Mord im Christmas Express
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Description
Stille Nacht, tödliche Nacht
Es ist der Abend vor Weihnachten. Ein Schneesturm legt den gesamten Zugverkehr in Großbritannien lahm. Nur der Christmas Express schlängelt sich noch durch die malerischen schottischen Highlands. An Bord achtzehn Passagiere – einer von ihnen mit mörderischen Absichten. Wer wird sterben? Und warum? Ein Weihnachtskrimi, wie Agatha Christie ihn heute schreiben würde: spannend, skurril und absolut zeitgemäß.
Willkommen an Bord des Christmas Express!
Schneechaos. In letzter Sekunde erreicht die pensionierte Polizeibeamtin Roz ihren Nachtzug. Zum Glück, denn sie muss unbedingt pünktlich von London ins schottische Fort William kommen – rechtzeitig zur Geburt ihrer Enkelin. Mit ihr an Bord befinden sich unter anderem eine junge Influencerin, ein narzisstischer Reality-TV-Star, eine schlagfertige alte Dame samt Katerchen, eine reichlich dysfunktionale Familie und der Staatsanwalt Craig, der in Roz eine versteckte Saite anschlägt. Doch dann entgleist der Zug plötzlich im dichten Schneetreiben. Und während die Geburt zu Hause immer dramatischer verläuft, geschieht an Bord ein Mord, der bei Roz alte Wunden aufreißt. Es wird nicht bei einem Opfer bleiben. Wen trifft es als nächstes, und wird Roz es rechtzeitig verhindern können? Hat sie die Chance, den Kreislauf der Gewalt endlich zu durchbrechen?
» Mord im Christmas Express ist skurril und spannend, macht nachdenklich und wärmt das Herz.« SR 3 Krimitipp
Book Information
Author Description
Alexandra Benedict studierte Englisch und Kreatives Schreiben in Cambridge und Sussex. Sie schreibt Drehbücher, Kurzgeschichten und Kriminalromane. Ihr Weihnachtskrimi »Mord im Christmas Express« (Tropen 2023) wurde ein Bestseller in Großbritannien und war auch hier ein großer Erfolg.
Posts
Schöner Kriminalroman in der Weihnachtszeit.
Es ist der Abend vor Weihnachten. Ein Schneesturm legt den gesamten Zugverkehr in Großbritannien lahm. Nur der Christmas Express schlängelt sich noch durch die malerischen schottischen Highlands. An Bord achtzehn Passagiere- einer von ihnen mit mörderischen Absichten. Wer wird sterben? Und warum? ISBN:978-3-608-50196-4 Tropen- Verlag
War okay und ab der Mitte schon auch spannend...joa 😅
„Mord im Christmas Express“ konnte mich leider nicht von Anfang an abholen. Der Einstieg war ziemlich zäh – letztes Jahr habe ich das Buch sogar abgebrochen. Dieses Jahr habe ich es dann doch durchgezogen. Zum Glück wurde die Story im Verlauf besser und auch spannender, sodass am Ende zumindest etwas weihnachtliche Krimi-Stimmung aufkam. 🎄🚆🔪 Ein netter Read für zwischendurch, wenn man Lust auf festliche Spannung hat – aber es gibt definitiv stärkere Weihnachtskrimis da draußen.
💛💛💛💛🩶 In "Mord im Christmas Express" von Alexandra Benedict wird eine festliche Zugfahrt von London nach Schottland zur Bühne eines spannenden Kriminalfalls. Während der Christmas Express durch verschneite Landschaften fährt, werden die Perspektiven mehrerer Passagiere gezeigt, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich tragen. Als ein Mord geschieht und ein Schneesturm den Zug von der Außenwelt abschneidet, wächst das Misstrauen unter den Reisenden. Nach und nach kommen verborgene Verbindungen und alte Konflikte ans Licht, die das Bild des Täters immer komplexer machen. Am Ende fügt sich das Puzzle zusammen und enthüllt, wie eng Schuld, Vergangenheit und Zufall miteinander verknüpft sind. Ich finde, das Buch ist eine gelungene Hommage an den „Mord im Orientexpress“, die geschickt in der heutigen Zeit verortet ist. Genau wie bei Poirot habe ich als Leserin gemeinsam mit den Figuren versucht herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Bis zum ersten Mord dauert es zwar etwas, aber dafür wurde ich so intensiv auf dieser Reise mitgenommen, dass mich das überhaupt nicht gestört hat. Es werden unglaublich nahbare Figuren gezeichnet, vom Influencer über den Detective im Ruhestand und das Reality-Sternchen bis hin zur gestressten sechsköpfigen Familie und natürlich Monsieur Mustache. In der Geschichte werden zudem Themen behandelt, für die ich mir persönlich eine Inhaltswarnung gewünscht hätte. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich habe es an zwei Abenden verschlungen und fand es insgesamt sehr snackable und trotz allem cozy.
Das war jetzt so gar nicht meins
Schade, das Cover macht so bisschen einen cozy Eindruck. Aber sehr, sehr weit gefehlt. Im Gegenteil man bekommt ein Drama mit einigen Toten. Der kriminalistische Teil, der erst so etwa ab der Hälfte einsetzt, den fand ich gut. Aber viel zu wenig. Wichtig ist auch noch eine Triggerwarnung zu machen. Denn es geht um sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung und Unterdrückung. Wichtige Themen, und da ich , zum Glück und herzlichsten Dank, nie Opfer wurde, kann ich auch nur entfernt fühlen was Betroffene fühlen. Roz ist nach 30 Jahren auf jeden Fall noch sehr traumatisiert. Mich hat gewundert, dass sie Ermittlerin ist, denn die Toten haben oft flashbacks ausgelöst. Weihnachtlich ist es auch gerne nicht. Mir war es zu traumabehaftet. Roz war von allen Ermittlern, die irgendeine schlimme Vergangenheit haben, die am krassesten. Meins war es auf jeden Fall nicht und ich werde dann wohl auch nicht den anderen Weihnachtskrimi von ihr lesen.
