Staying Alive
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Description
ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT.
Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter.
Zwischen Komik und Ernst: Der Alltag in der Notaufnahme
Mit spitzer Feder und einem Auge für die Absurditäten des Krankenhauslebens erzählt Eva Mirasol von den Höhen und Tiefen einer jungen Ärztin. Staying Alive ist ein Roman voller Witz, Charme und authentischer Einblicke in das Leben hinter den Kulissen der Notaufnahme. Scrubs lässt grüßen.
Ein Buch, das zum Lachen bringt und Spaß macht – perfekt für alle, die den Spagat zwischen Beruf und Privatleben kennen.
Book Information
Author Description
Dr. med. Eva Mirasol, geboren 1981, ist Ärztin und Autorin. Sie hat Kolumnen für die taz und die Zeitschrift der Berliner Ärztekammer geschrieben. Sie ist Mitglied mehrerer Lesebühnen und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Staying Alive ist ihr erster Roman.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein sarkastisch - unterhaltsamer Krankenhausroman. Die Autotin schafft es uns mit einem Aufenzwinkern den turbulenten Alltag einer Notaufnahme näher zu bringen. "Ich bin Ärztin. Das ist so etwas ähnliches wie Arzt." S.9 Inhalt: Ein großes Berliner Krankenhaus. Rettungsstelle. Montagmorgen. Es ist der 1. Arbeitstag für die Assistentsärztin Nicki. Der Oberarzt heißt sie mit ein paar Halbwitzen willkommen und überlässt sie dann dem alltäglichen Wahnsinn der Notaufnahme und sich selbst. Für Nicki beginnt ein Leben im Ausnahmezustand...und dann verliebt sie sich auch noch ausgerechnet in Micha, den Oberarzt... Wir begleiten Nicki durch ihren Alltag als Assistenzärztin mit skurrilen Patienten und ihren Erkrankungen/Beschwerden, immer zwischen Helfen können und Verzweifeln; dem nicht vorhandenen Privatleben und dem klischeehaften Verlieben in den Oberarzt; den Vorteilen gegenüber einer Ärztin; spüren die Hingabe/Aufopferung für den Beruf, der trotz des Stresses eine Berufung und letztendlich erfüllend ist. Ohne Humor, Geduld und Flexibilität wäre der Klinikalltag kaum zu schaffen - ein Dankeschön an all unser medizinisches Fachpersonal, das all das auf sich nimmt um uns zu helfen. Die Charaktere sind facettenreich und sympathisch. Gerade Nicki macht eine tolle Entwicklung durch und findet sich ein Stück weit selbst. Und auch die anderen Charaktere passen gut zusammen und schleichen sich ins Leserherz. Das die Autorin auch selbst Ärztin ist, kommt dem Buch zu Gute, da sie so genau weiß, wovon sie schreibt. Immer ein bisschen auf die Spitze getrieben und mit viel Sarkasmus/schwarzem Humor erhalten wir einen Blick hinter die Kulissen. Es gab lustige Anekdoten, skurrile Fälle, Banalitäten, Ratlosigkeit, Heilungen, Todesfälle und alles dazwischen. Trotz des ganzen Humores darf man die Ernsthaftigkeit dahinter nicht vergessen und das die überspitzten Situationen auch einen wahren Kern beinhalten. Ich komme selbst aus dem Gesundheitswesen und habe das Buch gerne gelesen. Ich wurde bestens unterhalten und habe so oft lachen müssen. Getreu dem Motto: "Es gibt nichts, was es nicht gibt!" Manchmal war mir aber die Humoristik ein bisschen too much, vielleicht weil ich es sonst nicht so gewohnt bin durchweg Sarkasmus zu lesen. (den ich generell sehr liebe) Der Schreibstil ist besonders, emotional, witzig und regt zum Nachdenken an. Die Autorin hat eine einzigartige und originelle Wortwahl. Der Roman gleicht größtenteils einer Erzählung/Aufzählung und punktet mit kurzen Kapiteln. Eva Mirasol schreibt mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit und selbst die medizinischen Aspekte versteht man gut. Auch dank der 81! teils sehr ausführlichen, witzigen Fußnoten...die für mich manchmal echt zu viel waren und den Lesefluss gebremst haben. Wir lesen aus der Ich-Perspektive und sind somit live dabei. Fazit: Für Fans von Krankenhaus-Serien und -Satire a la "Scrubs" oder "Dr House". Ein ungewöhnlicher, aber origineller Roman auf den man sich einlassen muss. Wer gern auch mal was anderes lesen möchte und mit schwarzem Humor umgehen kann, der sollte hier mal rein lesen. 4/5⭐️
„Ob es Menschen gibt, die einfach zur Arbeit gehen und tun, was sie tun müssen, ohne dass ihr Inneres parallel dazu die Handlung eines Bergdoktor-Romans inszeniert?“ Nicki ist neu als Assistenzärztin in einer Berliner Rettungsstelle und beschreibt in diesem Roman ihren beruflichen, privaten und vor allem emotionalen Alltag. Die Arbeitsbedingungen und Belastungen werden deutlich, aber trotz allem steht Nickis Gesamtleben (sofern vorhanden neben den Diensten 😉) im Vordergrund der Geschichte. Gut zu lesen, witzig, lebendig und auch mit begrenztem medizinischem Vokabular verständlich (und ein Glossar gibts auch).
House of God Berlin
Nicki, neu angestellte Ärztin, startet ihren Dienst in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses – und landet mitten im Chaos aus überfüllten Wartezimmern, skurrilen Patient:innen, nächtelangen Schichten und einem Vorgesetzten, der nicht nur fachlich Eindruck macht. Zwischen Humor, Zynismus und echtem Herzblut versucht sie, irgendwie „am Leben zu bleiben“ – beruflich wie privat. Eva Mirasol schreibt mit viel Witz, Ehrlichkeit und medizinischem Insiderwissen über den Krankenhausalltag. Man spürt, dass sie weiß, wovon sie spricht – und das macht das Buch glaubwürdig und lebendig. Besonders gelungen finde ich die Mischung aus bissigem Humor und den stillen, nachdenklichen Momenten, die zeigen, wie fordernd (und manchmal absurd) dieser Beruf sein kann. Ein bisschen hat mir aber ein stärkerer roter Faden gefehlt – manche Episoden wirken eher wie lose Anekdoten als Teil einer durchgehenden Geschichte. Trotzdem mochte ich Nicki sehr und fand das Buch insgesamt super unterhaltsam und authentisch. Witzig, ehrlich und manchmal bitter – ein realistischer Blick hinter die Krankenhauskulissen, der zum Schmunzeln und Nachdenken bringt.
Sehr amüsant 😅 aber auch erschreckend
✨Neuzugang 2025✨ Zitat: „Seit wann fotografierst du in deiner Freizeit Gefängnisse?“ - „Das ist das Dienstzimmer, in dem der Nachtdienst schlafen kann.“ 😂😂😂 Manchmal braucht man ein ganz anderes Buch und das habe ich hier definitiv bekommen. Danke schön für die Empfehlung, liebe Manja ☺️☺️. Kurz zum Inhalt: Nicki ist Assistenzärztin und fängt in der Rettungsstelle eines Berliner Krankenhauses an. Ihr Leben wird schnell zum permanenten Ausnahmezustand. Und dann ist da auch noch Oberarzt Micha… Ich habe das Buch sehr gern gelesen und an wirklich vielen Stellen gelacht. Das war das beste an dem Buch, dass es wirklich lustig war. Und es ist auf jeden Fall sehr interessant zu erfahren, wie es in einer Rettungsstelle zugeht. Wenn Ihr empfindlich auf medizinische Themen reagiert, dann ist das Buch nichts für Euch. Die halbgare Liebesgeschichte, die wirklich aus dem Nichts kam, hätte ich nicht gebraucht. Das letzte Drittel hält außerdem einige triggernde und von mir nicht geliebte Themen bereit. Insgesamt ein gutes Buch mit einem deprimierenden Ende, welches aber nur aufzeigt, wie es mit dem Gesundheitssystem steht. Wer heutzutage noch Arzt im Krankenhaus werden möchte, hat meinen Respekt und meine ganze Dankbarkeit. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 3,5/5⭐️⭐️⭐️

Sehr unterhaltsam!
Nicki, Assistenzärztin der Rettungsstelle Nicki hat eine neue Stelle in einer großen Berliner Klink angetreten. Doch bereits am ersten Tag sieht sie, wie viel in der Rettungsstelle dort los ist und bekommt weder von ihrem Vorgesetzten noch ihren Kollegen eine Schonzeit. So ist sie mitten im täglichen Wahnsinn von Kleinigkeiten bis hin zu Reanimationen gefangen und wird schnell zu einer erfahrenen Ärztin. Doch sie hat kaum Freizeit und bald mehr Überstunden, als sie zählen kann. Trotzdem mag sie ihren Job als Ärztin und erlebt so einige skurrile Situationen, die es aufzuschreiben lohnt. Außerdem ist da noch Micha, der attraktive Oberarzt, der mit seinem speziellen Humor willkommen heißt und sich dann ganz unbemerkt in ihr Herz schleicht... Eva Mirasol ist selbst Ärztin und kennt den Trubel und die Hektik einer Notaufnahme selbst sehr gut. Mit viel Witz und fachlichem Wissen vermittelt sie ihren Leser*innen die alltäglichen, komischen bis traurigen Situationen und baut durch die Authentizität schnell eine Bindung auf. Besonders das Zitat "Ich bin Ärztin. Das ist so etwas ähnliches wie Arzt." ist einprägsam und leider wahrer, als es anfangs den Anschein hat. Als Krankenschwester in einer Notaufnahme kenne ich den täglichen Wahnsinn sehr gut. Auch deshalb kann ich den teilweise schwarzen und makabren Humor gut nachvollziehen. Denn die Tage in einer, wie die Autorin es nennt, Rettungsstelle sind lange, hart und wirklich zehrend. Sehr gut gefällt mir neben der fesselnden Handlung und den vielen Anekdoten aus dem Klinikalltag auch die gut verständlichen Erklärungen zu sämtlichen Fachbegriffen am unteren Rand der jeweiligen Seiten. Ein rundum gelungener Roman, der mich gefesselt und häufig an eigene Patientenbegegnungen erinnert hat.

👩🏻⚕️🏥🩺 „Staying Alive“ von Eva Mirasol 🩺🏥👩🏻⚕️
In diesem Buch begleiten wir Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, die ohne großes Warmwerden direkt in der Rettungsstelle eines großen Krankenhauses landet. Und wer schon einmal selbst in einer Notaufnahme war, egal ob als Patient oder hinter den Kulissen, weiß, was dort los ist. Genau dieses Gefühl fängt das Buch sehr treffend ein: Hektik, Überforderung, Zeitdruck, emotionale Grenzsituationen, Situationskomik, sehr viel Sarkasmus (ohne das wäre man verloren) und der ständige Spagat zwischen Professionalität und Menschlichkeit. Nicki ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Ihre Überforderung wirkt ehrlich und nachvollziehbar, ihre Gedanken authentisch. Man merkt schnell, dass hier nicht beschönigt wird, sondern ein realistischer Blick auf den Krankenhausalltag gezeigt wird. Besonders spannend fand ich die vielen Einblicke in die Rettungsstelle selbst. Es gibt kuriose, dramatische, traurige und manchmal auch absurde Situationen, bei denen ich mehrfach dachte: Das wusste ich so noch gar nicht. Genau diese Passagen fand ich extrem interessant und aufschlussreich. Wenn ich einen kleinen Wunsch äußern dürfte, dann den nach noch mehr solcher Einblicke. Gegen Mitte driftet die Geschichte stellenweise etwas stärker ins Privatleben ab, als ich es gebraucht hätte. Das ist allerdings wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn auch diese Teile gehören natürlich zu Nickis Alltag dazu und zeigen, wie sehr Beruf und Privatleben ineinandergreifen. Besonders schön fand ich, dass das Buch das Unperfekte und Menschliche zeigt. Fehler, Überforderung, Zweifel und Unsicherheit haben hier genauso Platz wie Humor und Zusammenhalt. Genau das macht die Geschichte so glaubwürdig und nahbar. Der Schreibstil ist angenehm, locker und gut zu hören. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gelesen von der wunderbaren Vanida Karun. Sie passt perfekt zur Protagonistin und trägt die Geschichte mit viel Gefühl, Timing und Sympathie. Für mich eine Idealbesetzung und definitiv ein zusätzlicher Pluspunkt. „Staying Alive“ ist für mich ein sehr interessantes, unterhaltsames und gleichzeitig nachdenkliches Buch geworden. Es bringt zum Schmunzeln, zeigt aber auch die harten Seiten des Krankenhausalltags und lässt einen mit viel Respekt auf Menschen blicken, die diesen Beruf ausüben. Ich habe dem Buch 5 Sterne gegeben und hoffe sehr, dass noch mehr davon kommt. Ich würde Nicki und ihre Kollegen liebend gern weiter begleiten und noch viele weitere kuriose, dramatische und menschliche Geschichten aus dem Krankenhausalltag erleben. 💛 5 von 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟 🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼

