Solartopia – Am Anfang der Welt
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
»Wir sind die Letzten. Finn und ich in einem Wolkenkratzer mitten im Nirgendwo. Wie zwei Pflanzen, deren Wurzeln sich auf einen kargen Felsen krallen. Wir werden hier überleben. Weil wir müssen.«
Seit sie denken kann, lebt die sechzehnjährige Nova zusammen mit ihrem besten Freund Finn in Turris, einem riesigen, einst luxuriösen Hochhaus. Weit unter ihnen gibt es nichts als giftigen Smog. In der Turmspitze jedoch versorgen sie sich autark dank ihres Dachgartens, einem kleinen Paradies. Aber als der giftige Nebel am Turm hochkriecht und Novas Garten zu sterben beginnt, weiß sie: Sie müssen Turris verlassen. Auf einer lebensgefährlichen Reise erkennt Nova, dass nichts von dem, was sie über die Welt weiß, zu stimmen scheint. Sie und Finn entdecken Solartopia, eine futuristische Metropole, in der die Menschen in Einklang mit Technik und Natur leben. Gemeinsam mit dem jungen Piloten Jett kommen sie dem Geheimnis von Solartopia auf die Spur – und entfesseln einen Kampf, der die letzten Reste der Menschheit vernichten könnte.
Der erste Band des packenden Future-Fiction-Zweiteilers!
Book Information
Author Description
Victoria Hume wurde 2022 von The Society of Children's Book Writers and Illustrators als eine der unentdeckten Stimmen des Jahres ausgezeichnet. Sie ist Ökologin und daher oft in der Wildnis Englands zu finden. Ihre Liebe zur Natur verleiht ihren Geschichten eine besondere emotionale Tiefe. Sie lebt mit Mann und Sohn in Brighton. Der »Solartopia«-Zweiteiler ist ihr Debüt.
Posts
Über Nachhaltigkeit und junge Helden 🌱
Für alle Pflanzen-Liebhaber da draußen 🌿🪴🌳 Ich habe ein wenig gebraucht um in die Story reinzukommen, hatte aber das Gefühl die Geschichte nahm mit jedem Kapitel mehr Fahrt auf. Ich bin nicht der größte Fan von jugendlichen Hauptcharakterern, wieso sind so viele Protagonisten in Büchern eigentlich immer 16? Bei diesem Main Character macht es allerdings Sinn wie souverän sie mit Situationen umgeht, Nova hat schon super früh gelernt selbst Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu versorgen. Wir begleiten sie auf ihrer Reise zu Solartopia und auch immer wieder ein bisschen in ihre Vergangenheit. Das World-Building ist interessant gestaltet, man fragt sich was es mit dem Smog, Novas Kräften, den Strafkolonien und der verbliebenen Menschheit auf sich hat. Es ist ein Mix aus Fiktion und Realität, immer wieder treten neben den Fantasy Aspekten auch reele Probleme ins Licht: Überbevölkerung, Luftverschmutzung, Klimaerwärmung, Nachhaltigkeit, Rohstoffmangel, ... War auf jeden Fall ein angenehmes Buch für zwischendurch, vor allem für Kinder oder Jugendliche die mehr über Nachhaltige Lebensweisen und Empathie lernen möchten. The biggest plottwist: Ich dachte Finn wäre mit jedem Kapitel ein immer schlechter werdender Charakter, dass die Autorin die Weiterentwicklung von Novas Freund vergessen habe. Immer lag er schmollend im Eck, bis sich raus stellt dass er gar nicht anders konnte 🧸🐰🧷
Ein Garten voller Leben, Geheimnisse zwischen Pflanzen und eine Reise voller Abenteuer! 🌱
In diesem Buch geht es um die 16-jährige Nova die seit sie denken kann mit ihrem Freund Finn in einem großen Garten in Turris lebt, mitten auf einem riesigen Wolkenkratzer. Unter ihnen ist überall giftiger Smog. Der Smog kommt immer höher, Nova weiß das der Garten so nicht überleben wird. Sie müssen Turris verlassen. Auf einer gefährlichen Reise lernt Nova das richtige Leben, außerhalb ihres Gartens kennen. Zusammen mit dem jungen Piloten Jett lüften sie das Geheimnis von Solartopia und versuchen den Garten zu retten. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und habe das Buch gut weggelesen. Der Schreibstill hat mir auch gut gefallen, da ich gerne Bücher lese die aus der Ich Perspektive erzählt werden. Einige Stellen haben sich mir nicht gleich ganz erschlossen und wirkten für mich etwas unklar. (Das liegt vielleicht auch nur an mir 😉). Mir hat die Kapitel Länge auch sehr gut gefallen weil es immer ungefähr 10-15 Seiten waren. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen. Und werde auch den zweiten Band hoffentlich bald lesen.

Von Smog, Solarpower und Teeniehelden – Unser doppelt dystopischer Lese-Hörrausch
Also, meine Tochter (liebt starke Heldinnen) und ich (Hörbuch-Fan und heimlicher Sci-Fi-Nerd) haben uns gemeinsam auf diese dystopische Reise eingelassen – sie mit dem E-Book, ich mit den Kopfhörern tief in den Ohren. Und wow – was für ein Trip! Nova, die Heldin mit grünem Daumen und jeder Menge Mut, lebt mit ihrem Kumpel Finn im Hochhaus deluxe – allerdings mit Weltuntergangs-Flair. Anfangs dachte ich, das ist einfach nur „Öko-Apokalypse trifft Teenager-Drama“, aber falsch gedacht! Es wurde spannend, dramatisch und stellenweise richtig philosophisch. Und meine Tochter? Die hat zwischendurch gequietscht: „Papa, da kommt ein fliegender Junge! Der heißt JETT!“ – Ich dachte kurz, wir sind bei Top Gun 2045 gelandet. Das Setting ist genial: giftiger Smog unten, Paradies oben – und dann dieser Garten! Der hätte glatt bei uns im Hochbeet einziehen dürfen. Nur leider stirbt das Grünzeug, und damit geht die Reise los. Und was für eine! Wir haben gemeinsam mit Nova gezweifelt, gestaunt und zwischendurch auch geflucht – ja, auch Papa, aber leise, weil Hörbuch. Die Geschichte überrascht mit unerwarteten Wendungen, richtig dicken Twists und einem Setting, das sich wie eine Mischung aus "Wall-E", "Die Tribute von Panem" und "Maja im Cyberwald" anfühlt. Manchmal war’s ein bisschen viel auf einmal, aber nie langweilig. Der Stil? Locker, mitreißend – meine Tochter war schneller durch als ich mit meinem dritten Kaffee. Fazit: Starkes Teil mit Öko-Message, technologischem Bling-Bling und einer Hauptfigur, die man am liebsten adoptieren würde. Ein Stern Abzug, weil Papa gerne ein paar mehr Antworten gehabt hätte – aber hey, Band zwei kommt ja noch! Empfohlen für alle, die sich trauen, mit Teenies in die Apokalypse zu fliegen – oder einfach eine gute Geschichte suchen, die Generationen verbindet.

🍿Eine wundervolle Dystopie, die sich einfach so weg liest, aber auch dafür geeignet ist, über unsere Gesellschaft und ihren Umgang mit der Natur nachzudenken. 🎥Nova lebt mit Finn alleine in einem Hochhaus. Sie müssen sich selbst versorgen, da sich unter ihnen eine giftige Smogwolke befindet, die die Menschheit getötet hat. Als Novas Pflanzen Vergiftungserscheinungen haben, müssen auch sie ihren sicheren Ort verlassen, um nach einer Pflanze zu suchen, die gegen den Smog ankämpfen kann. Dabei stoßen sie auf Solaris. Eine Metropole, in der ganz viele Menschen leben und die sich autark versorgt. Doch je länger sie sich in Solaris aufhalten, umso mehr Fragen stellt sich Nova… 📝Fazit: Ich mochte das Buch sehr, weil die Handlung so schön auf den Punkt kommt und die Hauptcharaktere sehr sympathisch sind. Fast schon cozy, wenn dieser Smog nicht wäre 🥰 und für meine Zimmerpflanzen hätte ich gerne Novas Fähigkeiten 🤭 Teil 2 wird natürlich gleich bestellt 😁 Danke @pigletandherbooks für die Empfehlung!
Ein wundervoller Jugendroman (ab 12 Jahren empfohlen), der sehr aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Verschwendung und Egoismus thematisiert. Natürlich waren die Plottwists für mich als Erwachsene nicht übermäßig überraschend, aber das Buch war wirklich toll geschrieben und hat sich mich definitiv zum Nachdenken angeregt. Ich werde auch Teil 2 definitiv lesen ❤️🌺🌲🌿🌱
Wunderschöne Jugendbuch-Dystopie
Nova und Finn wohnen alleine in einem Hochhaus nachdem ihre Mutter gestorben ist. Sie versorgen sich selbst aus Ihrem Dachgarten, weil Nova eine besondere Begabung für Pflanzen hat. Um das Hochhaus ist tödlicher Smog. Als dieser immer höher steigt, müssen die Beiden fliehen und entdecken die wunderschöne Stadt Solartopia. Doch nicht Alles ist wie es scheint... Spannende, packende Geschichte mit verrücktem Plottwist um Pflanzen und Nachhaltigkeit. Offenes Ende - ich freue mich auf Band 2
Nova 🪴💖
Mein erstes Jugendbuch in Richtung Fucture Fiction Fantasy & dazu direkt ein so wunderschönes! 🥹😍 Ich habe die Idee mit der Fähigkeit „Pflanzenmagie“ total gemocht & auch dieses Umsetzung ist der Autorin super gelungen, denn die Protagonisten selbst nach einer Pflanze zu nenne fande ich unglaublich interessant & spannend. Zu erfahren wie es dazu kam, & wie Nova mit ihrem besten Freunde Finn versucht rauszufinden wie sie den giftigen Nebel von ihrem Gartens fernzuhalten versucht & ihre neue Welt kennenlernt. Wie sie den Piloten Jett kennenlernt & mit ihm gemeinsam versucht rauszufinden was in der Stadt Solartopia passiert finde ich so toll. 🥹 Und mit dem Plottwist zum Ende des Buches habe ich definitiv nicht gerechnet & hat mich tatsächlich ein wenig weinen lassen 🥺🧸
Spannender, dystopischer Jugendroman mit grünen Daumen
Nova lebt in den obersten Stockwerken des Hochhauses namens „Turris“, das umgeben von einen tödlichen Smog liegt. Seit dem Tod ihrer Mutter kümmert sie sich zusammen mit ihrem besten Freund Finn um den Garten auf dem Dach, der sie mit Lebensmittel versorgt. Nova hat eine sehr spezielle Verbindung zu den Pflanzen und als ihr Garten beginnt durch den steigenden Smog krank zu werden fassen sie einen Plan und wagen sich weit weg von ihrem Zuhause. Dort trifft sie auf die perfekt und autark wirkende Stadt Solartopia. Doch etwas trübt die Idylle. Zusammen mit dem Piloten Jett findet sie ein schreckliches Geheimnis heraus. Ich fand die Geschichte spannend und freue mich schon auf Band 2. die Bindung von nova zu den Pflanzen ist wunderschön erklärt und ich habe selbst Lust bekommen, dass es Frühling wird und ich endlich im Garten etwas machen kann. Klare Empfehlung, wer auf dystopische Jugendbücher steht. Ich will nicht zu viel verraten, aber der Plot-Twist ungefähr in der Mitte des Buches hat mich sehr getroffen und nochmal einiges von unseren Hauptfiguren klarer werden lassen.

