The Sound and the Fury
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Description
One of The Atlantic’s Great American Novels of the Past 100 Years
A Penguin Vitae Edition
The Sound and the Fury traces the downfall of the aristocratic Compson family in their fictional home of Yoknapatawpha County, Mississippi. Here the landed gentry of the Reconstruction-era South still cling to their obsolete constructs of race, class, and sex for salvation from financial and personal ruin. In kaleidoscopic prose, Faulkner relates the Compson siblings’ tales of their own demise: Benjy, the brother whose mental disability blends the past with the present; Quentin, who is consumed by his obsession with his family’s honor; Jason, whose blind rage inflicts itself upon the rest of the household; and the elusive sister, Caddy, whose tragic exile from the family sets in motion their fall from grace. The Sound and the Fury brings to life Faulkner’s South as a land of poverty and decadence, of gallantry and greed, that reveals the rich cultural and historical context in which it was written. What Faulkner once considered his “most splendid failure” now sits among the cornerstones of American literature.
Book Information
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One of The Atlantic’s Great American Novels of the Past 100 Years
A Penguin Vitae Edition
The Sound and the Fury traces the downfall of the aristocratic Compson family in their fictional home of Yoknapatawpha County, Mississippi. Here the landed gentry of the Reconstruction-era South still cling to their obsolete constructs of race, class, and sex for salvation from financial and personal ruin. In kaleidoscopic prose, Faulkner relates the Compson siblings’ tales of their own demise: Benjy, the brother whose mental disability blends the past with the present; Quentin, who is consumed by his obsession with his family’s honor; Jason, whose blind rage inflicts itself upon the rest of the household; and the elusive sister, Caddy, whose tragic exile from the family sets in motion their fall from grace. The Sound and the Fury brings to life Faulkner’s South as a land of poverty and decadence, of gallantry and greed, that reveals the rich cultural and historical context in which it was written. What Faulkner once considered his “most splendid failure” now sits among the cornerstones of American literature.
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Schall und Wahn - aus dem Jahre 1929 -, ist ein essentielles Werk des Nobelpreisträgers William Faulkner. Hier wird der holistische Niedergang der Südstaaten-Familie Compson, aus verschiedenen Perspektiven narrativ exploriert und dargestellt. Faulkner wendet hauptsächlich den für die Moderne typischen „Stream of consciousness“ Schreibstil an, in welchem die Gedankenwelt und die Assoziationen der jeweiligen Personen zu Papier gebracht werden. Die ersten beiden Kapitel lesen sich stellenweise zugegebenermaßen recht zäh, da der erste Teil aus der Perspektive des geistesschwachen Benjamin Compson erzählt wird. Im Grunde wird hier schon die ganze Geschichte erzählt, ist jedoch ohne die darauffolgenden Kapitel schwer greifbar und inkohärent. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf Quentin Compson, der sich aufgrund eines unglücklichen und inzestuösen Verhältnisses zu seiner Schwester Caddy suizidierte Auch hier kommen viele Fragen auf, die jedoch in den darauffolgenden Kapiteln alle gänzlich beantwortet werden. Das Empfinden von Moral und Schande, Zeit und stringenten Erinnerungen werden hier relativiert und perspektivisch neu definiert. Der Verfall der der Compson Familie ist eine aufschlussreiche Metapher, für den Niedergang der Südstaaten Aristokratie. Der Roman gleicht zu Beginn einem enigmatischen Rätsel, dessen Lösung mir jedoch sehr viel Freude bereitet hat und zu einem potentiellen wiederholten Lesen einlädt. Zurecht ein Klassiker. 4 von 5

William Faulkner steht gleich auf mehreren meiner Listen, also wurde es höchste Zeit, endlich mal sein berühmtestes Werk zu lesen. Und wenn es nach mir geht, dürfen es ruhig noch mehr werden. Denn zumindest "Schall und Wahn" hat mich tief beeindruckt. Eindrücke hinterlässt vor allem der erste Teil, der auch definitiv der schwerste zu lesen ist. Aber dieser dauert auch "nur" ca. 70 Seiten. Verrät aber in seiner speziellen Art bereits die gesamte Geschichte. Nur dass hier die Sichtweise derart spektakulär ist, dass man kaum versteht, was passiert. Genau deshalb hat mir dieser Part aber auch so gut gefallen; die Perspektive ist sehr gut gewählt und passt auch als Einführung in die Handlung. Danach erleben wir den Untergang der Familie noch aus zwei weiteren Perspektiven. Alle drei Figuren sind sehr unterschiedlich und deshalb auch die verschiedene Reaktion auf die Vorkommnisse. Dabei sticht heraus, dass eigentlich kein Charakter wirklich sympathisch scheint (Benjy ausgenommen). Nur Dilsey bringt Herz und Wärme in diese dem Untergang geweihte Familie. Doch das Schicksal kann auch sie nicht aufhalten. "Schall und Wahn" ist kein Wohlfühlbuch und keine Familiengeschichte mit Blümchen auf dem Cover. Es ist ein wütendes Buch, ein trauriges und verzweifeltes. Der Schimmel sitzt so tief, dass man zu diesem Zeitpunkt gar nichts mehr dagegen unternehmen kann. Das Verhalten der Figuren kann man analysieren, aber es wird schwer, wenn man sich mit Schuldzuweisungen versuchen will. Es ist auf einer tieferen Ebene eher verstörend, wahrscheinlich auf der Ebene des "Wahns". Persönlich finde ich jedoch genau das spannend und packend. Die Untiefen der Psychologie, die Dinge, die man im hintersten Eckchen des Schrankes versteckt. Faulkner lotet genau diese dunklen Ecken aus und zerrt sie so gut es geht ans Licht.
