Sternen-Trilogie 1: Sternenschimmer (mit Bonus-Material!)

Sternen-Trilogie 1: Sternenschimmer (mit Bonus-Material!)

by Kim Winter·Book 1 of 2
Ebook
4.136
JugendromanRebecca WildJugendbücherPatricia Rabs

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Description

Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

//Alle Bände der gefühlvollen Sci-Fi-Reihe:
-- Sternen-Trilogie 1: Sternenschimmer (mit Bonus-Material!)
-- Sternen-Trilogie 2: Sternensturm (mit Bonusmaterial!)//

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Ebook
Pages
742
Price
3.99 €

Author Description

Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Sozialarbeiterin in einer Jugendwohngruppe, woraus sie immer wieder aktuelle Inspiration schöpft, mit der sie sich dann ganz und gar ihrer Leidenschaft widmet, die sie selbst als »Schreibsucht« bezeichnet. Außerdem spielt sie Theater, macht Kung Fu und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen.

Posts

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All
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Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung

In einer utopischen Zukunft gewährt die Erde außerirdischen Kindern Schutz, die vor einem Krieg auf ihrem Heimatplaneten flüchten. Mia hilft freiwillig in einem der Notunterkünfte aus und freundet sich schnell mit den Fremden an. Besonders Iason hat es ihr angetan, mit seiner Art stellt er sie vor Herausforderungen, die sie gerne annimmt. Erst scheint alles gut, doch dann erscheint die Bedrohung auch in der Nähe von Mias Heimatort und niemand scheint mehr sicher. Storytechnisch war so viel Potenzial vorhanden und doch hat mir einiges gefehlt. Wie ist das Netzwerk der Rebellen aufgebaut? Worum geht es dem bösen Unterdrücker überhaupt? Warum sind scheinbar so viele Menschen eingeweiht und arbeiten mit Jugendlichen zusammen? Kann sein, dass meine Fragen im Folgeband geklärt werden, ich bin aber unschlüssig, ob ich die Reihe fortführen möchte, besonders weil ich auch mit Mia nicht warm wurde. Sie handelt sehr sprunghaft, verhält sich ambivalent und denkt nicht an irgendwelche Konsequenzen, was es mir sehr schwer gemacht hat, sie ins Herz zu schließen. Zwischendrin war es schon ein bisschen spannend, weshalb es noch für eine drei Sterne - Bewertung ausreicht.

4

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Die ganze Buchreihe hatte ich als Mängelexemplare noch recht günstig bekommen, da sie jetzt nur noch schwer zu kriegen ist. Und ich war echt gespannt, denn ich habe mich doch gefragt, wie gut das Thema mit Außerirdischen, die auf die Erde kommen, umgesetzt werden kann. Und eins muss ich sagen: Die Umsetzung gefiel mir doch sehr gut. Für mich war die Protagonistin aufgrund ihres Alters einfach in ihrem Verhalten etwas unreif, was ich persönlich zwar als anstrengend empfand, mir ist aber bewusst, dass ich nicht mehr unbedingt der Zielgruppe entspreche, daher ist das für mich jetzt auch kein sonderlicher Kritikpunkt, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, dass sie erwachsener reagiert, weil manches selbst für ihr Alter etwas deplatziert war. Ich fand die Außerirdischen aber alle nicht nur in ihrem Charakter, sondern auch in ihrer Kultur durchaus interessant konzipiert. Jeder hatte so seine Aufgabe/sein Ziel und mittendrin Mia, die irgendwie versucht, sich da mit um die Kinder zu kümmern. Es war da durchaus ganz spannend, neben der vielleicht etwas dramatischen Lovestory, die Geschichte auch rund um das Dilemma mit der Pflicht gegenüber der eigenen Heimat zu verfolgen. Auf Band 2 freue ich mich definitiv. 4 Sterne