Nicht ganz so cosy Christmas-Crime…🕵🏻♀️🎄
Der Klappentext und die Covergestaltung weckten in mir Erwartungen an einen kurzweiligen und durchdachten Kriminalroman. Einen weihnachtlich angehauchten „Mord im Orientexpress“ eben! Das Marketing war aber ein bisschen irreführend. Bekommen habe ich: den feststeckenden Zug und jede Menge vorweihnachtliche Verzweiflung. Der Mordfall war in der ersten Hälfte quasi nicht existent, die Auflösung dann mit zu viel persönlichem Leid ausgeschmückt. Die Handlung bis zum Mord hat sich eeeewig gezogen und mit der Hauptfigur Roz bin ich leider auch gar nicht warm geworden. Habe mehrmals überlegt abzubrechen, weil mich der immer und immer wiederkehrende Erzählstrang rund um ihr Privatleben sehr gestört hat. Thematisch war das gesamte Buch ebenfalls alles andere als cosy… Wer sensibel ist, sollte sich mit dem Inhalt vorher auseinandersetzen. Eine offizielle Triggerwarnung gibt es nicht, wäre aber beim Detailgrad der Schilderungen mehr als angebracht gewesen – Stichwort Vergewaltigung und Geburtstrauma! 🚨 Für mich definitiv kein gemütliches Buch zur Einstimmung auf die Festtage. Aber sicher ein solider Kriminalroman der alten Schule, wenn einen die Thematik nicht stört. Muss man mögen!
fand ich scheiße 🫰🏻
zu viele opfer ging nur um 1 thema und hatte außerhalb davon keine handlung charaktere waren alle unsympathisch und man konnte sich nicht mit denen anfreunden war am anfang schon klar wer ermordet wird auflösung hat keinen sinn gemacht war zu grafisch ohne trigger warnung (ich war sehr getriggert) wollte unbedingt mord im orientexpress sein aber ist kläglich gescheitert (war eher die wish version, bei der der versand mehr kostet als das produkt) story war langweilig fand aber die kapitel aus der sicht des mördes ganz oke (trotzdem nicht gut, obwohl die auch relativ wirr waren) und ich nicht verstehe wieso der killa hieß in dem kapitel
Gar nicht so cozy!
Das Setting und der Klappentext haben hier leider etwas anderes versprochen. Das Buch und die Story sind leider keine cozy Weihnachtsgeschichte. Die Thematik ist teilweise schwer verdaulich. Ebenfalls dauert es etwas bis die Story in Fahrt kommt und es tatsächlich ein Todesopfer gibt. Daher von mir nur 3 Sterne!
Solider Krimi ABER...
Definitiv fehlt hier eine 'Triggerwarnung'. Themen wie Vergewaltigung und Geburtstrauma gehören für mich auch nicht in einen Weihnachtskrimi. Für einen normalen Krimi mag das funktionieren aber hier war es für mich nicht passend. Eigentlich war die ganze Story wenig weihnachtlich. Sie hatten alle irgendwelche Probleme und waren mürrisch und bis auf Schnee außerhalb war es das dann auch. Also für mich ein gut gelunger Krimi aber kein Buch was ich zu Weihnachten lesen muss.. 🤷♀️
Das Buch hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen, sodass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann! Es fing langsam an, hat sein Pegel im Normbereich gehalten. Man erfährt einiges von den Gästen des Zuges. Plötzlich befindet man sich mittig im Buch, da geht es langsam los! Und die Auflösung hatte es in sich! Ich wurde hier zu 100 % überzeugt und sehr gut unterhalten, sodass mir nichts anderes bleibt als 5 ⭐️ zu vergeben und mir gleich das nächste Buch der Autorin vorzunehmen.
Stille Nacht, aber nicht still genug
Ich habe mich sehr auf einen Weihnachtskrimi gefreut, aber das war überhaupt nicht meins. Es gibt Themen, die sind unfassbar wichtig und richtig zu behandeln, aber ein Weihnachtskrimi ist da meiner Meinung nach nicht der richtige Ort für. Stattdessen kam ich mir vor wie in einem Drama und mit Gerechtigkeit hatte das auch nicht viel zu tun. Die Schwere eines Verbrechens mit einem anderen zu relativieren, fand ich in diesem Zusammenhang eher unpassend und es gab einige Sätze, bei denen ich nur den Kopf geschüttelt habe. Es gab viel Raum für das eine Thema, aber das da auch Unbeteiligte zu Schaden kommen, spielt am Ende keine Rolle mehr, denn es wurde ja durch den Mord für Gerechtigkeit gesorgt. Nein, einfach nein.
Hat sich leider sehr gezogen, bis es spannend wurde
Ich hab mir relativ schwer getan, in das Buch reinzukommen, vor allem, weil ich die Hauptperson Roz nicht besonders sympathisch fand. Irgendwie wurde ich einfach nicht warm mit ihr. Gegen Ende hat sich das zwar geändert und das ließ sich spannend und schnell lesen, aber alles in allem weiß ich nicht ganz, was ich von dem Buch halte. Mein Highlight war, dass es zum Teil in Schottland spielt, da ich dieses Jahr erst dort war und viele der beschriebenen Orte wiedererkannt habe und mich erinnern konnte.

Ein winterlicher Krimi mit interessantem Ansatz, einfachen Zugang und überraschenden Momenten. Auch wenn sich die Spannung lange Zeit aufbaut und die Auflösung anders ausfällt als erwartet, bleibt die Geschichte durch ihre Thematik und Erzählweise im Gedächtnis 🎄🔍
Murder on the Christmas Express hat mich mit seinem Schreibstil direkt überrascht: Er ist angenehm einfach, sehr zugänglich und sorgt dafür, dass man sofort in der Geschichte drin ist. Schon nach wenigen Seiten war ich hooked und neugierig, wie sich der Mordfall entwickeln wird. Allerdings musste ich mich erst einmal orientieren, denn es treten sehr viele Figuren auf, was das Miträtseln stellenweise etwas unübersichtlich macht. Die Handlung zieht sich besonders im ersten Teil recht in die Länge – richtig spannend wird es für mich erst im letzten Drittel, wenn sich die Ereignisse zuspitzen und endlich Bewegung in den Fall kommt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte auch aus der Sicht des Mörders erzählt wird. Dieser Perspektivwechsel macht das Miträtseln deutlich intensiver und sorgt für einige unerwartete Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Das Ende und die Auflösung haben mich allerdings etwas zwiegespalten zurückgelassen. Ich hatte mit einer spannenderen, spektakuläreren Enthüllung gerechnet. Stattdessen wählt das Buch einen ernsteren, nachdenklicheren Weg und greift ein sehr wichtiges und sensibles Thema auf. Das war stark, mutig und relevant – auch wenn es anders war, als ich es erwartet hatte.

A good middle part, but the beginning and the end DRAGGED
First of all, I felt like the premise of this book promised too much. The action only starts half-way through the book, and for a book that's only 330 pages long, that's simply not enough. I don't want to read 150 pages in a mystery novel for something to happen. And whilst the middle part with the investigation was really good, the rest kind of dragged, and some scenes and dialogs felt like they repeated far too often. I advise you to read through the trigger warnings before reading this book, because there could be some triggering content for some people!
