
In dem Buch geht es um einen Jungen, der sich immer mehr in die Welt des Schachs vertieft und dabei von einem ungewöhnlichen Lehrer begleitet wird. Es dreht auch hauptsächlich um die Schönheit des Schachspiels. Ich fand das Buch sehr schön, vor allem, weil ich selbst Schach spiele. Die Atmosphäre des Buchs ist ruhig und auch recht traurig. „Für ihn ging es nie darum, den König des Gegners in die Enge zu treiben, sondern die Schönheit des Spiels zu genießen. Denn die Gabe, in einzelnen Schachzügen die Klangfarbe einer Violine zu erkennen oder das Spektrum des Regenbogens oder eine Philosophie, die kein noch so genialer Kopf mit Worten beschreiben kann, ist etwas anderes, als bloß eine Partie zu gewinnen.“ „Er gehörte nicht zu der Sorte von Spielern, die ihre Gegner unbedingt besiegen wollen. Er suchte vielmehr ein Leuchten in deren Zügen, eine Harmonie , die sie miteinander teilen konnten.“ „Er war noch klein und sein Leuchten war so schwach, dass man es gar nicht wahrnahm. Aber der Mann führte den Jungen auf den Ozean des Schachs hinaus, wo er ihn lehrte, nur sich selbst zu vertrauen und eigene Spuren zu hinterlassen, ohne dabei vor Abgründen und gefährlichen Strömungen zurückzuweichen.“



