The God of the Woods
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Description
A NEW YORK TIMES "BEST THRILLER" and "BEST CRIME NOVEL" OF THE YEAR
PEOPLE MAGAZINE’S #1 BOOK OF THE YEAR
“Extraordinary . . . Reminds me of Donna Tartt’s 1992 debut, The Secret History . . . I was so thoroughly submerged in a rich fictional world, that for hours I barely came up for air.” —Maureen Corrigan, Fresh Air, NPR
“This expertly paced thriller …has the kineticism of a well-crafted miniseries.” —The New Yorker
When a teenager vanishes from her Adirondack summer camp, two worlds collide
Early morning, August 1975: a camp counselor discovers an empty bunk. Its occupant, Barbara Van Laar, has gone missing. Barbara isn’t just any thirteen-year-old: she’s the daughter of the family that owns the summer camp and employs most of the region’s residents. And this isn’t the first time a Van Laar child has disappeared. Barbara’s older brother similarly vanished fourteen years ago, never to be found.
As a panicked search begins, a thrilling drama unfolds. Chasing down the layered secrets of the Van Laar family and the blue-collar community working in its shadow, Moore’s multi-threaded story invites readers into a rich and gripping dynasty of secrets and second chances. It is Liz Moore’s most ambitious and wide-reaching novel yet.
Book Information
Posts
Ein Roman, der mich total gefesselt hat!
Natürlich zum einen wegen den beiden Vermissten, die gesucht werden, zu einer unterschiedlichen Zeit. (Die Zeitsprünge sind durch einen Zeitstrahl gekennzeichnet. Das hat für mich super funktioniert) Aber auch aufgrund der vielen Figuren, die hier eine Rolle spielen und nach und nach ihre Fassetten zeigen. Man erfährt Schritt für Schritt mehr und mehr und doch rätselt man, wie kann das gelaufen sein? Gibt es Zusammenhänge ? Ich find das Buch grandios, habe es trotz der vielen Seiten sehr schnell gelesen und es sehr genossen.
«Wer in Panik gerät, macht sich den Wald zum Feind. Wer ruhig bleibt, ist sein Freund.»
Anfangs war ich skeptisch, ob mich die vielen Charaktere und unterschiedlichen Zeitstränge verwirren würden, doch die Struktur war so klar und geschickt aufgebaut, dass ich jederzeit wusste, wo ich mich befinde. Jeder einzelne Charakter war dabei interessant, tiefgründig und nachvollziehbar. Das Miträtseln über das Verschwinden der beiden Kinder hat unglaublich viel Spaß gemacht! Bis kurz vor der Auflösung hatte ich keine Ahnung, worauf alles hinausläuft. Obwohl der Plot eher langsam erzählt ist, hat er mich durchgehend gepackt. Die Atmosphäre war so bildhaft beschrieben, dass sich die Szenen wie ein Film vor meinem inneren Auge abspielten. Der Wald, das Camp sowie der Aufbau des ganzen Naturreservats fühlte sich sehr real an. Besonders beeindruckt hat mich auch die gesellschaftskritische Ebene: Die Darstellung, wie Frauen zu jener Zeit behandelt wurden ist sehr tragisch. Ein rundum fesselndes Buch , das gekonnt den Grad zwischen Roman und Thriller-Elementen schafft.

Highlight...
Oh lange bin ich um dieses Buch herum geschlichen, in jeder Buchhandlung in die Hand genommen, Klappentext gelesen und doch wieder zurück gestellt. Gefühlt jeder zweite Post auf Instagram: dieses Buch, Rezensionen erstmal weiter gescrollt. Mein Lieblings-Buch-Potcast hatte es in der Bestseller Challenge. Auch diese Potcastfolge erstmal nicht gehört. Und dann doch... Rezensionen angeschaut oder gelesen, Potcast gehört und gehofft das es den Hosts gefallen hat. Letztendlich gekauft, gebraucht aber egal (falls es mich doch enttäuscht hab ich zumindest nicht den vollen Preis bezahlt 😉) Heute bin ich durch, der Anfang zog sich etwas ich brauchte den ersten Teil um reinzukommen, aber dann kam dieses Buch überall mit hin, jede freie Minute wenigstens 1. Kapitel lesen... Mit schweren Augen manchmal auch 2 oder 3. Den letzten Abschnitt jetzt in einem durch. Die Geschichte entwickelt einen ganz eigenen Sog, man fühlt so mit vor allem mit den Frauen. Zwischenzeitlich wechseln sich Wut, Unglaube und Traurigkeit ab. Für mich absolut gelungener Mix zwischen Kriminal- und Gesellschaftsroman. (In manchen Beschreibungen steht auch Thriller, aber das war es für mich nicht) 1. Lesehighlight dieses Jahr 👍🏻
Gott des Waldes von Liz Moore
Ein unglaublich fesselnder Roman! Der bildhafte Schreibstil von Liz Moore hat mich sofort in den Bann gezogen. Besonders beeindruckend ist, wie die vielen Charaktere zu Beginn eingeführt werden und sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Die Geschichte rund um Barbara ist spannend erzählt und wird durch die Einblicke in die Vergangenheit perfekt ergänzt. Dadurch entsteht eine dichte, atmosphärische Handlung, die man kaum aus der Hand legen kann. Ein echtes Highlight!

Ein literarisches Meisterwerk 🌲 🏕️
Der Gott des Waldes von Liz Moore hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. In dieser Geschichte geht es um die zwei Kinder der Familie Van Laar, denen ein Naturreservat gehört, in welchem jedes Jahr ein Sommercamp für Jugendliche stattfindet. Der Sohn der Familie namens Bear ist vor 14 Jahren in dem Naturreservat verschwunden und wurde seitdem nie gefunden. 14 Jahre später verschwindet dann auch das zweite Kind der Familie, die Tochter Barbara, während sie am Sommercamp im Reservat teilnimmt. Während die Familie und Campteilnehmer nach Barbara suchen, wird die Familie auch von den vergangenen Ereignissen zum Vermisstenfall ihres Sohns eingeholt und schnell bemerkt, dass die beiden Fälle miteinander zusammenhängen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich habe es geliebt, dass zwischen den Charakteren, aber auch den Zeitebenen hin und her gesprungen wurde, da man so einen detaillierten Einblick in die Familie, ihre Umgebung und Geschichte bekommen hat. Die Story war spannend und gleichzeitig erschütternd, da vor allem in den Erzählperspektiven der 50er- und 60er Jahre schmerzhaft deutlich gemacht wurde, wie wenig Rechte Frauen eigentlich damals hatten. Es ist sowohl ein gesellschaftskritischer Roman als auch ein Thriller, der durch seine ausführliche Erzählweise eine sehr reale Atmosphäre kreiert, sodass ich das Gefühl hatte, Teil des Sommercamps gewesen zu sein, während die Vorkommnisse ihren Lauf nahmen.

•Highlight 🏕️🌳
„Der Gott des Waldes“ hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte über 2 verschwundene Kinder und deren Familien beinhaltet viele Plots, allerdings mit einem abgeschlossenen Ende. Die einzelnen Personen und deren Handlungen waren spannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind gut strukturiert, dadurch ist es mir leicht gefallen, den Überblick über alle Protagonist*innen und Handlungszeitpunkte behalten zu können. Liebs

Ein Gesellschaftsroman der allerfeinsten Sorte! 🤞🏼
Spannend! Diese Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen 🤩 Es geht um Missstände, Machtverhältnisse und das Leben einfacher Leute in den 70er-Jahren. Trotz der vielen Charaktere und Zeitsprünge fiel es mir an keiner Stelle schwer, der Handlung zu folgen - es wurde dadurch sogar nur noch aufregender! Ich habe mit so einigen Figuren sympathisiert, aber das Schicksal von Alice hat mich besonders getroffen .. 💔 Zwei verschwundene Kinder, eine zerrüttete Familie und verschiedenste Verstrickungen, die man beim besten Willen nicht erahnt 😶 dicke Empfehlung meinerseits!
Packende, charmante Mischung aus Yellow Jackets und ein Zwilling kommt selten allein
Liz Moore entführt in „Der Gott des Waldes“ in die geheimnisvolle, rustikale Welt eines abgelegenen Ferienlagers. Die idyllische Atmosphäre wird mit aufregenden Erlebnissen wie Schwimmwettbewerben im See und Survivaltraining kombiniert, die für die Jugendlichen prägende Momente darstellen. Besonders der Trip zur Selbstbehauptung ist für viele das erste Mal, auf eigenen Beinen zu stehen und Selbstvertrauen zu finden. Doch die wahre Spannung entsteht durch die Machtspiele der reichen Männer, die sich alles nehmen und ihre eigenen Regeln aufstellen – zu Lasten der „normalen“ Menschen und besonders der Frauen, die oft unfassbare Wege finden müssen, sich durchzusetzen. Einige zerbrechen daran, andere wachsen über sich hinaus. Typische gruselige Lagerfeuergeschichten verstärken die mystische Atmosphäre und bringen die Jugendlichen zusammen, während sie gleichzeitig ihre Ängste und Hoffnungen reflektieren. Moore gelingt es, verschiedene Erzählperspektiven und Zeitfenster zu nutzen, um die unterschiedlichen Hintergründe der Jugendlichen darzustellen und zu zeigen, wie sie trotz unterschiedlicher Verhältnisse in der rauen Natur zueinanderfinden und sich Halt geben. Die Nebencharaktere und Erzählstränge verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe, und die Geschichte bleibt stets spannend bei einem angenehmen Tempo. „Der Gott des Waldes“ ist ein packendes Leseerlebnis, das die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Wachstum inmitten von Geheimnissen und Machtkämpfen zwischen Geschlechtern, Generation und sozialen Schichten meisterhaft einfängt.
"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"
Unglaublich gute Charaktere, spannender Plot und komplizierte Beziehungsgeflechte. Ein Roman, der nicht für jeden ist, da es unglaublich viele Charaktere gibt und die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Ich musste mich anfangs in die Geschichte reinfinden, konnte dann aber schnell nicht mehr aufhören zu lesen. Langsam entstand ein Gesamtbild und das Ende war so ganz anders als erwartet.

Ein literarischer Thriller mit High Society und Ferienlager. 🏕️
Aktuell schwirrt „der Gott des Waldes“ überall auf meiner ForYou-Page rum. Doch ist das Buch meiner Meinung nach den „Hype“ wert? Zuerst einmal: wir bekommen hier die Erzählperspektive aus verschiedenen Zeitzonen und POVs. Das hat es am Anfang ziemlich schwer gemacht, in die Geschichte reinzukommen. Wer ist wer? Wer gehört zu wem? Wer ist denn er/sie schon wieder? Ansonsten bekommen wir mehrere Abschnitte in denen kleinere Kapitel beinhaltet sind. Auf dem Kindle hat das Buch 610 Seiten umfasst, die ich relative schnell lesen konnte. Die Geschichte war super interessant. Zwei ineinander verwobene Vermisstenfälle? Einer aus dem Jahr 1960 und aus dem Jahr 1975. Wie beide Fälle aufgelöst worden sind waren bei dem einen eine Überraschung und bei dem anderen leider nicht. Da hatte ich mir so oder so ähnliches schon gedacht. Nichtsdestotrotz ein gutes Buch. Für jeden der Lust auf einen Thriller in den Zeiten von 1960-1975 hat eine klare Empfehlung. ✨

Vor einiger Zeit habe ich „Der Gott des Waldes" von Liz Moore gelesen - ein Thriller-Roman, der sich langsam entfaltet, aber mit jeder Seite intensiver wird. Der Einstieg war für mich etwas zäh, aber ich gebe Stephen King recht: Wer dranbleibt, wird belohnt. Ich fand die Geschichte super spannend, und ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven - das hat der Handlung Tiefe und Dynamik verliehen. Zwar waren einige Plots vorhersehbar, dennoch überzeugt die Geschichte mit einer dichten Atmosphäre und einem tiefgründigen Erzählstil. Ein absolut lesenswerter Thriller-Roman, dem ich solide 4 Sterne gebe. Bewertung:⭐️⭐️⭐️⭐️ #lizmoore #dergottdeswaldes #thrillerroman #rezension #spannung #perspektivwechsel #buchempfehlung #bookstagram