Ein Krimi mit einer sehr wichtigen Botschaft.
Ich hatte am Anfang ziemliche Probleme in die Geschichte rein zu kommen, da es doch sehr langatmig für meinen Geschmack war. Aber dann fand ich es doch recht spannend und interessant. Die Emotionen werden sehr gut transportiert. Der Krimi hat meiner Meinung nach eine wichtige Botschaft. Mit dem Ende hätte ich denke nicht gerechnet war aber meiner Meinung nach gut gelöst.
Moderne „Mord im Orientexpress“ Adaption 🚂🌲🎅🏼
Roz ist auf dem Weg in die schottischen Highlands, um ihre schwangere Tochter zu sehen, welche gerade in den Wehen liegt. Sie erreicht in letzter Minuten, den letzten noch fahrenden Nachtzug. Mit ihr zusammen im Zug sitzen ein bunt gemischter Haufen an Leuten, die zusammen im Club Car ausgelassen feiern und eine kleine Quizrunde starten. Doch dann entgleist der Zug und sie finden eine Leiche. Doch wer war der Mörder ? „Mord im Christmas Express“ erinnert mich mit seinem „Locked-Room“-Mystery Trope sofort an den „Mord im Orient Express“. Alle Anwesenden haben mehr oder weniger ein Motiv. Das Buch hat mir, durch die Vielschichtigkeit der Charaktere sehr gut gefallen. Es gab mehrere Plots, mal mehr, mal weniger vorhersehbar (dadurch auch einen Stern Abzug). Insgesamt hat es mich jedoch sehr gut unterhalten und durch die Feiertage gebracht. Vllt ist es auch ein Buch für dich zum nächsten Weihnachten ? 🧑🏼🎄

Nicht ganz mein Fall
Von einem weihnachtskrimi hab ich etwas anderes erwartet. Es geht hier um sexuelle Gewalt und dies passt für mich einfach nicht. Mehrere Frauen haben Vergewaltigungen erlebt und dies wird zum Thema, sollte man vorher wissen... Zudem sind es für mich zu viele Personen, das ich beim Lesen oft nicht mehr wusste um wenn es genau geht.
Sehr guter klassischer Krimi mit modernem Anstrich uns Weihnachtsfeeling
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, bis zum Ende hin spannend. Roz war eine tiefgehende Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Bei der Beziehung mit ihrer Tochter hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Am Ende hat sich das Buch um ein ernstes, wichtiges Thema gedreht was einfühlsam und mit einer Prise Feminismus aufgegriffen wurde
Schon der Klappentext hat mich in freudige Erwartung versetzt. Die Idee eines weihnachtlichen Krimis in einem Zug voller Passagiere – wie könnte man da nicht gespannt sein? Und ich wurde nicht enttäuscht: Schon auf den ersten Seiten war ich mitten in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist so mitreißend, dass ich förmlich durch das Buch geflogen bin. Ich gebe zu, ich hatte zunächst Bedenken, ob die vielen Charaktere – 18 Passagiere! – die Handlung unübersichtlich machen könnten. Doch Alexandra Benedict hat es wunderbar gemeistert, jedem Charakter Tiefe und Wiedererkennungswert zu geben. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, den Überblick zu behalten. Ein großer Pluspunkt des Buches war für mich das Miträtseln und Mitfiebern. Der Krimi ist clever aufgebaut und hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Es gab viele Momente, in denen ich mit der Hauptfigur Roz mitgelitten habe, auch was ihre persönlichen Hintergründe angeht. Manche Leser fanden diesen Aspekt vielleicht etwas zu ausführlich, aber ich empfand ihn als passend. Er hat Roz als Charakter greifbar gemacht und mir noch mehr Gründe gegeben, mich in ihre Situation hineinzuversetzen. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings das Ende. Die Auflösung hat mich nicht ganz so zufriedengestellt, wie ich es mir erhofft hatte. Dennoch hat das Lesevergnügen insgesamt überwogen, und ich würde „Der Christmas Express“ als einen wunderbaren Weihnachtskrimi bezeichnen. Für die nächste Weihnachtssaison steht für mich fest: Ich werde definitiv auch das neueste Buch von Alexandra Benedict lesen!
Schöner Krimi mit vielen Verdächtigen und einigen Plottwists, interessanten Charakteren, aber wenig weihnachtlicher Stimmung.
Du kennst und liebst dem „Mord im Orientexpress“? Dann wirst du dieses Buch evtl. auch mögen. Dich erwartet ein moderneres Setting, Probleme am Puls der Zeit mit grundverschiedenen Charakteren. Ja, die Personen sind mitunter sehr streitbar, aber genau das mochte ich so sehr. In letzter Zeit habe ich zu viele Bücher gelesen, deren Charaktere alle ziemlich sympathisch waren und die unsympathischen sollten schon zu Beginn als Antagonist markiert werden. Das ist mir zu unrealistisch. Im Christmas-Express haben wir aber eine schöne Mischung. Es gab ein paar milde, vorhersehbare Plottwists, aber das Ende habe ich trotzdem nicht kommen sehen. Eine schone, gut lesbare Krimi-Weihnachtslektüre. Mir hat es Spaß gemacht! Kleines Manko: für einen Weihnachtsroman wurde zwar Weihnachten thematisiert, aber Stimmung ist bei mir nicht aufgekommen…

Hier passt nicht viel zusammen
Auch wenn sich das Buch angenehm lesen lässt, bzw. angenehm vertont wurde, passt hier inhaltlich so einiges nicht zusammen. Viele Handlungsstränge werden aufgemacht und nicht geschlossen. Mit cozy oder gar weihnachtlich hat das Buch sehr wenig zu tun und auch sonst weiß es nicht zu überzeugen. Die Grundidee könnte einen guten Roman abgeben, als Krimi ist hier das meiste allerdings fehl am Platz. Ich verstehe das Trauma, dass in diesem Buch verarbeitet wird, es passt nur einfach nicht zum Aussehen und Titel des Buches. Es vermarktet sich am Zielpublikum vorbei. Für mich bedeutete es nach 2/3 des Buches abzubrechen. Im Buchclub habe ich dann das absurde Ende erfahren und bin mehr als froh, meine Zeit nicht weiter aufgewendet zu haben. Wer hier das sucht, was das Cover, der Titel und der Klappentext suggeriert, wir garantiert nicht fündig. Wer auch gerne etwas ganz anderes liest, obwohl Krimi drauf steht, kann es gerne versuchen, schlecht geschrieben ist es nicht. Nur bei weitem nicht rund oder durchdacht.
