Sternen-Trilogie, Band 2: Sternensturm

Sternen-Trilogie, Band 2: Sternensturm

Hardback
4.126
ToleranzFriedenUmweltFreundschaft

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Description

Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia wirklich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
592
Price
17.50 €

Posts

4
All
5

Schon der erste Teil dieser Reihe konnte mich unglaublich begeistern. Dementsprechend hatte ich aber auch relativ hohe Erwartungen an den zweiten Teil. Das Cover finde ich auch beim zweiten Teil der Reihe wieder sehr gelungen. Es ist relativ schlicht und doch irgendwie sehr hübsch. Mia ist auch in diesem Teil unsere Protagonistin. Sie ist ein toller und faszinierender Charakter mit einem sehr großen Herz, der aber auch viel Angst hat. Sie ist nach wie vor sehr sozial engagiert. Es gibt wieder eine breite Masse an Nebencharakteren, deswegen werd' ich die Wichtigsten hier nun einmal grob umreißen. Am wichtigsten ist natürlich wieder Iason. Er ist mutig und kämpferisch, wirkt in diesem Teil aber viel geheimnisvoller als im ersten Buch. Wir lernen auch neue Loduuner kennen. Zum Beispiel Taria. Sie ist ebenfalls ein Flüchtling und komm gerade neu an. Sie kümmert sich sehr um Mia und wirkt stehts liebevoll. Lyra und Skyto sind Wächter von Loduun. Während Lyra lieb und freundlich wirkt, wirkt Skyto angst einflößend, arrogant und gruselig. Natürlich sind auch wieder Barbara, Greta, Franck, Finn, Bert und Lena dabei. Kurz umrissen: Ihre Freunde. Und dann ist da noch Hell. Er ist unglaublich geheimnisvoll und doch ganz anders als man die ganze Zeit denkt. Kim Winters Schreibstil konnte mich auch in diesem Teil wieder überzeugen. War der erste Band der Trilogie noch sehr verträumt und romantisch, so ist dieser sehr spannend und geradlinig geschrieben. Auch die Story konnte mich gleich von Beginn an wieder mitreißen. Sie steigt genau da ein, wo der erste Teil aufgehört hat. Immer wieder bekommt man als Leser das Gefühl, man würde einen dystopischen Fantasyroman lesen, denn der Roman enthält viele dystopische Aussagen. Unter anderem fällt einem das dadurch auf, dass der Roman in der Zukunft spielt. Die Menschen leben unter einer Kuppel da die Ozonschicht kaputt ist. Selbst im Winter sind es somit 27° auf der Erde. Stand die Beziehung zwischen Mia und Iason im ersten Buch im Vordergrund, so rückt sie in diesem Teil etwas in den Hintergrund. Es dreht sich mehr um Mias Leben und die Tücken und Gefahren die sie alle erwarten dadurch, dass sie mir den Loduunern zusammenleben. Immer wieder gibt es neue und überraschende Wendungen, die alles über den Haufen schmeißen was man gerade gedacht hat. Dadurch hat Kim Winter es zusätzlich geschafft Spannung aufzubauen. Es ist durch und durch eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches. Gegen Ende des Buches wird es dann noch einmal extrem spannend. Kim Winter hat es tatsächlich geschafft die Spannung noch mehr anzuheben. Der Cliffhanger ist sehr schön und ruhig und kühlt den Leser nach dem spannendem Teil ab. Gleichzeitig macht er aber auch direkt neugierig auf den nächsten Teil. Fazit: Auch der zweite Teil von Kim Winters "Sternen-Trilogie" konnte mich fesseln und begeistern. Sie hat eine tolle und spannende Fortsetzung geschaffen, die Lust auf den letzten Band macht. Ich kann jedem diese wundervolle Reihe, die eindrucksvoll Dystopie und Fantasy verknüpft nur empfehlen.

