16. Mai
Rating:4

Queere Urban Fantasy im Berlin der 1920er Jahre

Max zieht zurück nach Berlin als seine Großmutter stirbt. Auf einer 20er Jahre Themenparty treffen er und seine Freundin Robin auf Lenyo und dann geht alles ganz schnell. Die Party wird gestürmt, Lenyo verhilft Max und Robin zur Flucht und auf einmal befinden die drei sich im Berlin der 1920er Jahre. Und damit entdecken Robin und Max die Welt der Fernwesen, in der gespiegelten Stadt. Urban Fantasy, mit einer queeren Lovestory und in den 1920er Jahren - das kann ja nur gut werden, dachte ich. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Natürlich beginnt die Geschichte hart, Max trauert um den plötzlichen Verlust seiner Großmutter. Doch wir bekommen schnell einen Einstieg, ich finde es sehr schön, wie das World building in die Geschichte eingewoben wird ohne, dass wir einen Seitenlangen Infodump bekommen. Das sorgt natürlich auch für Spannung, weil wir sämtliche Infos über das gespiegelten Berlin nur tropfenweise bekommen. Schön fand ich, in so ein magisches Berlin abzutauchen, vor allem in den 1920ern. Ich bin ja ein Geschichtsnerd durch und durch und es tat so gut, einen Blick auf die 1920er zu bekommen ohne den konstanten Gedanken an den aufkommenden Nationalsozialismus im Hinterkopf zu haben. Aber dafür strahlt das Berlin kein bisschen wie die goldenen 20ern, im Gegenteil, es gibt eine herrschsüchtige Königsfamilie und Rebellen, zu denen auch Lenyo gehört. Max und Lenyo müssen nicht nur gegen Tamara, die Prinzessin, ankämpfen, sondern fühlen zwischen sich die immer stärkere Anziehung. Und wie sehr Lenyo Max unterstützt, war so schön zu lesen. Die spicy Szenen gingen mir allerdings etwas zu schnell. Spannend waren auch die verschiedenen Perspektiven, das hat mir geholfen besser in die Welt einzutauchen. Besonders spannend waren die Perspektiven von Tamara und Imgard, Max verstorbener Großmutter. Tamara, weil sie die Antagonistin des Buches ist und es für mich etwas neues war, genau diese Perspektive zu lesen. Und Imgard gibt uns Raum für viele Geschichten und Hintergründe, die bestimmt für den zweiten Teil noch gebraucht werden. Ich freue mich schon auf Band zwei in dieser wunderschönen magischen Welt und kann das allen Liebhaber*innen von Urban-Fantasy nur ans Herz legen. Ist nicht so das Buch, dass mega gehypt wurde, aber es lohnt sich. Besonders gefreut hat mich die queere Lovestory. (Vielleicht ist das alles auch nur meine Abneigung gegen die immer gleiche straighten Romantasy-Lovestory)

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
27. Apr.
Rating:5

Die Spiegelstadt -Tränen aus Gold & Silber [Teil 1]- -Gefangen in Purpur & Schatten [Teil 2] Autorin: Andreas Suchaneck & Christian Handel „Die Spiegelstadt nimmt uns mit in eine Welt in der die Stadt Berlin zum einen in der „realen“ Welt & zum anderen in der magischen Welt existiert. Max & Lenyo`s Wege kreuzen sich zuerst (gefühlt) zufällig. Denn, dass dies alles andere als Zufall ist, & weshalb es wichtig war, zeigt sich erst im laufe der Geschichte. Die beiden finden sich in einem Abenteuer aus dunklen Geheimnissen, Intrigen & Gefahren wieder. Sie müssen Verluste erdulden & schwere Entscheidungen treffen. Um die Welten zu retten & die Unterdrückung zu beenden riskieren sie alles. Doch bei allen Herausforderungen können sie sich auf ein kleines, aber mutiges Team von Verbündeten verlassen. Auch ihre starke Verbindung zueinander, welche sich zu tiefer Liebe entwickelt, stärkt Lenyo & Max. Ob sich die Geschichte zu ihren Gunsten entwickelt & sie die Welten retten können? Lest oder Hört selbst & öffnet euch die Grenze zur Spiegelstadt, doch lasst euch dabei besser nicht erwischen…!

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
8. Feb.
Rating:5

Taucht ein in die spiegelwelt Berlins. In ein magisches Berlin der 20er Jahre

Dieses Buch hat mich umgehauen! Einfach alles an diesem Buch hat mir gefallen: die Charaktere, das magische 2. Berlin, die Magie an sich. Besonders überrascht hat mich, wie düster und brutal das Buch war! Und das magiesystem ist genial! Aber damit, was alles hinter der Handlung steht und welche Wirrungen es so alles gab, damit hatte ich nicht gerechnet! Ich weiß, die rezi ist kryptisch, aber ich habe Angst, mit jedem Wort zu viel zu verraten! Absolute Empfehlung! 5/5 ⭐

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
29. Dez.
Netter Read für zwischendurch.
Rating:3

Netter Read für zwischendurch.

Es war nicht schlecht, aber ehrlich gesagt war es auch nicht gut. Eigentlich habe ich das Buch als Geschenk für jemanden gekauft, aber hab dann herausgefunden, das besagte Person keine MLM mag, also habe ich ihm ein anderes Buch gegeben. Für mich war die Liebesgeschichte irgendwie...flach. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich es beschreiben sollte, aber alle Beziehungen waren irgendwie für mich flach gehalten. Es gab zwei Spice-szenen im Buch, beide nicht so explizit, aber die eine hat für mich gar nicht gepasst und war ziemlich willkürlich. Der Schreibstil war ziemlich durchschnittlich, meiner Meinung nach. Aber mir hat der Fantasy Aspekt gut gefallen, auch wenn ich es nicht immer verstanden habe. Ein durchschnittliches Buch mit einer Menge ungenutzten Potential.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
28. Dez.
Rating:4

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich fand die Idee eigentlich ganz cool und mir hat besonders das System mit den zwei Städten gut gefallen. Es war spannend und ich mochte Max eigentlich ganz gerne. Gerade seine Familiengeschichte gefiel mir gut. Nur manchmal wirkte die Geschichte etwas hektisch. Es war zwar spannend, aber teilweise wäre es viele nicht so schlecht gewesen, man hätte das Tempo ein bisschen rausgenommen. Band 2 wartet schon auf mich, daher werde ich ihn sicher bald anfangen und bin gespannt, was noch kommt. 4 Sterne

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
27. Nov.
Queere Urban Fantasy, die ich absolut weiterempfehlen kann. Wer mal ein etwas kürzeres Buch aus dem Genre lesen möchte, wird hier definitiv glücklich.
Rating:4

Queere Urban Fantasy, die ich absolut weiterempfehlen kann. Wer mal ein etwas kürzeres Buch aus dem Genre lesen möchte, wird hier definitiv glücklich.