3

Muss man echt nicht gelesen haben. :/ Auf dem Planeten Loduun herrscht Krieg und Schutz suchend landen Iason und andere Flüchtlinge auf der Erde. Auf Mia hat der Loduuner mit seinen graublauen Augen eine überirdische Anziehungskraft. Sie lässt Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Mit jedem Tag rückt der Abschied näher, denn Iason ist nur vorübergehend auf der Erde. Als Wächter vorbestimmt und muss auf seinem Planeten sein Volk beschützen. Erst einmal zu den guten Aspekten: Es gibt einige sehr liebenswerte Charaktere, wie Tony, Hope und Bert, die einem direkt ans Herz wachsen. Die Idee an sich mit einer „überirdischen Liebe“ ist zwar nicht ganz neu, aber interessant. Nur blöd, dass die Autorin das nicht wirklich umzusetzen wusste. Denn: Viele Stellen wurden nicht richtig überarbeitet. Somit sind die Übergänge in den Anfangskapiteln überhaupt nicht vorhanden. Die Liebesgeschichte, die im Mittelpunkt steht ist auch sehr holprig. Mal streiten sie sich, dann ist alles wieder gut, jedoch ohne irgendeinen (ausgearbeiteten – von der Autorin) Grund dafür. Mia wird mit jedem Kapitel unsympathischer, da die Gründe für ihre Taten nicht weiter erläutert werden. Zudem kommt noch, dass sie zwar von der Autorin permanent als ein sehr starker Charakter beschrieben wird, dies jedoch gar nicht zutrifft. Schade ist auch, dass über den fremden Planeten Loduun und dem Bösweicht nicht viel erzählt wird, obwohl Kim Winter durch den Plot viele Gelegenheiten dazu hatte. Als Fazit: Das Buch war etwas enttäuschend und bin unschlüssig, ob ich den zweiten Band je lesen werde. Empfehlen würde ich es nicht. Es gibt viel bessere Jugendbücher, bei denen Liebe im Mittelpunkt steht.

5

Kim Winter ist mit "Sternenschimmer" eine unglaublich schöne, vielseitige und interessante Dystopie gelungen. Eine Dystopie, wie ich sie zuvor noch nirgendwo gelesen habe. Die Handlung plätscherte einfach so vor sich hin; ohne Dramen, ohne Mord und Todschlag, ohne irgendwelche Unklarheiten. Kim Winter erzählt in ihrem Jugendroman von einer Welt, wie sie wirklich in ein paar Jahrhunderten sein könnte. Zwar bediente sie sich bei einigen Dingen ihrer Fantasie um dem Buch den richtigen "Schimmer" zu verleihen, doch erzählt sie von einer Zukunft, die man sich wirklich vorstellen kann. Vielseitig, vielschichtig, interessant, beängstigend ... Kim Winter schildert ihre Vorstellungen von dieser Zukunft so detailliert und bildhaft, dass die Geschichte wie ein Film vor dem geistigen Auge abläuft. Auch ihr wunderbar flüssiger Schreibstil trägt dazu bei, dass man einfach nur noch in diese Welt abtauchen möchte. Kim Winter hat einen sehr blumigen und jugendhaften Schreibstil. Man gerät bei dem Lesen keineswegs ins Stocken und kann sich - durch ihre jugendhaften Erzählungen - sehr gut mit der Geschichte und den Protagonisten identifizieren. So habe ich Mia - die Hauptprotagonistin - gleich von Beginn an in mein Herz geschlossen. Man lernt Mia sehr gut kennen; mit all ihren Vor- und Nachteilen. Man lernt sie als richtige Freundin kennen und fühlt richtig mit ihr, während sie diese gesamte Geschichte durchlebt. Auch lernt man die anderen Protagonisten kennen und lieben. Es is nicht nur Mia, die man gleich ins Herz schließt, sondern auch Iason, Lena, Frank, Bert und vor allem die Kinder Hope, Tony, Ariel, etc. Sie wirken in keinsterweise aufgesetzt oder unecht. Kim Winter hat in Bezug auf die Umsetzung ihrer Charaktere wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Man fühlt sich wohl beim Lesen und empfinden sie als echte Freunde. Man lernt sie nicht nur oberflächlich kennen, sondern weiß auch über ihre Gefühle und Gedanken Bescheid. Die Geschichte hat mich wirklich sehr bewegt. Obwohl das Buch mit seinen über 500 Seiten wirklich sehr lang ist, gibt es wirklich keine Stelle, die sich irgendwie zieht oder bei der man denkt, das man das Buch dort hätte kürzen können. Es handelt sich bei diesem Buch um eine schnelle Achterbahnfahrt. Eine Geschichte, bei der alles so schnell geht, dass man gar nicht mehr hinterher kommt und total überfordert ist. Alles entwickelt sich Schritt für Schritt, so auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und ganz besonders natürlich die Beziehung zwischen Mia und Iason. Die Liebe kommt hierzu also auch nicht zu kurz. Mia und Iason könnten von ihrem Charakter her nicht unterschiedlicher sein und doch nähern sie sich während der Geschichte immer mehr zueinander an. Sie entwickeln sich nicht gegeneinader sondern miteinander und genau das ist das, was so schön ist an dieser Geschichte. Es wird nicht überstürzt gehandelt; die Liebe hat Zeit sich zu entwickeln, genauso, wie es sein sollte. Zur Gestaltung des Buches muss ich sagen, dass es einfach wunderschön ist. Nicht nur die Farben und die Bilder, die das Cover zieren, nein auch das Buch selbst, dass wunderschön schimmert, wenn man dem Buchumschlag abnimmt. Die Anfänge der Kapitel sind ebenfalls wunderschön verziert, was das Lesen gleich noch viel angenehmer macht. Fazit: Ich bin endlos begeistert von diesem Buch und kann es wirklich nur jedem ans Herz legen, der auch nur im geringsten etwas für dieses Genre oder Liebesgeschichten übrig hat. Dieses Buch ist in meinen Augen ein MUSS und der Auftakt zu einer wundervollen Triologie. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten und freue mich riesig darauf, sie bald zu lesen. Ich liebe dieses Buch und somit hat die Geschichte ganze 5 Sterne verdient!!!

