The Circle
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Description
THE NEW YORK TIMES BESTSELLER - a dark, thrilling and unputdownable novel about our obsession with the internet
'Prepare to be addicted' Daily Mail
'A gripping and highly unsettling read' Sunday Times
'The Circle is 'Brave New World' for our brave new world... Fast, witty and troubling' Washington Post
When Mae is hired to work for the Circle, the world's most powerful internet company, she feels she's been given the opportunity of a lifetime. Run out of a sprawling California campus, the Circle links users' personal emails, social media, and finances with their universal operating system, resulting in one online identity and a new age of transparency. Mae can't believe her great fortune to work for them - even as life beyond the campus grows distant, even as a strange encounter with a colleague leaves her shaken, even as her role at the Circle becomes increasingly public ...
'An elegantly told, compulsively readable parable for the 21st Century' Vanity Fair
'Immensely readable and very timely' Metro
'Prescient, important and enjoyable . . . a deft modern synthesis of Swiftian wit with Orwellian prognostication' Guardian
Book Information
Posts
Erschreckend real
Ich fand es super spannend. Wir begleiten Mae, die dem Circle als Angestellte beitritt. Der Circle ist der beliebteste Arbeitgeber. Sie arbeitet, wird auf den Social Media Kanälen des Circles aktiv und gerät immer weiter in einen Strudel aus Loyalität und Manipulation durch den Circle, bis sie komplett transparent ist und ihr ca. Millionen Leute täglich zuschauen. Im Endeffekt ist der Circle ein Social Media wie Facebook oder Instagram. Nur, dass es viel extremer und einnehmender ist. Der Bürger wird transparent bzw „gläsern“. Denn früher oder später soll alles durch und über den Circle laufen. Also eine richtige Datenkrake. Und so erschreckend es auch ist. Es ist leider gar nicht mal so weit hergeholt…. Klare Empfehlung meinerseits 🫶🏻
The Circle - Beklemmende Tech-Dystopie mit aktueller Botschaft
„The Circle“ entwickelt eine beklemmende Zukunftsvision, die heute erschreckend glaubwürdig wirkt. Die Welt der totalen Transparenz, permanenten Überwachung und digitalen Selbstinszenierung entfaltet sich Schritt für Schritt und erzeugt eine unangenehme Atmosphäre, die lange nachwirkt. Besonders stark gelingt die Darstellung, wie freiwillig Menschen ihre Privatsphäre aufgeben, sobald Bequemlichkeit, Anerkennung und Gruppenzwang ins Spiel kommen. Positiv hervorzuheben ist außerdem die moderne und realistische Grundidee. Viele Entwicklungen wirken nicht wie ferne Science-Fiction, sondern wie eine überspitzte Version aktueller sozialer Medien und großer Technologiekonzerne. Gerade dadurch entsteht eine konstante Spannung. Auch einzelne Szenen – besonders rund um die totale Transparenz und die Eskalation der Überwachung – bleiben im Gedächtnis. Gleichzeitig entstehen aber auch Schwächen. Die Figuren wirken häufig eher wie Symbole für bestimmte Ansichten als wie echte Menschen mit Tiefe. Vor allem die Entwicklung der Hauptfigur kann frustrierend wirken, weil emotionale Zwischentöne oft fehlen. Manche Dialoge erklären die gesellschaftskritische Botschaft sehr direkt, wodurch wenig Raum für eigene Interpretationen bleibt. Auch emotional bleibt die Geschichte teilweise überraschend kühl. Trotz drastischer Ereignisse entsteht nicht immer die Intensität, die möglich gewesen wäre. Gegen Ende wirkt die Handlung zunehmend pessimistisch und fast absichtlich hoffnungslos, was zwar zur Aussage passt, aber die emotionale Bindung erschwert. Insgesamt bleibt eine intelligente, aktuelle und unangenehm realistische Dystopie mit starken Ideen und einer eindringlichen Warnung vor digitaler Kontrolle. Nicht jede Figur überzeugt vollständig, doch die zentrale Botschaft entfaltet enorme Wirkung. Von mir daher 7 von 10 P. (abgeschlossen 16.05.2026)

Erschreckend aktuell
Mir hat das Buch beim Lesen Angst gemacht. Es beschreibt, wie einfach die Menschen manipuliert werden können und dann Ideologien folgen die einfach nur krank sind. Auch find ich es erschreckend wieviel von dem schon wahr ist und in der Realität stattfindet. Ich hatte die ganze Zeit ein sehr beklemmendes Gefühl.
Wie sieht eine Welt ohne Privatsphäre aus…
Auch wenn das Buch vor mehr als 10 Jahren erschienen ist, bleibt es dennoch aktuell und hält einen vor Augen, wie eine komplett digitalisierte Welt aussehen könnte… Man begleitet die Protagonisten ab ihrem ersten Arbeitstag beim Circle, man ist fasziniert von dieser Welt, von dem perfekten Arbeitgeber! Doch je weiter man in diese Welt eintaucht desto mehr hinterfragt man die Vor- und Nachteile von Privatsphäre… Es ist ein toller fesselnder Science Fiction Roman, wer dieses Genre mag, solle das Buch auf jeden Fall lesen
Achtung Spoiler
Was ein Fiebertraum. Wäre dieses Buch nur die Hälfte, dann hätte es eine wesentlich bessere Bewertung erhalten. Beginnen wir mal mit dem ersten Teil. Der Autor hatte es geschafft ein unbehagliches Gefühl über das Unternehmen „The Circle“ zu wecken. Mit jeder Seite wurde es ungemütlicher. Mae, als Protagonistin, bekam immer höhere Anforderungen und Aufgaben. Die Anzahl an Computerbildschirmen stieg und sie musste immer Aktiver in der Circle-Community sein. Es stresste selbst mich, weil es so einnehmend war. Mit jeder „falschen“ Tat Maes wurde sie darauf aufmerksam gemacht, des besseren Belehrt und ihr Visionen oder Worst-Case-Szenarien vorgetragen, bis sie „Ja und Amen“ gesagt hat. Da fragte ich mich, wann sie endlich mal anfangen würde, selbst nachzudenken ohne manipuliert zu werden. Ungefähr beim zweiten Teil wurde es nur noch nervig. Es zog sich unnötig in die Länge. Unspektakuläre Momente wurden über Seiten hinweg beschrieben, wie auch die Szene, als Mae Kajakfahren war. Inzwischen war sie komplett eingenommen worden. Sie lief mit einer Kamera herum, hatte keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie und verachtete anders gesinnte. Am Ende dieses Teiles hatte ich große Hoffnung auf eine Wendung, doch vergeblich. Der dritte Teil war kurz und die Handlung hatte endlich sein Ende. Ich trauerte trotzdem um Ty, weil ich große Hoffnung um ihn hatte. Zum Autor. Mir ist schon von Beginn an aufgefallen, wie Mae jede männliche Person beschrieben hat. Es war meiner Meinung nach zu sehr sexualisiert. Vielleicht hatte der Autor darin eine Absicht, doch für mich war es unnötig verkompliziert, weil ich den Überblick über die Nebencharaktere verloren hatte. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass jeder männliche Mitarbeiter ein potenzieller „Love-Interest“ für sie geworden wäre, was überhaupt nicht in das Konzept vom Buch gepasst hätte. Der Autor hat auch mit der Protagonistin es geschafft, 500 Seiten lang von ihr genervt zu sein. Stets habe ich mir eingeredet, dass es vermutlich so bewusst gemacht wurde, einfach um die Manipulation und Gehirnwäsche vom Unternehmen zu vermitteln. Trotzdem war ich von ihr genervt. Sie traf sich mit diesem Francis, einfach weil sie sich in seiner Anwesenheit stärker gefühlt hat. Ihren Ex-Freund behandelte sie wie eine Person zweiter Klasse und trieb ihn sogar in den Suizid. Für ihre Eltern hatte sie kein Verständnis und fühlte sich zu ihren Vorgesetzten eher verbunden, als mit ihren eigentlichen Eltern. Fazit. An manchen Stellen war es wirklich spannend, alles mitzuerleben und diesen Prozess des Einnehmenden zu beobachten. Ein Happy-End oder wenigstens eine ausführliche Erklärung von der Weltmacht „The-Circle“ wäre befriedigender gewesen.
Mitreißend und erschreckend
Viele dystopische Romane beginnen meist damit, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Dieses Buch hingegen zeigt die frühen Anfänge einer möglichen erschreckenden Zukunft, der wir vermutlich näher sind als uns lieb ist. Es könnte die Vorgeschichte zu Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" sein. In diesem Fall mit einer jungen Protagonistin, deren Handlungsmotive phasenweise nur schwer zu verstehen sind und sie dadurch manchmal "nervig" erscheinen lässt. Trotzdem zog mich das Buch in seinen Bann und regte zum Nachdenken an. Definitiv lesenswert.