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Schall und Wahn - aus dem Jahre 1929 -, ist ein essentielles Werk des Nobelpreisträgers William Faulkner. Hier wird der holistische Niedergang der Südstaaten-Familie Compson, aus verschiedenen Perspektiven narrativ exploriert und dargestellt. Faulkner wendet hauptsächlich den für die Moderne typischen „Stream of consciousness“ Schreibstil an, in welchem die Gedankenwelt und die Assoziationen der jeweiligen Personen zu Papier gebracht werden. Die ersten beiden Kapitel lesen sich stellenweise zugegebenermaßen recht zäh, da der erste Teil aus der Perspektive des geistesschwachen Benjamin Compson erzählt wird. Im Grunde wird hier schon die ganze Geschichte erzählt, ist jedoch ohne die darauffolgenden Kapitel schwer greifbar und inkohärent. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf Quentin Compson, der sich aufgrund eines unglücklichen und inzestuösen Verhältnisses zu seiner Schwester Caddy suizidierte Auch hier kommen viele Fragen auf, die jedoch in den darauffolgenden Kapiteln alle gänzlich beantwortet werden. Das Empfinden von Moral und Schande, Zeit und stringenten Erinnerungen werden hier relativiert und perspektivisch neu definiert. Der Verfall der der Compson Familie ist eine aufschlussreiche Metapher, für den Niedergang der Südstaaten Aristokratie. Der Roman gleicht zu Beginn einem enigmatischen Rätsel, dessen Lösung mir jedoch sehr viel Freude bereitet hat und zu einem potentiellen wiederholten Lesen einlädt. Zurecht ein Klassiker. 4 von 5

William Faulkner steht gleich auf mehreren meiner Listen, also wurde es höchste Zeit, endlich mal sein berühmtestes Werk zu lesen. Und wenn es nach mir geht, dürfen es ruhig noch mehr werden. Denn zumindest "Schall und Wahn" hat mich tief beeindruckt. Eindrücke hinterlässt vor allem der erste Teil, der auch definitiv der schwerste zu lesen ist. Aber dieser dauert auch "nur" ca. 70 Seiten. Verrät aber in seiner speziellen Art bereits die gesamte Geschichte. Nur dass hier die Sichtweise derart spektakulär ist, dass man kaum versteht, was passiert. Genau deshalb hat mir dieser Part aber auch so gut gefallen; die Perspektive ist sehr gut gewählt und passt auch als Einführung in die Handlung. Danach erleben wir den Untergang der Familie noch aus zwei weiteren Perspektiven. Alle drei Figuren sind sehr unterschiedlich und deshalb auch die verschiedene Reaktion auf die Vorkommnisse. Dabei sticht heraus, dass eigentlich kein Charakter wirklich sympathisch scheint (Benjy ausgenommen). Nur Dilsey bringt Herz und Wärme in diese dem Untergang geweihte Familie. Doch das Schicksal kann auch sie nicht aufhalten. "Schall und Wahn" ist kein Wohlfühlbuch und keine Familiengeschichte mit Blümchen auf dem Cover. Es ist ein wütendes Buch, ein trauriges und verzweifeltes. Der Schimmel sitzt so tief, dass man zu diesem Zeitpunkt gar nichts mehr dagegen unternehmen kann. Das Verhalten der Figuren kann man analysieren, aber es wird schwer, wenn man sich mit Schuldzuweisungen versuchen will. Es ist auf einer tieferen Ebene eher verstörend, wahrscheinlich auf der Ebene des "Wahns". Persönlich finde ich jedoch genau das spannend und packend. Die Untiefen der Psychologie, die Dinge, die man im hintersten Eckchen des Schrankes versteckt. Faulkner lotet genau diese dunklen Ecken aus und zerrt sie so gut es geht ans Licht.






