Staying Alive: Kein Arztroman | Ein hochkomischer Roman über eine junge Ärztin und ihren alles außer alltäglichen Alltag in der Notaufnahme

Staying Alive: Kein Arztroman | Ein hochkomischer Roman über eine junge Ärztin und ihren alles außer alltäglichen Alltag in der Notaufnahme

Ebook
3.921

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
N/A
Price
11.99 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
50%
74%
N/A
11%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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76%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%

Posts

6
All
4.5

Lachen, mitfühlen, mitleben – „Staying Alive“ hat mich mitten in die Rettungsstelle katapultiert! 🚑✨

Ich persönlich habe absolut keine Verbindung zum Arbeitsalltag im Krankenhaus (ausser von Grey’s Anatomie 🤭). Mit Nicki als Protagonistin stolpert man direkt in den turbulenten Alltag in der Rettungsstelle und merkt, dass sie sich schnell selber einfinden muss und auch bald tolle Freundschaften schliessen kann. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und musste auch oft schmunzeln. Es herrscht ein (wie ich finde) toller, trockener Humor unter den Kollegen und ein gewisser Witz uns Sarkasmus wird an den Tag gelegt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wenn man in so einem Beruf tätig ist, braucht‘s das auch ein bisschen. 🥹 Das „echte Leben“ kommt nicht zu kurz; Nicki durchlebt einiges, was neben dem stressigen Job nicht ganz einfach ist. Ein Pluspunkt gibt es auch für das Verzeichnis am Ende des Buches, wo so einiges Beschrieben, Erklärt und nochmals ganz kurz aufgegriffen wird. Ein halber Stern Abzug weil es für mich kein „kann es einfach nicht weglegen“- Buch war - aber dich sehr lesens- und empfehlenswert. Fazit: Ein Humorvolles, authentisches und warmherziges Buch über den Alltag in einer Rettungsstelle - leicht zu lesen, sympathisch und mit viel Herz. 💙🩺 -R💜

4

Definitiv ein sehr humorvoller Roman. Ganz nach meinem Geschmack, aber denke es ist nur was für jemanden der auch in der Berufsspalte arbeitet. Dann kann man mit die beschriebenen Situationen besser nachvollziehen.

4

Es ist kein Arztroman

Meine große Schwester hat dieses Buch kurz nach Ende ihres Medizinstudium geschenkt bekommen. Ich war neugierig, zugegebener Maßen wegen der Hoffnung auf eine Liebesgeschichte. Diese spielt eine absolute Nebenrolle. Es geht vielmehr um den chaotischen überfordernden Einstieg einer jungen Ärztin ins Berufsleben in einem großen berliner Krankenhaus. Ich war immer mal wieder irritiert und verwirrt aber das Buch hat sich schnell weggelesen. Mich würde es interessieren ob es eine realistische Darstellung des Berufseinstiegs für junge Ärtzt*Innen ist?