Aktuell, cool beschrieben, aber auch irgendwie beängstigend.
#Rezension #DerCircle Sie sind überall. ⭕️ Das Buch lag ewig auf dem Sub und jetzt, wo ich Reado-Fan bin, habe ich die App entscheiden lassen, was ich als nächstes lese und siehe da: Der Circle. Nicht der of life. Ein Anderer, aber auch cool. ⭕️ Nördi Note: 1- / Sofern es sich nicht um einen Thriller o. ä. handelt muss man mich erst mal überzeugen und dann ein Buch aus dem Jahr 2015? Ich kann euch sagen, dass Buch war seiner Zeit weit voraus. ⭕️ Einige Aspekte der Story (siehe Kommentare) haben mit meinem beruflichen Alltag zu tun und auf den ersten Seiten hätte es auch eine Projektbeschreibung von mir sein können. War es aber nicht. Ich hätte nämlich Kapitel erstellt. Ey, das Buch hatte nur Absätze. Es war schwer eine Pause zu machen und davon war ich etwas genervt, daher auch das Minus. Aber das ist Jammern auf einem extrem hohen Niveau. ⭕️ "Alles ist miteinander verbunden". Das Buch ist aus 2015 und es war zu dieser Zeit schon gruselig und auch, wenn es heute zum Alltag gehört: Es ist noch gruseliger, wie überwachbar wir sind und was man alles über uns weiß. Es lässt sich nicht mehr ändern. Ich bin seit 14 Jahren bei Facebook, nutze Whatsapp, Linkedin, Xing, stimme oft Cookies zu (Hauptsache das Ding verschwindet), Instagram und Google Maps. Meta, Google und all die anderen kennen mich wahrscheinlich besser als meine Mutter. ⭕️ Und genau das hält uns Dave Egger vor. Ein erschreckende Buch, wenn man dabei das eigene Verhalten reflektiert und sich dabei überlegt, ob das alles so richtig ist. Vernetzung ist toll und ohne würde es heute auch nicht mehr gehen. Würde man heute die digitale Welt beenden wäre ich morgen arbeitslos und ich mag, dass ich Nachrichten auf meine Uhr lesen kann oder Lesezeichen syncen kann, aber phasenweise habe ich mich vor meinem Handy geekelt. ⭕️ Witzig, wenn man bedenkt, dass ich das hier schreibe, um es bei Insta zu posten. Naja. Mein Circle ist schon längst geschlossen und wenn man mich googlet findet man auch einiges. Nichts Schlimmes, aber dennoch komisch wie alles zusammenhängt. ⭕️ Die Personen sind übrigens egal. Nicht schlecht, aber die Geschichte überschattet alles. Auch die einzelnen Personen, die eher ein Datenträger sind, als das sie wichtig für die Handlung sind. Naja. Am Ende werden sie wichtiger, aber dafür müsst ihr erst mal lesen oder den Film mit Emma Watson und Tom Hanks gucken. ⭕️

1000 gute Ideen - aber ungefähr 3, 4 Ideen zu viel für ein einzelnes Buch
Der Circle im Buch „Der Circle“ 😁 ist ein super spannendes Konstrukt und erinnert an den Social Media-Riesen Facebook, wenn dieser seine Vormachtstellung hätte halten können. In dieser Welt kontrolliert der Circle fast das gesamte Soziale Leben und führt dazu, dass alle nur noch gemocht und geliked werden wollen. Niemand traut sich mehr, irgendwem auch nur die kleinste Gefälligkeit auszuschlagen oder mal die wahre Meinung zu sagen. Alle tun alles, um beliebt zu sein. Außerdem findet der Circle immer neue Wege, mehr und mehr Informationen über die Menschen zu sammeln und so mehr Kontrolle zu gewinnen. Soviel zum theoretischen Teil. Die Protagonistin Mae wird beim Circle angestellt und bekommt nach und nach immer mehr Aufgaben. Sie ist sehr darauf fixiert, ihren Job gut zu machen, und verbringt irgendwann ihre komplette Zeit damit, den Job und seine Sidequests „durchzuspielen“. Relativ schnell wird sie zu einer zentralen Figur, um den Circle zu "schließen" und ihm damit zu helfen, die Welt zu kontrollieren. Leider hat Dave Eggers Mae sehr naiv beschrieben. Gerade wenn es um Männer geht, wirkt sie oft wie ein Spielball. Jeder dahergelaufene Kerl, der irgendwas „Besonderes“ an sich hat, wird von ihr auf ein Podest gestellt und angehimmelt. Auch der Umgang zwischen ihr und den Männern ist mehr als "cringe". Dieses Frauenbild hat sich für mich leider nicht richtig angefühlt und wäre für die Geschichte auch nicht nötig gewesen. Dieser Punkt und auch das gewisse Übermaß an Ideen für den Circle (und das sind wirklich viele spannende Ideen, keine Frage …) haben dazu geführt, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte. Auch einige Längen hätte man kürzen können. Sehr spannend ist aber, dass Dave Eggers dieses Buch vor rund 13 Jahren geschrieben hat und dabei erstaunliche Weitsicht bewiesen hat – denn Dinge wie KI-gestützte Personensuche, Deepfakes, Social Scorings, uvm. sind heute brandaktuell. Fazit: Sagen wirs so - Die Ideen tragen das Ding. Würde oder werde ich die Fortsetzung lesen? Ja klar … ich muss doch wissen, was aus der Welt wird. Obviously 😉
Der Circle Dave Eggers Grandiose Dystopie… oder… Moment, Dystopie? Ist es nicht mittlerweile eher schon beinahe Realität oder mindestens nahe Zukunft? In Dave Eggers Werk wird dem Leser die Macht, aber auch die nicht mindere Gefahr sozialer Medien, gläserner Darstellung von uns allen und der „Behandlung“ von Verweigerern klar - oder sollte es zumindest. Der Stil ist locker und leicht trotz des schweren Themas, sehr gut zu lesen und absolut schlüssig in der Handlung. Das Ende ist einigermaßen offen und macht große Lust auf die Fortsetzung „Every“. Btw fand ich auch die Verfilmung mit Tom Hanks und Emma Watson in den Hauptrollen super 👍🏻 Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️

Halb so dick wär’s doppelt so gut
The Circle beeindruckt vor allem durch seine kritische Darstellung einer allmächtigen digitalen Welt. Das Buch zeigt erschreckend, wie Überwachung, Transparenz und sozialer Druck ein Individuum vollständig vereinnahmen können. Besonders im ersten Teil gelingt es Eggers, ein beklemmendes Gefühl aufzubauen, man spürt hautnah, wie Mae Schritt für Schritt in das System gezogen wird. Sie selbst wirkte auf mich oft anstrengend und naiv. Leider verliert die Geschichte im Mittelteil an Tempo und wiederholt sich stellenweise, doch die Grundidee bleibt stark und relevant. The Circle ist ein eindringliches Gedankenexperiment über Macht, Manipulation und die Gefahr, wenn ein einziges Unternehmen zu viel Kontrolle über unser Leben erhält.
Mae wirkt manchmal sehr naiv. In einigen Situationen fragt man sich, was in sie gefahren ist. Der Leser verfolgt den geistigen Wandel (oder Verfall?) von Mae Holland. Es wirkt fast so, als bekomme sie im Verlauf des Buches eine (indirekte) Gehirnwäsche. Sie liebt die Ruhe und das Alleinsein bei ihren Kajakausflügen, davon ist irgendwann gar keine Rede mehr. Ich hätte mir an vielen Stellen gewünscht, dass sie "aufwacht" und merkt wo sie da reingeraten ist. Als der "Circle" die Datensammlung in neue Sphären hebt und alles aus der "Circle-Cloud" analysiert und auch vergangenes zusammenführt, hätte ich mir gewünscht, dass auch das "heikle" Video von Mae hervorgeholt wird und Mae merkt, was das mit einem Menschen macht. Dieses Video kommt nicht mehr zur Sprache. Die Thematisierung der Veröffentlichung dieses Videos hätte Mae (und möglicherweise auch ihre zig Millionen Follower) sicherlich schockiert, wenn ein solch privater Moment für jeden zugänglich gemacht wird. Spätestens nach der "Livecam"-Aufnahme mit ihren Eltern hätte Mae "aufwachen" müssen. Es ist schwer zu verstehen, dass Mae nichts von ihrem Weg im Circle abbringen kann. Was in dem Buch überhaupt nicht Sprache kommt ist eine mögliche Gegenbewegung (abgesehen von ihrem Ex und ihren Eltern). Man liest nichts von Demonstrationen, gesetzlichen Einschränkungen o.a. - gerade in der heutigen und vermutlich auch in der Zukunft präsenten Demonstrationskultur, wirkt das ganze etwas einseitig beleuchtet. Statt mehrfach über 2 Seiten hinweg die Anzahl der Postings, Likes, Reaktionen von Mae zu schreiben, hätte man wenigstens Ansatzweise eine Kontroverse ins Spiel bringen können. Anders als bei 1984 von Orwell, wo es durch das Buch hinweg um den Widerstand gegen das System geht, lässt Eggers kaum Kritik anklingen. Diese muss sich der Leser selbst erarbeiten, was aber auch seinen Reiz haben kann. Das Buch hat mir durch diesen möglicherweise bewussten Fokus auf die fatale Entwicklung im Verlauf der Geschichte vor Augen geführt, wie wertvoll Privatheit ist und was das ständige "Partizipieren" auf Social Media mit der Psyche von Menschen macht.

Immer noch ein hochaktuelles Thema, doch leider fehlte mir ein wenig mehr Spannung. Mit Mae haben wir jemand sehr leicht gläubigen und kaum selbst nachdenkenden, die sehr auf die Karriere fixiert ist. Selbst Warnungen von außen, können sie nicht vom Weg abbringen. Dave Eggers schafft es gut aufzuzeigen, wie die Digitalisierung und Entwicklung von Geräten auch nach hinten losgehen kann. Auch als Hörbuch gesprochen von #torbenkessler Zu empfehlen , obwohl es mich erst gewundert hat, dass die Hauptperson, der wir folgen eine Frau ist, das Hörbuch aber ein Mann spricht. 🤖 Hat jemand den Film dazu gesehen ? Kann man den schauen ?