Sehr viel richtig gemacht. 👍👍👍👍 „Der Gott des Waldes“ hat mir insgesamt ganz gut gefallen und trotz das die Geschichte so garnicht meins war, wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings ganz schön durchkämpfen. Es wurde teilweise sehr in die Länge gezogen und so wirklich was passiert ist auch nicht. Der Schreibstil ist top 👍 und lässt einen am Ball bleiben, trotz das die Geschichte sehr unspektakulär und langsam erzählt wird. Für mich blieb die Spannung durch die vielen Personen und Zeitsprünge etwas auf der Strecke, hat das ganze aber irgendwie abwechslungsreich und doch etwas spannend gemacht. Mmhh 🤔. Bin jetzt verwirrt 😖. Habe zumindest etwas gebraucht um reinzukommen und mir alles zu merken. Ich kann allerdings verstehen, warum so viele Leute die Geschichte mögen 👍👍 und auch 5 ⭐️ vergeben. Ich fand das Buch jetzt nicht super gut, aber irgendwie hab ich es doch gemocht 😊. Vielleicht mag ich ja doch Romane und weiß es aber noch nicht 🤔🤔. Den mehr wie ein Roman / Familiendrama ist es leider nicht. Thriller oder Krimi nie im Leben. Dafür fehlte noch einiges. Aber…………… durchaus Lesenswert 🤔😁. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen. Ist auch ein Pluspunkt. Von mir gibts super gute 3,5 ⭐️ von 5 ⭐️

Eine wunderbare Geschichte die in den 1960er und 1970er Jahren spielt, und was ich persönlich sehr mag in Bücher. Es geht um das Verschwinden eines 13 jährigen Mädchens in den 70er Jahren, die aus einem Ferienlager verschwunden ist und zu einer wohlhabenden Familie gehört. 14 Jahre zuvor ist ihr Bruder genau aus dem selben Camp verschwunden. Soll das wirklich ein Zufall sein? Faszinierend ist wie die Autorin die Umgebung des Camps und den Wäldern beschreibt, in einer düsteren und sehr spannenden Atmosphäre die sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind komplex aber vielschichtig, allerdings gibt es sehr viele davon was einem am Anfang etwas schwer föllt sich die Namen alle tu merken. Mit 590 Seiten ist der Roman zwar umfangreich, allerdings hätte es der Geschichte nichts abverlangt wenn sie kürzer gewesen wäre, da sie doch ein paar Längen hat, was für mich nicht hätte sein müssen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, und ich kann diesen Roman, jedem empfehlen der sich gerne in den Jahren zurüchversetzen lassen will.
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!" - Packender Krimi in tollem Natursetting
Was passiert, wenn du die Seiten aufschlägst? Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Wie bin ich auf das Buch gekommen? Ich bin auch über Rezensionen in READO neugierig auf den Roman geworden. Die Geschichte hat begeisterte Kritiken hervorgerufen und war auf der Summer Reading Empfehlungsliste von Barack Obama. Was hat mir gefallen? Der Roman ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne: die Autorin lässt sich Zeit, eine größere Anzahl von Figuren zu entwickeln und wirklich zum Leben zu erwecken. Dabei ist kein Platz für Schwarz-und-Weiß: jede Person hat seine dunklen und hellen Seiten, unverarbeitete Traumata. Im Stil eines guten WHO-Done-IT-Krimis machen sich viele Personen verdächtig, die Spekulationen der Leserinnen und Leswer bekommen viel Nahrung und wandern hin und her. Spätestens ab Seite 200 entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner. Man möchte unbedingt wissen, was mit den vermissten Kindern passiert ist. Zum Spannungsaufbau trägt dabei auch die Konstruktion des Romans bei: der Leser springt zwischen den Sichtweisen einzelner Figuren und in verschiedenen Zeitebenen hin und her. Darüberhinaus gelingt es der Autorin eine wunderbares Natur-Setting zu entwerfen, das die unheimliche und düstere Atmosphäre der Handlung eindrucksvoll unterstreicht. Es entsteht so auf den zweiten Blick auch ein packender Gesellschaftsroman, der die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft thematisiert. Was könnte besser sein? Ich habe in diesem Jahr wirklich noch nichts besseres gelesen, allein das Ende fällt dann vielleicht doch ein wenig zu unkreativ und etwas vorhersehbar aus. Manchmal habe ich mich auch in den Zeitsprüngen und vielen Figurennamen kurzzeitig verloren. Aber das ist "Jammern auf hohem Niveau". Ich hatte wirklich Spaß an dem Roman! Wer sollte den Roman lesen? Wer Interesse an anspruchsvollen Thrillern und gesellschaftskritischen Romanen hat, die viel Wert auf Figurenentwicklung legen und die unheimliche Atmosphäre der Kanadischen Wälder (Twin Peaks lässt grüßen!) liebt, sollte dem Roman eine Chance geben. Große Empfehlung!
Liz Moore entführt uns mit wunderbar gewählten Worten in ein Feriencamp mitten in einem Naturreservat der USA. Ausdruckstark und schön beschrieben lernen wir die Charaktere kennen. Die Teanager und Betreuer im Camp und die reiche Familie im Haus auf den Hügel. Es liest sich flott und man ist sofort in der Geschichte zumal sich auch schnell die ersten Geheimnisse andeuten, so dass man gern wissen möchte, was dahinter steckt. Die Zeitsprüngemachen es abwechslungsreich und interessant. Der Spannungsbogen war ziemlich hoch, auch durch die Zeitsprünge. Dies hat mir gut gefallen, ebenso die Sicht der verschiedenen Charaktere. Mit manchen hat man mitfühlen können, andere waren nervig. Die Themen, die angesprochen werden sind aktuell und der Umgang mit den gesellschaftlichen Problemen hat sich auch heute kaum geändert. Das Ende kam dann nicht ganz überraschend, trotzdem war es spannend erzählt. Allerdings gefiel mir das Ende so nicht. Das hätte ich mir anders gewünscht. Ich finde das so nicht ok, aber zur Geschichte passt es trotzdem, regt zum Nachdenken an und bleibt im Gedächtnis. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben, finde den Titel nicht passend aber ich kann es jedem empfehlen, der Spannungsromane mit verschiedenen Zeitebenen und Gesellschaftskritik mag.
Wunderbar!
Wie viele war ich am Anfang ungewiss, wie sehr mir das Buch taugt, weil der Anfang sich mit der Vorstellung der Charaktere befasst, und der Leser nicht einfach ins Geschehen geschmissen wird. Nach dieser kleinen Einstiegshürde wird der Leser aber durchaus mit Spannung belohnt. Der Aufbau aber sorgt für die gewisse Würze! Einige beschreiben den Schluss als fad und ja, er war zwar nichts Besonderes, kein großer Showdown oder etwas in der Art, aber dennoch gelungen, wenn man sich mit den einzelnen Charakteren und der damaligen Zeit beschäftigt. Vor allem aber, finde ich, ist es durchweg gelungen, dass die Autorin sich Gedanken gemacht und schlüssige Charaktere erschaffen hat. Chapeau an Frau Moore für ihre Arbeit, ihre Kreativität und dafür, dass sie es geschafft hat Leser gut bei der Stange zu halten, weil sie so viele Fragen aufgeworfen hat. Ich mag, dass es eben auch um Tiefe der Charaktere und ihre Moral und Glaubenssätze ging, und nicht nur um einen raschen Plot.
Frauenpower! Wenn Frauen die richtigen Entscheidungen treffen können/dürfen
Was für ein tolles Buch! Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich in der Geschichte angekommen bin, konnte ich es nachher kaum aus der Hand legen. Was für tolle, starke Protagonistinnen! Und es zeigt leider auch, dass zu viel Geld den Charakter verdirbt und dass die Reichen und Mächtigen glauben, dass sie mit allem davon kommen können (was leider auch noch viel zu oft passiert). Ich würde das Buch nicht als Thriller beschreiben, sondern als spannenden Roman über Geld, Macht, Natur, Freundschaft und Selbstbestimmung mit einem fulminanten Finale. Absolute Leseempfehlung und lasst euch von den über 500 Seiten nicht abschrecken, es liest sich wunderbar.
"Als Tracy nach Beginn der Nachtruhe in ihrem Bett lag und in die Finsternis starrte, lauschte sie erst der Stille und dann den leisen Stimmen, die flüsternd und lachend Geschichten erzählten. Sie war allein. Und das würde sie auch bleiben. Ihre einzige Aufgabe, sagte sie sich, bestand darin, den Sommer zu überstehen." Viele Namen, viele Zeitstränge, viele Begebenheiten. Klingt anstrengend? Ist es auch am Anfang ein bisschen. (Tipp: Notizen machen hilft total!) Und doch habe ich jede Zeile daran geliebt. Liz Moores Erzählstil ist einfach großartig. Schritt für Schritt, wie ein Metronom, trägt Moore und durch die Geschichte. Ein Gesellschaftporträt über soziale Ungleichheiten, familiäre Verstrickungen und misogynen Machtmissbrauch. Ein spannender Pageturner, in dem wirklich jeder zu lügen scheint.
Spannungsgeladener Roman
Spannung pur erwartet den Leser/ die Leserin bei diesem Buch, in dem Barbara, Tochter aus gutem Hause, während des Ferienlagers verschwindet. Die Suche nach ihr lässt auch das Verschwinden ihres Bruders Bear wiederaufleben und gibt viele Rätsel auf. Die Kapitel sind in einzelne Personen und die jeweilige Zeit (1950er bis 1975) eingeteilt. Durch diese Einteilung hatte ich trotz der Vielzahl an Schauplätzen, Zeiten und Personen immer einen guten Überblick. Zum nebenbei Lesen ist es aber dennoch nichts, man muss schon konzentriert dabei bleiben. Die Erzählung mit Rückblenden, Polizeiarbeit und Einblicken in die Familiengeschichten hat mich wunderbar miträtseln lassen, das Ende war mir aber trotzdem erst kurz vor Schluss klar, auch wenn es mir zuvor schon als Möglichkeit im Kopf war. Es ist also nicht vollkommen aus der Luft gegriffen, sondern man kann schon drauf kommen, wie alles zusammenhängt. Anfangs habe ich mich jedoch etwas schwer getan, reinzukommen. Das liegt aber vor allem daran, dass es mit der Beschreibung des Ferienlagers und mit den kleinen und großen Nöten der Heranwachsenden begann. Das hatte für mich ein wenig was von einem Coming-of-Age Roman, die mir grundsätzlich nicht so gut gefallen. Zum Glück war das aber nach gut 100 Seiten mehr oder weniger abgeschlossen. Wer eine interessante Geschichte mit vielen Personen und zahlreichen Verstrickungen sucht, wird hier auf seine Kosten kommen, wer einen spannungsgeladenen Thriller sucht, der einem die Härchen aufstellt, eher nicht.
Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr zwiegespalten. Wer von einem Buch erwartet, dass alle 10 Seiten etwas Neues und Aufregendes passiert, dem wird dieses Buch zu langatmig sein. Die Autorin legt bei ihrer Geschichte viel mehr Wert auf die Charaktere, als auf dje Handlung. Mir hat das Buch daher gut gefallen. Man hat die vielen verschiedenen Charaktere nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern sehr intensiv, sodass man wirklich das Gefühl bekommen hat, diese persönlich zu kennen. Außerdem legt die Autorin dar, wie das Frauenbild der damaligen Zeit durch die Gesellschaft geprägt wurde und das Frauen viel mehr sind, als die Vergangenheit gedacht hat.
Toller pageturner, den ich kaum weglegen konnte. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und wird aus mehreren Perspektiven und Zeiten erzählt. Dennoch fand ich es überhaupt nicht verwirrend und kam sehr gut mit. Der Erzählstil war eher ruhig und dennoch sehr fesselnd. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mitfühlen und mitfiebern. Alles jn allem eine packende, empfehlenswerte Geschichte mit einem sehr guten Ende.
PANIK 🌳🐿️🧚🏼🌳🐿️🦉🧚🏼🌳🦉🧚🏼🌳🐿️🦉🌳🧚🏼🦉🌳 Das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren und den Verstand.
Camp Emerson in den Adirondack Mountains im August 1975: Im Sommercamp für Kinder und Jugendliche verschwindet die 13-jährige Barbara spurlos von einem Tag auf den anderen. Eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, das Mädchen bleibt verschwunden ... Insgesamt ist "Der Gott des Waldes" eine gelungene Mischung aus anspruchsvollem Krimi und Gesellschaftsroman. Die Geschichte dreht sich weniger um die Polizeiarbeit beim Verschwinden eines Kindes, sondern widmet sich viel mehr den gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Arm und Reich, Frau und Mann der 1960er- und -70er-Jahre. Auch wenn die Erzählung eher ruhig ist und immer wieder vor sich hin plätschert, ist der Gott des Waldes ein durchaus interessanter Roman, der sieben Zeitebenen und acht Erzählperspektiven hat. Genau dort liegt auch mein größter Kritikpunkt. Ich persönlich liebe in Büchern Zeitsprünge und verschiedene POV's und nur ganz selten habe ich damit ein Problem. Hier war es aber selbst mir zu viel. Teilweise konnte ich der Story nicht mehr folgen, wusste nicht ob die gerade erzählten Ereignisse in der Gegenwart oder in der Vergangenheit liegen und wenn in der Vergangenheit, wie weit denn in der Vergangenheit. Der Plot am Ende hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn ich das Ende schon einige Kapitel zuvor erraten habe, ist es keineswegs offensichtlich, was mit Bear und Barbara geschehen ist und bis zum Ende des Buches gibt es so einige spannende Wendungen. Ich habe mich trotz meiner kleinen Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und finde der Gott des Waldes ist ein guter Roman mit Krimielementen. Für einen 5-Sterne-Read fehlt mir allerdings doch irgendetwas. Vielleicht weniger Zeitsprünge und etwas mehr Spannung ...