Nachdem ich dieses Schätzchen beendet habe, steht als einer meiner nächsten Bücher direkt wieder ein Buch von Christian Handel auf dem Programm, nämlich „Feenfluch“. Vorher gibts aber mein Fazit zu „Spiegelstadt“. Worum geht’s? Max kehrt nach dem Tod seiner Großmutter zurück nach Berlin. Als er gemeinsam mit seiner besten Freundin Feiern geht, um sich abzulenken, trifft er auf Lenyo. Dieser stammt jedoch aus der Spiegelstadt, einer alternativen Version von Berlin, in der allerhand magische Wesen leben. Dort wird Max Teil eines jahrelangen Konflikts und muss erkennen, dass mehr mit seinem Leben zu tun hat als er jemals gedacht hätte. Meinung: Weil eine liebe Bookie Freundin schon sehr von dem Buch geschwärmt hat, hatte ich hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte um Max, Lenyo und Robin ist kurzweilig und ein gutes Beispiel dafür, dass es keine 1000 Seiten braucht, um tolle Fantasy zu schreiben. Das Magiesystem rund um die Spiegelstadt fand ich spannend, die Welt ist gut ausgearbeitet und es gab interessante Plot Twists. Was mich nicht ganz abholen konnte war die Liebesgeschichte. Diese lockert die düsteren Geschehnisse zwar auf, bleibt aber gleichzeitig auch eher oberflächlich. Außerdem hätte ich mir zu Beginn eine Content Note gewünscht. Denn das Buch enthält ein paar sehr brutale Szenen, bei denen aus meiner Sicht ein Warnhinweis sinnvoll wäre. Fazit: Queere Urban Fantasy, die ich absolut weiterempfehlen kann. Wer mal ein etwas kürzeres Buch aus dem Genre lesen möchte, wird hier definitiv glücklich. Aber Achtung: „Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber“ ist Teil 1 einer Dilogie. 😉

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
20. Sept.
Rating:2

Rezension enthält Spoiler

Die Idee an sich finde ich super interessant. Alleine das Setting in Berlin in den Zwanzigern hat mich sofort begeistert. Die Spannung war, abgesehen vom Infodumping im ersten Kapitel, auch direkt da. Leider kam dann in Kapitel 6 die sich anbahnende Liebesgeschichte dazu. Für meinen Geschmack entwickelte sie sich viel zu schnell. Die Charaktere haben sich gerade erst am Abend zuvor in der Bar kennengelernt, und Lenyo wirkt sofort sehr verliebt in Max. Das ist mir persönlich einfach etwas zu abrupt. Für mich wäre die Liebesgeschichte gar nicht nötig gewesen. Vielleicht nehme ich das aber auch besonders so wahr, weil ich asexuell bin und romantische Dynamiken für mich manchmal anders wirken. Von den Charakteren mochte ich bislang nur Robin, und ich glaube, die Geschichte hätte mir insgesamt besser gefallen, wenn sie aus ihrer Sicht geschrieben wäre. Daher habe ich die Geschichte vorerst abgebrochen, könnte mir aber vorstellen, sie zu einem späteren Zeitpunkt weiterzulesen. Das schmälert zwar meinen bisherigen Lesegenuss, ändert aber nichts daran, dass ich die Grundidee und die Atmosphäre der Geschichte weiterhin sehr spannend finde.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
7. Sept.
Rating:3

Gut was für Zwischendurch und wenn man eine Leseflaute beenden will, ansonsten nicht wirklich herausragend.

Spiegelstadt ist gut. Weder besonders mitreißend, noch irgendwie besonders schlecht. Als Lesende wird man schnell in die Geschichte reingezogen und das Tempo hält sich auch das ganze Buch durch. Ich war davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelband handelt und rein theoretisch, kann man nur den ersten Teil lesen. Das Ende lässt zwar viele Fragen offen, aber die Hauptpunkte wurden beantwortet. Teil 2 werde ich dennoch irgendwann lesen, denn ich möchte wissen, wie alle Handlungsstränge enden. Ein paar Plot Twist hat die Geschichte, allerdings kommen diese nicht überraschend und es gibt immer wieder Hinweise, die darauf deuten. Als Lesende sollte man von dem Buch nicht mehr erwarten, als das es ein guter Zeitvertreib ist und einen gut unterhalten kann.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
5. Aug.
Rating:4.5

Dieses Buch lag einfach viel zu lange auf meinem SuB. Nach dem ich es jetzt regelrecht durchgesuchtet habe, frag ich mich echt, warum es so lange dort verweilen musste. Das Buch war so erfrischend und abwechslungsreich für mich, nach dem ich in letzter Zeit viel High Fantasy gelesen habe. Das Berlin-Setting hat mir super gefallen und es gibt ganz viele 20's Vibes und eine fantastische Spiegelwelt zu erkunden. Hier bekommen auch magische Geschöpfe wie der Dschinn, Nöck, Sirene, Baumgeist, Nixe...die meiner Meinung nach derzeit nicht im Fokus stehen ihren Auftritt. Das hat mir super gut gefallen. ☺️ Und auch das ich einfach mal ein Fantasybuch aus der Feder von zwei Autoren gelesen habe, hat mir gut gefallen, da meine Buchauswahl doch sehr frauenlastig ist, war es auch mal wieder spannend einen etwas brutaleren Schreibstil zu entdecken. Das Magiesystem möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass hab ich so auch noch nirgends gelesen und war für einige Überraschungen gut. Auch die Gayromance hat mir wirklich sehr gut gefallen, wobei ich das kurze spicy Intermezzo schon etwas short fand. Das wirkte für mich eher gezwungen und mal kurz in die Geschichte reingebastelt. Sonst gab's für mich nichts zu beanstanden und es war eine wirklich runde Sache mit Überraschungen und einem wirklich krassen Gadget, dass eine Gewisse Tamyra sehr gerne benutzt. 😵 Das Ende hat mich dann mal kurz das Atmen vergessen lassen und ich musste direkt mal Band 2 ordern. 🤭

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
23. Juli
Rating:2

Berlin der 20er Jahre gepaart mit Fantasy klingt für mich nach rauschenden Partys und schillernden Charakteren - ich wurde leider enttäuscht... Schreibstil hat mir nicht zugesagt, zu hohl und platt. Die Charaktere zu blass und wenig tiefgründig. Dennoch hat die Geschichte eine gewisse Spannung, so dass Teil 2 der Dilogie , weil sie nun schon einmal hier ist, eine Chance bekommt.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
3. Juli
Rating:4

"Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" entführt Leser in ein faszinierendes und doch unheimliches Parallel-Berlin der 1920er Jahre. Die Autoren schaffen es meisterhaft, eine lebendige, dampfende Metropole voller Geheimnisse und Magie zu zeichnen, die an "Babylon Berlin" mit einem fantastischen Twist erinnert. Die Geschichte um Max, der nach dem Tod seiner Großmutter in diese Spiegelwelt gezogen wird und dort auf den rätselhaften Lenyo trifft, ist rasant und fesselnd. Die queere Liebesgeschichte ist dabei ein zentrales Element und wird einfühlsam und glaubwürdig erzählt. Besonders gelungen finde ich die vielschichtigen Charaktere, die alle ihre eigenen Geheimnisse und Motivationen mitbringen. Man fiebert mit Max und Robin mit, während sie versuchen, sich in dieser neuen, gefährlichen Welt zurechtzufinden. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut und hält bis zum Schluss an, der in einem mitreißenden Cliffhanger mündet und sofort Lust auf den zweiten Teil macht.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
25. Mai
Rating:3

Interessanter Plot

Die Spiegelstadt in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu legen dürfte dem aktuellen Interesse an dieser Zeit und dem Nimbus des "Babylon Berlin" geschuldet sein. Nichtsdestotrotz ein gut gelungener Plot. Für den ist es mE übrigens egal, welche sex. Vorlieben die Liebenden haben, so dass die Betonung der "queeren" Liebesgeschichte etwas übertrieben wirkt. Wer Lust auf Urban Fantasy hat und gerne beim Lesen einen Film im Kopf abspult, ist mit diesem Buch gut beraten.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
3. Mai
Rating:3.5

2 Berlins - 2 Welten

Diese Geschichte hat mich so oft traurig und fassungslos gemacht, das ich nicht weiß, ob ich sie mag oder nicht. Evtl. ist es eine Hassliebe. Daher werde ich auch sehr bald Band 2 lesen (müssen), denn das Ende von Band 1 ist ... sagen wir es ohne zu Spoilern: Ich will, oder muss, wissen wie es weitergeht, bzw. endet! Ach ja, ich habe es größtenteils gehört, da es im Abo von Audible enthalten war.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
24. Apr.
Rating:4