„Jedes Leben war wichtig, genau wie jede Schraube in diesem Zug.“
Ein gut geschriebener Krimi mit Agatha Christie Flair. Die Protagonistin Roz hat mich direkt an die Hand genommen und zusammen sind wir in den Nachtzug Richtung Schottland gestiegen. Nach der Kennenlernrunde überschlugen sich die Ereignisse und ich steckte mitten in den Ermittlungen drin. Sehr unterhaltsam und gut geschrieben für zwischendurch aber auch mit Tiefgang wird auf einige sehr sensible Themen eingegangen, die vielleicht für den ein oder anderen nur schwer zu lesen sind.

Wunderbar, realistisch, romantisch....
Bin sofort in den Flow gekommen, im Alltag gehofft schnell wieder zu dem Buch zu kommen. Genau so muss es sein! Es war spannend, es war ein bisschen so wie bei A. Christie, es war modern, romantisch, realistisch und mit Happy-End. Gerne noch ein Buch von Alexandra Benedict!
Obwohl überall im Land starke Schneefälle gemeldet werden, fährt der Nachtzug von London nach Fort William. Mit zwei Stunden Verspätung reisen achtzehn Passagiere und das Zugpersonal durch die Highlands. Mit an Bord ist Rosalind Parker, frühpensionierte Detective Sergeant. Sie ist auf dem Weg, um ihrer Tochter bei der Geburt des Enkelkindes beizustehen. Was als private Reise gedacht war, wandelt sich für Rosalind "Roz" Parker zu einer beruflichen Aufgabe. Schon am ersten Abend ist eine Mitreisende tot und Roz muss unbedingt den Mörder ausfindig machen, bevor noch eine weitere Straftat geschieht. Es dauert und dauert, bis ein Mord geschieht. Bis da liegt der Fokus vor allem auf der toxischen Beziehung zwischen dem Promipaar, das ebenfalls im Nachtzug mitfährt. Auch das Leben im Zug bekommt viel Raum. Seltsamerweise feiern die Anwesenden eine Party mit Ratespielen und Musik im Bistro des Zuges. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der im Nachtzug in einem Zweier oder Familienabteil unterwegs ist, sich abends mit seinen Mitreisenden bei Spiel, Alkohol und Musik vergnügt. Das empfand ich dann schon weit hergeholt. Der Vergleich mit "Mord im Orientexpress", der auf dem Klappentext angedeutet wird, hinkt. Bei weitem kommt "Mord im Christmas Express" nicht an das berühmte Werk von Agatha Christie heran. Dazu ist die Ermittlerin zu wenig charismatisch und die Ermittlungen zu wenig clever. Das Cover soll jedoch genau das suggerieren und wurde auf "alt" getrimmt. Da in der Geschichte eine Influencerin, sowie Handys eine wichtige Rolle spielen, passt das Cover meiner Meinung nach nicht zum Inhalt. Die kriminellen Energien sind die der Gegenwart. Misshandlung ist ein zentrales Thema und wird detailliert beschrieben. "Ein Weihnachtskrimi, wie Agatha Christie in heute schreiben würde. Spannend, skurril und zeitgemäss". Mit diesem Zusatz wurde das Buch vermarktet. Dass wir damit weit von Agatha Christie weg sind, habe ich ja schon ausgeführt. Spannend war es, vor allem, als der ersten Leiche noch andere folgten. Skurril? Etwas seltsam war die Auflösung und vor allem sehr konstruiert. Nur das Wort zeitgemäss trifft voll ins Schwarze, denn von Instagram und Tiktok, mit Influencern oder Followern, fand man die Kanäle der Gegenwart. Die Geschichte von Alexandra Benedict ist ein solider Krimi, der vor Weihnachten handelt und unterhaltsam ist.
Ich habe mir von dem Buch mehr versprochen. In der ersten Hälfte wartet man vergebens auf einen Mord und alles zieht sich in die Länge. In der zweiten Hälfte war dann endlich mehr Spannung drin. Dafür gebe ich zwei Sterne. Das Ende und die Auflösung der Geschichte fand ich allerdings etwas zu einfach und unlogisch. Für mich war es letztendlich nicht das Buch, was als fesselnd angepriesen wurde.
Von diesem Buch hab ich mir ein bisschen Cozy Crime erwartet, wurde allerdings überrascht, denn so cozy war die Geschichte garnicht. Nach Agatha Christie Manier wird in einem Nachtzug eine Passagierin umgebracht. Hier wurden dann ziemlich harte Themen zur Sprache gebracht, wichtig und richtig, ich hatte aber mit ein bisschen mehr Miträtsel-Spaß gerechnet und nicht mit so ernsten Schwerpunkten. Das war definitiv nicht die Weihnachtslektüre, die ich erwartet habe, aber trotzdem sehr interessant.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Der Fall war in sich schlüssig und bei der Aufklärung kam er mir logisch vor. Jedoch möchte ich eine Warnung für alle Menschen aussprechen, denen das Thema Vergewaltigungen oder Geburtstraume nahe geht. Beide Themen haben mich sehr getriggert und ich werde eine Weile brauchen bis ich das Buch und die beschriebenen Geschehnisse sacken lassen kann.
Dieses Buch braucht definitiv eine Warnung für bestimmte Themen!!! Wer einen gemütlichen Krimi erwartet, wird hier nur teils fündig. Agatha Christie like ist es wirklich nicht. Trotzdem hat das Buch mich gut unterhalten, mich an einigen Stellen berührt und mich schlucken lassen. Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass es sehr gut vertont ist. Weihnachtsfeeling: ☆☆
Schönes Buch für zwischendurch
Mein erster Weihnachtskrimi, daher hatte ich keine bestimmten Erwartungen. Ist eher eine leichte Geschichte was den Krimi-Teil betrifft, mehr Gewicht hat der Part der körperlichen und psychischen Gewalt gegenüber mehreren Frauen, unter anderem auch der Hautprotagonistin. So richtig in Fahrt kommt das Buch auch erst ab der Hälfte, im ersten Teil werden größtenteils Personen und der spätere Tatort beschrieben. Alles in allem ein schönes Buch für zwischendurch, mehr aber auch nicht.
Für mich perfekt
Auf der Suche nach einer weihnachtlichen Geschichte ohne Klischee und Schnulzen bin über dieses Buch gestolpert. Da ich in der Regel nie Kriminalromane lese, war ich positiv überrascht. Ich fand das Buch auch gut geschrieben und mochte, es aus der Sicht der Hauptprotagonistin zu lesen.