5

"Erschrocken fuhr ich herum. Es war ein Junge mit dunkelblauer Sweatshirtjacke. "Kein Ton", warnte er mich. Er war ein ganzes Stück größer als ich, und als ich den Kopf hob, heben musste… traf ich in den Tiefen der Kapuze auf zwei Augen, schwarz wie Kohle, die im selben Moment eiskristallgrün aufglühten." Noch beim Lesen war ich mir sicher, dass ich meine Rezension mit "Liebe Kim, ich hasse dich." beginnen muss… jetzt nicht gleich böse werden, lasst mich erst mal erklären: Ich saß also eines Abends hier und las, und las, und las in Sternensturm. Fast jedes Kapitel endet in einem sehr, sehr gemeinen Cliffhanger, bei dem man einfach mehr wissen muss… aber auf der nächsten Seite geht es an einem komplett anderen Ort weiter und man muss einfach immer und immer weiter lesen. Und das nicht nur bei den Cliffhangern, Sternensturm ist voll mit Szenen, voller Action und Spannung und das nicht nur bei den Kämpfen. Bei einer anderen Szene (ich möchte jetzt nicht zu viel verraten) war ich beim Lesen schon tod müde, konnte mich aber nicht losreissen. Auf einmal (sagen wir mal so, da stand jemand in der Tür, den man in dem Moment nicht erwartet hätte) bekam ich einen gewaltigen Schock, einen halben Herzinfarkt, und war hellwach. Danach habe ich dann noch fast 2 Stunden gelesen. :) Was ich damit eigentlich sagen möchte, Sternensturm ist noch spannender und noch genialer als es Sternenschimmer schon war. Die Liebesgeschichte zwischen Mia und Iason nimmt ganz neue Wendungen, die Kinder sind immer noch einfach zum lieb haben (vor allem Tony :) ) und die neuen Charaktere vergisst man auch so schnell nicht. Wenn ich euch nicht allen sowieso schon Sternenschimmer wärmstens empfehlen würde, würde ich euch spätestens jetzt mit Sternensturm mit dem Buch in einen Raum sperren und euch erst rauslassen wenn ihr es angelesen habt. Ich wette ihr werdet es so schnell nicht mehr aus der Hand legen. Also nochmal, liebe Kim, ich hasse dich natürlich nicht wirklich, ich danke dir einfach. Dafür, dass wieder mein ganzes Herz an diesen 587 Seiten hängt; ich alle Charaktere immer in meinem Herzen tragen werde; ich für 587 auf einer Gefühlsachterbahn gefahren bin; ich einige schlaflose Nächte hinter mir habe, weil ich nur dann wirklich Zeit habe zu lesen und Sternensturm einfach nicht weglegen konnte, wenn ich nicht darüber eingeschlafen bin. "Hätte ich gewusst, dass das der Moment war, in dem sich alles änderte, ich hätte ihn nie gehen lassen."