Für dieses fast 600 Seiten starke Buch habe ich eine ganze Weile gebraucht - nicht, weil es nicht gut war, sondern im Gegenteil. Diese Mischung aus Roman und (Cold-Case-)Krimi, die Atmosphäre des Reservats und das Setting in den 60er ind 70er Jahren hat mich sehr in ihren Bann gezogen. Ich kann mich den positiven Meinungen also absolut anschließen!
Hat mir sehr gefallen. Eine äußerst spannende Mischung aus Thriller, Coming of Age und großer Gatsby. Die Geschichte 1975 spielen zu lassen, fand ich äußerst raffiniert- wie wenig weibliche Personen damals noch galten- siehe Judy, die ich wirklich toll dargestellt fand, in ihrem Beruf als Polizistin. Ich mochte die Campszenen, Tracy und Louise, die Schilderung der Landschaft, der wilden Adirondacks, auch das Haus " Self- Reliance". Alice fand ich- wie die ganze Familie Van Laar- schwierig. Auch sie war ein Opfer ihrer Zeit, des gesellschaftlichen Denkens ihrer Schicht. " Der Gott des Waldes" ist der perfekte Lesestoff für den Urlaub- die Seiten fliegen nur so dahin, man steckt mit Haut und Haar in der Geschichte und fiebert auf die Auflösung hin.
Welch eine Wucht!
Zum ersten Mal passt ein Blurr (Stephen Kings). Denn ja, von Anfang an ist dieses lange Buch interessant & ab ca. Seite 200 kann man es wirklich nicht mehr einfach aus der Hand legen. Selten hatte ich ein Buch dieser Dicke, bei dem man keine unnötigen Längen finden konnte. Im Gegenteil. So bekommt das Buch die nötige Tiefe, gönnt sich prickelnden Spannungsaufbau und auch die Charaktere werden an ihre Rolle angepasst. Es sind tatsächlich sehr viele Charaktere, erst gegen Hälfte des Buches kam ich nicht mehr durcheinander. An vielen Stellen hat es mich wütend gemacht, was viele Figuren erleben mussten (...). Aber viele andere Dinge haben mir dann doch eine zufriedene Ruhe geschenkt (...). Besonders gefällt mir die Ethik der Geschichte. Dazu kann ich nicht viel schreiben, ohne zu spoilern. Nur: es hat viel mit der Zeit zu tun: 70er-Jahre, eine Epoche - der ich mich generell zugetan fühle (nur zu den positiven Aspekten, verständlicherweise). Auch die Ortschaften geben der Atmosphäre ihren Rest, das man doch gerne mal vorbeischauen will (oder lieber doch nicht?).
Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.
Ich war aufgrund der vielen positiven Rezensionen und dem tollen Cover, wie ich finde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Version, sehr neugierig auf das Buch. Vorab hat mich am meisten der Crime Aspekt interessiert, während des Lesens war es dann eher das Schicksal der Figuren und deren Verwicklungen in das und abseits des Ermittlungsgeschehens. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil im Vergleich zu den meisten anderen Thrillern, die ich bisher gelesen habe, das Erzähltempo langsamer ist. Außerdem muss man sich einige Figuren merken. Der Zeitstrahl am Anfang der Kapitel für die verschiedenen Erzählperspektiven hat die Zuordnung für mich aber recht einfach gemacht. Man hatte relativ schnell einen groben Überblick was in welcher Abfolge in der Vergangenheit passiert ist und konnte so die verschiedenen Kapitel wie Puzzleteile an die richtigen Stellen setzen. Nach und nach ergibt sich so ein Gesamtbild und das hat für mich die Sogwirkung erzeugt. Nach den ersten 100 Seiten war ich gefesselt und bin durch die Seiten geflogen. Das Setting eignet sich perfekt für eine Sommerlektüre. Es ist heiß und stickig und die Mücken schwirren am See, im Ferienlager, im Naturschutzgebiet und im Sommerhaus der wohlhabenden Familie Van Laar. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn ich denke wenn einen der Klappentext interessiert, sollte man sich auf die Geschichte einlassen. Es lohnt sich. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich mir etwas mehr Tempo am Ende gewünscht hätte und am Anfang kurz gebraucht habe um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Trotzdem war die Auflösung gut und überraschend. Der Titel klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es wurden am Ende noch einmal viele kleine Erzählschnipsel erklärt und allgemein ist das Buch einfach sehr gut aufgebaut. Man merkt einfach nicht was man alles gesagt bekommt oder kann es noch nicht deuten. Dazu kommen viele falsche Fährten und interessante, oft undurchsichtige Figuren. Das alles hat es für mich zu einer sehr guten Erzählung gemacht. Von mir eine definitive Empfehlung True Crime Fans, man kann perfekt miträtseln und könnte sich vorstellen, dass die Geschichte echt ist. Und auch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen das etwas gemäßigtere Tempo haben.

Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich mich sehr gefreut, das Buch über die Onleihe lesen zu können. Doch bis zu den ersten 300 von 700 Seiten des EBooks habe ich mich richtig gequält. Immer wieder habe ich den Roman zur Seite gelegt und immer mehr begeisterte Rezensionen tauchten auf, aber auch die ersten kritischen. Ein Abbruch lag nahe. Ich habe dann doch weiter gelesen, denn jetzt wurde es interessanter und auch spannend. Klischeehafte Stories von wohlhabenden Patriarchen, unsicheren und unterwürfigen Frauen bilden die Grundlage des Buchs. Die rich Kids kommen dazu und die armen Kids leiden darunter. Die Natur rund um die große Familienvilla "Selbst-Vertrauen" ist wild und lädt zum sich darin Verlaufen ein. Das Verschwinden der Geschwister unheimlich tragisch und traurig. Für viele ein Highlight. Von mir für die ersten 300 Seiten 1 ⭐️ für die letzten ⭐️⭐️⭐️⭐️ , also im Durchschnitt ⭐️⭐️⭐️ und für mich ein Fleiß-Sternchen fürs Durchhalten 🤣
Puhhh das Buch ist schwierig zu bewerten. Einerseits wirklich ein fantastischer Schreibstil, andererseits waren es mir persönlich viel zu viele Personen und Zeitsprünge, das brachte mich oft durcheinander und das Lesevergnügen wurde getrübt. Ansonsten war es eine gute Geschichte mit einem schönen Natursetting, ein wenig Spannung und viel Gesellschaftskritik.
Wow! Dieser Buchtitel hat den Kern des Romans absolut getroffen! Unbedingt lesen oder hören! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Also, eines sei vorweg gesagt: Wer hier einen Thriller à la Fitzek erwartet, wird definitiv enttäuscht! Wer aber einen leisen, vielschichtigen, psychologisch feinfühligen und zugleich spannenden Thriller lesen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer! Mit feinem Gespür für menschliche Abgründe und einer erkennbaren Liebe zur Natur erzählt Liz Moore eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und familiäre Beziehungen. Die Protagonisten und Schauplätze sind großartig beschrieben, sind nicht übertrieben und wirken echt, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. „Der Gott des Waldes“ ist ein stilles Buch (was ich ja sehr gerne mag), welches lange nachhallt und definitiv unter die Haut geht. Ich habe das Hörbuch gehört, bereue aber sehr, dieses Buch nicht in den Händen gehalten zu haben! Daher absolute Leseempfehlung! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Amerikanisches Sommercamp, verschwundene Kinder und Familiengeheimnisse...🏕
Für mich lebt dieses Buch hauptsächlich von dem wunderschönen Setting und der etwas geheimnisvollen und mystischen Atmosphäre, den diese Zeit und die großen Wälder rund um das amerikanische Sommercamp erzählen. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der für mich sehr bildliche Schreibstil, v.a. an den etwas langatmigen Stellen, die dieses Buch auch öfters hat, wollte ich trotzdem weiterlesen und wissen, was hinter den ganzen Familiengeheimnissen und das Verschwinden der beiden Geschwister steckt. Der Aufbau des Buches ist sehr gut gegliedert, da die Geschichte in mehreren Zeiten und aus der Sicht mehrerer Charaktere spielt. Zuerst dachte ich, das würde mich komplett verwirren, aber man kommt wirklich sehr gut mit. Kurzum: Für mich ist dieses Buch kein Thriller, sondern geht eher in die Richtung Familiendrama, gepaart mit "True-Crime". Auch war es für mich kein Highlight, jedoch hat mir das Ende sehr zugesagt, sowie der ganze Vibe und die Zeiten, in der die ganze Geschichte spielt. Bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung, v.a. für den Sommer.