Auf dem gemütlichen grünen Balkon an einem langen Wochenende genau das richtige...
Die Welt ist durch Menschenhand zerstört worden. Nova lebt mit Finn in einem einsamen Hochhaus und hat einen riesigen Garten der sie und Finn mit allem versorgt, doch dann kommt der Smog.... Ein so grünes Buch habe ich noch nie gelesen ich konnte mir richtig vorstellen wie alles blüht uns leuchtet. Ich bin verzaubert und werde auch den zweiten Band lesen. Soviel liebe zum Detail und auch ein paar Tränen waren mit dabei.🌱🪻🌷🌹🌿🍀🪴
Spannend, nachdenklich und überraschend
Was für ein Glück, dass wir in einer Zeit leben, in der wir ohne Sorgen in die Natur gehen können. Eine Zeit, in der Nahrungsmittel einfach und in einer Vielzahl käuflich erhältlich sind und sogar in unseren Gärten wachsen. Für die 16 jährige Nova und ihren besten Freund Finn, sieht die Welt leider ganz anders aus. Beide leben auf sich alleine gestellt in einem luxuriösen Hochhaus, das umgeben von tödlichem, schwarzem Smog ihren einzigen Lebensraum bietet. Um zu überleben, ziehen sie die verschiedensten Pflanzen groß und versorgen sich somit selbst. Zum Glück hat Nova eine spezielle Gabe, die es ihr ermöglicht, mit den Gewächsen zu kommunizieren und sie so bestmöglich zu versorgen. Als eines Tages gerade diese Pflanzen erkranken, müssen Nova und Finn ihr Hochhaus verlassen, um sie zu retten. Was sie außerhalb ihres geschützten Zuhauses erleben, erschüttert ihre kleine Welt von Grund auf und lässt sie an allem zweifeln, was sie bisher zu wissen gedacht haben. Zum Glück finden sie in dem jungen Piloten Jett einen Verbündeten. Solartopia ist der erste Teil einer spannenden Dystopie für Jugendliche, der auf eine ungezwungene und fesselnde Weise Themen wie Nachhaltigkeit, Naturschutz und Umweltverschmutzung aufgreift. Ganz nebenbei versorgt uns die Geschichte mit kleinen Weisheiten zur Pflanzenaufzucht und erinnert uns daran, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Natur zu leben, ohne diese auszubeuten. Was würden wir tun, wenn es mehr Menschen als Ressourcen auf unserem Planeten geben würde? Wer dürfte leben und wer müsste zum Wohle aller anderen sterben? Wir finden in dem Buch starke Charaktere, einen spannenden und leicht verständlichen Erzählstil, so manche Plot-Twists und so einiges zum Nachdenken. Nach Solartopia werdet ihr eure Pflanzen zuhause und in eurer Umgebung, vielleicht mit anderen Augen sehen. Wir hatten Spaß beim Lesen und empfehlen das Buch allen jungen Lesern, die gerne in Endzeitgeschichten voller Abenteuer und Themen zum Nachdenken eintauchen.

[ Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat ] Vor einiger Zeit habe ich Jugendbücher noch strikt abgelehnt – ich dachte mit Ende 20 (mittlerweile 30) Jahren ist man zu alt dafür. Aber ich habe einigen Jugendbüchern eine Chance gegeben und war positiv überrascht, weswegen ich jetzt manchmal (nicht oft, aber es kommt vor) wenn der Inhalt interessant klingt, zu Jugendbüchern greife. Und „Solartopia“ klang so gut. Ich liebe solche Weltuntergangs-Szenarien (falls ihr Tipps habt, gerne in die Kommentare) und wollte wissen, was der Welt in der die Protagonistin Nova lebt passiert ist und wie es jetzt weitergehen soll. Leider bin ich anfangs schwer in die Geschichte gekommen und hatte kurzzeitig wieder eine Abneigung gegen Jugendbücher. Es war nicht so spannend und die 16-jährige Protagonistin führte sich auf wie eine 12-jährige (wenn nicht sogar jünger). Sie war mir zu kindlich und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie überhaupt etwas in dem Buch erreichen würde. Ihr bester Freund Finn ist eine totale Nervensäge, anders kann ich ihn nicht beschreiben. Aber nach und nach wurde das Buch immer besser, ich hatte richtig Spaß an dem Buch und dann kam auch noch DER Plottwist. Ich sage es euch, ich bekomme immer noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke. Plötzlich machte alles Sinn und die Dinge die mich störten waren zwar noch da, passten jetzt gut in die Geschichte. Im Buch gibt es viele tolle Charaktere, eine interessante Vergangenheit die nach und nach ans Licht kommt und immer noch viele Geheimnisse die gelüftet werden müssen. Die Geschichte war insgesamt sehr schön geschrieben und hatte ihre Höhen und Tiefen, sowie spannende und emotionale Momente. Die Welt, die Gesellschaft und vor allem die Stadt „Solartopia“ die die Autorin geschaffen hat, gefielen mir sehr gut. Alles was schön anschaulich beschrieben und ich konnte mir gut vorstellen, wie die Menschen dort leben. Insgesamt mochte ich „Solartopia“ sehr gerne, wobei ich mir manchmal mehr Action gewünscht hätte. Es kommt hin und wieder vor, das gefühlt nichts passiert. Trotzdem freue ich mich riesig auf den zweiten Band der Dilogie, da es einiges gibt das ich noch erfahren möchte.

Ein Jahrhundertbuch!
**** Worum geht es? **** Nova lebt mit Finn auf Turris. Sie beide gegen den Rest der Welt, denn alle anderen Menschen scheinen an dem giftigen Smog gestorben zu sein. Nova hat dabei eine besondere Verbindung zu Pflanzen, sodass sie es einige Jahre schafften autark zu leben. Doch der Smog kommt näher und vergiftet ihren Garten. Aus der Not heraus suchen sie nach dem Heilmittel und landen letztlich mit der Hilfe von Jett in Solartopia. Aber Moment mal, es gibt doch noch andere Menschen und eine Stadt die völlig autark lebt? Warum wurde Nova nicht geholfen? Sie versteht die Welt nicht mehr und vielleicht ist genau das auch gut… **** Mein Eindruck **** Die Geschichte ist fesselnd und berührend bis aufs Äußerste. Ein Plottwist hat mir das Herz gebrochen und mich gleichzeitig in extremes Erstaunen versetzt. So überrascht wurde ich schon lange nicht mehr von einer Geschichte! Das Buch ist absolut für die Jugend geeignet und sollte von jedem Erwachsenen gelesen werden. Der Inhalt stellt auf so viele Weisen die Fehler der heutigen Welt da und zeigt wie anders man leben kann und muss in einer Welt in der unser Verhalten bereits alles zerstört hat. Ich habe mich von einer Gänsehaut zur nächsten gehangelt, hier ist kein Wort zu viel. Sagenhaft, einmalig, kreativ, wundervoll verfasst und eine Botschaft die meiner Ansicht nach jeden Menschen erreicht und erreichen sollte. Ich habe mein Herz an die Protagonistin verloren und ich kann mich kaum mehr halten, ich möchte unbedingt den nächsten Teil lesen. Eine phänomenale Dystopie und für mich inhaltlich, wie auch in der Umsetzung, ein Buch welches für dieses Jahrhundert gemacht ist und genauso behandelt werden sollte. **** Empfehlung? **** Ein Must-Read und das nicht nur für Fans von Fantasy und Distopien. Lest es, es wird sich lohnen! Ich bin hellauf begeistert und hoffe auf eine sagenhafte Verfilmung, so begeistert war ich zuletzt vor 15 Jahren bei Panem.
Spannender Auftakt mit sympathischen Charakteren, glanzvollen Naturvibes und interessantem Worldbuilding 😊
Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht, zum Schmunzeln animiert und gleichzeitig tief bewegt 😊 Dieser utopische Jugendroman bietet spannende Futurefiction, sympathische Charaktere und ein faszinierendes Worldbuilding. Auch wenn ich schnell hinter Novas Geheimnis kam, mochte ich ihre Figur wirklich sehr gern. Sie ist taff, stark, mit einer sehr bewegten Vergangenheit und gleichzeitig so drollig, soweit sie mit ihrem treuen Wegbegleiter Finn Turris verlässt und Solartopia kennenlernt. Für sie sind viele Dinge fremd und ihre Unwissenheit bringt viel Charme und Witz in diese eher düstere Story. Generell ist das Buch oft auch mit humvorvollen Dialogen gefüllt. Das Worldbuilding ist dystopisch, die Plotts geheimnisvoll und dunkel. Die Parallelen zur heutigen Klimasituation sind gut umgesetzt, was mir sehr gut gefiel. Nova und ihre Beziehung zu Pflanzen ist bemerkenswert. Manchmal fand ich ihre Beschreibung der Pflanzen zwar etwas langatmig und die Erinnerung über ihre Mutter nicht aussagekräftig, aber dennoch ist die Geschichte fesselnd und fantasievoll. Man spürt während des Lesens die gesamte Zeit über, dass die Autorin die Natur liebt und Ökologin ist, ohne, dass es zu viel ist 😊 Schreibstil/Sprache: ✍️✍️✍️✍️,5 Cover: 🤍💚🤍💚🤍 Idee: 💡💡💡💡💡 Geschichte: 📗📗📗📗,5 Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

“Solartopia" ist ein fesselndes dystopisches Jugendbuch von Victoria Hume, das die Leser auf eine aufregende Reise in eine düstere Zukunft mitnimmt. Schon zu Beginn möchte ich betonen, dass ich die Geschichte dieses Buches wirklich genossen habe. Die Handlung ist gut strukturiert und folgt einem klaren roten Faden, was es einfach macht, die Entwicklungen der verschiedenen Charaktere nachzuvollziehen. Die Geschichte beginnt mit der sechzehnjährigen Nova, die zusammen mit ihrem besten Freund Finn in Turris lebt, einem riesigen Hochhaus, hoch über einem giftigen Smog. Sie sind autark und leben dank ihres Dachgartens in ihrer kleinen Oase in der Turmspitze. Doch als der gefährliche Smog immer näher rückt und Novas Garten zu sterben beginnt, wird ihnen klar, dass sie Turris verlassen müssen. Die folgende Reise führt Nova, Finn und den jungen Piloten Jett in die futuristische Metropole Solartopia, wo sie erkennen, dass die Welt, wie sie sie kannten, eine Lüge ist. Das Geheimnis von Solartopia wird aufgedeckt, aber es birgt auch eine Gefahr, die die Menschheit bedroht. Was mich an diesem Buch besonders beeindruckt hat, ist der Schreibstil von Victoria Hume. Ihr Stil ist einfach zu verstehen und passt hervorragend zu einem Jugendbuch. Die Beschreibungen sind lebendig, die Dialoge sind authentisch, und die Erzählweise zieht den Leser direkt in die Welt von Nova, Finn und Jett. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte mitverfolgen. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist, dass es mit einem kleinen Cliffhänger endet. Dieser Cliffhänger ist spannend und erzeugt die Vorfreude auf den nächsten Teil der Reihe. Obwohl Cliffhänger normalerweise frustrieren können, war dieser gut gemacht und hat meine Neugier geweckt. Insgesamt gebe ich "Solartopia" von Victoria Hume gerne 5 von 5 Sternen. Das Buch hat es sich definitiv verdient. Ich erwarte den nächsten Teil gespannt und kann es jedem empfehlen, der sich für gute dystopische Jugendliteratur interessiert. Die Mischung aus einer spannenden Handlung, gut entwickelten Charakteren und einem mitreißenden Schreibstil macht dieses Buch zu einem absoluten Lesegenuss.

Sehr schönes Jugendbuch 🌳🌺🌻 Während der ersten Hälfte des Buches dachte ich noch, dass nicht wirklich viel passiert. Danach gab es aber so viele Wendungen und tolle Beschreibungen, dass mich das Buch doch noch überzeugen konnte. Die Pflanzen und die Umgebung werden toll beschrieben und die dahinter stehende Botschaft ist ebenso wichtig 😉Ich freue mich schon auf Band zwei und bin gespannt, wie die Story ausgeht.
Tolles Buch mit wichtiger Message!
Victoria Hume entführt die Leser mit einem fesselnden Schreibstil in die düstere, aber zugleich faszinierende Welt von "Solartopia". Die Beschreibungen sind so lebendig, dass man förmlich den Smog riechen und die Neugier der Protagonisten spüren kann. Der Schreibstil ist eindringlich und zieht einen von der ersten Seite an in den Bann. 🌱 Die Charaktere, allen voran Nova und Finn, sind tiefgründige und mitreißende Helden. Ihre Entschlossenheit, trotz der schwierigen Umstände in Turris zu überleben, macht sie zu inspirierenden Protagonisten. Ihre Reise nach Solartopia ist geprägt von Mut, Entdeckung und Freundschaft, und die Entwicklung ihrer Charaktere im Laufe der Geschichte ist mitreißend und authentisch. 🍃 Das Setting von "Solartopia" ist ein faszinierendes Konstrukt aus technologischem Fortschritt und nachhaltigem Leben. Die futuristische Metropole ist detailreich und visuell faszinierend beschrieben, und die Kombination aus Technologie und Natur verleiht der Welt eine einzigartige Atmosphäre, die zum Träumen anregt. 🌱 Besonders gefallen haben wir einfach die Message der Geschichte und die Twists, die einfach den Wow Effekt bei mir erzeugten. 🌱 "Solartopia" ist ein Meisterwerk, das nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern auch durch seinen mitreißenden Schreibstil, faszinierende Charaktere und beeindruckendes Setting besticht. Victoria Hume hat eine Welt geschaffen, die den Leser nicht mehr loslässt und zum Nachdenken anregt.