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Stille Nacht, tödliche Nacht
Es ist der Abend vor Weihnachten. Ein Schneesturm legt den gesamten Zugverkehr in Großbritannien lahm. Nur der Christmas Express schlängelt sich noch durch die malerischen schottischen Highlands. An Bord achtzehn Passagiere – einer von ihnen mit mörderischen Absichten. Wer wird sterben? Und warum? Ein Weihnachtskrimi, wie Agatha Christie ihn heute schreiben würde: spannend, skurril und absolut zeitgemäß.
Willkommen an Bord des Christmas Express!
Schneechaos. In letzter Sekunde erreicht die pensionierte Polizeibeamtin Roz ihren Nachtzug. Zum Glück, denn sie muss unbedingt pünktlich von London ins schottische Fort William kommen – rechtzeitig zur Geburt ihrer Enkelin. Mit ihr an Bord befinden sich unter anderem eine junge Influencerin, ein narzisstischer Reality-TV-Star, eine schlagfertige alte Dame samt Katerchen, eine reichlich dysfunktionale Familie und der Staatsanwalt Craig, der in Roz eine versteckte Saite anschlägt. Doch dann entgleist der Zug plötzlich im dichten Schneetreiben. Und während die Geburt zu Hause immer dramatischer verläuft, geschieht an Bord ein Mord, der bei Roz alte Wunden aufreißt. Es wird nicht bei einem Opfer bleiben. Wen trifft es als nächstes, und wird Roz es rechtzeitig verhindern können? Hat sie die Chance, den Kreislauf der Gewalt endlich zu durchbrechen?
» Mord im Christmas Express ist skurril und spannend, macht nachdenklich und wärmt das Herz.« SR 3 Krimitipp
Book Information
Author Description
Alexandra Benedict studierte Englisch und Kreatives Schreiben in Cambridge und Sussex. Sie schreibt Drehbücher, Kurzgeschichten und Kriminalromane. Ihr Weihnachtskrimi »Mord im Christmas Express« (Tropen 2023) wurde ein Bestseller in Großbritannien und war auch hier ein großer Erfolg.
Posts
Schöner Kriminalroman in der Weihnachtszeit.
Es ist der Abend vor Weihnachten. Ein Schneesturm legt den gesamten Zugverkehr in Großbritannien lahm. Nur der Christmas Express schlängelt sich noch durch die malerischen schottischen Highlands. An Bord achtzehn Passagiere- einer von ihnen mit mörderischen Absichten. Wer wird sterben? Und warum? ISBN:978-3-608-50196-4 Tropen- Verlag
War okay und ab der Mitte schon auch spannend...joa 😅
„Mord im Christmas Express“ konnte mich leider nicht von Anfang an abholen. Der Einstieg war ziemlich zäh – letztes Jahr habe ich das Buch sogar abgebrochen. Dieses Jahr habe ich es dann doch durchgezogen. Zum Glück wurde die Story im Verlauf besser und auch spannender, sodass am Ende zumindest etwas weihnachtliche Krimi-Stimmung aufkam. 🎄🚆🔪 Ein netter Read für zwischendurch, wenn man Lust auf festliche Spannung hat – aber es gibt definitiv stärkere Weihnachtskrimis da draußen.
💛💛💛💛🩶 In "Mord im Christmas Express" von Alexandra Benedict wird eine festliche Zugfahrt von London nach Schottland zur Bühne eines spannenden Kriminalfalls. Während der Christmas Express durch verschneite Landschaften fährt, werden die Perspektiven mehrerer Passagiere gezeigt, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich tragen. Als ein Mord geschieht und ein Schneesturm den Zug von der Außenwelt abschneidet, wächst das Misstrauen unter den Reisenden. Nach und nach kommen verborgene Verbindungen und alte Konflikte ans Licht, die das Bild des Täters immer komplexer machen. Am Ende fügt sich das Puzzle zusammen und enthüllt, wie eng Schuld, Vergangenheit und Zufall miteinander verknüpft sind. Ich finde, das Buch ist eine gelungene Hommage an den „Mord im Orientexpress“, die geschickt in der heutigen Zeit verortet ist. Genau wie bei Poirot habe ich als Leserin gemeinsam mit den Figuren versucht herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Bis zum ersten Mord dauert es zwar etwas, aber dafür wurde ich so intensiv auf dieser Reise mitgenommen, dass mich das überhaupt nicht gestört hat. Es werden unglaublich nahbare Figuren gezeichnet, vom Influencer über den Detective im Ruhestand und das Reality-Sternchen bis hin zur gestressten sechsköpfigen Familie und natürlich Monsieur Mustache. In der Geschichte werden zudem Themen behandelt, für die ich mir persönlich eine Inhaltswarnung gewünscht hätte. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich habe es an zwei Abenden verschlungen und fand es insgesamt sehr snackable und trotz allem cozy.
Das war jetzt so gar nicht meins
Schade, das Cover macht so bisschen einen cozy Eindruck. Aber sehr, sehr weit gefehlt. Im Gegenteil man bekommt ein Drama mit einigen Toten. Der kriminalistische Teil, der erst so etwa ab der Hälfte einsetzt, den fand ich gut. Aber viel zu wenig. Wichtig ist auch noch eine Triggerwarnung zu machen. Denn es geht um sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung und Unterdrückung. Wichtige Themen, und da ich , zum Glück und herzlichsten Dank, nie Opfer wurde, kann ich auch nur entfernt fühlen was Betroffene fühlen. Roz ist nach 30 Jahren auf jeden Fall noch sehr traumatisiert. Mich hat gewundert, dass sie Ermittlerin ist, denn die Toten haben oft flashbacks ausgelöst. Weihnachtlich ist es auch gerne nicht. Mir war es zu traumabehaftet. Roz war von allen Ermittlern, die irgendeine schlimme Vergangenheit haben, die am krassesten. Meins war es auf jeden Fall nicht und ich werde dann wohl auch nicht den anderen Weihnachtskrimi von ihr lesen.