4

Wie sich sicherlich viele von euch daran erinnen können, hat mir der erste Teil von Kim Winters Trilogie unglaublich gut gefallen und zwar so gut, dass es zu der Reihe auf meinem Blog auch eine Blogtour gab. Bei diesem Buch war allerdings alles anders. Sämtliche Empfindungen und Gefühle, die mich beim Lesen des ersten Teiles begleitet haben, ließen diesmal merkwürdig lange auf sich warten. Ich hatte es bereits schon in einem anderen Beitrag erwähnt (KLICK), aber irgendwie hatte ich beim Lesen des zweiten Teils immer wieder das Gefühl, aus der Geschichte "rausgewachsen" zu sein. Vielleicht lag es auch daran, dass die Zeit zwischen dem ersten und zweiten Teil zu lange war - ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich anfangs doch schwer mit dem Buch zu kämpfen hatte. Es gab einfach Dinge, die ich vorher mochte, die mir jetzt aber zu unrealistisch (natürlich, es ist ein Fantasybuch, aber selbst für ein solches Genre erschienen mir manche Sachen zu unreal) und irgendwie "kindisch" erschienen. Manchmal hatte ich das Gefühl ich wäre in ein Buch für Kinder unter 12 Jahren geraten. Es waren einfach Kleinigkeiten, z. B. das die Loduuner Blitze aus ihren Augen schießen können und sich damit bekämpfen; dass dieser Schimmer, den jeder Loduuner trägt, verschiedene Farben haben kann z. B. auch "ocker-grün-gesprenkelt" oder "schwarz-weiß-marmoriert". Wenn ich versuchte, mir das vorzustellen oder es geistig in Bilder umzuwandeln, kam mir das irgendwie so komisch vor ... kindisch eben. Außerdem hat sich Mia auch im Laufe des Buches in eine Person verwandelt, die ich absolut nicht mehr mochte. Sie hat mich an manchen Stellen, besonders am Anfang, einfach extrem genervt. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten war es zum Beispiel auch der Satzaufbau, der mich ein wenig genervt hat. Ich habe noch kein Buch gelesen, in welchem so viele Wörter in Großbuchstaben geschrieben und in welchem so unglaublich viele Ausrufezeichen verwendet wurden ... und manchmal gleich drei oder mehr hintereinander. Nun, da mir der erste Teil allerdings so unglaublich gut gefallen hat, musste ich dem Buch eine Chance geben. Die Seiten verstrichen, die Geschichte nahm ihren Lauf und etwa ab Seite 200 ging es auch meinen Gefühlen für die Geschichte wieder aufwärts. Auf einmal war es wieder da, dieses Gefühl, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Mia war nicht mehr ganz so nervig wie am Anfang und auch Iason hat mir mal wieder gezeit, wieso ich mich so in ihn verliebt habe. Die Geschichte wurde interessanter und spannender, endlich passiete mal etwas und genau das hat mich auch in diese wunderbare loduunische Welt zurück geholt. Neue Charaktere kamen hinzu; interessante Protagonisten, von denen jeder seine ganz eigene Persönlichkeit hatte. Ich fand es auch super, dass es diesmal so viel über Bert zu lesen gab. Bert gehört wirklich zu meinen Lieblingen und meiner Meinung nach interessantesten Charakteren aus dem gesamten Buch. Auch die Wächter waren wirklich toll und mit ihnen kam dann auch endlich die von mir ersehnte Spannung. Der Schreibstil war - wie auch schon im ersten Teil - wirklich sehr schön und liebevoll. Man hat richtig gemerkt, wie viel Mühe die Autorin sich mit ihrer Geschichte gegeben hat. Man merkt richtig, dass sie dieses Buch mit Herz und Seele geschrieben hat. Es ist so detailiert und einfühlsam, dass man sich in der Art und Weise wie Kim Winter schreibt, regelrecht verlieren kann. Es sind keine sonderlich blumigen Worte, aber sie schafft es einfach, den Leser mit ihren Worten zu berühren und genau das ist es, was einen guten Autor aus macht. Natürlich gehört auch Ideenreichtum dazu, doch was bringt mir die beste Idee, wenn ich es nicht so umsetzen kann, dass ich meine Leser damit fessel? Im Großen und Ganzen hat mir das Buch trotz der Hindernisse am Anfang wirklich sehr gut gefallen. Ab der Mitte wurde es dann richtig richtig gut und ich konnte wieder sämtliche Emotionen bei mir feststellen: ich habe gelacht, geweint, mich geärgert und war unglaublich wütend ... wütend z. B. auf Iason und Skyto. Kim Winter hat dieser Geschichte wirklich das gewisse Etwas verliehen und trotz der von mir anfangs gerügten Mängel war es eine unglaubliche Freude, dieses Buch zu lesen und ich bin schon sehr sehr gespannt darauf, was als nächstes passieren wird. Fazit: Auf jeden Fall ein gelungener zweiter Teil mit ein paar kleinen Macken, die allerdings in den Hintergrund geraten, wenn man erst mal in der Mitte des Buches angelangt ist. Dieses Buch ist ein absolutes Muss. Und abgesehen davon besitzen diese Bücher mit die schönsten Cover, die ich kenne. Ich liebe sie einfach. Sie sind ein regelrechter Augenschmaus!!!