Daumen hoch für dieses Buch!
Dieser dystopische Jugendthriller hat es in sich. Nicht nur hat mir die Ausgestaltung der Protagonistin unglaublich gut gefallen, auch das Setting und der Stellenwert der Natur haben mich von Anfang an gefesselt und überzeugt. 🖤 Dadurch, dass Novas Mutter schon früh gestorben ist, musste sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Finn komplett eigenständig leben und sich vieles selbst beibringen. Dadurch entwickelt die Jugendliche jede Menge Fertigkeiten und ist absolut selbstständig, wirkt beim Lesen vor allem in der zweiten Romanhälfte aber für ihre 16 Jahre auch ein wenig kindlich-naiv. Genau das macht sie in meinen Augen zu einer perfekten Protagonistin für das hier behandelte Thema. 🖤 Nach einem recht ruhigen Beginn, verspricht die Zeit mit Jett in Solartopia immer und immer spannender zu werden. Dass ich den zweiten Band der Dilogie lesen muss, war mir schon früh klar, doch die Spannungskurve trug dann noch ihr Übriges dazu bei. Das Ende von Band eins verspricht vieles und lässt mich mit großen Erwartungen auf die Fortsetzung blicken. 🖤

Solartopia – Am Anfang der Welt ist eine Jugenddystopie für Lesende ab 12 Jahren. Allerdings kann ich schon vorwegnehmen, dass die Ansichten unserer jungen Protagonistin um Bezug auf die Umwelt, Ökosysteme und das generelle Verständnis für die Natur auch jeden Erwachsenen zum Nachdenken anregen sollten und dieses Selbstverständnis auf Rücksicht wünschenswert ist. Aber nun zum Einstieg des Buches. Das Buch startet relativ ruhig und man bekommt die Chance Nova und ihre Vergangenheit und das Grundproblem der Welt kennenzulernen. Hierbei schafft es die Autorin sofort einen emotionale Bindung zum Lesenden aufzubauen, indem sie Nova extrem authentisch von ihren Gefühlen und Empfindungen erzählen lässt. Dies war für mich auch ein großer Faktor, weshalb dieses blinde Verständnis von Nova der Natur gegenüber sehr glaubwürdig war. An vielen Stellen konnte ich ihr nur zustimmen und finde es extrem gelungen, wie die Umweltthematik & die Belastung hier eingebaut wurde, um auch schon jüngere Leser darauf aufmerksam zu machen und ihr Handeln zu überdenken. Nova war das ganze Buch über sehr geradlinig was ihre Ansichten angeht, wodurch sie mir noch sympathischer wurde. Als Nova dann mit ihrem besten Freund in Solartopia ankommt und Jett kennenlernt, beginnt eine sehr spannende Reise, die ich extrem gerne verfolgt habe. Auf Band 2 bin ich auch total gespannt! Die Beschreibungen der Pflanzenwelt haben mich durchweg beeindruckt. Sie waren weder zu ausführlich noch zu knapp. Man konnte sich gut ins Setting hineinversetzten und manchmal hab ich mich selbst dabei erwischt, wie ich Gedanklich vom Staunen nicht mehr herauskam! Die Mischung zwischen Spannung und wichtigen Botschaften hat mir insgesamt sehr gefallen.

Najo - hatte mir vom Klappentext her etwas mehr versprochen.
Die Idee des Buches: diese postapokalyptische Welt mit ihrer jungen Protagonistin, die mit Pflanzen kommunizieren kann- das hat, finde ich, sehr interessant geklungen. Aber leider muss ich zugeben, dass das Buch mich nicht wirklich mitgerissen hat und stellenweise sehr langweilig war. Schade, ich hätte mir mehr davon erhofft.

Eine bezaubernde Dystopie Solartopia klingt wie ein kleines Paradies in der von Smog vergifteten Welt: Die Stadt versorgt sich autark, ist das einzige noch funktionierende Ökosystem der Erde und ermöglicht den Menschen ein Leben im Einklang mit Natur und Technologie. Doch was auf den ersten Blick idyllisch und sicher erscheint, verbirgt ein dunkles Geheimnis, welches die letzten noch lebenden Menschen in Gefahr bringt… Nova ist eine starke Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie kann mit den Pflanzen „kommunizieren“; sieht deren Pheromone und hört sie Summen. Als sie sechs Jahre alt ist, stirbt ihre Mutter während eines Sturmes, bei dem Versuch die Pflanzen ihres Dachgartens zu retten. Dieser Garten bedeutet Nova alles und sie scheut weder Mühen noch Gefahren, um in vor dem giftigen Smog zu retten, dem bereits Unzählige zum Opfer gefallen sind.( Auch wenn Novas Liebe zu den Pflanzen nachvollziehbar und herzerwärmend ist, wirkten die Beschreibungen der einzelnen Pflanzen gelegentlich etwas langatmig.) In der Stadt Solartopia sieht Nova sich zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Zivilisation konfrontiert, was von der Autorin gut umgesetzt wurde. So wirkt Nova teilweise etwas kindlich und unerfahren, wenn sie mit der für sie neuen Welt konfrontiert wird. Auf ihrer Suche nach einem Heilmittel gegen die Smogfäule begegnet sie schließlich dem jungen Piloten Jett, der in ihr zum ersten Mal das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch hervorruft. Wie es mit Nova, Jett und Solartopia weitergeht - und welchem Geheimnis die beiden auf der Spur sind - erfahren wir im zweiten Band dieser Dilogie. Es bleibt also spannend. Der Erzählstil ist flüssig und spannend, wobei der Sprachstil ehr einfach gehalten ist und sich damit perfekt für die angegebene Altersgruppe (12+) eignet. Victoria Hume ist ein zauberhaftes Buch über eine futuristische Zukunft gelungen, welches die Leser*innen definitiv zum Nachdenken anregt.
Dieses Hardcover hat keinen Schutzumschlag, sondern der Druck befindet sich direkt auf der Buchklappe. Solartopia - Am Anfang der Welt ist eine Solarpunk-Dilogie ab 12, nicht nur für Garten- und Pflanzenliebhaber. Auf meiner viel zu alten Stirn haben sich so einige Falten beim Lesen gebildet, bis sich im letzten Drittel endlich die Knoten in meinem Kopf gelöst haben. Ich musste über meine eigene "Blindheit" schmunzeln und war ganz kurz davor, das Buch nochmal von vorn zu lesen, diesmal mit offenen Augen. Der Twist war so überraschend und hat alles logischer erscheinen lassen. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und auch die wirklich gut rübergebrachte Naivität und Weltfremde Art von Nova sind völlig im Rahmen wenn man mehr über sie erfahren hat. Sie wächst mit ihren Aufgaben und verliert ihre eigenen Prioritäten nicht aus den Augen. Der Cliffhanger am Ende ist nicht so unerwartet wie der zuvor, lässt mich jedoch trotzdem mitfiebern, wie es mit Nova und ihrem Garten weitergeht. P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.

Dystopische Geschichten kenne ich bisher eher aus Jugendromanen für ältere Leser*innen oder aus der allgemeinen Belletristik, aber weniger im Kinderbuchbereich. Deshalb war ich sehr neugierig, wie Solartopia die Kombination aus Existenzangst, zweifellos gewaltvollen Strukturen und einem Fokus auf Klimathematik und Pflanzen als schützenswerte Lebewesen hinbekommen würde – und das irgendwie kindgerecht, immerhin wird das Buch ab 12 Jahren empfohlen. Ich finde, diesen Spagat schafft Solartopia tatsächlich: Nach dem anfänglichen einfachen, aber idyllischen Leben in Turris schliddern Nova und Finn in die Utopie, die die titelgebende Stadt Solartopia repräsentiert, bevor diese glänzende Fassade nach und nach große Risse bekommt und sie schließlich in einem Grauen aus Arbeitslagern, Verschwörungen und dem Verrat durch die Reichen und Mächtigen ankommen. Über all dem schwebt ein dünner Schleier der Fantasy, sodass ich mich ständig gefragt habe, was als nächstes passieren würde – schließlich scheint alles möglich zu sein, wenn es mystischen Smog, Funken sprühende Pflanzen und Menschen gibt, die diese Pflanzen auf mysteriöse Weise kontrollieren können. Für mich ist Solartopia die Geschichte eines Mädchens, das nach und nach den kindlichen Blick auf die Welt verliert und die Realität zu sehen lernt, während es gleichzeitig am Idealismus festhält und bereit ist, für eine bessere Welt zu kämpfen. Einige Entwicklungen der Handlung haben mich sehr überraschen können (dicker Pluspunkt!) und machen mich neugierig, wie die Geschichte in Band 2 fortgesetzt wird. Allerdings hat die Schreibweise mich nicht recht fesseln können. Das kann und möchte ich nicht allein auf die Tatsache schieben, dass ich allein durch mein Alter nicht mehr zur Zielgruppe gehöre (es gibt genug Bücher für Kinder und Jugendliche, die auch mich noch vom Hocker hauen), sondern auf die teilweise einfach spannungslosen Szenen. Natürlich muss viel beschrieben werden, und natürlich sehen wir die Geschehnisse durch Novas Augen und nehmen damit ihren naiven Blickwinkel ein, aus dem alles groß und aufregend und neu ist, und in ihren einfachen Worten erzählt wird. Trotzdem hätte dieses Buch nach meinem Empfinden an so mancher Stelle gestrafft werden können. Apropos naiver Blickwinkel von Nova: dass sie sechzehn Jahre alt ist, vergisst man schnell. Ich habe gegen Ende wirklich nicht mehr gewusst, wie alt sie ist, und extra für diese Rezension nochmal nachgelesen. Sie kam mir mehr wie eine Zehnjährige vor. Wie sollte Nova unter ihren besonderen Umständen auch all die Dinge lernen und die Erfahrungen machen, die in unserer Gesellschaft Jugendliche ausmachen? Dieser sehr junge Eindruck von ihr ist auch Grund dafür, warum mir eine bestimmte Szene gegen Ende zwischen Nova und Jeff sehr unangenehm war. Es fühlte sich einfach falsch an. Ich kann mir eine erwachsenere Version dieser Geschichte sehr gut vorstellen, an ein Publikum von vielleicht 16, 17 Jahren gerichtet. Es könnten viel mehr Details aufgearbeitet werden, die hier nur kleine Randerscheinungen sind: Politische Strukturen, das Schulsystem der Solaris, die geheimen Rettungsmissionen von Jeff, die Tribute-von-Panem-artigen Außenbereiche mit dem glänzenden Solartopia im Zentrum, Armut und Hunger vs. überbrodelnder Reichtum, Verrat und Verschwörung, Klimaschutz und menschengemachte Umweltvernichtung, Existenz- und Zukunftsängste – das alles bietet großes Potenzial für eine Ausarbeitung für ältere Lesende.
Anders als erwartet!
Nachdem ich mich anhand des Klappentextes für das Buch entschieden habe, musste ich beim Lesen feststellen, dass das Buch so ganz anders ist als erwartet. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist wohl Ansichtssache. Mich persönlich hat das Buch nicht ganz so mitgerissen, wie ich es erhofft hatte. Zusätzlich sollte man sich bewusst sein, dass dieses Buch nur die Hälfte der Geschichte abdeckt. Ohne Band 2 zu lesen, kommen die Ereignisse nicht wirklich zu einem Ende. Als Jugendbuch würde ich diesen Roman nur bedingt einschätzen, da es mir dafür ein bisschen zu langweilig ist. Für Kinder zwischen 10 und 13 Jahren ist Solartopia sicher ein Knaller. Älteren Leser*innen würde ich das Buch nicht mehr empfehlen.

