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Seeing Voices

3.7(3)
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About the book

'Seeing Voices is both a history of the deaf and an account of the development of an extraordinary and expressive language' - Evening Standard

Imaginative and insightful, Seeing Voices by Oliver Sacks offers a way into a world that is, for many people, alien and unfamiliar - for to be profoundly deaf is not just to live in a world of silence, but also to live in a world where the visual is paramount. In this remarkable book, Sacks explores the consequences of this, including the different ways in which the deaf and the hearing impaired learn to categorize their respective worlds - and how they convey and communicate those experiences to others.

Editions (1)

ISBN9780330523646
PublisherMacmillan Publishers Int Ltd - MDL
Publication Date07/05/12
Pages208

Reviews & Ratings

3 ratings

2 reviews

3.7

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  • twinslovebooks2
    twinslovebooks2

    11 Followers

    3.0

    Gut für den Einstieg, hätte mir wahrscheinlich damals im ersten oder zweiten Semester etwas gebracht, so war sehr wenig für mich unbekannt. Man merkt, dass das Buch doch schon einige Jahre auf'm Buckel hat und der Autor eine sehr romantische Vorstellung von Gebärdensprache, die nicht sehr realistisch ist.

    Oct 2, 2023

  • wordful
    wordful

    1 Followers

    4.0

    Dieses Buch ist dank eines Uni-Seminars zu Gebärdensprachen auf meinem SuB gelandet - ein Thema, das ich sowohl aus sprachwissenschaftlicher als auch logopädischer Perspektive super spannend finde. Der Oliver Sacks ist Neuropsychologe und hat einige Texte zu unterschiedlichen Phänomenen veröffentlicht, beispielsweise zu Demenz oder Migräne. Nach "Seeing Voices" sind ein paar davon auf jeden Fall auf meiner Wunschliste gelandet! Das Buch fasst drei Essays zusammen, die Gebärdensprachen (vornehmlich ASL, also American Sign Language) aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: die Entwicklung und Geschichte der Sprache(n) an sich, neurolinguistische Hintergründe (beispielsweise, inwiefern Gebärdensprachen im Gehirn repräsentiert und verarbeitet werden) und die sozio-kulturelle Situation der Hörgeschädigten-Community. Auch, wenn das Buch schon mehrere Jahrzehnte alt ist, fand ich es dabei durchweg spannend und vieles ist (leider - bspw. Inklusion) immer noch sehr aktuell. Wie wichtig es ist, auch bei diesem Thema zu lernen, zeigt meiner Meinung nach der deutsche Titel des Buches: In "Stumme Stimmen" ist das Wort "stumm" integriert, eine Beschreibung, die impliziert, dass Menschen mit Hörschädigungen keine Stimme haben (auch im übertragenen Sinne) und deshalb diskriminierend ist. Als Einsteigerlektüre ganz ohne (linguistisches/ neurologisches) Hintergrundwissen würde ich das Buch zwar nicht wählen, sich generell mit Gebärdensprachen auseinanderzusetzen, ist meiner Meinung nach eine Riesenempfehlung!

    May 28, 2024

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