Seeing Voices
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Description
"This book will shake your preconceptions about the deaf, about language and about thought.... One of the finest and most thoughtful writers of our time." —Los Angeles Times Book Review
Like The Man Who Mistook His Wife for a Hat, this is a fascinating voyage into a strange and wonderful land, a provocative meditation on communication, biology, adaptation, and culture. In Seeing Voices, Oliver Sacks turns his attention to the subject of deafness, and the result is a deeply felt portrait of a minority struggling for recognition and respect—a minority with its own rich, sometimes astonishing, culture and unique visual language, an extraordinary mode of communication that tells us much about the basis of language in hearing people as well.
Seeing Voices is, as Studs Terkel has written, "an exquisite, as well as revelatory, work."
Book Information
Posts
Gut für den Einstieg, hätte mir wahrscheinlich damals im ersten oder zweiten Semester etwas gebracht, so war sehr wenig für mich unbekannt. Man merkt, dass das Buch doch schon einige Jahre auf'm Buckel hat und der Autor eine sehr romantische Vorstellung von Gebärdensprache, die nicht sehr realistisch ist.
Dieses Buch ist dank eines Uni-Seminars zu Gebärdensprachen auf meinem SuB gelandet - ein Thema, das ich sowohl aus sprachwissenschaftlicher als auch logopädischer Perspektive super spannend finde. Der Oliver Sacks ist Neuropsychologe und hat einige Texte zu unterschiedlichen Phänomenen veröffentlicht, beispielsweise zu Demenz oder Migräne. Nach "Seeing Voices" sind ein paar davon auf jeden Fall auf meiner Wunschliste gelandet! Das Buch fasst drei Essays zusammen, die Gebärdensprachen (vornehmlich ASL, also American Sign Language) aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: die Entwicklung und Geschichte der Sprache(n) an sich, neurolinguistische Hintergründe (beispielsweise, inwiefern Gebärdensprachen im Gehirn repräsentiert und verarbeitet werden) und die sozio-kulturelle Situation der Hörgeschädigten-Community. Auch, wenn das Buch schon mehrere Jahrzehnte alt ist, fand ich es dabei durchweg spannend und vieles ist (leider - bspw. Inklusion) immer noch sehr aktuell. Wie wichtig es ist, auch bei diesem Thema zu lernen, zeigt meiner Meinung nach der deutsche Titel des Buches: In "Stumme Stimmen" ist das Wort "stumm" integriert, eine Beschreibung, die impliziert, dass Menschen mit Hörschädigungen keine Stimme haben (auch im übertragenen Sinne) und deshalb diskriminierend ist. Als Einsteigerlektüre ganz ohne (linguistisches/ neurologisches) Hintergrundwissen würde ich das Buch zwar nicht wählen, sich generell mit Gebärdensprachen auseinanderzusetzen, ist meiner Meinung nach eine Riesenempfehlung!
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"This book will shake your preconceptions about the deaf, about language and about thought.... One of the finest and most thoughtful writers of our time." —Los Angeles Times Book Review
Like The Man Who Mistook His Wife for a Hat, this is a fascinating voyage into a strange and wonderful land, a provocative meditation on communication, biology, adaptation, and culture. In Seeing Voices, Oliver Sacks turns his attention to the subject of deafness, and the result is a deeply felt portrait of a minority struggling for recognition and respect—a minority with its own rich, sometimes astonishing, culture and unique visual language, an extraordinary mode of communication that tells us much about the basis of language in hearing people as well.
Seeing Voices is, as Studs Terkel has written, "an exquisite, as well as revelatory, work."
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Gut für den Einstieg, hätte mir wahrscheinlich damals im ersten oder zweiten Semester etwas gebracht, so war sehr wenig für mich unbekannt. Man merkt, dass das Buch doch schon einige Jahre auf'm Buckel hat und der Autor eine sehr romantische Vorstellung von Gebärdensprache, die nicht sehr realistisch ist.
Dieses Buch ist dank eines Uni-Seminars zu Gebärdensprachen auf meinem SuB gelandet - ein Thema, das ich sowohl aus sprachwissenschaftlicher als auch logopädischer Perspektive super spannend finde. Der Oliver Sacks ist Neuropsychologe und hat einige Texte zu unterschiedlichen Phänomenen veröffentlicht, beispielsweise zu Demenz oder Migräne. Nach "Seeing Voices" sind ein paar davon auf jeden Fall auf meiner Wunschliste gelandet! Das Buch fasst drei Essays zusammen, die Gebärdensprachen (vornehmlich ASL, also American Sign Language) aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: die Entwicklung und Geschichte der Sprache(n) an sich, neurolinguistische Hintergründe (beispielsweise, inwiefern Gebärdensprachen im Gehirn repräsentiert und verarbeitet werden) und die sozio-kulturelle Situation der Hörgeschädigten-Community. Auch, wenn das Buch schon mehrere Jahrzehnte alt ist, fand ich es dabei durchweg spannend und vieles ist (leider - bspw. Inklusion) immer noch sehr aktuell. Wie wichtig es ist, auch bei diesem Thema zu lernen, zeigt meiner Meinung nach der deutsche Titel des Buches: In "Stumme Stimmen" ist das Wort "stumm" integriert, eine Beschreibung, die impliziert, dass Menschen mit Hörschädigungen keine Stimme haben (auch im übertragenen Sinne) und deshalb diskriminierend ist. Als Einsteigerlektüre ganz ohne (linguistisches/ neurologisches) Hintergrundwissen würde ich das Buch zwar nicht wählen, sich generell mit Gebärdensprachen auseinanderzusetzen, ist meiner Meinung nach eine Riesenempfehlung!