https://goldkindchen.blogspot.com/2023/12/11923-solartopia-am-anfang-der-welt.html
Empfehlung: Ein Kinder- und Jugendbuch das man gut ab 12 Jahren, Vielleser*innen können es auch schon mit jüngeren Jahren gut lesen, empfehlen kann. Es kommt mit wenig schweren Momenten klar, wenn auch der Tod eine sehr wichtige Rolle spielt, so wie das Abschiednehmen, zeitgleich aber auch Neuanfänge und Wunder möglich sind. Die Pflanzen machen mich neugierig in diesem Buch und hier hätte ich mir gewünscht das die ein oder andere Pflanze noch näher als Bild vorgestellt worden wäre, denn so gehe ich demnächst selbst einmal auf die Suche und schaue nach den Pflanzen, da ich diese Idee grandios finde. Bewertung: Der Geschichte von Nova gebe ich fünf Sterne. Einmal ist das Setting so schön, dann auch die Charaktere und auch die Pflanzen die es mir am meisten antaten. Ich kann nur sagen, tolle Geschichte und diese kann man schnell und gut lesen und ist immer wieder überrascht, wie die Handlung weiter verläuft. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe.
Dystopie und die Kraft der Natur
Novas Mutter starb bei einem Unfall, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie und Finn leben schon seitdem sie 6 Jahre alt sind allein in einem Hochhaus und kümmern sich um ihren riesigen Garten - denn dieser sichert ihr Überleben. Doch eines Tages kommt der tödliche Smog sogar bis zu ihnen und die Pflanzen und somit ihre ganze Existenz scheint zum Tode verurteilt. Sie begeben sich mit einem für Notfälle gebunkerten Flieger auf eine gefährliche Reise - auf der Suche nach der Pflanze Ferula, die die Smog Krankheit heilen kann...und landen in Solartopia! Der Schreibstil der Autorin war absolut flüssig und detailreich, ich habe mich gefühlt als wäre ich selbst vor Ort! Die Thematik Umwelt und Ressourcen steht klar im Fokus, worauf diese Dystopie aufbaut. Am spannendsten fand ich Novas Art, mit Pflanzen zu kommunizieren - würde ich am liebsten selbst können! Natürlich gibt es wie im wahren Leben gute und schlechte Menschen, die ihr bei ihrer Suche helfen oder es ihr erheblich erschweren, einige Intrigen kommen ans Licht! Eine kleine Lovestory zwischen Nova und ihrem neuen Verbündeten keimt auf wie eine zarte Pflanze. Der Plottwist mit Finn hat mich echt fertig gemacht! Nova ist so eine starke junge Frau. Das Finale hat nochmal einige Erkenntnisse ans Licht gebracht. Ich bin sehr gespannt auf Band 2, welcher im Frühjahr 2024 erscheint.
Solartopia ist ein dystopisches Jugendbuch, das mich von Anfang an fesseln konnte. Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig, dass es sich so anfühlt, als ob man selbst dort wäre. Die Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen und ich habe es sehr genossen ihre Reise zu begleiten. Besonders die utopische Stadt Solartopia hat mich fasziniert. Außerdem mochte ich es, wie die Autorin das Thema Nachhaltigkeit in der Geschichte aufgegriffen hat. Der Spannungsbogen wird dabei fast durchgehend aufrecht erhalten und vor allem das Ende hat mich sehr überrascht. mit diesem Plotttwist hätte ich echt nicht gerechnet. Ich freue mich schon auf Bd. 2 und werde definitiv noch weitere Bücher der Autoren lesen. Definitiv eine Leseempfehlung für alle, die gerne dystopische Bücher mit einem interessanten Setting lesen wollen.
Guter Auftakt, jedoch mit vielen offenen Fragen
Zu beginn des Buches, wusste ich nicht ganz genau was mich erwartet. Einmal in dieses eingetaucht, eröffnet sich einem eine völlig neue Welt. Das Worldbuilding erscheint im ersten Moment rechtkomplex. Man muss dieses wirklich von Grund auf verstehen, um schlussendlich der gesamten Story folgen zu können. Es geht primär im ersten Moment um den Smog, der immer höher steigt und alles unters ich begräbt und absterben lässt. Deswegen ist es wahnsinnig wichtig die Pflanzen am Leben zu erhalten. Sie sind nicht einfach nur Blumen, sie sind viel mehr als das. Sie sind Lebensspender, vor allem aber auch Nahrungsquelle. Sie spielen in diesem Buch eine mehr als zentrale Rolle und sind das Bindeglied zwischen den Welten. Zum einem dem Hochhaus Turris und zum anderen der Stadt Solartopia. Versteht man den Zusammenhang, der im Verlauf des Buches deutlicher wird, versteht man auch die Wichtigkeit der Pflanzen. Ich fand diesen Aspekt sehr gut. Denn er zeigt auf, was passieren kann, wenn wir alles um uns herum töten. Egal ob wir Smog haben, der dies für uns erledigt, oder ob wir das komplett alleine in Angriff nehmen. Es zeigt auch, dass wir dafür verantwortlich sind, unsere Zukunft alleine zu gestalten. Es muss nicht immer eine große Geste sein, manchmal reicht eine kleine aus. Die Natur zu betrachten wie sie ist. Den Pflanzen zuzusehen wie sie wachsen und wie sie sich entfalten. Sie genau zu betrachten und zu erkennen wie es ihnen geht. Einfach mal in den Garten setzen und sich mit offenen Augen umsehen. Hier wird auf eine recht einfache Weise beschrieben, wie man im Kleinen Großes bewirken kann. Denn schlussendlich dreht sich alles um eine besondere Pflanze, eine die dafür Sorgen kann, andere zu retten. Aber nicht nur Pflanzen spielen eine Rolle, sondern vor allem auch Nova und Finn. Nova, hat in recht jungen Jahren ihre Mutter verloren und hat seitdem alleine gelebt. Alleine in Turris und dem Garten den ihre Mutter hinterlassen hat. Sie hat sich beigebracht mit Pflanzen zu kommunizieren. Ihr Leid zu hören, aber auch ihre Freude. Dies wahrzunehmen und daraus zu lernen. Allerdings hat sie einen stetigen Begleiter bei sich, einer der sie niemals alleine lassen würde. Innerhalb des Buches, erfährt man dann auch um, wenn es sich dabei handelt. Nova ist eine tolle Protagonisten, mit einem großen Herzen, ganz viel Mut, Sinn für jedes Lebewesen und vor allem ganz viel Empathie. Jett, ist ein Pilot, der Nova nach Solartopia bringt. Er hütet allerding ein Geheimnis, eines dem man recht spät auf die Schliche kommt und dadurch Finn als Person nicht richtig eingruppieren kann. Mein Gefühl allerdings sagt mir, er ist nett, lieb und absolut uneigennützig. Er ist bereit alles zu geben, für jeden. Ob ich damit richtig liege, zeigt sich erst in Band 2. Dieses Buch ließ sich wirklich sehr gut lesen. Die Worte waren verständlich gewählt, auch für Kinder um sie komplett eintauchen zu lassen. Es wurde gänzlich auf verschachtelte Sätze verzichtet und der Stil war einfach, Simpel und gradlinig. Toll zu lesen. Die Story gefällt mir sehr gut. Da es mal etwas anderes ist. Uns begegnen zudem in diesem Buch Themen wie: Allein sein, Abschied und Trauer, neue Freunde finden, Mut zu haben etwas neu zu Beginnen aber auch mutig zu sein um in die Welt hinaus zu gehen. Eine Story mit ganz viel Herzblut und Liebe. Mit tollen Ideen und Ansätzen. Vielleicht manchmal ein wenig zu dystopisch und zu unrealistisch, vor allem wenn Nova mit den Pflanzen spricht. Hier hätte ich mir die Umsetzung etwas anders gewünscht. Vielleicht ist es aber auch nur für mich schlecht formuliert, so dass die Autorin es anders gemeint hat. Grundweg ist die Idee aber toll und auch für junge Leser greifbar. Will ich wissen, wie es mit Solartopia weitergeht, ja… irgendwie schon! Meine Bewertung: 4 Sterne Eine Story, die wirklich gut durchdacht ist und sehr viel Potenzial liefert. Allerdings bleibt vieles noch unbeantwortet und recht vage. Nova und Jett sind tolle Protagonisten, mit denen man sich identifizieren kann. Allerdings ist Finn, in manchen Situationen wie ein großes Fragezeichen. Dennoch überzeugt die Idee der Story einfach, dass sie eine wirklich tolle Leseempfehlung für all diejenigen ist, die gerne einmal in eine Dystopie hineinschnuppern und zudem noch mit einem mega Setting überrascht werden wollen.