Tolle Idee und wirklich spannend

Die Idee mit der gespiegelten Stadt Berlin fand ich wirklich toll und war gespannt auf die Umsetzung. Es war sehr spannend und wurde nie langweilig, ständig gab es Verfolgungsjagden oder Angriffe. Dadurch hat das Lesen echt Spaß gemacht, gegen Ende gab es auch einige Plottwists, die ich so nicht habe kommen sehen. Eigentlich mochte ich die vielen Perspektiven, aber manchmal hatte ich dadurch das Gefühl, dass die einzelnen Charaktere nicht so stark ausgearbeitet waren. Teilweise hatten sie für mich keine einzigartige Persönlichkeit und ich hatte deswegen das ganze Buch über eine emotionale Distanz zu den Charakteren. Das kann aber auch an der Erzählperspektive aus der dritten Person liegen, durch diesen Schreibstil ist man ja einfach distanzierter von den Gedanken. Die Einblicke in den Kopf der „Bösewichte“ fand ich aber sehr interessant. Zu Beginn hat Max die Information, dass es eine geheime Parallelstadt gibt, auch etwas zu schnell angenommen und nicht besonders lange hinterfragt meiner Meinung nach. Ansonsten hat mir die Geschichte echt gut gefallen und nach diesem Ende muss ich unbedingt bald den zweiten Band lesen.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
25. März
Rating:4.5

Wow! Warum habe ich bislang niemanden über dieses Buch reden hören? Spiegelstadt kombiniert die Faszination der 1920er mit magischen Intrigen und einer queeren Liebesgeschichte – und das, ohne sich in überladener Fantasy zu verlieren. Während viele gehypte Bücher auf BookTok oft zu viel wollen, bleibt dieser Auftakt angenehm fokussiert und genau deshalb so gelungen. Die Idee eines magischen Berlins, das in den goldenen Zwanzigern eingefroren ist, ist einfach chef’s kiss 💫 Die Feenwelt mit ihren strengen Regeln, goldenen Tränen als Portalwährung und einem brodelnden Machtkampf bietet das perfekte Setting für eine Geschichte, die spannend, aber nicht überfrachtet ist. Und mal ehrlich – wer kann zu einem Babylon Berlin meets Fantasy-Vibe schon nein sagen? Max und Lenyo als zentrale Figuren funktionieren super – ihre Chemie wirkt authentisch, ohne dass die Lovestory den gesamten Plot frisst. Es ist eine dieser seltenen Erzählungen, in denen sich Romantik und Spannung perfekt ausbalancieren 💛 Der Schreibstil? Eher schlicht, aber genau das macht das Buch so leicht zugänglich. Keine ausufernden Beschreibungen, kein überambitioniertes Worldbuilding – stattdessen eine Story, die einfach funktioniert. Teil 2 ist bereits bestellt – und wenn er mich genauso abholt, wird das hier definitiv eine meiner liebsten Fantasy-Dilogien! 📖✨

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
13. März
Rating:4.5

Magie, Blut und Geheimnisse – Ein fesselndes Abenteuer in der Spiegelstadt

Inhalt: Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber entführt die Leserinnen und Leser in ein düster-magisches Berlin der 1920er Jahre. Doch hinter den glänzenden Fassaden der Stadt lauern dunkle Geheimnisse. Als die Hauptfiguren in eine gefährliche Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und blutiger Auseinandersetzungen hineingezogen werden, beginnt ein mitreißendes Abenteuer. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Wem kann man wirklich trauen? Eigene Meinung: Der Roman überzeugt mit einer spannenden Handlung, die von Anfang an fesselt und keine unnötigen Längen aufweist. Stattdessen wird ein Geheimnis nach dem anderen aufgedeckt, was die Neugier immer weiter antreibt. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte in Berlin spielt. Die Kulisse wirkte dadurch vertrauter und greifbarer. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das Flair der 1920er Jahre noch stärker herausgearbeitet worden wäre, um das versprochene Babylon Berlin goes Fantasy-Feeling vollständig zu entfalten. Dennoch punktet das Buch mit einer stetig ansteigenden Spannung und einer Geschichte, die sich mit jeder enthüllten Wahrheit weiterentwickelt. Die düsteren, brutalen und teilweise blutigen Szenen sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, die nichts für schwache Nerven ist. Das Ende war schlichtweg atemberaubend und hat mich sprachlos zurückgelassen. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten! Fazit: Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber ist ein packender Fantasy-Roman mit einer faszinierenden, düsteren Welt, spannenden Wendungen und einem hohen Erzähltempo. Trotz kleinerer Schwächen in der Darstellung der historischen Atmosphäre überzeugt das Buch mit einer durchdachten Handlung und einem intensiven Finale. Ich vergebe 4,5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung!

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
26. Feb.
Rating:4

Also was man sagen kann ist: Da wird nicht lange gefackelt, da gehts sofort los und schlag auf schlag 🤣Da kam ich beim lesen ja selber kaum hinterher 🤣 So leichter Schreibstil, wobei ich sagen muss dass ich ab und an mal kurz abgedriftet bin. Für mich war es auch mal was Neues dass es ein homosexuelles Paar war. Das Thema Verlieben usw war aber auch nicht wirklich der Fokus. Leider fehlte mir etwas mehr Tiefgang. Die Protas mochte ich eigentlich alle sehr gerne, aber etwas kleines fehlte da 🤏 Ärgerlich fand ich das mit Robin, dass gefiel mir am Ende gar nicht😭 Tamyra war dafür Eiskalt, vor der "Halskrause" graut es mir etwas🙈 Im Großen und Ganzen eine gute Geschichte, auch etwas sehr brutal. Spannend war sie auf jeden Fall, vorallem wollte man unbedingt Max Geschichte erfahren😱 Ich denke Band 2 werde ich auch noch lesen, jetzt will ich auch einfach alles wissen🤣

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
4. Jan.
Rating:2.5

Gute Geschichte, schlechte Umsetzung

Dieses Buch hat mich sehr verwirrt… Einerseits finde ich die Geschichte unglaublich spannend und interessant, wie sie umgesetzt wurde fand ich allerdings nicht so gut. In meinen Augen wird man viel zu abrupt in die Welt hineingeworfen, allerdings ohne viel Information zu bekommen, was bei mir anfangs für sehr viel Verwirrung gesorgt hat. Es hat echt gedauert bis sich alle Dinge zusammengesetzt haben… 🫠 Die Beziehung zwischen Max und Lenyo fand ich ebenfalls etwas spärlich . Es gab kaum bzw. nur sehr kurze romantische Momente zwischen den beiden und auch die Chemie hat für mich irgendwie gefehlt. Vielleicht habe ich mir auch einfach mehr erhofft, da ich mit der Erwartung reingegangen bin etwas mehr von dem Romance Aspekt zu lesen! 😶 Die Spannung, die Plottwists und das generelle Setting fand ich allerdings recht gut umgesetzt! Auch der Cliffhanger am Ende ist echt mies! Nichtsdestotrotz bin ich mir unsicher ob ich den zweiten Teil lesen möchte oder nicht 😬

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
21. Nov.
Es braucht ein wenig, denn anfangs rauscht die Handlung wie ein Schnellzug an einem vorbei. Doch die Entwicklung wird immer besser trotz Klischees.
Rating:4

Es braucht ein wenig, denn anfangs rauscht die Handlung wie ein Schnellzug an einem vorbei. Doch die Entwicklung wird immer besser trotz Klischees.