Kurzweilig und lustig.
Ich fand das Buch sehr amüsant und habe es sehr schnell durchgelesen. Die Themen sind zwar tiefgehend, aber es ist immer in einem lustigen Ton geschrieben. Was mich gestört hat, sind die vielen seltsamen Zitate. Dabei hatte ich immer das Gefühl, dass ich das eigentlich kennen sollte.
Ein fesselndes, humorvolles Buch, welches ich gerne weiterempfehle
🩵STAYING ALIVE🩵 von Eva Mirasol, erschienen im Ullstein Taschenbuch Verlag, ET 30.05.2025, 366 Seiten ✨ Leseempfehlung ✨ "So witzig wie Eva Mirasol hat noch nie jemand über den Pflegenotstand geschrieben." - SRF Kultur Krankenhausalltag, Humor, Work-Life-Balance, Selbstfindung Autorenportrait: Eva Mirasol, geboren 1981, ist Ärztin und Autorin. Sie hat Kolumnen für die taz und die Zeitschrift der Berliner Ärztekammer geschrieben. Sie ist Mitglied mehrerer Lesebühnen und lebt mit ihrer Familie in Berlin. „Staying Alive“ ist ihr erster Roman. Mein Leseeindruck: Ich bin euch noch den Leseeindruck zu diesem Buch schuldig, welches ich schon im Juni gelesen habe: Dieses Buch hat mich durch die schweren Tage begleitet, als ein Mitglied meiner Familie auf der Intensivstation lag, es hat mir geholfen, den Klinikalltag besser zu verstehen, annehmen zu können, unsere Situation besser zu verarbeiten. Im Buch geht es um eine junge Assistenzärztin, die ihren ersten Job in der Rettungsstelle eines Berliner Krankenhauses antritt, konfrontiert mit skurrilen Menschen, Notfällen, Kollegen….Mir hat der Erzählstil von Eva Mirasol ausgesprochen gut gefallen, denn sie schreibt leidenschaftlich, humorvoll, aufklärend, fesselnd, Klinikalltag und Gefühle spürbar. Gekonnt lernt der Leser den Arbeitsalltag der Ärztin kennen, der manchmal für die junge Frau selbst zu einem Kampf ums Überleben wird. Tauchen ein in die Welt der Pflege und des Krankenhauses. Findet die Protagonisten einen guten Weg für sich selbst und vielleicht auch die Liebe? Fazit: Ein fesselndes, humorvolles Buch, welches ich gerne weiterempfehle! Eure, Claudia

Mal was anderes Das besondere Highlight des Buches sind die Fussnoten. Medizinische Fachbegriffe werden für Laien auf humorvolle Art erklärt. Auch wenn der Lesefluss dadurch gestört wird, ist es wirklich witzig gelöst. Nebst den überzeichneten Patientinnen und Patienten Sequenzen werden auch ernstere Themen wie die Stellung der Frauen bzw. Mütter im Job aufgegriffen. Stets humorvoll verpackt, aber auch nachdenklich stimmend. „Kurz vor Dienstende sind immer noch zehn ungesehene Patienten im Warteraum. Der Hälfte klebe ich ein Pflaster auf einen Mückenstich. Auf einen nicht entzündeten, wohlgemerkt. „Ich dachte, es könnte vielleicht etwas Schlimmes sein“, sagt der Mann, der deutlich älter ist als fünf Jahre. „Ja“, sage ich. „Vermutlich ein Nashornbiss, die eitern schnell.“
Wirklich amüsant und unterhaltsam. Es wurde humorvoll, aber auch die Ernsthaftigkeit eines Alltags in der Notaufnahme beschrieben. Manchmal war mir die Wortwahl zu derbe. Ein paar Schwächen hatte das Buch, aber für zwischendurch war es echt nett zu hören. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgehört.
Mal was anderes.
Nachdem ich schlecht reingefunden habe, war es für 2,3 Kapitel erst einmal das Hörbuch, danach ging es mit dem Lesen auch besser. Ich mochte definitiv den Humor und sobald ich mit den vielen Kollegen besser zurechtkam, war auch Sympathie da. Allerdings war ich nicht auf den Schreibstil gefasst. Wenn man eine Romanceleserin ist wie ich, kann man es mitunter ein wenig platt finden, was die Gefühle und generell emotionale Szenen angeht. Es wirkte ein wenig gestelzt an der ein oder andere Stelle. Leider. Aber wenn man sich damit abfindet, oder garnicht erst damit rechnet, der kann sich zurücklehnen, sich unterhalten lassen und nebenher auch eine Menge medizinischer Begriffe kennenlernen.
Das Buch ist nicht nur unglaublich lustig, sondern trifft auch den Klinikalltag auf den Punkt. Mit viel Humor, Charme und einem ehrlichen Blick hinter die Kulissen wird der Krankenhauswahnsinn authentisch rübergebracht . Ich habe oft laut gelacht – und mich gleichzeitig an viele reale Situationen erinnert gefühlt. Ein Muss für alle, die im Gesundheitswesen arbeiten oder einfach gute Medizinsatire lieben! Eins der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Absolute Leseempfehlung ❤️
Kein Arztroman – aber ein Ärztinroman 😉
Nicki wird als noch unerfahrene Assistenzärztin in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses direkt ins kalte Wasser geworfen. Sehr realitätsnah, witzig humorvoll und erfrischend unterhaltsam hat die Ärztin und Kolumnistin Eva Mirasol ihr Romandebüt abgeliefert. Es geht keineswegs nur um die irrwitzigen Vorkommnisse und völlige Überforderung von Ärztinnen und Pflegepersonal im Alltagswahnsinn der Rettungsstelle, sondern auch um kollegiales Miteinander, die Schwierigkeit Familie und Beruf mit endlosen Überstunden zu vereinbaren und die ganz persönlichen Lebensumstände der Protagonistin und ihrer Kollegen mit den ganz eigenen menschlichen Problemen. Die ziemlich authentischen Einblicke in die Strukturen einer heillos überfüllten Notaufnahme müssen uneingeweihten Lesern schwarzhumorig erscheinen, sind aber realistisch betrachtet näher an der Wahrheit als man denkt, auch wenn man sich beim Lesen herrlich amüsiert über kluge Beobachtung und witzige Dialoge. Wunderbar unterhaltsam!
Eine witzige Abwechslung mit überraschendem Tiefgang 🏥💉
Ich musste bei dem Buch sehr viel grinsen und fand sowohl den Schreibstil, als auch den Humor eine erfrischende Abwechslung. Wahrscheinlich sind aber auch genau das die zwei Gründe warum manche das Buch gar nicht mögen. Man muss sich drauf einlassen zu Mal das Buch auch intensive Themen behandelt. Wirklich überrascht und zum Lächeln gebracht hat mich das Ende der Geschichte!!
Kurzweilig, Humorvoll und mal was anderes
Es geht um Nicki, welche als Assistenzärztin neu in einer Berliner Rettungsstelle beginnt und direkt ins kalte Wasser geworfen wird. „Überflüssig, funktionslos und grundlos gereizt - Sie sind wie ihr Blinddarm!“ Man merkt aufjedenfall, dass die Autorin Ahnung von den Fachbegriffen hat und ich musste einige Male herzhaft lachen (nur mit Sarkasmus und Humor überlebt man tatsächlich die Arbeit in solchen Bereichen). Auch wenn man keine Vorkenntnisse hat, wird man durch die Fußnoten gut aufgeklärt und kann einiges dazu lernen. Dennoch fand ich den Schreibstil zwar sehr humorvoll aber eher etwas abgehakt und plump an manchen Stellen. Ich fand es schade das einige Beziehungen, welche sich im laufe des Buches entwickeln, nicht näher in der Entstehung beschrieben wurden sondern man als Leser vor vollendete Tatsachen gestellt wurde wobei ich mir dachte: okey wann und wie ist das denn passiert. Im großen und Ganzen eine nette Unterhaltung, die sich gut lesen lässt.

Werbung| selbstgekauft Staying Alive| Eva Mirasol| Ullstein Verlag| ET 30.05.2025 Wo sind die Grey’s Anatomy Fans? ~Ich bin Ärztin. Das ist so etwas Ähnliches wie Arzt.~ Willkommen in einer Mischung aus Grey’s Anatomy und Scrubs: Medizinisch, urkomisch dank viel schwarzem Humor und ehrlich an Emotionen. Ich hab den Titel letzte Woche gelesen und war direkt neugierig, ich liebe es einfach Bücher zu entdecken, die ich zuvor nirgends gesehen habe. Der Klappentext hat dann direkt zum Kauf geführt. Es geht um Nicki, Assistenzärztin in einem Berliner Krankenhaus, die uns als Leser ganz unverschönt in ihren Alltag zwischen „Notfällen“, hierarchischen Strukturen der Medizin und das Problem mit zwischenmenschlichen Beziehung mitnimmt. ~ Vielleicht lässt sich die gesamte Notfallmedizin auf zwei einfache Regeln herunterbrechen: Erstens: Wer möglichst schnell drankommen will, gibt Brustschmerzen an. Zweitens: Wer möglichst lang drankommen will, wählt Ganzkörperkribbeln.~ Geschrieben in der Ich-Perspektive, hatte die Autorin direkt eine Ebene zwischen Nicki und mir geschaffen. Ich hab dieses Buch so sehr gefühlt: Patienten, Dramen, Leitlinien, schwarzer Humor, denn ohne geht’s gar nicht und das Problem mit den sozialen Bindungen bei Schichtdienst. Rettungsdienst ist nicht Krankenhaus aber es gibt so viele Parallelen. Dieses Buch ist so nüchtern ehrlich, das geht nur wenn die Autorin weiß wovon sie schreibt, denn Sie ist selbst Ärztin und das mit dem Schreiben ist ihr ziemlich gut gelungen. Volle Empfehlung mit 4,5⭐️ von mir für jeden der Lust auf eine Art medizinische RomCom hat.

Schwarzer Humor trifft Klinikchaos
🚑💉🏥😂📚❤️🩹👩⚕️💔 Ich gebe Staying Alive von Eva Mirasol 4 von 5 Sternen, weil es mich echt abgeholt hat mit seiner Mischung aus Realität und Humor. Wir begleiten Nicki, die als Assistenzärztin frisch ins Getümmel einer Berliner Notaufnahme geworfen wird. Kein sanfter Start, sondern gleich volle Breitseite: überfüllte Wartebereiche, absurde Patientengeschichten und ein Kollegium, das genauso überarbeitet wie skurril ist. Besonders der Oberarzt Micha bringt ein bisschen Herzklopfen in den Stressalltag, aber immer mit diesem Augenzwinkern, das dem Buch so gut steht. Was mir richtig gut gefallen hat: Der Schreibstil ist super flüssig und es gibt viele kurze Kapitel, die perfekt zum Wegsuchten sind. Man merkt total, dass die Autorin selbst Ärztin ist – sie streut ihr Fachwissen so charmant ein, dass man sich schon fast selbst wie ein kleiner Profi fühlt, ohne dass es trocken wirkt. Der Humor ist teilweise ordentlich schwarz, aber genau das macht das Buch so authentisch. Es ist eben kein weichgespülter Arztroman, sondern zeigt den Wahnsinn hinter den Kulissen ziemlich ungeschönt. Klar, die Romanze zwischen Nicki und Micha ist ein bisschen vorhersehbar und vielleicht nicht das Rad neu erfunden, aber sie passt gut rein und lockert das Ganze schön auf. Das Cover mit dem Retro-Look und den grellen Farben? Finde ich super passend – es fängt den schrägen Ton der Geschichte perfekt ein. Alles in allem ein witziges, ehrliches Buch, das zeigt, wie man im Klinikalltag zwischen Chaos und Katastrophe trotzdem irgendwie überlebt.