**Sie gingen in den Wald – und kamen nie zurück**
„Das eine Mal, im Ferienlager…“ – klingt erst wie der Anfang eines schlechten Witzes oder einer Teenie-Komödie à la American Pie. Aber was hier passiert, hat nur bedingt mit flüchtigen Sommerflirts oder Lagerfeuergeschichten zu tun: Zwei Kinder – Geschwister und Sprösslinge der reichen Camp-Besitzer – verschwinden spurlos. Im Abstand von 14 Jahren. Gott des Waldes ist kein Buch, das sofort mit der Tür ins Haus fällt. Es nimmt sich Zeit – und das ist auch gut so finde ich. Die Zeitsprünge, die unterschiedlichen Perspektiven, die ruhigen Momente zwischen den eigentlichen Geschehnissen – all das gibt der Geschichte eine Tiefe, die unter die Haut geht. Spannung baut sich hier nicht durch platte Cliffhanger auf, sondern durch das stetige Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas Unaussprechliches lauert. Ein atmosphärischer Thriller, der sich langsam entfaltet, aber dafür lange nachwirkt.
Wer hier einen klassischen Thriller erwartet, wird vermutlich enttäuscht – wer aber bereit ist, sich auf eine dichte, literarisch erzählte Geschichte über Macht, Klasse und Geschlecht einzulassen, wird belohnt. Liz Moore schreibt nicht reißerisch, sondern präzise. Sie erzählt von Verwundungen, die tiefer gehen als jedes Verbrechen – und von Mädchen, die lernen, in einer Welt zu überleben, die ihnen viel zu oft das Sprechen verbietet. ✨ Der Gott des Waldes ist kein feministisches Manifest – aber jeder Satz ist durchzogen von feministischer Sensibilität: keine sexualisierte Gewalt ausschließlich zur Spannungserzeugung, keine voyeuristische Perspektive, keine Objektivierung. Stattdessen: Innenansichten weiblicher Erfahrung, Repräsentanz, Nuancen. Dass so viele enttäuscht waren, spricht weniger gegen den Roman – sondern eher für die Erwartungen an ein Genre, das es endlich schaffen muss, mehr als toxische Männlichkeit zu erzählen. 📚 Für mich: ein literarischer Gesellschaftsroman im Thrillergewand. Und ein Plädoyer für solidarische Erzählungen über Mädchen, Frauen und Macht.
Feriencamp des Grauens
Das hat Spaß gemacht! Man rätselt, man leidet, man gruselt sich ein wenig... Eine tragische Familiengeschichte mit lauter unglücklichen Menschen die sich gegenseitig noch tiefer ins Unglück treiben. Dazu eine kleine feine Krimigeschichte die aber irgendwie nur vordergründig Raum einnimmt. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und bis zum (zugegebenermaßen wenig überzeugenden) Ende nicht mehr losgelassen. Ich mag einfach gerne Geschichten mit vielen Verdächtigen bei denen man mitknobeln und seine eigenen Theorien aufstellen kann.
Packender Spannungsroman mit Twin Peaks Vibes🌲🏞️🔥
Dieses Buch hat mir einfach total gut gefallen! Der Schreibstil ist absolut flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt sehr viele Personen und einige Zeitsprünge. Die Überschriften und Zeitangaben der verschiedenen Kapitel helfen einen, den Überblick trotzdem zu behalten. Zudem ist es einfach unfassbar gut gemacht, wie quasi jedes Kapitel spannend endet und wir direkt wieder zu einer anderen Person springen. Das ist der Autorin wirklich super gut gelungen, uns als Leser*innen auf verschiedene Fährten zu locken und Spannung aufzubauen. Die Charaktere waren auch wirklich richtig toll ausgearbeitet! Besonders die weiblichen Charaktere nehmen eine besondere Rolle ein und mir hat dieser gesellschaftskritische Aspekt im Plot sehr gut gefallen. Das Buch spielt ja in den 1960er und 1970er Jahren in Nordamerika und ich fand die Stellung von Frauen sehr gut dargestellt. Das hat in mir wirklich ganz viele unterschiedliche Emotionen hervorgerufen. On top ist das Setting auch einfach so bildhaft beschrieben! Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit den verschiedenen Protas durch den Wald des Reservats streifen. In meinen Augen ist das wirklich sehr gut gelungen. Mir hat das auch richtige Twin Peaks Vibes gegeben. Zum Spannungsteil: ganz wichtig, wir lesen hier keinen Thriller! Wer das erwartet, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht glücklich. An alle anderen: lest das Buch! Ist wirklich eine tolle Empfehlung, gerade auch jetzt im Sommer! Mich hat es super unterhalten und die knapp 600 Seiten kamen mir nicht annähernd so viel vor.
Puzzlestücke
Vor 14 Jahren ist der Sohn der Van Laars spurlos verschwunden. Nun ist auch die Tochter unauffindbar und erneut beginnt die verzweifelte Suche nach Spuren und Hinweisen. Die Geschichte entfaltet sich sehr gemächlich. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und springt auch in der Zeit hin und her. So setzt sich die Geschichte langsam wie ein Puzzle zusammen. Es war einerseits toll, dass die Geschichte von so vielen Personen erzählt wurde. Dadurch erhalten wir interessante Einblicke in die Klassenunterschiede und die Stellung von Frauen. Andererseits führten die Sprünge in Perspektive und Zeit dazu, dass ich nie komplett drinnen war in der Geschichte und auch jede Person immer nur ein bisschen kennengelernt habe. Es war nicht ganz leicht, bei der Stange zu bleiben. Die Geschichte lebt von vielen kleinen Momenten und Interaktionen, aber durch das langsame Zusammenführen der zahlreichen Stränge fehlte es an Spannung. Das Buch war trotzdem nicht langweilig und ich habe auch gerne mitgerätselt und einige Theorien aufgestellt und wieder verworfen.
Fesselnd, atmosphärisch und tiefgründig
Das war kein typischer Thriller – eher eine Mischung aus Mystery, Familiendrama und Gesellschaftskritik. Die Geschichte dreht sich um das Verschwinden der 13-jährigen Barbara Van Laar im Sommer 1975 – und das ist nicht das erste Mal, dass jemand aus ihrer Familie in diesen Wäldern verschwindet. Was das Buch so besonders macht, ist die dichte Atmosphäre. Die Adirondack-Wälder wirken beinahe wie ein eigener Charakter – düster, geheimnisvoll und wunderschön zugleich. Liz Moore schreibt so bildhaft, dass man das Knacken der Äste und das Rauschen der Blätter förmlich hören kann. Die Figuren sind vielschichtig und lebendig, und die Story springt zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten hin und her. Das hält die Spannung hoch, kann aber manchmal auch etwas verwirrend sein. Trotzdem lohnt es sich, dranzubleiben, denn die Geschichte entfaltet sich langsam, aber intensiv. Fazit: Wer tiefgründige Thriller mag, die nicht nur spannend, sondern auch klug erzählt sind, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Ein intelligenter Thriller, der nicht wirklich ein Thriller ist
Ich habe so 80 bis 100 Seiten gebraucht, um richtig reinzukommen und habe mich schon gefragt, wieso alle das Buch so spannend fanden. Aber daaannn.... Konnte ich es wirklich nicht mehr aus der Hand legen und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Es werden so viele Themen und Schicksale angeschnitten und nicht alles wird erklärt, aber dennoch war das Ende ein passender Schluss. Werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.
"Der Gott des Waldes" der US-amerikanischen Autorin Liz Moore ist sowohl Gesellschaftsroman als auch Thriller, aber vor allem eines: ein Pageturner. Es geht um das Verschwinden eines dreizehnjährigen Mädchens aus einem Feriencamp im Jahr 1975. Das Mädchen ist jedoch nicht irgendeine Teilnehmerin, sondern die Tochter der Inhaber des Feriencamps, der wohlhabenden Bankiers-Familie van Laar. Hinzu kommt, dass 14 Jahre zuvor ihr Bruder auf mysteriöse Weise verschwunden ist und nie gefunden wurde, auch wenn der Fall am Ende als aufgeklärt galt. In vielen Rückblenden und mit vielen Zeitsprüngen (die aber glücklicherweise durch gute Markierungen am Kapitelanfang leicht nachzuvollziehen sind), wird die Vorgeschichte erzählt, die Kapitel sind jeweils sehr kurz und enden oft mit einem Cliffhanger, was einen das Buch atemlos durchlesen lässt. Es werden viele falsche Fährten gelegt, so dass man automatisch eigene Theorien zum Verschwinden der beiden Kinder entwickelt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da man auch viel über die amerikanische Gesellschaft der 1950-70er Jahre erfährt, über die Stellung bzw. Rolle der Frauen, Klassismus und Armut.
„Wenn du dich im Wald verläufst, setz dich hin und schrei“
Das musste ich beim lesen auch ab und zu mal machen. Sei es, weil die reichen Leute mich genervt haben oder weil ich Angst um die Kinder hatte. Aber von Anfang an. Es ist ein herrlicher Sommer im Jahr 1975. Das Ferienlager am Lake Joan ist ausgebucht. Die Kinder freuen sich auf zwei Monate voller spaßiger Aktivitäten und darauf, Freunde fürs Leben zu finden. Doch am Ende dieser zwei Monate wird die Tochter der Besitzer des Ferienlagers vermisst. So wie vor 14 Jahren ihr Bruder… Allein dieses Setting hat mich schon in den Bann gezogen. Liz Moore hätte 500 Seiten einfach das Camp und das Naturreservat beschreiben können und ich hätte es geliebt. Gleichzeitig hat sie es aber geschafft, in diesem Setting noch eine spannende Geschichte zu erzählen. Das verschwinden beider Kinder der extrem reichen Familie van Laar, der das Camp samt Naturreservat gehört. Spannend ist auch die Einarbeitung in die Zeit der 60er/70er. Das verleiht der Geschichte zum Einen einen gewissen Charme, andererseits fühlt man vor allem mit dem Frauenfiguren mit, die es damals alles andere als leicht hatten. Liz Moore hat es geschafft, indem sie die beiden Geschichten aus der Sicht von verschiedenen Charakteren auf unterschiedlichen Zeitlinien erzählt hat, einen Sog zu erzeugen, der den Leser förmlich durch diese Geschichte zieht, ohne ihn zu verwirren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Trotz seiner fast 600 Seiten ist es zu keinem Zeitpunkt sperrig. Es fängt etwas gemütlicher an, indem erst einmal das Camp und seine Bewohner vorgestellt werden aber selbst da ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Man fängt früh an wilde Theorien zu spinnen, was mit den Kindern geschehen sein könnte. Besonders gefallen haben mir die Themenfelder der Naturverbundenheit und der Reichenkritik. Die sehr reichen Familien die hier dargestellt werden, werden so arrogant und überheblich gezeigt, dass man teilweise richtig wütend wird. Sie sind jedoch nicht karikaturenhaft überzeichnet, dass es einen nerven würde. Alles ergibt hier Sinn und alles passt gut zueinander. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig und man fühlt vor allem mit den Angestellten der Familie mit. Ein spannendes Buch steht und fällt für mich mit seiner Auflösung. Und die hat mich hier nicht enttäuscht. Auch wenn ich einen Aspekt recht früh für mich ausgemacht habe, haben mich andere Sachen dafür um so mehr überrascht. Das Ende ist sowohl traurig, als auch befriedigend, was nicht viele Bücher schaffen. Ich habe dieses Buch sehr verschlungen und kann es nur jedem ans Herz legen. Danke @luzifer für die Empfehlung.
Ein sehr atmosphärisches Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte spielt in einem Sommerferienlager, in dem ein Mädchen plötzlich verschwindet — und das ausgerechnet im selben Wald, in dem vor Jahren ihr Bruder spurlos verschwand. Zufall? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die Handlung ist durchweg spannend und vielschichtig aufgebaut. Besonders faszinierend ist die Erzählweise über mehrere Zeitebenen hinweg, die sich nicht immer sofort einordnen lassen. Genau das hat mich oft zum Nachdenken gebracht und eine ganz neue, tiefere Art des Mitfieberns geschaffen. Jede einzelne Geschichte innerhalb des Buches ist für sich schon fesselnd, doch die vielen Verstrickungen zwischen den Zeitebenen und Figuren regen zusätzlich zum Grübeln an. Es entsteht ein dichter, geheimnisvoller Teppich aus Andeutungen und Rätseln, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Und das Ende? Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet — eine echte Überraschung und der perfekte Abschluss für dieses außergewöhnliche Buch.