2

Anfangs befasst sich das Buch ausschließlich mit Mias Tagesablauf und ihrer Beziehung zu Iason. Diese ist alles andere als perfekt, immer wieder gibt es Streit. Sowohl Iason als auch Mia haben Geheimnisse voreinander. Seid dem Unfall hört Mia Stimmen, die sie zu sich locken wollen und es stellt sich einem die Frage: Ist Mia Rettung oder Untergang für Loduun? Bis ungefähr zur Hälfte plätschert der Plot so dahin, bis Kim Winter sich anscheinend entscheidet, dass doch jetzt endlich mal was passieren könnte. Ab der Hälfte folgen die Ereignisse Schlag auf Schlag. Allerdings lässt sich da ein ziemlich nerviges Muster erkennen: Egal in was für Schwierigkeiten Mia gerät, man kann es wirklich nicht ernst nehmen. Denn immer rettet irgendwer der guten Mia den Hintern. Und wenn ich immer sage, dann meine ich auch immer. Mia ist eigentlich kein eigenständiger Charakter, sondern eher ein kleines Leckerli, dem hinterhergehechelt wird. Um neue Erkenntnisse einzuführen wird immer wieder die selbe Struktur missbraucht: Mia wird entführt/ ihr passiert was, Iason/Finn/Skyto retten sie, bumm - neue Erkenntnisse. Das ist mir wirklich mehr als sauer aufgestoßen. Denn dadurch wollte einfach keine richtige Spannung aufkommen. Das Buch ist einfach ZU GUT. Selbst das Böse ist irgendwie gut und handelt nur in bestem Wissen und Gewissen. Kim Winter lässt etwas passieren und schwächt das ganze dann leider immer wieder ab. Sie nimmt sich quasi selber die Luft aus den Segeln. An sich steckt eine gute Idee dahinter, Intrigen, Geheimnisse und ein dramatisches Liebespaar - aber leider kommt es wie Zuckerwatteneinheitsbrei rüber. Die Bösen müssen BÖSE sein. So alá Voldemort, Präsident Snow usw. Wenn man ein gutes Buch schreiben will, kann man nicht alles nur zuckersüß und im alles-wird-gut-Modus schreiben. An sich hat mir die Idee gut gefallen. Kim Winter setzt allerdings einen fragwürdigen Mittelpunkt - auch nach nunmehr 1200 Seiten, die ich nun über Loduun und Mia gelesen habe stellt sich mir die Frage - wieso ist Mia so wichtig für das überleben und exestieren eines anderen Planetens? Was ist der Sinn hinter dem Ganzen? Es wirkt manchmal so, als wüsste Kim Winter das selber nicht so ganz. Es wird viel um den großen Brei herumgeschrieben. Die Geschichte wirkt so, als wolle die Autorin keinen ihrer Charaktere schlecht machen. Der Grundgedanke, dass hinter allem was passiert, egal wie schlecht die Mittel sind, immer etwas gutes steckt, ist einfach nicht nachvollziehbar. Denn dann könnten sich auch alle zum Picknick treffen und eine Flasche Sekt oder Orangensaft zusammen trinken. Eine rosarote Welt. Die Bösen sind nicht wirklich böse, Mia ist nie wirklich in Gefahr und die vielen romantischen Szenen bewirken bei mir dass, was passiert, wenn ich zuviel Eis esse - Bauchschmerzen. Wer von Band 1 verzaubert war, wird Band 2 definitiv lieben. Wer allerdings in Band 2 auf weniger Romantik und mehr Action gehofft hat, dem sei gesagt - Finger weg. Trotzdem hat mir Band 2 dann doch besser gefallen als Band 1.

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