Ein Buch voller Leben!
ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT. **** Worum geht es? **** Nicki fängt als Assistenzärztin neu im Berliner Großkrankenhaus an. Sofort wird sie in die Untiefen der Notaufnahme katapultiert – freie Tage, was ist das? Viel Stress, wenige freundliche Worte und eine aufkeimende Verliebtheit bahnen sich an. Kann es noch schlimmer werden? **** Mein Eindruck **** Diese Geschichte ist unkonventionell, herrlich witzig und gleichzeitig nah am echten Leben. Besonders positiv überrascht hat mich, dass es keine einzelnen Episoden, sondern ein zusammenhängendes Erleben ist. Die Charaktere sind lebendig beschrieben, und die Protagonistin wuchs mir direkt ans Herz – mit wunderbar ehrlichen Gedanken und einem Verhalten, das nicht nach Perfektion strebt, sondern einfach menschlich ist. Ein Buch voller Gefühle, kleiner Verfehlungen, dem Wahnsinn des beruflichen Alltags – und wenigen Momenten der Ruhe. Besonders gefallen hat mir der tiefere Einblick in das Leben einer Ärztin, in das Pflegepersonal, die Chefärzte und all das, was dazugehört – mal mit moralischem Zeigefinger, mal humorvoll angeregt, stets authentisch und tiefgehend – aber immer so, dass man das Buch genießen konnte, ohne dass es zu schwer wurde. Trotz allem: Manchmal empfand ich es als etwas langatmig. Ich wollte nicht in jedes Detail eintauchen. Für das Verständnis war das kein Problem, aber es bleibt ein kleines „aber“ – vielleicht, weil der unterhaltsame Ton nicht immer durchgängig gehalten wurde. **** Empfehlung? **** Das Buch ist definitiv anders – und wer gerne zeitgenössische Geschichten liest und bei trockenem Humor mitlachen kann, sollte hier genauer hinschauen. Auch ideal für zwischendurch oder für ein nettes, abendliches Austauschgespräch.
Humoristischer, realistisch darstellender Roman über die Arbeit in der Notaufnahme mit rasanter Entwicklung der Protagonistin
Als bekennende Arztroman-Liebhaberin war ich sehr neugierig auf „Staying alive“ von Eva Mirasol und das Debüt der Autorin hat mich nicht enttäuscht. 😊 In „Staying alive“ begleiten wir die frischgebackene Assistenzärztin Nicky bei ihrer Arbeit in der Notaufnahme. Mit viel Humor, medizinischen Fällen und persönlicher Entwicklung der Protagonistin, flog ich schier durch das Buch und habe mir das turbulente Arbeiten in der Notaufnahme genau so vorgestellt. 🤭 Und dann ist da natürlich (😉) noch der heiße Oberchef Micha, in den sich Nicky Hals über Kopf verliebt. Den Verlauf der Geschichte würde ich als rasant beschreiben, denn ein Vorfall kommt (und übertrumpft) den anderen und die eine oder andere Sache ging mir dann doch ein bisschen ZU schnell, aber hey, Roundabout: I Like it! ❤️

Ein sarkastischer Arztroman – definitiv kein klassisches Leseerlebnis. Ich musste öfter lachen, gerade wegen des trockenen Humors und der über 80 (!) Fußnoten, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch echt lehrreich waren. Wer medizinische Anekdoten mit einem Augenzwinkern mag, kommt hier auf seine Kosten. Was mir gefehlt hat, war die eigentliche Geschichte. Vieles wirkte abgehackt, emotionslos, und der rote Faden ging zwischendurch leider verloren. So plätschert die Story leider dahin, ist weder Liebesgeschichte, noch lustig, oft sachlich und auch traurig realistisch. Was bleibt ist eine Geschichte mit viel Potential, wo man mit schriftstellerischen Knowhow zu etwas grossartigem hätte machen können. So bleibt es sehr sachlich, durchaus interessant - aber leider nur das.

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? Dieses Buch wurde mir mit den Worten vorgeschlagen: „Eines der humorvollsten Bücher des Jahres – Scrubs trifft auf Grey's Anatomy.“ Da ich eine Zeit lang Arztserien regelrecht verfallen war, wollte ich das Ganze gerne mal in Buchform ausprobieren. Außerdem lache ich gerne – also deutete alles darauf hin, dass mir dieser Kein-Arztroman gefallen könnte. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Allein schon bei den ersten Sätzen – „Ich bin Ärztin. Das ist so etwas Ähnliches wie ein Arzt.“ – traf die Autorin genau meinen Humor. Ich mag es, wenn Situationen überspitzt dargestellt und damit Klischees voll erfüllt werden. Schnell spürte ich: Das wird gut! Doch die Ernüchterung kam schneller, als mir lieb war. Das lag zum einen an der Story an sich, die bei mir nichts auslöste – kein Mitleid, keine Freude, kein Spaß, keine Nähe zu den Protagonist*innen. Zum anderen störten mich die vielen, sehr ausführlichen Fußnoten, die manchmal so lang waren, dass sie sich über zwei Seiten zogen – sodass man danach erst einmal schauen musste, wo der eigentliche Text weiterging. Das hat meinen Lesefluss erheblich gestört. Ich weiß nicht einmal, ob das nicht auch der Grund war, warum ich die Story irgendwann nicht mehr so interessant fand. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Letztlich habe ich mich aber dagegen entschieden und die Fußnoten weitgehend ignoriert. Einiges weiß man einfach auch so – ohne Arzt zu sein. Trotzdem muss ich sagen: Diese Geschichte hat mir leider nicht gefallen. Der Klappentext hat in meiner Vorstellung etwas anderes versprochen als das, was ich bekommen habe. Deshalb bin ich etwas enttäuscht. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Der alltägliche Wahnsinn in einer Berliner Notaufnahme – klischeehaft und überspitzt dargestellt, dadurch sowohl humorvoll als auch erschreckend. Meinen Geschmack hat es allerdings nicht getroffen.

Spritzig witzig und so viel mehr!
Das Buch ist eine geniale Mischung aus derbem Humor, Reallife und guter Romantik. Für mich hätte die Romantik allerdings ein bisschen mehr sein können. Ich bin an zwei Abenden einfach soooo durchs Buch geflogen. Der Erzählstil war einfach super flott und irgendwie besonders. Ich mochte ihn wirklich sehr. Nicki ist eine tolle Hauptprotagonistin. Ein wirklicher Mensch mit Ecken und Kanten. Micha, Martin, Nina, Schwester Beate und noch so viele mehr waren einfach der Knaller. Ich kann das Buch nur empfehlen für alle die mal etwas anderes lesen wollen! 💕
Das Buch „Staying Alive“ von Eva Mirasol fand ich großartig. Es handelt von der Assistenzärztin Nicki, die in einem Berliner Krankenhaus in der Notaufnahme anfängt. Ich würde sagen, es ist eine Mischung zwischen Grey’s Anatomy und gute Zeiten, Schlechte Zeiten mit sehr authentischen Verhältnissen innerhalb eines Krankenhauses. Nicki ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der man sehr gut mitfühlt und die ihr Privatleben wie auch ihr Berufsleben sehr mitnehmend beschreibt. Da ich selbst knapp 10 Jahre also Anästhesie Pflegekraft in einer großen Klinik gearbeitet habe, fand ich die Blickwinkel auf die einzelnen Abteilungen unglaublich authentisch. Eine Stelle, die mich direkt in der Leseprobe überzeugt hat, war das latente Orthopäden Bashing auf den ersten Seiten.. ich hab’s geliebt. Alles in allem ein sehr humorvolles Buch mit einem tollen, sich gut lesen lassenden Schreibstil. Ich habe schon einige Menschen im Hinterkopf an denen ich das Buch empfehlen werde. Vielen Dank für die authentischen Einblicke.
Sehr viel Humor und Ironie - und das in der Notaufnahme einer Rettungsstelle😂
Ein sehr humorvolles Buch, trotzdem mit lehrreichen Hintergründen. Nicki ist Assistenzärztin und fängt in der Notaufnahme an - wo alles drunter und drüber geht. ... Hauptsächlich geht es hier wirklich um die Arbeit in der Notaufnahme - und zwar mit reichlich Ironie und Humor. Ich würde auf jeden Fall sagen, der Witz ist hier das wichtigste Thema, wir haben hier schließlich auch einen Unterhaltungsroman, kein Sachbuch😂 Mir hat das Buch gut gefallen, gerade am Anfang fand ich es unfassbar witzig geschrieben. Leider hat es sich mit der Zeit immer mehr wiederholt und irgendwann waren die Witze die gleichen und ich habe mich ziemlich durch die letzten Seiten gequält... Was ich wirklich schade finde, denn die ersten Seiten hatten mich soo begeistert!🫠 Trotzdem habe ich an vielen Stellen gelacht. Und man hat ziemlich viel gelernt, schließlich ist die Autorin selbst Ärztin und hat viel Infos eingebaut, dabei auch medizinische Begriffe erklärt usw. -> ich kann mir aber vorstellen, dass das für einige zu viel Sachthema ist. Außerdem wird (zwar auf humorvolle Weise, aber trotzdem) auf die Arbeit in der Notaufnahme aufmerksam gemacht von der körperlichen und psychischen Überforderung, der Unterbesetzung bis hin zu fragwürdigen Patienten. Das fand ich sehr gut verpackt und obwohl der Roman mir insgesamt nicht zu 100% gefallen hat, wird er mir dennoch im Gedächtnis bleiben, denn einzigartig ist er auf jeden Fall!!🙃 Illustration / KI-generiertes Bild