Atemberaubend
Der Gott des Waldes, hat mich auf jeden Fall in einen Sog gezogen. Es geht um das Feriencamp Emerson, wo sich jedes Jahr Kinder/ Jugendliche aufhalten, dieses liegt in einem Naturschutzgebiet, nahe eines verschlingenden Waldes. Geschrieben ist es aus der Sicht verschiedener Charaktere, was ich so spannend fand. Hier passiert es, dass der kleine Bear, spurlos verschwindet. Er ist der Sohn der reichen Familie Van Laar, denen das Naturreservat gehört. Niemand weiß was mit ihm passiert ist. Jahre später ist seine Schwester Barbara im Camp und verschwindet auch spurlos. Die angehende Kriminalpolizistin Judyta und viele andere Charaktere, die im Camp arbeiten, die Familie, jeder trägt etwas Geheimes in sich, was nach und nach den Leser erreicht. Ich fand es so spannend, wie sich die Geschichte entfaltet und es hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Super!!! ▪️ Feriencamp ▪️verschwundener Junge ▪️ Carl Stoddard ▪️ Die Hayes ▪️ Van Laar ▪️ der Schlitzer ▪️ Familiengeheimmis ▪️ Barbara ▪️ Falsches Leben
Description
A NEW YORK TIMES "BEST THRILLER" and "BEST CRIME NOVEL" OF THE YEAR
PEOPLE MAGAZINE’S #1 BOOK OF THE YEAR
“Extraordinary . . . Reminds me of Donna Tartt’s 1992 debut, The Secret History . . . I was so thoroughly submerged in a rich fictional world, that for hours I barely came up for air.” —Maureen Corrigan, Fresh Air, NPR
“This expertly paced thriller …has the kineticism of a well-crafted miniseries.” —The New Yorker
When a teenager vanishes from her Adirondack summer camp, two worlds collide
Early morning, August 1975: a camp counselor discovers an empty bunk. Its occupant, Barbara Van Laar, has gone missing. Barbara isn’t just any thirteen-year-old: she’s the daughter of the family that owns the summer camp and employs most of the region’s residents. And this isn’t the first time a Van Laar child has disappeared. Barbara’s older brother similarly vanished fourteen years ago, never to be found.
As a panicked search begins, a thrilling drama unfolds. Chasing down the layered secrets of the Van Laar family and the blue-collar community working in its shadow, Moore’s multi-threaded story invites readers into a rich and gripping dynasty of secrets and second chances. It is Liz Moore’s most ambitious and wide-reaching novel yet.
Book Information
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Ein Roman, der mich total gefesselt hat!
Natürlich zum einen wegen den beiden Vermissten, die gesucht werden, zu einer unterschiedlichen Zeit. (Die Zeitsprünge sind durch einen Zeitstrahl gekennzeichnet. Das hat für mich super funktioniert) Aber auch aufgrund der vielen Figuren, die hier eine Rolle spielen und nach und nach ihre Fassetten zeigen. Man erfährt Schritt für Schritt mehr und mehr und doch rätselt man, wie kann das gelaufen sein? Gibt es Zusammenhänge ? Ich find das Buch grandios, habe es trotz der vielen Seiten sehr schnell gelesen und es sehr genossen.
«Wer in Panik gerät, macht sich den Wald zum Feind. Wer ruhig bleibt, ist sein Freund.»
Anfangs war ich skeptisch, ob mich die vielen Charaktere und unterschiedlichen Zeitstränge verwirren würden, doch die Struktur war so klar und geschickt aufgebaut, dass ich jederzeit wusste, wo ich mich befinde. Jeder einzelne Charakter war dabei interessant, tiefgründig und nachvollziehbar. Das Miträtseln über das Verschwinden der beiden Kinder hat unglaublich viel Spaß gemacht! Bis kurz vor der Auflösung hatte ich keine Ahnung, worauf alles hinausläuft. Obwohl der Plot eher langsam erzählt ist, hat er mich durchgehend gepackt. Die Atmosphäre war so bildhaft beschrieben, dass sich die Szenen wie ein Film vor meinem inneren Auge abspielten. Der Wald, das Camp sowie der Aufbau des ganzen Naturreservats fühlte sich sehr real an. Besonders beeindruckt hat mich auch die gesellschaftskritische Ebene: Die Darstellung, wie Frauen zu jener Zeit behandelt wurden ist sehr tragisch. Ein rundum fesselndes Buch , das gekonnt den Grad zwischen Roman und Thriller-Elementen schafft.

Highlight...
Oh lange bin ich um dieses Buch herum geschlichen, in jeder Buchhandlung in die Hand genommen, Klappentext gelesen und doch wieder zurück gestellt. Gefühlt jeder zweite Post auf Instagram: dieses Buch, Rezensionen erstmal weiter gescrollt. Mein Lieblings-Buch-Potcast hatte es in der Bestseller Challenge. Auch diese Potcastfolge erstmal nicht gehört. Und dann doch... Rezensionen angeschaut oder gelesen, Potcast gehört und gehofft das es den Hosts gefallen hat. Letztendlich gekauft, gebraucht aber egal (falls es mich doch enttäuscht hab ich zumindest nicht den vollen Preis bezahlt 😉) Heute bin ich durch, der Anfang zog sich etwas ich brauchte den ersten Teil um reinzukommen, aber dann kam dieses Buch überall mit hin, jede freie Minute wenigstens 1. Kapitel lesen... Mit schweren Augen manchmal auch 2 oder 3. Den letzten Abschnitt jetzt in einem durch. Die Geschichte entwickelt einen ganz eigenen Sog, man fühlt so mit vor allem mit den Frauen. Zwischenzeitlich wechseln sich Wut, Unglaube und Traurigkeit ab. Für mich absolut gelungener Mix zwischen Kriminal- und Gesellschaftsroman. (In manchen Beschreibungen steht auch Thriller, aber das war es für mich nicht) 1. Lesehighlight dieses Jahr 👍🏻
Gott des Waldes von Liz Moore
Ein unglaublich fesselnder Roman! Der bildhafte Schreibstil von Liz Moore hat mich sofort in den Bann gezogen. Besonders beeindruckend ist, wie die vielen Charaktere zu Beginn eingeführt werden und sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Die Geschichte rund um Barbara ist spannend erzählt und wird durch die Einblicke in die Vergangenheit perfekt ergänzt. Dadurch entsteht eine dichte, atmosphärische Handlung, die man kaum aus der Hand legen kann. Ein echtes Highlight!

Ein literarisches Meisterwerk 🌲 🏕️
Der Gott des Waldes von Liz Moore hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. In dieser Geschichte geht es um die zwei Kinder der Familie Van Laar, denen ein Naturreservat gehört, in welchem jedes Jahr ein Sommercamp für Jugendliche stattfindet. Der Sohn der Familie namens Bear ist vor 14 Jahren in dem Naturreservat verschwunden und wurde seitdem nie gefunden. 14 Jahre später verschwindet dann auch das zweite Kind der Familie, die Tochter Barbara, während sie am Sommercamp im Reservat teilnimmt. Während die Familie und Campteilnehmer nach Barbara suchen, wird die Familie auch von den vergangenen Ereignissen zum Vermisstenfall ihres Sohns eingeholt und schnell bemerkt, dass die beiden Fälle miteinander zusammenhängen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich habe es geliebt, dass zwischen den Charakteren, aber auch den Zeitebenen hin und her gesprungen wurde, da man so einen detaillierten Einblick in die Familie, ihre Umgebung und Geschichte bekommen hat. Die Story war spannend und gleichzeitig erschütternd, da vor allem in den Erzählperspektiven der 50er- und 60er Jahre schmerzhaft deutlich gemacht wurde, wie wenig Rechte Frauen eigentlich damals hatten. Es ist sowohl ein gesellschaftskritischer Roman als auch ein Thriller, der durch seine ausführliche Erzählweise eine sehr reale Atmosphäre kreiert, sodass ich das Gefühl hatte, Teil des Sommercamps gewesen zu sein, während die Vorkommnisse ihren Lauf nahmen.

•Highlight 🏕️🌳
„Der Gott des Waldes“ hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte über 2 verschwundene Kinder und deren Familien beinhaltet viele Plots, allerdings mit einem abgeschlossenen Ende. Die einzelnen Personen und deren Handlungen waren spannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind gut strukturiert, dadurch ist es mir leicht gefallen, den Überblick über alle Protagonist*innen und Handlungszeitpunkte behalten zu können. Liebs

Ein Gesellschaftsroman der allerfeinsten Sorte! 🤞🏼
Spannend! Diese Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen 🤩 Es geht um Missstände, Machtverhältnisse und das Leben einfacher Leute in den 70er-Jahren. Trotz der vielen Charaktere und Zeitsprünge fiel es mir an keiner Stelle schwer, der Handlung zu folgen - es wurde dadurch sogar nur noch aufregender! Ich habe mit so einigen Figuren sympathisiert, aber das Schicksal von Alice hat mich besonders getroffen .. 💔 Zwei verschwundene Kinder, eine zerrüttete Familie und verschiedenste Verstrickungen, die man beim besten Willen nicht erahnt 😶 dicke Empfehlung meinerseits!
Packende, charmante Mischung aus Yellow Jackets und ein Zwilling kommt selten allein
Liz Moore entführt in „Der Gott des Waldes“ in die geheimnisvolle, rustikale Welt eines abgelegenen Ferienlagers. Die idyllische Atmosphäre wird mit aufregenden Erlebnissen wie Schwimmwettbewerben im See und Survivaltraining kombiniert, die für die Jugendlichen prägende Momente darstellen. Besonders der Trip zur Selbstbehauptung ist für viele das erste Mal, auf eigenen Beinen zu stehen und Selbstvertrauen zu finden. Doch die wahre Spannung entsteht durch die Machtspiele der reichen Männer, die sich alles nehmen und ihre eigenen Regeln aufstellen – zu Lasten der „normalen“ Menschen und besonders der Frauen, die oft unfassbare Wege finden müssen, sich durchzusetzen. Einige zerbrechen daran, andere wachsen über sich hinaus. Typische gruselige Lagerfeuergeschichten verstärken die mystische Atmosphäre und bringen die Jugendlichen zusammen, während sie gleichzeitig ihre Ängste und Hoffnungen reflektieren. Moore gelingt es, verschiedene Erzählperspektiven und Zeitfenster zu nutzen, um die unterschiedlichen Hintergründe der Jugendlichen darzustellen und zu zeigen, wie sie trotz unterschiedlicher Verhältnisse in der rauen Natur zueinanderfinden und sich Halt geben. Die Nebencharaktere und Erzählstränge verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe, und die Geschichte bleibt stets spannend bei einem angenehmen Tempo. „Der Gott des Waldes“ ist ein packendes Leseerlebnis, das die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Wachstum inmitten von Geheimnissen und Machtkämpfen zwischen Geschlechtern, Generation und sozialen Schichten meisterhaft einfängt.
"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"
Unglaublich gute Charaktere, spannender Plot und komplizierte Beziehungsgeflechte. Ein Roman, der nicht für jeden ist, da es unglaublich viele Charaktere gibt und die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Ich musste mich anfangs in die Geschichte reinfinden, konnte dann aber schnell nicht mehr aufhören zu lesen. Langsam entstand ein Gesamtbild und das Ende war so ganz anders als erwartet.

Ein literarischer Thriller mit High Society und Ferienlager. 🏕️
Aktuell schwirrt „der Gott des Waldes“ überall auf meiner ForYou-Page rum. Doch ist das Buch meiner Meinung nach den „Hype“ wert? Zuerst einmal: wir bekommen hier die Erzählperspektive aus verschiedenen Zeitzonen und POVs. Das hat es am Anfang ziemlich schwer gemacht, in die Geschichte reinzukommen. Wer ist wer? Wer gehört zu wem? Wer ist denn er/sie schon wieder? Ansonsten bekommen wir mehrere Abschnitte in denen kleinere Kapitel beinhaltet sind. Auf dem Kindle hat das Buch 610 Seiten umfasst, die ich relative schnell lesen konnte. Die Geschichte war super interessant. Zwei ineinander verwobene Vermisstenfälle? Einer aus dem Jahr 1960 und aus dem Jahr 1975. Wie beide Fälle aufgelöst worden sind waren bei dem einen eine Überraschung und bei dem anderen leider nicht. Da hatte ich mir so oder so ähnliches schon gedacht. Nichtsdestotrotz ein gutes Buch. Für jeden der Lust auf einen Thriller in den Zeiten von 1960-1975 hat eine klare Empfehlung. ✨

Vor einiger Zeit habe ich „Der Gott des Waldes" von Liz Moore gelesen - ein Thriller-Roman, der sich langsam entfaltet, aber mit jeder Seite intensiver wird. Der Einstieg war für mich etwas zäh, aber ich gebe Stephen King recht: Wer dranbleibt, wird belohnt. Ich fand die Geschichte super spannend, und ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven - das hat der Handlung Tiefe und Dynamik verliehen. Zwar waren einige Plots vorhersehbar, dennoch überzeugt die Geschichte mit einer dichten Atmosphäre und einem tiefgründigen Erzählstil. Ein absolut lesenswerter Thriller-Roman, dem ich solide 4 Sterne gebe. Bewertung:⭐️⭐️⭐️⭐️ #lizmoore #dergottdeswaldes #thrillerroman #rezension #spannung #perspektivwechsel #buchempfehlung #bookstagram