Nicht ganz so cosy Christmas-Crime…🕵🏻♀️🎄
Der Klappentext und die Covergestaltung weckten in mir Erwartungen an einen kurzweiligen und durchdachten Kriminalroman. Einen weihnachtlich angehauchten „Mord im Orientexpress“ eben! Das Marketing war aber ein bisschen irreführend. Bekommen habe ich: den feststeckenden Zug und jede Menge vorweihnachtliche Verzweiflung. Der Mordfall war in der ersten Hälfte quasi nicht existent, die Auflösung dann mit zu viel persönlichem Leid ausgeschmückt. Die Handlung bis zum Mord hat sich eeeewig gezogen und mit der Hauptfigur Roz bin ich leider auch gar nicht warm geworden. Habe mehrmals überlegt abzubrechen, weil mich der immer und immer wiederkehrende Erzählstrang rund um ihr Privatleben sehr gestört hat. Thematisch war das gesamte Buch ebenfalls alles andere als cosy… Wer sensibel ist, sollte sich mit dem Inhalt vorher auseinandersetzen. Eine offizielle Triggerwarnung gibt es nicht, wäre aber beim Detailgrad der Schilderungen mehr als angebracht gewesen – Stichwort Vergewaltigung und Geburtstrauma! 🚨 Für mich definitiv kein gemütliches Buch zur Einstimmung auf die Festtage. Aber sicher ein solider Kriminalroman der alten Schule, wenn einen die Thematik nicht stört. Muss man mögen!
fand ich scheiße 🫰🏻
zu viele opfer ging nur um 1 thema und hatte außerhalb davon keine handlung charaktere waren alle unsympathisch und man konnte sich nicht mit denen anfreunden war am anfang schon klar wer ermordet wird auflösung hat keinen sinn gemacht war zu grafisch ohne trigger warnung (ich war sehr getriggert) wollte unbedingt mord im orientexpress sein aber ist kläglich gescheitert (war eher die wish version, bei der der versand mehr kostet als das produkt) story war langweilig fand aber die kapitel aus der sicht des mördes ganz oke (trotzdem nicht gut, obwohl die auch relativ wirr waren) und ich nicht verstehe wieso der killa hieß in dem kapitel
Gar nicht so cozy!
Das Setting und der Klappentext haben hier leider etwas anderes versprochen. Das Buch und die Story sind leider keine cozy Weihnachtsgeschichte. Die Thematik ist teilweise schwer verdaulich. Ebenfalls dauert es etwas bis die Story in Fahrt kommt und es tatsächlich ein Todesopfer gibt. Daher von mir nur 3 Sterne!
Solider Krimi ABER...
Definitiv fehlt hier eine 'Triggerwarnung'. Themen wie Vergewaltigung und Geburtstrauma gehören für mich auch nicht in einen Weihnachtskrimi. Für einen normalen Krimi mag das funktionieren aber hier war es für mich nicht passend. Eigentlich war die ganze Story wenig weihnachtlich. Sie hatten alle irgendwelche Probleme und waren mürrisch und bis auf Schnee außerhalb war es das dann auch. Also für mich ein gut gelunger Krimi aber kein Buch was ich zu Weihnachten lesen muss.. 🤷♀️
Das Buch hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen, sodass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann! Es fing langsam an, hat sein Pegel im Normbereich gehalten. Man erfährt einiges von den Gästen des Zuges. Plötzlich befindet man sich mittig im Buch, da geht es langsam los! Und die Auflösung hatte es in sich! Ich wurde hier zu 100 % überzeugt und sehr gut unterhalten, sodass mir nichts anderes bleibt als 5 ⭐️ zu vergeben und mir gleich das nächste Buch der Autorin vorzunehmen.
Stille Nacht, aber nicht still genug
Ich habe mich sehr auf einen Weihnachtskrimi gefreut, aber das war überhaupt nicht meins. Es gibt Themen, die sind unfassbar wichtig und richtig zu behandeln, aber ein Weihnachtskrimi ist da meiner Meinung nach nicht der richtige Ort für. Stattdessen kam ich mir vor wie in einem Drama und mit Gerechtigkeit hatte das auch nicht viel zu tun. Die Schwere eines Verbrechens mit einem anderen zu relativieren, fand ich in diesem Zusammenhang eher unpassend und es gab einige Sätze, bei denen ich nur den Kopf geschüttelt habe. Es gab viel Raum für das eine Thema, aber das da auch Unbeteiligte zu Schaden kommen, spielt am Ende keine Rolle mehr, denn es wurde ja durch den Mord für Gerechtigkeit gesorgt. Nein, einfach nein.
Hat sich leider sehr gezogen, bis es spannend wurde
Ich hab mir relativ schwer getan, in das Buch reinzukommen, vor allem, weil ich die Hauptperson Roz nicht besonders sympathisch fand. Irgendwie wurde ich einfach nicht warm mit ihr. Gegen Ende hat sich das zwar geändert und das ließ sich spannend und schnell lesen, aber alles in allem weiß ich nicht ganz, was ich von dem Buch halte. Mein Highlight war, dass es zum Teil in Schottland spielt, da ich dieses Jahr erst dort war und viele der beschriebenen Orte wiedererkannt habe und mich erinnern konnte.

Ein winterlicher Krimi mit interessantem Ansatz, einfachen Zugang und überraschenden Momenten. Auch wenn sich die Spannung lange Zeit aufbaut und die Auflösung anders ausfällt als erwartet, bleibt die Geschichte durch ihre Thematik und Erzählweise im Gedächtnis 🎄🔍
Murder on the Christmas Express hat mich mit seinem Schreibstil direkt überrascht: Er ist angenehm einfach, sehr zugänglich und sorgt dafür, dass man sofort in der Geschichte drin ist. Schon nach wenigen Seiten war ich hooked und neugierig, wie sich der Mordfall entwickeln wird. Allerdings musste ich mich erst einmal orientieren, denn es treten sehr viele Figuren auf, was das Miträtseln stellenweise etwas unübersichtlich macht. Die Handlung zieht sich besonders im ersten Teil recht in die Länge – richtig spannend wird es für mich erst im letzten Drittel, wenn sich die Ereignisse zuspitzen und endlich Bewegung in den Fall kommt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte auch aus der Sicht des Mörders erzählt wird. Dieser Perspektivwechsel macht das Miträtseln deutlich intensiver und sorgt für einige unerwartete Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Das Ende und die Auflösung haben mich allerdings etwas zwiegespalten zurückgelassen. Ich hatte mit einer spannenderen, spektakuläreren Enthüllung gerechnet. Stattdessen wählt das Buch einen ernsteren, nachdenklicheren Weg und greift ein sehr wichtiges und sensibles Thema auf. Das war stark, mutig und relevant – auch wenn es anders war, als ich es erwartet hatte.

A good middle part, but the beginning and the end DRAGGED
First of all, I felt like the premise of this book promised too much. The action only starts half-way through the book, and for a book that's only 330 pages long, that's simply not enough. I don't want to read 150 pages in a mystery novel for something to happen. And whilst the middle part with the investigation was really good, the rest kind of dragged, and some scenes and dialogs felt like they repeated far too often. I advise you to read through the trigger warnings before reading this book, because there could be some triggering content for some people!