4,5 Sterne. Ein wirklich tolles Kinderbuch mit einer Enthüllung am Ende wo mir doch tatsächlich der Mund offen stand. Ich liebe solch dystopische Bücher einfach sehr gerne. Dieses hier hat mir wieder gezeigt, dass ich damit auch genau richtig liege. Ein Hauch Fantasy durfte auch nicht fehlen was mich als Fantasyliebhaber sehr gefreut hat. Und das war eine Art "Fantasy" die ich so noch nicht wirklich gelesen habe, sehr magisch auf jeden Fall und am Ende des Buches hatte ich da schon ein wenig Gänsehaut. Die Protagonisten Nova (der Name hat es mir auch total angetan) und Finn mochte ich beide von Anfang an sehr gerne. Wobei ich sagen muss, dass Finn mir manches mal etwas "zynisch" vorkam? Möglicherweise habe ich das aber auch einfach falsch interpretiert. Man merkt die Jahrelange Freundschaft der beiden und was sie durchgemacht haben. Denn mit ihren 16 Jahren hat Nova schon so einiges erlebt. Gerade zu Anfang hatte mich an dem Buch aber etwas gestört, ich kann bisher nicht genau benennen was das war. Die leichte Naivität der Protagonistin, die "Leichtsinnigkeit", das im ersten Moment doch recht kindliche Verhalten für ihre 16 Jahre? Auf jeden Fall konnte ich am Ende des Buches ihr Verhalten deutlich besser verstehen, sodass mir auch der Anfang nicht mehr "störend" vorkam. Der 3 Protagonist der im Laufe der Geschichte dazustößt gefiel mir ebenfalls sehr gut. Jett ist ein Pilot und war mir direkt sympathisch. Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, wenn auch manche etwas blass waren, was aber vor allem daran lag, dass sie einfach nicht so häufig vorgekommen sind. Die Entdeckungen die die Protagonisten machen sind unglaublich schön beschrieben. Ich möchte nicht spoilern, aber die Stadt wird so detailliert beschrieben, dass ich gerne selbst einmal einen Blick hineinwerfen wollen würde. Ebenso wie der Garten von Nova. Die "Enthüllungen" am Ende haben mich wirklich sehr überrascht und wieder einmal wurde mir bewusst, dass gerade Kinder- bzw. Jugendbücher viele Überraschungen bereit halten. Für mich auf jeden Fall eine klare Empfehlung. Man kann in die Geschichte eintauchen und sich auf das lesen freuen, welches im Übrigen leicht von der Hand geht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Im Mittelteil des Buches könnte es ein wenig spannender sein aber alles in allem ist es ein gelungenes Buch. Ich freue mich schon sehr auf den 2 Band.
Nova lebt zusammen mit ihrem besten Freund Finn in den oberen Stockwerken eines Hochhauses, das von giftigem Smog umringt ist. Als nach und nach das schwarze Gift immer höher steigt und die Pflanzen in ihrem Dachgarten zu sterben beginnen, bleibt ihnen keine andere Wahl als die einst sichere Zuflucht zu verlassen und nach Hilfe zu suchen. Auf ihrer Reise stoßen sie auf den jungen Piloten Jett und kommen einem Geheimnis auf die Spur, dass ihr ganzes bisheriges Leben gehörig auf den Kopf stellt und sie nicht nur einmal in Gefahr bringt. Dieser Debutroman von Victoria Hume hat mich sehr positiv überrascht. Er greift nicht nur ein gesellschaftlich relevantes Thema - nämlich den Klimawandel - auf, sondern überzeugt mit seiner durchweg spannenden Handlung, interessanten Hauptfiguren und einem gut durchdachten World-Building. Besonders gefallen hat mir Novas Gabe mit Pflanzen zu kommunizieren und der wirklich unerwartete Plot Twist, der mich kalt erwischt hat. Freue mich schon darauf zu erfahren, wie Band 2 die Story zu einem Abschluss bringen wird. Eine klare Kaufempfehlung für jeden Fan von Dystopien.
Description
»Wir sind die Letzten. Finn und ich in einem Wolkenkratzer mitten im Nirgendwo. Wie zwei Pflanzen, deren Wurzeln sich auf einen kargen Felsen krallen. Wir werden hier überleben. Weil wir müssen.«
Seit sie denken kann, lebt die sechzehnjährige Nova zusammen mit ihrem besten Freund Finn in Turris, einem riesigen, einst luxuriösen Hochhaus. Weit unter ihnen gibt es nichts als giftigen Smog. In der Turmspitze jedoch versorgen sie sich autark dank ihres Dachgartens, einem kleinen Paradies. Aber als der giftige Nebel am Turm hochkriecht und Novas Garten zu sterben beginnt, weiß sie: Sie müssen Turris verlassen. Auf einer lebensgefährlichen Reise erkennt Nova, dass nichts von dem, was sie über die Welt weiß, zu stimmen scheint. Sie und Finn entdecken Solartopia, eine futuristische Metropole, in der die Menschen in Einklang mit Technik und Natur leben. Gemeinsam mit dem jungen Piloten Jett kommen sie dem Geheimnis von Solartopia auf die Spur – und entfesseln einen Kampf, der die letzten Reste der Menschheit vernichten könnte.
Der erste Band des packenden Future-Fiction-Zweiteilers!
Book Information
Author Description
Victoria Hume wurde 2022 von The Society of Children's Book Writers and Illustrators als eine der unentdeckten Stimmen des Jahres ausgezeichnet. Sie ist Ökologin und daher oft in der Wildnis Englands zu finden. Ihre Liebe zur Natur verleiht ihren Geschichten eine besondere emotionale Tiefe. Sie lebt mit Mann und Sohn in Brighton. Der »Solartopia«-Zweiteiler ist ihr Debüt.
Posts
Über Nachhaltigkeit und junge Helden 🌱
Für alle Pflanzen-Liebhaber da draußen 🌿🪴🌳 Ich habe ein wenig gebraucht um in die Story reinzukommen, hatte aber das Gefühl die Geschichte nahm mit jedem Kapitel mehr Fahrt auf. Ich bin nicht der größte Fan von jugendlichen Hauptcharakterern, wieso sind so viele Protagonisten in Büchern eigentlich immer 16? Bei diesem Main Character macht es allerdings Sinn wie souverän sie mit Situationen umgeht, Nova hat schon super früh gelernt selbst Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu versorgen. Wir begleiten sie auf ihrer Reise zu Solartopia und auch immer wieder ein bisschen in ihre Vergangenheit. Das World-Building ist interessant gestaltet, man fragt sich was es mit dem Smog, Novas Kräften, den Strafkolonien und der verbliebenen Menschheit auf sich hat. Es ist ein Mix aus Fiktion und Realität, immer wieder treten neben den Fantasy Aspekten auch reele Probleme ins Licht: Überbevölkerung, Luftverschmutzung, Klimaerwärmung, Nachhaltigkeit, Rohstoffmangel, ... War auf jeden Fall ein angenehmes Buch für zwischendurch, vor allem für Kinder oder Jugendliche die mehr über Nachhaltige Lebensweisen und Empathie lernen möchten. The biggest plottwist: Ich dachte Finn wäre mit jedem Kapitel ein immer schlechter werdender Charakter, dass die Autorin die Weiterentwicklung von Novas Freund vergessen habe. Immer lag er schmollend im Eck, bis sich raus stellt dass er gar nicht anders konnte 🧸🐰🧷
Ein Garten voller Leben, Geheimnisse zwischen Pflanzen und eine Reise voller Abenteuer! 🌱
In diesem Buch geht es um die 16-jährige Nova die seit sie denken kann mit ihrem Freund Finn in einem großen Garten in Turris lebt, mitten auf einem riesigen Wolkenkratzer. Unter ihnen ist überall giftiger Smog. Der Smog kommt immer höher, Nova weiß das der Garten so nicht überleben wird. Sie müssen Turris verlassen. Auf einer gefährlichen Reise lernt Nova das richtige Leben, außerhalb ihres Gartens kennen. Zusammen mit dem jungen Piloten Jett lüften sie das Geheimnis von Solartopia und versuchen den Garten zu retten. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und habe das Buch gut weggelesen. Der Schreibstill hat mir auch gut gefallen, da ich gerne Bücher lese die aus der Ich Perspektive erzählt werden. Einige Stellen haben sich mir nicht gleich ganz erschlossen und wirkten für mich etwas unklar. (Das liegt vielleicht auch nur an mir 😉). Mir hat die Kapitel Länge auch sehr gut gefallen weil es immer ungefähr 10-15 Seiten waren. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen. Und werde auch den zweiten Band hoffentlich bald lesen.

Von Smog, Solarpower und Teeniehelden – Unser doppelt dystopischer Lese-Hörrausch
Also, meine Tochter (liebt starke Heldinnen) und ich (Hörbuch-Fan und heimlicher Sci-Fi-Nerd) haben uns gemeinsam auf diese dystopische Reise eingelassen – sie mit dem E-Book, ich mit den Kopfhörern tief in den Ohren. Und wow – was für ein Trip! Nova, die Heldin mit grünem Daumen und jeder Menge Mut, lebt mit ihrem Kumpel Finn im Hochhaus deluxe – allerdings mit Weltuntergangs-Flair. Anfangs dachte ich, das ist einfach nur „Öko-Apokalypse trifft Teenager-Drama“, aber falsch gedacht! Es wurde spannend, dramatisch und stellenweise richtig philosophisch. Und meine Tochter? Die hat zwischendurch gequietscht: „Papa, da kommt ein fliegender Junge! Der heißt JETT!“ – Ich dachte kurz, wir sind bei Top Gun 2045 gelandet. Das Setting ist genial: giftiger Smog unten, Paradies oben – und dann dieser Garten! Der hätte glatt bei uns im Hochbeet einziehen dürfen. Nur leider stirbt das Grünzeug, und damit geht die Reise los. Und was für eine! Wir haben gemeinsam mit Nova gezweifelt, gestaunt und zwischendurch auch geflucht – ja, auch Papa, aber leise, weil Hörbuch. Die Geschichte überrascht mit unerwarteten Wendungen, richtig dicken Twists und einem Setting, das sich wie eine Mischung aus "Wall-E", "Die Tribute von Panem" und "Maja im Cyberwald" anfühlt. Manchmal war’s ein bisschen viel auf einmal, aber nie langweilig. Der Stil? Locker, mitreißend – meine Tochter war schneller durch als ich mit meinem dritten Kaffee. Fazit: Starkes Teil mit Öko-Message, technologischem Bling-Bling und einer Hauptfigur, die man am liebsten adoptieren würde. Ein Stern Abzug, weil Papa gerne ein paar mehr Antworten gehabt hätte – aber hey, Band zwei kommt ja noch! Empfohlen für alle, die sich trauen, mit Teenies in die Apokalypse zu fliegen – oder einfach eine gute Geschichte suchen, die Generationen verbindet.

🍿Eine wundervolle Dystopie, die sich einfach so weg liest, aber auch dafür geeignet ist, über unsere Gesellschaft und ihren Umgang mit der Natur nachzudenken. 🎥Nova lebt mit Finn alleine in einem Hochhaus. Sie müssen sich selbst versorgen, da sich unter ihnen eine giftige Smogwolke befindet, die die Menschheit getötet hat. Als Novas Pflanzen Vergiftungserscheinungen haben, müssen auch sie ihren sicheren Ort verlassen, um nach einer Pflanze zu suchen, die gegen den Smog ankämpfen kann. Dabei stoßen sie auf Solaris. Eine Metropole, in der ganz viele Menschen leben und die sich autark versorgt. Doch je länger sie sich in Solaris aufhalten, umso mehr Fragen stellt sich Nova… 📝Fazit: Ich mochte das Buch sehr, weil die Handlung so schön auf den Punkt kommt und die Hauptcharaktere sehr sympathisch sind. Fast schon cozy, wenn dieser Smog nicht wäre 🥰 und für meine Zimmerpflanzen hätte ich gerne Novas Fähigkeiten 🤭 Teil 2 wird natürlich gleich bestellt 😁 Danke @pigletandherbooks für die Empfehlung!
Ein wundervoller Jugendroman (ab 12 Jahren empfohlen), der sehr aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Verschwendung und Egoismus thematisiert. Natürlich waren die Plottwists für mich als Erwachsene nicht übermäßig überraschend, aber das Buch war wirklich toll geschrieben und hat sich mich definitiv zum Nachdenken angeregt. Ich werde auch Teil 2 definitiv lesen ❤️🌺🌲🌿🌱
Wunderschöne Jugendbuch-Dystopie
Nova und Finn wohnen alleine in einem Hochhaus nachdem ihre Mutter gestorben ist. Sie versorgen sich selbst aus Ihrem Dachgarten, weil Nova eine besondere Begabung für Pflanzen hat. Um das Hochhaus ist tödlicher Smog. Als dieser immer höher steigt, müssen die Beiden fliehen und entdecken die wunderschöne Stadt Solartopia. Doch nicht Alles ist wie es scheint... Spannende, packende Geschichte mit verrücktem Plottwist um Pflanzen und Nachhaltigkeit. Offenes Ende - ich freue mich auf Band 2
Nova 🪴💖
Mein erstes Jugendbuch in Richtung Fucture Fiction Fantasy & dazu direkt ein so wunderschönes! 🥹😍 Ich habe die Idee mit der Fähigkeit „Pflanzenmagie“ total gemocht & auch dieses Umsetzung ist der Autorin super gelungen, denn die Protagonisten selbst nach einer Pflanze zu nenne fande ich unglaublich interessant & spannend. Zu erfahren wie es dazu kam, & wie Nova mit ihrem besten Freunde Finn versucht rauszufinden wie sie den giftigen Nebel von ihrem Gartens fernzuhalten versucht & ihre neue Welt kennenlernt. Wie sie den Piloten Jett kennenlernt & mit ihm gemeinsam versucht rauszufinden was in der Stadt Solartopia passiert finde ich so toll. 🥹 Und mit dem Plottwist zum Ende des Buches habe ich definitiv nicht gerechnet & hat mich tatsächlich ein wenig weinen lassen 🥺🧸
Spannender, dystopischer Jugendroman mit grünen Daumen
Nova lebt in den obersten Stockwerken des Hochhauses namens „Turris“, das umgeben von einen tödlichen Smog liegt. Seit dem Tod ihrer Mutter kümmert sie sich zusammen mit ihrem besten Freund Finn um den Garten auf dem Dach, der sie mit Lebensmittel versorgt. Nova hat eine sehr spezielle Verbindung zu den Pflanzen und als ihr Garten beginnt durch den steigenden Smog krank zu werden fassen sie einen Plan und wagen sich weit weg von ihrem Zuhause. Dort trifft sie auf die perfekt und autark wirkende Stadt Solartopia. Doch etwas trübt die Idylle. Zusammen mit dem Piloten Jett findet sie ein schreckliches Geheimnis heraus. Ich fand die Geschichte spannend und freue mich schon auf Band 2. die Bindung von nova zu den Pflanzen ist wunderschön erklärt und ich habe selbst Lust bekommen, dass es Frühling wird und ich endlich im Garten etwas machen kann. Klare Empfehlung, wer auf dystopische Jugendbücher steht. Ich will nicht zu viel verraten, aber der Plot-Twist ungefähr in der Mitte des Buches hat mich sehr getroffen und nochmal einiges von unseren Hauptfiguren klarer werden lassen.