Kein richtiger Roman sondern eher kurze Geschichten aus dem Alltag einer Assistenzärztin aus Berlin. Es wird dabei mit sehr viel Humor auf unser Gesundheitssystem insbesondere auf den aktuellen kritischen Zustand in Rettungsstellen aufmerksam gemacht. War wirklich ganz lustig, ab und zu haben sich einige Themen etwas wiederholt
Ich bin zwiegespalten 🙈 richtig zwiegespalten 😅 Auf der einen Seite find ich das Krankenhaussetting richtig cool (auch wenn sehr überspitzt und manchmal auch leicht unrealistisch dargestellt wird- und ja ich arbeite selber in der Pflege in einem Krankenhaus 😅) Auf der anderen Seite hat die Story wirklich null roten Faden 🙈 man fühlt sich beim lesen eher wie in einer Achtbahn .. man wird von rechts nach links geschleudert und nichts wird so wirklich fertig erzählt 😬
Krankenhaus Roman
Meine Rezension zu „Staying Alive“ von Eva Mirasol – 3 von 5 Sternen In Staying Alive begleitet man Nicki, eine junge Assistenzärztin, die ihren Dienst in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses antritt. Sie ist motiviert und freut sich auf die neue Herausforderung, doch der Alltag in der Klinik ist alles andere als leicht. Zwischen schwierigen Patienten, stressigem Schichtdienst und den ersten Anzeichen einer möglichen Liebesgeschichte muss sie lernen, Beruf und Privatleben irgendwie miteinander zu vereinbaren und nicht komplett unterzugehen. Trotz der enormen Belastung durch die wechselnden Schichten und den ständigen Druck gelingt es Nicki, im Laufe der Geschichte echte Freundschaften zu schließen, die ihr Halt geben. Diese Beziehungen bringen etwas Leichtigkeit in ihren oft fordernden Alltag und sorgen dafür, dass das Buch nicht nur von medizinischem Ernst, sondern auch von menschlicher Wärme geprägt ist. Der Schreibstil von Eva Mirasol ist humorvoll und flott, was die Lektüre angenehm macht. Gleichzeitig werden aber auch ernste Themen wie Überlastung im Gesundheitssystem, emotionale Erschöpfung oder der Umgang mit Tod und Leid angesprochen – allerdings, wie ich finde, manchmal etwas zu oberflächlich oder zu locker. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit gewünscht, um den realen Herausforderungen im medizinischen Beruf wirklich gerecht zu werden. Besonders gut gefallen hat mir das Ende des Romans: Es vermittelt eine schöne Botschaft und zeigt, dass es im Leben – trotz aller Hingabe zum Beruf – auch noch andere wichtige Dinge gibt. Für mich war das ein runder Abschluss, der zum Nachdenken anregt. Vorallem wenn man selber im Gesundheitsbereich gearbeitet hat. Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Roman mit sympathischen Figuren und einem realistischen Einblick in den Krankenhausalltag.
Highlight mit leichten Schwächen Der Titel trifft es auf den Punkt, denn in „Staying Alive“ kämpft Nicki im hektischen Krankenhausalltag buchstäblich ums Überleben (ihrer Patient*innen). Und da Nicki nun mal ÄRZTIN ist, verweist der Untertitel zurecht darauf, dass es sich hierbei nicht um einen Arztroman handelt – es kommt halt eben doch auf die kleinen Unterschiede an. Der Roman ist sehr originell und unterhaltsam. Mit viel schwarzem Humor zeichnet Eva Mirasol ein realistisches Bild des stressigen Krankenhausalltags. Dabei gelingt ihr gekonnt der Spagat zwischen skurrilen Szenen und tiefgründigen Themen (ernsthafte Erkrankungen, Versterben von Patient*innen und Selbstzweifel). Besonders gut gefällt mir, dass man einen Einblick in die Herausforderungen und Vorurteile erhält, mit denen Ärztinnen auch im wahren Leben konfrontiert werden. Die Hektik der Rettungsstelle wird durch die kurzen Kapitel, gelegentliche Gedankensprünge und den „schnellen“ Erzählstil noch unterstrichen. Doch leider wirkt dadurch alles auch recht oberflächlich. Nicki (Protagonistin und Ich-Erzählerin) bin ich daher als bis zuletzt nicht richtig nahe gekommen. Die Autorin, die selber Ärztin ist, verwendet viele medizinische Fachbegriffe, welche anschließend in Fußnoten auf humorvolle Weise erklärt werden. Zwar empfand ich diese Erläuterungen durchaus interessant und hilfreich, doch insgesamt waren sie so zahlreich und ausführlich, dass sie meinen Lesefluss beeinträchtigt haben. Sprach- und Erzählstil waren nicht immer ganz rund und die Handlung wirkte teilweise sehr konstruiert. Zudem verwendet die Autorin zahlreiche Zitate von Fußballern, Filmcharakteren, etc. und kreiert zumeist auf diese Weise die herrlich skurrilen und humoristischen Szenen. Fazit: Auch wenn der Roman ein paar kleine Schwächen hat, brachte mich die Lektüre oft zum Schmunzeln und Nachdenken. Für mich ist „Staying Alive“ daher definitiv ein Highlight und absolut lesenswert.
"Story of my life" Eine junge Assistenzärztin, alleingelassen in der Notaufnahme. "Kein Arztroman", vielmehr eine humorvolle Aufbereitung des echten Lebens. Überspitzt, übertrieben? Das mag jeder selbst entscheiden. Für Nichtinsider vieleicht etwas unglaubwürdig. Ich habe darin so oft mein eigenes Ich wiedergefunden, auch ich war mal der blutjunge Anfänger in der ZNA. Ich habe mich verserstanden gefühlt in jedem Wort. Ich musste lachen, das lachen war aber oft bittersüß. Der Job geht nicht einfach an einem vorüber. Das Ende war unpassend in dem mM recht genialem Buch.
Grey's Anatomy trifft Fifity Shades of Grey. Es war okay aber die Weise wie sie und die anderen Kollegen mit Patienten umgehen ging ja mal gar nicht. Es war auch immer so ein hin und her kommt auf jeden Fall nicht in meine Top 10. Trotzdem der Schreibstil war gut aber der Inhalt nicht so meins deswegen auch nur 2 Sterne.
Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter.
Habs geliebt !!
Dieses Buch... oh man!! Es war einfach ein herrliches Erlebnis dieses Buch lesen zu dürfen ! Ich persönlich fand die ungeschönte Realität des Krankenhausalltags in einer Notaufnahme sehr erfrischend und vor allem echt! Der Schreibstil war unfassbar humorvoll, sarkastisch und einfach lustig. Ich ziemlich habe ziemlich häufig laut losgelacht oder auch geschmunzelt. Neben den erfrischend leichten Themen wurden selbstredend auch sehr viele heftige, schwere Themen angesprochen, seien es die Schicksale der Patient/innen oder die der Ärzt/innen. Letztere haben es wahrlich nicht leicht und einen ziemlich anspruchsvollen, fordernden Beruf gewählt. Umso gelungener fand ich was die Autorin hier geschaffen hat: einen realitätsnahen Einblick in den Arbeitsalltag, der zugleich nicht zu schwer für ein Buch war und mit einem wunderbar herrlichen Schreibstil gekrönt wurde. Vielen Dank dafür !! ♡
Für mich ist es tatsächlich wichtig vorher mitzuteilen, dass ich auch im gleichen Fachgebiet tätig bin, in dem dieses Buch spielt. Ich konnte daher die Themen im Buch sehr gut nachvollziehen, habe teils mitgelitten, mitgefiebert und mitgelacht. Es fühlte sich sehr realistisch an. Ja wirklich, so geht es in einer großen deutschen Notaufnahme ab - Massenabfertiggungen, Banalitäten drängeln sich vor richtige Notfälle, keine Zeit für Trauer und Angehörigengespräche, geschweige den für Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Toilettengänge! Manchmal fand ich aber Passagen etwas zu oberflächlich, gerade für Lesende, welche nicht vom Fach sind. Dafür waren die Fußnoten teils schon sehr witzig beschrieben. Selbst als Fachidiot musste ich diese lesen und oft schmunzeln. Das Fazit des Buches für mich ist: Das deutsche Gesundheitssystem ist so ziemlich kaputt. Man brauch sich nicht zu wundern, wenn junge Menschen den Beruf zeitnah wieder verlassen, weil sie schon nach kurzer Zeit psychisch und physisch am Ende sind. Wer will schon so arbeiten?! Und ich unterstütze junge Menschen, die den Absprung schaffen, wie die Ärzte in diesem Buch und ihren Träumen nachjagen - denkt an euer Leben, euer Befinden und euch selbst und macht das, was euch wirklich gut tut!!!
Richtige Medizin trifft auf Grey's Anatomy
Das Cover hat mich nicht unbedingt angesprochen, aber der Klappentext dafür sehr. Wir begleiten Nicki in die Rettungsstelle eines großen Berliner Krankenhauses, in dem sie als Assistenzärztin viele Kuriose Patient:innen trifft, aber auch viele der Kolleg:innen lieb gewinnt. Den ein und anderen vielleicht auch etwas mehr. Ich musste oft schmunzeln beim lesen, es ist mit viel Humor geschrieben, ohne den man so einen Dienst in der Rettungsstelle vielleicht auch kaum übersteht. Man merkt, dass die Autorin selbst Ärztin ist, gerade wenn man selbst im medizinischen Bereich Arbeitet. Sonst muss man sich oft Fragen ob Autor:innen überhaupt recherchieren, so falsch sind medizinische Angaben. Das ist hier gar nicht der Fall, ganz in Gegenteil, ich habe noch nie einen Roman mit so vielen Fußnoten gelesen. Alles wurde noch extra erklärt, vor allem natürlich medizinische Begriffe und Medikamente oder Abläufe im Krankenhaus, man nimmt also auch noch Fachwissen aus dem Buch mit. Allerdings haben diese mich auch manchmal in meinem Lesefluss beeinträchtigt, und nur deshalb einen Stern Abzug. Es ist gut gemeint alles zu erklären, aber ich finde persönlich dass es etwas stört. Aber die Geschichte fand ich super, ich musste viel schmunzeln und es gab bis auf den Neurochirurgen keine Charaktere die ich nicht leiden konnte, sogar Schwester Beate muss man mögen. Für jeden der Grey's Anatomy mag, aber realistische Krankenfälle und Behandlungen erleben will, ist dieses Buch eine Empfehlung.
Nicht ganz rund, aber herrlich schräg
„Staying Alive“ ist ein ungewöhnliches, stellenweise herrlich absurdes Leseerlebnis mit viel schwarzem Humor und einem guten Gespür für skurrile Details. Besonders gefallen hat mir der bissige Ton der Erzählstimme sowie die spielerische Einbindung medizinischer Begriffe und Abläufe – das verleiht dem Buch eine originelle Note und sorgt für einige wirklich unterhaltsame Szenen. Allerdings hatte ich während der Lektüre auch gemischte Gefühle: Die Handlung springt mitunter recht abrupt zwischen Zeit- und Erlebnisebenen hin und her, was das Lesen an manchen Stellen etwas holprig machte. Der rote Faden ging dabei teilweise verloren, und ich musste mich mehrfach neu orientieren. Auch die ausgedehnten inneren Monologe der Protagonistin haben mich zwischendurch ein wenig aus dem Lesefluss gebracht. Zwar verstehe ich, dass diese Gedankenspiralen stilistisch das emotionale Chaos und die Zerrissenheit der Hauptfigur spiegeln sollen – für meinen Geschmack wären etwas straffere Passagen hier wirkungsvoller gewesen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Was „Staying Alive“ aber zweifellos gut gelingt, ist die Kombination aus Überzeichnung und tieferer Thematik. Wer Lust auf ein humorvoll-exzentrisches Buch hat, das sich nicht allzu ernst nimmt, wird hier fündig. Realitätsnähe sollte man dabei nicht erwarten – doch genau diese kontrollierte Absurdität macht den Charme des Romans aus. Fazit: Ein ungewöhnlicher Roman mit Witz, Eigenwilligkeit und einem besonderen Tonfall – nicht perfekt, aber definitiv originell. Für Leser und Leserinnen, die schräge Geschichten mögen und sich auf etwas anderes einlassen wollen, einen Blick wert.
Netter Palate Cleanser
Erwartet hatte ich eine süße Arzt-Romance-Story mit lustigen Einblicken in den tatsächlichen Klinikalltag. Ich kannte die Autorin, welche selbst Ärztin ist, vorher nicht. Ich finde den Debütroman durchaus gelungen, hatte mir allerdings etwas mehr erwartet. Die Protagonisten der Story finde ich weitestgehend gut, allerdings bleiben sie manchmal etwas flach und farblos. Die Liebesgeschichte ist absolut authentisch, dadurch aber eben nicht die süße Romance, die man sich vielleicht gewünscht hätte. Ernste Themen werden dafür toll aufgegriffen und verarbeitet. Mir persönlich haben tatsächlich die Notaufnahmeanteile der Story am besten gefallen und hier hätte ich mir tatsächlich auch noch etwas mehr spaßige Einwürfe gewünscht. Der Schreibstil ist sehr schön und locker, die knapp 350 Seiten lassen sich easy weglesen. Alles in allem ein Palate Cleanser für zwischendurch, wenn es gerade nichts allzu Schweres sein soll, aber man eine gute Zeit mit einer Geschichte haben möchte.
Das Buch gibt einen interessanten Einblick in das Arztleben, auch wenn mir manche Situationen mit den Patienten etwas zu sehr ins Lächerliche gezogen wurden. Teilweise wirkte die Erzählweise etwas sprunghaft. Positiv fand ich die Erklärungen zu medizinischen Fachbegriffen. Einige Szenen waren zudem berührend und emotional geschrieben. Trotzdem habe ich mir das Buch ein wenig anderst vorgestellt.