5

Dieser Roman ist eigentlich erst kürzlich auf meinen SuB gewandert, aber ich konnte es einfach nicht mehr abwarten ihn zu lesen. Das Cover ist alleine schon so wunderschön. Es ist blass blau/lila und zeigt einen handgezeichneten Planeten. Mia ist unsere Protagonistin. Sie ist ein wirklich toller Charakter den ich sogleich in mein Herz geschlossen hatte. Sie ist liebevoll und witzig und hat ein sehr großes Herz. Sie arbeitet in einer Art Heim und doch scheint es dem Leser so als habe sie einen besonderen Hang für das Soziale. Innerlich hat sie manchmal mit ihren Ängsten zu kämpfen, weiß aber sehr gut wie sie das schafft. Vor allem ihre liebevolle und treue Art und Weise hat sie mich in mein Herz schließen lassen. Mit den Nebencharakteren hat Kim Winter eine tolle Komposition geschaffen. Der wohl wichtigste von ihnen ist wohl Iason - ein Außerirdischer. Er ist unglaublich gut aussehend und intelligent. Doch teilweise hat er es fertig gebracht, auch mich als Leser, zu verwirren - aber auf eine schöne und angenehme Art und Weise. Finn ist sein Freund und ungefähr im gleichen Alter wie Iason. Auch er kommt aus Laduun. Er ist stehts zur Stelle, wenn seine Hilfe gebraucht wird. Hope, Silas, Ariel, Luna und Tony sind die Kinder von Laduun die in dem Heim wohnen, in dem Mia arbeitet - allesamt liebevolle Geschöpfe mit ihren eigenen kleinen Macken. Dann wären da noch Mias Freundinnen Lena, Barbara und Greta. Sie sind jeder Zeit für jede Schandtat mit ihrer Freundin bereit und stehen zu ihr - egal was kommt. Mit Franck, Bert und Tanja arbeitet Mia zusammen. Sie alle sind sehr sozial engagiert und haben ein wunderbar großes Herz. Kim Winters Schreibstil hat mich bezaubert. Sie schreibt so wunderbar herrlich romantisch, dass mir als Leserin ein Herz aufgegangen ist. An den passenden Stellen wird ihr Schreibstil etwas klarer - eben immer genau situationsbezogen. Sie konnte mich mit ihren bildhaften Erzählungen mitten ins Buch ziehen - einfach traumhaft- Die Story war einfach wahnsinnig toll. Ich könnte nur schwärmen, denn ich bin wirklich restlos begeistert. Seit ich es das erste Mal gesehen habe, hat mich allein das schöne Cover magisch angezogen. Hinzu kam der spannende Klappentext - Außerirdische *wuhu* - und somit landete es in meinem Regal. Im groben würde ich das Genre als einen Fantasy-Dystopien-Mix bezeichnen, wobei der Fantasyteil doch überwiegt. Der Roman spielt nämlich in der Zukunft, in einer Welt in der nicht alles unbedingt rosig ist und die ihre eigenen Lücken und Tücken hat. Das ganze gekoppelt mit der Fantasy hat mich wirklich umgehaun. Kim Winters Roman war der erste Roman über Außerirdische den ich gelesen habe, und ich bin nicht enttäuscht worden. Die Handlung ist die größte Zeit sehr romantisch, was genau das richtige war für einen Romantik-Fan wie mich. Zudem dreht sich eigentlich alles um Mias Leben, seit die Außerirdischen in ihrer Stadt gelandet sind. Und Iason bringt eben diesen vollkommen aus den gewohnten Zügen, was Spaß gemacht