Gute Jugenddistopie "Haben in einer perfekten Welt nicht alle das Recht, das zu lieben, was wir tun?" 💔🪓💊
Der erste Teil der Scythe Reihe führt uns in das dystopische Amerika (nach Midmerika 🤭), in eine Welt, die von einer KI überwacht wird und in der jeglichen Krankheiten sowie der Tod besiegt wurden. Doch Wie heißt es so schön? "Die größte Errungenschaft der Menschheit war nicht das Besiegen des Todes. Es war die Beerdigung von Regierungen". 🫣⚖️ Die einzige nicht von der KI regulierte Gruppe sind die Scythe, die Hüter des Todes oder besser die Bestimmer über Leben und Tod. Springt ein gelangweilter Adrenalin JunKie beim "Platschen" mal wieder von einem Hochhaus oder Wird ein Fußgänger versehentlich von einem selbstfahrenden Auto überrollt, sorgen ihre Heilungsgene (Naniten) und Schmerzresistenz dafür, dass sie in wenigen Tagen wieder wie neu sind. Wird jemand zu alt, geht er "über den Berg" und resettet sich zu einem gewünschten Alter zurück. Wählt ein Scythe jedoch jemanden zur Nachlese aus, ist der Tod endgültig. Nur so reguliert sich die Gesellschaft. Die Scythe haben dafür gewisse Quoten zu erfüllen (prozentuale Werte zum Alter, Geschlecht, Abstimmung,...) und beendet ein Scythe selbst sein Leben, rückt ein neuer nach Bereinigung einer einjährige Ausbildung nach um die Quoten zu halten. So erhalten Citra und Rowen, zwei Teenager, die Chance, zum Scythe ausgebildet zu werden und wir dürfen sie in ihrem ersten Lehrjahr verfolgen ☺️ Wir bekommen Einblick in die Stärken und Emotionen eines Scythe und den Aufbau der Welt. Aber auch in die dunklen Seiten des Tötens. Denn nicht die Krankheiten oder der Tod sind die größte Gefahr, sondern die menschliche Natur 🤔🤓 es beginnt ein rasanter Kampf um Intrigen, Machtgehabe, Freundschaft und Loyalität. Diese völlig neue Welt und das schnelle Tempo konnten nich begeistern. Ich war sehr schnell in der Welt drin und habe mich oft gefragt, wie man auf so etwas kommt 🤭 die Charaktere waren gut greifbar und übersichtlich. Allerdings durch die Erzählerperspektive nicht so sehr mit Emotionen und Tiefe gefüllt. Leider musste wohl auch ein unnötiger Romance Subplot in das Buch gesteckt werden, der für mich sehr unpassend und unvorbereitet kommt, da wir vorher keine Einsicht in doe Gefühle der Protagonisten bekommen. Freundschaft hätte hier einfach besser gepasst 🫂 Die Wendungen sind teils vorhersehbar aber sehr gut und auflockernd. Das Ende leitet gut in Folgebände ein, ist nur etwas zugespitzt (übertrieben starke Kräfte?!). Ich werde gerne demnächst weiterlesen und denke im Alltag oft an diese Welt zurück (mit der Frage ,wie es wohl wäre so zu leben?)☺️ Empfehlung an Distopien Fans für eine Welt, die ohne Magie ein fantastisches Szenario aufbaut, wenn man nichts gegen junge Protagonisten und Kampfszenarien hat.




























