Sehr viel richtig gemacht. 👍👍👍👍 „Der Gott des Waldes“ hat mir insgesamt ganz gut gefallen und trotz das die Geschichte so garnicht meins war, wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings ganz schön durchkämpfen. Es wurde teilweise sehr in die Länge gezogen und so wirklich was passiert ist auch nicht. Der Schreibstil ist top 👍 und lässt einen am Ball bleiben, trotz das die Geschichte sehr unspektakulär und langsam erzählt wird. Für mich blieb die Spannung durch die vielen Personen und Zeitsprünge etwas auf der Strecke, hat das ganze aber irgendwie abwechslungsreich und doch etwas spannend gemacht. Mmhh 🤔. Bin jetzt verwirrt 😖. Habe zumindest etwas gebraucht um reinzukommen und mir alles zu merken. Ich kann allerdings verstehen, warum so viele Leute die Geschichte mögen 👍👍 und auch 5 ⭐️ vergeben. Ich fand das Buch jetzt nicht super gut, aber irgendwie hab ich es doch gemocht 😊. Vielleicht mag ich ja doch Romane und weiß es aber noch nicht 🤔🤔. Den mehr wie ein Roman / Familiendrama ist es leider nicht. Thriller oder Krimi nie im Leben. Dafür fehlte noch einiges. Aber…………… durchaus Lesenswert 🤔😁. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen. Ist auch ein Pluspunkt. Von mir gibts super gute 3,5 ⭐️ von 5 ⭐️

Eine wunderbare Geschichte die in den 1960er und 1970er Jahren spielt, und was ich persönlich sehr mag in Bücher. Es geht um das Verschwinden eines 13 jährigen Mädchens in den 70er Jahren, die aus einem Ferienlager verschwunden ist und zu einer wohlhabenden Familie gehört. 14 Jahre zuvor ist ihr Bruder genau aus dem selben Camp verschwunden. Soll das wirklich ein Zufall sein? Faszinierend ist wie die Autorin die Umgebung des Camps und den Wäldern beschreibt, in einer düsteren und sehr spannenden Atmosphäre die sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind komplex aber vielschichtig, allerdings gibt es sehr viele davon was einem am Anfang etwas schwer föllt sich die Namen alle tu merken. Mit 590 Seiten ist der Roman zwar umfangreich, allerdings hätte es der Geschichte nichts abverlangt wenn sie kürzer gewesen wäre, da sie doch ein paar Längen hat, was für mich nicht hätte sein müssen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, und ich kann diesen Roman, jedem empfehlen der sich gerne in den Jahren zurüchversetzen lassen will.
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!" - Packender Krimi in tollem Natursetting
Was passiert, wenn du die Seiten aufschlägst? Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Wie bin ich auf das Buch gekommen? Ich bin auch über Rezensionen in READO neugierig auf den Roman geworden. Die Geschichte hat begeisterte Kritiken hervorgerufen und war auf der Summer Reading Empfehlungsliste von Barack Obama. Was hat mir gefallen? Der Roman ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne: die Autorin lässt sich Zeit, eine größere Anzahl von Figuren zu entwickeln und wirklich zum Leben zu erwecken. Dabei ist kein Platz für Schwarz-und-Weiß: jede Person hat seine dunklen und hellen Seiten, unverarbeitete Traumata. Im Stil eines guten WHO-Done-IT-Krimis machen sich viele Personen verdächtig, die Spekulationen der Leserinnen und Leswer bekommen viel Nahrung und wandern hin und her. Spätestens ab Seite 200 entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner. Man möchte unbedingt wissen, was mit den vermissten Kindern passiert ist. Zum Spannungsaufbau trägt dabei auch die Konstruktion des Romans bei: der Leser springt zwischen den Sichtweisen einzelner Figuren und in verschiedenen Zeitebenen hin und her. Darüberhinaus gelingt es der Autorin eine wunderbares Natur-Setting zu entwerfen, das die unheimliche und düstere Atmosphäre der Handlung eindrucksvoll unterstreicht. Es entsteht so auf den zweiten Blick auch ein packender Gesellschaftsroman, der die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft thematisiert. Was könnte besser sein? Ich habe in diesem Jahr wirklich noch nichts besseres gelesen, allein das Ende fällt dann vielleicht doch ein wenig zu unkreativ und etwas vorhersehbar aus. Manchmal habe ich mich auch in den Zeitsprüngen und vielen Figurennamen kurzzeitig verloren. Aber das ist "Jammern auf hohem Niveau". Ich hatte wirklich Spaß an dem Roman! Wer sollte den Roman lesen? Wer Interesse an anspruchsvollen Thrillern und gesellschaftskritischen Romanen hat, die viel Wert auf Figurenentwicklung legen und die unheimliche Atmosphäre der Kanadischen Wälder (Twin Peaks lässt grüßen!) liebt, sollte dem Roman eine Chance geben. Große Empfehlung!
Liz Moore entführt uns mit wunderbar gewählten Worten in ein Feriencamp mitten in einem Naturreservat der USA. Ausdruckstark und schön beschrieben lernen wir die Charaktere kennen. Die Teanager und Betreuer im Camp und die reiche Familie im Haus auf den Hügel. Es liest sich flott und man ist sofort in der Geschichte zumal sich auch schnell die ersten Geheimnisse andeuten, so dass man gern wissen möchte, was dahinter steckt. Die Zeitsprüngemachen es abwechslungsreich und interessant. Der Spannungsbogen war ziemlich hoch, auch durch die Zeitsprünge. Dies hat mir gut gefallen, ebenso die Sicht der verschiedenen Charaktere. Mit manchen hat man mitfühlen können, andere waren nervig. Die Themen, die angesprochen werden sind aktuell und der Umgang mit den gesellschaftlichen Problemen hat sich auch heute kaum geändert. Das Ende kam dann nicht ganz überraschend, trotzdem war es spannend erzählt. Allerdings gefiel mir das Ende so nicht. Das hätte ich mir anders gewünscht. Ich finde das so nicht ok, aber zur Geschichte passt es trotzdem, regt zum Nachdenken an und bleibt im Gedächtnis. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben, finde den Titel nicht passend aber ich kann es jedem empfehlen, der Spannungsromane mit verschiedenen Zeitebenen und Gesellschaftskritik mag.
Wunderbar!
Wie viele war ich am Anfang ungewiss, wie sehr mir das Buch taugt, weil der Anfang sich mit der Vorstellung der Charaktere befasst, und der Leser nicht einfach ins Geschehen geschmissen wird. Nach dieser kleinen Einstiegshürde wird der Leser aber durchaus mit Spannung belohnt. Der Aufbau aber sorgt für die gewisse Würze! Einige beschreiben den Schluss als fad und ja, er war zwar nichts Besonderes, kein großer Showdown oder etwas in der Art, aber dennoch gelungen, wenn man sich mit den einzelnen Charakteren und der damaligen Zeit beschäftigt. Vor allem aber, finde ich, ist es durchweg gelungen, dass die Autorin sich Gedanken gemacht und schlüssige Charaktere erschaffen hat. Chapeau an Frau Moore für ihre Arbeit, ihre Kreativität und dafür, dass sie es geschafft hat Leser gut bei der Stange zu halten, weil sie so viele Fragen aufgeworfen hat. Ich mag, dass es eben auch um Tiefe der Charaktere und ihre Moral und Glaubenssätze ging, und nicht nur um einen raschen Plot.
Frauenpower! Wenn Frauen die richtigen Entscheidungen treffen können/dürfen
Was für ein tolles Buch! Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich in der Geschichte angekommen bin, konnte ich es nachher kaum aus der Hand legen. Was für tolle, starke Protagonistinnen! Und es zeigt leider auch, dass zu viel Geld den Charakter verdirbt und dass die Reichen und Mächtigen glauben, dass sie mit allem davon kommen können (was leider auch noch viel zu oft passiert). Ich würde das Buch nicht als Thriller beschreiben, sondern als spannenden Roman über Geld, Macht, Natur, Freundschaft und Selbstbestimmung mit einem fulminanten Finale. Absolute Leseempfehlung und lasst euch von den über 500 Seiten nicht abschrecken, es liest sich wunderbar.
"Als Tracy nach Beginn der Nachtruhe in ihrem Bett lag und in die Finsternis starrte, lauschte sie erst der Stille und dann den leisen Stimmen, die flüsternd und lachend Geschichten erzählten. Sie war allein. Und das würde sie auch bleiben. Ihre einzige Aufgabe, sagte sie sich, bestand darin, den Sommer zu überstehen." Viele Namen, viele Zeitstränge, viele Begebenheiten. Klingt anstrengend? Ist es auch am Anfang ein bisschen. (Tipp: Notizen machen hilft total!) Und doch habe ich jede Zeile daran geliebt. Liz Moores Erzählstil ist einfach großartig. Schritt für Schritt, wie ein Metronom, trägt Moore und durch die Geschichte. Ein Gesellschaftporträt über soziale Ungleichheiten, familiäre Verstrickungen und misogynen Machtmissbrauch. Ein spannender Pageturner, in dem wirklich jeder zu lügen scheint.
Spannungsgeladener Roman
Spannung pur erwartet den Leser/ die Leserin bei diesem Buch, in dem Barbara, Tochter aus gutem Hause, während des Ferienlagers verschwindet. Die Suche nach ihr lässt auch das Verschwinden ihres Bruders Bear wiederaufleben und gibt viele Rätsel auf. Die Kapitel sind in einzelne Personen und die jeweilige Zeit (1950er bis 1975) eingeteilt. Durch diese Einteilung hatte ich trotz der Vielzahl an Schauplätzen, Zeiten und Personen immer einen guten Überblick. Zum nebenbei Lesen ist es aber dennoch nichts, man muss schon konzentriert dabei bleiben. Die Erzählung mit Rückblenden, Polizeiarbeit und Einblicken in die Familiengeschichten hat mich wunderbar miträtseln lassen, das Ende war mir aber trotzdem erst kurz vor Schluss klar, auch wenn es mir zuvor schon als Möglichkeit im Kopf war. Es ist also nicht vollkommen aus der Luft gegriffen, sondern man kann schon drauf kommen, wie alles zusammenhängt. Anfangs habe ich mich jedoch etwas schwer getan, reinzukommen. Das liegt aber vor allem daran, dass es mit der Beschreibung des Ferienlagers und mit den kleinen und großen Nöten der Heranwachsenden begann. Das hatte für mich ein wenig was von einem Coming-of-Age Roman, die mir grundsätzlich nicht so gut gefallen. Zum Glück war das aber nach gut 100 Seiten mehr oder weniger abgeschlossen. Wer eine interessante Geschichte mit vielen Personen und zahlreichen Verstrickungen sucht, wird hier auf seine Kosten kommen, wer einen spannungsgeladenen Thriller sucht, der einem die Härchen aufstellt, eher nicht.
Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr zwiegespalten. Wer von einem Buch erwartet, dass alle 10 Seiten etwas Neues und Aufregendes passiert, dem wird dieses Buch zu langatmig sein. Die Autorin legt bei ihrer Geschichte viel mehr Wert auf die Charaktere, als auf dje Handlung. Mir hat das Buch daher gut gefallen. Man hat die vielen verschiedenen Charaktere nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern sehr intensiv, sodass man wirklich das Gefühl bekommen hat, diese persönlich zu kennen. Außerdem legt die Autorin dar, wie das Frauenbild der damaligen Zeit durch die Gesellschaft geprägt wurde und das Frauen viel mehr sind, als die Vergangenheit gedacht hat.
Toller pageturner, den ich kaum weglegen konnte. Die Geschichte ist sehr vielschichtig und wird aus mehreren Perspektiven und Zeiten erzählt. Dennoch fand ich es überhaupt nicht verwirrend und kam sehr gut mit. Der Erzählstil war eher ruhig und dennoch sehr fesselnd. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mitfühlen und mitfiebern. Alles jn allem eine packende, empfehlenswerte Geschichte mit einem sehr guten Ende.
PANIK 🌳🐿️🧚🏼🌳🐿️🦉🧚🏼🌳🦉🧚🏼🌳🐿️🦉🌳🧚🏼🦉🌳 Das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren und den Verstand.
Camp Emerson in den Adirondack Mountains im August 1975: Im Sommercamp für Kinder und Jugendliche verschwindet die 13-jährige Barbara spurlos von einem Tag auf den anderen. Eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, das Mädchen bleibt verschwunden ... Insgesamt ist "Der Gott des Waldes" eine gelungene Mischung aus anspruchsvollem Krimi und Gesellschaftsroman. Die Geschichte dreht sich weniger um die Polizeiarbeit beim Verschwinden eines Kindes, sondern widmet sich viel mehr den gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Arm und Reich, Frau und Mann der 1960er- und -70er-Jahre. Auch wenn die Erzählung eher ruhig ist und immer wieder vor sich hin plätschert, ist der Gott des Waldes ein durchaus interessanter Roman, der sieben Zeitebenen und acht Erzählperspektiven hat. Genau dort liegt auch mein größter Kritikpunkt. Ich persönlich liebe in Büchern Zeitsprünge und verschiedene POV's und nur ganz selten habe ich damit ein Problem. Hier war es aber selbst mir zu viel. Teilweise konnte ich der Story nicht mehr folgen, wusste nicht ob die gerade erzählten Ereignisse in der Gegenwart oder in der Vergangenheit liegen und wenn in der Vergangenheit, wie weit denn in der Vergangenheit. Der Plot am Ende hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn ich das Ende schon einige Kapitel zuvor erraten habe, ist es keineswegs offensichtlich, was mit Bear und Barbara geschehen ist und bis zum Ende des Buches gibt es so einige spannende Wendungen. Ich habe mich trotz meiner kleinen Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und finde der Gott des Waldes ist ein guter Roman mit Krimielementen. Für einen 5-Sterne-Read fehlt mir allerdings doch irgendetwas. Vielleicht weniger Zeitsprünge und etwas mehr Spannung ...

