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Eine wirklich schreckliche Familie, ein Mord und ein großes Erbe, das wird nicht besinnlich!
Die Autorin hat eine Familie mit wirklich schlimmen Mitgliedern erschaffen. Der Spruch 'einer schlimmer als der andere' passt hier perfekt, mit kleinen Ausnahmen. Sicherlich ist die Hausbesitzerin auch nicht ganz einfach, aber ihre Verwandten geben ihr wenig Anlass umzudenken. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive der Enkelin Anna an Heiligabend, und Kapiteln aus Sicht verschiedener Familienmitglieder erzählt. Dabei bewegen sich die Kapitel aus Sicht der Familienmitglieder rückwärts in der Zeit durch den Dezember, von Weihnachten weg. Die Kapitel aus Annas Sicht an Heiligabend, vor und nach dem Mord, laufen normal vorwärts. Anna ist die Einzige in der Familie, die ein gutes Verhältnis zur Gastgeberin hat und sie wirklich mag. Die Angestellten haben im Großen und Ganzen auch ein gutes Verhältnis mit ihrer Auftraggeberin, mehr positive Gefühle gibt es aber nicht in der Geschichte. Das Setting in der tief verschneiten Schweiz mit Blick auf das Matterhorn hat mir sehr gefallen. Auch die Erzählweise war interessant und ich war gespannt wo es hinführt. Ich bin allerdings den Figuren nicht warm geworden. Auch die "Ermittlung" war im Buch nebensächlich und eigentlich nicht vorhanden. Es gab keine Substanz oder wirkliche Schlussfolgerungen, nur zufällige Funde und Vermutungen. Das Ende hat zwar Sinn ergeben, kam aber zu plötzlich für mich. Insgesamt ok, aber es hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Ein klassisches Who Dunnit, wäre mir wesentlich lieber gewesen, aber naja, schlecht war es eben auch nicht.

Dec 13, 2024
Eine wirklich schreckliche Familie, ein Mord und ein großes Erbe, das wird nicht besinnlich!
Die Autorin hat eine Familie mit wirklich schlimmen Mitgliedern erschaffen. Der Spruch 'einer schlimmer als der andere' passt hier perfekt, mit kleinen Ausnahmen. Sicherlich ist die Hausbesitzerin auch nicht ganz einfach, aber ihre Verwandten geben ihr wenig Anlass umzudenken. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive der Enkelin Anna an Heiligabend, und Kapiteln aus Sicht verschiedener Familienmitglieder erzählt. Dabei bewegen sich die Kapitel aus Sicht der Familienmitglieder rückwärts in der Zeit durch den Dezember, von Weihnachten weg. Die Kapitel aus Annas Sicht an Heiligabend, vor und nach dem Mord, laufen normal vorwärts. Anna ist die Einzige in der Familie, die ein gutes Verhältnis zur Gastgeberin hat und sie wirklich mag. Die Angestellten haben im Großen und Ganzen auch ein gutes Verhältnis mit ihrer Auftraggeberin, mehr positive Gefühle gibt es aber nicht in der Geschichte. Das Setting in der tief verschneiten Schweiz mit Blick auf das Matterhorn hat mir sehr gefallen. Auch die Erzählweise war interessant und ich war gespannt wo es hinführt. Ich bin allerdings den Figuren nicht warm geworden. Auch die "Ermittlung" war im Buch nebensächlich und eigentlich nicht vorhanden. Es gab keine Substanz oder wirkliche Schlussfolgerungen, nur zufällige Funde und Vermutungen. Das Ende hat zwar Sinn ergeben, kam aber zu plötzlich für mich. Insgesamt ok, aber es hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Ein klassisches Who Dunnit, wäre mir wesentlich lieber gewesen, aber naja, schlecht war es eben auch nicht.
Dec 13, 2024