Auf dem gemütlichen grünen Balkon an einem langen Wochenende genau das richtige...
Die Welt ist durch Menschenhand zerstört worden. Nova lebt mit Finn in einem einsamen Hochhaus und hat einen riesigen Garten der sie und Finn mit allem versorgt, doch dann kommt der Smog.... Ein so grünes Buch habe ich noch nie gelesen ich konnte mir richtig vorstellen wie alles blüht uns leuchtet. Ich bin verzaubert und werde auch den zweiten Band lesen. Soviel liebe zum Detail und auch ein paar Tränen waren mit dabei.🌱🪻🌷🌹🌿🍀🪴
Spannend, nachdenklich und überraschend
Was für ein Glück, dass wir in einer Zeit leben, in der wir ohne Sorgen in die Natur gehen können. Eine Zeit, in der Nahrungsmittel einfach und in einer Vielzahl käuflich erhältlich sind und sogar in unseren Gärten wachsen. Für die 16 jährige Nova und ihren besten Freund Finn, sieht die Welt leider ganz anders aus. Beide leben auf sich alleine gestellt in einem luxuriösen Hochhaus, das umgeben von tödlichem, schwarzem Smog ihren einzigen Lebensraum bietet. Um zu überleben, ziehen sie die verschiedensten Pflanzen groß und versorgen sich somit selbst. Zum Glück hat Nova eine spezielle Gabe, die es ihr ermöglicht, mit den Gewächsen zu kommunizieren und sie so bestmöglich zu versorgen. Als eines Tages gerade diese Pflanzen erkranken, müssen Nova und Finn ihr Hochhaus verlassen, um sie zu retten. Was sie außerhalb ihres geschützten Zuhauses erleben, erschüttert ihre kleine Welt von Grund auf und lässt sie an allem zweifeln, was sie bisher zu wissen gedacht haben. Zum Glück finden sie in dem jungen Piloten Jett einen Verbündeten. Solartopia ist der erste Teil einer spannenden Dystopie für Jugendliche, der auf eine ungezwungene und fesselnde Weise Themen wie Nachhaltigkeit, Naturschutz und Umweltverschmutzung aufgreift. Ganz nebenbei versorgt uns die Geschichte mit kleinen Weisheiten zur Pflanzenaufzucht und erinnert uns daran, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Natur zu leben, ohne diese auszubeuten. Was würden wir tun, wenn es mehr Menschen als Ressourcen auf unserem Planeten geben würde? Wer dürfte leben und wer müsste zum Wohle aller anderen sterben? Wir finden in dem Buch starke Charaktere, einen spannenden und leicht verständlichen Erzählstil, so manche Plot-Twists und so einiges zum Nachdenken. Nach Solartopia werdet ihr eure Pflanzen zuhause und in eurer Umgebung, vielleicht mit anderen Augen sehen. Wir hatten Spaß beim Lesen und empfehlen das Buch allen jungen Lesern, die gerne in Endzeitgeschichten voller Abenteuer und Themen zum Nachdenken eintauchen.

[ Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat ] Vor einiger Zeit habe ich Jugendbücher noch strikt abgelehnt – ich dachte mit Ende 20 (mittlerweile 30) Jahren ist man zu alt dafür. Aber ich habe einigen Jugendbüchern eine Chance gegeben und war positiv überrascht, weswegen ich jetzt manchmal (nicht oft, aber es kommt vor) wenn der Inhalt interessant klingt, zu Jugendbüchern greife. Und „Solartopia“ klang so gut. Ich liebe solche Weltuntergangs-Szenarien (falls ihr Tipps habt, gerne in die Kommentare) und wollte wissen, was der Welt in der die Protagonistin Nova lebt passiert ist und wie es jetzt weitergehen soll. Leider bin ich anfangs schwer in die Geschichte gekommen und hatte kurzzeitig wieder eine Abneigung gegen Jugendbücher. Es war nicht so spannend und die 16-jährige Protagonistin führte sich auf wie eine 12-jährige (wenn nicht sogar jünger). Sie war mir zu kindlich und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie überhaupt etwas in dem Buch erreichen würde. Ihr bester Freund Finn ist eine totale Nervensäge, anders kann ich ihn nicht beschreiben. Aber nach und nach wurde das Buch immer besser, ich hatte richtig Spaß an dem Buch und dann kam auch noch DER Plottwist. Ich sage es euch, ich bekomme immer noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke. Plötzlich machte alles Sinn und die Dinge die mich störten waren zwar noch da, passten jetzt gut in die Geschichte. Im Buch gibt es viele tolle Charaktere, eine interessante Vergangenheit die nach und nach ans Licht kommt und immer noch viele Geheimnisse die gelüftet werden müssen. Die Geschichte war insgesamt sehr schön geschrieben und hatte ihre Höhen und Tiefen, sowie spannende und emotionale Momente. Die Welt, die Gesellschaft und vor allem die Stadt „Solartopia“ die die Autorin geschaffen hat, gefielen mir sehr gut. Alles was schön anschaulich beschrieben und ich konnte mir gut vorstellen, wie die Menschen dort leben. Insgesamt mochte ich „Solartopia“ sehr gerne, wobei ich mir manchmal mehr Action gewünscht hätte. Es kommt hin und wieder vor, das gefühlt nichts passiert. Trotzdem freue ich mich riesig auf den zweiten Band der Dilogie, da es einiges gibt das ich noch erfahren möchte.

Ein Jahrhundertbuch!
**** Worum geht es? **** Nova lebt mit Finn auf Turris. Sie beide gegen den Rest der Welt, denn alle anderen Menschen scheinen an dem giftigen Smog gestorben zu sein. Nova hat dabei eine besondere Verbindung zu Pflanzen, sodass sie es einige Jahre schafften autark zu leben. Doch der Smog kommt näher und vergiftet ihren Garten. Aus der Not heraus suchen sie nach dem Heilmittel und landen letztlich mit der Hilfe von Jett in Solartopia. Aber Moment mal, es gibt doch noch andere Menschen und eine Stadt die völlig autark lebt? Warum wurde Nova nicht geholfen? Sie versteht die Welt nicht mehr und vielleicht ist genau das auch gut… **** Mein Eindruck **** Die Geschichte ist fesselnd und berührend bis aufs Äußerste. Ein Plottwist hat mir das Herz gebrochen und mich gleichzeitig in extremes Erstaunen versetzt. So überrascht wurde ich schon lange nicht mehr von einer Geschichte! Das Buch ist absolut für die Jugend geeignet und sollte von jedem Erwachsenen gelesen werden. Der Inhalt stellt auf so viele Weisen die Fehler der heutigen Welt da und zeigt wie anders man leben kann und muss in einer Welt in der unser Verhalten bereits alles zerstört hat. Ich habe mich von einer Gänsehaut zur nächsten gehangelt, hier ist kein Wort zu viel. Sagenhaft, einmalig, kreativ, wundervoll verfasst und eine Botschaft die meiner Ansicht nach jeden Menschen erreicht und erreichen sollte. Ich habe mein Herz an die Protagonistin verloren und ich kann mich kaum mehr halten, ich möchte unbedingt den nächsten Teil lesen. Eine phänomenale Dystopie und für mich inhaltlich, wie auch in der Umsetzung, ein Buch welches für dieses Jahrhundert gemacht ist und genauso behandelt werden sollte. **** Empfehlung? **** Ein Must-Read und das nicht nur für Fans von Fantasy und Distopien. Lest es, es wird sich lohnen! Ich bin hellauf begeistert und hoffe auf eine sagenhafte Verfilmung, so begeistert war ich zuletzt vor 15 Jahren bei Panem.
Spannender Auftakt mit sympathischen Charakteren, glanzvollen Naturvibes und interessantem Worldbuilding 😊
Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht, zum Schmunzeln animiert und gleichzeitig tief bewegt 😊 Dieser utopische Jugendroman bietet spannende Futurefiction, sympathische Charaktere und ein faszinierendes Worldbuilding. Auch wenn ich schnell hinter Novas Geheimnis kam, mochte ich ihre Figur wirklich sehr gern. Sie ist taff, stark, mit einer sehr bewegten Vergangenheit und gleichzeitig so drollig, soweit sie mit ihrem treuen Wegbegleiter Finn Turris verlässt und Solartopia kennenlernt. Für sie sind viele Dinge fremd und ihre Unwissenheit bringt viel Charme und Witz in diese eher düstere Story. Generell ist das Buch oft auch mit humvorvollen Dialogen gefüllt. Das Worldbuilding ist dystopisch, die Plotts geheimnisvoll und dunkel. Die Parallelen zur heutigen Klimasituation sind gut umgesetzt, was mir sehr gut gefiel. Nova und ihre Beziehung zu Pflanzen ist bemerkenswert. Manchmal fand ich ihre Beschreibung der Pflanzen zwar etwas langatmig und die Erinnerung über ihre Mutter nicht aussagekräftig, aber dennoch ist die Geschichte fesselnd und fantasievoll. Man spürt während des Lesens die gesamte Zeit über, dass die Autorin die Natur liebt und Ökologin ist, ohne, dass es zu viel ist 😊 Schreibstil/Sprache: ✍️✍️✍️✍️,5 Cover: 🤍💚🤍💚🤍 Idee: 💡💡💡💡💡 Geschichte: 📗📗📗📗,5 Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

“Solartopia" ist ein fesselndes dystopisches Jugendbuch von Victoria Hume, das die Leser auf eine aufregende Reise in eine düstere Zukunft mitnimmt. Schon zu Beginn möchte ich betonen, dass ich die Geschichte dieses Buches wirklich genossen habe. Die Handlung ist gut strukturiert und folgt einem klaren roten Faden, was es einfach macht, die Entwicklungen der verschiedenen Charaktere nachzuvollziehen. Die Geschichte beginnt mit der sechzehnjährigen Nova, die zusammen mit ihrem besten Freund Finn in Turris lebt, einem riesigen Hochhaus, hoch über einem giftigen Smog. Sie sind autark und leben dank ihres Dachgartens in ihrer kleinen Oase in der Turmspitze. Doch als der gefährliche Smog immer näher rückt und Novas Garten zu sterben beginnt, wird ihnen klar, dass sie Turris verlassen müssen. Die folgende Reise führt Nova, Finn und den jungen Piloten Jett in die futuristische Metropole Solartopia, wo sie erkennen, dass die Welt, wie sie sie kannten, eine Lüge ist. Das Geheimnis von Solartopia wird aufgedeckt, aber es birgt auch eine Gefahr, die die Menschheit bedroht. Was mich an diesem Buch besonders beeindruckt hat, ist der Schreibstil von Victoria Hume. Ihr Stil ist einfach zu verstehen und passt hervorragend zu einem Jugendbuch. Die Beschreibungen sind lebendig, die Dialoge sind authentisch, und die Erzählweise zieht den Leser direkt in die Welt von Nova, Finn und Jett. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte mitverfolgen. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist, dass es mit einem kleinen Cliffhänger endet. Dieser Cliffhänger ist spannend und erzeugt die Vorfreude auf den nächsten Teil der Reihe. Obwohl Cliffhänger normalerweise frustrieren können, war dieser gut gemacht und hat meine Neugier geweckt. Insgesamt gebe ich "Solartopia" von Victoria Hume gerne 5 von 5 Sternen. Das Buch hat es sich definitiv verdient. Ich erwarte den nächsten Teil gespannt und kann es jedem empfehlen, der sich für gute dystopische Jugendliteratur interessiert. Die Mischung aus einer spannenden Handlung, gut entwickelten Charakteren und einem mitreißenden Schreibstil macht dieses Buch zu einem absoluten Lesegenuss.

Sehr schönes Jugendbuch 🌳🌺🌻 Während der ersten Hälfte des Buches dachte ich noch, dass nicht wirklich viel passiert. Danach gab es aber so viele Wendungen und tolle Beschreibungen, dass mich das Buch doch noch überzeugen konnte. Die Pflanzen und die Umgebung werden toll beschrieben und die dahinter stehende Botschaft ist ebenso wichtig 😉Ich freue mich schon auf Band zwei und bin gespannt, wie die Story ausgeht.
Tolles Buch mit wichtiger Message!
Victoria Hume entführt die Leser mit einem fesselnden Schreibstil in die düstere, aber zugleich faszinierende Welt von "Solartopia". Die Beschreibungen sind so lebendig, dass man förmlich den Smog riechen und die Neugier der Protagonisten spüren kann. Der Schreibstil ist eindringlich und zieht einen von der ersten Seite an in den Bann. 🌱 Die Charaktere, allen voran Nova und Finn, sind tiefgründige und mitreißende Helden. Ihre Entschlossenheit, trotz der schwierigen Umstände in Turris zu überleben, macht sie zu inspirierenden Protagonisten. Ihre Reise nach Solartopia ist geprägt von Mut, Entdeckung und Freundschaft, und die Entwicklung ihrer Charaktere im Laufe der Geschichte ist mitreißend und authentisch. 🍃 Das Setting von "Solartopia" ist ein faszinierendes Konstrukt aus technologischem Fortschritt und nachhaltigem Leben. Die futuristische Metropole ist detailreich und visuell faszinierend beschrieben, und die Kombination aus Technologie und Natur verleiht der Welt eine einzigartige Atmosphäre, die zum Träumen anregt. 🌱 Besonders gefallen haben wir einfach die Message der Geschichte und die Twists, die einfach den Wow Effekt bei mir erzeugten. 🌱 "Solartopia" ist ein Meisterwerk, das nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern auch durch seinen mitreißenden Schreibstil, faszinierende Charaktere und beeindruckendes Setting besticht. Victoria Hume hat eine Welt geschaffen, die den Leser nicht mehr loslässt und zum Nachdenken anregt.