hat dies als Leser zu verfolgen. Aber man sollte nicht meinen, dass dieses Buch nur langweilig romantisch ist, denn es hat definitiv auch wirklich gute "Action"-Szenen. Beim lesen dieser Szenen hat mein Herz gleich schneller geschlagen. Und keine Sorge, dass Buch besteht nicht nur aus einer rosa roten Zuckerwelt, was manche nun vielleicht bei dem Begriff "Romantisch" gleich denken könnten - aber es gehört nun einmal dazu. Zuckerbrot und Peitsche eben. Zudem hat man als Leser irgendwie doch immer eine kleine Anbindung an unser heutiges Leben - hey, Ozzy Osbourne wird im Roman erwähnt - was mir auch wirklich gut gefallen hat. Der Cliffhanger ist wirklich schön und macht einfach lust auf den zweiten Band - denn schließlich will man ja wissen, wie es mit den Kindern, Mia, Iason und all den anderen Charakteren weitergeht. Fazit: Ich bin einfach restlos begeistert von diesem Roman und möchte ihn jedem ans Herz legen, der Romantik und Fantasy mag. Denn dieser Roman ist wirklich wirklich gut und hat ihn mich innerhalb kurzer Zeit verschlingen lassen.

3

Mein erster Gedanke: endlich fertig! Das Buch hat für mich sehr vielversprechend begonnen, obwohl ich so gar keine Ahnung mehr hatte was mich eigentlich erwartet. Die Grundidee und das Setting fand ich ziemlich klasse, aber am Ende bin ich dann doch eher zwiegespalten. Es kam mir leider lange Zeit so vor, als ob es nur eine Aneinanderreihung kleinerer Ereignisse ist und die Handlung als großes Ganzes fehlte mir. Dadurch wirkte die Geschichte für mich stellenweise extrem langgezogen und auch sehr langatmig. Ich habe mich zwar nicht direkt gelangweilt, aber zum Teil war das Buch schon sehr zäh. Die Handlung als Ganzes war für mich, gerade auf 570 Seiten gesehen, einfach zu dünn, um mich komplett überzeugen und unterhalten zu können. Die Liebesgeschichte hat mich leider ebenfalls nicht völlig erreicht, so dass ich hier kaum mit den beiden mitfiebern konnte. Mia habe ich als extrem nervig empfunden. Mit ihrer zickigen Art und Naivität ist sie mir leider eher negativ aufgefallen. Manchmal war sie so schwer von Begriff, dass ich am liebsten den Kopf auf den Tisch geknallt hätte. Iason ist für mich leider bis zum Ende nicht völlig greifbar. Er hatte seine sympathischen und süßen Momente, aber leider auch einige, in denen er eher durch sein Verhalten eher negativ aufgefallen ist. Leider nicht der Alien-Held, den ich mir versprochen hatte. Highlight waren auf jeden Fall die Alien-Kinder, die waren einfach nur niedlich und man musste sie einfach gerne haben. Thematisch hätte das Buch nicht aktueller sein können, denn die Situation der Außerirdischen war in vielen Punkten mit der aktuellen der Flüchtlinge vergleichbar. Dies wurde von der Autorin gut und authentisch dargestellt. Ich bin noch ziemlich unentschlossen, ob ich die Reihe weiterlese, insbesondere weil die anderen Teile auch solche Brocken sind und Teil 1 auch mit keinem Cliffhanger endet, so dass man hier getrost einen Schlussstrich ziehen könnte.