Was würde passieren, wenn es keine Anonymität im Netz mehr gäbe? Überwiegen die Vorteile die Risiken? Auf jeden Fall gibt das ein hervorragendes Buch ab🔥
Das perfide an der Circle ist, dass beim Lesen im Kopf oft eine Stimme sagt „das klingt doch gar nicht so schlecht“, wenn es darum geht, die Leute in gewisser Hinsicht gläsern zu machen. Und gerade das ist der Catch am Buch. Man weiß, die Welt von Protagonistin Mae schlittert geradewegs in ein modernes Ebenbild von 1984, aber dennoch sind die Argumente dafür so gut begründet, dass es kein Wunder ist, dass alle im Buch die Ideen so sehr begrüßen. Und so muss eine Dystopie sein. Eine Warnung, was sein könnte, wenn bestimmte Entwicklungen in die falsche Richtung gehen. In diesem konkreten Fall geht es um den Vernetzungswahn der Menschen auf Social Media, der hier aufs Extremum gedreht ist.
Dave Eggers’ The Circle erzählt die Geschichte von Mae Holland, die ihren Traumjob bei der mächtigsten Internetfirma der Welt bekommt. Das Unternehmen verknüpft persönliche E-Mails, soziale Medien, Bankgeschäfte und Einkäufe zu einer einzigen Online-Identität – alles unter dem Banner von „Transparenz“. Mae ist begeistert von den gläsernen Büros, den luxuriösen Kantinen, den Partys, Musikern auf der Wiese. Anfangs wirkt alles wie ein Paradies für ambitionierte Young Professionals. Doch je tiefer Mae in die Welt des Circle eintaucht, desto mehr treten die Schattenseiten hervor: ständige Überwachung, Verlust von Privatsphäre und die subtile Kontrolle, die Technologie auf unser Leben ausübt. Eggers wollte hier einen Roman über die Gefahren der digitalen Vernetzung und deren Einfluss auf Demokratie, Erinnerung und menschliches Verhalten schreiben. Das Hörbuch, hervorragend eingesprochen von Torben Kessler, ist ein echter Pluspunkt: Seine Stimme zieht einen durch die vielen gesellschaftskritischen Szenen und Anekdoten, die oft den Kern der Handlung bilden. Diese Anekdoten sind zugleich die Stärke und die Schwäche des Buches: Sie regen zum Nachdenken an, machen deutlich, wie sehr wir uns freiwillig überwachen lassen, und zeigen, wie Technologie unser Verhalten beeinflusst. Alles sehr auf die Spitze getrieben. Gleichzeitig führen sie aber auch zu langatmigen Passagen, die das Hören stellenweise zäh machen. Mae selbst als Protagonistin ist schwierig zu greifen. Sie wirkt oft naiv und handelt widersprüchlich, was ihre Entscheidungen wenig glaubwürdig erscheinen lässt. Auch die Nebenfiguren bleiben häufig flach oder stereotyp, ihre Motivation nicht immer nachvollziehbar. Einige Szenen werden zu ausführlich erklärt, was den Lesefluss zusätzlich hemmt. Das große Finale überrascht wenig, der Twist war für mich total vorhersehbar. Dennoch: The Circle hat eine wichtige Wirkung. Es regt dazu an, die eigenen Gewohnheiten im Netz zu hinterfragen und macht deutlich, wie sehr digitale Vernetzung unser Leben dominieren kann. Nach dem Buch hatte ich fast das Bedürfnis, soziale Medien zu löschen und mich stattdessen weiter den guten alten Büchern zuzuwenden. Insgesamt ist The Circle ein interessantes Buch mit wichtigen Themen, dessen Umsetzung aber stellenweise enttäuscht. Spannende Ansätze treffen auf langatmige Passagen und teilweise unglaubwürdige Charaktere – daher meine Bewertung: 3 von 5 Sternen.
Bringt einen zum Nachdenken. Hat sich aber gezogen. Keine Tiefe.
Bringt einen zum Nachdenken. Unerwartetes Ende. Hat sich aber oft und vor allem am Anfang sehr gezogen. Man konnte einige Seiten überspringen ohne etwas verpasst zu haben. Protagonisten werden nur sehr oberflächlich behandelt aber in dem Buch geht es auch um ein anderes Thema, was ich dann okay fand. Das Potenzial war da, wurde aber nicht genutzt. Mae ist eine sehr unrealistisch naive Person die einem ab und zu den Nerv raubt.
Buch und Verfilmung einfach spitze
Ich muss zugeben, ich habe zuerst die Verfilmung gesehen (damals noch im Kino) und wusste nicht mal, dass es eine Buchverfilmung ist. Erst im abstand hab ich dann gesehen, dass es dieses Buch gibt. Da hatte ich mir schon vorgenommen es zu lesen. Hat dann zwar ein bisschen gedauert, aber gut Ding will Weile :D Ich war von der Verfilmung schon total begeistert und genau so ging es mir auch mit dem Buch. Es gibt auch hier natürlich Unterschiede. Mal abgesehen von dem etwas anderen Ende, war mir Mae im Film Mega sympathisch. Im Buch absolut nicht. Was ein oberflächliches, missgünstiges Miststück das doch manchmal war! Aber ich mochte das! Ihre Entwicklung war super geschrieben. Also für jeden, der den Film bereits gesehen hat, lest das Buch auch noch. Kann’s wirklich empfehlen!
Ich weiß, ich bin spät dran mit dem Buch.😅 Ganz ehrlich, ich fands großartig und erschreckend und beängstigend gleichzeitg. Kann kaum was sagen ohne zu spoilern , fals jemanden noch später.dran sein sollte als ich. Bitte lesen,wer es noch nicht hat. Denn wenn es mal wirklich dumm laufen sollte, könnte die Story Wirklichkeit werden!!
Aktuelle, spannende Story, leider langatmig
Habe es vor sieben Jahren gelesen. Obwohl es mich nicht umgehauen hat und es überwiegend sehr langatmig ist und dafür vergleichsweise recht wenig passiert, ist mir die Geschichte im Kopf geblieben. Das spricht schon irgendwie für das Buch :) Da das Thema aktueller denn je ist und sich das Buch leicht lesen lässt würde ich es weiterempfehlen.
Ich bin maximal verwirrt
Alsooo… Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll weil mich dieses Buch unfassbar verwirrt zurück lässt. Die Idee ist Genial und gar nicht so realitätsfern wenn man länger darüber nachdenkt. Durch die Schreibweise des Autors kann man sich relativ gut vorstellen wie die KI das Lebn übernimmt und der Circle als einzige Option zurückbleibt aber ich war mit von Anfang an sicher, dass es einen Plot geben würde und die Apokalypse aufgehalten werden würde. Dieser Plot sah allerdings vollkommen anders aus als ich ihn erwartet hätte… Die Hauptperson fand ich schrecklich aber aus psychologischer Sicht ist es ein unfassbar interessantes Buch!
Man kann nur hoffen, dass diese Geschichte niemals Wirklichkeit werden wird...
Dave Egger's "Circle" beschreibt ein (mögliches) futuristisches Extrem, auf das die Menschheit bereits zusteuert. Es geht um komplette Überwachung, Oversharing vom feinsten, ständige Bewertung durch andere und das Leben einer Scheinwelt. Für mich war das Buch super spannend und ich habe immer wieder gehofft, dass wir niemals an dieser Stelle landen werden. Die Geschichte stimmt nachdenklich und lädt zum hinterfragen der heutigen Gesellschaft ein.
Es ist das erste Mal, dass ich das sagen muss, aber der Film war besser!! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Im Verglich zum Film ist das Buch einfach langweilig und hätte bestimmt um die Hälfte gekürzt werden können ohne an Handlung zu verlieren. Schade, denn die Idee, dass ein mediales Unternehmen die Kontrolle über alle Menschen an sich reißt, finde ich wirklich gut und ist vermutlich auch gar nicht soweit von unserer Zukunft entfernt.
Mae ist so unsympatisch und unsensibel, dass es mich ständig gegruselt hat. Ihre Gedanken waren so unlogisch und sie kam sehr gefühllos rüber. Außerdem habe ich mich nicht sehr unterhalten gefühlt. war sehr langatmig und überfrachtet mit Maes Gedanken. Habe mehr erwartet. 3Sterne für die Idee, leider ist der Funke nicht übergesprungen.
Thema super, Umsetzung eher flach
Diese Rezension fällt mir wirklich schwer - so wie auch das Lesen des Buches. Während die ersten 200 Seiten ermüdend wirkten und die Handlung kaum voranbrachten (ich war mehrfach kurz davor, das Buch abzubrechen), nimmt es in den letzten 200 Seiten ordentlich Fahrt auf. Und das, um dann in den letzten 5 Seiten viel zu stürmisch zu einem Ende zu gelangen. Die Protagonisten fand ich durchweg unsympathisch, ihre Handlungen eigentlich schwer nachvollziehbar. Es war die ethische Frage dahinter, die mich am Buch interessierte und dran blieben ließ. Die allesamt skurrilen (und irgendwie verstörenden) Sexszenen und vielfachen Erkundungen mit dem Kajak hätte ich nicht gebraucht. Die Spannungskurve war da, wenn auch alles sehr vorhersehbar. Ich hab die Hoffnung in die Menschheit, dass es in der Realität gänzlich anders ablaufen würde.