Daumen hoch für dieses Buch!
Dieser dystopische Jugendthriller hat es in sich. Nicht nur hat mir die Ausgestaltung der Protagonistin unglaublich gut gefallen, auch das Setting und der Stellenwert der Natur haben mich von Anfang an gefesselt und überzeugt. 🖤 Dadurch, dass Novas Mutter schon früh gestorben ist, musste sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Finn komplett eigenständig leben und sich vieles selbst beibringen. Dadurch entwickelt die Jugendliche jede Menge Fertigkeiten und ist absolut selbstständig, wirkt beim Lesen vor allem in der zweiten Romanhälfte aber für ihre 16 Jahre auch ein wenig kindlich-naiv. Genau das macht sie in meinen Augen zu einer perfekten Protagonistin für das hier behandelte Thema. 🖤 Nach einem recht ruhigen Beginn, verspricht die Zeit mit Jett in Solartopia immer und immer spannender zu werden. Dass ich den zweiten Band der Dilogie lesen muss, war mir schon früh klar, doch die Spannungskurve trug dann noch ihr Übriges dazu bei. Das Ende von Band eins verspricht vieles und lässt mich mit großen Erwartungen auf die Fortsetzung blicken. 🖤

Solartopia – Am Anfang der Welt ist eine Jugenddystopie für Lesende ab 12 Jahren. Allerdings kann ich schon vorwegnehmen, dass die Ansichten unserer jungen Protagonistin um Bezug auf die Umwelt, Ökosysteme und das generelle Verständnis für die Natur auch jeden Erwachsenen zum Nachdenken anregen sollten und dieses Selbstverständnis auf Rücksicht wünschenswert ist. Aber nun zum Einstieg des Buches. Das Buch startet relativ ruhig und man bekommt die Chance Nova und ihre Vergangenheit und das Grundproblem der Welt kennenzulernen. Hierbei schafft es die Autorin sofort einen emotionale Bindung zum Lesenden aufzubauen, indem sie Nova extrem authentisch von ihren Gefühlen und Empfindungen erzählen lässt. Dies war für mich auch ein großer Faktor, weshalb dieses blinde Verständnis von Nova der Natur gegenüber sehr glaubwürdig war. An vielen Stellen konnte ich ihr nur zustimmen und finde es extrem gelungen, wie die Umweltthematik & die Belastung hier eingebaut wurde, um auch schon jüngere Leser darauf aufmerksam zu machen und ihr Handeln zu überdenken. Nova war das ganze Buch über sehr geradlinig was ihre Ansichten angeht, wodurch sie mir noch sympathischer wurde. Als Nova dann mit ihrem besten Freund in Solartopia ankommt und Jett kennenlernt, beginnt eine sehr spannende Reise, die ich extrem gerne verfolgt habe. Auf Band 2 bin ich auch total gespannt! Die Beschreibungen der Pflanzenwelt haben mich durchweg beeindruckt. Sie waren weder zu ausführlich noch zu knapp. Man konnte sich gut ins Setting hineinversetzten und manchmal hab ich mich selbst dabei erwischt, wie ich Gedanklich vom Staunen nicht mehr herauskam! Die Mischung zwischen Spannung und wichtigen Botschaften hat mir insgesamt sehr gefallen.

Najo - hatte mir vom Klappentext her etwas mehr versprochen.
Die Idee des Buches: diese postapokalyptische Welt mit ihrer jungen Protagonistin, die mit Pflanzen kommunizieren kann- das hat, finde ich, sehr interessant geklungen. Aber leider muss ich zugeben, dass das Buch mich nicht wirklich mitgerissen hat und stellenweise sehr langweilig war. Schade, ich hätte mir mehr davon erhofft.

Eine bezaubernde Dystopie Solartopia klingt wie ein kleines Paradies in der von Smog vergifteten Welt: Die Stadt versorgt sich autark, ist das einzige noch funktionierende Ökosystem der Erde und ermöglicht den Menschen ein Leben im Einklang mit Natur und Technologie. Doch was auf den ersten Blick idyllisch und sicher erscheint, verbirgt ein dunkles Geheimnis, welches die letzten noch lebenden Menschen in Gefahr bringt… Nova ist eine starke Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie kann mit den Pflanzen „kommunizieren“; sieht deren Pheromone und hört sie Summen. Als sie sechs Jahre alt ist, stirbt ihre Mutter während eines Sturmes, bei dem Versuch die Pflanzen ihres Dachgartens zu retten. Dieser Garten bedeutet Nova alles und sie scheut weder Mühen noch Gefahren, um in vor dem giftigen Smog zu retten, dem bereits Unzählige zum Opfer gefallen sind.( Auch wenn Novas Liebe zu den Pflanzen nachvollziehbar und herzerwärmend ist, wirkten die Beschreibungen der einzelnen Pflanzen gelegentlich etwas langatmig.) In der Stadt Solartopia sieht Nova sich zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Zivilisation konfrontiert, was von der Autorin gut umgesetzt wurde. So wirkt Nova teilweise etwas kindlich und unerfahren, wenn sie mit der für sie neuen Welt konfrontiert wird. Auf ihrer Suche nach einem Heilmittel gegen die Smogfäule begegnet sie schließlich dem jungen Piloten Jett, der in ihr zum ersten Mal das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch hervorruft. Wie es mit Nova, Jett und Solartopia weitergeht - und welchem Geheimnis die beiden auf der Spur sind - erfahren wir im zweiten Band dieser Dilogie. Es bleibt also spannend. Der Erzählstil ist flüssig und spannend, wobei der Sprachstil ehr einfach gehalten ist und sich damit perfekt für die angegebene Altersgruppe (12+) eignet. Victoria Hume ist ein zauberhaftes Buch über eine futuristische Zukunft gelungen, welches die Leser*innen definitiv zum Nachdenken anregt.
Dieses Hardcover hat keinen Schutzumschlag, sondern der Druck befindet sich direkt auf der Buchklappe. Solartopia - Am Anfang der Welt ist eine Solarpunk-Dilogie ab 12, nicht nur für Garten- und Pflanzenliebhaber. Auf meiner viel zu alten Stirn haben sich so einige Falten beim Lesen gebildet, bis sich im letzten Drittel endlich die Knoten in meinem Kopf gelöst haben. Ich musste über meine eigene "Blindheit" schmunzeln und war ganz kurz davor, das Buch nochmal von vorn zu lesen, diesmal mit offenen Augen. Der Twist war so überraschend und hat alles logischer erscheinen lassen. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und auch die wirklich gut rübergebrachte Naivität und Weltfremde Art von Nova sind völlig im Rahmen wenn man mehr über sie erfahren hat. Sie wächst mit ihren Aufgaben und verliert ihre eigenen Prioritäten nicht aus den Augen. Der Cliffhanger am Ende ist nicht so unerwartet wie der zuvor, lässt mich jedoch trotzdem mitfiebern, wie es mit Nova und ihrem Garten weitergeht. P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.

Dystopische Geschichten kenne ich bisher eher aus Jugendromanen für ältere Leser*innen oder aus der allgemeinen Belletristik, aber weniger im Kinderbuchbereich. Deshalb war ich sehr neugierig, wie Solartopia die Kombination aus Existenzangst, zweifellos gewaltvollen Strukturen und einem Fokus auf Klimathematik und Pflanzen als schützenswerte Lebewesen hinbekommen würde – und das irgendwie kindgerecht, immerhin wird das Buch ab 12 Jahren empfohlen. Ich finde, diesen Spagat schafft Solartopia tatsächlich: Nach dem anfänglichen einfachen, aber idyllischen Leben in Turris schliddern Nova und Finn in die Utopie, die die titelgebende Stadt Solartopia repräsentiert, bevor diese glänzende Fassade nach und nach große Risse bekommt und sie schließlich in einem Grauen aus Arbeitslagern, Verschwörungen und dem Verrat durch die Reichen und Mächtigen ankommen. Über all dem schwebt ein dünner Schleier der Fantasy, sodass ich mich ständig gefragt habe, was als nächstes passieren würde – schließlich scheint alles möglich zu sein, wenn es mystischen Smog, Funken sprühende Pflanzen und Menschen gibt, die diese Pflanzen auf mysteriöse Weise kontrollieren können. Für mich ist Solartopia die Geschichte eines Mädchens, das nach und nach den kindlichen Blick auf die Welt verliert und die Realität zu sehen lernt, während es gleichzeitig am Idealismus festhält und bereit ist, für eine bessere Welt zu kämpfen. Einige Entwicklungen der Handlung haben mich sehr überraschen können (dicker Pluspunkt!) und machen mich neugierig, wie die Geschichte in Band 2 fortgesetzt wird. Allerdings hat die Schreibweise mich nicht recht fesseln können. Das kann und möchte ich nicht allein auf die Tatsache schieben, dass ich allein durch mein Alter nicht mehr zur Zielgruppe gehöre (es gibt genug Bücher für Kinder und Jugendliche, die auch mich noch vom Hocker hauen), sondern auf die teilweise einfach spannungslosen Szenen. Natürlich muss viel beschrieben werden, und natürlich sehen wir die Geschehnisse durch Novas Augen und nehmen damit ihren naiven Blickwinkel ein, aus dem alles groß und aufregend und neu ist, und in ihren einfachen Worten erzählt wird. Trotzdem hätte dieses Buch nach meinem Empfinden an so mancher Stelle gestrafft werden können. Apropos naiver Blickwinkel von Nova: dass sie sechzehn Jahre alt ist, vergisst man schnell. Ich habe gegen Ende wirklich nicht mehr gewusst, wie alt sie ist, und extra für diese Rezension nochmal nachgelesen. Sie kam mir mehr wie eine Zehnjährige vor. Wie sollte Nova unter ihren besonderen Umständen auch all die Dinge lernen und die Erfahrungen machen, die in unserer Gesellschaft Jugendliche ausmachen? Dieser sehr junge Eindruck von ihr ist auch Grund dafür, warum mir eine bestimmte Szene gegen Ende zwischen Nova und Jeff sehr unangenehm war. Es fühlte sich einfach falsch an. Ich kann mir eine erwachsenere Version dieser Geschichte sehr gut vorstellen, an ein Publikum von vielleicht 16, 17 Jahren gerichtet. Es könnten viel mehr Details aufgearbeitet werden, die hier nur kleine Randerscheinungen sind: Politische Strukturen, das Schulsystem der Solaris, die geheimen Rettungsmissionen von Jeff, die Tribute-von-Panem-artigen Außenbereiche mit dem glänzenden Solartopia im Zentrum, Armut und Hunger vs. überbrodelnder Reichtum, Verrat und Verschwörung, Klimaschutz und menschengemachte Umweltvernichtung, Existenz- und Zukunftsängste – das alles bietet großes Potenzial für eine Ausarbeitung für ältere Lesende.
Anders als erwartet!
Nachdem ich mich anhand des Klappentextes für das Buch entschieden habe, musste ich beim Lesen feststellen, dass das Buch so ganz anders ist als erwartet. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist wohl Ansichtssache. Mich persönlich hat das Buch nicht ganz so mitgerissen, wie ich es erhofft hatte. Zusätzlich sollte man sich bewusst sein, dass dieses Buch nur die Hälfte der Geschichte abdeckt. Ohne Band 2 zu lesen, kommen die Ereignisse nicht wirklich zu einem Ende. Als Jugendbuch würde ich diesen Roman nur bedingt einschätzen, da es mir dafür ein bisschen zu langweilig ist. Für Kinder zwischen 10 und 13 Jahren ist Solartopia sicher ein Knaller. Älteren Leser*innen würde ich das Buch nicht mehr empfehlen.