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT.
Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter.
Zwischen Komik und Ernst: Der Alltag in der Notaufnahme
Mit spitzer Feder und einem Auge für die Absurditäten des Krankenhauslebens erzählt Eva Mirasol von den Höhen und Tiefen einer jungen Ärztin. Staying Alive ist ein Roman voller Witz, Charme und authentischer Einblicke in das Leben hinter den Kulissen der Notaufnahme. Scrubs lässt grüßen.
Ein Buch, das zum Lachen bringt und Spaß macht – perfekt für alle, die den Spagat zwischen Beruf und Privatleben kennen.
Book Information
Author Description
Dr. med. Eva Mirasol, geboren 1981, ist Ärztin und Autorin. Sie hat Kolumnen für die taz und die Zeitschrift der Berliner Ärztekammer geschrieben. Sie ist Mitglied mehrerer Lesebühnen und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Staying Alive ist ihr erster Roman.
Posts
Ein sarkastisch - unterhaltsamer Krankenhausroman. Die Autotin schafft es uns mit einem Aufenzwinkern den turbulenten Alltag einer Notaufnahme näher zu bringen. "Ich bin Ärztin. Das ist so etwas ähnliches wie Arzt." S.9 Inhalt: Ein großes Berliner Krankenhaus. Rettungsstelle. Montagmorgen. Es ist der 1. Arbeitstag für die Assistentsärztin Nicki. Der Oberarzt heißt sie mit ein paar Halbwitzen willkommen und überlässt sie dann dem alltäglichen Wahnsinn der Notaufnahme und sich selbst. Für Nicki beginnt ein Leben im Ausnahmezustand...und dann verliebt sie sich auch noch ausgerechnet in Micha, den Oberarzt... Wir begleiten Nicki durch ihren Alltag als Assistenzärztin mit skurrilen Patienten und ihren Erkrankungen/Beschwerden, immer zwischen Helfen können und Verzweifeln; dem nicht vorhandenen Privatleben und dem klischeehaften Verlieben in den Oberarzt; den Vorteilen gegenüber einer Ärztin; spüren die Hingabe/Aufopferung für den Beruf, der trotz des Stresses eine Berufung und letztendlich erfüllend ist. Ohne Humor, Geduld und Flexibilität wäre der Klinikalltag kaum zu schaffen - ein Dankeschön an all unser medizinisches Fachpersonal, das all das auf sich nimmt um uns zu helfen. Die Charaktere sind facettenreich und sympathisch. Gerade Nicki macht eine tolle Entwicklung durch und findet sich ein Stück weit selbst. Und auch die anderen Charaktere passen gut zusammen und schleichen sich ins Leserherz. Das die Autorin auch selbst Ärztin ist, kommt dem Buch zu Gute, da sie so genau weiß, wovon sie schreibt. Immer ein bisschen auf die Spitze getrieben und mit viel Sarkasmus/schwarzem Humor erhalten wir einen Blick hinter die Kulissen. Es gab lustige Anekdoten, skurrile Fälle, Banalitäten, Ratlosigkeit, Heilungen, Todesfälle und alles dazwischen. Trotz des ganzen Humores darf man die Ernsthaftigkeit dahinter nicht vergessen und das die überspitzten Situationen auch einen wahren Kern beinhalten. Ich komme selbst aus dem Gesundheitswesen und habe das Buch gerne gelesen. Ich wurde bestens unterhalten und habe so oft lachen müssen. Getreu dem Motto: "Es gibt nichts, was es nicht gibt!" Manchmal war mir aber die Humoristik ein bisschen too much, vielleicht weil ich es sonst nicht so gewohnt bin durchweg Sarkasmus zu lesen. (den ich generell sehr liebe) Der Schreibstil ist besonders, emotional, witzig und regt zum Nachdenken an. Die Autorin hat eine einzigartige und originelle Wortwahl. Der Roman gleicht größtenteils einer Erzählung/Aufzählung und punktet mit kurzen Kapiteln. Eva Mirasol schreibt mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit und selbst die medizinischen Aspekte versteht man gut. Auch dank der 81! teils sehr ausführlichen, witzigen Fußnoten...die für mich manchmal echt zu viel waren und den Lesefluss gebremst haben. Wir lesen aus der Ich-Perspektive und sind somit live dabei. Fazit: Für Fans von Krankenhaus-Serien und -Satire a la "Scrubs" oder "Dr House". Ein ungewöhnlicher, aber origineller Roman auf den man sich einlassen muss. Wer gern auch mal was anderes lesen möchte und mit schwarzem Humor umgehen kann, der sollte hier mal rein lesen. 4/5⭐️
„Ob es Menschen gibt, die einfach zur Arbeit gehen und tun, was sie tun müssen, ohne dass ihr Inneres parallel dazu die Handlung eines Bergdoktor-Romans inszeniert?“ Nicki ist neu als Assistenzärztin in einer Berliner Rettungsstelle und beschreibt in diesem Roman ihren beruflichen, privaten und vor allem emotionalen Alltag. Die Arbeitsbedingungen und Belastungen werden deutlich, aber trotz allem steht Nickis Gesamtleben (sofern vorhanden neben den Diensten 😉) im Vordergrund der Geschichte. Gut zu lesen, witzig, lebendig und auch mit begrenztem medizinischem Vokabular verständlich (und ein Glossar gibts auch).
House of God Berlin
Nicki, neu angestellte Ärztin, startet ihren Dienst in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses – und landet mitten im Chaos aus überfüllten Wartezimmern, skurrilen Patient:innen, nächtelangen Schichten und einem Vorgesetzten, der nicht nur fachlich Eindruck macht. Zwischen Humor, Zynismus und echtem Herzblut versucht sie, irgendwie „am Leben zu bleiben“ – beruflich wie privat. Eva Mirasol schreibt mit viel Witz, Ehrlichkeit und medizinischem Insiderwissen über den Krankenhausalltag. Man spürt, dass sie weiß, wovon sie spricht – und das macht das Buch glaubwürdig und lebendig. Besonders gelungen finde ich die Mischung aus bissigem Humor und den stillen, nachdenklichen Momenten, die zeigen, wie fordernd (und manchmal absurd) dieser Beruf sein kann. Ein bisschen hat mir aber ein stärkerer roter Faden gefehlt – manche Episoden wirken eher wie lose Anekdoten als Teil einer durchgehenden Geschichte. Trotzdem mochte ich Nicki sehr und fand das Buch insgesamt super unterhaltsam und authentisch. Witzig, ehrlich und manchmal bitter – ein realistischer Blick hinter die Krankenhauskulissen, der zum Schmunzeln und Nachdenken bringt.
Sehr amüsant 😅 aber auch erschreckend
✨Neuzugang 2025✨ Zitat: „Seit wann fotografierst du in deiner Freizeit Gefängnisse?“ - „Das ist das Dienstzimmer, in dem der Nachtdienst schlafen kann.“ 😂😂😂 Manchmal braucht man ein ganz anderes Buch und das habe ich hier definitiv bekommen. Danke schön für die Empfehlung, liebe Manja ☺️☺️. Kurz zum Inhalt: Nicki ist Assistenzärztin und fängt in der Rettungsstelle eines Berliner Krankenhauses an. Ihr Leben wird schnell zum permanenten Ausnahmezustand. Und dann ist da auch noch Oberarzt Micha… Ich habe das Buch sehr gern gelesen und an wirklich vielen Stellen gelacht. Das war das beste an dem Buch, dass es wirklich lustig war. Und es ist auf jeden Fall sehr interessant zu erfahren, wie es in einer Rettungsstelle zugeht. Wenn Ihr empfindlich auf medizinische Themen reagiert, dann ist das Buch nichts für Euch. Die halbgare Liebesgeschichte, die wirklich aus dem Nichts kam, hätte ich nicht gebraucht. Das letzte Drittel hält außerdem einige triggernde und von mir nicht geliebte Themen bereit. Insgesamt ein gutes Buch mit einem deprimierenden Ende, welches aber nur aufzeigt, wie es mit dem Gesundheitssystem steht. Wer heutzutage noch Arzt im Krankenhaus werden möchte, hat meinen Respekt und meine ganze Dankbarkeit. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 3,5/5⭐️⭐️⭐️

Sehr unterhaltsam!
Nicki, Assistenzärztin der Rettungsstelle Nicki hat eine neue Stelle in einer großen Berliner Klink angetreten. Doch bereits am ersten Tag sieht sie, wie viel in der Rettungsstelle dort los ist und bekommt weder von ihrem Vorgesetzten noch ihren Kollegen eine Schonzeit. So ist sie mitten im täglichen Wahnsinn von Kleinigkeiten bis hin zu Reanimationen gefangen und wird schnell zu einer erfahrenen Ärztin. Doch sie hat kaum Freizeit und bald mehr Überstunden, als sie zählen kann. Trotzdem mag sie ihren Job als Ärztin und erlebt so einige skurrile Situationen, die es aufzuschreiben lohnt. Außerdem ist da noch Micha, der attraktive Oberarzt, der mit seinem speziellen Humor willkommen heißt und sich dann ganz unbemerkt in ihr Herz schleicht... Eva Mirasol ist selbst Ärztin und kennt den Trubel und die Hektik einer Notaufnahme selbst sehr gut. Mit viel Witz und fachlichem Wissen vermittelt sie ihren Leser*innen die alltäglichen, komischen bis traurigen Situationen und baut durch die Authentizität schnell eine Bindung auf. Besonders das Zitat "Ich bin Ärztin. Das ist so etwas ähnliches wie Arzt." ist einprägsam und leider wahrer, als es anfangs den Anschein hat. Als Krankenschwester in einer Notaufnahme kenne ich den täglichen Wahnsinn sehr gut. Auch deshalb kann ich den teilweise schwarzen und makabren Humor gut nachvollziehen. Denn die Tage in einer, wie die Autorin es nennt, Rettungsstelle sind lange, hart und wirklich zehrend. Sehr gut gefällt mir neben der fesselnden Handlung und den vielen Anekdoten aus dem Klinikalltag auch die gut verständlichen Erklärungen zu sämtlichen Fachbegriffen am unteren Rand der jeweiligen Seiten. Ein rundum gelungener Roman, der mich gefesselt und häufig an eigene Patientenbegegnungen erinnert hat.

👩🏻⚕️🏥🩺 „Staying Alive“ von Eva Mirasol 🩺🏥👩🏻⚕️
In diesem Buch begleiten wir Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, die ohne großes Warmwerden direkt in der Rettungsstelle eines großen Krankenhauses landet. Und wer schon einmal selbst in einer Notaufnahme war, egal ob als Patient oder hinter den Kulissen, weiß, was dort los ist. Genau dieses Gefühl fängt das Buch sehr treffend ein: Hektik, Überforderung, Zeitdruck, emotionale Grenzsituationen, Situationskomik, sehr viel Sarkasmus (ohne das wäre man verloren) und der ständige Spagat zwischen Professionalität und Menschlichkeit. Nicki ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Ihre Überforderung wirkt ehrlich und nachvollziehbar, ihre Gedanken authentisch. Man merkt schnell, dass hier nicht beschönigt wird, sondern ein realistischer Blick auf den Krankenhausalltag gezeigt wird. Besonders spannend fand ich die vielen Einblicke in die Rettungsstelle selbst. Es gibt kuriose, dramatische, traurige und manchmal auch absurde Situationen, bei denen ich mehrfach dachte: Das wusste ich so noch gar nicht. Genau diese Passagen fand ich extrem interessant und aufschlussreich. Wenn ich einen kleinen Wunsch äußern dürfte, dann den nach noch mehr solcher Einblicke. Gegen Mitte driftet die Geschichte stellenweise etwas stärker ins Privatleben ab, als ich es gebraucht hätte. Das ist allerdings wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn auch diese Teile gehören natürlich zu Nickis Alltag dazu und zeigen, wie sehr Beruf und Privatleben ineinandergreifen. Besonders schön fand ich, dass das Buch das Unperfekte und Menschliche zeigt. Fehler, Überforderung, Zweifel und Unsicherheit haben hier genauso Platz wie Humor und Zusammenhalt. Genau das macht die Geschichte so glaubwürdig und nahbar. Der Schreibstil ist angenehm, locker und gut zu hören. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gelesen von der wunderbaren Vanida Karun. Sie passt perfekt zur Protagonistin und trägt die Geschichte mit viel Gefühl, Timing und Sympathie. Für mich eine Idealbesetzung und definitiv ein zusätzlicher Pluspunkt. „Staying Alive“ ist für mich ein sehr interessantes, unterhaltsames und gleichzeitig nachdenkliches Buch geworden. Es bringt zum Schmunzeln, zeigt aber auch die harten Seiten des Krankenhausalltags und lässt einen mit viel Respekt auf Menschen blicken, die diesen Beruf ausüben. Ich habe dem Buch 5 Sterne gegeben und hoffe sehr, dass noch mehr davon kommt. Ich würde Nicki und ihre Kollegen liebend gern weiter begleiten und noch viele weitere kuriose, dramatische und menschliche Geschichten aus dem Krankenhausalltag erleben. 💛 5 von 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟 🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼🥼

Kurzweilig und lustig.
Ich fand das Buch sehr amüsant und habe es sehr schnell durchgelesen. Die Themen sind zwar tiefgehend, aber es ist immer in einem lustigen Ton geschrieben. Was mich gestört hat, sind die vielen seltsamen Zitate. Dabei hatte ich immer das Gefühl, dass ich das eigentlich kennen sollte.
Ein fesselndes, humorvolles Buch, welches ich gerne weiterempfehle
🩵STAYING ALIVE🩵 von Eva Mirasol, erschienen im Ullstein Taschenbuch Verlag, ET 30.05.2025, 366 Seiten ✨ Leseempfehlung ✨ "So witzig wie Eva Mirasol hat noch nie jemand über den Pflegenotstand geschrieben." - SRF Kultur Krankenhausalltag, Humor, Work-Life-Balance, Selbstfindung Autorenportrait: Eva Mirasol, geboren 1981, ist Ärztin und Autorin. Sie hat Kolumnen für die taz und die Zeitschrift der Berliner Ärztekammer geschrieben. Sie ist Mitglied mehrerer Lesebühnen und lebt mit ihrer Familie in Berlin. „Staying Alive“ ist ihr erster Roman. Mein Leseeindruck: Ich bin euch noch den Leseeindruck zu diesem Buch schuldig, welches ich schon im Juni gelesen habe: Dieses Buch hat mich durch die schweren Tage begleitet, als ein Mitglied meiner Familie auf der Intensivstation lag, es hat mir geholfen, den Klinikalltag besser zu verstehen, annehmen zu können, unsere Situation besser zu verarbeiten. Im Buch geht es um eine junge Assistenzärztin, die ihren ersten Job in der Rettungsstelle eines Berliner Krankenhauses antritt, konfrontiert mit skurrilen Menschen, Notfällen, Kollegen….Mir hat der Erzählstil von Eva Mirasol ausgesprochen gut gefallen, denn sie schreibt leidenschaftlich, humorvoll, aufklärend, fesselnd, Klinikalltag und Gefühle spürbar. Gekonnt lernt der Leser den Arbeitsalltag der Ärztin kennen, der manchmal für die junge Frau selbst zu einem Kampf ums Überleben wird. Tauchen ein in die Welt der Pflege und des Krankenhauses. Findet die Protagonisten einen guten Weg für sich selbst und vielleicht auch die Liebe? Fazit: Ein fesselndes, humorvolles Buch, welches ich gerne weiterempfehle! Eure, Claudia

Mal was anderes Das besondere Highlight des Buches sind die Fussnoten. Medizinische Fachbegriffe werden für Laien auf humorvolle Art erklärt. Auch wenn der Lesefluss dadurch gestört wird, ist es wirklich witzig gelöst. Nebst den überzeichneten Patientinnen und Patienten Sequenzen werden auch ernstere Themen wie die Stellung der Frauen bzw. Mütter im Job aufgegriffen. Stets humorvoll verpackt, aber auch nachdenklich stimmend. „Kurz vor Dienstende sind immer noch zehn ungesehene Patienten im Warteraum. Der Hälfte klebe ich ein Pflaster auf einen Mückenstich. Auf einen nicht entzündeten, wohlgemerkt. „Ich dachte, es könnte vielleicht etwas Schlimmes sein“, sagt der Mann, der deutlich älter ist als fünf Jahre. „Ja“, sage ich. „Vermutlich ein Nashornbiss, die eitern schnell.“
Wirklich amüsant und unterhaltsam. Es wurde humorvoll, aber auch die Ernsthaftigkeit eines Alltags in der Notaufnahme beschrieben. Manchmal war mir die Wortwahl zu derbe. Ein paar Schwächen hatte das Buch, aber für zwischendurch war es echt nett zu hören. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgehört.
Mal was anderes.
Nachdem ich schlecht reingefunden habe, war es für 2,3 Kapitel erst einmal das Hörbuch, danach ging es mit dem Lesen auch besser. Ich mochte definitiv den Humor und sobald ich mit den vielen Kollegen besser zurechtkam, war auch Sympathie da. Allerdings war ich nicht auf den Schreibstil gefasst. Wenn man eine Romanceleserin ist wie ich, kann man es mitunter ein wenig platt finden, was die Gefühle und generell emotionale Szenen angeht. Es wirkte ein wenig gestelzt an der ein oder andere Stelle. Leider. Aber wenn man sich damit abfindet, oder garnicht erst damit rechnet, der kann sich zurücklehnen, sich unterhalten lassen und nebenher auch eine Menge medizinischer Begriffe kennenlernen.
Das Buch ist nicht nur unglaublich lustig, sondern trifft auch den Klinikalltag auf den Punkt. Mit viel Humor, Charme und einem ehrlichen Blick hinter die Kulissen wird der Krankenhauswahnsinn authentisch rübergebracht . Ich habe oft laut gelacht – und mich gleichzeitig an viele reale Situationen erinnert gefühlt. Ein Muss für alle, die im Gesundheitswesen arbeiten oder einfach gute Medizinsatire lieben! Eins der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Absolute Leseempfehlung ❤️
Kein Arztroman – aber ein Ärztinroman 😉
Nicki wird als noch unerfahrene Assistenzärztin in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses direkt ins kalte Wasser geworfen. Sehr realitätsnah, witzig humorvoll und erfrischend unterhaltsam hat die Ärztin und Kolumnistin Eva Mirasol ihr Romandebüt abgeliefert. Es geht keineswegs nur um die irrwitzigen Vorkommnisse und völlige Überforderung von Ärztinnen und Pflegepersonal im Alltagswahnsinn der Rettungsstelle, sondern auch um kollegiales Miteinander, die Schwierigkeit Familie und Beruf mit endlosen Überstunden zu vereinbaren und die ganz persönlichen Lebensumstände der Protagonistin und ihrer Kollegen mit den ganz eigenen menschlichen Problemen. Die ziemlich authentischen Einblicke in die Strukturen einer heillos überfüllten Notaufnahme müssen uneingeweihten Lesern schwarzhumorig erscheinen, sind aber realistisch betrachtet näher an der Wahrheit als man denkt, auch wenn man sich beim Lesen herrlich amüsiert über kluge Beobachtung und witzige Dialoge. Wunderbar unterhaltsam!
Eine witzige Abwechslung mit überraschendem Tiefgang 🏥💉
Ich musste bei dem Buch sehr viel grinsen und fand sowohl den Schreibstil, als auch den Humor eine erfrischende Abwechslung. Wahrscheinlich sind aber auch genau das die zwei Gründe warum manche das Buch gar nicht mögen. Man muss sich drauf einlassen zu Mal das Buch auch intensive Themen behandelt. Wirklich überrascht und zum Lächeln gebracht hat mich das Ende der Geschichte!!
Kurzweilig, Humorvoll und mal was anderes
Es geht um Nicki, welche als Assistenzärztin neu in einer Berliner Rettungsstelle beginnt und direkt ins kalte Wasser geworfen wird. „Überflüssig, funktionslos und grundlos gereizt - Sie sind wie ihr Blinddarm!“ Man merkt aufjedenfall, dass die Autorin Ahnung von den Fachbegriffen hat und ich musste einige Male herzhaft lachen (nur mit Sarkasmus und Humor überlebt man tatsächlich die Arbeit in solchen Bereichen). Auch wenn man keine Vorkenntnisse hat, wird man durch die Fußnoten gut aufgeklärt und kann einiges dazu lernen. Dennoch fand ich den Schreibstil zwar sehr humorvoll aber eher etwas abgehakt und plump an manchen Stellen. Ich fand es schade das einige Beziehungen, welche sich im laufe des Buches entwickeln, nicht näher in der Entstehung beschrieben wurden sondern man als Leser vor vollendete Tatsachen gestellt wurde wobei ich mir dachte: okey wann und wie ist das denn passiert. Im großen und Ganzen eine nette Unterhaltung, die sich gut lesen lässt.

Werbung| selbstgekauft Staying Alive| Eva Mirasol| Ullstein Verlag| ET 30.05.2025 Wo sind die Grey’s Anatomy Fans? ~Ich bin Ärztin. Das ist so etwas Ähnliches wie Arzt.~ Willkommen in einer Mischung aus Grey’s Anatomy und Scrubs: Medizinisch, urkomisch dank viel schwarzem Humor und ehrlich an Emotionen. Ich hab den Titel letzte Woche gelesen und war direkt neugierig, ich liebe es einfach Bücher zu entdecken, die ich zuvor nirgends gesehen habe. Der Klappentext hat dann direkt zum Kauf geführt. Es geht um Nicki, Assistenzärztin in einem Berliner Krankenhaus, die uns als Leser ganz unverschönt in ihren Alltag zwischen „Notfällen“, hierarchischen Strukturen der Medizin und das Problem mit zwischenmenschlichen Beziehung mitnimmt. ~ Vielleicht lässt sich die gesamte Notfallmedizin auf zwei einfache Regeln herunterbrechen: Erstens: Wer möglichst schnell drankommen will, gibt Brustschmerzen an. Zweitens: Wer möglichst lang drankommen will, wählt Ganzkörperkribbeln.~ Geschrieben in der Ich-Perspektive, hatte die Autorin direkt eine Ebene zwischen Nicki und mir geschaffen. Ich hab dieses Buch so sehr gefühlt: Patienten, Dramen, Leitlinien, schwarzer Humor, denn ohne geht’s gar nicht und das Problem mit den sozialen Bindungen bei Schichtdienst. Rettungsdienst ist nicht Krankenhaus aber es gibt so viele Parallelen. Dieses Buch ist so nüchtern ehrlich, das geht nur wenn die Autorin weiß wovon sie schreibt, denn Sie ist selbst Ärztin und das mit dem Schreiben ist ihr ziemlich gut gelungen. Volle Empfehlung mit 4,5⭐️ von mir für jeden der Lust auf eine Art medizinische RomCom hat.

Schwarzer Humor trifft Klinikchaos
🚑💉🏥😂📚❤️🩹👩⚕️💔 Ich gebe Staying Alive von Eva Mirasol 4 von 5 Sternen, weil es mich echt abgeholt hat mit seiner Mischung aus Realität und Humor. Wir begleiten Nicki, die als Assistenzärztin frisch ins Getümmel einer Berliner Notaufnahme geworfen wird. Kein sanfter Start, sondern gleich volle Breitseite: überfüllte Wartebereiche, absurde Patientengeschichten und ein Kollegium, das genauso überarbeitet wie skurril ist. Besonders der Oberarzt Micha bringt ein bisschen Herzklopfen in den Stressalltag, aber immer mit diesem Augenzwinkern, das dem Buch so gut steht. Was mir richtig gut gefallen hat: Der Schreibstil ist super flüssig und es gibt viele kurze Kapitel, die perfekt zum Wegsuchten sind. Man merkt total, dass die Autorin selbst Ärztin ist – sie streut ihr Fachwissen so charmant ein, dass man sich schon fast selbst wie ein kleiner Profi fühlt, ohne dass es trocken wirkt. Der Humor ist teilweise ordentlich schwarz, aber genau das macht das Buch so authentisch. Es ist eben kein weichgespülter Arztroman, sondern zeigt den Wahnsinn hinter den Kulissen ziemlich ungeschönt. Klar, die Romanze zwischen Nicki und Micha ist ein bisschen vorhersehbar und vielleicht nicht das Rad neu erfunden, aber sie passt gut rein und lockert das Ganze schön auf. Das Cover mit dem Retro-Look und den grellen Farben? Finde ich super passend – es fängt den schrägen Ton der Geschichte perfekt ein. Alles in allem ein witziges, ehrliches Buch, das zeigt, wie man im Klinikalltag zwischen Chaos und Katastrophe trotzdem irgendwie überlebt.