Für dieses fast 600 Seiten starke Buch habe ich eine ganze Weile gebraucht - nicht, weil es nicht gut war, sondern im Gegenteil. Diese Mischung aus Roman und (Cold-Case-)Krimi, die Atmosphäre des Reservats und das Setting in den 60er ind 70er Jahren hat mich sehr in ihren Bann gezogen. Ich kann mich den positiven Meinungen also absolut anschließen!
Hat mir sehr gefallen. Eine äußerst spannende Mischung aus Thriller, Coming of Age und großer Gatsby. Die Geschichte 1975 spielen zu lassen, fand ich äußerst raffiniert- wie wenig weibliche Personen damals noch galten- siehe Judy, die ich wirklich toll dargestellt fand, in ihrem Beruf als Polizistin. Ich mochte die Campszenen, Tracy und Louise, die Schilderung der Landschaft, der wilden Adirondacks, auch das Haus " Self- Reliance". Alice fand ich- wie die ganze Familie Van Laar- schwierig. Auch sie war ein Opfer ihrer Zeit, des gesellschaftlichen Denkens ihrer Schicht. " Der Gott des Waldes" ist der perfekte Lesestoff für den Urlaub- die Seiten fliegen nur so dahin, man steckt mit Haut und Haar in der Geschichte und fiebert auf die Auflösung hin.
Welch eine Wucht!
Zum ersten Mal passt ein Blurr (Stephen Kings). Denn ja, von Anfang an ist dieses lange Buch interessant & ab ca. Seite 200 kann man es wirklich nicht mehr einfach aus der Hand legen. Selten hatte ich ein Buch dieser Dicke, bei dem man keine unnötigen Längen finden konnte. Im Gegenteil. So bekommt das Buch die nötige Tiefe, gönnt sich prickelnden Spannungsaufbau und auch die Charaktere werden an ihre Rolle angepasst. Es sind tatsächlich sehr viele Charaktere, erst gegen Hälfte des Buches kam ich nicht mehr durcheinander. An vielen Stellen hat es mich wütend gemacht, was viele Figuren erleben mussten (...). Aber viele andere Dinge haben mir dann doch eine zufriedene Ruhe geschenkt (...). Besonders gefällt mir die Ethik der Geschichte. Dazu kann ich nicht viel schreiben, ohne zu spoilern. Nur: es hat viel mit der Zeit zu tun: 70er-Jahre, eine Epoche - der ich mich generell zugetan fühle (nur zu den positiven Aspekten, verständlicherweise). Auch die Ortschaften geben der Atmosphäre ihren Rest, das man doch gerne mal vorbeischauen will (oder lieber doch nicht?).
Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.
Ich war aufgrund der vielen positiven Rezensionen und dem tollen Cover, wie ich finde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Version, sehr neugierig auf das Buch. Vorab hat mich am meisten der Crime Aspekt interessiert, während des Lesens war es dann eher das Schicksal der Figuren und deren Verwicklungen in das und abseits des Ermittlungsgeschehens. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil im Vergleich zu den meisten anderen Thrillern, die ich bisher gelesen habe, das Erzähltempo langsamer ist. Außerdem muss man sich einige Figuren merken. Der Zeitstrahl am Anfang der Kapitel für die verschiedenen Erzählperspektiven hat die Zuordnung für mich aber recht einfach gemacht. Man hatte relativ schnell einen groben Überblick was in welcher Abfolge in der Vergangenheit passiert ist und konnte so die verschiedenen Kapitel wie Puzzleteile an die richtigen Stellen setzen. Nach und nach ergibt sich so ein Gesamtbild und das hat für mich die Sogwirkung erzeugt. Nach den ersten 100 Seiten war ich gefesselt und bin durch die Seiten geflogen. Das Setting eignet sich perfekt für eine Sommerlektüre. Es ist heiß und stickig und die Mücken schwirren am See, im Ferienlager, im Naturschutzgebiet und im Sommerhaus der wohlhabenden Familie Van Laar. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn ich denke wenn einen der Klappentext interessiert, sollte man sich auf die Geschichte einlassen. Es lohnt sich. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich mir etwas mehr Tempo am Ende gewünscht hätte und am Anfang kurz gebraucht habe um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Trotzdem war die Auflösung gut und überraschend. Der Titel klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es wurden am Ende noch einmal viele kleine Erzählschnipsel erklärt und allgemein ist das Buch einfach sehr gut aufgebaut. Man merkt einfach nicht was man alles gesagt bekommt oder kann es noch nicht deuten. Dazu kommen viele falsche Fährten und interessante, oft undurchsichtige Figuren. Das alles hat es für mich zu einer sehr guten Erzählung gemacht. Von mir eine definitive Empfehlung True Crime Fans, man kann perfekt miträtseln und könnte sich vorstellen, dass die Geschichte echt ist. Und auch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen das etwas gemäßigtere Tempo haben.

Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich mich sehr gefreut, das Buch über die Onleihe lesen zu können. Doch bis zu den ersten 300 von 700 Seiten des EBooks habe ich mich richtig gequält. Immer wieder habe ich den Roman zur Seite gelegt und immer mehr begeisterte Rezensionen tauchten auf, aber auch die ersten kritischen. Ein Abbruch lag nahe. Ich habe dann doch weiter gelesen, denn jetzt wurde es interessanter und auch spannend. Klischeehafte Stories von wohlhabenden Patriarchen, unsicheren und unterwürfigen Frauen bilden die Grundlage des Buchs. Die rich Kids kommen dazu und die armen Kids leiden darunter. Die Natur rund um die große Familienvilla "Selbst-Vertrauen" ist wild und lädt zum sich darin Verlaufen ein. Das Verschwinden der Geschwister unheimlich tragisch und traurig. Für viele ein Highlight. Von mir für die ersten 300 Seiten 1 ⭐️ für die letzten ⭐️⭐️⭐️⭐️ , also im Durchschnitt ⭐️⭐️⭐️ und für mich ein Fleiß-Sternchen fürs Durchhalten 🤣
Puhhh das Buch ist schwierig zu bewerten. Einerseits wirklich ein fantastischer Schreibstil, andererseits waren es mir persönlich viel zu viele Personen und Zeitsprünge, das brachte mich oft durcheinander und das Lesevergnügen wurde getrübt. Ansonsten war es eine gute Geschichte mit einem schönen Natursetting, ein wenig Spannung und viel Gesellschaftskritik.
Wow! Dieser Buchtitel hat den Kern des Romans absolut getroffen! Unbedingt lesen oder hören! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Also, eines sei vorweg gesagt: Wer hier einen Thriller à la Fitzek erwartet, wird definitiv enttäuscht! Wer aber einen leisen, vielschichtigen, psychologisch feinfühligen und zugleich spannenden Thriller lesen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer! Mit feinem Gespür für menschliche Abgründe und einer erkennbaren Liebe zur Natur erzählt Liz Moore eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und familiäre Beziehungen. Die Protagonisten und Schauplätze sind großartig beschrieben, sind nicht übertrieben und wirken echt, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. „Der Gott des Waldes“ ist ein stilles Buch (was ich ja sehr gerne mag), welches lange nachhallt und definitiv unter die Haut geht. Ich habe das Hörbuch gehört, bereue aber sehr, dieses Buch nicht in den Händen gehalten zu haben! Daher absolute Leseempfehlung! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Amerikanisches Sommercamp, verschwundene Kinder und Familiengeheimnisse...🏕
Für mich lebt dieses Buch hauptsächlich von dem wunderschönen Setting und der etwas geheimnisvollen und mystischen Atmosphäre, den diese Zeit und die großen Wälder rund um das amerikanische Sommercamp erzählen. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der für mich sehr bildliche Schreibstil, v.a. an den etwas langatmigen Stellen, die dieses Buch auch öfters hat, wollte ich trotzdem weiterlesen und wissen, was hinter den ganzen Familiengeheimnissen und das Verschwinden der beiden Geschwister steckt. Der Aufbau des Buches ist sehr gut gegliedert, da die Geschichte in mehreren Zeiten und aus der Sicht mehrerer Charaktere spielt. Zuerst dachte ich, das würde mich komplett verwirren, aber man kommt wirklich sehr gut mit. Kurzum: Für mich ist dieses Buch kein Thriller, sondern geht eher in die Richtung Familiendrama, gepaart mit "True-Crime". Auch war es für mich kein Highlight, jedoch hat mir das Ende sehr zugesagt, sowie der ganze Vibe und die Zeiten, in der die ganze Geschichte spielt. Bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung, v.a. für den Sommer.