Ein Krimi mit einer sehr wichtigen Botschaft.
Ich hatte am Anfang ziemliche Probleme in die Geschichte rein zu kommen, da es doch sehr langatmig für meinen Geschmack war. Aber dann fand ich es doch recht spannend und interessant. Die Emotionen werden sehr gut transportiert. Der Krimi hat meiner Meinung nach eine wichtige Botschaft. Mit dem Ende hätte ich denke nicht gerechnet war aber meiner Meinung nach gut gelöst.
Moderne „Mord im Orientexpress“ Adaption 🚂🌲🎅🏼
Roz ist auf dem Weg in die schottischen Highlands, um ihre schwangere Tochter zu sehen, welche gerade in den Wehen liegt. Sie erreicht in letzter Minuten, den letzten noch fahrenden Nachtzug. Mit ihr zusammen im Zug sitzen ein bunt gemischter Haufen an Leuten, die zusammen im Club Car ausgelassen feiern und eine kleine Quizrunde starten. Doch dann entgleist der Zug und sie finden eine Leiche. Doch wer war der Mörder ? „Mord im Christmas Express“ erinnert mich mit seinem „Locked-Room“-Mystery Trope sofort an den „Mord im Orient Express“. Alle Anwesenden haben mehr oder weniger ein Motiv. Das Buch hat mir, durch die Vielschichtigkeit der Charaktere sehr gut gefallen. Es gab mehrere Plots, mal mehr, mal weniger vorhersehbar (dadurch auch einen Stern Abzug). Insgesamt hat es mich jedoch sehr gut unterhalten und durch die Feiertage gebracht. Vllt ist es auch ein Buch für dich zum nächsten Weihnachten ? 🧑🏼🎄

Nicht ganz mein Fall
Von einem weihnachtskrimi hab ich etwas anderes erwartet. Es geht hier um sexuelle Gewalt und dies passt für mich einfach nicht. Mehrere Frauen haben Vergewaltigungen erlebt und dies wird zum Thema, sollte man vorher wissen... Zudem sind es für mich zu viele Personen, das ich beim Lesen oft nicht mehr wusste um wenn es genau geht.
Sehr guter klassischer Krimi mit modernem Anstrich uns Weihnachtsfeeling
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, bis zum Ende hin spannend. Roz war eine tiefgehende Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Bei der Beziehung mit ihrer Tochter hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Am Ende hat sich das Buch um ein ernstes, wichtiges Thema gedreht was einfühlsam und mit einer Prise Feminismus aufgegriffen wurde
Schon der Klappentext hat mich in freudige Erwartung versetzt. Die Idee eines weihnachtlichen Krimis in einem Zug voller Passagiere – wie könnte man da nicht gespannt sein? Und ich wurde nicht enttäuscht: Schon auf den ersten Seiten war ich mitten in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist so mitreißend, dass ich förmlich durch das Buch geflogen bin. Ich gebe zu, ich hatte zunächst Bedenken, ob die vielen Charaktere – 18 Passagiere! – die Handlung unübersichtlich machen könnten. Doch Alexandra Benedict hat es wunderbar gemeistert, jedem Charakter Tiefe und Wiedererkennungswert zu geben. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, den Überblick zu behalten. Ein großer Pluspunkt des Buches war für mich das Miträtseln und Mitfiebern. Der Krimi ist clever aufgebaut und hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Es gab viele Momente, in denen ich mit der Hauptfigur Roz mitgelitten habe, auch was ihre persönlichen Hintergründe angeht. Manche Leser fanden diesen Aspekt vielleicht etwas zu ausführlich, aber ich empfand ihn als passend. Er hat Roz als Charakter greifbar gemacht und mir noch mehr Gründe gegeben, mich in ihre Situation hineinzuversetzen. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings das Ende. Die Auflösung hat mich nicht ganz so zufriedengestellt, wie ich es mir erhofft hatte. Dennoch hat das Lesevergnügen insgesamt überwogen, und ich würde „Der Christmas Express“ als einen wunderbaren Weihnachtskrimi bezeichnen. Für die nächste Weihnachtssaison steht für mich fest: Ich werde definitiv auch das neueste Buch von Alexandra Benedict lesen!
Schöner Krimi mit vielen Verdächtigen und einigen Plottwists, interessanten Charakteren, aber wenig weihnachtlicher Stimmung.
Du kennst und liebst dem „Mord im Orientexpress“? Dann wirst du dieses Buch evtl. auch mögen. Dich erwartet ein moderneres Setting, Probleme am Puls der Zeit mit grundverschiedenen Charakteren. Ja, die Personen sind mitunter sehr streitbar, aber genau das mochte ich so sehr. In letzter Zeit habe ich zu viele Bücher gelesen, deren Charaktere alle ziemlich sympathisch waren und die unsympathischen sollten schon zu Beginn als Antagonist markiert werden. Das ist mir zu unrealistisch. Im Christmas-Express haben wir aber eine schöne Mischung. Es gab ein paar milde, vorhersehbare Plottwists, aber das Ende habe ich trotzdem nicht kommen sehen. Eine schone, gut lesbare Krimi-Weihnachtslektüre. Mir hat es Spaß gemacht! Kleines Manko: für einen Weihnachtsroman wurde zwar Weihnachten thematisiert, aber Stimmung ist bei mir nicht aufgekommen…

Hier passt nicht viel zusammen
Auch wenn sich das Buch angenehm lesen lässt, bzw. angenehm vertont wurde, passt hier inhaltlich so einiges nicht zusammen. Viele Handlungsstränge werden aufgemacht und nicht geschlossen. Mit cozy oder gar weihnachtlich hat das Buch sehr wenig zu tun und auch sonst weiß es nicht zu überzeugen. Die Grundidee könnte einen guten Roman abgeben, als Krimi ist hier das meiste allerdings fehl am Platz. Ich verstehe das Trauma, dass in diesem Buch verarbeitet wird, es passt nur einfach nicht zum Aussehen und Titel des Buches. Es vermarktet sich am Zielpublikum vorbei. Für mich bedeutete es nach 2/3 des Buches abzubrechen. Im Buchclub habe ich dann das absurde Ende erfahren und bin mehr als froh, meine Zeit nicht weiter aufgewendet zu haben. Wer hier das sucht, was das Cover, der Titel und der Klappentext suggeriert, wir garantiert nicht fündig. Wer auch gerne etwas ganz anderes liest, obwohl Krimi drauf steht, kann es gerne versuchen, schlecht geschrieben ist es nicht. Nur bei weitem nicht rund oder durchdacht.