Ein Buch voller Leben!
ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT. **** Worum geht es? **** Nicki fängt als Assistenzärztin neu im Berliner Großkrankenhaus an. Sofort wird sie in die Untiefen der Notaufnahme katapultiert – freie Tage, was ist das? Viel Stress, wenige freundliche Worte und eine aufkeimende Verliebtheit bahnen sich an. Kann es noch schlimmer werden? **** Mein Eindruck **** Diese Geschichte ist unkonventionell, herrlich witzig und gleichzeitig nah am echten Leben. Besonders positiv überrascht hat mich, dass es keine einzelnen Episoden, sondern ein zusammenhängendes Erleben ist. Die Charaktere sind lebendig beschrieben, und die Protagonistin wuchs mir direkt ans Herz – mit wunderbar ehrlichen Gedanken und einem Verhalten, das nicht nach Perfektion strebt, sondern einfach menschlich ist. Ein Buch voller Gefühle, kleiner Verfehlungen, dem Wahnsinn des beruflichen Alltags – und wenigen Momenten der Ruhe. Besonders gefallen hat mir der tiefere Einblick in das Leben einer Ärztin, in das Pflegepersonal, die Chefärzte und all das, was dazugehört – mal mit moralischem Zeigefinger, mal humorvoll angeregt, stets authentisch und tiefgehend – aber immer so, dass man das Buch genießen konnte, ohne dass es zu schwer wurde. Trotz allem: Manchmal empfand ich es als etwas langatmig. Ich wollte nicht in jedes Detail eintauchen. Für das Verständnis war das kein Problem, aber es bleibt ein kleines „aber“ – vielleicht, weil der unterhaltsame Ton nicht immer durchgängig gehalten wurde. **** Empfehlung? **** Das Buch ist definitiv anders – und wer gerne zeitgenössische Geschichten liest und bei trockenem Humor mitlachen kann, sollte hier genauer hinschauen. Auch ideal für zwischendurch oder für ein nettes, abendliches Austauschgespräch.
Humoristischer, realistisch darstellender Roman über die Arbeit in der Notaufnahme mit rasanter Entwicklung der Protagonistin
Als bekennende Arztroman-Liebhaberin war ich sehr neugierig auf „Staying alive“ von Eva Mirasol und das Debüt der Autorin hat mich nicht enttäuscht. 😊 In „Staying alive“ begleiten wir die frischgebackene Assistenzärztin Nicky bei ihrer Arbeit in der Notaufnahme. Mit viel Humor, medizinischen Fällen und persönlicher Entwicklung der Protagonistin, flog ich schier durch das Buch und habe mir das turbulente Arbeiten in der Notaufnahme genau so vorgestellt. 🤭 Und dann ist da natürlich (😉) noch der heiße Oberchef Micha, in den sich Nicky Hals über Kopf verliebt. Den Verlauf der Geschichte würde ich als rasant beschreiben, denn ein Vorfall kommt (und übertrumpft) den anderen und die eine oder andere Sache ging mir dann doch ein bisschen ZU schnell, aber hey, Roundabout: I Like it! ❤️

Ein sarkastischer Arztroman – definitiv kein klassisches Leseerlebnis. Ich musste öfter lachen, gerade wegen des trockenen Humors und der über 80 (!) Fußnoten, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch echt lehrreich waren. Wer medizinische Anekdoten mit einem Augenzwinkern mag, kommt hier auf seine Kosten. Was mir gefehlt hat, war die eigentliche Geschichte. Vieles wirkte abgehackt, emotionslos, und der rote Faden ging zwischendurch leider verloren. So plätschert die Story leider dahin, ist weder Liebesgeschichte, noch lustig, oft sachlich und auch traurig realistisch. Was bleibt ist eine Geschichte mit viel Potential, wo man mit schriftstellerischen Knowhow zu etwas grossartigem hätte machen können. So bleibt es sehr sachlich, durchaus interessant - aber leider nur das.

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? Dieses Buch wurde mir mit den Worten vorgeschlagen: „Eines der humorvollsten Bücher des Jahres – Scrubs trifft auf Grey's Anatomy.“ Da ich eine Zeit lang Arztserien regelrecht verfallen war, wollte ich das Ganze gerne mal in Buchform ausprobieren. Außerdem lache ich gerne – also deutete alles darauf hin, dass mir dieser Kein-Arztroman gefallen könnte. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Allein schon bei den ersten Sätzen – „Ich bin Ärztin. Das ist so etwas Ähnliches wie ein Arzt.“ – traf die Autorin genau meinen Humor. Ich mag es, wenn Situationen überspitzt dargestellt und damit Klischees voll erfüllt werden. Schnell spürte ich: Das wird gut! Doch die Ernüchterung kam schneller, als mir lieb war. Das lag zum einen an der Story an sich, die bei mir nichts auslöste – kein Mitleid, keine Freude, kein Spaß, keine Nähe zu den Protagonist*innen. Zum anderen störten mich die vielen, sehr ausführlichen Fußnoten, die manchmal so lang waren, dass sie sich über zwei Seiten zogen – sodass man danach erst einmal schauen musste, wo der eigentliche Text weiterging. Das hat meinen Lesefluss erheblich gestört. Ich weiß nicht einmal, ob das nicht auch der Grund war, warum ich die Story irgendwann nicht mehr so interessant fand. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Letztlich habe ich mich aber dagegen entschieden und die Fußnoten weitgehend ignoriert. Einiges weiß man einfach auch so – ohne Arzt zu sein. Trotzdem muss ich sagen: Diese Geschichte hat mir leider nicht gefallen. Der Klappentext hat in meiner Vorstellung etwas anderes versprochen als das, was ich bekommen habe. Deshalb bin ich etwas enttäuscht. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Der alltägliche Wahnsinn in einer Berliner Notaufnahme – klischeehaft und überspitzt dargestellt, dadurch sowohl humorvoll als auch erschreckend. Meinen Geschmack hat es allerdings nicht getroffen.

Spritzig witzig und so viel mehr!
Das Buch ist eine geniale Mischung aus derbem Humor, Reallife und guter Romantik. Für mich hätte die Romantik allerdings ein bisschen mehr sein können. Ich bin an zwei Abenden einfach soooo durchs Buch geflogen. Der Erzählstil war einfach super flott und irgendwie besonders. Ich mochte ihn wirklich sehr. Nicki ist eine tolle Hauptprotagonistin. Ein wirklicher Mensch mit Ecken und Kanten. Micha, Martin, Nina, Schwester Beate und noch so viele mehr waren einfach der Knaller. Ich kann das Buch nur empfehlen für alle die mal etwas anderes lesen wollen! 💕
Das Buch „Staying Alive“ von Eva Mirasol fand ich großartig. Es handelt von der Assistenzärztin Nicki, die in einem Berliner Krankenhaus in der Notaufnahme anfängt. Ich würde sagen, es ist eine Mischung zwischen Grey’s Anatomy und gute Zeiten, Schlechte Zeiten mit sehr authentischen Verhältnissen innerhalb eines Krankenhauses. Nicki ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der man sehr gut mitfühlt und die ihr Privatleben wie auch ihr Berufsleben sehr mitnehmend beschreibt. Da ich selbst knapp 10 Jahre also Anästhesie Pflegekraft in einer großen Klinik gearbeitet habe, fand ich die Blickwinkel auf die einzelnen Abteilungen unglaublich authentisch. Eine Stelle, die mich direkt in der Leseprobe überzeugt hat, war das latente Orthopäden Bashing auf den ersten Seiten.. ich hab’s geliebt. Alles in allem ein sehr humorvolles Buch mit einem tollen, sich gut lesen lassenden Schreibstil. Ich habe schon einige Menschen im Hinterkopf an denen ich das Buch empfehlen werde. Vielen Dank für die authentischen Einblicke.
Sehr viel Humor und Ironie - und das in der Notaufnahme einer Rettungsstelle😂
Ein sehr humorvolles Buch, trotzdem mit lehrreichen Hintergründen. Nicki ist Assistenzärztin und fängt in der Notaufnahme an - wo alles drunter und drüber geht. ... Hauptsächlich geht es hier wirklich um die Arbeit in der Notaufnahme - und zwar mit reichlich Ironie und Humor. Ich würde auf jeden Fall sagen, der Witz ist hier das wichtigste Thema, wir haben hier schließlich auch einen Unterhaltungsroman, kein Sachbuch😂 Mir hat das Buch gut gefallen, gerade am Anfang fand ich es unfassbar witzig geschrieben. Leider hat es sich mit der Zeit immer mehr wiederholt und irgendwann waren die Witze die gleichen und ich habe mich ziemlich durch die letzten Seiten gequält... Was ich wirklich schade finde, denn die ersten Seiten hatten mich soo begeistert!🫠 Trotzdem habe ich an vielen Stellen gelacht. Und man hat ziemlich viel gelernt, schließlich ist die Autorin selbst Ärztin und hat viel Infos eingebaut, dabei auch medizinische Begriffe erklärt usw. -> ich kann mir aber vorstellen, dass das für einige zu viel Sachthema ist. Außerdem wird (zwar auf humorvolle Weise, aber trotzdem) auf die Arbeit in der Notaufnahme aufmerksam gemacht von der körperlichen und psychischen Überforderung, der Unterbesetzung bis hin zu fragwürdigen Patienten. Das fand ich sehr gut verpackt und obwohl der Roman mir insgesamt nicht zu 100% gefallen hat, wird er mir dennoch im Gedächtnis bleiben, denn einzigartig ist er auf jeden Fall!!🙃 Illustration / KI-generiertes Bild