Ich mag Dystopien nicht, also habe ich diese, die ich vor langem geschenkt bekam, erst in die Hand genommen, als sie von der Realität übertroffen war. Wie andere schon schrieben, ist es stellenweise langatmig. Warum muss ich erst einen Dialog zwischen zweien lesen, wenn er direkt im Anschluss von denselben Protagonist*innen auf der Bühne so ähnlich wiederholt wird und ich ihn dann wieder als wörtliche Rede lesen muss? Warum werden die Arbeitsanweisungen für die junge neue Mitarbeiterin haarklein in Dialogform geschildert, wenn sie ohnehin nur „Ja“ sagt? Da hätte mir eine Verdichtung, eine Zusammenfassung gereicht. Spannend fand ich, dass der Autor einige technische Entwicklungen und Nutzungen antizipiert hat, die sich leicht missbrauchen lassen, z.B. die vielen Selbstoffenbarungen, das Tracken, das Influencen und die von social media bediente Eitelkeit. Er schrieb zu einer Zeit, in der noch viele an den Sieg des emanzipatorischen Anteils des www und von social media glaubten. Bedauerlicherweise spielt die aktuelle hochproblematische Misogynie im Roman überhaupt keine Rolle, obwohl die Hauptprotagonistin weiblich ist, ebenso werden andere wichtige Machtstrukturen ausgeblendet. Das macht den Roman neben der fehlenden inneren Konflikte der Hauptfigur und der oberflächlichen Aneinanderreihung von Ereignissen ein wenig langweilig. Außerdem ärgert es mich, wenn basic Recherche vom Autor nicht betrieben wurde, z.B. dass Tiefseetiere ohne den immens hohen Druck ihrer Umgebung sofort sterben würden.

Ich dachte die ganze Zeit, ich höre eine lange Folge der Serie Black Mirror.
Eine Dystopie darüber, was im Zeitalter der Technik und des Sozial-Media alles möglich ist. Erschreckend, sektenhaft, glaubwürdig, manchmal etwas langatmig und ein bisschen zu ausführlich dargestellt. Gutes Buch mit offenem Ende!
Neue Zeit, neue Entwicklung und wo bleibt die Moral?
Diese Frage habe ich mir hier so oft gestellt. Teilweise werden hier wirklich nützlich Tools entwickelt und man merkt wohin der Vergleich mit unserer Jetzt Zeit geht. Aber dann kommen auch ganz andere Erfindungen. Ich finde es faszinierend wie die Entwickler argumentieren, um dir das zu verkaufen und ganz oft musste ich mit dem Kopf schütteln, weil keiner an die Folgen denkt. Die, die das ganze kritisch betrachten, werden ausgestoßen oder anders fertig gemacht. Es war ein spannender und gruseliger Rausch durch die Möglichkeiten der Technik und ich bin jetzt auf die filmische Umsetzung gespannt!
Um es kurz zu fassen: ich hätte dieses Buch niemals fertig gelesen, wäre es keine Schul Lektüre gewesen.
Dieses Buch hat mich wirklich angeekelt und fertig gemacht. Die Art wie die Menschen miteinander reden, die Manipulation und die Hinterhältige Art und Weise der Charaktere hat mich wirklich wütend gemacht. Es gab nicht nur einmal die Situation an dem ich das Buch in die Ecke schmeißen wollte. Auf der anderen Seite denke ich dass der Autor eine wichtige Botschaft mit dieser Lektüre verteilen möchte, was ich sehr schätze. Trotzdem hat das Buch nicht mehr Sterne verdient, zumindest meiner Meinung nach! Würde ich trotzdem empfehlen das Buch zu lesen? Ja, würde ich tatsächlich. Vorallem an Menschen die gerne über Distopia und Utopia Themen lesen und vorallem über futuristisch angehauchte, kritische Themen. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen.
Spannend und erschreckende Zukunftsausblicke
Leider kam ich recht schwer in das Buch rein. Ab der Hälfte wurde es besser, die Geschichte hat Fahrt aufgenommen. Der Schreibstil war gut zu lesen, allerdings hätte ich mir wirklich auch in der Anfangsphase mehr Tempo bei den Geschehnissen gewünscht. Dafür fand ich das Ende recht abrupt und hätte mir hier mehr Details gewünscht.
Hohe Erwartungen, tiefer Fall
Geschichten, die soziale Medien oder die Digitalisierung der Gesellschaft behandeln, finde ich grundsätzlich schonmal spannend, denn das sind große Fragen unserer Zeit. Wenngleich man natürlich kein zweites "Ready Player One" erwarten durfte, war von "The Circle" dennoch enttäuscht. Alle Personen sind furchtbar naiv. Mae, die Protagonistin, ist überzeugt, daß alles gut ist, was vom Circle kommt. Warum wird einem nicht gesagt. Sie und jeder andere glauben, um jemanden zu überzeugen, genüge es, ihm die eigene Auffassung darzulegen. Und sobald es eine neue Technologie gibt, schreit alle Welt sofort: "Hurra!" Das ließe sich ja noch als Gesellschaftskritik verstehen. Wenn das Buch nicht auch schrecklich naiv erzählt wäre! Was die Personen, allen voran Mae, antreibt, warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten, wird nicht klar, bestenfalls nur zart angedeutet. Und der Autor scheint auch wenig Ahnung von dem zu haben, über das er schreibt. In welchem Unternehmen mit 10.000 Angestellten kennt das Führungspersonal jeden Mitarbeiter mit Vornamen? Und es entspricht doch nicht mehr dem Stand der Technik, daß jede zusätzliche Software, jede zusätzliche Funktion auch einen neuen Bildschirm am Arbeitsplatz benötigt. Das erinnert eher an Zeiten, in denen man glaubte, das Internet gelöscht zu haben, nachdem man versehentlich das Browser-Icon in den Papierkorb verschob.
Huxleys schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles … (Klappentext) Gelesen vom 30.8.17 bis 11.9.17 Abgebrochen. Ich habe schon lange kein Buch mehr abgebrochen, aber nach 50 Seiten konnte mich "Der Circle" überhaupt nicht überzeugen und daher habe ich mich entschieden dieses Buch nicht zu beenden. Diesen Monat ist die Buchverfilmung in den deutschen Kinos gestartet, wollte ich gerne vorher das Buch lesen. Aber gleich zu Beginn mochte ich den Schreibstil nicht so gerne und bin überhaupt nicht in die Geschichte hineingekommen. Mae war mir nicht richtig sympathisch und ihr erster Tag auf bei dem Unternehmen fand ich ziemlich langweilig. Eine viel zu lange Einführung, die mich überhaupt nicht packen oder mitreißen konnte. Zitat : "Außerhalb der Circle-Mauern gab es bloß Lärm und Kampf, Versagen und Dreck. Hier dagegen war alles vollkommen. Die besten Leute hatten die besten Systeme gemacht, und die besten Systeme hatten Geldmittel eingebracht, unbegrenzte Geldmittel, die das hier möglich machten : den allerbesten Arbeitsplatz. Und es war ganz logisch, dass dem so war, dachte Mae." Ich fand auch leider die Nebencharakter nicht wirklich interessant und mir hat total insgesamt gefehlt, dass ich gerne wissen wollen würde, wie es weitergeht. Grundsätzlich klingt die Geschichte echt gut, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Handlung schneller an Fahrt aufnimmt. Vor allem haben mich dann die über 500 Seiten schon ein bisschen abgeschreckt, wenn mir die ersten 50 Seiten noch nicht mal gefallen haben. Und momentan haben dann zudem auch andere Bücher Vorrang, die ich jetzt viel lieber mit mehr Lesefreude lesen möchte. Ich glaube das Buch ist einfach nicht unbedingt das Richtige für mich. Den Kinofilm werde mir trotzdem auf jeden Fall anschauen. Fazit : Leider überhaupt nicht meins, mir haben die ersten 50 Seiten nicht gefallen und ich habe kein Bedürfnis weiterlesen zu wollen.
Die Geschichte um Mae selber fand ich nicht so wirklich interessant aber alles um den Circle fand ich so interessant das ich es weiterlesen bzw. hören musste. Ich hab das Buch teilweise gelesen und teilweise als Hörbuch gehört weil ich feststellen musste das das Buch keine Kapitel hat was mich nicht gerade motiviert hat das Buch zu lesen. Anfänglich fand ich den Internetkonzern Circle einen super Arbeitgeber der seinen Mitarbeitern sehr viel bietet und die Welt verbessern will. Aber also so langsam klar wurde was der Circle vorhat um die Welt zu verbessern ist er mir immer unsympathischer geworden. 3 von 5 Buchratten
Etwas gruselig!
Das Buch hat relativ stark gestartet, war aber von Anfang an etwas zu detailliert in der Beschreibung. Die Idee hinter dem Buch hat mich auf jeden Fall abgeholt, dass Social Media und Transparenz die Welt regiert. Erstmal ist der Circle ein krass ausgeklügeltes System, was man sich in der realen Welt niemals vorstellen könnte. An sich aber echt cool. Mae als Hauptcharakter hat mir leider nicht so zugesagt. Sie ist unfassbar naiv und auch das Liebesviereck war mir etwas zu viel und ihre Entscheidungen unfassbar unverständlich. Sie hat sich total manipulieren lassen und hat sich total zurück entwickelt. Das Ende des Buches ist wirklich gruselig und ich denke, ich werde den zweiten Band zumindest mal anfangen. Fazit ist also, dass das Buch an sich etwas zu lang war, aber an sich relativ okay 🫶🏼
Description
THE NEW YORK TIMES BESTSELLER - a dark, thrilling and unputdownable novel about our obsession with the internet
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'A gripping and highly unsettling read' Sunday Times
'The Circle is 'Brave New World' for our brave new world... Fast, witty and troubling' Washington Post
When Mae is hired to work for the Circle, the world's most powerful internet company, she feels she's been given the opportunity of a lifetime. Run out of a sprawling California campus, the Circle links users' personal emails, social media, and finances with their universal operating system, resulting in one online identity and a new age of transparency. Mae can't believe her great fortune to work for them - even as life beyond the campus grows distant, even as a strange encounter with a colleague leaves her shaken, even as her role at the Circle becomes increasingly public ...
'An elegantly told, compulsively readable parable for the 21st Century' Vanity Fair
'Immensely readable and very timely' Metro
'Prescient, important and enjoyable . . . a deft modern synthesis of Swiftian wit with Orwellian prognostication' Guardian
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Erschreckend real
Ich fand es super spannend. Wir begleiten Mae, die dem Circle als Angestellte beitritt. Der Circle ist der beliebteste Arbeitgeber. Sie arbeitet, wird auf den Social Media Kanälen des Circles aktiv und gerät immer weiter in einen Strudel aus Loyalität und Manipulation durch den Circle, bis sie komplett transparent ist und ihr ca. Millionen Leute täglich zuschauen. Im Endeffekt ist der Circle ein Social Media wie Facebook oder Instagram. Nur, dass es viel extremer und einnehmender ist. Der Bürger wird transparent bzw „gläsern“. Denn früher oder später soll alles durch und über den Circle laufen. Also eine richtige Datenkrake. Und so erschreckend es auch ist. Es ist leider gar nicht mal so weit hergeholt…. Klare Empfehlung meinerseits 🫶🏻
The Circle - Beklemmende Tech-Dystopie mit aktueller Botschaft
„The Circle“ entwickelt eine beklemmende Zukunftsvision, die heute erschreckend glaubwürdig wirkt. Die Welt der totalen Transparenz, permanenten Überwachung und digitalen Selbstinszenierung entfaltet sich Schritt für Schritt und erzeugt eine unangenehme Atmosphäre, die lange nachwirkt. Besonders stark gelingt die Darstellung, wie freiwillig Menschen ihre Privatsphäre aufgeben, sobald Bequemlichkeit, Anerkennung und Gruppenzwang ins Spiel kommen. Positiv hervorzuheben ist außerdem die moderne und realistische Grundidee. Viele Entwicklungen wirken nicht wie ferne Science-Fiction, sondern wie eine überspitzte Version aktueller sozialer Medien und großer Technologiekonzerne. Gerade dadurch entsteht eine konstante Spannung. Auch einzelne Szenen – besonders rund um die totale Transparenz und die Eskalation der Überwachung – bleiben im Gedächtnis. Gleichzeitig entstehen aber auch Schwächen. Die Figuren wirken häufig eher wie Symbole für bestimmte Ansichten als wie echte Menschen mit Tiefe. Vor allem die Entwicklung der Hauptfigur kann frustrierend wirken, weil emotionale Zwischentöne oft fehlen. Manche Dialoge erklären die gesellschaftskritische Botschaft sehr direkt, wodurch wenig Raum für eigene Interpretationen bleibt. Auch emotional bleibt die Geschichte teilweise überraschend kühl. Trotz drastischer Ereignisse entsteht nicht immer die Intensität, die möglich gewesen wäre. Gegen Ende wirkt die Handlung zunehmend pessimistisch und fast absichtlich hoffnungslos, was zwar zur Aussage passt, aber die emotionale Bindung erschwert. Insgesamt bleibt eine intelligente, aktuelle und unangenehm realistische Dystopie mit starken Ideen und einer eindringlichen Warnung vor digitaler Kontrolle. Nicht jede Figur überzeugt vollständig, doch die zentrale Botschaft entfaltet enorme Wirkung. Von mir daher 7 von 10 P. (abgeschlossen 16.05.2026)