4

Zum Ende hin fand ich das Buch ein bisschen langweilig, aber im Ganzen war es sehr schön! <3

5

Kurzbeschreibung: Die Erde in der Zukunft. Gespannt warten alle in der Stadt unter den Glaskuppeln auf die Ankunft der Flüchtlinge vom Planeten Loduun. Mia will helfen und engagiert sich in einem der Flüchtlingshäuser, wo sie den geheimnisvollen Iason kennenlernt. Wie zwei Planeten kreisen sie umeinander, ziehen sich an und doch liegen Lichtjahre zwischen ihnen. Sie sind wie Feuer und Wasser, wie Gefühl und Verstand. Und es ist eine Liebe auf Zeit. Denn die Loduuner haben von Geburt an einen Sinn. Wenn sie ihn erfüllt haben, sterben sie. Mia will trotzdem nicht aufgeben. Es muss noch einen anderen Weg für sie und Iason geben. Zur Autorin: Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als "Schreibsucht" bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. "Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht." Rezension: Die zukünftige Erde: Die 17-jährige Mia lebt in einer Stadt, die von einer riesigen Glaskuppel geschützt wird, seit diverse Umweltkatastrophen geschahen. Seit diesen Geschehnissen sind die Menschen enger aneinander gerückt und auch eine neue Art von Zusammenhalt ist entstanden, durch die das Überleben erst machbar war. Auf Loduun, einem fernen Planeten, passiert aber das Gegenteil: Durch einen furchtbaren Krieg bedingt müssen seine Bewohner auf die Erde flüchten und werden dort in Wohnheimen untergebracht. Mia engagiert sich neben der Schule in einem solchen Heim, in dem sie Iason kennenlernt, der sie von Anfang an fasziniert und in den sie sich verliebt. Doch alle Loduuner haben einen Sinn für ihr Dasein. Sobald dieser erfüllt ist, sterben sie. Werden Mia und Iason dennoch zueinander finden? Kim Winter ist mit "Sternenschimmer" eine sehr vielseitige und vielschichtige Dystopie gelungen. Mia als Protagonistin war mir von Beginn an sympathisch. Man lernt sie sehr gut anhand der Schilderungen ihres schulischen und privaten Alltags kennen und vergisst beim Lesen fast, dass die Geschichte in der fernen Zukunft spielt, da sich der Alltag nicht sehr großartig von unserem heutigen Leben unterscheidet. Die Schilderungen, die Kim Winter über die Zukunft sehr zahlreich, bildhaft und detailliert mit in den Roman einfließen lässt, machen nachdenklich. Denn man könnte sich genau so eine Zukunft durchaus vorstellen, wenn Klimawandel und Umweltkatastrophen überhand nehmen und nicht vorher von der Weltbevölkerung die Reißleine gezogen wird. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, wie schon der Klappentext verrät. Mia und Iason könnten vom Charakter her unterschiedlicher nicht sein, doch werden sie während der Handlung immer mehr zu einer Einheit, die sich ohne viele Worte versteht. Originell und neu empfand ich die Idee der Autorin, dass alle Loduuner mit einem Sinn geboren werden. Auch wenn sich dahinter ein trauriger Aspekt abzeichnet, denn sobald ein Loduuner seinen Sinn erfüllt hat, muss er sterben. Dieser Aspekt lässt den Leser automatisch mit Mia und Iason mitfiebern und -zittern, denn man bangt, ob sich ihre Liebe wirklich erfüllen wird. Kim Winter konnte mich mit "Sternenschimmer" vollends überzeugen. Diese Dystopie vereint alles, was ein Buch dieses Genres braucht: Gelungene Schilderungen der zukünftigen Erde, sympathische und überzeugende Protagonisten, eine gefühlvolle Liebesbeziehung und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Obwohl der Roman in sich abgeschlossen ist, ist eine Fortsetzung bereits geplant, denn die Autorin schreibt gerade am zweiten Band. Wann dieser erscheinen wird, steht allerdings noch nicht fest. Ich freue mich aber bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit Mia und Iason! Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover wurde von Maria-Franziska Löhr, die viele wahrscheinlich durch ihre ebenso gelungene Covergestaltung der "Splitterherz"-Reihe von Bettina Belitz kennen, gestaltet. Es zeigt den Planeten Erde und die Stadt, in der Mia lebt und die sich auf kleinstem Raum befindet. Der Buchtitel, der aus einzelnen kleinen Sternen besteht, wurde in Spotlackoptik hervorgehoben. Fazit: "Sternenschimmer" überzeugt durch seine Vielschichtigkeit: Überzeugende Zukunftsschilderungen, das Leben von verschiedenen Kulturen miteinander und eine Liebe, die scheinbar keine Erfüllung finden kann, können vollends überzeugen.