Kein richtiger Roman sondern eher kurze Geschichten aus dem Alltag einer Assistenzärztin aus Berlin. Es wird dabei mit sehr viel Humor auf unser Gesundheitssystem insbesondere auf den aktuellen kritischen Zustand in Rettungsstellen aufmerksam gemacht. War wirklich ganz lustig, ab und zu haben sich einige Themen etwas wiederholt
Ich bin zwiegespalten 🙈 richtig zwiegespalten 😅 Auf der einen Seite find ich das Krankenhaussetting richtig cool (auch wenn sehr überspitzt und manchmal auch leicht unrealistisch dargestellt wird- und ja ich arbeite selber in der Pflege in einem Krankenhaus 😅) Auf der anderen Seite hat die Story wirklich null roten Faden 🙈 man fühlt sich beim lesen eher wie in einer Achtbahn .. man wird von rechts nach links geschleudert und nichts wird so wirklich fertig erzählt 😬
Krankenhaus Roman
Meine Rezension zu „Staying Alive“ von Eva Mirasol – 3 von 5 Sternen In Staying Alive begleitet man Nicki, eine junge Assistenzärztin, die ihren Dienst in der Notaufnahme eines Berliner Krankenhauses antritt. Sie ist motiviert und freut sich auf die neue Herausforderung, doch der Alltag in der Klinik ist alles andere als leicht. Zwischen schwierigen Patienten, stressigem Schichtdienst und den ersten Anzeichen einer möglichen Liebesgeschichte muss sie lernen, Beruf und Privatleben irgendwie miteinander zu vereinbaren und nicht komplett unterzugehen. Trotz der enormen Belastung durch die wechselnden Schichten und den ständigen Druck gelingt es Nicki, im Laufe der Geschichte echte Freundschaften zu schließen, die ihr Halt geben. Diese Beziehungen bringen etwas Leichtigkeit in ihren oft fordernden Alltag und sorgen dafür, dass das Buch nicht nur von medizinischem Ernst, sondern auch von menschlicher Wärme geprägt ist. Der Schreibstil von Eva Mirasol ist humorvoll und flott, was die Lektüre angenehm macht. Gleichzeitig werden aber auch ernste Themen wie Überlastung im Gesundheitssystem, emotionale Erschöpfung oder der Umgang mit Tod und Leid angesprochen – allerdings, wie ich finde, manchmal etwas zu oberflächlich oder zu locker. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit gewünscht, um den realen Herausforderungen im medizinischen Beruf wirklich gerecht zu werden. Besonders gut gefallen hat mir das Ende des Romans: Es vermittelt eine schöne Botschaft und zeigt, dass es im Leben – trotz aller Hingabe zum Beruf – auch noch andere wichtige Dinge gibt. Für mich war das ein runder Abschluss, der zum Nachdenken anregt. Vorallem wenn man selber im Gesundheitsbereich gearbeitet hat. Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Roman mit sympathischen Figuren und einem realistischen Einblick in den Krankenhausalltag.
Highlight mit leichten Schwächen Der Titel trifft es auf den Punkt, denn in „Staying Alive“ kämpft Nicki im hektischen Krankenhausalltag buchstäblich ums Überleben (ihrer Patient*innen). Und da Nicki nun mal ÄRZTIN ist, verweist der Untertitel zurecht darauf, dass es sich hierbei nicht um einen Arztroman handelt – es kommt halt eben doch auf die kleinen Unterschiede an. Der Roman ist sehr originell und unterhaltsam. Mit viel schwarzem Humor zeichnet Eva Mirasol ein realistisches Bild des stressigen Krankenhausalltags. Dabei gelingt ihr gekonnt der Spagat zwischen skurrilen Szenen und tiefgründigen Themen (ernsthafte Erkrankungen, Versterben von Patient*innen und Selbstzweifel). Besonders gut gefällt mir, dass man einen Einblick in die Herausforderungen und Vorurteile erhält, mit denen Ärztinnen auch im wahren Leben konfrontiert werden. Die Hektik der Rettungsstelle wird durch die kurzen Kapitel, gelegentliche Gedankensprünge und den „schnellen“ Erzählstil noch unterstrichen. Doch leider wirkt dadurch alles auch recht oberflächlich. Nicki (Protagonistin und Ich-Erzählerin) bin ich daher als bis zuletzt nicht richtig nahe gekommen. Die Autorin, die selber Ärztin ist, verwendet viele medizinische Fachbegriffe, welche anschließend in Fußnoten auf humorvolle Weise erklärt werden. Zwar empfand ich diese Erläuterungen durchaus interessant und hilfreich, doch insgesamt waren sie so zahlreich und ausführlich, dass sie meinen Lesefluss beeinträchtigt haben. Sprach- und Erzählstil waren nicht immer ganz rund und die Handlung wirkte teilweise sehr konstruiert. Zudem verwendet die Autorin zahlreiche Zitate von Fußballern, Filmcharakteren, etc. und kreiert zumeist auf diese Weise die herrlich skurrilen und humoristischen Szenen. Fazit: Auch wenn der Roman ein paar kleine Schwächen hat, brachte mich die Lektüre oft zum Schmunzeln und Nachdenken. Für mich ist „Staying Alive“ daher definitiv ein Highlight und absolut lesenswert.
"Story of my life" Eine junge Assistenzärztin, alleingelassen in der Notaufnahme. "Kein Arztroman", vielmehr eine humorvolle Aufbereitung des echten Lebens. Überspitzt, übertrieben? Das mag jeder selbst entscheiden. Für Nichtinsider vieleicht etwas unglaubwürdig. Ich habe darin so oft mein eigenes Ich wiedergefunden, auch ich war mal der blutjunge Anfänger in der ZNA. Ich habe mich verserstanden gefühlt in jedem Wort. Ich musste lachen, das lachen war aber oft bittersüß. Der Job geht nicht einfach an einem vorüber. Das Ende war unpassend in dem mM recht genialem Buch.
Grey's Anatomy trifft Fifity Shades of Grey. Es war okay aber die Weise wie sie und die anderen Kollegen mit Patienten umgehen ging ja mal gar nicht. Es war auch immer so ein hin und her kommt auf jeden Fall nicht in meine Top 10. Trotzdem der Schreibstil war gut aber der Inhalt nicht so meins deswegen auch nur 2 Sterne.
Montagmorgen in einem großen Krankenhaus: Nicki, frischgebackene Assistenzärztin, wird direkt ins Chaos der Rettungsstelle geworfen. Zwischen überfüllten Wartesälen, unzufriedenen Patienten und den Sprüchen ihrer männlichen Vorgesetzten bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Nicki begegnet dem Ausnahmezustand mit Humor – und dann und wann einem Schluck Gin Tonic. Als sie sich ausgerechnet in ihren Chef Micha verliebt, wird der turbulente Alltag noch komplizierter.
Habs geliebt !!
Dieses Buch... oh man!! Es war einfach ein herrliches Erlebnis dieses Buch lesen zu dürfen ! Ich persönlich fand die ungeschönte Realität des Krankenhausalltags in einer Notaufnahme sehr erfrischend und vor allem echt! Der Schreibstil war unfassbar humorvoll, sarkastisch und einfach lustig. Ich ziemlich habe ziemlich häufig laut losgelacht oder auch geschmunzelt. Neben den erfrischend leichten Themen wurden selbstredend auch sehr viele heftige, schwere Themen angesprochen, seien es die Schicksale der Patient/innen oder die der Ärzt/innen. Letztere haben es wahrlich nicht leicht und einen ziemlich anspruchsvollen, fordernden Beruf gewählt. Umso gelungener fand ich was die Autorin hier geschaffen hat: einen realitätsnahen Einblick in den Arbeitsalltag, der zugleich nicht zu schwer für ein Buch war und mit einem wunderbar herrlichen Schreibstil gekrönt wurde. Vielen Dank dafür !! ♡
Für mich ist es tatsächlich wichtig vorher mitzuteilen, dass ich auch im gleichen Fachgebiet tätig bin, in dem dieses Buch spielt. Ich konnte daher die Themen im Buch sehr gut nachvollziehen, habe teils mitgelitten, mitgefiebert und mitgelacht. Es fühlte sich sehr realistisch an. Ja wirklich, so geht es in einer großen deutschen Notaufnahme ab - Massenabfertiggungen, Banalitäten drängeln sich vor richtige Notfälle, keine Zeit für Trauer und Angehörigengespräche, geschweige den für Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Toilettengänge! Manchmal fand ich aber Passagen etwas zu oberflächlich, gerade für Lesende, welche nicht vom Fach sind. Dafür waren die Fußnoten teils schon sehr witzig beschrieben. Selbst als Fachidiot musste ich diese lesen und oft schmunzeln. Das Fazit des Buches für mich ist: Das deutsche Gesundheitssystem ist so ziemlich kaputt. Man brauch sich nicht zu wundern, wenn junge Menschen den Beruf zeitnah wieder verlassen, weil sie schon nach kurzer Zeit psychisch und physisch am Ende sind. Wer will schon so arbeiten?! Und ich unterstütze junge Menschen, die den Absprung schaffen, wie die Ärzte in diesem Buch und ihren Träumen nachjagen - denkt an euer Leben, euer Befinden und euch selbst und macht das, was euch wirklich gut tut!!!
Richtige Medizin trifft auf Grey's Anatomy
Das Cover hat mich nicht unbedingt angesprochen, aber der Klappentext dafür sehr. Wir begleiten Nicki in die Rettungsstelle eines großen Berliner Krankenhauses, in dem sie als Assistenzärztin viele Kuriose Patient:innen trifft, aber auch viele der Kolleg:innen lieb gewinnt. Den ein und anderen vielleicht auch etwas mehr. Ich musste oft schmunzeln beim lesen, es ist mit viel Humor geschrieben, ohne den man so einen Dienst in der Rettungsstelle vielleicht auch kaum übersteht. Man merkt, dass die Autorin selbst Ärztin ist, gerade wenn man selbst im medizinischen Bereich Arbeitet. Sonst muss man sich oft Fragen ob Autor:innen überhaupt recherchieren, so falsch sind medizinische Angaben. Das ist hier gar nicht der Fall, ganz in Gegenteil, ich habe noch nie einen Roman mit so vielen Fußnoten gelesen. Alles wurde noch extra erklärt, vor allem natürlich medizinische Begriffe und Medikamente oder Abläufe im Krankenhaus, man nimmt also auch noch Fachwissen aus dem Buch mit. Allerdings haben diese mich auch manchmal in meinem Lesefluss beeinträchtigt, und nur deshalb einen Stern Abzug. Es ist gut gemeint alles zu erklären, aber ich finde persönlich dass es etwas stört. Aber die Geschichte fand ich super, ich musste viel schmunzeln und es gab bis auf den Neurochirurgen keine Charaktere die ich nicht leiden konnte, sogar Schwester Beate muss man mögen. Für jeden der Grey's Anatomy mag, aber realistische Krankenfälle und Behandlungen erleben will, ist dieses Buch eine Empfehlung.
Nicht ganz rund, aber herrlich schräg
„Staying Alive“ ist ein ungewöhnliches, stellenweise herrlich absurdes Leseerlebnis mit viel schwarzem Humor und einem guten Gespür für skurrile Details. Besonders gefallen hat mir der bissige Ton der Erzählstimme sowie die spielerische Einbindung medizinischer Begriffe und Abläufe – das verleiht dem Buch eine originelle Note und sorgt für einige wirklich unterhaltsame Szenen. Allerdings hatte ich während der Lektüre auch gemischte Gefühle: Die Handlung springt mitunter recht abrupt zwischen Zeit- und Erlebnisebenen hin und her, was das Lesen an manchen Stellen etwas holprig machte. Der rote Faden ging dabei teilweise verloren, und ich musste mich mehrfach neu orientieren. Auch die ausgedehnten inneren Monologe der Protagonistin haben mich zwischendurch ein wenig aus dem Lesefluss gebracht. Zwar verstehe ich, dass diese Gedankenspiralen stilistisch das emotionale Chaos und die Zerrissenheit der Hauptfigur spiegeln sollen – für meinen Geschmack wären etwas straffere Passagen hier wirkungsvoller gewesen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Was „Staying Alive“ aber zweifellos gut gelingt, ist die Kombination aus Überzeichnung und tieferer Thematik. Wer Lust auf ein humorvoll-exzentrisches Buch hat, das sich nicht allzu ernst nimmt, wird hier fündig. Realitätsnähe sollte man dabei nicht erwarten – doch genau diese kontrollierte Absurdität macht den Charme des Romans aus. Fazit: Ein ungewöhnlicher Roman mit Witz, Eigenwilligkeit und einem besonderen Tonfall – nicht perfekt, aber definitiv originell. Für Leser und Leserinnen, die schräge Geschichten mögen und sich auf etwas anderes einlassen wollen, einen Blick wert.
Netter Palate Cleanser
Erwartet hatte ich eine süße Arzt-Romance-Story mit lustigen Einblicken in den tatsächlichen Klinikalltag. Ich kannte die Autorin, welche selbst Ärztin ist, vorher nicht. Ich finde den Debütroman durchaus gelungen, hatte mir allerdings etwas mehr erwartet. Die Protagonisten der Story finde ich weitestgehend gut, allerdings bleiben sie manchmal etwas flach und farblos. Die Liebesgeschichte ist absolut authentisch, dadurch aber eben nicht die süße Romance, die man sich vielleicht gewünscht hätte. Ernste Themen werden dafür toll aufgegriffen und verarbeitet. Mir persönlich haben tatsächlich die Notaufnahmeanteile der Story am besten gefallen und hier hätte ich mir tatsächlich auch noch etwas mehr spaßige Einwürfe gewünscht. Der Schreibstil ist sehr schön und locker, die knapp 350 Seiten lassen sich easy weglesen. Alles in allem ein Palate Cleanser für zwischendurch, wenn es gerade nichts allzu Schweres sein soll, aber man eine gute Zeit mit einer Geschichte haben möchte.
Das Buch gibt einen interessanten Einblick in das Arztleben, auch wenn mir manche Situationen mit den Patienten etwas zu sehr ins Lächerliche gezogen wurden. Teilweise wirkte die Erzählweise etwas sprunghaft. Positiv fand ich die Erklärungen zu medizinischen Fachbegriffen. Einige Szenen waren zudem berührend und emotional geschrieben. Trotzdem habe ich mir das Buch ein wenig anderst vorgestellt.





















































