Schwimmen mit Elefanten

Schwimmen mit Elefanten

Softcover
3.922
Alexander Alexandrowitsch AljechinElefantFreundschaftKindheit

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Description

Der Poet unterm Schachbrett Ein Elefant, der auf dem Dach eines Kaufhauses lebt, weil er nicht mehr in den Aufzug passt. Und ein Junge, der daraufhin beschließt, nicht mehr zu wachsen, sondern sich stattdessen von einem alten Mann in die Kunst des Schachspielens einweisen zu lassen. In einem ausrangierten Bus wird ein kleiner Junge von einem alten Mann in die Geheimnisse des Schachspiels eingeweiht. Er ist außergewöhnlich talentiert und spielt am besten, wenn er unter dem Schachtisch sitzt – ohne seinem Gegner in die Augen zu sehen. Nur so kann er in Gedanken bei dem Elefanten sein, mit dem er befreundet ist. Deswegen wird ihm jedoch der Beitritt in den örtlichen Schachklub verwehrt. Er darf allein einen Schachautomaten bedienen. Im Inneren des Automaten, eingezwängt zwischen Hebeln und Knöpfen, treibt der Junge seine Kunst zur Vollendung. Doch dann kommt es zu einem verhängnisvollen Zwischenfall. »Eine fantastische Reise in eine fremde Welt, berührend und mitreißend zugleich!« Elle „Ein kleines Wunder.“ Brigitte

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
318
Price
10.30 €

Author Description

Yoko Ogawa gilt als eine der wichtigsten japanischen Autorinnen der Gegenwart. Für ihr umfangreiches Werk wurde sie mit zahlreichen namhaften Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt war sie für den »National Book Award« nominiert und auf der Shortlist des »International Man Booker Prize« vertreten.Im Aufbau Taschenbuch liegen ihre Romane »Das Geheimnis der Eulerschen Formel«, »Das Museum der Stille«, »Schwimmen mit Elefanten«, »Liebe am Papierrand«, »Hotel Iris«, »Der Herr der kleinen Vögel«, »Zärtliche Klagen«, »Augenblicke in Bernstein« und »Insel der verlorenen Erinnerung« vor.

Posts

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In dem Buch geht es um einen Jungen, der sich immer mehr in die Welt des Schachs vertieft und dabei von einem ungewöhnlichen Lehrer begleitet wird. Es dreht auch hauptsächlich um die Schönheit des Schachspiels. Ich fand das Buch sehr schön, vor allem, weil ich selbst Schach spiele. Die Atmosphäre des Buchs ist ruhig und auch recht traurig. „Für ihn ging es nie darum, den König des Gegners in die Enge zu treiben, sondern die Schönheit des Spiels zu genießen. Denn die Gabe, in einzelnen Schachzügen die Klangfarbe einer Violine zu erkennen oder das Spektrum des Regenbogens oder eine Philosophie, die kein noch so genialer Kopf mit Worten beschreiben kann, ist etwas anderes, als bloß eine Partie zu gewinnen.“ „Er gehörte nicht zu der Sorte von Spielern, die ihre Gegner unbedingt besiegen wollen. Er suchte vielmehr ein Leuchten in deren Zügen, eine Harmonie , die sie miteinander teilen konnten.“ „Er war noch klein und sein Leuchten war so schwach, dass man es gar nicht wahrnahm. Aber der Mann führte den Jungen auf den Ozean des Schachs hinaus, wo er ihn lehrte, nur sich selbst zu vertrauen und eigene Spuren zu hinterlassen, ohne dabei vor Abgründen und gefährlichen Strömungen zurückzuweichen.“

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Ein absolut tolles und empfehlenswertes Buch - allerdings nur für die richtige Zielgruppe. Ein großes Thema sind Freundschaft, aber eben auch Schach. Wer sich nicht für Schach interessiert und dem Thema nichts abgewinnen kann, wird hier keinen Hit landen können. Die Geschichten von Yoko Ogawa sind etwas besonderes und demnach auch nicht für jedermann/jederfrau. Mich hat die Geschichte öfters zu Tränen gerührt. Auch wenn in der Mitte die Geschichte inhaltlich etwas nachgelassen hat, hat es mich doch genug gefesselt um bis zum Schluss zu lesen und ich habe es nicht bereut. Der Schreibstil ist wunderschön. Was ich außerdem besonders schön fand ist dass das Buch auf einer tatsächlich passierten Geschichte basiert, was ich nicht erwartet hatte. Für mich persönlich war es sehr lesenswert und prägsam.

3.5

Schwierig zu bewerten.

Ich weiß den Sprachstil zu schätzen. Eine Poesie, wie es wohl manche hinter Schachspielen zu erkennen scheinen. Schachspiele sind aber nicht meins. Ein Problem, wenn man dieses Buch liest. Denn es geht zum größten Teil genau darum. Zumindest oberflächlich. Hinter der Fassade geht es um das Leben selbst. Wer es nicht mit Metaphern hat, sollte wohl seine Finger von der Geschichte lassen. Die Autorin bedienst sich neben Metaphern verschiedener Yokai (japanischer Geister), die nicht nur Inspiration, sondern selbst Metaphern werden. Neben Sprachakrobatik findet man viel Verzweiflung und Verlust. Möglicherweise liest es sich deswegen manchmal zäh. Aber man erwartet hier eh keinen Pageturner. Wenn man mit all dem klarkommt - viel Spaß beim Lesen!

3

Dieses Buch war durchaus anders als erwartet. Ich hätte nicht, gedacht, dass es so intensiv um das Thema Schach geht (Tipp: ein gutes Geschenk für einen Schach-Liebhaber

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