„Spiegelstadt“ von Christian Handel und Andreas Suchanek ist tatsächlich eins der wenigen Bücher, das mir immer besser gefallen hat, je weiter ich gelesen habe – normalerweise ist das umgekehrt. Der Einstieg in die Handlung ist mir zu rasant und überstürzt: Die beiden sympathischen Protagonisten finden sich auf den ersten Seiten und wollen sich am liebsten sofort die Kleider vom Leib reißen, aber die Action geht los und sie müssen weg. Es gibt zu viel Flucht, zu viele Ortswechsel und Klischees. Trotzdem profitiert „Spiegelstadt“ vom leichten, flüssigen Schreibstil der beiden Autoren, der mich einer Sogwirkung gleich ins Buch gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Max und Lenyo haben mich doch recht schnell überzeugt. Für „Spiegelstadt“ braucht man harte Nerven: Während die Handlung actionreich und energiegeladen voranschreitet, bleibt nicht alles bei Liebe-Friede-Eierkuchen. Es wird blutig, brutal und trotz besagter Klischees gibt es genügend Überraschungen à la Game of Thrones: Es sterben Charaktere, die Guten gewinnen nicht immer. Dass sich Verluste nicht nur auf der feindlichen Seite befinden, vermisse ich sonst in vielen Büchern. Auch wenn mir das Gut vs. Böse Prinzip in „Spiegelstadt“ moralisch zu einwandfrei und zu schwarz/weiß gedacht ist, sind die genannten Plottwists die Gründe, dass mich die Handlung nicht mehr loslässt. „Das ist jetzt nicht wirklich passiert, oder?“, habe ich mir mehrmals gedacht und flog weiter durch die Seiten. Vom Berlin der 20er Jahre erfährt man zwar weniger als ich erwartet habe, doch besticht das ganze Flair der Handlungsorte mit einer Mischung zwischen Moderne und 20er Jahre und einem alles übergreifenden urbanen Fantasy-Setting. Dafür gibt es mehr actionreiche Intrige als ich erwartet habe und auch die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo entwickelt sich nach dem anfänglich überstürzten Love-at-First-Sight in meiner liebsten Slow Burn Manier <3 Die 4 Sterne sind dem überstürzten Anfang geschuldet, das Ende von Band 1 waren glatte 5. Achtung: Band 1 endet mit einem üblen Cliffhanger, sodass ich empfehle, sich Band 2 gleich auf Halde zu legen. Ich bin fast wahnsinnig geworden, zu warten!

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
3. Okt.
Berlin Calling: Feen, Dschinns und sarkastische Helden im Großstadtchaos
Rating:4

Berlin Calling: Feen, Dschinns und sarkastische Helden im Großstadtchaos

„Spiegelstadt“ entführt uns in ein faszinierendes Berlin, das sowohl in der heutigen Zeit als auch in den 1920er Jahren spielt. Die Geschichte verwebt urbanen Alltag mit einer magischen Feenwelt voller düsterer Intrigen. Besonders das Setting, das zwischen modernem Berlin und den glamourösen 20er Jahren wechselt, schafft eine einzigartige Atmosphäre. Eines der Highlights des Buches ist das Feenreich mit seinen komplexen Machtstrukturen und Konflikten. Die Intrigen und Kämpfe dort sind düster und geheimnisvoll, was der Geschichte eine spannende Tiefe verleiht. Besonders das Magiesystem rund um die goldenen und silbernen Tränen fand ich sehr kreativ und es sorgte für interessante Wendungen in der Handlung. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Besonders Robin, dessen sarkastische Art und witzige Dialoge mit dem Dschinn mich immer wieder zum Schmunzeln brachten, ist ein echter Sympathieträger. Die Dynamik zwischen den beiden sorgt für viele humorvolle Momente und lockert die ansonsten spannende und oft düstere Handlung gekonnt auf. Durch die verschiedenen Perspektiven erfährt man zudem viel über die inneren Konflikte der Figuren, was sie noch greifbarer macht. Der Schreibstil von Handel und Suchanek ist flüssig und prägnant. Es gibt keine unnötigen Längen oder überflüssigen Ausschweifungen, was das Tempo der Geschichte durchgehend hoch hält. Dadurch bleibt die Spannung konstant, und man wird als Leser zu keiner Zeit gelangweilt. Das Ende hat mich schlichtweg umgehauen. Ein fieser Cliffhanger, der dafür sorgt, dass man unbedingt weiterlesen will. Insgesamt bietet Spiegelstadt eine mitreißende, queere Urban Fantasy mit einem faszinierenden Setting, tollen Charakteren und einer einzigartigen Magie, die es definitiv wert ist, gelesen zu werden.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
3. Sept.
Rating:5

Der erste Band der ,,Spiegelstadt“ Dilogie und eine grandiose Story, die die beiden Autoren da erzählt, eine einzigartige Welt, die sie geschaffen haben. Ich habe es geliebt, darin ein- und abzutauchen, zu staunen und immer mehr davon zu sehen. Schon das erste Kapitel war genial und hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Und dann waren da die Charaktere. Max, der zurück in seine Heimatstadt Berlin kam in das Haus seiner Oma Imgard, die erst kürzlich gestorben war. Ich fand ihn von gleich auf sympathisch und habe mit ihm mitgefühlt, auch seine beste Freundin Robin war toll in ihrer lockeren Art. Und dann war da Lenyo, ein geheimnisvoller Fremder auf einer Party, auch ihn mochte ich auf Anhieb und war neugierig auf ihn. Lenyo, der Max und Robin in eine andere Welt brachte. In die Spiegelstadt, ein Berlin wie aus den 1920ern und Heimat von Wesen wie Feen, Undinen, Blumenelfen, Dryaden, Syphen, Nachtmahre, Rotkappen, Heuler, Kobolde und Dschinn, mit magischen Artefakten und Waffen. Es war eine Welt, die schillernd und bunt war, aber auch blutig gerade durch Prinzessin Tamyra, die gerne folterte und tötete und gegen den Widerstand arbeitete. In diesen und in das Königshaus bekam man einen spannenden Einblick, ebenso in die Regeln und das Leben in dieser Welt, in ihre Geschichte. Man sah und hörte immer mehr von der Spiegelstadt und es entstand so ein immer größeres und fantastischeres Bild. Die ganze Story war toll aufgebaut und durchdacht und auch wenn es mehrere Handlungsstränge gab, entstand am Ende ein großes Netz, das alles miteinander verband. Der Schreibstil war auch richtig bildhaft und fesselnd. Es gab viele wunderbare Szenen und Dialoge, die queere Liebesgeschichte von Max und Lenyo und Metaphern und Zitate. Ein Zitat möchte ich in die Rezension aufnehmen: ,,Weglaufen bringt nichts. Irgendwann holt die Vergangenheit einen ein und schlägt aus den Schatten zu. Also bereite dich vor und stelle dich der Herausforderung.“ Ein passendes Zitat im allgemeinen und für das Buch. Denn auch hier gab es einige Schatten und Herausforderungen, es gab Tod und Verrat aber auch lichte Momente, Liebe und Magie. Es gab einige Enthüllungen und einen Plotttwist am Ende den ich nicht habe kommen sehen. Ein grandioser Auftakt.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
19. Juli
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Rating:5

"Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" von Christian Handel und Andreas Suchanek entführt seine Lesenden in ein faszinierendes, magisches Berlin der 1920er-Jahre, das parallel zu unserer Welt existiert – die Spiegelstadt. In diesem Urban-Fantasy-Roman treffen wir auf Max, der nach dem Tod seiner Großmutter in Berlin zurückkehrt und in eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren gezogen wird. Auf einer schicksalhaften Party begegnet er Lenyo, einem ebenso geheimnisvollen wie anziehenden Charakter, der ihn in die Spiegelstadt führt. Dort entfaltet sich eine Geschichte voller Intrigen, Machtspiele und einer verbotenen Liebe, die die Barriere zwischen den Welten bedroht. Das Autorenduo Christian Handel und Andreas Suchanek, erschaffen mit "Spiegelstadt" ein mitreißendes Setting, das die Atmosphäre des historischen Berlins gekonnt mit magischen Elementen verwebt. Die Figuren sind tiefgründig und authentisch gezeichnet, sowohl die menschlichen Protagonisten als auch die vielschichtigen Feen-Wesen. Besonders gelungen ist die queere Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo, die sensibel und facettenreich dargestellt wird, ohne dabei ins Klischee abzudriften. Die Handlung ist von Anfang an packend und lässt kaum Raum für Atempausen. Die Spannung wird geschickt durch unvorhersehbare Wendungen aufrechterhalten, die die Lesenden immer wieder überraschen und das Gesamtbild der Geschichte abrunden. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Magie wird geschickt gewoben, was "Spiegelstadt" zu einem unvergesslichen Leseerlebnis für Fans von Urban Fantasy macht. Insgesamt ist "Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" ein gelungener Auftakt einer romantisch-queeren Fantasy-Dilogie, der sowohl mit seinem Setting als auch mit seiner Geschichte überzeugt und Lust auf mehr macht. Wer sich für eine spannende Mischung aus historischem Flair und magischem Abenteuer begeistern kann, wird von diesem Buch begeistert sein.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
19. Juli
Rating:4

Hat mir gut gefallen

Mir hat "Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" sehr gut gefallen. Ich habe ein wenig gebraucht um mich in der Geschichte zurecht zufinden, mich dann aber sehr wohl gefühlt. Die Handlung ist sehr vielseitig und schreitet gut voran. Für meinen Geschmack weder zu schnell noch zu langsam. Die Beschreibungen sind sehr bildlich und gut vorstellbar, oft habe ich gedacht ich bin mittendrin. Auch die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen, obwohl einige doch recht blass blieben. Mir hat die kleine Romanze auch sehr gefallen, die sich nebenbei entwickelt ohne sich in den Vordergrund zu drücken. Die Anteile kamen an den passenden Stellen und wirkten keines Wegs künstlich oder erzwungen. Insgesamt ein sehr spannendes Buch, welches ich gerne gelesen habe. Ich freue mich (vor allem nach diesem Cliffhanger) auf den Zweiten Teil.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
6. Juli
Rating:4

Nach dem Tod seiner Großmutter zieht Stefan zurück nach Berlin in ihr aus. Um ihn aufzumuntern schleppt seine Freundin Robin ihn zu einer Party, wo er Lenyo begegnet. Auf eben jener Party gibt es aber auch Ärger, so dass Max, Robin und Lenyo fliehen. Statt aber nur in einen anderen Stadtteil, verschlägt es sie in die Spiegelstadt. Berlin zu Zeiten der 20er Jahre und mit Feenwesen gespickt. Doch auch dort sind sie nicht sicher, denn so genannte Fänger machen Jagd auf Menschen und auf Wesen die die Ordnung „stören“. Die Barriere zwischen den Welten ist in Gefahr und diese soll (natürlich) unter allen Umständen erhalten bleiben. Max wird dabei eine ganze Menge Neues erfahren, was sein bisheriges Weltbild gehörig durcheinander bringen wird. Aus verschiedenen Sichten, wobei eine die der bösen Seite ist, gibt es jede Menge Infos, welche irgendwann ein großes Gesamtbild ergeben. Fand ich wunderbar und zu keiner Zeit langweilig oder uninteressant. Man kann sich so absolut in die Charaktere hineinversetzen und Handlungen nachvollziehen bzw. besser verstehen. Das Setting ist wahnsinnig authentisch und ich war gern darin unterwegs. Die Andersartigkeit der Spiegelstadt aufgrund der Zeit, aber auch seiner Bewohner hat mich so fasziniert. Das ist einfach richtig toll geworden. Wer aber jetzt denkt, dass Alles flauschig und weichgespült ist, der sollte lieber nicht gewissen Personen über den Weg laufen. Da macht man schneller mit gewissen Folterungs- und Tötungsmethoden Bekanntschaft als einem lieb ist. Dazu kommen jede Menge schmutzige Geheimnisse um die Königsfamilie, welche so nach und nach ans Licht kommen. Fazit Ich liebe die Idee mit der Spiegelstadt. Die Atmosphäre, die beide Autoren hier zaubern, hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Was Setting, Charakter und die vielen verschiedenen Wesen angeht, ist hier ganz viel richtig gemacht worden. Dieses gespiegelte Berlin zu erkunden und die überraschenden Wendungen zu erleben, hat mich stellenweise etwas sprachlos gemacht. Das Ende schreit definitiv nach einer Fortsetzung und das hatte ich so nicht wirklich auf dem Schirm. Darauf freuen tu ich mich aber absolut, denn das Ende ist wahnsinnig gemein. 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt des Autorenduos.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
5. Juli
Rating:3.5

Urban Fantasy in Berlin

Dieser Urban Fantasy Roman hat es mir nicht leicht gemacht. Auf der einen Seite war die Prämisse und das Setting wirklich toll, auf der anderen Seite war mir das Worldbuilding nicht konsequent genug. Die Figuren waren sympathisch, die Plots jedoch für meinen Geschmack etwas verworren. Es war teilweise super spannend und manchmal etwas langsam. Ein Wechselbad der Gefühle. Aber im Großen und Ganzen doch ein angenehmer Read.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
31. Jan.
Rating:1.5

Das Buch besitzt ein wundervolles Cover, welches für mich der ausschlaggebende Kaufgrund war. Leider konnte mich der Kampf zwischen den unterschiedlichen Feenwesen so gar nicht in den Bann ziehen. Ich hatte etwas gänzlich anderes erwartet. Das Berlin der 20er Jahre wirkte auf mich weder glanzvoll noch magisch. Stattdessen besaß die Spiegelstadt vielmehr einen düsteren, dystopischen Charakter. Es herrscht sehr viel Furcht, gibt unzählige Kämpfe und viele Tote. Viel zu viele Tote meiner Meinung nach. Jeder lügt und betrügt. Freunde und Feinde sind schwer voneinander zu unterscheiden. Zwischen all dem steht Max, ein Hauptcharakter, welcher alles über sich ergehen und sich pausenlos von anderen leiten lässt. Er stellt keinerlei Fragen über dieses ihm ach so fremde Feenreich und dessen unterschiedliche Bewohner. Neue Erkenntnisse und die Offenbarung seiner Vergangenheit nimmt er sehr leicht hin, was auf mich stellenweise unglaubwürdig wirkte. Der für mich größte Kritikpunkt sind die fehlenden Gefühle. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo war für mich so gut wie gar nicht spürbar. Vielmehr empfand ich sie als erzwungen. Zwischen den Beiden bemerkte ich keinerlei Chemie oder starke Anziehungskraft. Hin und wieder wurden ein paar Szenen, in welche sich die beiden näher kamen, wahllos in das Buch hineingeworfen, um es letztlich als queer bewerben zu können. Des Weiteren empfand ich es sehr unangenehm, der Zeugung von Max beizuwohnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand mit ansehen will, wie er von seinen Eltern gezeugt wurde. Vor allem da einer von beiden kurz darauf das Zeitliche segnete. Fazit: Fans von grausamen Dystopien könnten an dieser Geschichte gefallen finden. Allen anderen würde ich davon abraten.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
26. Jan.
Fassade & Wahrheit
Schicksal & Gefahr
Rating:4.5

Fassade & Wahrheit Schicksal & Gefahr

Die goldenen Zwanziger sind aus heutiger Sicht nicht mehr als eine Zeit, die nicht wusste was kommen sollte. Geheimnisse und Oberflächlichkeiten waren auch damals schon normal. Gibt man nun etwas Magie und Moderne hinzu ergibt sich die Geschichte von Christian Handel und Andreas Suchanek. Risse in der Realität, die mehr zeigen als nur die eigene Welt, klingen verlockend und zeigen Möglichkeiten. Der Zog eine andere, ausgeformte Ebene zu betreten ist nicht nur etwas für die weit entfernten Galaxien, er ergibt sich auch durch die kleinen Schritte. In einem Zusammenspiel aus Feen, Familie und Vergangenheit erwacht etwas, das den detailierten Geist der Geschichte mit der Wahrheit des Augenblickes vermischt. Gold und Silber sind schön und glänzen hell, doch dahinter gibt es auch Abgründe, welche allzu leicht übersehen werden...