Erschreckend aktuell
Mir hat das Buch beim Lesen Angst gemacht. Es beschreibt, wie einfach die Menschen manipuliert werden können und dann Ideologien folgen die einfach nur krank sind. Auch find ich es erschreckend wieviel von dem schon wahr ist und in der Realität stattfindet. Ich hatte die ganze Zeit ein sehr beklemmendes Gefühl.
Wie sieht eine Welt ohne Privatsphäre aus…
Auch wenn das Buch vor mehr als 10 Jahren erschienen ist, bleibt es dennoch aktuell und hält einen vor Augen, wie eine komplett digitalisierte Welt aussehen könnte… Man begleitet die Protagonisten ab ihrem ersten Arbeitstag beim Circle, man ist fasziniert von dieser Welt, von dem perfekten Arbeitgeber! Doch je weiter man in diese Welt eintaucht desto mehr hinterfragt man die Vor- und Nachteile von Privatsphäre… Es ist ein toller fesselnder Science Fiction Roman, wer dieses Genre mag, solle das Buch auf jeden Fall lesen
Achtung Spoiler
Was ein Fiebertraum. Wäre dieses Buch nur die Hälfte, dann hätte es eine wesentlich bessere Bewertung erhalten. Beginnen wir mal mit dem ersten Teil. Der Autor hatte es geschafft ein unbehagliches Gefühl über das Unternehmen „The Circle“ zu wecken. Mit jeder Seite wurde es ungemütlicher. Mae, als Protagonistin, bekam immer höhere Anforderungen und Aufgaben. Die Anzahl an Computerbildschirmen stieg und sie musste immer Aktiver in der Circle-Community sein. Es stresste selbst mich, weil es so einnehmend war. Mit jeder „falschen“ Tat Maes wurde sie darauf aufmerksam gemacht, des besseren Belehrt und ihr Visionen oder Worst-Case-Szenarien vorgetragen, bis sie „Ja und Amen“ gesagt hat. Da fragte ich mich, wann sie endlich mal anfangen würde, selbst nachzudenken ohne manipuliert zu werden. Ungefähr beim zweiten Teil wurde es nur noch nervig. Es zog sich unnötig in die Länge. Unspektakuläre Momente wurden über Seiten hinweg beschrieben, wie auch die Szene, als Mae Kajakfahren war. Inzwischen war sie komplett eingenommen worden. Sie lief mit einer Kamera herum, hatte keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie und verachtete anders gesinnte. Am Ende dieses Teiles hatte ich große Hoffnung auf eine Wendung, doch vergeblich. Der dritte Teil war kurz und die Handlung hatte endlich sein Ende. Ich trauerte trotzdem um Ty, weil ich große Hoffnung um ihn hatte. Zum Autor. Mir ist schon von Beginn an aufgefallen, wie Mae jede männliche Person beschrieben hat. Es war meiner Meinung nach zu sehr sexualisiert. Vielleicht hatte der Autor darin eine Absicht, doch für mich war es unnötig verkompliziert, weil ich den Überblick über die Nebencharaktere verloren hatte. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass jeder männliche Mitarbeiter ein potenzieller „Love-Interest“ für sie geworden wäre, was überhaupt nicht in das Konzept vom Buch gepasst hätte. Der Autor hat auch mit der Protagonistin es geschafft, 500 Seiten lang von ihr genervt zu sein. Stets habe ich mir eingeredet, dass es vermutlich so bewusst gemacht wurde, einfach um die Manipulation und Gehirnwäsche vom Unternehmen zu vermitteln. Trotzdem war ich von ihr genervt. Sie traf sich mit diesem Francis, einfach weil sie sich in seiner Anwesenheit stärker gefühlt hat. Ihren Ex-Freund behandelte sie wie eine Person zweiter Klasse und trieb ihn sogar in den Suizid. Für ihre Eltern hatte sie kein Verständnis und fühlte sich zu ihren Vorgesetzten eher verbunden, als mit ihren eigentlichen Eltern. Fazit. An manchen Stellen war es wirklich spannend, alles mitzuerleben und diesen Prozess des Einnehmenden zu beobachten. Ein Happy-End oder wenigstens eine ausführliche Erklärung von der Weltmacht „The-Circle“ wäre befriedigender gewesen.
Mitreißend und erschreckend
Viele dystopische Romane beginnen meist damit, dass das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Dieses Buch hingegen zeigt die frühen Anfänge einer möglichen erschreckenden Zukunft, der wir vermutlich näher sind als uns lieb ist. Es könnte die Vorgeschichte zu Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" sein. In diesem Fall mit einer jungen Protagonistin, deren Handlungsmotive phasenweise nur schwer zu verstehen sind und sie dadurch manchmal "nervig" erscheinen lässt. Trotzdem zog mich das Buch in seinen Bann und regte zum Nachdenken an. Definitiv lesenswert.