https://goldkindchen.blogspot.com/2023/12/11923-solartopia-am-anfang-der-welt.html
Empfehlung: Ein Kinder- und Jugendbuch das man gut ab 12 Jahren, Vielleser*innen können es auch schon mit jüngeren Jahren gut lesen, empfehlen kann. Es kommt mit wenig schweren Momenten klar, wenn auch der Tod eine sehr wichtige Rolle spielt, so wie das Abschiednehmen, zeitgleich aber auch Neuanfänge und Wunder möglich sind. Die Pflanzen machen mich neugierig in diesem Buch und hier hätte ich mir gewünscht das die ein oder andere Pflanze noch näher als Bild vorgestellt worden wäre, denn so gehe ich demnächst selbst einmal auf die Suche und schaue nach den Pflanzen, da ich diese Idee grandios finde. Bewertung: Der Geschichte von Nova gebe ich fünf Sterne. Einmal ist das Setting so schön, dann auch die Charaktere und auch die Pflanzen die es mir am meisten antaten. Ich kann nur sagen, tolle Geschichte und diese kann man schnell und gut lesen und ist immer wieder überrascht, wie die Handlung weiter verläuft. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe.
Dystopie und die Kraft der Natur
Novas Mutter starb bei einem Unfall, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie und Finn leben schon seitdem sie 6 Jahre alt sind allein in einem Hochhaus und kümmern sich um ihren riesigen Garten - denn dieser sichert ihr Überleben. Doch eines Tages kommt der tödliche Smog sogar bis zu ihnen und die Pflanzen und somit ihre ganze Existenz scheint zum Tode verurteilt. Sie begeben sich mit einem für Notfälle gebunkerten Flieger auf eine gefährliche Reise - auf der Suche nach der Pflanze Ferula, die die Smog Krankheit heilen kann...und landen in Solartopia! Der Schreibstil der Autorin war absolut flüssig und detailreich, ich habe mich gefühlt als wäre ich selbst vor Ort! Die Thematik Umwelt und Ressourcen steht klar im Fokus, worauf diese Dystopie aufbaut. Am spannendsten fand ich Novas Art, mit Pflanzen zu kommunizieren - würde ich am liebsten selbst können! Natürlich gibt es wie im wahren Leben gute und schlechte Menschen, die ihr bei ihrer Suche helfen oder es ihr erheblich erschweren, einige Intrigen kommen ans Licht! Eine kleine Lovestory zwischen Nova und ihrem neuen Verbündeten keimt auf wie eine zarte Pflanze. Der Plottwist mit Finn hat mich echt fertig gemacht! Nova ist so eine starke junge Frau. Das Finale hat nochmal einige Erkenntnisse ans Licht gebracht. Ich bin sehr gespannt auf Band 2, welcher im Frühjahr 2024 erscheint.
Solartopia ist ein dystopisches Jugendbuch, das mich von Anfang an fesseln konnte. Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig, dass es sich so anfühlt, als ob man selbst dort wäre. Die Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen und ich habe es sehr genossen ihre Reise zu begleiten. Besonders die utopische Stadt Solartopia hat mich fasziniert. Außerdem mochte ich es, wie die Autorin das Thema Nachhaltigkeit in der Geschichte aufgegriffen hat. Der Spannungsbogen wird dabei fast durchgehend aufrecht erhalten und vor allem das Ende hat mich sehr überrascht. mit diesem Plotttwist hätte ich echt nicht gerechnet. Ich freue mich schon auf Bd. 2 und werde definitiv noch weitere Bücher der Autoren lesen. Definitiv eine Leseempfehlung für alle, die gerne dystopische Bücher mit einem interessanten Setting lesen wollen.
Guter Auftakt, jedoch mit vielen offenen Fragen
Zu beginn des Buches, wusste ich nicht ganz genau was mich erwartet. Einmal in dieses eingetaucht, eröffnet sich einem eine völlig neue Welt. Das Worldbuilding erscheint im ersten Moment rechtkomplex. Man muss dieses wirklich von Grund auf verstehen, um schlussendlich der gesamten Story folgen zu können. Es geht primär im ersten Moment um den Smog, der immer höher steigt und alles unters ich begräbt und absterben lässt. Deswegen ist es wahnsinnig wichtig die Pflanzen am Leben zu erhalten. Sie sind nicht einfach nur Blumen, sie sind viel mehr als das. Sie sind Lebensspender, vor allem aber auch Nahrungsquelle. Sie spielen in diesem Buch eine mehr als zentrale Rolle und sind das Bindeglied zwischen den Welten. Zum einem dem Hochhaus Turris und zum anderen der Stadt Solartopia. Versteht man den Zusammenhang, der im Verlauf des Buches deutlicher wird, versteht man auch die Wichtigkeit der Pflanzen. Ich fand diesen Aspekt sehr gut. Denn er zeigt auf, was passieren kann, wenn wir alles um uns herum töten. Egal ob wir Smog haben, der dies für uns erledigt, oder ob wir das komplett alleine in Angriff nehmen. Es zeigt auch, dass wir dafür verantwortlich sind, unsere Zukunft alleine zu gestalten. Es muss nicht immer eine große Geste sein, manchmal reicht eine kleine aus. Die Natur zu betrachten wie sie ist. Den Pflanzen zuzusehen wie sie wachsen und wie sie sich entfalten. Sie genau zu betrachten und zu erkennen wie es ihnen geht. Einfach mal in den Garten setzen und sich mit offenen Augen umsehen. Hier wird auf eine recht einfache Weise beschrieben, wie man im Kleinen Großes bewirken kann. Denn schlussendlich dreht sich alles um eine besondere Pflanze, eine die dafür Sorgen kann, andere zu retten. Aber nicht nur Pflanzen spielen eine Rolle, sondern vor allem auch Nova und Finn. Nova, hat in recht jungen Jahren ihre Mutter verloren und hat seitdem alleine gelebt. Alleine in Turris und dem Garten den ihre Mutter hinterlassen hat. Sie hat sich beigebracht mit Pflanzen zu kommunizieren. Ihr Leid zu hören, aber auch ihre Freude. Dies wahrzunehmen und daraus zu lernen. Allerdings hat sie einen stetigen Begleiter bei sich, einer der sie niemals alleine lassen würde. Innerhalb des Buches, erfährt man dann auch um, wenn es sich dabei handelt. Nova ist eine tolle Protagonisten, mit einem großen Herzen, ganz viel Mut, Sinn für jedes Lebewesen und vor allem ganz viel Empathie. Jett, ist ein Pilot, der Nova nach Solartopia bringt. Er hütet allerding ein Geheimnis, eines dem man recht spät auf die Schliche kommt und dadurch Finn als Person nicht richtig eingruppieren kann. Mein Gefühl allerdings sagt mir, er ist nett, lieb und absolut uneigennützig. Er ist bereit alles zu geben, für jeden. Ob ich damit richtig liege, zeigt sich erst in Band 2. Dieses Buch ließ sich wirklich sehr gut lesen. Die Worte waren verständlich gewählt, auch für Kinder um sie komplett eintauchen zu lassen. Es wurde gänzlich auf verschachtelte Sätze verzichtet und der Stil war einfach, Simpel und gradlinig. Toll zu lesen. Die Story gefällt mir sehr gut. Da es mal etwas anderes ist. Uns begegnen zudem in diesem Buch Themen wie: Allein sein, Abschied und Trauer, neue Freunde finden, Mut zu haben etwas neu zu Beginnen aber auch mutig zu sein um in die Welt hinaus zu gehen. Eine Story mit ganz viel Herzblut und Liebe. Mit tollen Ideen und Ansätzen. Vielleicht manchmal ein wenig zu dystopisch und zu unrealistisch, vor allem wenn Nova mit den Pflanzen spricht. Hier hätte ich mir die Umsetzung etwas anders gewünscht. Vielleicht ist es aber auch nur für mich schlecht formuliert, so dass die Autorin es anders gemeint hat. Grundweg ist die Idee aber toll und auch für junge Leser greifbar. Will ich wissen, wie es mit Solartopia weitergeht, ja… irgendwie schon! Meine Bewertung: 4 Sterne Eine Story, die wirklich gut durchdacht ist und sehr viel Potenzial liefert. Allerdings bleibt vieles noch unbeantwortet und recht vage. Nova und Jett sind tolle Protagonisten, mit denen man sich identifizieren kann. Allerdings ist Finn, in manchen Situationen wie ein großes Fragezeichen. Dennoch überzeugt die Idee der Story einfach, dass sie eine wirklich tolle Leseempfehlung für all diejenigen ist, die gerne einmal in eine Dystopie hineinschnuppern und zudem noch mit einem mega Setting überrascht werden wollen.

4,5 Sterne. Ein wirklich tolles Kinderbuch mit einer Enthüllung am Ende wo mir doch tatsächlich der Mund offen stand. Ich liebe solch dystopische Bücher einfach sehr gerne. Dieses hier hat mir wieder gezeigt, dass ich damit auch genau richtig liege. Ein Hauch Fantasy durfte auch nicht fehlen was mich als Fantasyliebhaber sehr gefreut hat. Und das war eine Art "Fantasy" die ich so noch nicht wirklich gelesen habe, sehr magisch auf jeden Fall und am Ende des Buches hatte ich da schon ein wenig Gänsehaut. Die Protagonisten Nova (der Name hat es mir auch total angetan) und Finn mochte ich beide von Anfang an sehr gerne. Wobei ich sagen muss, dass Finn mir manches mal etwas "zynisch" vorkam? Möglicherweise habe ich das aber auch einfach falsch interpretiert. Man merkt die Jahrelange Freundschaft der beiden und was sie durchgemacht haben. Denn mit ihren 16 Jahren hat Nova schon so einiges erlebt. Gerade zu Anfang hatte mich an dem Buch aber etwas gestört, ich kann bisher nicht genau benennen was das war. Die leichte Naivität der Protagonistin, die "Leichtsinnigkeit", das im ersten Moment doch recht kindliche Verhalten für ihre 16 Jahre? Auf jeden Fall konnte ich am Ende des Buches ihr Verhalten deutlich besser verstehen, sodass mir auch der Anfang nicht mehr "störend" vorkam. Der 3 Protagonist der im Laufe der Geschichte dazustößt gefiel mir ebenfalls sehr gut. Jett ist ein Pilot und war mir direkt sympathisch. Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, wenn auch manche etwas blass waren, was aber vor allem daran lag, dass sie einfach nicht so häufig vorgekommen sind. Die Entdeckungen die die Protagonisten machen sind unglaublich schön beschrieben. Ich möchte nicht spoilern, aber die Stadt wird so detailliert beschrieben, dass ich gerne selbst einmal einen Blick hineinwerfen wollen würde. Ebenso wie der Garten von Nova. Die "Enthüllungen" am Ende haben mich wirklich sehr überrascht und wieder einmal wurde mir bewusst, dass gerade Kinder- bzw. Jugendbücher viele Überraschungen bereit halten. Für mich auf jeden Fall eine klare Empfehlung. Man kann in die Geschichte eintauchen und sich auf das lesen freuen, welches im Übrigen leicht von der Hand geht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Im Mittelteil des Buches könnte es ein wenig spannender sein aber alles in allem ist es ein gelungenes Buch. Ich freue mich schon sehr auf den 2 Band.
Nova lebt zusammen mit ihrem besten Freund Finn in den oberen Stockwerken eines Hochhauses, das von giftigem Smog umringt ist. Als nach und nach das schwarze Gift immer höher steigt und die Pflanzen in ihrem Dachgarten zu sterben beginnen, bleibt ihnen keine andere Wahl als die einst sichere Zuflucht zu verlassen und nach Hilfe zu suchen. Auf ihrer Reise stoßen sie auf den jungen Piloten Jett und kommen einem Geheimnis auf die Spur, dass ihr ganzes bisheriges Leben gehörig auf den Kopf stellt und sie nicht nur einmal in Gefahr bringt. Dieser Debutroman von Victoria Hume hat mich sehr positiv überrascht. Er greift nicht nur ein gesellschaftlich relevantes Thema - nämlich den Klimawandel - auf, sondern überzeugt mit seiner durchweg spannenden Handlung, interessanten Hauptfiguren und einem gut durchdachten World-Building. Besonders gefallen hat mir Novas Gabe mit Pflanzen zu kommunizieren und der wirklich unerwartete Plot Twist, der mich kalt erwischt hat. Freue mich schon darauf zu erfahren, wie Band 2 die Story zu einem Abschluss bringen wird. Eine klare Kaufempfehlung für jeden Fan von Dystopien.










