„Jedes Leben war wichtig, genau wie jede Schraube in diesem Zug.“
Ein gut geschriebener Krimi mit Agatha Christie Flair. Die Protagonistin Roz hat mich direkt an die Hand genommen und zusammen sind wir in den Nachtzug Richtung Schottland gestiegen. Nach der Kennenlernrunde überschlugen sich die Ereignisse und ich steckte mitten in den Ermittlungen drin. Sehr unterhaltsam und gut geschrieben für zwischendurch aber auch mit Tiefgang wird auf einige sehr sensible Themen eingegangen, die vielleicht für den ein oder anderen nur schwer zu lesen sind.

Wunderbar, realistisch, romantisch....
Bin sofort in den Flow gekommen, im Alltag gehofft schnell wieder zu dem Buch zu kommen. Genau so muss es sein! Es war spannend, es war ein bisschen so wie bei A. Christie, es war modern, romantisch, realistisch und mit Happy-End. Gerne noch ein Buch von Alexandra Benedict!
Obwohl überall im Land starke Schneefälle gemeldet werden, fährt der Nachtzug von London nach Fort William. Mit zwei Stunden Verspätung reisen achtzehn Passagiere und das Zugpersonal durch die Highlands. Mit an Bord ist Rosalind Parker, frühpensionierte Detective Sergeant. Sie ist auf dem Weg, um ihrer Tochter bei der Geburt des Enkelkindes beizustehen. Was als private Reise gedacht war, wandelt sich für Rosalind "Roz" Parker zu einer beruflichen Aufgabe. Schon am ersten Abend ist eine Mitreisende tot und Roz muss unbedingt den Mörder ausfindig machen, bevor noch eine weitere Straftat geschieht. Es dauert und dauert, bis ein Mord geschieht. Bis da liegt der Fokus vor allem auf der toxischen Beziehung zwischen dem Promipaar, das ebenfalls im Nachtzug mitfährt. Auch das Leben im Zug bekommt viel Raum. Seltsamerweise feiern die Anwesenden eine Party mit Ratespielen und Musik im Bistro des Zuges. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der im Nachtzug in einem Zweier oder Familienabteil unterwegs ist, sich abends mit seinen Mitreisenden bei Spiel, Alkohol und Musik vergnügt. Das empfand ich dann schon weit hergeholt. Der Vergleich mit "Mord im Orientexpress", der auf dem Klappentext angedeutet wird, hinkt. Bei weitem kommt "Mord im Christmas Express" nicht an das berühmte Werk von Agatha Christie heran. Dazu ist die Ermittlerin zu wenig charismatisch und die Ermittlungen zu wenig clever. Das Cover soll jedoch genau das suggerieren und wurde auf "alt" getrimmt. Da in der Geschichte eine Influencerin, sowie Handys eine wichtige Rolle spielen, passt das Cover meiner Meinung nach nicht zum Inhalt. Die kriminellen Energien sind die der Gegenwart. Misshandlung ist ein zentrales Thema und wird detailliert beschrieben. "Ein Weihnachtskrimi, wie Agatha Christie in heute schreiben würde. Spannend, skurril und zeitgemäss". Mit diesem Zusatz wurde das Buch vermarktet. Dass wir damit weit von Agatha Christie weg sind, habe ich ja schon ausgeführt. Spannend war es, vor allem, als der ersten Leiche noch andere folgten. Skurril? Etwas seltsam war die Auflösung und vor allem sehr konstruiert. Nur das Wort zeitgemäss trifft voll ins Schwarze, denn von Instagram und Tiktok, mit Influencern oder Followern, fand man die Kanäle der Gegenwart. Die Geschichte von Alexandra Benedict ist ein solider Krimi, der vor Weihnachten handelt und unterhaltsam ist.
Ich habe mir von dem Buch mehr versprochen. In der ersten Hälfte wartet man vergebens auf einen Mord und alles zieht sich in die Länge. In der zweiten Hälfte war dann endlich mehr Spannung drin. Dafür gebe ich zwei Sterne. Das Ende und die Auflösung der Geschichte fand ich allerdings etwas zu einfach und unlogisch. Für mich war es letztendlich nicht das Buch, was als fesselnd angepriesen wurde.
Von diesem Buch hab ich mir ein bisschen Cozy Crime erwartet, wurde allerdings überrascht, denn so cozy war die Geschichte garnicht. Nach Agatha Christie Manier wird in einem Nachtzug eine Passagierin umgebracht. Hier wurden dann ziemlich harte Themen zur Sprache gebracht, wichtig und richtig, ich hatte aber mit ein bisschen mehr Miträtsel-Spaß gerechnet und nicht mit so ernsten Schwerpunkten. Das war definitiv nicht die Weihnachtslektüre, die ich erwartet habe, aber trotzdem sehr interessant.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Der Fall war in sich schlüssig und bei der Aufklärung kam er mir logisch vor. Jedoch möchte ich eine Warnung für alle Menschen aussprechen, denen das Thema Vergewaltigungen oder Geburtstraume nahe geht. Beide Themen haben mich sehr getriggert und ich werde eine Weile brauchen bis ich das Buch und die beschriebenen Geschehnisse sacken lassen kann.
Dieses Buch braucht definitiv eine Warnung für bestimmte Themen!!! Wer einen gemütlichen Krimi erwartet, wird hier nur teils fündig. Agatha Christie like ist es wirklich nicht. Trotzdem hat das Buch mich gut unterhalten, mich an einigen Stellen berührt und mich schlucken lassen. Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass es sehr gut vertont ist. Weihnachtsfeeling: ☆☆
Schönes Buch für zwischendurch
Mein erster Weihnachtskrimi, daher hatte ich keine bestimmten Erwartungen. Ist eher eine leichte Geschichte was den Krimi-Teil betrifft, mehr Gewicht hat der Part der körperlichen und psychischen Gewalt gegenüber mehreren Frauen, unter anderem auch der Hautprotagonistin. So richtig in Fahrt kommt das Buch auch erst ab der Hälfte, im ersten Teil werden größtenteils Personen und der spätere Tatort beschrieben. Alles in allem ein schönes Buch für zwischendurch, mehr aber auch nicht.
Für mich perfekt
Auf der Suche nach einer weihnachtlichen Geschichte ohne Klischee und Schnulzen bin über dieses Buch gestolpert. Da ich in der Regel nie Kriminalromane lese, war ich positiv überrascht. Ich fand das Buch auch gut geschrieben und mochte, es aus der Sicht der Hauptprotagonistin zu lesen.




























