4

Alltag in der Notaufnahme

Eva Mirasol hat mit ihrem Roman ein unglaublich witziges und sarkastisches Debüt abgeliefert, das ich in kurzer Zeit durchgelesen und mich dabei köstlich amüsiert habe! Nicki ist Assistenzärztin und in der Rettungsstelle eines großen Berliner Krankenhauses tätig. Sie ist bei ihrer Tätigkeit überwiegend sich selbst und ihren Fähigkeiten ausgeliefert. Bereits am Anfang muss sie Nachtschicht machen, Und so beginnt sie ein Leben mit wenig Schlaf, teilweise merkwürdigen Patienten und noch merkwürdigeren Vorgesetzten, aber immerhin einigen netten Kollegen und Kolleginnen. Gesundes Essen, das den Patienten empfohlen wird, gilt nur für Patienten, nicht für Ärzte und Ärztinnen. Für Einkäufe gibt es Gott sei Dank den Späti um die Ecke. Der Oberarzt Micha gefällt Nicki und sie verliebt sich in ihn. Mit viel Humor, markigen Sprüchen und Sarkasmus berichtet uns Nicki aus der Ich-Perspektive vom Klinikalltag , dem Kampf um Betten und den dummen Bemerkungen der überwiegend männlichen Vorgesetzten. Dass manche Patient:Innen eigentlich besser zum niedergelassenen Arzt gehen sollten, anstatt die Notaufnahme zu blockieren, wird ebenso beschrieben wie der tägliche Kampf um Menschenleben. Alle medizinischen Fachbegriffe werden in Fußnoten allgemeinverständlich erklärt, auch das immer mit Humor. Ich mag die Sprache von Eva Marisol, die Gliederung des Buches in Kapitel mit speziellen Überschriften. Manche Überschriften erschließen sich den Lesenden erst am Ende des Kapitels, was aber meinem Lesevergnügen nicht geschadet hat. Aber auch ernste Töne fehlen nicht und es wird Verständnis für die Beschäftigten im Krankenhaus erzeugt, die bis ans persönliche Limit arbeiten. Man spürt deutlich, dass die Autorin selbst Ärztin ist und weiß, wovon sie schreibt. Das Cover ist wie ein Comic gestaltet und mal etwas anderes, gefällt mir daher sehr gut. Im Ebook sind die Fußnoten nicht unter dem Text, sondern am Ende des Buches aufgeführt und im Text durch Verlinkungen gekennzeichnet. So kann man wählen, ob sie mitten im Text oder am Ende gelesen werden. Die Liebesgeschichte zwischen Nicki und Micha hätte es für mich jetzt nicht unbedingt gebraucht, sie sorgt für ein paar Längen in dem ansonsten unterhaltsamen Roman. Hier hat mich der Untertitel "Kein Arztroman" etwas in die Irre geführt, sind doch Arztromane eher Schmonzetten nach dem Muster Arzt heiratet Krankenschwester nach vielen Verwicklungen. Und die lese ich nicht! Das Event im Krankenhaus am Ende des Romans erscheint mir etwas an den Haaren herbei gezogen (mehr dazu verrate ich nicht!) Daher ein Punkt Abzug! Alles in allem ist "Staying Alive" (wie bekomme ich Ohrwurm jetzt wieder los?) ein Roman, den ich gerne weiter empfehle. Mediziner werden sich darin wiederfinden, Nichtmediziner können eine Menge daraus lernen! Ich hoffe, dass es bald etwas Neues von Eva Marisol zu lesen gibt!

5

ICH BIN ÄRZTIN. DAS IST SO ETWAS ÄHNLICHES WIE ARZT. Ein großes Berliner Krankenhaus. Rettungsstelle. Montagmorgen. Nicki ist Assistenzärztin und neu hier. Der Oberarzt heißt sie mit ein paar Halbwitzen willkommen, überlässt sie dann aber dem alltäglichen Wahnsinn der Notaufnahme und sich selbst. Nichts mit Schonzeit. Für Nicki beginnt ein Leben im permanenten Ausnahmezustand. Schlaf? Brauchen die anderen. Freizeit? Bringt einen nur auf dumme Gedanken. Überfüllte Wartesäle und unzufriedene Patienten? An der Tagesordnung. Blöde Sprüche? Ebenso. Und dann verliebt sie sich ausgerechnet auch noch in Micha, den Oberarzt. Was für ein Klischee. Der Schreibstil von Eva ist trocken und mitunter fast schon ironisch. Das führt dazu das ich an vielen Stellen laut lachen musste. Ja laut. Wirklich laut und aus vollem Hals. Was wir aus Nickis Alltag mitbekommen ist aber nicht immer lustig. Wir erfahren auch traurige Schicksale und auch Tränen sind geflossen. Man fühlt sich ein bisschen wie Nicki: im permanenten Ausnahmezustand zwischen Freud und Leid, denn man weiß nie was hinter der nächsten Ecke oder in unserem Fall auf der nächsten Seite auf uns wartet. Die Geschichte zeigt aber auch die Probleme des Gesundheitssystems. Besonders überraschend war für mich wie wenig vorbereitet Ärzte nach ihrem Studium sind. Ich meine sie arbeiten mit Menschen und es geht nicht selten um Leben und Tod. Nicki als Protagonistin ist mir sehr sympathisch und ich fühle mit ihr. Die Geschichten der Patientin sind absolut glaubhaft und man fragt sich doch was Menschen dazu treibt in die Rettungsstelle zu gehen. Oder warum sie so lange gewartet haben. Ein Buch für alle die sich für den Ablauf in einer Rettungsstelle interessieren aber nicht gleich Medizin studieren und sich dem Wahnsinn anschließen wollen.

2

Das erste Drittel fand ich ganz lustig mit den Medizin-Geschichten, vor allem, weil da viel wahres dran ist xD Danach ging es bergab: die Liebesgeschichte war vollkommen überflüssig, wenn man mich fragt und die seitenlangen Gedanken der Protagonistin erst recht. Sorry. __ The first third of the book was pretty funnny, especially because there’s a grain of truth in the stories about medicine. After that, it only got worse: the love story was completely unnecessary if you ask me, as well as the pages upon pages full of the protagonist’s thoughts. Sorry.

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