**Sie gingen in den Wald – und kamen nie zurück**
„Das eine Mal, im Ferienlager…“ – klingt erst wie der Anfang eines schlechten Witzes oder einer Teenie-Komödie à la American Pie. Aber was hier passiert, hat nur bedingt mit flüchtigen Sommerflirts oder Lagerfeuergeschichten zu tun: Zwei Kinder – Geschwister und Sprösslinge der reichen Camp-Besitzer – verschwinden spurlos. Im Abstand von 14 Jahren. Gott des Waldes ist kein Buch, das sofort mit der Tür ins Haus fällt. Es nimmt sich Zeit – und das ist auch gut so finde ich. Die Zeitsprünge, die unterschiedlichen Perspektiven, die ruhigen Momente zwischen den eigentlichen Geschehnissen – all das gibt der Geschichte eine Tiefe, die unter die Haut geht. Spannung baut sich hier nicht durch platte Cliffhanger auf, sondern durch das stetige Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas Unaussprechliches lauert. Ein atmosphärischer Thriller, der sich langsam entfaltet, aber dafür lange nachwirkt.
Wer hier einen klassischen Thriller erwartet, wird vermutlich enttäuscht – wer aber bereit ist, sich auf eine dichte, literarisch erzählte Geschichte über Macht, Klasse und Geschlecht einzulassen, wird belohnt. Liz Moore schreibt nicht reißerisch, sondern präzise. Sie erzählt von Verwundungen, die tiefer gehen als jedes Verbrechen – und von Mädchen, die lernen, in einer Welt zu überleben, die ihnen viel zu oft das Sprechen verbietet. ✨ Der Gott des Waldes ist kein feministisches Manifest – aber jeder Satz ist durchzogen von feministischer Sensibilität: keine sexualisierte Gewalt ausschließlich zur Spannungserzeugung, keine voyeuristische Perspektive, keine Objektivierung. Stattdessen: Innenansichten weiblicher Erfahrung, Repräsentanz, Nuancen. Dass so viele enttäuscht waren, spricht weniger gegen den Roman – sondern eher für die Erwartungen an ein Genre, das es endlich schaffen muss, mehr als toxische Männlichkeit zu erzählen. 📚 Für mich: ein literarischer Gesellschaftsroman im Thrillergewand. Und ein Plädoyer für solidarische Erzählungen über Mädchen, Frauen und Macht.
Feriencamp des Grauens
Das hat Spaß gemacht! Man rätselt, man leidet, man gruselt sich ein wenig... Eine tragische Familiengeschichte mit lauter unglücklichen Menschen die sich gegenseitig noch tiefer ins Unglück treiben. Dazu eine kleine feine Krimigeschichte die aber irgendwie nur vordergründig Raum einnimmt. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und bis zum (zugegebenermaßen wenig überzeugenden) Ende nicht mehr losgelassen. Ich mag einfach gerne Geschichten mit vielen Verdächtigen bei denen man mitknobeln und seine eigenen Theorien aufstellen kann.
Packender Spannungsroman mit Twin Peaks Vibes🌲🏞️🔥
Dieses Buch hat mir einfach total gut gefallen! Der Schreibstil ist absolut flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt sehr viele Personen und einige Zeitsprünge. Die Überschriften und Zeitangaben der verschiedenen Kapitel helfen einen, den Überblick trotzdem zu behalten. Zudem ist es einfach unfassbar gut gemacht, wie quasi jedes Kapitel spannend endet und wir direkt wieder zu einer anderen Person springen. Das ist der Autorin wirklich super gut gelungen, uns als Leser*innen auf verschiedene Fährten zu locken und Spannung aufzubauen. Die Charaktere waren auch wirklich richtig toll ausgearbeitet! Besonders die weiblichen Charaktere nehmen eine besondere Rolle ein und mir hat dieser gesellschaftskritische Aspekt im Plot sehr gut gefallen. Das Buch spielt ja in den 1960er und 1970er Jahren in Nordamerika und ich fand die Stellung von Frauen sehr gut dargestellt. Das hat in mir wirklich ganz viele unterschiedliche Emotionen hervorgerufen. On top ist das Setting auch einfach so bildhaft beschrieben! Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit den verschiedenen Protas durch den Wald des Reservats streifen. In meinen Augen ist das wirklich sehr gut gelungen. Mir hat das auch richtige Twin Peaks Vibes gegeben. Zum Spannungsteil: ganz wichtig, wir lesen hier keinen Thriller! Wer das erwartet, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht glücklich. An alle anderen: lest das Buch! Ist wirklich eine tolle Empfehlung, gerade auch jetzt im Sommer! Mich hat es super unterhalten und die knapp 600 Seiten kamen mir nicht annähernd so viel vor.
Puzzlestücke
Vor 14 Jahren ist der Sohn der Van Laars spurlos verschwunden. Nun ist auch die Tochter unauffindbar und erneut beginnt die verzweifelte Suche nach Spuren und Hinweisen. Die Geschichte entfaltet sich sehr gemächlich. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und springt auch in der Zeit hin und her. So setzt sich die Geschichte langsam wie ein Puzzle zusammen. Es war einerseits toll, dass die Geschichte von so vielen Personen erzählt wurde. Dadurch erhalten wir interessante Einblicke in die Klassenunterschiede und die Stellung von Frauen. Andererseits führten die Sprünge in Perspektive und Zeit dazu, dass ich nie komplett drinnen war in der Geschichte und auch jede Person immer nur ein bisschen kennengelernt habe. Es war nicht ganz leicht, bei der Stange zu bleiben. Die Geschichte lebt von vielen kleinen Momenten und Interaktionen, aber durch das langsame Zusammenführen der zahlreichen Stränge fehlte es an Spannung. Das Buch war trotzdem nicht langweilig und ich habe auch gerne mitgerätselt und einige Theorien aufgestellt und wieder verworfen.
Fesselnd, atmosphärisch und tiefgründig
Das war kein typischer Thriller – eher eine Mischung aus Mystery, Familiendrama und Gesellschaftskritik. Die Geschichte dreht sich um das Verschwinden der 13-jährigen Barbara Van Laar im Sommer 1975 – und das ist nicht das erste Mal, dass jemand aus ihrer Familie in diesen Wäldern verschwindet. Was das Buch so besonders macht, ist die dichte Atmosphäre. Die Adirondack-Wälder wirken beinahe wie ein eigener Charakter – düster, geheimnisvoll und wunderschön zugleich. Liz Moore schreibt so bildhaft, dass man das Knacken der Äste und das Rauschen der Blätter förmlich hören kann. Die Figuren sind vielschichtig und lebendig, und die Story springt zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten hin und her. Das hält die Spannung hoch, kann aber manchmal auch etwas verwirrend sein. Trotzdem lohnt es sich, dranzubleiben, denn die Geschichte entfaltet sich langsam, aber intensiv. Fazit: Wer tiefgründige Thriller mag, die nicht nur spannend, sondern auch klug erzählt sind, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Ein intelligenter Thriller, der nicht wirklich ein Thriller ist
Ich habe so 80 bis 100 Seiten gebraucht, um richtig reinzukommen und habe mich schon gefragt, wieso alle das Buch so spannend fanden. Aber daaannn.... Konnte ich es wirklich nicht mehr aus der Hand legen und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Es werden so viele Themen und Schicksale angeschnitten und nicht alles wird erklärt, aber dennoch war das Ende ein passender Schluss. Werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.
"Der Gott des Waldes" der US-amerikanischen Autorin Liz Moore ist sowohl Gesellschaftsroman als auch Thriller, aber vor allem eines: ein Pageturner. Es geht um das Verschwinden eines dreizehnjährigen Mädchens aus einem Feriencamp im Jahr 1975. Das Mädchen ist jedoch nicht irgendeine Teilnehmerin, sondern die Tochter der Inhaber des Feriencamps, der wohlhabenden Bankiers-Familie van Laar. Hinzu kommt, dass 14 Jahre zuvor ihr Bruder auf mysteriöse Weise verschwunden ist und nie gefunden wurde, auch wenn der Fall am Ende als aufgeklärt galt. In vielen Rückblenden und mit vielen Zeitsprüngen (die aber glücklicherweise durch gute Markierungen am Kapitelanfang leicht nachzuvollziehen sind), wird die Vorgeschichte erzählt, die Kapitel sind jeweils sehr kurz und enden oft mit einem Cliffhanger, was einen das Buch atemlos durchlesen lässt. Es werden viele falsche Fährten gelegt, so dass man automatisch eigene Theorien zum Verschwinden der beiden Kinder entwickelt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da man auch viel über die amerikanische Gesellschaft der 1950-70er Jahre erfährt, über die Stellung bzw. Rolle der Frauen, Klassismus und Armut.
„Wenn du dich im Wald verläufst, setz dich hin und schrei“
Das musste ich beim lesen auch ab und zu mal machen. Sei es, weil die reichen Leute mich genervt haben oder weil ich Angst um die Kinder hatte. Aber von Anfang an. Es ist ein herrlicher Sommer im Jahr 1975. Das Ferienlager am Lake Joan ist ausgebucht. Die Kinder freuen sich auf zwei Monate voller spaßiger Aktivitäten und darauf, Freunde fürs Leben zu finden. Doch am Ende dieser zwei Monate wird die Tochter der Besitzer des Ferienlagers vermisst. So wie vor 14 Jahren ihr Bruder… Allein dieses Setting hat mich schon in den Bann gezogen. Liz Moore hätte 500 Seiten einfach das Camp und das Naturreservat beschreiben können und ich hätte es geliebt. Gleichzeitig hat sie es aber geschafft, in diesem Setting noch eine spannende Geschichte zu erzählen. Das verschwinden beider Kinder der extrem reichen Familie van Laar, der das Camp samt Naturreservat gehört. Spannend ist auch die Einarbeitung in die Zeit der 60er/70er. Das verleiht der Geschichte zum Einen einen gewissen Charme, andererseits fühlt man vor allem mit dem Frauenfiguren mit, die es damals alles andere als leicht hatten. Liz Moore hat es geschafft, indem sie die beiden Geschichten aus der Sicht von verschiedenen Charakteren auf unterschiedlichen Zeitlinien erzählt hat, einen Sog zu erzeugen, der den Leser förmlich durch diese Geschichte zieht, ohne ihn zu verwirren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Trotz seiner fast 600 Seiten ist es zu keinem Zeitpunkt sperrig. Es fängt etwas gemütlicher an, indem erst einmal das Camp und seine Bewohner vorgestellt werden aber selbst da ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Man fängt früh an wilde Theorien zu spinnen, was mit den Kindern geschehen sein könnte. Besonders gefallen haben mir die Themenfelder der Naturverbundenheit und der Reichenkritik. Die sehr reichen Familien die hier dargestellt werden, werden so arrogant und überheblich gezeigt, dass man teilweise richtig wütend wird. Sie sind jedoch nicht karikaturenhaft überzeichnet, dass es einen nerven würde. Alles ergibt hier Sinn und alles passt gut zueinander. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig und man fühlt vor allem mit den Angestellten der Familie mit. Ein spannendes Buch steht und fällt für mich mit seiner Auflösung. Und die hat mich hier nicht enttäuscht. Auch wenn ich einen Aspekt recht früh für mich ausgemacht habe, haben mich andere Sachen dafür um so mehr überrascht. Das Ende ist sowohl traurig, als auch befriedigend, was nicht viele Bücher schaffen. Ich habe dieses Buch sehr verschlungen und kann es nur jedem ans Herz legen. Danke @luzifer für die Empfehlung.
Ein sehr atmosphärisches Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte spielt in einem Sommerferienlager, in dem ein Mädchen plötzlich verschwindet — und das ausgerechnet im selben Wald, in dem vor Jahren ihr Bruder spurlos verschwand. Zufall? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die Handlung ist durchweg spannend und vielschichtig aufgebaut. Besonders faszinierend ist die Erzählweise über mehrere Zeitebenen hinweg, die sich nicht immer sofort einordnen lassen. Genau das hat mich oft zum Nachdenken gebracht und eine ganz neue, tiefere Art des Mitfieberns geschaffen. Jede einzelne Geschichte innerhalb des Buches ist für sich schon fesselnd, doch die vielen Verstrickungen zwischen den Zeitebenen und Figuren regen zusätzlich zum Grübeln an. Es entsteht ein dichter, geheimnisvoller Teppich aus Andeutungen und Rätseln, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Und das Ende? Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet — eine echte Überraschung und der perfekte Abschluss für dieses außergewöhnliche Buch.

Atemberaubend
Der Gott des Waldes, hat mich auf jeden Fall in einen Sog gezogen. Es geht um das Feriencamp Emerson, wo sich jedes Jahr Kinder/ Jugendliche aufhalten, dieses liegt in einem Naturschutzgebiet, nahe eines verschlingenden Waldes. Geschrieben ist es aus der Sicht verschiedener Charaktere, was ich so spannend fand. Hier passiert es, dass der kleine Bear, spurlos verschwindet. Er ist der Sohn der reichen Familie Van Laar, denen das Naturreservat gehört. Niemand weiß was mit ihm passiert ist. Jahre später ist seine Schwester Barbara im Camp und verschwindet auch spurlos. Die angehende Kriminalpolizistin Judyta und viele andere Charaktere, die im Camp arbeiten, die Familie, jeder trägt etwas Geheimes in sich, was nach und nach den Leser erreicht. Ich fand es so spannend, wie sich die Geschichte entfaltet und es hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Super!!! ▪️ Feriencamp ▪️verschwundener Junge ▪️ Carl Stoddard ▪️ Die Hayes ▪️ Van Laar ▪️ der Schlitzer ▪️ Familiengeheimmis ▪️ Barbara ▪️ Falsches Leben





















