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
2. Jan.
Rating:3

Story: Der Tod seiner Großmutter führt Max zurück nach Berlin und zurück in die Arme seiner besten Freundin Robin, die ihn zu einer 20er Jahre Party schleift, in der Hoffnung, Max auf andere Gedanken zu bringen. Dort lernt er nicht nur Lenyo kennen, Robin und er stolpern auch auf die andere Seite Berlins – eine Welt, in der Feenwesen leben, Magie existiert und die den Stand der 20er Jahre hat. Doch Reisen zwischen den beiden Städten sind nicht nur verboten, es wird regelrecht Jagd auf alle gemacht, die mittels goldenen Tränen Portale öffnen. Als Max herausfindet, dass seine Großmutter ebenfalls ein Feenwesen war, macht sich Max auf die Suche nach der Wahrheit und entdeckt nicht nur die Geheimnisse von ihr, sondern auch die der Spiegelstadt … Eigene Meinung: Mit dem Urban Fantasy Roman „Tränen aus Gold und Silber“ legen die Autoren Christian Handel und Andreas Suchanek ihren ersten gemeinsamen Roman vor. Das Buch erschien im Sommer 2023 bei Knaur und ist als Duologie geplant. Wann der zweite Band erscheint, der die Geschichte fortführt, ist noch nicht bekannt. Die Geschichte beginnt recht langsam, nimmt aber spürbar an Fahrt auf als Max Lenyo begegnet und diesen zusammen mit seiner besten Freundin Robin in das andere Berlin begleitet. Die Grundidee ist spannend und macht Spaß, insbesondere das Flair der 20er Jahre auf der anderen Seite, dass sich jedoch auf magische Weise ein wenig weiterentwickelt hat. Die Autoren haben eine interessant, aber auch gefährliche, brutale Welt erschaffen, bei der man sich zwar hin und wieder fragt, wie diese funktioniert, die aber durchaus Spaß macht. Gemeinsam mit Max und Robin lernt man andere Feen kennen, und ist dabei, wenn sie vom herrschenden Königshaus gejagt werden. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo wirkt leider ein wenig aufgesetzt, denn hier wird dann doch in die Klischeekiste gegriffen – der geheimnisvolle, gutaussehende Kämpfer und Rebell Lenyo verdreht dem naiven Max den Kopf, während Lenyo den vermeintlichen Menschen beschützen will. Schon bei der ersten Begegnung der beiden weiß man, wie es endet, so dass es bei diesem Handlungsbogen keine Überraschungen gibt – einzig die Tatsache, dass eine leichte Erotikszene eingebaut wurde ist ein wenig überraschend, aber aus irritierend, da sie nicht so recht zur eigentlichen Geschichte passen will. Dafür haben die Autoren einige andere schöne Wendungen parat und überraschen mit der ein oder anderen Offenbarung – insbesondere hinsichtlich der Spiegelstadt und dessen Entstehung, der Hintergründe von Max‘ Großmutter und der Geheimnisse des herrschenden Königshauses. Auch das große Finale ist spannend und macht Lust auf die Fortsetzung, die leider noch nicht angekündigt wurde. Die Figuren sind gut gezeichnet und wachsen den Leser*innen schnell ans Herz. Max ist die meiste Zeit recht inaktiv (er fragt noch nicht einmal welcher Feenrasse Lenyo angehört oder seine eigene Großmutter, was Leser*innen dann doch wundert) und lässt sich eher von seinen Freunden durch die Geschichte zerren – meistens sind es Robin oder Lenyo, die die Handlung vorantreiben, selten hat man den Eindruck, dass Max die Richtung vorgibt. Das ist schade, weil er der Dreh- und Angelpunkt ist. Lenyo wiederum ist der typische Kämpfer, der weiß, was er tut und natürlich das ein oder andere Geheimnis mit sich herumträgt. Komplettiert wird die Truppe durch Robin, die weiß, wie man sich zur Wehr setzt und keine Scheu davor hat, notfalls selbst zu kämpfen, einen Dschinn, der sowohl auf der einen Seite Berlins als auch auf der anderen leben kann und eine königstreue Kämpferin, die die Gruppe nur mittels Bannzauber kontrollieren kann und die eigentlich von der Antagonistin losgeschickt wurde, um sie zu töten. Diese Antagonistin ist es auch, die das Lesen des Buches erschwert – sie ist auf einem Level böse, grausam und brutal, dass es nicht nur aufgesetzt wirkt, sondern auch nervt. Gefühlt metzelt sie sich durch das andere Berlin, foltert und quält Feenwesen, die in ihren Augen nichts wert sind und hat keinerlei positive Ansätze, geschweige denn irgendwelche Beweggründe, die all die Grausamkeiten erklären, die sie anderen entgegenbringt. Sie ist böse, weil sie böse sein soll und die Autoren haben entschieden, sie so negativ zu gestalten, dass Leser*innen keinerlei positiven Bezug zu ihr aufbauen kann und man sie eigentlich nur verabscheuen und hassen kann. Das kann man machen, wirkt aber massiv künstlich, denn kein Wesen ist zu 100% böse, sondern hat zumindest einen Grund, warum es tut was es tut. Stilistisch lässt sich die Geschichte um die beiden Städte gut lesen und wirkt wie aus einem Guss – man hat gar nicht den Eindruck, dass das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde. Christian Handel und Andreas Suchanek haben einen angenehm lesbaren, recht einfachen Stil, der dafür sorgt, dass man schnell den Einstieg gefunden hat und durch die Seiten fliegt, denn die beiden haben ein Händchen für tolle, witzige Dialoge, Action und Spannung, auch wenn sie zwischen den Personen wechseln und nicht nur Lenyo und Max zu Wort kommen lassen, sondern auch Nebenfiguren, die nur am Rande auftauchen. Dies hat allerdings den Nachteil, dass man recht früh eine Ahnung hatte, wer ein doppeltes Spiel spielt, da nie aus Sicht einer bestimmten Person erzählt wird. Fazit: „Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber“ von Christian Handel und Andreas Suchanek ist ein klassischer Urban Fantasy Roman, der durch eine tolle Grundidee und eine spannende Handlung besticht, die jedoch nicht von der eigentlichen Hauptfigur getragen wird, da Max die meiste Zeit zu inaktiv ist und zu lange braucht, um sich selbst zu positionieren. Leider ist gerade die Antagonistin zu plakativ böse und grausam, um wirklich zu überzeugen und eines der größten Mankos der Geschichte. Aufgrund des Cliffhangers am Ende der Geschichte, ist man dennoch gespannt, wie es weitergeht. Wer Geschichten mit queeren Figuren und Feenwesen mag und ein Faible für die 20er Jahre hat, sollte einen Blick in die Leseprobe werfen.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
17. Nov.
Rating:5

Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, da ich von beiden Autoren bereits Bücher kenne und sehr mochte. Cover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend und ich wurde nicht enttäuscht. Die beiden Autoren schafften es mit ihrem Schreibstil und den ansprechenden und atmosphärischen Beschreibungen, mich nach kurzer Zeit in den Bann der Geschichte zu ziehen. Gut gefiel mir, dass die Story aus mehreren Sichtweisen geschrieben wurde. Hauptsächlich erlebte man die Perspektiven von Max und Lenyo, aber auch andere Charaktere waren ebenfalls mit ihren Perspektiven vertreten. Die beiden Settings im Buch in Form von Berlin und einem gespiegelten Berlin, in dem die Feenwesen leben, gefielen mir sehr gut. Die Spiegelstadt wurde in den 1920er Jahren erschaffen und mutete auch noch genauso an. Deutlich greifbar ist dort die Angst der Feenwesen vor der königlichen Herrscherfamilie. An jeder Ecke gibt es sogenannte jeder und jede Art von Widerstand wird im Keim erstickt.  Man merkt eine eher düstere und bedrückte Stimmung. Das haben die beiden Autoren sehr gut beschrieben. Max gefiel mir als Protagonist von Anfang an sehr gut. Zu Beginn wirkt er durch einen Schicksalsschlag antriebslos und ein wenig verloren. Man möchte ihn am liebsten ganz fest umarmen. Sein Abenteuer beginnt dann auf einer 20er Jahre Party, durch Lenyo gelangt er in das andere Berlin und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Es gibt Verfolgungen zu erleben, Kämpfe zu bestreiten und Geheimnisse aufzudecken. Neben einer großen Portion Spannung und unerwarteten Ereignissen, gibt es auch einen Funken Romantik, der sehr gut in die Handlung eingebunden wurde. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, denn das Ende war ziemlich fies. 😊 Ich vergebe dem Buch fünf Sterne.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
3. Nov.
Bildgewaltige und packende Fantasy
Rating:5

Bildgewaltige und packende Fantasy

Home My Books Browse ▾ Community ▾ 1 Jump to ratings and reviews Spiegelstadt: Tränen aus Gold und Silber Christian Handel , Andreas Suchanek 3.75 137 ratings62 reviews Read Buy on Amazon DE Rated. Edit review Edit my activity »Babylon Berlin« goes Fantasy: Ein magisches Berlin in den 20er-Jahren, ein zerstörerisches Familiengeheimnis und eine Liebe, die alles verändert, sind die Zutaten für den Urban-Fantasy-Roman »Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« von Christian Handel und Andreas Suchanek. In den Schatten unserer Welt existiert eine andere Wirklichkeit: die Spiegelstadt, ein magisches Berlin, erstarrt in den glamourösen 1920er-Jahren und bewohnt von vielgestaltigen Feen-Wesen. Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich. Auf einer wilden Party in Berlin, die ganz im Motto der 20er-Jahre steht, begegnet Max dem ebenso attraktiven wie geheimnisvollen Lenyo – und gerät damit mitten hinein in einen blutigen Konflikt um die Herrschaft in der Feen-Welt. Verfolgt von gnadenlosen Kreaturen und gefangen in einem Netz aus Intrigen und Machtgier, ahnt keiner von ihnen, dass sie längst zum Spielball einer gefährlichen Macht geworden sind, die die Barriere zwischen den Welten bedroht … Show more Genres Fantasy Queer LGBT Historical German Literature Fiction Gay 352 pages, Paperback First published May 1, 2023 Book details & editions 9 people are currently reading 120 people want to read About the author Christian Handel 28 books28 followers Follow Readers also enjoyed Die Schwarze Königin Markus Heitz 3.72 157 Der Preis der Gier Franzi Kopka 4.12 727 Skogen Dynasty Carolin Wahl 4 1,406 Rosenfluch Sabine Schoder 4.2 235 Geheimnisse Dominik Gaida 3.88 282 Was bisher verloren war Kerstin Gier 4.24 2,768 Verborgene Magie Julia Kuhn 3.33 1,775 Starlight in Our Dreams Andreas Dutter 3.76 417 We Will Give You Hell Lina Frisch 3.7 253 Dunkelaura Greta Milán 3.94 180 Wie die Dunkelheit befiehlt Anna Benning 4.38 652 Oracle Ursula Poznanski 4.02 383 One Second to Love Kristina Moninger 3.75 758 Das Elixier der Lügen Anne Lück 4.11 1,076 Wie Wellen im Sturm Alicia Zett 4.34 816 In unserem Universum sind wir unendlich Sarah Sprinz 4.66 1,203 La Cour des ténèbres Victor Dixen 3.83 4,251 Unsafe Leonie Lastella 3.91 217 Tokioregen Yasmin Shakarami 4.05 260 Moorläufer: Im Reich des letzten Drachen Boris Koch 3.94 47 All similar books Ratings & Reviews My Review Katherines.little.library 19 reviews · 1 follower November 3, 2023 Schillernde Parties, Alkohol und ausgelassene Stimmung – das ist es, was man von einem 20er Jahre Buch erwartet. „Spiegelstadt“ von Christian Handel und Andreas Suchanek bietet darüber hinaus aber so viel mehr: Queere Liebe, liebenswürdige und schlagfertige Charaktere, dazu eine packende Fantasy-Welt voller Feenwesen, die hinter einer Wand direkt neben der Welt der Menschen liegt und diese in fast allen Bereichen spiegelt, und eine mordlustige und bösartige Herrscherin. Fantasy trifft auf 20er Jahre in diesem oppulenten und fantastischen ersten Band voller Betrug und Liebe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich in den Spiegelwelten versunken und voller Spannung von Seite zu Seite geflogen, auf denen sich eine Geschichte entfaltet, die Fans der „Darker Shades of Magic“ Reihe von V.E. Schwab sicher begeistern wird! Wer würde nicht gerne in eine Welt reisen, in der es Fabelwesen gibt, soweit das Auge reicht – von Dschinn über Dryaden über Undinen und Wasserpaläste, es ist alles geboten. Die Feen-Stadt liegt wie in der Zeit festgefroren auf der einen Seite des Walls; Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich. Und dann sind da noch die silbernen Tränen, die Erinnerungen speichern/aufbewahren, bis man sie wieder abruft. Die Idee der Tränen aus Gold und Silber ist phänomenal gut, vor allem je weiter man im Buch voranschreitet und je mehr man erfährt wofür diese eigentlich gut sind. So weit, so spannend, ich würde trotzdem gerne mal durch die Grenze hüpfen… wäre da nicht die düstere und gewalttätige Herrscherin der Spiegelstadt, Tamyra. Der Schreibstil der Autoren ist bildgewaltig und schmeißt einen direkt voll ins Geschehen, jede Seite ist mit Action gepackt – man muss gemeinsam mit Max erst mal zu Atem kommen und alles verarbeiten, bevor man direkt von Lenyo den Kopf verdreht bekommt. Sogwirkung ist definitiv garantiert, das Buch zieht einen immer tiefer in seine Welt, die voller Wendungen und Überraschungen ist, von denen nur manche vorhersehbar waren – man will und muss einfach wissen, wie es weiter geht mit Max, Robin, Lenyo, Janus und Co und wem man selbst und auch sie trauen dürfen, wer kein doppeltes Spiel spielt. Die vielen witzigen Schlagabtäusche und Dialoge, die Neckereien, auch wenn es in der Story mal ernster wird, verleihen dem Buch Charme. Insbesondere Janus ist ein großartiger Charakter – seine Flüche, Sarkasmus und lockeren Sprüche bringen wunderbaren Comic Relief, wenn die Spannung kaum mehr auszuhalten ist! Besonders toll ist es, dass man die Geschichte aus mehreren Perspektiven liest und immer wieder verschiedene Einblicke bekommt – die in Tamyras und Irmgards Leben haben mir persönlich am besten gefallen. Das über die Silbertränen und Flashbacks zu erzählen, ist eine großartige Idee, die sich sehr gut in den Erzählfluss einfügt. Gegen Tamyra formiert sich immer wieder Widerstand im Untergrund – die politische Machtspielchen und Intrigen sind spannungsgeladen und heizen der Story (neben der süßen queeren Love-Story) ordentlich ein, aber ist sie am Ende tatsächlich der größte Schurke in den Spiegelwelten? Das Ende des Buches löst viele Dinge auf und noch mehr Fragen aus: was steckt hinter dem 3. Berlin, dem Uhrwerk und was ist diese Dunkelheit? Ein Knall folgt auf den nächsten in diesem trügerischen Finale, in dem nicht ist und endet wie erwartet und scheint – der Erscheinungstag des 2. Bands ist fest in meinem Kalender markiert!

