erde. Puh, zum Glück nur ein Game… oder doch nicht? Tatsächlich bin ich ganz glücklich zuerst die Serie geschaut zu haben, sodass ich mir besser die Geschehnisse in der Welt von 3 Body vorstellen zu können. Außerdem gibt es hier nochmal eine coole Sicht von Trisolaris: https://labs.sense-studios.com/threebody/index.html Eventuell wird der ein oder andere den Einstieg etwas langsam empfinden aufgrund der vielen Charaktere und der komplexen Handlungsstränge. Jedoch entwickelt sich die Geschichte immer rasanter. Klasse fand ich auch das Personenverzeichnis und die im Anhang beigefügten Erklärungen zu geschichtlich, politischen und auch wirtschaftlichen Hintergründen. Ich bin jedenfalls total hooked und werde definitiv weiter lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾

Dieses kollosale Werk hat die Preise verdient
Ich gebe selten 5 Sterne, doch dieses Buch hat das verdient. Zum Worldbuilding: Das Buch ist randvoll mit Wissenschaft, die es schon gibt und die es nicht gibt. Es beginnt zur Zeit der Kulturrevolution in China, über die ich sehr schlecht informiert war. Doch alles passte erschteckend gut zusammen. Der VR Einfluss erinnerte an Otherland, doch es war weitreichender als gedacht. Auch Wissenschaft, die noch nicht existiert wurde soweit plausibel erklärt, dass man es zuerst hinterfragte. Die Protagonisten sind spannend mit nachvollziehbaren Ängsten und Wünschen. Man konnte Ye Wenjies Hergang gut nachfühlen und verstand ihr Wesen, sowie ihre Bedürfnisse. Dasselbe gilt für Wang Miao. Dieses Buch ist ein Muss für Dystopie und Science-Fiction Fans.
Was für ein Ritt. Wir haben uns zu dritt a den ersten Teil der Trisolaris Trilogie gewagt. Es war für mich ein Reread und ich hatte ein wenig gehofft, dass ich dieses Mal leichter durchkomme. Spoiler: Nein, kam ich nicht. Ich hatte wieder an vielen Stellen im Buch das Gefühl, dass meine geistigen Kapazitäten voll ausgeschöpft waren und es einfach zu komplex für mich war. So haben wir in unserer kleinen Gruppe diskutiert, Videos ausgetauscht und für uns selbst gelegentlich ebenfalls recherchiert. Dabei kam dann so manches Mal raus, dass Cixin Liu einem einen Bären aufband und nicht alles, was kompliziert klang, auch wirklich existierte. Science Fiction eben. Nur war es nicht einfach für mich, Fiktion und Wirklichkeit stets zu trennen, was definitiv auch an meinen eher spärlichen Physikkenntnissen über Nanotechnik lag. Ich habe jedoch gemerkt, dass ich unbewusst das Buch anders gelesen habe als beim ersten Mal bzw. mir andere Themen auffielen. Am meisten beschäftigte ich mich mit dem Umstand in dem Buch, dass die Wissenschaftler dort die eigene Kultur verachten und bereit sind, alles einer anderen Gruppe zu opfern, die sie für moralisch überlegen halten. Obwohl die Wissenschaftler die außerirdische Spezies gar nicht kennen, steht für die Fans der „Aliens“ fest, dass die Bewohner im All nur besser sein können. In jeglicher Hinsicht. Der Gedanke, dass vielleicht die Spezies im Weltraum ebenfalls eigene Werte und eine Moral haben könnte, der man nicht zustimmt, wird völlig ignoriert. Im Zweifel für den anderen und gegen das Bekannte. Hier muss ich an so manch eine politische Diskussion denken. Gleichzeitig entsetzte mich auch, wie sich Menschen aufgrund traumatischer Erfahrungen emotional völlig entkoppeln konnten. Dieses nicht unbekannte Phänomen wird in diesem Roman von den politischen Kräften voll ausgenutzt, sodass man sich der großen Sache opferte oder aber an ihr häufig zugrunde ging. Der Stil von Liu ist sachlich, nüchtern, teilweise sogar fast kalt – was jedoch gut zu den Figuren passte. Es fiel mir nicht immer leicht, der Handlung und den Personen zu folgen, da diese gesellschaftliche und politische Unterordnung in dem Extrem mir fremd ist. Eine absurde Situation war, als man überlegte, wie man denn mit den Aliens in Kontakt treten wolle und es politisch korrekt formuliere. Das Buch war/ist für mich definitiv zähle Kost, steckt allerdings voller spannender Ideen, sodass ich mich alleine wegen dieser durchkämpfe. Ich bin jedoch sehr froh, dies nicht alleine zu tun.