Aktuell, cool beschrieben, aber auch irgendwie beängstigend.
#Rezension #DerCircle Sie sind überall. ⭕️ Das Buch lag ewig auf dem Sub und jetzt, wo ich Reado-Fan bin, habe ich die App entscheiden lassen, was ich als nächstes lese und siehe da: Der Circle. Nicht der of life. Ein Anderer, aber auch cool. ⭕️ Nördi Note: 1- / Sofern es sich nicht um einen Thriller o. ä. handelt muss man mich erst mal überzeugen und dann ein Buch aus dem Jahr 2015? Ich kann euch sagen, dass Buch war seiner Zeit weit voraus. ⭕️ Einige Aspekte der Story (siehe Kommentare) haben mit meinem beruflichen Alltag zu tun und auf den ersten Seiten hätte es auch eine Projektbeschreibung von mir sein können. War es aber nicht. Ich hätte nämlich Kapitel erstellt. Ey, das Buch hatte nur Absätze. Es war schwer eine Pause zu machen und davon war ich etwas genervt, daher auch das Minus. Aber das ist Jammern auf einem extrem hohen Niveau. ⭕️ "Alles ist miteinander verbunden". Das Buch ist aus 2015 und es war zu dieser Zeit schon gruselig und auch, wenn es heute zum Alltag gehört: Es ist noch gruseliger, wie überwachbar wir sind und was man alles über uns weiß. Es lässt sich nicht mehr ändern. Ich bin seit 14 Jahren bei Facebook, nutze Whatsapp, Linkedin, Xing, stimme oft Cookies zu (Hauptsache das Ding verschwindet), Instagram und Google Maps. Meta, Google und all die anderen kennen mich wahrscheinlich besser als meine Mutter. ⭕️ Und genau das hält uns Dave Egger vor. Ein erschreckende Buch, wenn man dabei das eigene Verhalten reflektiert und sich dabei überlegt, ob das alles so richtig ist. Vernetzung ist toll und ohne würde es heute auch nicht mehr gehen. Würde man heute die digitale Welt beenden wäre ich morgen arbeitslos und ich mag, dass ich Nachrichten auf meine Uhr lesen kann oder Lesezeichen syncen kann, aber phasenweise habe ich mich vor meinem Handy geekelt. ⭕️ Witzig, wenn man bedenkt, dass ich das hier schreibe, um es bei Insta zu posten. Naja. Mein Circle ist schon längst geschlossen und wenn man mich googlet findet man auch einiges. Nichts Schlimmes, aber dennoch komisch wie alles zusammenhängt. ⭕️ Die Personen sind übrigens egal. Nicht schlecht, aber die Geschichte überschattet alles. Auch die einzelnen Personen, die eher ein Datenträger sind, als das sie wichtig für die Handlung sind. Naja. Am Ende werden sie wichtiger, aber dafür müsst ihr erst mal lesen oder den Film mit Emma Watson und Tom Hanks gucken. ⭕️

1000 gute Ideen - aber ungefähr 3, 4 Ideen zu viel für ein einzelnes Buch
Der Circle im Buch „Der Circle“ 😁 ist ein super spannendes Konstrukt und erinnert an den Social Media-Riesen Facebook, wenn dieser seine Vormachtstellung hätte halten können. In dieser Welt kontrolliert der Circle fast das gesamte Soziale Leben und führt dazu, dass alle nur noch gemocht und geliked werden wollen. Niemand traut sich mehr, irgendwem auch nur die kleinste Gefälligkeit auszuschlagen oder mal die wahre Meinung zu sagen. Alle tun alles, um beliebt zu sein. Außerdem findet der Circle immer neue Wege, mehr und mehr Informationen über die Menschen zu sammeln und so mehr Kontrolle zu gewinnen. Soviel zum theoretischen Teil. Die Protagonistin Mae wird beim Circle angestellt und bekommt nach und nach immer mehr Aufgaben. Sie ist sehr darauf fixiert, ihren Job gut zu machen, und verbringt irgendwann ihre komplette Zeit damit, den Job und seine Sidequests „durchzuspielen“. Relativ schnell wird sie zu einer zentralen Figur, um den Circle zu "schließen" und ihm damit zu helfen, die Welt zu kontrollieren. Leider hat Dave Eggers Mae sehr naiv beschrieben. Gerade wenn es um Männer geht, wirkt sie oft wie ein Spielball. Jeder dahergelaufene Kerl, der irgendwas „Besonderes“ an sich hat, wird von ihr auf ein Podest gestellt und angehimmelt. Auch der Umgang zwischen ihr und den Männern ist mehr als "cringe". Dieses Frauenbild hat sich für mich leider nicht richtig angefühlt und wäre für die Geschichte auch nicht nötig gewesen. Dieser Punkt und auch das gewisse Übermaß an Ideen für den Circle (und das sind wirklich viele spannende Ideen, keine Frage …) haben dazu geführt, dass mich das Buch nicht vollständig überzeugen konnte. Auch einige Längen hätte man kürzen können. Sehr spannend ist aber, dass Dave Eggers dieses Buch vor rund 13 Jahren geschrieben hat und dabei erstaunliche Weitsicht bewiesen hat – denn Dinge wie KI-gestützte Personensuche, Deepfakes, Social Scorings, uvm. sind heute brandaktuell. Fazit: Sagen wirs so - Die Ideen tragen das Ding. Würde oder werde ich die Fortsetzung lesen? Ja klar … ich muss doch wissen, was aus der Welt wird. Obviously 😉
Der Circle Dave Eggers Grandiose Dystopie… oder… Moment, Dystopie? Ist es nicht mittlerweile eher schon beinahe Realität oder mindestens nahe Zukunft? In Dave Eggers Werk wird dem Leser die Macht, aber auch die nicht mindere Gefahr sozialer Medien, gläserner Darstellung von uns allen und der „Behandlung“ von Verweigerern klar - oder sollte es zumindest. Der Stil ist locker und leicht trotz des schweren Themas, sehr gut zu lesen und absolut schlüssig in der Handlung. Das Ende ist einigermaßen offen und macht große Lust auf die Fortsetzung „Every“. Btw fand ich auch die Verfilmung mit Tom Hanks und Emma Watson in den Hauptrollen super 👍🏻 Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️

Halb so dick wär’s doppelt so gut
The Circle beeindruckt vor allem durch seine kritische Darstellung einer allmächtigen digitalen Welt. Das Buch zeigt erschreckend, wie Überwachung, Transparenz und sozialer Druck ein Individuum vollständig vereinnahmen können. Besonders im ersten Teil gelingt es Eggers, ein beklemmendes Gefühl aufzubauen, man spürt hautnah, wie Mae Schritt für Schritt in das System gezogen wird. Sie selbst wirkte auf mich oft anstrengend und naiv. Leider verliert die Geschichte im Mittelteil an Tempo und wiederholt sich stellenweise, doch die Grundidee bleibt stark und relevant. The Circle ist ein eindringliches Gedankenexperiment über Macht, Manipulation und die Gefahr, wenn ein einziges Unternehmen zu viel Kontrolle über unser Leben erhält.
Mae wirkt manchmal sehr naiv. In einigen Situationen fragt man sich, was in sie gefahren ist. Der Leser verfolgt den geistigen Wandel (oder Verfall?) von Mae Holland. Es wirkt fast so, als bekomme sie im Verlauf des Buches eine (indirekte) Gehirnwäsche. Sie liebt die Ruhe und das Alleinsein bei ihren Kajakausflügen, davon ist irgendwann gar keine Rede mehr. Ich hätte mir an vielen Stellen gewünscht, dass sie "aufwacht" und merkt wo sie da reingeraten ist. Als der "Circle" die Datensammlung in neue Sphären hebt und alles aus der "Circle-Cloud" analysiert und auch vergangenes zusammenführt, hätte ich mir gewünscht, dass auch das "heikle" Video von Mae hervorgeholt wird und Mae merkt, was das mit einem Menschen macht. Dieses Video kommt nicht mehr zur Sprache. Die Thematisierung der Veröffentlichung dieses Videos hätte Mae (und möglicherweise auch ihre zig Millionen Follower) sicherlich schockiert, wenn ein solch privater Moment für jeden zugänglich gemacht wird. Spätestens nach der "Livecam"-Aufnahme mit ihren Eltern hätte Mae "aufwachen" müssen. Es ist schwer zu verstehen, dass Mae nichts von ihrem Weg im Circle abbringen kann. Was in dem Buch überhaupt nicht Sprache kommt ist eine mögliche Gegenbewegung (abgesehen von ihrem Ex und ihren Eltern). Man liest nichts von Demonstrationen, gesetzlichen Einschränkungen o.a. - gerade in der heutigen und vermutlich auch in der Zukunft präsenten Demonstrationskultur, wirkt das ganze etwas einseitig beleuchtet. Statt mehrfach über 2 Seiten hinweg die Anzahl der Postings, Likes, Reaktionen von Mae zu schreiben, hätte man wenigstens Ansatzweise eine Kontroverse ins Spiel bringen können. Anders als bei 1984 von Orwell, wo es durch das Buch hinweg um den Widerstand gegen das System geht, lässt Eggers kaum Kritik anklingen. Diese muss sich der Leser selbst erarbeiten, was aber auch seinen Reiz haben kann. Das Buch hat mir durch diesen möglicherweise bewussten Fokus auf die fatale Entwicklung im Verlauf der Geschichte vor Augen geführt, wie wertvoll Privatheit ist und was das ständige "Partizipieren" auf Social Media mit der Psyche von Menschen macht.

Immer noch ein hochaktuelles Thema, doch leider fehlte mir ein wenig mehr Spannung. Mit Mae haben wir jemand sehr leicht gläubigen und kaum selbst nachdenkenden, die sehr auf die Karriere fixiert ist. Selbst Warnungen von außen, können sie nicht vom Weg abbringen. Dave Eggers schafft es gut aufzuzeigen, wie die Digitalisierung und Entwicklung von Geräten auch nach hinten losgehen kann. Auch als Hörbuch gesprochen von #torbenkessler Zu empfehlen , obwohl es mich erst gewundert hat, dass die Hauptperson, der wir folgen eine Frau ist, das Hörbuch aber ein Mann spricht. 🤖 Hat jemand den Film dazu gesehen ? Kann man den schauen ?