4

Verträumte Science Fiction mit einer süssen Liebesgeschichte. Die Charaktere, besonders die sensiblen Aliens, schliesst man sofort ins Herz und fiebert bis zum Ende um deren Wohlergehen. Man darf hier jedoch keine Actiongeschichte erwarten - die zunkünftige Welt ist weitgehend friedlich und der Krieg eigentlich weit weg. In der zweiten Hälfte wird das Tempo angezogen und es gibt auch dunklere Szenen, aber der Fokus bleibt auf der Liebe... was absolut nichts schlechtes ist, sondern wunderbar berührend. Für alle, die nicht nur düstere Zukunftswelten mögen und nichts gegen etwas Kitsch haben, ist dies genau die richtige Art Geschichte :)

2

Ohja, meine Meinung. Das trifft es wohl. Auf Loduun herrscht Krieg. Die Kinder werden auf die Erde gebracht und in einem "Wohnheim" untergebracht. Als ihr Beschützer kommt der 18 jährige Iason mit auf die Erde. Durch ihre Besonderheit werden die Loduuner von den meisten Erdlingen gemieden und sogar diskriminiert. Mia ist eine der wenigen freiwilligen, die nach der Schule im Haus aushelfen, die Kinder beschäftigen und Hausarbeit erledigt. Sie weiß nicht, dass ihr Schicksal mit dem von Iason mehr als eng verknüpft ist. Soviel dann mal ganz knapp zum Inhalt. Ich hab mir das Buch geholt, auf grund der ausschließlich positiven Bewertungen bei Amazon und auf Empfehlung von mehreren Leuten. Noch dazu hab ich mich direkt bei BdB für den zweiten Teil beworben und ihn auch bekommen - denn bei sovielen positiven Meinungen kann man ja nicht viel falsch machen - Oder? Leider doch und das wurde mir schon nach knapp 100 Seiten klar. Anfangs hab ich noch daran geglaubt, dass ich mich nur "reinfinden" muss. Also las und las und las ich voller Elan weiter. Es gibt soviele schöne Namen - auch deutsche - da frag ich mich: wieso ausgerechnet Frank und Bert? Ist vielleicht Geschmackssache, aber meiner halt nicht. Man fängt mit Mia zusammen an, die Loduuner kennen zu lernen. Diese werden als außerordentlich reif und erfahren für ihr Alter beschrieben - ich hatte leider eher das gegenteilige Gefühl. Sie sind launisch, unruhig, nervig und quengelig und es hat auf mich gewirkt, als würden sie nur zwischenzeitlich mit Mia zutun haben, um sich auszujammern oder Stress zu machen. Ein anderer Aspekt ist die "Zukunftvision" von Kim Winter. Man merkt nicht sonderlich viel davon, dass der Roman in der Zukunft spielt. Busse wurden durch "Flugschiffe" ersetzt, Bücher durch Ebooks und kommunizieren tut man über ein IComplete. Und die Welt befindet sich unter einer Glaskuppel, die bei niedrigen Ozonwerten geöffnet wird. Mia selbst stellt sich im Verlauf des Buches als ein sehr selbstmitleidiger Charakter heraus, die eher selten nachvollziehbar handelt. Auch mit Iason bin ich nicht so richtig warm