| Um die Entwicklung einer Zivilisation wirksam einzudämmen und sie über eine so lange Zeitspanne hinweg zu entwaffnen, gibt es nur einen Weg: ihre Wissenschaft zu töten. |
Was würde passieren, wenn ein kleiner Fehler aus der Vergangenheit die gesamte Menschheit in ferner Zukunft bedrohen würde? Diese Frage müssen sich die Menschen in "Die Drei Sonnen" stellen, dem ersten Band der Trisolaris-Trilogie von Liu Cixin. Nachdem ich "3 Body Problem" auf Netflix schon dreimal gesehen habe, wollte ich unbedingt die Bücher lesen. Normalerweise habe ich mit dem Genre Science-Fiction nicht viel am Hut. Aber dieses Buch hat mich fasziniert. Man kann nicht leugnen, dass "Die Drei Sonnen" keine typische Space-Opera ist, sondern sehr viel komplizierter und physischer, also mehr Science als Fiction. Doch die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Was Liu Cixin hier geschaffen hat, ist außergewöhnlich, abgespaced und dennoch glaubwürdig. Das Ende hat mir Gänsehaut beschert.
Ich habe leider in das Buch nicht reingefunden. Nach rund 35 % des Buches habe ich das Lesen abgebrochen. Ich habe leider bei Romanen von chinesischen Schriftstellern oft das Problem, dass ich mich mit der Geschichte nicht wirklich verbinden kann. Ich weiß, dass diese Trilogie als Meilenstein der Science-Fiction betrachtet wird. Gleichwohl ist es mir nicht gelungen, mich für die Geschichte zu öffnen. Die Protagonisten blieben mir fremd. Die Entwicklung der Handlung und die Ideen darin konnten mich nicht begeistern und mich auch nicht ermutigen, weiter durchzuhalten. Dies ist bitte als rein subjektiver Eindruck zu verstehen.
Viel Hype um nichts...
Am Anfang dachte ich: Joa, könnte echt interessant werden, aber dann hat sich das Blatt gewendet und ich fand das Buch einfach nur langweilig und öde. Vielleicht bin ich auch nicht gemacht für Science Fiction Bücher, vor allem aus Asien. Ich liebe Murakami, aber das Buch war nix...
Sehr interessante Ideen, gutes Mysterium, Inhalt sehr technisch komplex
Der Autor ist Ingenieur und das merkt man auch. Wer Weltraum Schlachten und einen interstellaren Krieg erwartet, ist bei diesem Buch falsch. Es fällt klar unter hard science fiction. Diese Buch ist gefüllt mit Vielzahl von Anspielungen zu mathematische, informatischen und physikalischen Konzepte, die zum Grübeln und Träumen anregen. Ergründet dabei auch die menschliche Perspektive, wie wissenschaftlich Erkenntnis uns als Menschen und als Gesellschaft verändern könnten. Die Story, die um diese Konzepte aufbaut ist dabei mitreißend und tief. Die Charaktere sind allesamt auf ihren ganz eigenen Weisen interessant. Das Mysterium, welches in der ersten Hälfte des Buches im Fokus steht, ist wirklich beängstigend und für mich definitiv das Highlight des Buches. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Der Autor hat dabei die beeindruckende Fähigkeit den Leser vollends in der Gedankenwelt der Charaktere zu immersieren. Besonders den Einblick in die chaotische der Kulturrevolution hat mir dabei sehr gefallen. Zum Ende wird das Buch sehr theoretisch und verliert die Geschichte ein wenig aus den Augen. Die 3 Sterne Bewertung sollte niemand von diesem Buch abschrecken. Es ist sehr unterhaltsam, aber auch für an vielen stellen sehr konzeptionell und langatmig. Jeder Fan der hard science fiction wird begeistert sein.