Was würde passieren, wenn es keine Anonymität im Netz mehr gäbe? Überwiegen die Vorteile die Risiken? Auf jeden Fall gibt das ein hervorragendes Buch ab🔥
Das perfide an der Circle ist, dass beim Lesen im Kopf oft eine Stimme sagt „das klingt doch gar nicht so schlecht“, wenn es darum geht, die Leute in gewisser Hinsicht gläsern zu machen. Und gerade das ist der Catch am Buch. Man weiß, die Welt von Protagonistin Mae schlittert geradewegs in ein modernes Ebenbild von 1984, aber dennoch sind die Argumente dafür so gut begründet, dass es kein Wunder ist, dass alle im Buch die Ideen so sehr begrüßen. Und so muss eine Dystopie sein. Eine Warnung, was sein könnte, wenn bestimmte Entwicklungen in die falsche Richtung gehen. In diesem konkreten Fall geht es um den Vernetzungswahn der Menschen auf Social Media, der hier aufs Extremum gedreht ist.
Dave Eggers’ The Circle erzählt die Geschichte von Mae Holland, die ihren Traumjob bei der mächtigsten Internetfirma der Welt bekommt. Das Unternehmen verknüpft persönliche E-Mails, soziale Medien, Bankgeschäfte und Einkäufe zu einer einzigen Online-Identität – alles unter dem Banner von „Transparenz“. Mae ist begeistert von den gläsernen Büros, den luxuriösen Kantinen, den Partys, Musikern auf der Wiese. Anfangs wirkt alles wie ein Paradies für ambitionierte Young Professionals. Doch je tiefer Mae in die Welt des Circle eintaucht, desto mehr treten die Schattenseiten hervor: ständige Überwachung, Verlust von Privatsphäre und die subtile Kontrolle, die Technologie auf unser Leben ausübt. Eggers wollte hier einen Roman über die Gefahren der digitalen Vernetzung und deren Einfluss auf Demokratie, Erinnerung und menschliches Verhalten schreiben. Das Hörbuch, hervorragend eingesprochen von Torben Kessler, ist ein echter Pluspunkt: Seine Stimme zieht einen durch die vielen gesellschaftskritischen Szenen und Anekdoten, die oft den Kern der Handlung bilden. Diese Anekdoten sind zugleich die Stärke und die Schwäche des Buches: Sie regen zum Nachdenken an, machen deutlich, wie sehr wir uns freiwillig überwachen lassen, und zeigen, wie Technologie unser Verhalten beeinflusst. Alles sehr auf die Spitze getrieben. Gleichzeitig führen sie aber auch zu langatmigen Passagen, die das Hören stellenweise zäh machen. Mae selbst als Protagonistin ist schwierig zu greifen. Sie wirkt oft naiv und handelt widersprüchlich, was ihre Entscheidungen wenig glaubwürdig erscheinen lässt. Auch die Nebenfiguren bleiben häufig flach oder stereotyp, ihre Motivation nicht immer nachvollziehbar. Einige Szenen werden zu ausführlich erklärt, was den Lesefluss zusätzlich hemmt. Das große Finale überrascht wenig, der Twist war für mich total vorhersehbar. Dennoch: The Circle hat eine wichtige Wirkung. Es regt dazu an, die eigenen Gewohnheiten im Netz zu hinterfragen und macht deutlich, wie sehr digitale Vernetzung unser Leben dominieren kann. Nach dem Buch hatte ich fast das Bedürfnis, soziale Medien zu löschen und mich stattdessen weiter den guten alten Büchern zuzuwenden. Insgesamt ist The Circle ein interessantes Buch mit wichtigen Themen, dessen Umsetzung aber stellenweise enttäuscht. Spannende Ansätze treffen auf langatmige Passagen und teilweise unglaubwürdige Charaktere – daher meine Bewertung: 3 von 5 Sternen.
Bringt einen zum Nachdenken. Hat sich aber gezogen. Keine Tiefe.
Bringt einen zum Nachdenken. Unerwartetes Ende. Hat sich aber oft und vor allem am Anfang sehr gezogen. Man konnte einige Seiten überspringen ohne etwas verpasst zu haben. Protagonisten werden nur sehr oberflächlich behandelt aber in dem Buch geht es auch um ein anderes Thema, was ich dann okay fand. Das Potenzial war da, wurde aber nicht genutzt. Mae ist eine sehr unrealistisch naive Person die einem ab und zu den Nerv raubt.
Buch und Verfilmung einfach spitze
Ich muss zugeben, ich habe zuerst die Verfilmung gesehen (damals noch im Kino) und wusste nicht mal, dass es eine Buchverfilmung ist. Erst im abstand hab ich dann gesehen, dass es dieses Buch gibt. Da hatte ich mir schon vorgenommen es zu lesen. Hat dann zwar ein bisschen gedauert, aber gut Ding will Weile :D Ich war von der Verfilmung schon total begeistert und genau so ging es mir auch mit dem Buch. Es gibt auch hier natürlich Unterschiede. Mal abgesehen von dem etwas anderen Ende, war mir Mae im Film Mega sympathisch. Im Buch absolut nicht. Was ein oberflächliches, missgünstiges Miststück das doch manchmal war! Aber ich mochte das! Ihre Entwicklung war super geschrieben. Also für jeden, der den Film bereits gesehen hat, lest das Buch auch noch. Kann’s wirklich empfehlen!
Ich weiß, ich bin spät dran mit dem Buch.😅 Ganz ehrlich, ich fands großartig und erschreckend und beängstigend gleichzeitg. Kann kaum was sagen ohne zu spoilern , fals jemanden noch später.dran sein sollte als ich. Bitte lesen,wer es noch nicht hat. Denn wenn es mal wirklich dumm laufen sollte, könnte die Story Wirklichkeit werden!!
Aktuelle, spannende Story, leider langatmig
Habe es vor sieben Jahren gelesen. Obwohl es mich nicht umgehauen hat und es überwiegend sehr langatmig ist und dafür vergleichsweise recht wenig passiert, ist mir die Geschichte im Kopf geblieben. Das spricht schon irgendwie für das Buch :) Da das Thema aktueller denn je ist und sich das Buch leicht lesen lässt würde ich es weiterempfehlen.
Ich bin maximal verwirrt
Alsooo… Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll weil mich dieses Buch unfassbar verwirrt zurück lässt. Die Idee ist Genial und gar nicht so realitätsfern wenn man länger darüber nachdenkt. Durch die Schreibweise des Autors kann man sich relativ gut vorstellen wie die KI das Lebn übernimmt und der Circle als einzige Option zurückbleibt aber ich war mit von Anfang an sicher, dass es einen Plot geben würde und die Apokalypse aufgehalten werden würde. Dieser Plot sah allerdings vollkommen anders aus als ich ihn erwartet hätte… Die Hauptperson fand ich schrecklich aber aus psychologischer Sicht ist es ein unfassbar interessantes Buch!
Man kann nur hoffen, dass diese Geschichte niemals Wirklichkeit werden wird...
Dave Egger's "Circle" beschreibt ein (mögliches) futuristisches Extrem, auf das die Menschheit bereits zusteuert. Es geht um komplette Überwachung, Oversharing vom feinsten, ständige Bewertung durch andere und das Leben einer Scheinwelt. Für mich war das Buch super spannend und ich habe immer wieder gehofft, dass wir niemals an dieser Stelle landen werden. Die Geschichte stimmt nachdenklich und lädt zum hinterfragen der heutigen Gesellschaft ein.
Es ist das erste Mal, dass ich das sagen muss, aber der Film war besser!! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Im Verglich zum Film ist das Buch einfach langweilig und hätte bestimmt um die Hälfte gekürzt werden können ohne an Handlung zu verlieren. Schade, denn die Idee, dass ein mediales Unternehmen die Kontrolle über alle Menschen an sich reißt, finde ich wirklich gut und ist vermutlich auch gar nicht soweit von unserer Zukunft entfernt.
Mae ist so unsympatisch und unsensibel, dass es mich ständig gegruselt hat. Ihre Gedanken waren so unlogisch und sie kam sehr gefühllos rüber. Außerdem habe ich mich nicht sehr unterhalten gefühlt. war sehr langatmig und überfrachtet mit Maes Gedanken. Habe mehr erwartet. 3Sterne für die Idee, leider ist der Funke nicht übergesprungen.
Thema super, Umsetzung eher flach
Diese Rezension fällt mir wirklich schwer - so wie auch das Lesen des Buches. Während die ersten 200 Seiten ermüdend wirkten und die Handlung kaum voranbrachten (ich war mehrfach kurz davor, das Buch abzubrechen), nimmt es in den letzten 200 Seiten ordentlich Fahrt auf. Und das, um dann in den letzten 5 Seiten viel zu stürmisch zu einem Ende zu gelangen. Die Protagonisten fand ich durchweg unsympathisch, ihre Handlungen eigentlich schwer nachvollziehbar. Es war die ethische Frage dahinter, die mich am Buch interessierte und dran blieben ließ. Die allesamt skurrilen (und irgendwie verstörenden) Sexszenen und vielfachen Erkundungen mit dem Kajak hätte ich nicht gebraucht. Die Spannungskurve war da, wenn auch alles sehr vorhersehbar. Ich hab die Hoffnung in die Menschheit, dass es in der Realität gänzlich anders ablaufen würde.