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
23. Okt.
Rating:3

Der Prolog hatte etwas poetisches an sich und hatte es mir gleich angetan. Die Geschichte startet rasant und aufregend. Man ist direkt im Geschehen drinnen und möchte mehr erfahren. Ich fand die Idee und Umsetzung mit der Spiegelstadt und seinen Wesen sehr cool, aber irgendwie konnte es mich nicht so ganz abholen. Vielleicht war es die falsche Zeit für das Buch? Ich wollte das Buch so gerne mögen, weil ich Christian Handel als Person so sympathisch finde, aber ich will natürlich auch ehrlich meine Meinung kundtuen. Die Protagonisten waren für mich leider eher blas gezeichnet und so absolut nicht greifbar. So konnte ich mich auch null in sie hineinversetzen und konnte die Personen auch teilweise nicht so richtig zuordnen. Auch wirkte die Geschichte für mich zu überladen, zu viel Spannung und zu viele Kampfszenen. Es gab auch sehr viele Wesen, hier hätte ich mir gewünscht dass es ein Glossar gibt, in dem nochmal alle Wesen aufgelistet sind. Am Ende kamen sogar Dschinn‘s und Siren dazu. Die spicy Szene fand ich leider nicht so gelungen, da hat mir einfach der Abschluss nicht so zugesagt. Es tut mir so unfassbar leid, dass das Buch mich nicht abholen konnte. Die Reihe werde ich daher nicht weiterverfolgen.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
13. Okt.
Rating:5

So eine krasse interessante Geschichte

Dafür dass das Buchdeutsch ist und auch in Deutschland spielt bin ich geflasht. Nicht nur ist es Gay sondern auch super interessant geschrieben. Ich liebe die unglaublich vielen Perspektiven in diesem Buch die so viel Informationen geben.😍 und dieses Ende ist auch wieder so krass und nervig, dass ich mich jetzt schon ärgere es in zwei Tagen durchgelesen zu haben. Jetzt muss ich voll lange auf den nächsten Band warten 😫😫

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
29. Sept.
Rating:5

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Geschichte geht direkt los es dümpelt nicht vor sich hin. Man wird direkt in die Welten reingeworfen. Anfangs war das noch etwas verwirrend weil ich noch nicht so zurecht kam. Aber das legte sich sehr schnell, da alles gut erklärt wurde. Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch. Die Story wird in unterschiedlichen Perspektiven erzählt was Abwechslung bringt. So weiss man auch immer wer gerade wo ist und was geschieht dort. Die Welt die erschaffen wurde war sehr interessant und wurde super und logisch erklärt. Das Buch endet in einem kleinen Showdown und macht Lust auf die Fortsetzung. Die werde ich auf jeden Fall auch lesen. Fazit: Für Fantasyfans sicherlich einen Blick wert. Mir gefiel es sehr gut. Tolle Charaktere, magische Welt und eine spannende Story. Was will man mehr? Ich vergebe 5/5 Sternen

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
23. Sept.
Rating:4

Interessant und spannend

Max und seine beste Freundin Robin brauchen unbedingt eine Partynacht. Doch diese Nacht werfen sie wohl nie vergessen. Nicht nur das Max dort Lenyo kennenlernt, den er sofort faszinierend findet, nein auf einmal steht seine ganze Welt Kopf und die beiden müssen feststellen, das es quasi ein gespiegeltes Berlin gibt, voller magischer Wesen. Doch dieses Berlin ist kein Ort der Träume... Die Geschichte geht eigentlich direkt los und hat auch ein durchgängiges Tempo, hier geht es wirklich Schlag auf Schlag. Der Schreibstil der beiden Autoren ist toll, hier kannst du dich keine Minute ausruhen, es passiert ständig etwas und man muss einfach wachsam sein. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo ist eher im Hintergrund aber als wunderschön zu beschreiben. Beide sind tolle Charaktere und machen die Geschichte zu etwas besonderem. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und endete mit einem fiesen Cliffhanger.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
17. Sept.
Rating:5

Zur Geschichte: Nach dem Tod seiner Grossmutter kommt Max zurück in ihr Haus. Um ihn aus seiner Trauer herauszuholen, überredet ihn seine beste Freundin aus Kindertagen, Robin, dazu auf eine Party zu gehen. Anfänglich skeptisch geht er mit. Auf dieser Party lernt er Lenyo kennen. Als es zu einer unvorhergesehenen Begegnung mit den Jägern kommt, flieht Lenyo mit den beiden in die Spiegelwelt (Berlin der 1920er). Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel, es geht fulminant weiter. Meine Meinung: Es ist mein erstes Buch der beiden Autoren. Ich bin vom Schreibstil begeistert. Da Buch entführt einem mit spannendem und klarem Wording in die Parallelwelt (Spiegelwelt). Schon am Anfang gibt es einen Wow-Effekt und so geht es im ganzen Buch weiter. Die Verknüpfung der Themenbereiche - Geschichte, Fantasie und LGBTQ+ - findet ohne grosse Erklärungen nahtlos statt. Die Hauptcharaktere wachsen einem über das Buch mit ihren eigenen Charaktereigenschaften richtig ans Herz und man fiebert mit ihnen mit. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band. Ich habe ein Gratis-Leseexemplar von NetGalley und Greenlight Press erhalten.

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch
22. Aug.
Rating:4

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht.

"Spiegelstadt" spielt in zwei verschiedenen Welten, einmal in unserem Berlin der heutigen Zeit, und in einem Berlin, das in den 1920er Jahren eingefroren ist und in dem Feenwesen zu Hause sind. Anfangs habe ich gedacht, das Buch ist nichts für mich, aber mit jeder Seite wurde es besser und die Story interessanter. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig, manchmal ist alles ganz schnell passiert, für meinen Geschmack etwas zu schnell, aber gleichzeitig hat das dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht; manche habe ich schon Seiten vorher erraten, andere haben mich, genauso wie die Hauptperson Max, kalt erwischt. Die Kapitel sind überwiegend aus der Sicht von Max oder Lenyo geschrieben, zwischendrin gibt es aber auch Sichtweisen einiger anderer Charaktere. Die letzten drei, vier Kapitel waren wirklich spannend, der Plot Twist am Ende war richtig gut, etwas womit ich nicht gerechnet habe, und der fiese Cliffhanger am Ende lässt auf eine baldige Fortsetzung hoffen!

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silberby Christian HandelKnaur Taschenbuch