Spannendes Buch, leider mit schwierigem Anfang und Ende
Während der Kulturrevolution in China startet ein streng geheimes Projekt. Nur wenigen Wissenschaftler/innen und Politiker/innen ist bekannt, was die wahren Ziele sind: Sie senden Signale ins All, in der Hoffnung Außerirdische zu erreichen. In der heutigen Zeit sammeln sich die Anzeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Physikalische Phänomene, die es eigentlich nicht geben dürfte, erscheinen und Wissenschaftliche Daten folgen keinen bekannten Gesetzmäßigkeiten. Eine Verschwörung enormen Ausmaßes zeichnet sich ab, deren Umfänge nur schwer zu ermessen sind. Cixin Liu schafft mit den drei Sonnen einen spannenden Auftakt zur Trisolaris Reihe. Dabei bedient er sich einer Geschichte, die selbst in der Science-Fiction selten zu finden ist - ein echtes Alleinstellungsmerkmal dieses Buches. Auch die Erzählweise über verschiedene Epochen Chinas hinweg ist spannend und wir gut genutzt. Immer wieder erhält man Informationen über die Vergangenheit und kann so die Gegenwart besser einordnen. Leider ist dies erst nach einem schwierigen und verwirrenden Einstieg in das Buch zu lesen. Hier wird die Geschichte in einer Weise aufgebaut, die schwierig nach zu vollziehen ist und erst deutlich später in der Handlung Sinn ergibt. Noch schwieriger zu lesen ist das Ende. Hier beschäftigt sich Cixin Liu gut 100 Seiten mit wissenschaftlichen Erläuterungen über die Funktionsweise und Beschreibung einer Mechanik. Diese liest sich mehr wie ein wissenschaftlicher Aufsatz, denn wie ein Roman. In Summe handelt es sich um ein spannendes und auf angenehme Weise anderes Buch. Leider leidet die Geschichte unter einem wenig flüssigen Erzählstil und einem ebenso schwierigen Anfang wie Ende. Deswegen möchte ich dem Buch drei von fünf Sternen geben.
Wissenschaft en masse
Das Buch zur Serie "Three body problem" China, heute: Immer mehr hochrangige Wissenschaftler begehen plötzlich Suizid. Denn von einem Moment auf den anderen verlaufen sämtliche Tests und Experimente nur noch chaotisch und liefern sinnlose Ergebnisse. Und das ist erst der Beginn... Der Grund für alle Geschehnisse wird durch ein Videospiel deutlich: Außerirdische, die unseren Planeten als ihre Rettung sehen. Und in diesem Plan sind wir ein Störfaktor. Doch warum gerade die Erde? In den 70er Jahren sorgen eine Nachricht ins All und eine von der Menschheit enttäuschte Wissenschaftlerin dafür, dass wir nicht länger unbemerkt bleiben. Fazit: Für dieses Buch braucht man Ruhe, oder ein gutes (Grund)wissen in Physik. Denn hier wird mit wissenschaftlichen Vorträgen nicht gespart! Wer also mit Begriffen wir Konvektionszone, Phasengrenzflächen oder dem Weg von hochenergetischer Gammastrahlung kein Problem hat, ist hier voll in seinem Element. Spannend war die Geschichte aber auch für eine Unwissende wie mich 😉

Übersetzt von Martina Hasse Wie soll ich das jetzt beginnen? Wie soll ich deutlich machen, was ich da gerade für ein großartiges Buch gelesen habe, obwohl ich die meiste Zeit gedacht habe: Was zur Hölle passiert hier eigentlich gerade? Dass ich so tief darin versunken, so davon besessen war und bin, dass ich wie in einer Art Trance alles um mich herum vergessen habe, während das Leben ärgerlicherweise doch zwischendurch etwas von mir wollte – und wie schwer es mir dann fiel, zurück in die Realität zu taumeln. Dass ich, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, fast ohne Luft zu holen zum zweiten Band gegriffen habe. Was so gut wie nie bei mir vorkommt, weil ich bei Reihen normalerweise immer zwischendurch Pausen brauche. Dass Science-Fiction so etwas kann. Versteht mich nicht falsch, ich will dieses Genre auf keinen Fall verunglimpfen – im Gegenteil, ich liebe es sehr. Doch seit Andy Weirs "Der Marsianer" und "Der Astronaut" hat mich keine Science-Fiction-Geschichte mehr so packen können wie jetzt Cixin Lius gleichnamiger Auftakt zur "Die drei Sonnen-Trilogie". Und dabei habe ich das meiste überhaupt gar nicht verstanden. Denn Liu liefert in Die drei Sonnen das Physik- und Astronomiestudium gleich mit. Ich gebe zu, an manchen Stellen ist das mehr als gewöhnungsbedürftig, und