geworden, seine derben Umsprünge von nett zu Prinz Eisenherz wollte noch konnte ich nicht nachvollziehen. Ein ewiges hin und her, dass auf mich eher wie eine Hinhaltetaktik wirkt. Und natürlich sind ihre Gefühle dann wieder so dermaßen tief, dass sie ohne einander nicht leben können/wollen und alles für tun um den jeweilig anderen zu beschützen. Da kommen sie sich natürlich immer wieder in die Wolle, bis Iason jedes Mal nachgibt und Mia ihren Willen bekommt - egal wie schlecht das für Iason auch sein mag. Bockigkeit siegt oder so ähnlich. Die Nebencharakter wirken auch mehr ausgestanzt als fein gezeichnet. Greta mit ihrer Männerfeindlichen Art wirkt nach den ersten - zugegegeben lustigen - Sprüchen nur noch aufgesetzt und als würde sie gezwungenermaßen irgendwelche Männerfeindlichkeiten raushauen. Und dann Lena. Diese bricht völlig zusammen als Tom, den sie nicht einmal richtig kennt, entführt wird. Plötzlich ist er wohl ihre große Liebe. Naja. Und ihr Lehrer. Nach den Charaktern habe ich natürlich jetzt auch noch was am Stil auszusetzen - und zwar die Benutzung von CAPSLOCK. Ich bin der Meinung, dass Autoren das Gefühl von schreienden oder lauter werdenden Stimmen auch ohne diese Funktion an die Leser vermitteln können sollten. Ich hab mich einfach nur angeschrien gefühlt, ganz zu Schweigen davon, dass es den Lesefluss unheimlich stört und sogar teilweise einfach lächerlich wirkt - das hat mir den Eindruck von Mia als selbstmitleidige, hysterische, unüberlegte Tante vermittelt, mit der ich mich nichtmal ein bisschen identifizieren konnte >.< So leid es mir auch tut. Gefallen hat mir dann aber doch noch, dass Kim Winter den Aspekt der "Ausländer (Ausserirdischen)feindlichkeit" in ihr Buch mit einbaut. Sie werden gehänselt, geärgert und verhöhnt und alle schauen weg. Und wenn doch mal einer was sagt, dann stehen sie da wie eine steinharte Mauer und sind völlig unschuldig. Ansonsten habe ich das Buch als unheimlich kitschig empfunden, was überhaupt nicht mein Fall ist und es wundert mich, dass ich im Netz wirklich nur positive Rezensionen finde. Nicht eine einzige kritische Rezension. Irritierend. Alles in allem empfehle ich das Buch maximal bis 13 Jahre. Mir hat die überkitschte, überdramatisierte Außerirdischen Geschichte absolut nicht gefallen und ich befürchte das schlimmste für Band 2. Und dabei hab ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Aber die Gestaltung ist top - Cover und Kapitelanfänge sind sehr hübsch gestaltet, mit Verzierungen und kleinen Gedichten. Leider hat es für mich nicht gehalten, was das Äußere versprochen hat. Fazit: Kitschiger Flop des Jahres, von Herzen bombadiert und auf der Schleimspur erfolgreich gegen die Wand gefahren.

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