Ich mag Dystopien nicht, also habe ich diese, die ich vor langem geschenkt bekam, erst in die Hand genommen, als sie von der Realität übertroffen war. Wie andere schon schrieben, ist es stellenweise langatmig. Warum muss ich erst einen Dialog zwischen zweien lesen, wenn er direkt im Anschluss von denselben Protagonist*innen auf der Bühne so ähnlich wiederholt wird und ich ihn dann wieder als wörtliche Rede lesen muss? Warum werden die Arbeitsanweisungen für die junge neue Mitarbeiterin haarklein in Dialogform geschildert, wenn sie ohnehin nur „Ja“ sagt? Da hätte mir eine Verdichtung, eine Zusammenfassung gereicht. Spannend fand ich, dass der Autor einige technische Entwicklungen und Nutzungen antizipiert hat, die sich leicht missbrauchen lassen, z.B. die vielen Selbstoffenbarungen, das Tracken, das Influencen und die von social media bediente Eitelkeit. Er schrieb zu einer Zeit, in der noch viele an den Sieg des emanzipatorischen Anteils des www und von social media glaubten. Bedauerlicherweise spielt die aktuelle hochproblematische Misogynie im Roman überhaupt keine Rolle, obwohl die Hauptprotagonistin weiblich ist, ebenso werden andere wichtige Machtstrukturen ausgeblendet. Das macht den Roman neben der fehlenden inneren Konflikte der Hauptfigur und der oberflächlichen Aneinanderreihung von Ereignissen ein wenig langweilig. Außerdem ärgert es mich, wenn basic Recherche vom Autor nicht betrieben wurde, z.B. dass Tiefseetiere ohne den immens hohen Druck ihrer Umgebung sofort sterben würden.

Ich dachte die ganze Zeit, ich höre eine lange Folge der Serie Black Mirror.
Eine Dystopie darüber, was im Zeitalter der Technik und des Sozial-Media alles möglich ist. Erschreckend, sektenhaft, glaubwürdig, manchmal etwas langatmig und ein bisschen zu ausführlich dargestellt. Gutes Buch mit offenem Ende!
Neue Zeit, neue Entwicklung und wo bleibt die Moral?
Diese Frage habe ich mir hier so oft gestellt. Teilweise werden hier wirklich nützlich Tools entwickelt und man merkt wohin der Vergleich mit unserer Jetzt Zeit geht. Aber dann kommen auch ganz andere Erfindungen. Ich finde es faszinierend wie die Entwickler argumentieren, um dir das zu verkaufen und ganz oft musste ich mit dem Kopf schütteln, weil keiner an die Folgen denkt. Die, die das ganze kritisch betrachten, werden ausgestoßen oder anders fertig gemacht. Es war ein spannender und gruseliger Rausch durch die Möglichkeiten der Technik und ich bin jetzt auf die filmische Umsetzung gespannt!
Um es kurz zu fassen: ich hätte dieses Buch niemals fertig gelesen, wäre es keine Schul Lektüre gewesen.
Dieses Buch hat mich wirklich angeekelt und fertig gemacht. Die Art wie die Menschen miteinander reden, die Manipulation und die Hinterhältige Art und Weise der Charaktere hat mich wirklich wütend gemacht. Es gab nicht nur einmal die Situation an dem ich das Buch in die Ecke schmeißen wollte. Auf der anderen Seite denke ich dass der Autor eine wichtige Botschaft mit dieser Lektüre verteilen möchte, was ich sehr schätze. Trotzdem hat das Buch nicht mehr Sterne verdient, zumindest meiner Meinung nach! Würde ich trotzdem empfehlen das Buch zu lesen? Ja, würde ich tatsächlich. Vorallem an Menschen die gerne über Distopia und Utopia Themen lesen und vorallem über futuristisch angehauchte, kritische Themen. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen.
Spannend und erschreckende Zukunftsausblicke
Leider kam ich recht schwer in das Buch rein. Ab der Hälfte wurde es besser, die Geschichte hat Fahrt aufgenommen. Der Schreibstil war gut zu lesen, allerdings hätte ich mir wirklich auch in der Anfangsphase mehr Tempo bei den Geschehnissen gewünscht. Dafür fand ich das Ende recht abrupt und hätte mir hier mehr Details gewünscht.
Hohe Erwartungen, tiefer Fall
Geschichten, die soziale Medien oder die Digitalisierung der Gesellschaft behandeln, finde ich grundsätzlich schonmal spannend, denn das sind große Fragen unserer Zeit. Wenngleich man natürlich kein zweites "Ready Player One" erwarten durfte, war von "The Circle" dennoch enttäuscht. Alle Personen sind furchtbar naiv. Mae, die Protagonistin, ist überzeugt, daß alles gut ist, was vom Circle kommt. Warum wird einem nicht gesagt. Sie und jeder andere glauben, um jemanden zu überzeugen, genüge es, ihm die eigene Auffassung darzulegen. Und sobald es eine neue Technologie gibt, schreit alle Welt sofort: "Hurra!" Das ließe sich ja noch als Gesellschaftskritik verstehen. Wenn das Buch nicht auch schrecklich naiv erzählt wäre! Was die Personen, allen voran Mae, antreibt, warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten, wird nicht klar, bestenfalls nur zart angedeutet. Und der Autor scheint auch wenig Ahnung von dem zu haben, über das er schreibt. In welchem Unternehmen mit 10.000 Angestellten kennt das Führungspersonal jeden Mitarbeiter mit Vornamen? Und es entspricht doch nicht mehr dem Stand der Technik, daß jede zusätzliche Software, jede zusätzliche Funktion auch einen neuen Bildschirm am Arbeitsplatz benötigt. Das erinnert eher an Zeiten, in denen man glaubte, das Internet gelöscht zu haben, nachdem man versehentlich das Browser-Icon in den Papierkorb verschob.
Huxleys schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles … (Klappentext) Gelesen vom 30.8.17 bis 11.9.17 Abgebrochen. Ich habe schon lange kein Buch mehr abgebrochen, aber nach 50 Seiten konnte mich "Der Circle" überhaupt nicht überzeugen und daher habe ich mich entschieden dieses Buch nicht zu beenden. Diesen Monat ist die Buchverfilmung in den deutschen Kinos gestartet, wollte ich gerne vorher das Buch lesen. Aber gleich zu Beginn mochte ich den Schreibstil nicht so gerne und bin überhaupt nicht in die Geschichte hineingekommen. Mae war mir nicht richtig sympathisch und ihr erster Tag auf bei dem Unternehmen fand ich ziemlich langweilig. Eine viel zu lange Einführung, die mich überhaupt nicht packen oder mitreißen konnte. Zitat : "Außerhalb der Circle-Mauern gab es bloß Lärm und Kampf, Versagen und Dreck. Hier dagegen war alles vollkommen. Die besten Leute hatten die besten Systeme gemacht, und die besten Systeme hatten Geldmittel eingebracht, unbegrenzte Geldmittel, die das hier möglich machten : den allerbesten Arbeitsplatz. Und es war ganz logisch, dass dem so war, dachte Mae." Ich fand auch leider die Nebencharakter nicht wirklich interessant und mir hat total insgesamt gefehlt, dass ich gerne wissen wollen würde, wie es weitergeht. Grundsätzlich klingt die Geschichte echt gut, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Handlung schneller an Fahrt aufnimmt. Vor allem haben mich dann die über 500 Seiten schon ein bisschen abgeschreckt, wenn mir die ersten 50 Seiten noch nicht mal gefallen haben. Und momentan haben dann zudem auch andere Bücher Vorrang, die ich jetzt viel lieber mit mehr Lesefreude lesen möchte. Ich glaube das Buch ist einfach nicht unbedingt das Richtige für mich. Den Kinofilm werde mir trotzdem auf jeden Fall anschauen. Fazit : Leider überhaupt nicht meins, mir haben die ersten 50 Seiten nicht gefallen und ich habe kein Bedürfnis weiterlesen zu wollen.
Die Geschichte um Mae selber fand ich nicht so wirklich interessant aber alles um den Circle fand ich so interessant das ich es weiterlesen bzw. hören musste. Ich hab das Buch teilweise gelesen und teilweise als Hörbuch gehört weil ich feststellen musste das das Buch keine Kapitel hat was mich nicht gerade motiviert hat das Buch zu lesen. Anfänglich fand ich den Internetkonzern Circle einen super Arbeitgeber der seinen Mitarbeitern sehr viel bietet und die Welt verbessern will. Aber also so langsam klar wurde was der Circle vorhat um die Welt zu verbessern ist er mir immer unsympathischer geworden. 3 von 5 Buchratten
Etwas gruselig!
Das Buch hat relativ stark gestartet, war aber von Anfang an etwas zu detailliert in der Beschreibung. Die Idee hinter dem Buch hat mich auf jeden Fall abgeholt, dass Social Media und Transparenz die Welt regiert. Erstmal ist der Circle ein krass ausgeklügeltes System, was man sich in der realen Welt niemals vorstellen könnte. An sich aber echt cool. Mae als Hauptcharakter hat mir leider nicht so zugesagt. Sie ist unfassbar naiv und auch das Liebesviereck war mir etwas zu viel und ihre Entscheidungen unfassbar unverständlich. Sie hat sich total manipulieren lassen und hat sich total zurück entwickelt. Das Ende des Buches ist wirklich gruselig und ich denke, ich werde den zweiten Band zumindest mal anfangen. Fazit ist also, dass das Buch an sich etwas zu lang war, aber an sich relativ okay 🫶🏼






















