ich fühlte mich wie an meinen eigenen schlechtesten Unitagen, in denen man den Wörtern durchaus eine satzstrukturähnliche Bedeutung beimisst, sich der Sinn aber absolut nicht erschließen will. Aber glücklicherweise macht das nicht so viel. Denn die physikalischen Beschreibungen sind zwar mehrfach vorhanden, tragen jedoch nicht allein zur Erschließung der Geschichte bei. Diese ergibt sich vielmehr aus einer Mischung aus grenzenloser Spannung, unglaublich guter Unterhaltung, einem meisterlichen Plot und einer unfassbaren, fast gar nicht in Worte zu fassenden Vorstellungskraft des Autors. Doch das ist noch lange nicht alles. Cixin Liu stellt in seiner genialen Geschichte über den menschlichen Erstkontakt mit einer außerirdischen Lebensform grundsätzliche Fragen zur menschlichen Moral und Verhaltensweise. Warum stellt sich der Mensch über alles? Warum gibt es innerhalb einer angeblich intelligenten Lebensform immer noch so viel Krieg, Hass und Egoismus? Warum zerstören wir permanent den einzigen Lebensraum, den wir haben? Und was passiert mit der Erschöpfung, die daraus resultiert? Was geschieht mit den Menschen, die permanent gegen diese Missstände kämpfen, aber aus keiner Ecke gehört oder ernst genommen werden? Was passiert mit jenen, die Erschöpfung und Resignation gegenüber ihrer eigenen Spezies entwickeln – und plötzlich einen metaphorischen Knopf vor sich haben, mit dem sie all das ändern können? Permanent habe ich mir diese Fragen während der Lektüre selbst gestellt und mich hinterfragt. Denn auch das passiert bei Die drei Sonnen: Liu zwingt seine Leser:innen förmlich zur Selbstreflexion. Und seien wir ehrlich – nach einem Blick in die aktuellen Nachrichten der letzten Jahre und Monate gibt es vermutlich nicht wenige Menschen, die diese Erschöpfung gegenüber der eigenen Spezies mehr als nachempfinden können. Ich gehöre dazu. Ich sage bewusst nicht viel zum Inhalt, weil man ihn ohnehin kaum nacherzählen kann. Und ich finde, auf diese Reise sollte jede:r völlig unvorbereitet gehen. Die drei Sonnen hat auf jeden Fall sehr viel mit mir gemacht. Es ist anspruchsvolle Lektüre, aber sie lohnt sich in einem Ausmaß, das ich kaum in Worte fassen kann. Die drei Sonnen war mein erstes ausgelesenes Buch im neuen Jahr – und direkt ein Jahreshighlight. Ich freue mich schon sehr darauf, die Nachfolger zu entdecken.

Facettenreich! Spannend!Abgedreht!
Liu, Cixin Die drei Sonnen / Trisolaris-Trilogie Bd.1 ausgezeichnet Die drei Sonnen - Uff! Ein Buch, auf das man sich erst einmal einlassen muss. Kulturrevolution, die Stringtheorie, ein durchgeknallter Kommissar, ein surrealistisches Computerspiel und totalitäre Außerirdische ,die sich auf den Weg zur Erde gemacht haben ,um sie zu erobern. Puh. Aber wenn man sich darauf einlässt, erlebt man eine sehr facettenreiche, spannende Science Fiction Geschichte mit sehr abgedrehten Ideen über außerirdische Gesellschaftsformen und eindringlich gezeichnete Charaktere. Aber das Beste an diesem Buch ist, es ist der erste Teil einer Trilogie und ich bin schon riesig gespannt, wie die Geschichte der Menschheit und der Trisolaner ausgeht.
Diese Trilogie hat alles. Geschichte, Fachwissen, Liebe, Leben, Tod, Raumschiffe, Apokalypse, ...
Was passiert, wenn Menschen an ihren eigenen Entwicklungen beginnen zu zweifeln? Es ist die Kulturrevolution in China. Verbotene Bücher, Meinungen, Verhalten, Gedanken. Eine Astronomin glaubt nicht mehr an die Menschheit und hofft auf Unterstützung und Lehre von einer weiter entwickelten Spezies. Wild sendet sie ein ein Signal ins All. Ohne Ziel. Ohne weiteres Wissen um anderes Leben im All. Nur mit der Hoffnung, dass dieses Signal irgendwann irgendwo von jemandem abgefangen wird. Wie kann Leben auf einem Planeten existieren, das in einem three-body-problem gefangen ist. Denn hier spielen mehrere Gravitationskräfte miteinander, so dass eine Umlaufbahn nicht berechenbar ist. Dieser Planet ist entweder zu nahe an der Sonne und brennt oder so weit weg, dass eine dunkle Eiszeit herrscht. Die Längen dieser Epochen sind different und nicht berechenbar. Ein Leben? Unmöglich? Und doch...





















































